Venator Uerdingen GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Dr. Ing. Henschel seit 7.5.2018 | Prokura |
Ryan David Robinson seit 3.4.2018 | Geschäftsführer |
Ingo Rübenach seit 23.2.2017 | Geschäftsführer |
Gitte Schjøtz seit 11.10.2011 | Geschäftsführer |
Sajeev Jesudas seit 30.7.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Underwriters Laboratories Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UL International TTC GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017A. Grundlagen1. Geschäftsmodell Seit dem 1. Januar 2012 erbringt die UL International TTC GmbH, Krefeld, (im Folgenden auch "Gesellschaft") ihre Dienstleistungen am Standort Krefeld im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages an die UL GmbH (vormals UL AG), Schwerzenbach, Schweiz, (im Folgenden auch "UL GmbH") und erzielt die Umsatzerlöse aus einer Cost-Plus-Vereinbarung. Nach dieser Vereinbarung werden sämtliche Aufwendungen des operativen Geschäftes, soweit sie nicht auf das Fulfillment entfallen, zuzüglich eines den Funktionen und Risiken angemessenen Gewinnaufschlags an die UL GmbH weiterbelastet. Mit Fulfillment werden die Dienstleistungen bezeichnet, die die Gesellschaft im Rahmen gesonderter Dienstleistungsverträge mit einer Reihe ausländischer Konzerngesellschaften austauscht, um jeweils zur Erfüllung deren Aufträge beizutragen. Auch hier erfolgt die Weiterbelastung der Kosten an die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen einer Cost-Plus-Vereinbarung. Die von der Gesellschaft erbrachten Dienstleistungen werden überwiegend durch die UL GmbH fakturiert. Sie umfassen den Betrieb eines Labors für den Test thermoplastischer Materialien sowie jegliches Geschäft, das mit dem Test thermoplastischer Materialien, sowie deren Überprüfung und Zertifizierung zusammenhängt. Seit dem 01.01.2010 gilt ein am 06.07.2009 geschlossener Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft UL International Germany GmbH, Neu-Isenburg. Durch diesen Vertrag verpflichtet sich die UL International TTC GmbH ihre Gewinne an die UL International Germany GmbH abzuführen. Hinsichtlich der Verlustübernahme wurde der Vertrag am 19.11.2014 neu gefasst. Sollte die UL International TTC GmbH Verluste ausweisen, so ist die UL International Germany GmbH während der Vertragsdauer verpflichtet, diese nach den Vorschriften des § 302 AktG auszugleichen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt weiterhin keine Forschungs- oder Entwicklungsprojekte. 3. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2017 von durchschnittlich 92 auf 98 Angestellte angestiegen. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig weitergebildet. Unsere qualifizierten Mitarbeiter und deren Know-how sind eine wichtige Erfolgsgröße für unser Geschäft. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunktur im Euroraum im Jahr 2017 profitiert von der Belebung des weltwirtschaftlichen Umfelds seit Ende des Jahres 2016 und hat Tritt gefasst. Unterstützt durch niedrige Zinsen und eine leicht expansive Finanzpolitik wuchs das BIP im Euroraum um 2,5% gegenüber dem Vorjahr. 1 Dagegen fiel in Deutschland das Wachstum des BIP in 2017 nur um 2,2% aus. In 2018 wird wohl das Niveau des Euroraums wie im Vorjahr mit 2,5% erreicht, doch die Luft für weiteren Aufschwung wird dünn. Binnen- und außenwirtschaftliche Kräfte tragen den Aufschwung, doch die Produktionskapazitäten sind bereits spürbar über normal ausgelastet. Dies zusammen mit den weiterhin auf absehbare Zeit günstigen Finanzierungsbedingungen wird die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen begünstigen. Durch die sich gleichzeitig weiter verbessernde Arbeitsmarktsituation werden die Bruttolöhne und -gehälter kräftig steigen und so den privaten Konsum kräftig stimulieren. Hier sollten auch die fiskalischen Maßnahmen der neuen Bundesregierung ab 2019 wirksam werden. Für das Jahr 2018 rechnet das Institut für Weltwirtschaft mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 2,5 %. Die gegenüber dem Vorjahr etwas höhere Zuwachsrate im laufenden Jahr geht aber im Wesentlichen auf einen Arbeitstageeffekt zurück. 2 Als Risikofaktor wird vor allem das außenwirtschaftliche Umfeld gesehen, denn ohne die heimische Wertschöpfung für die zusätzliche Exportgüternachfrage würde die konjunkturelle Dynamik in Deutschland deutlich schwächer ausfallen. Akute Risiken bestehen insbesondere in Form der aufflammenden Handelskonflikte, die mit gegenseitig verhängten Schutzzöllen eine Protektionismusspirale in Gang setzen könnte. 3 2. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren Der UL-Konzern stellt für einzelne Geschäftsbereiche Budgetpläne auf, die sich an das deutsche Umsatzkostenverfahren für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung anlehnen. Neben den erwarteten Umsätzen werden die direkten Kosten des Umsatzes und damit die Bruttomarge geplant. Weiterhin werden die direkten Kosten des Vertriebs, allgemeiner Aufwendungen sowie der Administration geplant und von der Bruttomarge abgesetzt. Dieses operative Ergebnis wie die operativen Kosten werden in ihrem Verhältnis zum Umsatz betrachtet. Nach Kürzung der Abschreibungen und der Eliminierung von Sondereffekten wie z.B. aus Restrukturierungsmaßnahmen ergibt sich das für die Geschäftsbereiche operative Einkommen. Aus nichtoperativen Erträgen und Aufwendungen, wie z.B. aus Investitionen und Zinsen sowie Joint Ventures, wird zudem ein nichtoperatives Ergebnis ermittelt. Das operative und nichtoperative Ergebnis sowie die Ertragssteuern fließen dann in ein Nettoeinkommen ein. Die Planwerte des operativen Einkommens werden monatlich den aktuellen Daten der Rechnungslegung gegenübergestellt, Abweichungen untersucht und adäquate Maßnahmen zur Steuerung ergriffen. In die monatlichen Betrachtungen fließt dabei auch das in USD bewertete Auftragsvolumen des jeweiligen Geschäftsbereichs sowie dessen Relation zum Vorjahr ein. Weiterhin stellt der Cashflow einen wichtigen Leistungsindikator im UL-Konzern dar. Er fließt neben den Umsätzen und dem operativen Ergebnis in Form des freien Cashflow, also im Wesentlichen regelmäßig dem Überschuss aus Nettoergebnis, Abschreibungen, der Veränderung kurzfristiger liquidierbarer Aktiva und kurzfristiger Passiva sowie den Investitionen in das Anlagevermögen, in die Bestimmung der Bonusleistungen an die Mitarbeiter des UL-Konzerns ein. Da die Gesellschaft ihre Umsätze lediglich im Konzernkreis im Wege von Cost-Plus-Vereinbarungen erzielt und weiterhin kein Budget auf der Ebene einzelner Konzernunternehmen aufgestellt wird, finden die genannten Leistungsindikatoren bei der Gesellschaft nur indirekt Anwendung. 3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2017 stiegen die aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der UL GmbH im Rahmen der Cost-Plus-Vereinbarung erzielten Umsatzerlöse. Dies deckt sich mit den im Lagebericht 2016 erwähnten Erwartungen und resultiert insbesondere aus den getroffenen Maßnahmen hinsichtlich der Zahl der ausgeführten Werkstoffprüfungen und Produktzertifizierungen, der Pflege der Stammkundschaft sowie der Akquise von Neukunden. Besonders hervorzuheben ist der geplante Börsengang eines der Hauptkunden. Bereits in 2017 ist die Vorbereitung auf die eigenständige Notierung am Kapitalmarkt durch eine deutliche Steigerung der Forschungs- und Prüfaufträge zu verzeichnen. Diese Entwicklung wird sich aller Voraussicht nach im Jahr 2018 fortsetzten. Darüber hinaus sind für das Geschäftsjahr keine wesentlichen Sachverhalte zu nennen, die sich auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt haben. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geprägt durch einen hohen Bestand langfristiger Vermögensgegenstände. Insbesondere der Geschäfts- oder Firmenwert sowie die technischen Anlagen und Maschinen sind innerhalb des Anlagevermögens von zentraler Bedeutung. Die Bilanzsumme in Höhe von T€ 13.720 entfällt mit T€ 9.627 auf Anlage- bzw. mit T€ 4.030 auf Umlaufvermögen. Den höchsten Einzelposten im Anlagevermögen bildet der in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene, von der Bayer Material Science AG erworbene Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird abzüglich der kumulierten Abschreibungen zum 31.12.2017 mit einem Buchwert von T€ 4.218 ausgewiesen. Das Umlaufvermögen beinhaltet im Wesentlichen offene Forderungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der UL GmbH. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote mit 20,3 % (Vorjahr 21,6 %) im Wesentlichen durch den Anstieg Pensions- und sonstigen Rückstellungen verschlechtert. Der Betrag des Eigenkapitals hat sich auch im laufenden Jahr aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages nicht verändert. b. Liquiditäts- und Finanzlage Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash Pooling eingebunden. Dadurch besteht der Finanzmittelfonds regelmäßig aus dem Kassenbestand. Das Guthaben auf dem Cash-Pooling-Konto wird als Forderung gegen das Schwesterunternehmen UL International (Netherlands) B.V., Arnheim, Niederlande, bilanziert, das als Cash-Pool-Führer fungiert. Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit reduzierte sich von T€ 2.233 in 2016 auf T€ 1.793 in 2017. Dies ist insbesondere durch die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie dem Ausweis von Vorräten bedingt, die nur teilweise durch eine Erhöhung der Pensions- und sonstigen Rückstellungen ausgeglichen wurden. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit sank weiter von T€ 1.152 auf T€ -701 aufgrund reduzierter Neuanschaffungen. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit fiel im Geschäftsjahr neben dem Zinsaufwand für Steuern, Darlehen und Pensionsrückstellungen durch die Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.000 ein negativer Cashflow von T€ -1.092 (Vorjahr: T€ - 1.082) an. c. Ertragslage Die sich aus dem Cost-Plus-Verfahren mit der UL GmbH ergebenden Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um 17,1 % höher als im Vorjahr ausgefallen. Im Wesentlichen ist dies auf die in ähnlichem Umfang gestiegenen operativen Kosten, insbesondere die Personalaufwendungen, zurückzuführen. Für die monatliche Cost-Plus-Abrechnung werden die operativen Kosten abzüglich der Amortisierung des Geschäfts- oder Firmenwerts und des Zinsergebnisses berücksichtigt, so dass sich 2017 weiterhin ein operativer Verlust in Höhe von T€ 157 (Vorjahr T€ 153) ergab, der von der Gesellschafterin auszugleichen ist. Mit 58 % (T€ 7.836) stellte der Personalaufwand weiterhin den höchsten Anteil der Gesamtkosten der Gesellschaft dar. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Personalaufwand um T€ 2.023 gestiegen. Die Raumkosten wirkten sich mit 9,7% (T€ 1.304) auf die operativen Kosten aus, wobei den größten Anteil die Miet- und Mietnebenkosten bildeten. C. Risiko- und ChancenberichtFinanzielle Risiken bestehen unseres Erachtens nicht. Geschäfte werden grundsätzlich in Euro abgeschlossen, so dass kein wesentliches Wechselkursrisiko entsteht. Die Bonität der Konzerngesellschaften ist unseres Erachtens als hoch einzuschätzen. Durch die Einbindung in das konzernweite Liquiditätsmanagement ist darüber hinaus die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Nach unserer Beurteilung unterliegt die Gesellschaft folglich keinen Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken. Insbesondere bestehen keine Risiken, die den Fortbestand dieses Unternehmens gefährden könnten. Aufgrund des Geschäftsmodells bestehen für die Gesellschaft nur im Rahmen der Cost-Plus-Vereinbarungen indirekt Chancen einer positiven Entwicklung, wenn sich die Auftragslage der Konzerngesellschaften positiv entwickelt. D. PrognoseberichtDas Jahr 2017 stand im UL-Konzern erneut im Zeichen einer Verstärkung der Local-to-local Services, um den Anforderungen der lokalen Märkte gerecht zu werden. Mit dieser Strategie soll auch in 2018 weiter an der Ausweitung des Marktanteils in einem dichten Marktumfeld sowie der Erschließung neuer Marktsegmente gearbeitet werden. Beispielhaft seien hier die Geschäftsfelder Automotive und spezielle Werkstoffe (z.B. Komposite) zu benennen. Für das Jahr 2018 erwarten wir für die Gesellschaft bei den ausgeführten Werkstoffprüfungen und Produktzertifizierungen weiter ein stabiles Wachstum. Durch die steigende Binnennachfrage werden die Stammkunden weiterhin ihre Werkstoffprüfungen und Produktzertifizierungen bei der Gesellschaft durchführen lassen. Diese Beziehungen werden intensiv gepflegt und sollen zu neuen Aufträgen führen. Daneben sollen Neukunden akquiriert werden, um die vorhandenen Kapazitäten weiter auszulasten. Die Gesellschaft verfolgt auch 2018 ihre "One-stop-service" Strategie. Wir bieten unseren Kunden an, dass wir sie von der Produktentwicklung über Materialvorprüfungen bis zur Zertifizierung gemäß den gewünschten Standards begleiten. Dies verkürzt die Zeit bis zur Marktreife und senkt die Kosten für unsere Kunden. Wir sind überzeugt davon, dass durch diesen Service ein erheblicher Wert für unsere Kunden geschaffen wird. Um den Kunden den bestmöglichsten und günstigsten Service bei Werkstoffprüfungen und Produktzertifizierungen anbieten zu können, ist UL auch im Jahr 2018 bemüht, Lean- und Six-Sigma Projekte durchführen, um Abläufe bei den einzelnen Kundenprojekten verbessern zu können und die Kosten, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung stehen, weiter zu minimieren. Die Gesellschaft ist ebenso bemüht, ihr Dienstleistungsangebot im Konzernverbund weiter zu etablieren und somit die Umsatzerlöse aus Fulfillment zu steigern. Durch die Cost-Plus-Vereinbarung ist für die Gesellschaft keine signifikante Veränderung der Gesamtlage zu erwarten. Der Cost-Plus-Satz beträgt momentan 5,3 %. Durch die laufende Amortisierung des Geschäfts- oder Firmenwertes wird sich aber wieder ein Jahresfehlbetrag etwa in Höhe des Vorjahres ergeben. Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut.
Krefeld, im August 2018 Die Geschäftsführung
1 Quelle: Institut für Weltwirtschaft
(2018): Kieler Konjunkturberichte - Konjunktur im Euroraum
im Frühjahr 2018, Nr. 40 (2018/Q1).
Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. ALLGEMEINE ANGABENDie UL International TTC GmbH mit Sitz in Krefeld ist im Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld unter der Registernummer HRB 12550 eingetragen. II. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNGDer Jahresabschluss der UL International TTC GmbH, Krefeld, (nachfolgend auch kurz "Gesellschaft" genannt) für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis (linear). Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 150 netto übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung aktiviert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren, technische Anlagen und Maschinen über 5 bis 13 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 13 Jahre und geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410 über ein Jahr abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde aufgrund der angenommenen durchschnittlichen Dauer der Kundenbeziehungen nach Maßgabe der Erfahrungen der Muttergesellschaft festgelegt. Demnach besteht im relevanten Geschäftsbereich bei den Bestandskunden eine Bandbreite der Kundenbeziehungen zwischen 5,5 und 32,5 Jahren. Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit beträgt etwa 15 Jahre. 2 . Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. 3 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4 . Kassenbestand Der Kassenbestand wird zum Nominalbetrag angesetzt. 5 . Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzung werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt und mit dem Nennwert ausgewiesen. 6 . Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 7 . Rückstellungen für Pensionen Im Zuge der Übernahme des Thermoplastics Testing Center (TTC) der Bayer Material Science AG, Leverkusen, ist die Gesellschaft in die bestehenden Dienstverhältnisse zu Mitarbeitern eingetreten. Soweit diesen Mitarbeitern Pensionszusagen nach den Versorgungswerken des Veräußerers des TTC gewährt wurden, wurden die entsprechenden Verpflichtungen übernommen. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtung, die von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafel 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (Vorjahr zehn Jahre) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB neue Fassung). Dieser Zinssatz beträgt 3,68 % (Vorjahr (10 Jahre): 4,01 %). Zusätzlich wurden die Pensionsrückstellungen unter Verwendung eines 7 Jahres Durchschnittszinssatzes ermittelt. Dieser beträgt 2,80 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Rückstellungen beträgt 1.421.390 EUR und unterliegt einer (laufenden) Ausschüttungssperre. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % (Vorjahr: 1,0 %) zugrunde gelegt. Im ausgewiesenen Rückstellungsbetrag in Höhe von T€ 6.045 (Vorjahr T€ 4.576) wurde bereits das mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Deckungsvermögen in Höhe von T€ 327 (Vorjahr T€ 274) verrechnet. 8 . Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Jubiläums- und Pensionsurlaubsrückstellung erfolgt entsprechend den bereits angegebenen Berechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen mit dem 7 Jahres Durchschnittszinssatz. Die Rentensteigerung wurden nicht berücksichtigt, da es sich um Ansprüche vor Renteneintritt handelt. 9 . Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 10 . Latente Steuern Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der UL International Germany GmbH, Neu-Isenburg, werden bei der Gesellschaft keine latenten Steuern bilanziert. 11. Währungsumrechnung Soweit die Bilanzposten Beträge in ausländischer Währung enthalten, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN BILANZPOSTEN1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den angehängten Anlagenspiegel verwiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen zu T€ 191 (Vorjahr: T€ 100) aus Forderungen gegen die Finanzbehörden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 2.459 (Vorjahr: T€ 940) aus dem laufenden Leistungsverkehr und in Höhe von T€ 1.042 (Vorjahr: T€ 685) aus Cash-Pool-Forderungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter (T€ 157, Vorjahr: T€ 264) beinhalten die Ansprüche auf Verlustausgleich aufgrund des mit der Gesellschafterin bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen von Leistungen aus einem Servicevertrag für einen Zeitraum bis April 2021 in Höhe von T€ 50. 4 . Sonstige Rückstellungen Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.596 (Vorjahr: T€ 1.342) enthalten im wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (T€ 1.387, Vorjahr: T€ 1.187) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 186, Vorjahr: T€ 131). 5 . Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Zum 31. Dezember 2017 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4 im Wesentlichen resultierend aus Zinsaufwand (Vorjahr € 0) und sind innerhalb eines Jahres fällig. 6 . Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen aus dem am 29. Mai 2019 fälligen unbesicherten Darlehen (T€ 3.000, Vorjahr: T€ 4.000). 7 . Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten (T€ 296, Vorjahr T€ 156) sind unbesichert und wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. V. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse Den wesentlichen Teil der Umsatzerlöse erzielte die Gesellschaft aus Dienstleistungen an die UL GmbH (vormals UL AG), Schwerzenbach, Schweiz, (nachfolgend UL GmbH) im Rahmen einer Cost-Plus-Vereinbarung. Nach dieser Vereinbarung werden die Aufwendungen des operativen Geschäftes zuzüglich eines den Funktionen und Risiken angemessenen Gewinnaufschlags weiterbelastet. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die Gesellschaft Umsätze aus der Fulfillment-Vereinbarung mit der UL GmbH in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0). 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 84 (Vorjahr: T€ 106) enthalten in Höhe von T€ 26 Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen. Daneben werden in diesem Posten im Wesentlichen Erträge aus an Mitarbeiter gewährte Sachbezüge in Höhe von T€ 50 ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Energie, Wasser und Reinigung (T€ 1.223, Vorjahr T€ 1.246), Fremdleistungen (T€ 517, Vorjahr T€ 431), Wartung und Reparatur (T€ 367, Vorjahr T€ 319) sowie Test- und andere Verbrauchsmaterialien (T€ 660, Vorjahr T€ 562). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 93) betreffen periodenfremde vororganschaftliche Steuernachzahlungen. VI. SONSTIGE ANGABEN1. S onstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2017 bestehen aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und Firmenwagen zukünftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 111 (Vorjahr: T€ 98). Der Vorteil dieser Vereinbarungen liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der teilweise längerfristigen Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es jedoch derzeit keine Anzeichen gibt. 2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse, über die gemäß § 251 HGB zu berichten wäre. 3. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Der Geschäftsführung gehörten an:
4. Bezüge der Organe der Gesellschaft Da im Jahr 2017 lediglich ein Geschäftsführer Bezüge erhielt, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Höhe verzichtet. 5. Mitarbeiter im Durchschnitt des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 98 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 92), wovon 73 Vollzeitkräfte und 25 Teilzeitkräfte sind. Hierin enthalten sind 13 (Vorjahr: 11) Angestellte, die als Aushilfen tätig waren. 6. Konzernabschluss Underwriters Laboratories Inc., Northbrook, Illinois, U.S.A., ist das Konzernunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Underwriters Laboratories Inc., Northbrook, Illinois, U.S.A., einzusehen. Eine Einreichung des Konzernabschlusses bei einem öffentlichen Register findet nicht statt. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die UL S.à.r.l., Luxemburg, einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Abschluss ist bei der UL S.à.r.l. erhältlich. 7. Nachtragsbericht Bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses gab es keine Ereignisse, die im Nachtragsbericht zu erwähnen wären. 8 . Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis vor Verlustübernahme ist aufgrund des bestehenden Beherrschung- und Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin UL International Germany GmbH, Neu-Isenburg, auszugleichen.
Krefeld, den 20. August 2018 Ryan David Robinson Sajeev Jesudas Gitte Schjøtz Ingo Rübenach Entwicklung des Anlagevermögens 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UL International TTC GmbH, Krefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UL International TTC GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UL International TTC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 20. August 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Tilgner, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Grave, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 28.08.2018 festgestellt. |
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