Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 100059
Eingetragen
5.10.1983
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Gegenstand
Gegenstand in Ergänzung der Eintragung vom 18.04.2006 von Amts wegen berichtigt, nun: Herstellung von Dichtungen und der Handel damit sowie die Vornahme ergänzender oder artverwandter Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Mertens
seit 26.9.2005
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
0.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fischer & Plath GmbH

Berne-Ganspe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.885.282,67 13.182.760,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.808,00 50.901,00
II. Sachanlagen 12.205.126,75 12.501.511,84
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.399.896,00 9.666.066,00
2. technische Anlagen und Maschinen 777.810,00 720.221,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.007.668,00 1.956.366,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.752,75 158.858,84
III. Finanzanlagen 630.347,92 630.347,92
Anteile an verbundenen Unternehmen 630.347,92 630.347,92
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.741.711,65 10.406.897,95
I. Vorräte 8.816.625,58 7.240.088,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.924.384,72 3.166.205,07
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 701,35 604,26
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 33.351,01 31.532,69
sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 33.351,01 31.532,69
25.660.345,33 23.621.191,40

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 12.351.692,28 11.610.983,22
I. Gezeichnetes Kapital 1.010.000,00 1.010.000,00
II. Gewinnvortrag 10.600.983,22 10.146.754,86
III. Jahresüberschuss 740.709,06 454.228,36
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 1.159.974,98 722.678,98
C. RÜCKSTELLUNGEN 633.033,00 445.447,00
D. VERBINDLICHKEITEN 11.515.645,07 10.842.082,20
25.660.345,33 23.621.191,40

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 15.823.175,37 14.080.857,75
2. Personalaufwand 8.179.663,84 7.288.729,01
a) Löhne und Gehälter 6.760.341,29 6.026.749,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.419.322,55 1.261.979,55
- davon für Altersversorgung: EUR 92.316,36 (Vorjahr: EUR 91.925,48)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.495.604,54 1.483.091,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.876.293,98 4.467.651,08
5. Betriebsergebnis 1.271.613,01 841.385,96
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113.200,42 21.104,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 361.588,91 173.802,91
8. Finanzergebnis -248.388,49 -152.698,83
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 263.811,88 219.045,09
10. Ergebnis nach Steuern 759.412,64 469.642,04
11. sonstige Steuern 18.703,58 15.413,68
12. Jahresüberschuss 740.709,06 454.228,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Fischer & Plath GmbH hat ihren Sitz in Berne. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 100059 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Der erworbene Kundenstamm wird aktiviert und planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer hierfür werden regelmäßig 4 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 40 Jahre.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Latente Steuern

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Verlust- und Zinsvorträge sowie Steuergutschriften werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der gewerbesteuerlichen Hebesätze.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird parallel zu den Abschreibungen über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellung wird nach versicherungsmathematischer Methode auf Basis eines Zinsfußes von 5,5 % (Vorjahr: 5,5 %) berechnet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Fischer & Plath GmbH dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 936.242,03 EUR (Vorjahr 1.547.909,81 EUR) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 203.572,22 EUR (Vorjahr 340.152,15 EUR).

3. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Zuschuss aus dem 30. Rahmenplan "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die gewährten Zuschussmittel sind zweckgebunden für die Erweiterung der Betriebsstätte. Die Auflösung erfolgt parallel zur Abschreibung der geförderten Anlagegüter.

Gemäß Zuwendungsbescheid vom 27. November 2013 wurde ein Zuschuss aus dem Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Höhe von maximal 150.000,00 EUR bewilligt. Dieser wurde in 2015 vollständig angefordert. Die zur Abschreibung parallele Auflösung des Sonderpostens erfolgt mit dem Abschreibungsbeginn in 2015.

Gemäß Zuwendungsbescheid vom 6. Juni 2018 wurde ein Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) , Programmgebiet "Stärker entwickelte Region" (SER) in Höhe von maximal 750.000,00 EUR bewilligt. Die Mittel wurden in den Jahren 2018 - 2019 vollständig angefordert. Der ausbezahlte Betrag beträgt 704.756,83 EUR. Die zur Abschreibung parallele Auflösung des Sonderpostens erfolgt ab dem Jahr 2020.

Gemäß Zuwendungsbescheid vom 30. November 2022 wurde in 2023 ein Zuschuss aus den Mitteln des Landes Niedersachsen zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, insbesondere für Unternehmen der Automobilwirtschaft, ausbezahlt. Der ausbezahlte Betrag beträgt 502.780,79 EUR. Die zur Abschreibung parallele Auflösung des Sonderpostens erfolgt ab dem Jahr 2024.

Die Ertragsteuerbelastung bei Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse beträgt ca. 29,5 %.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.211.628,53 EUR (Vorjahr: 8.652.947,22 EUR).

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von 8.211.628,53 EUR (Vorjahr: 8.652.947,22 EUR) durch Sicherungsübereignung gesichert.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.366.898,24 EUR (Vorjahr: 3.669.976,17 EUR) und übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.304.016,54 EUR (Vorjahr: 2.189.134,98 EUR).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bis zu fünf Jahren setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.168.999,79 EUR (Vorjahr: 3.842.392,16 EUR).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren beträgt 675.730,51 EUR (Vorjahr: 1.140.578,89 EUR).

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse betragen 65 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen außergewöhnliche Erträge in Höhe von 100 TEUR, die ausschließlich aus der Anpassung an die Ergebnisse der Betriebsprüfung resultieren.

2. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung.

Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Kaufmann Ralf Mertens, Bremen

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

3. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 167 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 113
Angestellte 54
167

4. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an dem folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
Waskönig GmbH Sprockhövel 1.119.647,82 EUR 100 54.209,76 EUR

5. Haftungsverhältnisse

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 59.576,00 155.688,00
59.576,00 155.688,00

Die Fischer & Plath GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Fischer & Plath GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Fischer & Plath GmbH schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2024
EUR
2025 bis 2028
EUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 1.195.527,90 2.261.949,66

7. Konzernabschluss

Die Fischer & Plath GmbH, Berne, ist Mutterunternehmen der Waskönig GmbH, Sprockhövel. Die Fischer & Plath GmbH, Berne, stellt keinen Konzernabschluss auf, da sie gemäß § 293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit ist.

 

Berne, den 29. Februar 2024

Fischer & Plath GmbH

gez. Ralf Mertens, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde am 17. Mai 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
r 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Anpassung an BP
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 422.775,57 5.600,00 0,00 0,00 0,00 428.375,57
2. Firmenwert, Kundenstamm 75.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 75.000,00
497.775,57 5.600,00 0,00 0,00 0,00 503.375,57
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.695.451,42 41.311,62 87.708,00 0,00 35.125,17 12.859.596,21
2. technische Anlagen und Maschinen 4.502.790,14 279.265,41 0,00 27.490,13 111.616,50 4.866.181,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.244.111,65 833.963,67 0,00 89.649,60 12.117,17 12.000.542,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 158.858,84 19.752,75 0,00 0,00 -158.858,84 19.752,75
28.601.212,05 1.174.293,45 87.708,00 117.139,73 0,00 29.746.073,77
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 630.347,92 0,00 0,00 0,00 0,00 630.347,92
29.729.335,54 1.179.893,45 87.708,00 117.139,73 0,00 30.879.797,26
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
r 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 371.874,57 6.693,00 0,00 378.567,57
2. Firmenwert, Kundenstamm 75.000,00 0,00 0,00 75.000,00
446.874,57 6.693,00 0,00 453.567,57
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.029.385,42 430.314,79 0,00 3.459.700,21
2. technische Anlagen und Maschinen 3.782.569,14 333.292,91 27.490,13 4.088.371,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.287.745,65 725.303,84 20.174,60 9.992.874,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.099.700,21 1.488.911,54 47.664,73 17.540.947,02
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
16.546.574,78 1.495.604,54 47.664,73 17.994.514,59
NETTOBUCHWERTE
r 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.808,00 50.901,00
2. Firmenwert, Kundenstamm 0,00 0,00
49.808,00 50.901,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.399.896,00 9.666.066,00
2. technische Anlagen und Maschinen 777.810,00 720.221,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.007.668,00 1.956.366,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.752,75 158.858,84
12.205.126,75 12.501.511,84
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 630.347,92 630.347,92
12.885.282,67 13.182.760,76

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Fischer & Plath GmbH, Berne

1 Tätigkeitsbereiche und Organisation

Profil

Fischer & Plath ist ein global agierender, unabhängiger Automobilzulieferer. Seit der Gründung des Unternehmens vor 60 Jahren hat sich Fischer & Plath von einem Nischenanbieter zum Marktführer in Europa im Bereich der metallischen Dichtringe entwickelt. Als Entwicklungspartner und Erstausrüster zählt Fischer & Plath nahezu sämtliche Fahrzeug- und Motorenhersteller weltweit zu seinen Kunden. Das Hauptgeschäft besteht in der Versorgung mit Dichtringen, Spezialdichtungen, Ausgleichscheiben und Stanz- und Drehteilen.

Als Ergänzung zum Erstausrüstungsgeschäft beliefert Fischer & Plath den Ersatzteilmarkt (Aftermarket) mit einer Vielzahl von Produkten.

Geschäftsausrichtung und Kernkompetenzen

Die Fertigungstiefe bei den OEMs sowie den TIER1- und TIER2-Zulieferern nimmt kontinuierlich ab. Insbesondere im C-Teile-Segment findet eine Konzentration auf wenige Lieferanten mit einem entsprechend breiten Produktportfolio statt. Dieser Aufgabenstellung hat sich Fischer & Plath erfolgreich angepasst.

Zu den Kernkompetenzen von Fischer & Plath gehört die Verarbeitung sämtlicher metallischer Werkstoffe und eines breiten Sortiments von Weichstoffen. Hierbei kommen hauptsächlich Stanz-, Präge- und Umformprozesse sowie die spanende Bearbeitung von Werkstücken durch Drehen, Fräsen, Schleifen und Drahterodieren zum Einsatz. Darüber hinaus verfügt Fischer & Plath über die Technologie und die Produktionsmöglichkeiten für die thermische Behandlung von Werkstücken zur Gefügeveränderung sowie vielfältige Möglichkeiten zur Beschichtung, sei es zur Verbesserung der Dichteigenschaften, oder zur Steigerung der Korrosionsbeständigkeit.

Die erforderlichen Werkzeuge werden zu 100 % selbst entwickelt, konstruiert und hergestellt.

Fischer & Plath ist Hersteller und fertigt ca. 98 % der Produktpalette selbst. Lediglich rd. 2 % der Produkte werden zur Programmarrondierung zugekauft. Die Produktionsstandorte sind ausschließlich in Deutschland angesiedelt.

Die Produktionsmöglichkeiten sind weit gespannt und reichen von vollautomatischer Serienproduktion über teilautomatisierte Prozesse bis hin zur Einzelanfertigung von speziellen Bauteilen. Für den Aftermarket werden darüber hinaus diverse Sortimente und Sonderverpackungen angeboten.

Struktur und Organisation

Die Fischer & Plath-Gruppe besteht aus zwei Produktionsstandorten in Berne, dem Produktionsstandort Waskönig in Sprockhövel, dem Produktionsstandort Facius und Schober in Großglattbach bei Stuttgart sowie dem Produktionsstandort Laser-Point Präzision in Bremerhaven. Die Bereiche Finanzen, IT, Einkauf, Kommunikation, Qualitätsmanagement und Personalentwicklung werden zentral aus Berne gesteuert, die Produktion ist ansonsten autark. Die Unternehmen Waskönig GmbH, Facius und Schober Gesellschaft mit beschränkter Haftung sowie Laser-Point Präzision GmbH werden als rechtlich selbstständige Unternehmen geführt.

Konjunkturelle Entwicklung und Branchenumfeld

Die erste Jahreshälfte entwickelte sich in allen Geschäftsbereichen erfreulich, in der zweiten Jahreshälfte kam es zunehmend zu Eintrübungen, die ursächlich auf die Zinsentwicklung und die damit verbundene Kauf- und Investitionszurückhaltung zurückzuführen sind.

Die allgemein gedämpften Konjunkturerwartungen belasten auch noch das erste Quartal 2024. Während der Phase der unzureichenden Materialversorgung, die in das Jahr 2023 hineinreichte, haben viele Unternehmen Überbestände aufgebaut, um lieferfähig zu bleiben. Diese Überbestände werden jetzt wieder abgebaut und sorgen temporär für eine abgeschwächte Nachfrage.

2 Darstellung zum Geschäftsverlauf

Geschäftsverlauf in 2023

Das Umsatzziel von 27 Mio. EUR wurde mit rd. 30,8 Mio. EUR um rund 14% übertroffen. Die Produktionsmengen konnten gegenüber 2022 deutlich gesteigert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich durch die mangelnde Materialverfügbarkeit große Rückstände aufgebaut hatten. Die Rückstände konnten bis Ende 2023 nahezu komplett abgebaut werden und trugen so zu einer überdurchschnittlichen Auslastung der Produktion bei.

Das Unternehmen verfügte während der gesamten Berichtsperiode über ausreichende Liquiditätsreserven. Sämtliche Lieferantenverbindlichkeiten konnten ganzjährig unter Ausnutzung von Skonto beglichen werden.

Die Preise auf der Beschaffungsseite, insbesondere im Bereich der NE-Metalle, bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau. Der Aufwärtstrend der Preise hat sich zum Ende der Berichtsperiode etwas beruhigt. Die Materialverfügbarkeit ist in allen Segmenten gegeben, die Lieferzeiten bewegen sich im normalen Bereich.

Bekanntheitsgrad und Kundenzufriedenheit wurden im Laufe der Berichtsperiode weiter verbessert. Der Abstand zu den direkten Wettbewerbern konnte auch im abgelaufenen Jahr weiter ausgebaut, weitere Marktanteile gewonnen werden.

Die Bilanzstruktur ist nach wie vor gut. Das Eigenkapital konnte in 2023 weiter aufgebaut werden. Die Eigenkapitalquote liegt dabei weiter deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Kapitalrendite konnte auf gutem Niveau gehalten werden. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über sehr hohe Vormaterialbestände. Die Wertschöpfung hieraus wird erst in 2024 realisiert und messbar werden.

Die für 2023 geplanten zusätzlichen Investitionen von rd. 2 Mio. EUR konnten vollständig umgesetzt werden.

Umsatzentwicklung

Die Umsätze des Berichtsjahres zeigen im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Erlöse Inland 18.286 13.354 4.932 37,0
Erlöse Ausland 12.974 11.573 1.401 12,1
31.260 24.927 6.333 25,4
Erlösschmälerungen -417 -350 -67 -19,1
30.843 24.577 6.266 25,5

Produktion

Der Auslastungsgrad der Produktion lag während des gesamten Jahres im Mittel bei 90% und ist damit gegenüber 2022 deutlich gestiegen. Die Normalisierung der Vormaterialversorgung sowie der Abbau von Produktionsrückständen sorgten für eine kontinuierliche Auslastung während des gesamten Jahres. Die Produktionskapazitäten waren noch ausreichend und werden sukzessive dem steigenden Bedarf angepasst.

Beschaffungsmarkt

Die Preise für die zu beschaffenden Halbzeuge sind in 2023 nicht weiter gestiegen. Einschränkungen bei der Verfügbarkeit bestimmter Materialien blieben die Ausnahme. Für das laufende Jahr rechnen wir mit einer durchgehenden Versorgungssicherheit bei stabilen Preisen. Lediglich für Kupferprodukte sehen wir in 2024 steigende Tendenzen.

Investitionen

Berichterstattung über Sachinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende wesentliche Investitionen durchgeführt bzw. beendet:

TEUR
Außenanlagen und Anlagen im Bau 61
Technische Anlagen und Maschinen 279
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Werkzeuge 491
Diverse verschiedene Wirtschaftsgüter 292
Geringwertige Anlagegüter 51
1.174

Personal- und Sozialbereich

Zum Jahresende waren 167 Mitarbeiter (Vorjahr: 155 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese werden wie folgt eingesetzt:

Produktion (incl. 1 Auszubildener) 48
Instandsetzung (incl. 2 Auszubildende) 8
Lager (incl. 4 Auszubildende) 40
Werkzeugbau (incl. 4 Auszubildende) 17
Verwaltung (incl. 5 Auszubildende) 54
167

Die Fluktuation unter den Beschäftigten ist gering.

Stärken und Schwächen des Unternehmens

Fischer & Plath ist in Europa Marktführer im Bereich der metallischen Dichtringe. Das Unternehmen ist gem. DIN EN ISO 9001, ISO/TS 16949 und ISO 14001 zertifiziert und erfüllt somit alle Voraussetzungen eines Kfz-Zulieferers. Der hohe Qualitätsstandard wird durch fortwährende Op- timierung der Prozesse weiterentwickelt. Die Kompetenz der Mitarbeiter wird durch regelmäßige Schulungen gefördert. Durch den eigenen Werkzeugbau sind wir in der Lage, die Werkzeuge ständig zu verbessern und auch kundenspezifische Lösungen zu erarbeiten, ohne dass ein Knowhow-Transfer stattfindet. Fertigungs- und Angebotsbreite sind ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zu unseren Wettbewerbern. Die Neugründung der Laser-Point Präzision GmbH im Februar 2016 erweitert die Produktionsmöglichkeiten um die Bereiche Laserschneiden und Kanten. Die Kundenkreise sind überwiegend außerhalb des Fahrzeugbereichs angesiedelt und tragen so zu einer Diversifikation der Kundengruppen bei. Ein Schwerpunkt der Investitionen zielte auf die Modernisierung und Erweiterung der Abteilung Werkzeugbau. Durch größere und effektivere Werkzeuge wollen wir die Produktion in den nächsten Jahren deutlich ausweiten und optimieren. Der Anteil der selbst hergestellten Produkte liegt inzwischen über 98%.

Der Ausbau des Vertriebsaußendienstes in Deutschland und Europa sowie eine Verstärkung des Vertriebsinnendienstes ist der Grundstein für eine verbesserte und den Erfordernissen entsprechende Kundenbetreuung. Durch die qualitätsorientierte Intensivierung der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich hat sich Fischer & Plath in der Wahrnehmung unserer Abnehmerkreise permanent verbessert. Darüber hinaus hat die Unternehmensleitung die Vertriebsstruktur neu geordnet. Der aktive Vertrieb sowie die direkte Kundenbetreuung sind intensiviert worden. Die Geschäftsleitung erwartet für 2024ff (wie auch bereits 2022 und 2023) deutliche Impulse durch die erweiterten Produktionsmöglichkeiten, die intensivere Kundenbetreuung und die Straffung des Vertriebscontrollings. Weitere Maßnahmen sind eine regelmäßige, aktive Kundenansprache, die regelmäßige Überarbeitung der Website sowie regelmäßig aktualisierte technische Dokumentationen und Kundeninformationen. Diese wichtigen Bausteine auf dem Weg der Markenentwicklung der Marke Fischer & Plath werden laufend geprüft, angepasst und erweitert.

Fischer & Plath ist seit 2020 international als Marke eingetragen und wird entsprechend wahrgenommen. Dies ist ein wesentliches Unterscheidungskriterium zu unseren Mitbewerbern.

Das Fertigwarenlager ist derzeit gut gefüllt, die Lieferengpässe gehören der Vergangenheit an und so ist der Vertrieb für eine offensive Kundenansprache gut gerüstet.

Die geplante Struktur des Lagerbestandes sowie die Umschlagshäufigkeit sind gut und werden laufend kontrolliert. Die Kapitalbindung in diesem Bereich ist als angemessen zu bezeichnen. Das Warenlager wird auch zukünftig einer der wesentlichen Posten der Aktivseite bleiben. Eine hohe Lieferperformance über eine breite Angebotspalette stellt ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zu unseren Mitanbietern dar und bedingt ein entsprechendes Fertigwaren- wie auch Vormateriallager.

Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Die Verantwortlichkeiten sind in einem Organigramm eindeutig beschrieben.

Ergebnisse, Liquidität, Budgeteinhaltung, Personalfragen etc. werden durch die Geschäftsleitung monatlich geprüft und ggf. erörtert. Der Informationsfluss intern sowie extern (Banken) ist gewährleistet.

3 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 11.725 47,9 12.460 54,4 -735
Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten 12.775 52,1 10.438 45,6 2.337
Aktiva 24.500 100,0 22.898 100,0 1.602
31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Eigenkapital 12.352 50,4 11.611 50,7 741
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 3.845 15,7 4.983 21,8 -1.138
kurzfristiges Fremdkapital 8.303 33,9 6.304 27,5 1.999
Passiva 24.500 100,0 22.898 100,0 1.602

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.285 -1.923
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -984 -2.216
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -8 1.594
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 293 -2.545
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -1.512 1.033
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -1.219 -1.512

Das Unternehmen ist im Berichtsjahr jederzeit in der Lage gewesen, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Lieferantenrechnungen werden vollumfänglich unter Ausnutzung von Skonto beglichen.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2023 2022 Ergebnisveränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 30.843 106,0 24.577 95,1 6.266 25,5
Gesamtleistung 29.093 100,0 25.848 100,0 3.245 12,6
Rohertrag 15.590 53,6 13.966 54 1.624 11,6
Betriebsergebnis 1.064 3,6 740 2,9 324 43,8
Finanzergebnis 248 -0,9 -153 -0,6 -95 -62,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.005 3,3 673 2,6 332 49,3
ergebnisabhängige Steuern -264 -0,9 -219 -0,8 -45 -20,5
Jahresergebnis 741 2,4 454 1,8 287 63,2

4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wie in Kapital 3 dargestellt, deuten die finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertrag) auf ein stabiles Wachstum hin. Der Rohertrag konnte weiter gesteigert werden.

Die Vermögens- und Finanzsituation wird als geordnet betrachtet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 50,4 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Stichtag in Höhe von 8.212 TEUR ausgewiesen.

Zur wertorientierten Steuerung der Gesellschaft ist ein standardisiertes System mit entsprechenden Monatsreportings eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Planungsprozesses. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind der Umsatz sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis. Das bereinigte Betriebsergebnis wird definiert als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen.

Für die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wird der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit als der bedeutsamste Leistungsindikator identifiziert.

5 Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

5.1 Risikobericht

Wesentliche Risiken

Der Verlauf des Krieges in der Ukraine sowie die Eskalation im Nahen Osten bergen derzeit nur schwer kalkulierbare Risiken. Aktuell sind bedeutsame Einschränkungen des wirtschaftlichen Umfeldes nicht auszumachen.

Die Inflation schwächt sich weiter ab. Die zu erwartende Senkung des Zinsniveaus wird sich positiv auf die Investitionsbereitschaft auswirken.

Währungsrisiko

Der überwiegende Teil der Umsätze wird in Euro getätigt. In sehr geringem Umfang erfolgt die Rechnungsstellung in US-Dollar und Britischem Pfund. Das hieraus resultierende Restrisiko ist von untergeordneter Bedeutung, eine Absicherung daher nicht erforderlich.

Zinsrisiko

Im Berichtszeitraum gab es keine Zinsbelastungen aus Krediten mit variablem Zinssatz, eine Absicherung ist daher nicht erforderlich.

Liquiditätsrisiko

Die kurzfristige Finanzierung ist ausreichend.

Ausfallrisiko

Mit Ausnahme der OEMs und einiger TIER1-Kunden (Bosch, Continental etc.) ist der überwiegende Anteil der Forderungen zu 100 % ausfallrisikoversichert (Vertragspartner = BNP), Kunden ohne Absicherung werden gegen Vorkasse beliefert.

Ein Risiko durch Forderungsausfälle ist derzeit nicht erkennbar.

5.2 Chancen und voraussichtliche Entwicklung

Die Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft, wie auch im Aftermarket blieb während des gesamten Jahres 2023 auf gutem Niveau. Gegen Ende der Periode flachte der Bestelleingang etwas ab. Als Gründe hierfür sind folgende Faktoren ausschlaggebend:

Inflation ist noch nicht vollständig unter Kontrolle, dadurch noch hohes Zinsniveau und als Folge eine gewisse Investitionsträgheit

Insgesamt schlechte Konjunkturstimmung, bedingt durch gleichzeitig auftretende Risiken (Kriege, Inflation, Digitalisierung, politische Rahmenbedingungen etc.)

Volle Läger - der Abbau der Überbestände wird sich nach unserer Einschätzung noch bis ins zweite Quartal hinziehen

Die Auftragseingänge im ersten Quartal liegen stabil auf gutem Niveau, erreichen jedoch noch nicht die Marke von 2023.

Die Preise für die Rohstoffe liegen derzeit auf Höhe des Vorjahres, ein Trend zu sinkenden Beschaffungspreisen zeichnet sich aktuell nicht ab. Bei Kupferprodukten rechnen wir für 2024 eher mit steigenden Preisen.

Die Preise auf der Verkaufsseite wurden in 2023 kontinuierlich angepasst. Die Lagermengen werden sukzessive an die aktuellen Beschaffungszeiten für das Vormaterial angeglichen, daraus resultierende Überhangmengen im Vormaterialbereich werden verwertet. Die Liquidität wird dadurch weiter gestärkt, zusätzlicher Liquiditätsbedarf ist auch bei anziehender Konjunktur derzeit nicht erkennbar.

Die Entwicklung des Personalprozesses und der übrigen Geschäftsprozesse ist als laufende Aufgabe festgeschrieben.

Für das laufende Jahr planen wir einen Umsatz von rd. 29 Mio. EUR, für 2025 gehen wir von einer Steigerung auf rd. 32 Mio. EUR aus.

Das operative Ergebnis ist mit rd. 1,4 Mio. EUR in 2024 und rd. 1,7 Mio. EUR in 2025 geplant. Durch den Abbau der Rückstände hat sich der Auftragsbestand wieder auf rd. 10 Mio. EUR eingependelt. Für das laufende Jahr erwarten wir ein kontinuierliches Anziehen des Auftragsvolumens.

Im Produktionsbereich sind Kapazitätsreserven vorhanden. Eine weitere deutliche Steigerung des Ausstoßes setzt weitere Investitionen in die Prozess- und Produktionsoptimierung voraus. Entsprechende Maßnahmen sind geplant und teilweise auch schon umgesetzt. Die Fertigungskapazitäten werden kontinuierlich erweitert und der Marktsituation angepasst.

Durch gut gefüllte Läger und freie Kapazitäten bestehen gute Chancen durch die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten. Zu diesem Zweck wurde bereits der Bereich Kalkulation und technische Beratung erweitert und personell aufgestockt.

Der Investitionsplan für 2024 beinhaltet neben Investitionen in Maschinen und Werkzeuge zur Steigerung und Optimierung der Produktion sowie die Erweiterung des Produktportfolios auch wesentliche Positionen für die Anpassung der SAP-Software auf die neueste Generation, Programme zur Betriebsdatenerfassung und Prozesssteuerung sowie Investitionen in die Cyberabwehr.

 

Berne, den 31. März 2024

Der Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fischer & Plath GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer & Plath GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer & Plath GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 6. Mai 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mader, Wirtschaftsprüfer

Reichelt, Wirtschaftsprüfer

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