Closurelogic Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Francisco Javier, gen. Javier Muñoz Muñoz Hernandez seit 13.11.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Munheld S.a.r.l. | 400.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Closurelogic GmbHWormsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anlagespiegel Closurelogic GmbH zum 31. Dezember 2017
LageberichtGrundlagen Die Closurelogic GmbH (vormals Closure Systems International Deutschland GmbH), Worms, ist einer der größten Anbieter von Aluminiumverschlüssen für nicht alkoholische und alkoholische Getränke im europäischen Markt. Steuerungssystem Die Steuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen über folgende KPI`s: In finanzieller Hinsicht beobachten wir EBITDA, Free-Cash Flow (EBITDA ohne Personalaufwendungen aus Pensionsrückstellungen zuzüglich Veränderung des Trade Working Capital) und Umsatz. Das Trade Working Capital errechnet sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich Vorräte und abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Wichtige nicht finanzielle Steuerungsgrößen sind die Krankheitsrate, Arbeitssicherheit und die Liefertreue. WirtschaftsberichtGeschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war durch einen Wachstumskurs gekennzeichnet. Der Arbeitsmarkt hat sich positiv entwickelt. In Deutschland, unserem größten Absatzmarkt, liegt unser Marktanteil bei circa 33% (eigene Einschätzung) mit ca. 1,6 Mrd. Verschlüssen. Der restliche Marktanteil verteilt sich auf wenige große und mehrere kleine Wettbewerber. Im nicht alkoholischen Getränke-Segment wurde in 2017 wieder ein Wachstum verzeichnet. Nach uns vorliegenden Marktzahlen ist dieses Segment im Jahr 2017 um 2,9% gewachsen 1. Der Absatz von Mineralwasser-Erfrischungsgetränken ist insgesamt um 2,5% gewachsen 1. In den europäischen und außereuropäischen Ländern hat sich der Bedarf an Aluminium Anrollverschlüssen weiter erhöht. Der Markt für die einfachen Verschlusslösungen bzw. im unteren Produktsegment Anrollverschluss ROPP ist preislich aufgrund der im Markt vorherrschenden Überkapazität hart umkämpft. Weiterhin hält der Trend an, hochwertige Mineralwässer speziell für die Gastronomie mit einem Premiumverschluss wie TALOG ® oder Alu-Star ® zu versehen. Das Marktsegment für Weinverschlüsse ist in 2017 in Europa um 6,1% gewachsen 2. Unser Aluminiumverschluss "LongCap" hat in 2017 hiervon überproportional profitiert. Wir gehen davon aus, dass der Wachstumstrend innerhalb der Weinindustrie weiterhin anhält. Die Prognose im Lagebericht 2016 hat sich hinsichtlich eines positiven Geschäftsverlaufes und der Erwartung eines positiven operativen Ergebnisses erfüllt. Nähere Details finden sich in der nachfolgenden Analyse.
1 European Aluminium Foil Association (EAFA)
Analyse der finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Umsatz von € 49,9 Mio. erzielt - ein Umsatz, der € 5,0 Mio. über dem des Vorjahres liegt. Bei den Aluminiumverschlüssen ist der Umsatz um € 0,7 Mio. leicht angestiegen. Die Umsätze im Weinmarkt konnten um € 1,1 Mio. gesteigert werden. Die übrigen Umsatzerlöse sind um € 3,2 Mio. angestiegen. Hiervon entfallen € 2,4 Mio. auf Schrotterlöse, die in der Vergangenheit mindernd im Materialaufwand ausgewiesen wurden. Unsere Umsatzerwartung von 47 Mio. Euro wurde erreicht. Das EBITDA lag 2017 (bereinigt um den Rückstellungseffekt der Pensionen) bei positiv € 1,9 Mio. gegenüber positiv € 1,8 Mio. im Vorjahr. Der Free Cash Flow lag 2017 bei € 0,3 Mio., € 2,6 Mio. unter Vorjahr (€ 2,9 Mio.). Dies ist im Wesentlichen durch eine Erhöhung des Trade Working Capitals beeinflusst. Die Krankheitsrate lag 2017 bei durchschnittlich 7,5% gegenüber 10% im Vorjahr. Die meldepflichtigen Unfälle lagen 2017 bei 2 (Vorjahr 2). Die Liefertreue lag 2017 bei 99,5% gleich wie im Vorjahr. Insgesamt konnten wir 3,5 Mrd. Verschlüsse im Markt absetzen. Im Bereich der Weinverschlüsse (LongCap) verzeichnen wir einen starken Volumenanstieg. Insgesamt haben wir 143 Mio. Verschlüsse abgesetzt (30 Mio. Verschlüsse mehr als im Vorjahr). Insgesamt konnten wir einen operativen Gewinn von € 1,2 Mio. (bereinigt um Pensionsrückstellungen) erzielen, was auf Vorjahresniveau liegt. Aufgrund der Veränderung im Produktmix sind weitere strukturelle Maßnahmen und Optimierungen im Fertigungsprozess umgesetzt worden. Die Optimierung der Fertigungsprozesse und Umstrukturierungsmaßnahmen, Preiserhöhungen und die weiterhin schrittweise Expansion in neue Märkte werden sich weiterhin positiv bemerkbar machen. Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung im Jahr 2017, unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten, grundsätzlich zufrieden. Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr Im Juli 2017 ist die Produktion von Talog Verschlüssen unserer türkischen Tochterfirma angelaufen. Weitere Sachverhalte, Vorgänge oder Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts nicht ereignet. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das Rohergebnis ist verbessert bei gestiegenem Volumen. Die Umsatzerlöse sind um € 1,8 Mio. gestiegen (ohne Berücksichtung der übrigen Erlöse). Die Gesamtmarge konnte prozentual nicht verbessert werden und ist bereinigt um die Schrotterlöse leicht gesunken. Die Personalkosten sind bereinigt um den Pensionsrückstellungseffekt leicht angestiegen. Infolge des mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wurde der Gewinn von € 1,003 Mio. an die Muttergesellschaft abgeführt. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Das Eigenkapital beträgt € 9,4 Mio. und übersteigt das Anlagevermögen um 187%. Es deckt damit zusätzlich einen Teil des Umlaufvermögens. Unter Einbeziehung der Pensionsrückstellungen sind sogar 76% des Umlaufvermögens durch langfristige Mittel gedeckt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 22,7% unter Vorjahr (24,0%), bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme. Die Vorräte sind um € 0,9 Mio. angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von Factoring maßgeblich gesenkt worden. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings um € 0,5 Mio. angestiegen. Finanzlage Die Bar-Liquidität hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 1,4 Mio. auf € 2,6 Mio. vermindert. Zur Entwicklung des Cash Flows siehe "Analyse der finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Investitionen In 2017 wurden kleinere Erhaltungsinvestitionen getätigt sowie die Calf Sprühlackieranlage für Long Cap Verschlüsse aktiviert. Insgesamt wurden € 0,9 Mio. in Sachanlagen investiert. Darüber hinaus wurde das Stammkapital der türkischen Tochterfirma um € 1 Mio. erhöht. Für das Jahr 2018 sind folgende Projekte in der Umsetzung: • Tafelpressen für die Produktion Produktion Wie in den vergangenen Jahren wurde auch in 2017 die OpEx Produktionsphilosophie (Ziel ist die "Null Fehler Produktion" durch Einsatz von Tools wie Kaizen, 5S Programme usw.) und die präventive Wartung der bestehenden Produktionsanlagen weitergeführt. Durch diese kontinuierlichen Maßnahmen konnte auch in 2017 das vorgegebene Volumen an Aluminiumverschlüssen ohne nennenswerte Störungen produziert werden und eine konstante Verfügbarkeit der Anlagen erreicht werden. Beschaffung Wir blicken auf eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten zurück. Unser wesentlicher Rohstoff ist Aluminium. Hier haben sich die Preise im Verlauf des Jahres 2017 zwischen € 1,60 und € 1,90 pro kg bewegt (LME ohne Premium). Die Preise haben sich in Schwankungen kontinuierlich nach oben bewegt. Die Preisentwicklung des Aluminiums sowie die Wechselkursentwicklung Euro/USD beeinflusst unsere Margen insbesondere im Bereich der Standard Verschlüsse. Wir führen ein kontinuierliches Monitoring der LME und Wechselkursentwicklung durch und schließen im Bedarfsfall Sicherungsgeschäfte ab. Zum Bilanzstichtag bestand ein Rohwarenswap über 720 t Aluminium für 2018 (vgl. Anhang unter Nr. 4 zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen), welcher für uns im Jahresabschluss 2017 und für das Jahr 2018 kein Risiko darstellt. Finanzierung Die Liquidität der Gesellschaft wird aus dem eigenen Cash Flow gedeckt. Wir haben unsere Investitionstätigkeit in den letzten Jahren deutlich erhöht. Die Investitionen sind im Wesentlichen über Leasingverträge gesichert. Forschung und EntwicklungVerschlüsse Wie in den Jahren zuvor wurde auch im Jahr 2017 weiter in die Entwicklung neuer Verschlüsse oder in die Verbesserung bestehender Verschlüsse investiert. Insbesondere wurde mit Lieferanten zusammengearbeitet, um Zusatzmaterialien wie Dichtungsmaterialen und Lacke zu optimieren. Mitarbeiter, Organisation Der Personalbestand ist im Jahr 2017 flexibel abgebaut worden. Am Ende des Jahres lag der Personalbestand bei 164 Mitarbeitern. Um flexibel auf Auftragsschwankungen in der Produktion reagieren zu können, wurden auch 2017 wieder in einem gewissen Umfang Zeitarbeitskräfte eingesetzt. Im Bereich Weiterbildung lag der Focus auf speziellen Fachschulungen für die Mitarbeiter. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf kontinuierlichen Schulungen im Bereich Hygiene und Lebensmittelsicherheit, da wir die Zertifizierung nach FSSC besitzen. Leider lag die Krankheitsquote weiterhin über dem Niveau anderer vergleichbarer Unternehmen. Dies ist auf externe, nicht durch uns beeinflussbare Faktoren zurückzuführen. AusblickWir gehen für 2018 von einem weiterhin niedrigen Zinsniveau, geringer Inflation und einem Aluminiumpreis der über dem durchschnittlichen Preis von 2017 liegt aus. Die geplanten Investitionen in 2018 dienen im Wesentlichen dazu effizienter zu werden und neue Kunden- und Marktpotentiale zu erschließen. Insgesamt rechnen wir für 2018 aufgrund der oben angesprochenen Entwicklungen mit einem positiven Ergebnis für die Gesellschaft. Wir erwarten einen Umsatz von ca. € 54 Mio. und ein Ergebnis über Vorjahresniveau. Die Prognosen für die finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind für 2018 wie folgt:
Wesentliche Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung Um einzusetzende Negativtrends zu erkennen, hat die Gesellschaft Controlling- und Frühwarnsysteme implementiert, die ihr die Möglichkeit geben, rechtzeitig auf Markt- und Wettbewerbsänderungen zu reagieren und entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können. Im Folgenden werden die Risiken und Chancen in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt." Einfluss auf das künftige Ergebnis hat neben der Entwicklung des Verkaufsvolumens sowie der Verkaufspreise insbesondere auch die Veränderung der Rohmaterialpreise und inwieweit es möglich sein wird, diese gegebenenfalls an den Abnehmer weiter zu reichen. Der Forderungsbestand wird laufend überwacht. Nennenswerte Forderungsausfallrisiken werden nicht gesehen. Preisänderungsrisiken liegen auf der Beschaffungsseite insbesondere im Bereich Aluminium. Angesichts der dargestellten Vermögens- und Finanzlage, einer sicheren Geschäftsgrundlage mit einem breit gestreuten Kundenstamm sowie dem weiter wachsenden Neugeschäft im Weinsektor sehen wir auf absehbare Zeit keine existenzgefährdeten Risiken für die künftige Geschäftsentwicklung. Chancen sehen wir insbesondere in den Produktentwicklungen, im Exportgeschäft und dem weiteren Wachstum im Weinmarkt. Wir schätzen die potentiellen Chancen höher ein als etwaige potentielle Risiken. Der zukünftige Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als niedrig eingeschätzt.
Worms, den 12. April 2018 Die Geschäftsleitung Anhang für das Geschäftsjahr 20171. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB i.d.F. des BilRUG für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauer beträgt für Software 5 Jahre, für Gebäude 40 Jahre und für Anlagen, Maschinen und Betriebsausstattung zwischen 5 und 12 Jahre. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Einzelkosten die Gemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten miteinbezogen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für bekannte Ausfallrisiken bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Forderungsausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der dem Gutachten zugrundeliegende Zinssatz beträgt 3,68%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25% und Rentensteigerungen von jährlich 1,80% zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 3.244. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden, gebildet. Die Verpflichtungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden ebenfalls zum Stichtagskurs gemäß §256a HGB umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten liegen nicht vor. Eine Ermittlung latenter Steuern erfolgt nicht, da die Gesellschaft als Organgesellschaft in die ertragsteuerliche Organschaft mit der Closurelogic Holding GmbH, Worms, einbezogen wird. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. ANGABEN ZUR BILANZ ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. FINANZANLAGEVERMÖGEN Die Gesellschaft ist zu 100% an der Closurelogic Ambalaj Kapak Sistemler anayi Ve Ticaret Limited Sirketi, Istanbul/Türkei beteiligt. Das Stammkapital beläuft sich auf 4.000.000,00 TRY (T€ 1.033 Buchwert). Das Jahresergebnis 2017 der Ende 2014 neu gegründeten Vertriebs- und Produktionsgesellschaft beläuft sich voraussichtlich auf einen Verlust von ca. T€ 460. Dies ist bedingt durch den Start der Produktion Mitte 2017 sowie Währungsverluste. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. FORDERUNGEN GEGEN VERBUNDENE UNTERNEHMEN Die Forderungen betreffen ein verzinsliches Darlehen an die Gesellschafterin einschließlich Zinsforderungen, verauslagte Kosten sowie die Forderung aus Verlustübernahme. FRISTIGKEITEN Alle Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Ergebnisabführung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Verkauf von Anlagegegenständen (T€ 62), aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 28), Schadenersatzleistungen (T€ 19) und Währungsumrechnung (T€ 9). SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. JAHRESERGEBNIS / VERWENDUNG DES ERGEBNISSES Mit der Muttergesellschaft besteht seit dem 18. November 2014 ein Gewinnabführungsvertrag geltend für das Wirtschaftsjahr ab dem 1. Januar 2014. Die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft beträgt T€ 1.003. 4. SONSTIGE ANGABEN HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Das Bestellobligo der Gesellschaft gegenüber Dritten betrug zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 6.277 und betrifft im Wesentlichen Energie und Rohstoffe. Diese sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet- und Leasingverträge abgeschlossen; die Laufzeit dieser Verträge beträgt bis zu 5 Jahre. Der Gesamtaufwand aus diesen Verträgen für die nächsten 5 Jahre beträgt T€ 809, wovon T€ 303 innerhalb des nächsten Jahres fällig werden. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 183 sind durch maschinelle Anlagen besichert. Mit einer Inanspruchnahme rechnen wir nicht, da die Investition zu einer positiven Geschäftsentwicklung beiträgt. BESCHÄFTIGTE Im Jahresdurchschnitt wurden 48 (Vorjahr 52) Angestellte (davon 1 Auszubildender; Vorjahr 1) und 116 (Vorjahr 121) gewerbliche Arbeitnehmer (davon Auszubildende 2; Vorjahr 3) beschäftigt. ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf € 36.000. GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt. ANGABEN NACH § 264 ABS. 1A HGB Closurelogic GmbH, Worms, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mainz unter Nr. HRB 10054. GESELLSCHAFTER UND KONZERNVERHÄLTNISSE Zum Stichtag 31.12.2017 ist die Gesellschaft ein 100%iges Tochterunternehmen der Closurelogic Holding GmbH, Worms. Zu Änderungen nach dem Stichtag verweisen wir auf die Erläuterungen im Lagebericht. NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRS EINGETRETENE VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. GESCHÄFTSFÜHRUNG • Javier Muñoz, Barcelona, Spanien, General Manager (seit 1. Oktober 2012) Die Angabe zu Bezügen u. ä. unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die für frühere Organmitglieder gebildete Pensionsrückstellung beläuft sich auf T€ 2.082. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Pensionen in Höhe von T€ 85 an frühere Organmitglieder gezahlt.
Worms, den 12. April 2018 Die Geschäftsführung gez. Javier Muñoz Der Jahresabschluss wurde am 26. April 2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Closurelogic GmbH, Worms, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 13. April 2018 Markworth, Wirtschaftsprüfer |
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