Rüdinger Cargo KG
Selbe AdresseFrachtumschlag
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Kost seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Roland Rüdinger seit 23.10.2006 | Geschäftsführer |
Helmut Dr. med. Rüdinger seit 23.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rüdinger Spedition GmbHKrautheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Übersicht über die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens Die Firma Rüdinger Spedition GmbH ist eine Spedition mit Firmensitz in Krautheim und Lagerstandorten in Boxberg, Dörzbach, Osterburken sowie Weikersheim und Waldenburg. Unsere Leistungspalette umfasst Stückgut, Teil- und Ladungsverkehr ergänzt durch Lagerei und logistische Dienstleistungen. Seit Januar 2023 haben wir den Geschäftsbetrieb der Dennis Kost Transporte GmbH übernommen und führen diesen als Niederlassung Attendorn, Sauerland fort. Herr Dennis Kost wurde im Zuge dieser Übernahme als weiterer Geschäftsführer der Rüdinger Spedition GmbH berufen. Unsere Leistungspalette wird durch Zolldienstleistungen, See- und Luftfracht ergänzt. Wir sind durch das Hauptzollamt zum anerkannten Wirtschaftsbeteiligten AEO-F zertifiziert. Für die Luftfracht wurde vom Luftfahrt-Bundesamt die Zulassung als reglementierter Beauftragter erteilt. Führend sind wir im Bereich lademaßüberschreitender Maschinentransporte unter Plane ebenso wie mit sperrigen Teilladungen bzw. XXL-Stückgut bundesweit. Der Stückgutbereich wurde durch den Beitritt in die Sammelgutnetzwerke CargoLine und 24plus massiv ausgebaut. Damit verbunden war eine Optimierung des Zustellgebietes was zu einer Effizienzsteigerung im Nahverkehr geführt hat. Zum 1. Januar 2021 sind wir als Partner in die VTL eingetreten. Zum 1. September 2022 wurden wir Partner der CTL Cargo Trans Logistik AG. Die Partnerschaft zu ONLINE Systemlogistik und ELVIS Part Load wird weitergeführt. Dies ergibt in Summe eine Sendungsverdichtung im Zustellgebiet, reduziert Leerfahrten und erhöht die Wirtschaftlichkeit. Die Lagerlogistik / Kontraktlogistik wurde unter anderem mit dem neuen Standort in Bad Mergentheim ausgebaut. Die Rüdinger Spedition GmbH hat sich mittlerweile zum Kontraktlogistiker für den Maschinen- und Anlagenbau etabliert. 2. Rahmenbedingungen und allgemeine Geschäftsentwicklung In 2023 waren unsere Transportkapazitäten analog zum Vorjahr weitgehend ausgelastet. Die Lagerkapazitäten ebenfalls. Um die entsprechende Nachfrage bedienen zu können, haben wir auch im Berichtsjahr in Personal investiert. Die für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Umsatzerlöse konnten durch die neue Niederlassung Attendorn und aufgrund inflationsbedingter Preissteigerungen erreicht werden. Die organisatorischen Optimierungen insbesondere in der Digitalisierung (z.B. die Web-Darstellung des Lademittelbestandes) ermöglichte es uns, die starke Nachfrage zu bedienen. Der erreichte Umsatzanstieg beläuft sich im Vergleich zum Vorjahr auf ca. +7 %. Das Ergebnis nach Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 176 auf TEUR 8.062 moderat angestiegen. Insgesamt verlief die Geschäftsentwicklung positiv. Die Nachfrage ist im Sammelgut weiterhin von einer hohen Volatilität geprägt. Mögliches Wachstum in der Lagerlogistik wird durch schwierige Verfügbarkeit von geeigneten Grundstücken beeinträchtigt. 3. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen sowie Finanzanlagen in Höhe von TEUR 2.284 getätigt. Die Investitionen betreffen insbesondere Anzahlungen für derzeit im Aufbau befindliche Photovoltaikanlagen auf unseren Lagerhallen (TEUR 1.306). Daneben haben wir ein Aktienpaket an der CTL Trans Cargo Logistik AG, Homberg erworben. Der überwiegend gepachtete Fuhrpark wurde wie in den Vorjahren bedarfsgerecht modernisiert. Mit Unterstützung der Bundesregierung im Rahmen des KsNi-Programmes haben wir zwei Elektro-LKW in unseren Fuhrpark neu aufgenommen und investieren in die dafür notwendige Ladeinfrastruktur. Im Rahmen der CO 2 -Strategie wurde weiter in Photovoltaik und Batteriespeicher investiert. Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in vergleichbarer Höhe wie in 2023 vorgesehen. B. Mitarbeiter sowie Forschung und Entwicklung Unser Augenmerk ist darauf gerichtet, weiterhin innovative und kundenspezifische Transportlösungen zu entwickeln. Entsprechend unserer Firmenphilosophie sollen speziell entwickelte Fahrzeugtechniken dazu dienen, unseren Technologievorsprung zu halten und neue Technik schneller als der Wettbewerb zum Nutzen der Kunden einzusetzen. Durch die neunte Änderung der Lang-LKW-Verordnung wurde der Einsatz von 15-Meter-Aufliegern in Deutschland möglich und bei uns umgesetzt. Das führte zu einer Vielzahl an neuen 15-Meter-Auflieger-Varianten. Die fachgerechte Anwendung der Technik wird gewährleistet durch von den Fahrern regelmäßig zu absolvierenden Seminaren, u. a. für wirtschaftliche und defensive Fahrweise, für effiziente und fachgerechte Anwendung der Fahrzeugtechnik sowie für eine ordnungsmäßige Ladungssicherung und für kundenorientiertes Verhalten. Die Aus- und Weiterbildung wird vom Bundesamt für Logistik und Mobilität mit Zuschüssen unterstützt, genauso wie der schadstoffarme Betrieb der LKW über das De-Minimis-Programm. Der Geschäftsführer Herr Roland Rüdinger ist VDI-geprüfter Ladungssicherungstrainer und entwickelt zusammen mit den Transportkunden anwendungsfreundliche Ladungssicherungstechniken und -systeme. Die Ergebnisse werden bei regelmäßig angebotenen Ladungssicherungsseminaren den Kunden und den eigenen Mitarbeitern vermittelt. Im Berichtsjahr wurde insbesondere großflächig der Anti-Rutschboden in den LKWs eingesetzt und vermarktet. Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Digitalisierung innerbetrieblicher Prozesse in der Verwaltung. Unser Wissen verwenden wir nunmehr zum Ausbau der Digitalisierung des Dienstleistungsangebots. So bieten wir unseren Kunden die internetbasierte Erfassung von Speditionsaufträgen und der Lageraufträge an. Im Gegenzug geben wir unsere Sendungs-Stati und Preisinformationen an die Kunden zurück. Das erhöht die Transparenz unserer Leistungen deutlich und erhöht die Kundenbindung. Die Rüdinger Spedition GmbH wurde bereits am 1. März 2018 von der Fachzeitschrift Verkehrsrundschau mit dem ersten Platz des Digitalisierungs-Awards ausgezeichnet. Für unsere innovativen Leistungen und die positive Einbindung in das gesellschaftliche Umfeld erhielten wir von der Oskar-Patzelt-Stiftung im September 2020 den Großen Preis des Mittelstandes überreicht. Über den Wettbewerb Top100.de wurden wir im November 2021 vom wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Nikolaus Frank von der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Mentor Rangar Jogeshwar zum Top-100-Innovator 2021 der innovativsten Mittelständler ausgezeichnet. Im Mai 2023 wurden wir erneut Preisträger als Top-100-Innovator 2023. Seit 2022 haben wir das Jagstforum in Krautheim in Betrieb. Hierbei handelt es sich um unser modern eingerichtetes Aus- und Weiterbildungszentrum für Mitarbeiter. Daneben bietet das Gebäude Platz für Kundenveranstaltungen sowie für überregionale Tagungen und Kongresse von Fachzeitschriften C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die zum Betrieb eines Speditionsunternehmens erforderlichen Speditionsanlagen in Krautheim und Attendorn sowie die Lagerhallen und große Teile des Fuhrparks sind langfristig gepachtet. Über bedeutsame Veränderungen in der Vermögensstruktur der Gesellschaft ist grundsätzlich nicht zu berichten. Im Geschäftsjahr wurden die fälligen Ersatzinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen getätigt. Entsprechend dem erhöhten Umsatzvolumen haben sich die Lieferforderungen um TEUR 727 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr und haben sich um TEUR 3.582 erhöht. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 5.150 erhöht. Die Ursachen sind die vorgenommenen Erweiterungsinvestitionen und Investitionen in Energieerzeugungsanlagen für Zwecke der Transformation in die E-Mobilität. Daneben erfolgte ein Anstieg der Ausleihungen an das Mutterunternehmen um die dortigen Investitionen zu finanzieren. Auf der Passivseite wurde durch die Ausreichung eines L-Bank Förderkredites und die Inanspruchnahme von Kontokorrentrahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 4.383 erhöht. Neben den allgemeinen Finanzkennzahlen wird das Unternehmen mittels einer detaillierten Kosten- und Leistungsrechnung gesteuert. Hierbei dienen die Auswertungen über die Umsatzentwicklungen in den jeweiligen Geschäftsbereichen sowie die Kundenlisten zur Beurteilung des Auslastungsgrades und der Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen. Bei den Speditionsaufträgen erfolgen Wirtschaftlichkeitskontrollen durch die Ermittlung fahrzeugbezogener Daten wie Sprit- und Reparaturkosten, Schadstoffeinstufung des Fuhrparks und Mautkosten. Vorhandene Statistiken und Zusatzinformationen über Güterschäden werden ausgewertet und für künftige Vermeidungsstrategien herangezogen. Im Bereich der Lagerlogistik werden mittels Kostenstellenrechnung die für eine Kostendeckung erforderlichen Mindestsätze für Lagerungsaufträge und logistische Dienstleistungen ermittelt. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 74.635 um 7,0 % auf TEUR 79.828 gestiegen. Die Ursachen finden sich in der neuen Niederlassung in Attendorn sowie in inflationsbedingten Preissteigerungen begründet. Damit konnte in 2023 eine Umsatzrendite von 10,1 % erzielt werden. Die Personalkosten sind um TEUR 3.736 von TEUR 24.708 auf TEUR 28.444 entsprechend des Geschäftsvolumens überproportional zum Vorjahr angestiegen, da neben dem weiteren Aufbau des Personalbestands auch Lohnanpassungen erforderlich waren. Der überproportionale Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist als Konsequenz aus der Inflation und den sehr hohen Energiekosten zu werten. Insgesamt ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessertes Ergebnis nach Steuern von TEUR 8.062 (Vorjahr: TEUR 7.886). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Firma Rüdinger Verwaltungs-GmbH & Co. KG sowie bestehender Einlagen stiller Gesellschafter wurde das vorgenannte positive Jahresergebnis vollständig abgeführt. Entgegen der ursprünglichen Prognose für das Berichtsjahr konnten die Umsatzerlöse weiter ausgebaut werden, da sich keine relevanten negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft durch die Ukraine-Krise ergeben haben. Vor diesem Hintergrund konnte auch ein deutlich besseres Jahresergebnis als prognostiziert erwirtschaftet werden. Die Geschäftsführung zeigt sich mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres sehr zufrieden. 3. Finanzlage Der Negativsaldo aus Bankguthaben abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich von TEUR -255 auf TEUR -5.353 deutlich erhöht, da wir für die Finanzierung unserer Investitionen u.a. ein L-Bank Förderdarlehen in Höhe TEUR 3.000 aufgenommen haben. Die Tilgung langfristiger Bankkredite erfolgte planmäßig durch den erwirtschafteten Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist unverändert gut, die vorgenommenen Investitionen wurden fristenkongruent finanziert. Die Gesellschaft ist auch weiterhin in der Lage, die Pachtzahlungen für das Speditionsgelände und für die überlassenen beweglichen Vermögensgegenstände an die Verpachtungsunternehmen sowie die weiteren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu bedienen. Der vereinfachte Cash-Flow (Summe aus Jahresüberschuss vor Gewinnabführung und den Abschreibungen) ergibt zum Bilanzstichtag TEUR 8.605 (Vorjahr: TEUR 8.328). Vor dem Hintergrund des Unternehmenswachstums kommt dem Cash Management der Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Die Rüdinger Spedition GmbH verfügt über ein optimiertes Monitoring der Finanzströme und kann die Liquidität der Gesellschaft nachhaltig sicherstellen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die Rüdinger Spedition GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer unverändert guten wirtschaftlichen Verfassung befindet. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Unsere Risiken sehen wir neben der zunehmenden Bürokratisierung und Abgabenbelastung auch in den geöffneten Märkten für osteuropäische Konkurrenten. Hieraus ergibt sich ein Wettbewerbs- und Kostendruck, da die Kostenvorteile osteuropäischer Transportunternehmen teilweise sehr hoch sind. Defizite in der Harmonisierung von Steuern und Abgaben (Kfz- und Ökosteuer, Steuer auf Kraftstoffe, die progressive nationale CO 2 -Steuer) und unterschiedliche Lohnstückkosten innerhalb der EU gehen zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Transportunternehmen undbeeinflussen deren Rentabilität negativ. Um Treibstoff zu sparen, investieren wir regelmäßig in einen möglichst modernen Fuhrpark mit verbrauchsarmen Euro-6 Motoren und schulen die Fahrer systematisch in ökologischer Fahrweise. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Reduzierung von Leerfahrten bzw. eine bessere Kapazitätsauslastung. Die geltende Bundesstraßen-Maut sowie LKW-Mautsätze sorgen für konstant hohe Fuhrparkkosten. Die Erhöhung der Autobahn- und Bundesstraßenmaut seit 1. Dezember 2023 um 83% ist eine weitere Herausforderung für die Spediteure. Aktuell setzen wir sechs Lang-LKW ein. Dies reduziert im Sammelgutbereich die Kosten für die Fahrten zum Hub in Schliz bei Fulda. Der Lang-LKW-Einsatz unterstreicht unsere Position als Innovationsführer im Straßengütertransport. Risikobehaftet ist der schlechte Erhaltungszustand unserer Verkehrsinfrastruktur. Schlechte Straßen und die Unterdimensionierung der Autobahnen führen zu einer erhöhten Anzahl von Staus oder Straßensperrungen. Dadurch entstehen bei uns unkalkulierbare Transportabläufe und gegebenenfalls auch Umweg-Kilometer. Um dennoch fristgerecht die Waren beim Kunden anzuliefern, müssen verstärkt Zeitpuffer bei der Disposition berücksichtigt werden. Durch vorgenannte Risiken (Bürokratie, schlechte Infrastruktur, Kostenvorteile osteuropäischer Konkurrenten, sowie weitere Anstiege der CO 2 -Steuer) werden die Kosten weiter steigen und müssen über höhere Transportpreise ausgeglichen werden um eine Belastung des Betriebsergebnisses zu vermeiden. Der Geschäftsführung sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden Tatsachen oder auch bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen bekannt geworden. 2. Chancen Die Stärke des Unternehmens liegt in der sehr breiten Aufstellung von Transport- und Logistikdienstleistungen insbesondere auch der Verzollung für den Maschinen- und Anlagenbau. Unsere Kunden liefern in die unterschiedlichsten Anwendungsbranchen, was zu einer relativen konjunkturellen Stabilität führt. Die tiefe Vernetzung in die betrieblichen Prozesse der Logistik-Kunden führt zu einer hohen Kundenbindung. Entwicklungsmöglichkeiten bestehen insbesondere durch den Ausbau der Kontraktlogistik. Durch den Ausbau unserer Lagerflächen können wir in hohem Maße logistische Dienstleistungen anbieten. Der Neubau zweier Logistikhallen in Waldenburg stärkt die Entwicklung unseres Solar- und Logistikparks. Dieser eröffnet uns aufgrund seiner Grundstücksgröße und seiner Lage an der Autobahn A6 weitere Wachstumschancen. Daneben verfolgen wir weiterhin unsere Spezialisierung auf höherwertige Logistikdienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbau. Unsere eigenen Photovoltaikanlagen geben uns die Chance, in Verbindung mit Elektro-LKW eine glaubwürdige Weiterentwicklung zu einem CO 2 -freien Straßentransport zu gestalten. Wir beteiligen uns progressiv an der Umstellungsplanung der Bundes- und Europapolitik zur Antriebswende im Gütertransport. Die Positionierung als Fachspedition für den Maschinen- und Anlagenbau wird mit dem Ausbau der Luft- und Seefrachtabteilung unterstrichen. Damit können wir unsere Kernklientel weltweit begleiten. Die Chancen des Mittelstands liegen generell darin, dass wir näher am Kunden sind. Durch unsere Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Kunden erbringen wir einen spezialisierten Kundenservice. Enorme Kundenbindung erreichen wir durch eine konsequente Digitalisierung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette. Unsere starke Stellung im Maschinentransportbereich Überbreit und Überhoch unter Plane verschafft uns Wettbewerbsvorteile in der Maschinen- und Anlagenbau-Branche. 3. Risikomanagementsystem Die Geschäftsführung bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben eines Risikofrüherkennungssystems mittels Kennzahlen. Den Mitarbeitern werden Planzahlen und Budgets vorgegeben, die monatlich kontrolliert werden. Im Rahmen dieser Risikosteuerung sollen Gefahren für das Unternehmen ausgeschlossen oder zumindest rechtzeitig erkannt und damit reduziert werden. Danach ergeben sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Im Bereich der Maschinenlogistik und Sammelgut Systemverkehre sind wir nach DIN ISO:9001 (Qualität) und DIN ISO:14000 (Umwelt) zertifiziert. Die Zertifizierung durch das Hauptzollamt Heilbronn zum AEO-F bestätigt uns die korrekte Anwendung der Vorschriften im Bereich der Zollregelungen und der Sicherheit in der internationalen Lieferkette. Die Zulassungserteilung als reglementierter Beauftragter durch das Luftfahrt-Bundesamt ermöglicht uns die Abwicklung sicherer Luftfracht-Sendungen. Die Dualis-Rezertifizierung durch die IHK Heilbronn-Franken bestätigt uns überdurchschnittliche Leistungen im Bereich der dualen Ausbildung. E. Prognosebericht Wir nützen die Chancen des erhöhten Sammelgut-Eingangs (Zustellung) und die damit geschaffenen Kapazitäten zum Ausbau des Sammelgut-Ausgangs (Abholung und europaweiter Versand). Damit verbunden sind verstärkte Vertriebsaktivitäten. Unsere Ziele wie die weitere Erhöhung der Rentabilität im Nahverkehr durch Stoppverdichtung und die ökologische Abwicklung des Sammelgutgeschäftes durch intensive Bündelung des LKW-Verkehrs bei der Zustellung im Nahverkehr werden weiterhin verfolgt. Durch die Einführung einer automatisierten Disposition im Nahverkehr erreichen wir eine Optimierung der Fahrstrecken und eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der CO 2 -Bilanz. Als Herausforderung sehen wir die anhaltende Volatilität der Nachfrage. Für 2024 erwarten wir ein positives operatives Betriebsergebnis sowie eine Umsatzrendite und einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in der Größenordnung des Geschäftsjahres 2023. Zwar wird das Marktumfeld schwieriger, aber durch die auf die Zukunft ausgerichtete Organisationsentwicklung und die fortschrittliche Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit gehen wir von einer Unternehmensentwicklung über dem Branchendurchschnitt aus. Unserer Planung liegt eine stabile Geschäftserwartung mit moderaten Umsatz- und Kostensteigerungen ohne wesentliche Sondereffekte zugrunde. Darüber hinaus optimieren weiterhin unsere CO 2 -Bilanz durch den Einsatz schadstoffarmer LKW und die Investition in Energieerzeugungsanlagen. Die tatsächliche Entwicklung in 2024 kann, auf Grund des prognostischen Elements auch von den obenstehenden Ausführungen abweichen, siehe hierzu auch die Ausführung der im Risikobericht dargestellten Unsicherheiten.
Krautheim, den 29. Februar 2024 Roland Rüdinger Dennis Kost Helmut Rüdinger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Rüdinger Spedition GmbH hat ihren Sitz in Krautheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 590409 eingetragen. 2. Allgemeines zur Bilanzierung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang ausgewiesen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 werden separat erfasst und im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird im Jahr des Zugangs ein Vollabgang unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten angesetzt oder, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden risikobehaftete Positionen durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch die Vornahme von Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten, die auf fremde Währungen lauten, wurden entsprechend dem relevanten Wechselkurs zum Bilanzstichtag auf EUR umgerechnet. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Ausgaben Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Einlagen stiller Gesellschafter werden entsprechend der IDW-Stellungnahme HFA 1/1994 als selbständige Bilanzposition zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen ausgewiesen. Ausgewiesen sind die Nominalwerte der Einlagen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen des Teilwertverfahrens unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Zinssatz 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Für die Ermittlung der Rückstellung wurde wie im Vorjahr eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,0 % zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitgerecht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Bruttoanlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen wie im Vorjahr Forderungen gegen Gesellschafter dar. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind kurzfristige Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 5.448 (Vorjahr: TEUR 1.866) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 44), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuerbeträge. Pensionsrückstellungen Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Laufzeit von 15 Jahren (10-Jahresdurchschnitt) herangezogen. Des Weiteren liegen der Berechnung die folgenden Annahmen zugrunde: Für die Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2023 sowie für das Geschäftsjahr 2022 wurden einheitlich die Sterbetafeln auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt sowie in beiden Geschäftsjahren eine erwartete Lohn-und Gehaltssteigerung von 2,0 Prozent. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,82 Prozent und für das Geschäftsjahr 2022 ein Zinssatz in Höhe von 1,78 Prozent verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 74). Die Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 HGB greift aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages (§ 301 AktG) nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Resturlaubs- und sonstige Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmer, Ausgleichsverpflichtungen für Schadensfälle, Aufwendungen für ausstehende Rechnungen und Bonusverpflichtungen sowie für die Rückgabeverpflichtungen von Europaletten und Gitterboxen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr umfassen solche in Höhe von TEUR 2.008 (Vorjahr: TEUR 381). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr umfassen solche in Höhe von TEUR 3.381 (Vorjahr: TEUR 624). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren umfassen solche in Höhe von TEUR 1.531 (Vorjahr: TEUR 319). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben vollumfänglich einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und umfassen solche in Höhe von TEUR 3.424 (Vorjahr: TEUR 3.264). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben vollumfänglich einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und umfassen solche in Höhe von TEUR 4.042 (Vorjahr: TEUR 3.351). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften von verbundenen Unternehmen, Grundpfandrechte auf betriebliche Grundstücke von verbundenen Unternehmen sowie Sicherungsübereignungen von finanzierten Betriebsvorrichtungen besichert. Betreffend die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte vor. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 871 (Vorjahr: TEUR 823) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Zum Abschlusszeitpunkt bestehen nachfolgende Haftungsverhältnisse: Es bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von TEUR 16.000 (Vorjahr: TEUR 8.752). Diese betreffen Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen und dienen der Erweiterung der Logistikzentren und Umschlagsplätzen, wodurch die Gesellschaft zusätzliches Umsatzvolumen generiert. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften für die Verbindlichkeiten des verbundenen Unternehmens wird aufgrund der Bonität dieser Gesellschaft als gering eingeschätzt. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen: Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und umfassen solche in Höhe von TEUR 5.973. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-und Leasingverträgen umfassen solche mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von TEUR 5.065. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-und Leasingverträgen umfassen solche mit einer Laufzeit bis fünf Jahre in Höhe von TEUR 7.575. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr resultieren in Höhe von TEUR 6.205 aus verbundenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit bis fünf Jahren resultieren in Höhe von TEUR 986 aus verbundenen Unternehmen. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden mit eigenem Speditionsverkehr, Speditionsverkehr über Systempartner, Dienstleistungen für Verzollung und Luft- sowie Seefracht, Lagermieten und logistische Dienstleistungen erbracht. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 2 HGB aus wettbewerbsrechtlichen Gründen. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 76) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Buchgewinne aus Anlagenabgängen, Herabsetzungen der Wertberichtigungen auf Forderungen und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 21) Erträge aus der Währungsumrechnung. Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 121) auf die Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 133) enthalten. Diese betreffen Buchverluste aus Anlagenabgängen, Forderungsverluste und Einstellungen in Wertberichtigungen auf Forderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 46) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100) Zinserträge von verbundenen Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 23) aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. 6. Sonstige Angaben Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Berichtsjahr: - Herr Roland Rüdinger, Diplom Betriebswirt (FH), Krautheim - Herr Dennis Kost, Verkehrsfachwirt, Attendorn - Herr Helmut Rüdinger, Spediteur, Krautheim Die vorgenannten Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr wurden keine Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers werden gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der Rüdinger Verwaltungs - GmbH & Co. KG, Krautheim, angegeben. Arbeitnehmer Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt: - Gewerbliche Arbeitnehmer in Höhe von 361 (Vorjahr: 344) - Angestellte Arbeitnehmer in Höhe von 134 (Vorjahr: 118) - Nachrichtlich Auszubildende in Höhe von 55 (Vorjahr: 55) Konzernverhältnisse Der Einzelabschluss der Rüdinger Spedition GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Rüdinger Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Krautheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft ist an deren Firmensitz in Krautheim erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Ergebnisverwendung Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund der bestehenden Einlagen stiller Gesellschafter sowie des Ergebnisabführungsvertrages nach § 301 AktG in voller Höhe an die Organträgerin Rüdinger Verwaltungs-GmbH & Co. KG bzw. an die stillen Gesellschafter abgeführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Krautheim, den 29. Februar 2024 Roland Rüdinger Dennis Kost Helmut Rüdinger Anlage zum Anhang
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31. März 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rüdinger Spedition GmbH, Krautheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rüdinger Spedition GmbH, Krautheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rüdinger Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Neckarsulm, den 29. Februar 2024 REVISA
Treuhand GmbH
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