Wärme- und Kältehandel
Spitta GmbH
Ammonitenstraße 1, 72336 Balingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Krauß-Herkert seit 19.3.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.60% | |
| 28.00% | |
| 28.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spitta GmbHBalingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2019Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Anhang 2019Spitta GmbHDie Spitta GmbH mit Sitz in Balingen ist unter der Nummer HRB 765924 im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen. Aufgrund der Anwachsung zum 01.04.2018 der Spitta Verlag GmbH & Co. KG an die Spitta GmbH im Wirtschaftsjahr 2018 sind die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung im Berichtsjahr nur eingeschränkt vergleichbar. A. Rechnungslegungsgrundsätze und allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Das Anlagevermögen wird soweit abnutzbar mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 1 und 5 Jahren, wobei für die Nutzungsrechte eine Nutzugsdauer von 11 bis 15 Jahren angesetzt wurde. Bei den Sachanlagen werden die Abschreibungen nach der degressiven (für Zugänge bis 2010) bzw. linearen Methode vorgenommen, je nachdem, welche Methode zu höheren Abschreibungen führt. Bei Neuzugängen findet die lineare Methode Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250,00 EUR bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für die Sachanlagen liegt zwischen 3 und 13 Jahren. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren Zeitwert bewertet. Für die sonstigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Büromaterial) wurden die Festwerte im Berichtsjahr erneut gebildet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Die Waren werden grundsätzlich zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Zeitwert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 vH des Nettoforderungsbestandes gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag zurückgestellt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ergibt sich wie in Anlage 3a dargestellt. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Eigenkapital Aus der Aktivierung der aktiven latenten Steuern (33.802,00 EUR) verbleibt nach Verrechnung mit den Rücklagen und dem Bilanzgewinn i. S. § 268 Abs. 8 HGB (2.561.093,08 EUR) ein Betrag in Höhe von 0,00 EUR, der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt ist. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 159.325,84 EUR (Vj.: 136 TEUR) enthalten. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand
2. Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres enthalten einen zum 01.04.2018 entstandenen Anwachsungsgewinn in Höhe von 197 TEUR. 3. Zinsaufwendungen In den sonstigen Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellung in Höhe von 2 TEUR (Vj.: 3 TEUR) enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 632 TEUR 2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
3. Organe der Gesellschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren als Geschäftsführer tätig: Herr Werner Pehland Verlagsleiter Herr Halil Reçber Verlagsleiter 4. Einbeziehung in einen Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der WEKA Holding GmbH & Co. KG, Kissing, aufgestellten Konzernabschluss (Ort der Offenlegung: elektronischer Bundesanzeiger), die einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die WM-B Vermögensverwaltung GmbH, Kissing (Ort der Offenlegung: elektronischer Bundesanzeiger). 5. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, haben sich nicht ergeben.
Balingen, den 10. März 2020 Gez.: Werner Pehland Halil Reçber Angabe gemäß § 328 HGB Der Jahresabschluss der Spitta GmbH, Balingen , für das Geschäftsjahr 2019 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. April 2020 festgestellt worden. Angabe gemäß § 325 Abs. 1b Satz 2 HGB Die Gesellschafterin beschließt mit Beschluss vom 15. April 2020 den Vortrag des Bilanzgewinns (EUR 3.445.461,11) auf neue Rechnung. Anlagenspiegel
LageberichtSpitta GmbH, BalingenBeschreibung und Schwerpunkte der Tätigkeit Die Spitta GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Balingen. Spitta gehört zur europaweit tätigen WEKA Firmengruppe und ist mit rund 100 Mitarbeitern ein Anbieter von Fachinformationen, Fortbildung, Software und Online-Angeboten für Zahnmedizin und Zahntechnik. Spitta versteht sich dabei als ein auf dentale Kundengruppen fokussierter Lösungsanbieter, der die Kernbedürfnisse ihrer Kunden in den Bereichen Wissen, Lernen, Arbeiten und Vernetzen bedient. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen In 2019 stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr, was eine deutliche Abschwächung gegenüber den Vorjahren bedeutet (2018 +1,5 %, 2017 +2,5 %). Allerdings haben gesamtwirtschaftliche Entwicklungen, ausgenommen vom Anzeigengeschäft, keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Geschäft von Spitta. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 018 Destatis vom 15.01.2020). Status der Branche Unsere Zielgruppe, die Zahnärzte, Dentallabore, Dentalhersteller und der Dentalhandel in Deutschland, stellen ein stabiles Geschäftsfeld mit ca. 24 Mrd. Euro Umsatz in 2018/2019. Insolvenzen bei den Zahnärzten sind rar (43 in 2017). Die Branche ist durch stetig steigende Anforderungen an die Aufklärung, Dokumentation und Abrechnung gekennzeichnet. Einschließlich Auszubildenden sind in den Zahnarztpraxen 387 Tsd. Personen beschäftigt - Tendenz leicht steigend. Hinzu kommen 126 Tsd. Beschäftigte in den Krankenhäusern (dentale Fachbereiche), im Dentalhandwerk, in der Dentalindustrie, dem Dentalhandel, dem öffentlichen Dienst sowie in der Ausbildung & Forschung (Quelle: Statistisches Jahrbuch 2018/2019 der Bundeszahnärztekammer). Innerhalb dieser Branche ist der zunehmende Trend zur Digitalisierung zu beobachten. Insbesondere seit Einführung der Telematik-Infrastruktur wird der Trend zu digital unterstützten Abläufen in den Praxen verstärkt (Quelle: //www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/deutschland-grossinventuren-kaufen-zahnarztpraxen-a-1209882.html). Produktprogramm und -entwicklung Das Produktprogramm von Spitta teilt sich in fünf Geschäftsfelder, intern in Profit Centern abgebildet, auf: 1. Im Bereich Fachinformation und Praxisorganisation wird ungefähr die Hälfte des Umsatzes erzielt. Hier besteht das Portfolio aus Organisationsmitteln und Fachinformationsmedien (Fachbücher, Kurzverzeichnisse, Loseblattwerke, Online-Plattformen). 2. Der Bereich Software enthält im Wesentlichen die Produkte diosZX (Praxisverwaltungssoftware), diosDM (Dokumentenmanagement- und Qualitätsmanagementsoftware), diosMP (Medizinprodukte- und Hygienemanagementsoftware) sowie verbundene Produkte wie Hardware, Verbrauchsmaterial und Schulungen. 3. Der Bereich Industriemedien beinhaltet das Print-Anzeigen- bzw. Zeitschriftengeschäft sowie Erlöse aus Online-Anzeigen, Newslettern und Webinaren. 4. Der Bereich Training & Events beinhaltet die Seminare, Lehrgänge, Fernlehrgänge und in Kürze das eLearning-Angebot der Spitta Akademie. 5. Im Bereich "Digitale Geschäftmodelle" werden firmenübergreifend digitale Innovationen entwickelt und auf den Markt gebracht, beispielsweise Online-Wissensdatenbanken, eLearning-Angebote, Cloud-Lösungen mit Apps für Endanwender sowie Marktplätze. Der Umsatz-Anteil der Print-Medien am Angebotsportfolio wird und soll in der Zukunft weiter abnehmen. Wachstumsfelder von Spitta sind derzeit das Fortbildungsangebot, die Software und Online-Angebote. Bisher wurden vier neue Produkte im Bereich digitale Geschäftsmodelle entwickelt und im Markt eingeführt. "medimondo" ist eine Veröffentlichungs- und künftig Buchungsplattform für medizinische Konferenzen und Kongresse. "flowlist" ermöglicht den Praxen ihre Prozesse zu standardisieren sowie effizient und fehlerfrei zu organisieren. Mit "entolia" können Praxen ihre Pflichtunterweisungen im Bereich Arbeitssicherheit, Hygienemanagement, Strahlenschutz etc. komfortabel und ohne großen Aufwand durchführen. Auch die Organisation dessen wird für den Praxismanager erheblich erleichtert. Mit "ZXfox" können die Anwender von Praxisverwaltungssoftware, zum Beispiel von diosZX, die relevanten Abrechnungsbestimmungen während des Abrechnungsvorganges anzeigen lassen. Dabei greift die Lösung auf die bereits bestehende Online-Experten-Datenbank www.abrechnung-zahnmedizin.de von Spitta zu. Für ZXfox konnten wir einen weiteren Praxissoftwareanbieter als Lösungspartner gewinnen. Es ist zu beachten, dass sich alle genannten digitalen Angebote am Anfang ihres Produktlebenszyklus befinden. Geschäftsverlauf Im klassischen Fachverlagsbereich mit Fachinformationen und Praxisorganisation war 2019 ein Umsatzrückgang zu verzeichnen. Hingegen konnte der Umsatz mit Anzeigen, Fortbildung und Software gesteigert werden. In der neuen Einheit Digitale Geschäftsmodelle haben sich die Angebote bisher noch nicht signifikant auf den Gesamtumsatz ausgewirkt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
*) einschließlich Gesellschafterdarlehen aus Cash-Pooling Ertragslage Eine Analyse der Kennzahlen zur Ertragslage mittels Vorjahresvergleich und deren Kommentierung würde durch die im Vorjahr vorgenommene Umstrukturierung ("Fusion" der Spitta mit der dios GmbH zum 01. April 2018) zu unzutreffenden Ergebnissen führen. Vor diesem Hintergrund werden die Entwicklungen nicht näher erläutert. Die im Rückgang des EBIT dennoch erkennbare Entwicklung des Berichtsjahres beruht im Wesentlichen auf Umsatzrückgängen im Fachverlagsgeschäft bei gleichzeitig gestiegenen Aufwendungen im Bereich Digitaler Geschäftsmodelle. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist in 2019 um 20% gewachsen. Dies ist hauptsächlich auf den höheren Gewinnvortrag sowie dessen Ausleihung an die Gesellschafter zurückzuführen. Die Anlagenintensität hat durch die höhere Bilanzsumme abgenommen, das Anlagevermögen ist nur unwesentlich gestiegen. Die Zunahme des Deckungsgrades des gebundenen Vermögens ist ebenfalls auf den höheren Gewinnvortrag zurückzuführen. Forderungen LuL sind leicht gesunken. Ebenso sind die Wertberichtigungen für Remissionen leicht gesunken. Investitionen in das Anlagevermögen kommen primär aus drei Bereichen: 1) Erneuerung der Fahrzeugflotte (3 PKW) aufgrund von Neu-Einstellungen und aus Umwelt schutzgründen. 2) Investitionen der IT in die PC- und Infrastrukturlandschaft 3) Aktivierte Leistungen im Bereich Produktentwicklung der digitalen Geschäftsmodelle (Flowlist, Medimondo, ZXFox, entolia) Finanzlage Der Cashflow vor Steuern ist aufgrund des niedrigeren operativen Ergebnisses gesunken. Die Liquidität zweiten Grades ist aufgrund der erhöhten Gesellschafterdarlehen gestiegen. Im Gegenzug sank der Kassenbestand, da Bankguthaben von der dios GmbH dem Cash Pooling zugeführt wurden. Prognosebericht Im Budget für 2020 und für die Jahre 2021 bis 2023 ist ein leichtes Umsatz- und Ergebniswachstum geplant. Das erwartete Wachstum soll hauptsächlich aus dem Trainingsgeschäft, dem Bereich Software und dem Online-Geschäft generiert werden. Chancen- und Risikobericht Die Herausforderung von Spitta besteht darin, bei rückläufigem Print-Geschäft durch neue Geschäftsmodelle zu wachsen und gleichzeitig die Profitabilität zu steigern. Das ist Spitta bisher gelungen, da das Unternehmen heute im Vergleich zu den Vorjahren gewachsen und profitabler ist. Dabei konnte das Trainingsgeschäft erheblich ausgebaut und das Softwaregeschäft über den Zukauf und die erfolgreiche Integration der ehemaligen dios GmbH aufgebaut werden. Der Aufbau von Online-Geschäftsmodellen steht derzeit am Anfang und im strategischen Fokus. Der Rückgang bei Fachinformationen und Organisationmitteln drückt auf den Umsatz und die Marge. Aus diesem Grund sind die Bemühungen bei der Produktentwicklung und Geschäftsmodellentwicklung, insbesondere bei digitalen Lösungen und Vertriebskanälen, zu intensivieren. Im Bereich Industriemedien erzielen wir den Großteil der Anzeigenerlöse noch über die Printmedien. Dem zunehmenden Einsatz von Online-Marketing bei Industriekunden und Dentalhandel entsprechend bietet Spitta zunehmend digitale Vermarktungsformate an. Ein Rückgang des Werbebudgets unserer Kunden im Falle einer wirtschaftlichen Rezession könnte sich auf den Umsatz in diesem Profit Center auswirken. Bei der dios Praxisverwaltungssoftware stehen wir in einem derzeit verteilten und stagnierenden Markt im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Deutliche Waschstumspotenziale haben wir bei diosMP und diosDM, die wir derzeit auch erfolgreich nutzen können. Bei diosMP steigen die Anwenderzahlen stetig. Chancen ergeben sich ebenfalls durch die Digitalisierung. Hier ist der Markt für Online-/Cloud-Lösungen bei Praxisverwaltungssoftware noch am Anfang. Bei Gelingen einer erfolgreichen Produkteinführung sind signifikante Umsätze in diesem Bereich möglich. Der Geschäftsbereich mit digitalen Geschäftsmodellen birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Zunächst müssen die Investitionen gestemmt werden und belasten das operative Ergebnis. Bei Erfolg sind hohe Umsätze und Zuwächse über das geplante Maß hinaus möglich. Bericht über das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem Zur Früherkennung operativer Risiken existieren Berichts- und Kontrollsysteme. Planungs-, Forecast- und Reporting-Tools ermöglichen der Geschäftsführung zeitnahes Controlling. Ein weiteres Element des Risikomanagements ist das zentrale Versicherungswesen. Dieses soll sicherstellen, dass eine einheitliche Basissicherung in den Bereichen Sach- und Haftpflichtversicherung gegeben ist. Zusätzliche Risiken werden nach Kosten- und Nutzenabwägung versichert.
Balingen, im Februar 2020 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spitta GmbH, Balingen PrüfungsurteileWir haben den Jahresschluss der Spitta GmbH, Balingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spitta GmbH, Balingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 06. April 2020 HLB
AUGSBURG Treuhand PartG mbB
A. Seuster, Wirtschaftsprüfer M. Pflanzer, Wirtschaftsprüfer |
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