CO2frei Solarpark 7 GmbH & Co. KG
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Christian Kaschke seit 12.3.2026 | Prokura |
Peter Zimmermann seit 20.9.2005 | Prokura |
Matthias Ulrich Günter Damm seit 21.3.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DVA Agro GmbHHamburgEinzelabschluss zum 31.12.2009Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage Die DVA Agro GmbH betreibt den weltweiten Handel mit Agrochemikalien. Hauptabsatzmärkte waren wie in den Vorjahren Südamerika (hier vor allem Argentinien, Brasilien und Kolumbien, jeweils auch durch die Verkäufe an Tochtergesellschaften, sowie Ecuador und Peru) mit insgesamt ca. EUR 25 Mio. Umsatzerlösen, daneben Westeuropa (ca. EUR 2,6 Mio.) und zunehmend auch Afrika. Das Geschäftsjahr 2009 verlief vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise sehr viel besser als noch zu Beginn des Jahres erwartet worden war. Unsere Hauptmärkte in Lateinamerika, die im zweiten Halbjahr des Vorjahres deutlich eingebrochen waren (starke Abwertung der lokalen Währungen und Kaufzurückhaltung der Kunden), erholten sich im Jahresverlauf deutlich. Die Gesamtverkäufe von Agrochemikalien in der Region gingen insgesamt zwar zurück (in Brasilien allein von USD 7 Mrd. auf ca. USD 6,3 Mrd.), allerdings war dies weitgehend auf stark gesunkene Preise bei einigen Produkten zurückzuführen. Die Auswirkungen für ein Handelshaus sind daher von nur untergeordneter Relevanz, bei DVA Agro aber dennoch in der Rohmarge spür- bzw. erkennbar. Insgesamt konnte DVA Agro profitieren. Der Umsatz sank zwar um 34 % auf EUR 30,5 Mio. (Vj. EUR 46,5 Mio.), allerdings ist die Reduzierung weitgehend auf die benannten Preiseffekte bei unveränderten Mengen sowie reduzierte Verkäufe an Tochtergesellschaften zurückzuführen, die wir uns seit Beginn der Wirtschaftskrise vorgenommen hatten. Das reduzierte Geschäftsvolumen hatte auf die Profitabilität allerdings keine bzw. kaum Auswirkungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten EUR 5,2 Mio. (Vj. EUR 4,1 Mio.), die unverändert maßgeblich von positiven Kursdifferenzen bestimmt werden - ca. 86 %. Die Rohgewinnmarge - ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge - verminderte sich um 3 %-Punkte auf 14 % und erreichte somit nur noch einen verbesserungswürdigen Wert. Die Personalaufwendungen konnten auf TEUR 574 (Vj. TEUR 659) gesenkt werden, Abschreibungen waren mit TEUR 14 (Vj. TEUR 19) nur wenig verändert. Die reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 7,7 Mio. (Vj. EUR 8,1 Mio.) betreffen mehrheitlich analog der Vorjahre operative Ausgaben und hiervon wiederum im Wesentlichen die Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vj. EUR 3,6 Mio.), gefolgt von den Umlagen an die DVA International GmbH in Höhe von EUR 1,2 Mio. (Vj. EUR 1,5 Mio.). Letztere Gesellschaft ist mit DVA Agro GmbH über einen Dienstleistungs- und Untermietvertrag zur Übernahme der administrativen Aufgaben verbunden. Des Weiteren wurden Provisionen an Vermittler in Höhe von TEUR 495 (Vj. TEUR 993) gezahlt, Versicherungen und Beiträge machten TEUR 55 (Vj. TEUR 268), Verkaufsfrachten TEUR 221 (Vj. TEUR 743) und periodenfremde Aufwendungen TEUR 229 (Vj. TEUR 239) aus. Somit sank das Betriebsergebnis auf EUR 1,1 Mio. bzw 3,8 % vom Umsatz (Vj. EUR 3,3 Mio. bzw. 7 % vom Umsatz), allerdings sanken auch die Finanzaufwendungen entsprechend. Da der überwiegende Anteil des Wareneinsatzes für das operative Geschäft kreditfinanziert wird, beeinflussen die im Wesentlichen kurzfristigen und unbesicherten Kredite - neben Kontokorrenten wird auf Basis "Libor" zuzüglich einer Marge ausgeliehen - das negative Finanzergebnis (per saldo TEUR -569, Vj. EUR -1,7 Mio.). Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Unter zusätzlicher Berücksichtigung eines Ertrages aus der Beteiligung an Detlef von Appen Mexicana S.A. de C.V. änderte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,5 Mio.) auf nun EUR 1,1 Mio. Die DVA Agro GmbH hat zwei Verträge über den Verkauf von Forderungen abgeschlossen, wobei jeweils der kreditversicherte Anteil am Forderungsvolumen verkauft und abgetreten wurde. Vom Ausweis des Forderungsbestandes aus Lieferungen und Leistungen sind Devisenwertberichtigungen (TEUR 134), Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (TEUR 58) sowie Forderungsverkäufe (TEUR -9.982) aktivisch abgesetzt worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Inland wurden bei DVA Agro nahezu vollständig bezahlt (TEUR 579 nach EUR 15,8 Mio. im Vj.). Einhergehend sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 30,4 Mio. um EUR 16,7 Mio. auf nunmehr EUR 13,7 Mio. zurückgegangen. Grund hierfür ist der Ausgleich der aus der Abspaltung im Jahr 2007 resultierenden Forderungen gegen die abgespaltenen verbundenen Unternehmen DVA Health & Nutrion GmbH, DVA Plastics GmbH sowie DVA Steel GmbH, die im Zusammenhang mit übernommenen Bankverbindlichkeiten durch DVA Agro GmbH standen. Zusätzlich wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten ausgeweitet, auch hierdurch konnten Kredite zurückgeführt werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Ausland erhöhten sich leicht um EUR 1,9 Mio. auf nunmehr EUR 13,5 Mio. Hauptgrund ist erneut die Erweiterung des Marktes Brasilien. Die Forderungen gegen die DVA Agro Brasil erhöhten sich um EUR 1,2 Mio. auf EUR 8,5 Mio. Abnehmend dagegen entwickelte sich wiederum der Forderungsbestand gegenüber Velsimex S.A. de C.V., Mexiko, mit der ein Beteiligungsverhältnis besteht: Die Forderungen verminderten sich um EUR 1,5 Mio. auf EUR 3,2 Mio. Die kurzfristig fälligen Vermögensgegenstände decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten, so dass eine ausreichende Liquidität gegeben ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 30,7 % der Bilanzsumme. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DVA International GmbH, Hamburg, einbezogen. 2. Risiken und Chancen Die Einkäufe des Unternehmens werden unverändert in wesentlichem Umfang in Asien, hier vor allem in China getätigt. Somit sind wir Schwankungen der dortigen Wirtschaftspolitik ausgesetzt, sehen aber in den letzten Jahren eine langfristige Reduzierung von Risiken politischer Schocks. Die Entwicklung besitzt einen zunehmend stabilen und in das Gefüge der Weltwirtschaft integrierenden Verlauf. Unterschiedliche Konjunkturprogramme in China und anderen asiatischen Ländern, die zur Bekämpfung der Finanzkrise eingeführt wurden, zeigen bislang eher positive Auswirkungen auf unsere Einkaufsmärkte. Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise haben auch das Geschäft der DVA Agro GmbH beeinflusst. Bis heute sind die negativen Einflüsse im Bereich der Agrochemikalien allerdings sehr begrenzt, da die landwirtschaftliche Erzeugung grundsätzlich unverändert mit einem positiven Ausblick gesehen wird und die Entwicklung in den vergangenen Monaten entsprechend verlief. Regelmäßig treten bisher lediglich wetterbedingte Beeinflussungen in einzelnen Ländern oder Regionen auf. Preissteigerungen bei Rohstoffen und Transportkosten beeinflussen unser Geschäft, werden aber grundsätzlich an unsere Kunden weitergegeben. Ebenso ist das Risiko steigender Finanzierungszinsen für unser Geschäft ein beeinflussender Faktor, der uns aufgrund der Weitergabe dieser Kosten an unsere Kunden allerdings nur indirekt trifft (Verkauf erfolgt regelmäßig mit Zielgewährung). Die Zinssituation wird vom Finanzbereich des Unternehmens intensiv beobachtet. Transport-, Betrugs- und Haftpflichtrisiken sind über die Muttergesellschaft DVA International GmbH durch Versicherungen abgedeckt. Langfristige Abnahme- oder Lieferverpflichtungen bestehen nicht. Währungsrisiken werden im Unternehmen grundsätzlich abgesichert. Die nahezu ausschließlich in US-Dollar getätigten Einkäufe werden allerdings auch weitgehend in US-Dollar wieder veräußert, wodurch lediglich die Marge der Absicherung bedarf. Im Einkaufszeitpunkt steht die Verkaufswährung bereits fest, und sofern in Ausnahmefällen ein Verkauf in EUR erfolgt (Vertrieb in Europa), so erfolgt zum Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse eine Sicherung, so dass die Waren mit festen Preisen in Euro versehen und ohne Währungsrisiken weiter veräußert werden können. Ausfallrisiken der Kunden werden durch eine Kreditversicherung abgedeckt. Für Selbstbehalte sowie den Ausnahmefall von evtl. verbleibenden unversicherten Forderungen ist ein internes Risikomanagement zur Minimierung der Ausfallrisiken installiert. Weitere Risiken mit die Entwicklung beeinträchtigender Wirkung sind nicht zu erkennen. Zu den wesentlichen Chancen unseres Geschäftes zählen die handelnden Personen, das umfangreiche Know-how in allen gehandelten Produkten, die zuverlässige Abwicklung der Geschäfte sowie ein weitgehend alteingesessener Kundenkreis. Von stetig zunehmender Bedeutung sind die langjährigen Verbindungen zu erstklassigen Anbietern und die direkte Belieferung unserer Kunden sowie tiefere Durchdringung der Wertschöpfungskette durch unsere Präsenz in vielen Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften. Dadurch werden wir zusätzlich in die Lage versetzt, zukünftig auch neue Regionen zu besetzen und das Geschäft mit den bestehenden Lieferanten weiter auszubauen. 3. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2010 erwarten wir eine Steigerung des Geschäftsvolumens um ca. 15-20%. Während die gehandelte Menge nur leicht über Vorjahresniveau erwartet wird, ergeben sich hinsichtlich des Umsatzvolumens aufgrund wieder steigender Preise für unsere Rohstoffe höhere Werte. Der Ertrag wird sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Aufgrund der erwarteten Stärke des US-Dollar bei erst im Jahresverlauf erneuter Abschwächung erwarten wir insgesamt negative Effekte aus Währungseffekten, die eine geplante Margenver-besserung nicht ganz auffangen kann. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres wurde ein Umsatz in Höhe von EUR 4,2 Mio. erzielt, nochmals leicht unter dem Vorjahreswert. Das erste Quartal ist im Geschäft der DVA Agro GmbH allerdings stets das Schwächste und wenig aussagekräftig. Zwischenzeitlich erleben wir ein saisonales Aufleben der Nachfrage und halten insgesamt an unseren Zielen für das Berichtsjahr fest. Wir rechnen im Jahresverlauf mit Umsätzen in Höhe von ca. EUR 35 Mio. Dabei soll ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 1,0 - 1,2 Mio. erzielt werden. Aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung gehen wir ab 2011 von einer weiteren Verbesserung der Lage in einer Vielzahl unserer Zielländer sowie in der gesamten arbeitsteiligen Weltwirtschaft aus. In diesem Umfeld rechnen wir mit einem erneuten Wachstum des Geschäftsvolumens um ca. 15 % und deutlicher steigenden Ergebnissen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Januar 2010 wurde Herr Dirk Meyer zum Geschäftsführer der DVA Agro GmbH bestellt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 4. Auslandsbüros & Beteiligungen Folgende Auslandsbüros & Niederlassungen werden unterhalten: Buenos Aires Argentinien Mumbai Indien Des Weiteren bestehen folgende wesentlichen Beteiligungen:
In den übrigen Märkten werden die Geschäfte weiterhin direkt oder über ortsansässige Agenten abgewickelt.
Hamburg, den 11. Juni 2010 gez. M. Damm gez. D. Meyer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagenspiegel
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB, insbesondere der §§ 264 ff. HGB (Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften) sowie des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB i.d.F. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Wir haben die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des HGB gegliedert und für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewandt. Soweit ergänzende Angaben in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, werden diese Angaben im Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei den Sachanlagen wurden ausnahmslos linear entsprechend der jeweiligen betrieblichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend der aktuell gültigen steuerlichen Vorgaben behandelt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte an Waren wurden zu Einstandspreisen oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Risiken in Form von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt nach dem Nominalwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Das Körperschaftsteuerguthaben, welches 2008 bis 2017 in zehn gleichen Raten ausgezahlt wird, ist mit dem Barwert unter Verwendung eines Zinssatzes von 5,5 % angesetzt. Liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. C. Währungsumrechnung Die im Geschäftsjahr laufend entstandenen Währungsforderungen bzw. Währungsverbindlichkeiten wurden zum Tageskurs umgerechnet und gebucht. Hierbei entstehende Kursdifferenzen werden erfolgswirksam zum jeweiligen Tagesstichtagskurs der Zahlung verbucht. Zum Bilanzstichtag wurde das strenge Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzip insofern berücksichtigt, als ein Vergleich der verbuchten Beträge mit dem Wert zum Stichtagskurs erfolgte. Hierauf wurden - sofern erforderlich - Anpassungen vorgenommen. Soweit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die auf USD lauten, durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in USD mit vergleichbaren Fälligkeiten bedient werden, wurde auf eine sonst erforderliche Abwertung der Forderungen verzichtet, da kein Währungsrisiko besteht. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel dargestellt und als Blatt 9 dieser Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr bis auf TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 97) kurzfristig zahlbar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen EUR 13,8 Mio. (Vorjahr: EUR 27,4 Mio.) und bestehen per saldo aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. EUR 16,6 Mio. (Vorjahr: EUR 11,6 Mio.), sonstigen Forderungen i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: EUR 33,0 Mio.), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: TEUR 8) und sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: EUR 17,2 Mio.). Gegen den Gesellschafter DVA International GmbH bestanden im Vorjahr Forderungen i.H.v. EUR 1,2 Mio., diese beinhalteten sonstige Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft i.H.v. TEUR 216. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, belaufen sich auf EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: EUR 4,6 Mio.). Es handelt sich ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Velsimex S.A. de C.V. Mexiko.Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für Tantiemen, Urlaub sowie Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Form von revolvierenden Kontokorrentkonten sowie ggfs. kurzfristigen Darlehen ausgenutzt. Sicherheiten wurden nicht bestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen TEUR 384 (Vorjahr: TEUR 227), und bestehen per saldo aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 502 (Vorjahr: TEUR 242) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 15). Hiervon bestehen gegen den Gesellschafter DVA International GmbH Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 151 (Vorjahr EUR 0) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 15 (Vorjahr EUR 0) und eine sonstige Forderung i.H.v. TEUR 3 (Vorjahr EUR 0) aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen mit EUR 182.035,05 (Vorjahr: TEUR 48) Steuern. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 30,5 Mio. (Vorjahr: EUR 46,5 Mio.) wurden mit EUR 2,6 Mio. in geringem Umfang in Europa erzielt (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.), der übrige Teil wurde im übrigen Ausland erzielt. Davon entfallen rund 91 % auf die Länder Lateinamerikas. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten positive Kursdifferenzen EUR 4,5 Mio. (Vorjahr: EUR 3,7 Mio.) und periodenfremde Erträge TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 37). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem negative Kursdifferenzen EUR 4,7 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.), Konzernumlagen EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.), Provisionen in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 993) sowie periodenfremde Aufwendungen TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 239). Abschlussprüferhonorar Die Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers werden im Konzernanhang der DVA International GmbH angegeben. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in Höhe von TEUR 515 aus verbundenen Unternehmen. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens TEUR 55 der Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens entfallen auf verbundene Unternehmen. Zinsergebnis Das Zinsergebnis beinhaltet Zinserträge aus verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 776 (Vorjahr: TEUR 800). Steuern Das Jahresergebnis ist belastet i.H.v. TEUR 241 aus Ertragsteuern des laufenden Veranlagungszeitraums. Demgegenüber stehen Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen i.H.v. TEUR 289. F. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen der Absicherung von währungsinkongruenten Geschäften sowie zur Realisierung der in US-Dollar realisierten Marge kauft und verkauft die Gesellschaft US-Dollar auf Termin. Zum Bilanzstichtag bestanden per saldo Verkäufe von US-Dollar in Höhe von insgesamt USD 2.000.000 (Vorjahr: USD 5.950.000.) Der Marktwert der Geschäfte, der aus der Differenz zwischen dem Einstandswert und dem theoretischen Preis für eine vorzeitige Glattstellung am Stichtag ermittelt wurde, betrug zum Stichtag TEUR 1 (Vorjahr: TEUR +183). Haftungsverhältnisse Aus den bestehenden Rahmenkreditverträgen der verschiedenen Banken bestehen bei den Inlandsgesellschaften der DVA-Gruppe Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 26,6 Mio. (Vorjahr: EUR 40,6 Mio.), für die die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mithaftet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß des mit der DVA International GmbH abgeschlossenen Dienstleistungs- und Untermietvertrags vom 30. November 2007 legt die Leistungserbringerin DVA International GmbH alle ihr entstehenden Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags auf die Leistungsempfänger, zu denen auch die DVA Agro GmbH zählt, um. Organe Geschäftsführer ist Herr Matthias Damm, Geschäftsführer der DVA International GmbH, Hamburg. Herr Damm erhielt im Berichtsjahr keine Bezüge. Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Januar 2010 wurde als weiterer Geschäftsführer Herr Dirk Meyer, Verkaufsleiter Agro-Bereich, Hamburg, gewählt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 18. Februar 2010. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.137.373,56 auf neue Rechnung vorzutragen. Über eine Ausschüttung wird eine Gesellschafterversammlung im weiteren Verlauf des Jahres entscheiden. Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt wurden 8 Arbeitnehmer (Vorjahr: 9 Arbeitnehmer) beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die Anteile an der Gesellschaft hält zu 100 % die DVA International GmbH, Hamburg. Der Jahresabschluss der DVA Agro GmbH wird in den Konzernabschluss der DVA International GmbH, Hamburg, einbezogen. Der Konzernabschluss wird gemäß § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und entsprechend offen gelegt werden. Besitz von Anteilen Die Gesellschaft war am 31.12.2009 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Hamburg, den 11. Juni 2010 gez. M. Damm gez. D. Meyer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DVA Agro GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der DVA Agro GmbH, Hamburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 11. Juni 2010 Deloitte
& Touche GmbH
Dietterle, Wirtschaftsprüfer ppa. Werner, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussProtokoll zur Gesellschafterversammlung der DVA Agro GmbH Zur Gesellschafterversammlung der DVA Agro GmbH sind erschienen: Matthias Damm (Geschäftsführer) als alleinvertretungsbefugter Geschäftsführer, handelnd für die DVA International GmbH als einzigen Gesellschafter. Der Gesellschafter beschließt, unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Formen und Ladungsfristen eine ordentliche Gesellschafterversammlung der DVA Agro GmbH abzuhalten. Versammlungsleiter und gleichzeitig Protokollführer ist Herr Damm. Der Versammlungsleiter gibt folgende Tagesordnungspunkte zu Protokoll:
Auszug: Zu Punkt 2 der Tagesordnung Es wird eine Dividende in Höhe von EUR 1.125.000,- zum 28. Dezember 2010 an die DVA International GmbH gezahlt. Der übrige Jahresüberschussder Gesellschaft in Höhe von EUR 12.373,56 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Versammlung wurde daraufhin geschlossen.
Hamburg, den 10. August 2010 Matthias Damm |
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