Breisgau Getränke Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Otto Selonke seit 8.3.2021 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Carola Seifried | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Selem-Pharm Handels GmbHFreiburg i. Br.Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2009 bis 30. September 2010Lageberichtder Selem-Pharm Handels GmbH, Wöhlerstr. 10, 79108 Freiburg i. Br.Die Selem-Pharm Handels-GmbH (im Folgenden SP) beschafft und vertreibt PharmaProdukte als Teilsortimenter. Dabei werden insbesondere die Produkte gehandelt, die am Pharmamarkt eine große, teilweise saisonale Nachfrage haben, und die oft über die üblichen Beschaffungswege nicht abgedeckt werden können (z.B. spezielle Impfstoffe). I. Geschäftsverlauf und Erläuterungen zum Jahresergebnis im Jahre 2009/2010Nach der Krise im Jahre 2007, ausgelöst durch die 2. Stufe der Gesundheitsreform, ist der Pharmagroßhandel in Deutschland trotz der gesamtwirtschaftlich problematischen Situation 2008/2009 wieder kontinuierlich gewachsen, viele Unternehmen leiden allerdings unter den extrem geringen Margen (ca. 1 Prozent vor Steuern) Hauptursache ist das Direktgeschäft der Pharmahersteller mit den Apotheken, das mittlerweile laut Marktforschungsinstitut IMS mehr als 17 Prozent des Großhandelsumsatzes erreicht. Der Pharmagroßhandel verliert dadurch insbesondere bei hochpreisigen Produkten attraktive Margen, mit denen er die oft nicht kostendeckende Logistik für billige Medikamente quersubventionieren kann. (Quelle: Handelsblatt) Das gesamte Volumen von rd. 50 Mrd. € pro Jahr teilt sich wie folgt auf:
(Quelle: Handelsblatt) Die SP war vor der krisenauslösenden Gesetzesänderung 2006/2007 mit ca. 90% fast ausschließlich im gesetzlich regulierten RX-Markt für rezept- bzw. verschreibungspflichtige Medikamente und lediglich zu ca. 10% im OTC-Bereich tätig. Nach der Neuausrichtung ist das Verhältnis nahezu exakt umgekehrt ca. 90% OTC-Produkte und ca. 10% RX-Produkte werden gehandelt. Nach der Krise im Jahre 2007 durch die 2. Stufe der Gesundheitsreform war auch die SP nach dieser strategischen Neuorientierung wieder auf Wachstumskurs, die Einkaufspreisoptimierungen des Großhandels als Reaktion auf den zunehmenden Preisdruck durch die Direktgeschäfte Hersteller-Apotheke äußerten sich dennoch auch bei der SP durch sinkende Margen bei steigendem Umsatz. Als Gegenmaßnahmen zu Margenrückgängen wurde von der Geschäftsführung ein margenstärkeres Geschäft in Angriff genommen, das mit geringem Logistikaufwand abgewickelt werden sollte. Bedingt durch fehlende Finanzierungspuffer, lange Abnahmeverpflichtungen und fehlende Kontrolle über die Einkaufsströme birgt dieses Geschäft jedoch auch erhebliche Risiken. Ein EDV-Ausfall von ca. 1 Woche, letztlich ausgelöst durch zeitweiligen Ausfall der im Lager verwendeten Scanner, erforderte die manuelle Abwicklung und führte dann letztlich zum Scheitern des Geschäftes. Das hiermit verbundene hohe Warenaufkommen blockierte das Lager komplett, erhöhter Personalaufwand für Notmaßnahmen im Lager wurde erforderlich, Lagerbestand, Logistikkosten und Finanzierungsbedarf stiegen. Der anschließende Abverkauf der Überbestände mit verminderter Marge führte zu Verlusten. Die Folge war eine stark ansteigende Inanspruchnahme bei den finanzierenden Banken, insbesondere bei der Hausbank Dresdner Bank / Commerzbank. Auf Empfehlung der Hausbank wurde die BBG Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, Nürtingen, am 19.11.2009 mit der Erstellung eines Sanierungskonzeptes einschließlich der prüferischen Durchsicht der Unternehmensplanung sowie der Prüfung der Fortführungsprognose für die SP beauftragt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung wurde im Rahmen dieses Auftrages ein umfassendes Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Unternehmenssanierung erarbeitet, das die Optimierung insbesondere der Bereiche Einkaufskalkulation, Bestellabwicklung, Kostenmanagement, Lager- und Fuhrparkmanagement sowie Controlling und Liquiditätssteuerung umfasste. Vertrieblich sollte eine Konzentration auf margenstarke Geschäfte erfolgen, Zielsetzung für die Logistik war die Optimierung der Logistik sowie ein kontinuierlicher Lagerabbau. Im Zuge der Arbeiten an der Fortführungsprognose wurden Implementierungsfehler bei der ERP-Software Godesys Business SO sowie bei der integrierten Finanzbuchhaltung festgestellt, die durch teilweise fehlende Preisbasen zu einer permanenten Unterbewertung des Lagers geführt hatten. Es wurde eine Hilfslösung implementiert und die konzeptionelle Überarbeitung eingeleitet. Am 15.7.2010 konnte eine uneingeschränkt positive Fortführungsprognose erteilt und als Folge der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bereits im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 der turnaround erreicht werden. Der Umsatz erreichte mit € 49.517.617,96 erstmals wieder das hohe Niveau des Geschäftsjahres 2005/2006. Die Rohertragsentwicklung lag zwar noch unter Plan, im Juni 2010 war der Cashflow aber erstmals wieder positiv und das letzte Quartal des Berichtsjahres konnte mit einem positiven Vorsteuerergebnis abgeschlossen werden, so dass die positive Fortführungsprognose weiter aufrechterhalten werden kann. Am 24. Juli 2012 wurde erneut eine positive Fortführungsprognose erteilt. Mit dem Hauptfinanzierungspartner Dresdner Bank / Commerz Bank wurde auf dieser Basis eine Neustrukturierung der Finanzierung vereinbart, die dem Unternehmen ausreichend Liquidität sicherstellt und mittelfristig eine Reduzierung der Finanzierungskosten durch Reduzierung der Fremdverschuldung erlaubt. II. Vermögens- und KapitalstrukturDer im Berichtsjahr ausgewiesene Verlust (EGT) von € 656.886,82 führt zu einer Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages von € 2.154.374,70. Nach § 19 Abs. 2 Satz 1 InsO liegt eine Überschuldung nicht vor, wenn eine Fortführung des Unternehmens den Umständen nach überwiegend wahrscheinlich ist. Durch Forderungsverluste i. H. v. € 5.255,63 und Abschreibung eines Darlehens an einen Lieferanten i. H. v. € 62.619,12 entstanden im Berichtsjahr weitere, nicht geplante Aufwendungen. Bei der Vermögens- und Kapitalstruktur ist weiterhin festzustellen, dass als Folge des gescheiterten Großgeschäftes auch im Berichtsjahr noch eine hohe Kapitalbindung im Warenvorrat vorliegt. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Vorratswert jedoch reduziert werden und liegt jetzt bei € 3.501.837,25 III. FinanzlageDurch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konnte bereits im Juni 2009 wieder ein deutlich positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erreicht werden. lm letzten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 konnte dann wieder ein positives Vorsteuerergebnis erreicht werden. Bedingt durch die Verluste aus den ersten 3 Quartalen des Geschäftsjahres 2009/2010, resultierend aus dem gescheiterten Großgeschäft und dessen Folgeauswirkungen, war dennoch ein Verlust (EGT) von € 656.886,82 zu verzeichnen. Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts stehen bei der Gesellschaft Kreditzusagen und Darlehen in ausreichendem Maße zur Verfügung, um sämtliche Verpflichtungen vereinbarungsgemäß zu erfüllen, alle Skontierungsmöglichkeiten bei Lieferanten zu nutzen und bestehende Tilgungsverpflichtungen einzulösen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit -T€ 353,3 immer noch negativ, konnte im Vergleich zum Vorjahr 2008/2009 jedoch um T€ 556,7 bereits spürbar verbessert werden. IV. Ausblick und Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungAllgemein weist der Pharmamarkt durch laufende Eingriffe und regulatorische Maßnahmen von Seiten des Gesetzgebers inhärente Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftig zu erzielenden Erträge auf. Durch die strategische Neuausrichtung hat die SP selbst jedoch eine stark reduzierte Abhängigkeit von den gesetzlich reglementierten Marktsegmenten erreicht. Da die SP nach ihrer Neuausrichtung den Marktteilnehmern einen klaren Nutzen bieten kann, dürfte die Gesellschaft von weiteren regulatorischen Maßnahmen eher profitieren. Erwartet wird eine weitere Gesetzesnovelle mit erneuten Änderungen des Preissystems. Diese äußert sich unter anderem in einer besseren Bezahlung für den Großhandel, da statt der bisherigen, prozentual vom Warenwert der Packung abhängigen Vergütung ein preisunabhängiger Fixbetrag plus prozentualer Logistikzuschlag erstattet werden soll. Für die SP, die im Gegensatz zu den großen Vollsortimentern als Teilsortimenter auch nach dem bisherigen System bereits kostendeckend arbeiten kann, würde dies einen deutlichen Ertragssprung auslösen. Im Geschäftsjahr 2010/2011 hat sich der positive Trend des zweiten Halbjahres 2009/2010 weiter fortgesetzt und die Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig stabilisiert. Für das Geschäftsjahr 2011/2012 wird ein ausgeglichenes Ergebnis geplant. Die Finanzierung wurde inzwischen auf die Dresdner Bank / Commerz Bank konzentriert, die zur Verfügung stehenden Linien werden fallweise in Anspruch genommen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist derzeit noch von der Aufrechterhaltung der zur Verfügung stehenden Kreditlinien der finanzierenden Bank abhängig. Nach wie vor wird das Ergebnis durch hohe Fremdkapitalzinsen belastet. Die Finanzierungssituation konnte jedoch im Laufe des Berichtsjahres erheblich verbessert werden, so dass in der Folge mit einer deutlichen Entlastung bei den Zinskosten zu rechnen ist. Das durch die hohe Fremdverschuldung gegebene Zinsrisiko wurde inzwischen durch den Einsatz von Zinssicherungsinstrumenten erheblich reduziert. Den markt- und margenbedingten Risiken der Geschäftsentwicklung wird durch die in 2010 eingeführten Controllinginstrumente und deren laufenden Ausbau auch im Rahmen der Neukonzeption von Warenwirtschafts- und Finanzbuchhaltungssoftware Rechnung getragen. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sindVorgänge von besonderer Bedeutung, die es aus Sicht der Geschäftsleitung zu berichten gäbe, liegen nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht vor.
Freiburg, 25.07.2012 Michael Selonke, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2010Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2009 bis 30. September 2010
ANHANG zum 30. September 2010der Selem-Pharm Handels GmbH, Freiburg i. Br.Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Selem-Pharm Handels GmbH GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher MaßnahmenAngaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über Euro 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert unter € 150,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Disagien auf langfristige Kredite werden linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 6% ermittelt. Die versicherungsmathematischen Teilwerte wurden durch Gutachten von Sachverständigen ermittelt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem erhaltenen Geldbetrag zum Nennwert bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAngaben zur Bilanz Anpassung von Vorjahreszahlen Entgegen dem bisherigen Bilanzausweis für das Vorjahr wurde der Ausweis von sonstigen Vermögensgegenständen unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen vollständig den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet. Entsprechend hat sich der Vorjahresausweis der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der sonstigen Vermögensgegenständen verändert. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 1 zum Anhang. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 18.111,66 (i. V.: € 14.699,82) sind Disagien gem. § 250 Absatz 3 HGB in Höhe von EUR 1.328,76 (i. V.: EUR 3.986,40) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.564,59 ist voll eingezahlt. Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6% unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang zum 30. September 2010 betreffen die voraussichtlichen Kosten für Urlaubsrückstände der Arbeitnehmer, für ausstehende Rechnungen sowie für Abschluss- und Prüfungskosten. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind durch Pfand- und ähnliche Rechte gesichert: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Abtretung der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen alle Schuldner mit den Anfangsbuchstaben A-Z sowie Sicherungsübereignung des Warenbestands der Selem-Pharm Handels GmbH. Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 62.619,12 enthalten. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Bei der Gesellschaft bestehen zum 30. September 2009 bis Vertragsende folgende wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus einem Gewährleistungsvertrag aus gesamtschuldnerischer Haftung gegenüber Kreditinstituten in Höhe von maximal Mio. € 4,9. Sonstige PflichtangabenDurchschnittliche Zahl an Beschäftigten
Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB werden gem. § 286 Abs. 5 HGB unterlassen. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den vorhandenen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Freiburg i. Br., den 25. Juli 2012 Michael Selonke Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Gesellschafterdarlehen: € 214.453,00 Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Selem-Pharm Handels GmbH, Freiburg i. Br., für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2009 bis 30. September 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt I. und IV. ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der Aufrechterhaltung der von der finanzierenden Bank zur Verfügung gestellten Kreditlinien abhängt. Weiterhin wurde der Gesellschaft eine positive Fortführungsprognose durch ein externes Gutachten bescheinigt.
Reutlingen, den 27. Juli 2012 Mauer
Unternehmensberatung GmbH
Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31. Juli 2012 festgestellt. |
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