The Phone House Telecom GmbHLiquidiert

48155 Münster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 2931
Vorher
Hutchison Telecom GmbH
Eingetragen
16.5.1988
Branche
Einzelhandel mit TelekommunikationsgerätenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist der Verkauf und der Vertrieb von Telekommunikationsgeräten sowie die Erbringung von telekommunikationsbezogenen Serviceleistungen einschließlich des Netzwerkbetriebs und Zusatz-Serviceleistungen sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Börsch
seit 13.6.2017
Geschäftsführer
Florian Jung
seit 21.7.2015
Geschäftsführer
Roland Hoffmann
seit 28.1.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

The Phone House Telecom GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis zum 30.04.2015

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 1. April bis 30. April 2015

1 Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

1.1 Strategie und Organisation

Die deutsche Phone House Gruppe ist Deutschlands unabhängiger Komplettanbieter für Kommunikation und Entertainment. Unseren Kunden bieten wir die gesamte Produktpalette aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz und Multimedia an. Bei Phone House finden Kunden die Angebote der großen und bekannten Telekommunikationsmarken unter einem Dach. Für den Mobilfunk sind das die Marken Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und 02, im Festnetz- und DSL-Bereich überwiegen die Angebote der Deutschen Telekom.

Die The Phone House Deutschland GmbH mit Sitz in Münster war eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Carphone Warehouses Limited (CPWE) und hält ihrerseits jeweils zu 100 % die Anteile an drei Tochtergesellschaften. Bis zum Juni 2013 firmierte CPWE unter Best Buy Europe Distributions Limited, einem Joint Venture der britischen The Carphone Warehouse Group PLC und des US-amerikanischen Weltmarktführers für Unterhaltungselektronik, Best Buy Co. Inc. Dieses Joint Venture wurde im Juni 2013 aufgelöst. Carphone Warehouse hatte den 50%-Anteil von Best Buy vollständig übernommen. Mit über 2.300 Shops der Markenfamilie aus "Phone House" und "The Carphone Warehouse" ist CPW der größte unabhängige Einzelhändler in Europa (Quelle: www.investing.businessweek.com; www.cpwplc.com). Am 15. April 2015 hat die Konzernmuttergesellschaft Carphone Warehouse Group plc angekündigt, einen Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile der The Phone House Deutschland GmbH an die Drillisch AG, Maintal, zu planen. Die Drillisch AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und einer der großen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Zusammenschluss wurde mit dem 4. Mai 2015 wirksam.

Mit Ausnahme der in der The Phone House Deutschland GmbH angesiedelten Shop-Kette waren alle wesentlichen Vermarktungsaktivitäten in der The Phone House Telecom GmbH angesiedelt. Die deutsche Gruppe betrieb über die The Phone House Shop Management GmbH seit dem 1. April 2006 T-Punkte-Shops der deutschen Telekom-Gruppe im Rahmen einer Franchise-Vereinbarung. Alle Konzerngesellschaften stehen unter einheitlicher Leitung und werden als eine wirtschaftliche Einheit geführt.

Neben guter Beratung und günstigen Preisen bieten wir unseren Kunden auch nach dem Vertragsabschluss einen kompetenten Service und eine herausragende Kundenbetreuung an. Zur Vermarktung des umfassenden Produktportfolios bedient sich Phone House eines breitgefächerten Spektrums an Absatzwegen.

Die Shop-Kette wurde bis Dezember 2014 über die The Phone House Deutschland GmbH betrieben. Von den insgesamt 124 Ladenlokalen (12-Monatsdurchschnitt) wurden 88 Ladenlokale im Eigenbetrieb und 36 Ladenlokale im Franchisebetrieb geführt. Hinzu kommen die Vermarktung über innovative Direktmarketing-Absatzkanäle, insbesondere das Internet, sowie die Distribution über selbständige Vertriebspartner.

Durch den anhaltenden Preis- und Margenverfall ist das traditionelle Geschäftsmodell mit eigenständigen Phone House gebrandeten Shops in teuren City oder Shopping-Center-Lagen auf Dauer nicht mehr rentabel zu betreiben. Deshalb wurden im Dezember 2014 die restlichen eigenen Phone House Shops an einen Vertriebspartner verkauft. Dieser hat die erworbenen Shops schrittweise bis Ende April 2015 übernommen.

Daneben setzt Phone House bei der Vermarktung von Mobilfunkverträgen auf die Distribution mit großen und mittleren Handelspartnern und zusätzlich auf das Endgerätegeschäft überwiegend für Handys, Smartphones, Tablets und Zubehör.

1.2 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Auch im Jahr 2014 verzeichnete Deutschland - anders als die Eurozone insgesamt - ein Wachstum in Höhe von immerhin 1,6 Prozent. In Europa mehren sich die Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung. Dennoch ist die Krise noch nicht überwunden. Damit Europa dauerhaft einen Weg aus der Krise findet, ist ein umfassender politischer Ansatz erforderlich, der Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und eine strikte, nachhaltige Haushaltskonsolidierung mit Zukunftsinvestitionen in Wachstum und Beschäftigung verbindet. In 2014 wurde mit rund 42,7 Millionen erwerbstätigen Personen ein weiterer Beschäftigungsrekord erreicht (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2014).

1.3 Markt/Branche

Der relevante Markt für die The Phone House Telecom GmbH ist im weitesten Sinne der Telekommunikationsmarkt in Deutschland. Hierunter fallen insbesondere der unabhängige Mobilfunkmarkt, der Markt für das Festnetz- und Internetzugänge sowie der Markt für entsprechende Geräte und Zubehör.

Der Rückgang der Umsatzerlöse im Telekommunikationsmarkt seit 2005 von EOUR 69 Mrd. hält auch in 2014 auf EUR 58 Mrd. weiterhin an (Quelle: VATM). Dabei nimmt der Mobilfunk-bereich weiterhin dem Festnetzbereich Umsatzanteile ab. Hier vollzieht sich eine Zeitenwende. Die mobile Kommunikation in Deutschland wächst insgesamt weiter stark. Doch anders als in der Vergangenheit werden in diesem Jahr nicht Telefonminuten und SMS, sondern die Datendienste den größten Umsatzanteil ausmachen.

Rund 63 % der Bundesbürger ab 14 Jahren - das sind rund 44 Mio. Menschen - nutzen ein Smartphone, so der Branchenverband BITKOM in einer Pressemitteilung von Ende März 2015. Mit immer stärkerer Verbreitung moderner Smartphones, die einen komfortablen Zugang zum mobilen Internet ermöglichen, steigt der Datenverbrauch massiv an. In diesem Jahr ist nach Berechnungen des BITKOM das mobil übertragenen Datenvolumen von 370 Mio. Gigabyte in 2014 auf 480 Mio. Gigabyte angewachsen - ein Plus von 30 % innerhalb eines Jahres. Der Umsatz mit Handy-Gesprächen soll dagegen eher fallen. Dies ist mit der hohen Verbreitung von Smartphones und Tablets, die Verfügbarkeit von schnellen Übertragungsstandards wie LTE und dem allgemeinen Nutzerverhalten im Zeitalter der Digitalisierung zu begründen.

Die The Phone House Gruppe vermarktet Laufzeitverträge in Verbindung mit einem zu subventionierenden Endgerät in Verbindung mit Originalprodukten überwiegend der Netzbetreiber. Mit attraktiven Angeboten, einem erweiterten Produktangebot, das die The Phone House Gruppe deutlich stärker zu einem Komplettanbieter des gesamten Spektrums an Telekommunikationsprodukten entwickelt, sowie einer weiter optimierten Vermarktungs- und Kundenbindungspolitik baut The Phone House die Marktposition im Gesamtmarkt weiter aus.

1.4 Geschäftsverlauf

Das Unternehmen befindet sich nach wie vor in der Transformationsphase hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen. Die Schließungen bzw. Veräußerung von Shops im vorherigen Geschäftsjahr sowie die Neuausrichtung des Gerätegeschäftes haben mit dazu geführt, dass das Ergebnis auch im Rumpfgeschäftsjahr negativ war. Diese Transformationsphase hält noch im laufenden Geschäftsjahr an.

2 Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

1.4.15 - 30.04.15 1.4.14- 31.03.15
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 16.915 328.120
EBITDA -5.442 -44.768
Jahresergebnis vor Gewinnabführung -5.734 -48.622

Die Gesamtumsätze setzen sich im Wesentlichen aus Provisionsumsätzen in Höhe von TEUR 11.544 (Vorjahr: TEUR 201.481) sowie aus Geräteumsätzen in Höhe von TEUR 4.562 (Vorjahr: TEUR 100.902) und mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 809 (Vorjahr: TEUR 25.737) zusammen. Der Rückgang der Umsätze gegenüber dem durchschnittlichen monatlichen Vorjahresumsatz beruht im Wesentlichen auf der Tatsache, dass sich die Phone House aufgrund der Marktsättigung mit Smartphones aus dem reinen Handelsgeschäft zurückgezogen hat.

Als Folge des Rückzugs aus dem reinen Handelsgeschäft mit Smartphones und der notwendig gewordenen Realisation von drohenden Risiken aus der Vergangenheit ist der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) gegenüber dem Vorjahr mit TEUR -1.490 erneut negativ. Die aufgrund der Marktentwicklung notwendig gewordene Neuausrichtung des Gerätegeschäftes und der Portfoliobereinigung führten weiterhin zu Verkäufen unterhalb der Einstandspreise.

Im Personalbereich hat die Bildung von Rückstellungen für Einmalaufwendungen den Personalaufwand in Höhe von TEUR 1.172 belastet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.176 entfielen im Wesentlichen auf Marketingleistungen, Beratungskosten und Konzernumlagen.

Der im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. bis 30. April 2015 erzielte Jahresfehlbetrag von TEUR -5.734 wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag durch die Muttergesellschaft The Phone House Deutschland GmbH ausgeglichen.

2.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme von TEUR 231.510 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 58.897.

Im Rumpfgeschäftsjahr wurden TEUR 92 in das Anlagevermögen investiert. Darin enthalten sind Investitionen in den Ausbau des Kooperationspartnerkonzeptes und Investitionen in die Infrastruktur der Zentrale zur Erhöhung der Effizienz. Unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen sank das Anlagevermögen um TEUR 79 auf TEUR 6.773.

Der Rückgang des Vorratsvermögens um 21 % auf TEUR 7.030 ist die konsequente Folge der Portfoliobereinigung und -bewertung im Gerätegeschäft.

Der Rückgang von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.890 resultiert aus verringerten Ansprüchen an Netzbetreiber. Dagegen stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.090 infolge der Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft. Als Folge der verringerten Forderungen gegenüber Herstellern von Mobilfunk-geräten reduzierten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.246. Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen verringerten sich somit um TEUR 1.046.

TPH befindet sich mit der getgoods.de Vertriebs GmbH noch im Rechtsstreit über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens des Kunden am 4. Dezember 2013 existiert eine Einzelwertberichtigung auf Forderungen von TEUR 4.426 weiterhin. Weitere Forderungen an den Kunden sind durch eine Warenkreditversicherung und durch eine Bürgschaft abgesichert.

Die Erhöhung der Rückstellungen um insgesamt TEUR 1.479 entfiel im Wesentlichen auf die Vorsorge für Einmalaufwendungen im Personalbereich.

Die gesamten Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 19.583 aufgrund verminderter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch die Aufhebung des Cash-Pooling. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Darlehen des Gesellschafters von TEUR 30.000 enthalten.

2.3 Finanzlage

Im Zuge dieses Zusammenschlusses wurde die Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Konzernmutter CPW aufgehoben und die The Phone House Deutschland GmbH mit frischem Eigenkapital in Höhe von TEUR 91.000 durch Zuzahlung in die freie Kapitalrücklage versorgt. Hiervon hat die The Phone House Deutschland GmbH einen Teilbetrag in Höhe von TEUR 77.000 durch Zuzahlung in die freie Kapitalrücklage an die Tochtergesellschaft The Phone House Telecom GmbH weitergeleitet. Die Eigenkapitalquote erhöht sich auf 44,5 %.

Die Finanzierung der The Phone House Telecom GmbH erfolgt durch das Darlehen der The Phone House Deutschland GmbH.

Mit der vorhandenen Kapitalausstattung verfügt die Gesellschaft auch weiterhin über die finanziellen Grundlagen für die zukünftige Geschäftstätigkeit.

3 Chancen- und Risikobericht

The Phone House Deutschland GmbH hat ein umfassendes Risikomanagementsystem eingerichtet. Eingebettet in die Planungs- und Steuerungsprozesse werden alle potenzielle Chancen und Risiken systematisch identifiziert und bewertet. Vor diesem Hintergrund wurden weitere Kontrollen sowie eine Unterschriften- und Genehmigungsrichtlinie implementiert, um mögliche Risiken bei Bestandgrößen, wie zum Beispiel Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten frühzeitig zu identifizieren.

Der Geschäftsführung und dem operativen Management stehen für das Risikomanagement mehrstufige, integrierte Berichtssysteme zur Verfügung. Das Planungs- und Controllingsystem analysiert monatlich Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung und identifiziert damit zeitnah Risiken, die den Erfolg des Unternehmens gefährden.

Darüber hinaus wird einmal pro Quartal der Risikobericht der Geschäftsführung sowie allen Direktoren vorgestellt.

Durch die Neuordnung des Gerätegeschäfts und die Konzentration auf die Distribution hat sich allgemein das absolute Risiko verringert.

Markt- und Wettbewerbsrisiken

Zu diesen zählen insbesondere die Entwicklung von Qualität und Bonität des Kundenbestands, die Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur und allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken. Speziell im Wholesale hat sich durch die Insolvenz eines ehemaligen Kunden in 2012 und wettbewerbsintensiveren Marktumfeld verändert. Der Preisdruck hat sich dadurch gegen Ende des Jahres spürbar erhöht. Durch Fokussierung und Unterstützung der Mobilfunkgerätehersteller auf Verkäufe direkt an Endkunden wird sich das Großhandelsgeschäft rückläufig entwickeln. Phone House trägt dem grundsätzlich Rechnung, in dem die Warenbestände und damit potentielle Wertrisiken im Warenbestand erheblich reduziert werden.

Preisänderungs- und Ausfallrisiken

Forderungsausfallrisiken im Wholesalebereich werden durch eine Warenkreditversicherung und eine Bürgschaft abgesichert. Eine Forderung aus 2012 konnte aufgrund eines Rechtsstreites noch nicht realisiert werden. Für den nicht versicherten Teil der Forderungen existiert in vollständiger Höhe eine Wertberichtigung.

Liquiditätsrisiko

Die Geschäftsführung sieht derzeit keine Hinweise, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die Gesellschaft verfügt nach der im April 2015 durchgeführten Kapitalmaßnahme über eine angemessene Eigenkapitalausstattung und eine angemessene Liquiditätslage. Mit dem Rückhalt eines starken Gesellschafters ist unser Unternehmen in der Lage, angemessen auf Veränderungen am Markt zu reagieren wie auch unvorhergesehene Risiken zu absorbieren. Damit ist die Gesellschaft gerüstet für ihre weitere Entwicklung und insbesondere für die Realisierung des Weiteren geplanten Wachstums.

Chancen

In der Distribution, d.h. in der Vermarktung von Mobilfunkverträgen, sieht das Unternehmen aus der vergleichsweise starken Marktposition der The Phone House Gruppe weiter Wachstumspotentiale. Auch die Vermarktung der yourfone (Drillisch-Marke) birgt als Ergänzung zum bestehenden Produktportfolio ein aussichtsreiches Geschäftsvolumen.

4 Nachtragsbericht

Im Sommer 2015 sind die Herren Herbert Borghs, Marketing/Vertrieb, und Florian Jung, Finanzen, in die Geschäftsführung der The Phone House Telecom GmbH eingetreten.

Mit Beschluss vom 30. September 2015 wurde das Geschäftsjahr der The Phone House Telecom GmbH auf das Kalenderjahr umgestellt.

5 Prognosebericht

Dieser Bericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Planungen der Unternehmensleitung beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowie die Entwicklung oder die Performance der Unternehmensgruppe von der hier gegebenen Einschätzung abweichen.

Durch den Verkauf der The Phone House Gruppe an den Drillisch-Konzern im Mai 2015 werden sich bestimmte Rahmenbedingungen für die The Phone House Gruppe ändern. Im Wesentlichen wird durch diese Übernahme die bereits eingeleitete strategische Ausrichtung hin zu einem Dienstleistungsanbieter forciert. So wird die The Phone House Gruppe für andere Unternehmensteile des Drillisch-Konzerns Dienstleistungen, wie z.B. Backoffice und Systemlandschaft für den Betrieb von Shops, aber auch Marketingleistungen, zur Verfügung stellen.

Der Telekommunikationsmarkt zeichnet sich seit Jahren durch Marktsättigung, Preiswettbewerb und Konsolidierung aus.

Im direkten Vermarktungsmodell tritt Phone House als Vermittler von Vertragsverhältnissen zwischen Netzbetreiber und Endkunde, sowie als Händler von Mobilfunkgeräten auf. Als Anbieter sämtlicher Netzbetreibertarife kann das Unternehmen die Kunden individuell zu allen Tarifen beraten und damit ein breiteres Portfolio als die meisten "One Network Stores" anbieten. Hinzu kommen Geschäftsfelder, in denen Dienstleistungen für andere Unternehmen erbracht werden. Ferner liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Erbringung von Dienstleistungen im Support für Unternehmensteile des Drillisch-Konzerns.

Das neue Geschäftsjahr 2015 ist geprägt durch eine weitere Konsolidierung der Vertriebsoberfläche. Durch die Konzentration auf profitable Bereiche im Endgerätegeschäft sowie den Ausbau ihres erfolgreichen Geschäfts bei der Vermittlung von Mobilfunkverträgen - neuerdings auch im Verbund mit dem neuen Gesellschafter Drillisch -, wird sich die Ergebnislage der Phone House-Gesellschaften gegenüber dem Vorjahr verbessern.

Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass die in den letzten Jahren eingeleiteten Veränderungen die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität des Unternehmens gestärkt haben und auch weiter verbessern werden. Für das Rumpfgeschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2015 ist allerdings auf Ebene der Phone House Gruppe bei einem Umsatz von ca. EUR 175 Mio. noch mit einem Jahresfehlbetrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich zu rechnen.

 

Münster, den 10. August 2016

Die Geschäftsführung

Herbert Borghs

Florian Jung

Bilanz zum 30. April 2015

Aktiva

30.4.2015 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.760.114,46 2.817
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.769.227,46 3.784
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.388,58 251
  4.012.616,04 4.035
  6.772.730,50 6.852
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Waren 7.030.013,03 8.897
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 83.963.504,52 85.854
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.287.239,05 65.197
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.045.172,09 5.291
  155.295.915,66 156.342
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 61.851.992,44 50
  224.177.921,13 165.289
C. Rechnungsabgrenzungsposten 558.998,34 472
  231.509.649,97 172.613

Passiva

   
  30.4.2015 Vorjahr
  EUR TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.230.000,00 1.230
II. Kapitalrücklage 99.292.326,02 22.292
III. Gewinnvortrag 2.481.526,16 2.482
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0
  103.003.852,18 26.004
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 10.935.812,01 9.456
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.680.862,35 73.453
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 85.680.862,35 (Vorjahr: TEUR 73.453)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.442.924,56 62.155
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 30.442.924,56 (Vorjahr: TEUR 62.155)    
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 30.095.217,83 (Vorjahr: TEUR 30.095)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.446.198,87 1.545
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.446.198,87 (Vorjahr: TEUR 1.545)    
davon aus Steuern: EUR 192.594,36 (Vorjahr: TEUR 215)    
  117.569.985,78 137.153
  231.509.649,97 172.613

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. bis 30. April 2015

1. April - 30. April 2015 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 16.915.297,02 328.120
2. Sonstige betriebliche Erträge 337.210,19 9.036
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.479.007,91 152.655
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.926.111,94 190.533
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.977.254,36 10.032
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 133.810,96 1.657
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 163.521,86 1.883
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.176.273,92 27.020
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.414,09 1.971
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.731.887,83 -48.595
10. Sonstige Steuern 1.940,46 27
11. Erträge aus Verlustübernahme 5.733.828,29 48.622
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.481.526,16 2.482
14. Bilanzgewinn 2.481.526,16 2.482

Anhang zum 30. April 2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der The Phone House Telecom GmbH, Münster (TPH-T) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn-und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft bezieht sich auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April 2015 bis zum 30. April 2015. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten eingeschränkt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Die Bewertung ist nach dem Vorsichtsprinzip vorgenommen worden. Das bedeutet, dass alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt wurden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden. Umsätze sind auf Basis der gesetzlichen Anforderungen gebucht worden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer für Software und Lizenzen werden regelmäßig 5 - 7 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei

Vermögensgegenstand Nutzungsdauer
Mietereinbauten 10 - 50 Jahre
Telekommunikationsanlagen und -geräte 5 Jahre
EDV-Ausstattung 3 - 7 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 13 Jahre

Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand erfasst. Sämtliches bewegliches Anlagevermögen mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis 1.000,00 wird einem Sammelposten zugeführt, welcher jährlich um 1/5 aufgelöst wird.

Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Für nicht voll verwertbare Bestände wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Forderungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen bzw. Ausgaben ausgewiesen, die Erträge bzw. Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen (-verbindlichkeiten) werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren (höheren) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in TEUR 30.04.2015 31.03.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 83.964 85.854
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.287 65.198
(davon gegen Gesellschafter) (67.015) (64.837)
Sonstige Vermögensgegenstände 4.045 5.291
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 155.296 156.343

Im abgelaufenen Geschäftsjahr lagen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nicht vor.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 67.287 enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche gegen Hersteller von Mobilfunkgeräten aus Werbekostenzuschüssen, Boni und Rabatten.

Eigenkapital

in TEUR 30.04.2015 31.03.2015
Gezeichnetes Kapital 1.230 1.230
Kapitalrücklage 99.292 22.292
Gewinnvortrag 2.482 2.482
Eigenkapital 103.004 26.004

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Im Zuge der Veräußerung der Unternehmensgruppe wurde das Eigenkapital durch eine Zuzahlung in Höhe von TEUR 77.000 in die freie Kapitalrücklage erhöht.

Rückstellungen

in TEUR 30.04.2015 31.03.2015
Ausstehende Rechnungen 8.338 8.036
Personalaufwendungen 2.235 1.053
Sonstige 363 368
Rückstellungen 10.936 9.457

Verbindlichkeiten

in TEUR 30.04.2015 31.03.2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.681 73.453
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.443 62.155
(davon gegenüber Gesellschaftern) (30.095) (30.095)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.446 1.545
(davon aus Steuern) (193) (215)
Verbindlichkeiten 117.570 137.153

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus einer Darlehensgewährung der The Phone House Deutschland GmbH von TEUR 30.000.

Latente Steuern

Aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses mit der The Phone House Deutschland GmbH werden im handelsrechtlichen Abschluss der The Phone House Telecom GmbH keine latenten Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Ein Steuerumlagevertrag zwischen Organträger und Organgesellschaft besteht nicht.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden zum überwiegenden Teil im Inland erzielt.

in TEUR 1.4.2015- 30.4.2015 1.4.2014- 31.03.2015
Hardware 5.371 126.639
Provisionen 11.544 201.481
Umsatz 16.915 328.120

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge beinhalten hauptsächlich Erträge mit der The Phone House Deutschland GmbH, Kostenerstattungen, Werbekostenzuschüsse und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Periodenfremde Erträge betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 649).

Die Erträge für Kursgewinne aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2).

Materialaufwand

in TEUR 1.4.2015- 30.4.2015 1.4.2014- 31.03.2015
Bezogene Waren 6.479 152.655
Bezogene Leistungen 11.926 190.533
Umsatz 18.405 343.188

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Provisionen an Handelspartner.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen enthalten vor allem Werbekosten, sonstige Fremdleistungen und Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Aufwendungen für Kursverluste aus Währungsumrechnung betragen TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 253).

Abschreibungen

Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen vorgenommen.

Zinsergebnis

In den Zinsaufwendungen von TEUR 128 sind Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen von TEUR 128 enthalten.

3. Sonstige Angaben

Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Mit Datum vom 18. September 2003 ist zwischen der The Phone House Deutschland GmbH als Organträgerin und der TPH-T als Organgesellschaft ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden. Darüber hinaus besteht eine steuerliche Organschaft mit The Phone House Deutschland GmbH als Organträgerin.

Hiernach unterstellt die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft die Leitung des Unternehmens der Organträgerin.

Nach diesem Vertrag wird der für das zum 30. April 2015 endende Rumpfgeschäftsjahr der gesamte Verlust in Höhe von TEUR -5.734 durch die The Phone House Deutschland GmbH ausgeglichen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:  
2015/2016 1.027
2016 - 2018 351
2019 und später 0
  1.378
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
unbefristete Verpflichtungen 2.420
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0

Bei den unbefristeten Verpflichtungen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Zahlungsausfallbürgschaften. Aufgrund der gesicherten Liquidität ist das Risiko der Inanspruchnahme daraus sehr gering.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. bis 30. April 2015 beträgt TEUR 20 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herbert Borghs, Königswinter (seit 16. Juni 2015)

Geschäftsführung Marketing / Vertrieb

Stefan Duelli, München (bis 25. Mai 2016)

Geschäftsführung Operations

Florian Jung, Düsseldorf (seit 1. Juli 2015)

Geschäftsführung Finanzen

Zwei Geschäftsführer oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten die Gesellschaft. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Organbezüge

Das Unterbleiben der Angabe der Geschäftsführervergütungen ergibt sich aus § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. bis 30. April 2015 wurden im Durchschnitt 228 Arbeitnehmer (i. Vj.: 230) in folgenden Gruppen beschäftigt:

1.-30.4. 20115 2014/15
Angestellte 227 229
Leitende Angestellte 1 1
  228 230

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Über die Gesellschafterin The Phone House Deutschland GmbH, Münster, gehörte die TPH-T zum Konzern der Carphone Warehouse Europe Limited (amtlich eingetragener Firmensitz ist 1 Portal Way, London), die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Die Carphone Warehouse Group PLC stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Der Abschluss kann unter www.companieshouse.gov.uk eingesehen werden. Als verbundene Unternehmen werden dementsprechend alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen der Carphone Warehouse Europe Limited sowie der Carphone Warehouse Group PLC (amtlich eingetragener Firmensitz ist 1 Portal Way W3 6RS, London) angesehen.

 

Münster, den 10. August 2016

The Phone House Telecom GmbH, Münster

Die Geschäftsführung

Herbert Borghs Florian Jung

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. bis 30. April 2015

Bruttobuchwerte
Stand am 1.4.2015 Zugänge Abgänge Stand am 30.4.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.304.851,78 10.315,21 0,00 16.315.166,99
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.925.506,76 81.655,06 0,00 23.007.161,82
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 251.036,95 0,00 7.648,37 243.388,58
  23.176.543,71 81.655,06 7.648,37 23.250.550,40
  39.481.395,49 91.970,27 7.648,37 39.565.717,39
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.4.2015 Zugänge Abgänge Stand am 30.4.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.487.928,58 67.123,95 0,00 13.555.052,53
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.141.536,45 96.397,91 0,00 19.237.934,36
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  19.141.536,45 96.397,91 0,00 19.237.934,36
  32.629.465,03 163.521,86 0,00 32.792.986,89
Nettobuchwerte
Stand am 30.4.2015 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.760.114,46 2.817
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.769.227,46 3.784
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.388,58 251
  4.012.616,04 4.035
  6.772.730,50 6.852

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der The Phone House Telecom GmbH, Münster, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. bis 30. April 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der The Phone House Telecom GmbH, Münster, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, den 15. August 2016

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Tenambergen, Wirtschaftsprüfer

gez. Overbeck, Wirtschaftsprüfer

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