Marienberger Textilpflege GmbH

Am Goldkindstein 6, 09496 Marienberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 3631
Eingetragen
3.12.1991
Branche
Wäscherei und chemische Reinigung für PrivatkundenWäscherei und chemische Reinigung für gewerbliche KundenEinzelhandel mit Textilien
Gegenstand
Pflege von Textilien mit dem Ziel der Verbesserung des Zustandes der Textilien sowie Anfertigung und Reparatur von Textilien. Gegenstand des Unternehmens ist auch der An- und Verkauf von Textilien und Textilpflegemitteln sowie der Verleih von Textilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Antje Mehne
seit 10.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

09496 Marienberg
22500
30.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Marienberger Textilpflege GmbH

Marienberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 376.561,58 445.052,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 391,00
II. Sachanlagen 376.559,58 444.661,83
B. Umlaufvermögen 496.911,21 499.903,96
I. Vorräte 18.194,42 11.743,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 219.317,43 207.684,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 259.399,36 280.476,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.579,15 15.520,50
Summe Aktiva 888.051,94 960.477,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 293.733,48 296.838,91
I. gezeichnetes Kapital 38.346,89 38.346,89
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -12.782,30 -12.782,30
2. eingefordertes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 271.274,32 241.420,68
III. Jahresfehlbetrag 3.105,43 -29.853,64
B. Rückstellungen 308.547,40 331.921,11
C. Verbindlichkeiten 285.771,06 331.717,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 122.001,84 160.189,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 163.769,22 171.528,15
Summe Passiva 888.051,94 960.477,29

Anhang

Grundlagen und Methoden
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Seit dem 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz umgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen (insbesondere der §§ 274 a, 276, 288, 326, 327 HGB u.a.) bezüglich Inhalt und Form der Darstellung wurde vollumfänglich Gebrauch gemacht.
Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 4 HGB verzichtet.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs-posten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungs­kosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und für soziale Einrichtungen des Betriebs.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die unter sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung saldiert. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Pensionsrückstellungen

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sog. Projected Unit Credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,82 % p.a. zugrunde gelegt. Der anzuwendene HGB-Rechnungszins basiert auf einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre (Ausübung des Wahlrechtes).
Die Ausschüttungssperre aus dem Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 liegt bei 2.303 €. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet.

Zum 1.1.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen ein Unterschiedbetrag in Höhe von 9.059 €. Die Gesellschaft entschied sich bis zum Veranlagungszeitraum 2016 für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Folglich wurde beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von 604 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt.
Der Unterschiedsbetrag wurde bereits vollständig in der Pensionsrückstellung des Jahres 2017 berücksichtigt

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB n. F. werden Vermögensgegenstände, die ausschließlich zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen bestimmt und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, als Planvermögen klassifiziert und sind mit den bestehenden Schulden zu verrechnen. Entsprechend sind die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu saldieren.

Es sind folgende Posten:

Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Zeitwert) 0,00 €
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Erfüllungsbetrag) 276.700 €

Das Tagesgeldkonto bei der Sparkasse wird geführt zum Zwecke der Pensionszahlung an Herrn Lothar Franz und Frau Marina Kaden.
Das Konto 2012384907 bei der Volksbank Mittleres Erzgebirge eG wird geführt zum Zwecke der Pensionszahlung an Herrn Dietrich Simmert.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.
Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 82.785,28 €.
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 39.216,56 €.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 54.750,21 €.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen wurden 2023 nicht vorgenommen.

Aktiven latenten Steuern
Aufgrund des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 HGB wurden die aktiven latenten Steuern nicht angesetzt.

Sonstige Angaben
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage wieder.

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 31 Personen beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Antje Mehne



 

Marienberg, den 23.09.2024

sonstige Berichtsbestandteile

gez. Antje Mehne
Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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