P & C Spedition & Logistik GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Debiec seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Attila Strauss seit 28.5.2025 | Geschäftsführer |
Felix Karwiese seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Tizian Rolf Christoph Sehmsdorf seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M1 Med Beauty GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M1 MVZ GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der M1 MVZ GmbH1 Unternehmensprofil / Grundlagen des Unternehmens Mit unserer Leitidee "Spitzenmedizin durch Spezialisierung" und stetigem Wachstum haben wir uns in den letzten Jahren zum führenden Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der Schönheitsmedizin entwickelt. Die M1 MVZ GmbH fokussiert ihre Tätigkeiten auf medizinisch-ästhetische Schönheitsbehandlungen. Auf diesem Gebiet bieten wir ästhetische Behandlungen und Produkte mit höchstem Qualitätsstandard zu einem fairen Preis an. Unser deutschlandweites Netzwerk von Fachzentren für schönheitsmedizinische Behandlungen haben wir unter der Marke "M1 Med Beauty" etabliert. Eigene Forschungsaktivitäten betreiben wir nicht. 2 Organisation und Geschäftsfelder Die M1 MVZ GmbH führt an Standorten in ganz Deutschland Fachzentren für ästhetische und plastische Medizin. Zum Jahresende 2023 betrug das Netzwerk 37 Fachzentren (zum Ende des Vorjahres waren es 36 Standorte). Im abgelaufenen Jahr wurde mit der Eröffnung der M1-Fachzentren in Passau und Kassel die Expansion weiter vorangetrieben. Unsere Ärzte führen in diesen Standorten eine große Bandbreite an schönheitsmedizinischen Behandlungen in höchster Qualität und zu fairen Preisen durch. Eine weiterhin steigende Anzahl an Kunden nehmen unsere Angebote in Anspruch. 3 Wirtschaftsbericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 3.1.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gemäß dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hält die wirtschaftliche Schwächephase in Deutschland auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 0,25 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Bei den Auftragseingängen aus dem Inland deutet sich in zentralen Bereichen zuletzt eine Stabilisierung an; die schwache Auslandsnachfrage, vor allem aus dem Euroraum, belastet aber weiterhin. Mit einer Erholung der Industriekonjunktur ist erst im weiteren Verlauf des Jahres zu rechnen, wenn es zu einer binnenwirtschaftlichen Belebung und wieder anziehenden Exporten kommt. Frühindikatoren geben ein uneinheitliches Bild: Während sich die Konsumstimmung bei den privaten Haushalten tendenziell verbessert, wird die Geschäftslage im Einzelhandel nach Umfragen von ifo und Handelsverband HDE eher als unbefriedigend bewertet. Die Inflationsrate belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %, während sie im November noch bei 3,2 % gelegen hatte. Maßgeblich hierfür war ein Basiseffekt aufgrund der sog. Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022. Zu Beginn dieses Jahres dürfte die Inflationsentwicklung durch steuerliche und fiskalische Maßnahmen geprägt werden. Im weiteren Verlauf des Jahres dominieren aber weiterhin inflationssenkende Faktoren (sinkende Erzeuger- und Importpreise, straffe Geldpolitik der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung Gewinnmargen). Ausblick: Für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geht das IfW Kiel davon aus, dass eine konjunkturelle Erholung weiter auf sich warten lässt. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte kaum mehr als stagnieren wird. Insgesamt rechnet das IfW Kiel nun für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % (Winterprognose: 0,9 %). Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,2 % zulegen (Winterprognose: auch 1,2 %). Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 nur magere 2 Prozent über dem Niveau aus dem Jahr 2019 liegen wird. In Anbetracht der schwachen wirtschaftlichen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt recht robust. Die Beschäftigung dürfte im laufenden Jahr noch einmal etwas zulegen, bevor sie im Zuge des demografischen Wandels auf einen Abwärtstrend einschwenkt. Der weiterhin recht hohe Fachkräftemangel wird auch in Reaktion auf die in den vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden Löhnen führen. Da die Verbraucherpreisinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und den privaten Konsum stimulieren. Die Exporte dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten Expansionskurs einschwenken. Bei den Unternehmensinvestitionen wird sich das schwache konjunkturelle Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte vor allem aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 0,8 % im Jahr 2025 zurückgehen. 3.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der weltweite Schönheitsmarkt blieb auch im Jahr 2022 (neuere Daten sind nicht verfügbar) ein Wachstumsmarkt, sowohl bei den operativen als auch bei den ambulanten Eingriffen. Basierend auf den Zahlen des weltweit agierenden Branchenverbands der plastischen Chirurgen ISAPS für das Jahr 2022 stieg die Anzahl der gesamten ästhetisch-chirurgischen Eingriffe um 16,7 % gegenüber dem Jahr 2021 (Vorjahr +18,5 %) und die Anzahl der nicht-operativen ästhetisch-kosmetischen Eingriffe um 7,2 % (Vorjahr +19,9 %). Über einen Betrachtungszeitraum der letzten vier Jahre hinweg stiegen ISAPS zufolge die chirurgischen Eingriffe um 41,3 % (vorher 33,3 %) und die nicht-operativen Eingriffe sogar um 57,8 % (vorher 54,4 %). 3.2 Geschäftsverlauf Die M1 MVZ GmbH betätigt sich im Wachstumsmarkt der ästhetischen Medizin. Zur Erreichung des Geschäftszweckes stellt die M1 MVZ GmbH Ärzte an, welche ästhetische Schönheitsbehandlungen durchführen. Weitere für die Erbringung des Unternehmenszwecks erforderliche Funktionen und Leistungen werden fast ausschließlich von kooperierenden Unternehmen als Dienstleistungen erbracht und entsprechend abgerechnet. Im Jahr 2023 lag der Umsatz bei 59.078 TEUR. Verglichen mit dem Umsatz von 52.883 TEUR im Vorjahr, ergibt sich somit eine Umsatzsteigerung von rund 11,7 Prozent. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2023 betrug 413 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 191 TEUR). Die M1 MVZ GmbH und alle Mitarbeiter orientieren sich in der täglichen Arbeit in erster Linie an den Bedürfnissen der Kunden. Service, Qualität und Verlässlichkeit sind wesentliche Inhalte unserer Kundenorientierung und gleichzeitig Treiber des weiteren Wachstums. Diese Zielausrichtung begleitet die Unternehmensgruppe seit Beginn und wird auch für die kommenden Jahre Leitbild unseres Handels sein. Hierbei wollen wir auch weiterhin expandieren und unseren Umsatz im Jahresvergleich stetig steigern. Auch der Ertrag soll in den kommenden Jahren positiv sein. 3.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.3.1 Ertragslage der M1 MVZ GmbH Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom Wachstum unseres operativen Geschäfts. Die Umsätze der M1 MVZ GmbH sind im Wesentlichen im Bereich der ästhetischen Medizin getätigt worden. Der Umsatz stieg von 52.883 TEUR (2022) um 11,7 % auf nunmehr 59.078 TEUR in 2023. Diese Entwicklung entsprach der Erwartung der Gesellschaft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die M1 MVZ GmbH sonstige Erträge in Höhe von 12.733 TEUR (Vorjahr: 5.191 TEUR) - dies vor allem aus der Veräußerung einer Beteiligung. Der Materialaufwand stieg in 2023 auf 27.781 TEUR (Vorjahr: 20.444 TEUR) an. Dies ist begründet durch die Ausweitung der Behandlungsaktivitäten des Unternehmens. Die teilweise Umstellung des Sortimentes in Verbindung mit einer vergleichsweise hohen Einarbeitung neuer und bestehender Ärzte führte zu einer Verschlechterung der Materialeinsatzquoten. Die Materialquote (bezogen auf den operativen Umsatz) stieg auf 47,0 % (2022) nach 38,7 % (2022). Die Personalkosten stiegen um gut 21,6 % von 11.267 TEUR (2022) auf 13.705 TEUR. Damit stieg die Personalkostenquote im Vergleich zum Vorjahr (bezogen auf den operativen Umsatz) auf 23,2 % (Vorjahr: 21,3 %). Die im MVZ angestellten Ärztinnen und Ärzte profitieren vertraglich bedingt überproportional von steigenden Umsätzen. Aufgrund der gestiegenen Umsätze steigt auch die Personalkostenquote im Berichtszeitraum. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 19,4 % von 25.030 TEUR (2022) auf 29.895 TEUR. Wesentliche Kostenposition hierin ist die von kooperierenden Gesellschaften belasteten Kostenweiterverrechnungen und Leistungsentgelte in Höhe von 17.097 TEUR (Vorjahr: 21.607 TEUR). In 2023 wurde zudem ein langzeitiger Vertrag über eine Nutzungsvereinbarung vorzeitig aufgelöst. Die hieraus entstandene Entschädigung aus dem Wegfall der Nutzungsgebühren für Folgejahre verursachte einmalige Kosten in Höhe von 11.900 TEUR im Vergleich zu 2.500 TEUR im Vorjahr. Die Kostenquote im Vergleich zum Umsatz steigt im Berichtszeitraum leicht auf 50,6 % - von 47,3 % im Vorjahr. Das Ergebnis blieb mit einem Fehlbetrag in Höhe von 413 TEUR (Vorjahr: Überschuss 191 TEUR) unter den Erwartungen. 3.3.2 Finanzlage der M1 MVZ GmbH Mit einem Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 685 TEUR (Vorjahr: 3.133 TEUR) zum Jahresende 2023 ist die Finanzlage als zufriedenstellend zu bezeichnen. Dem gegenüber stehen aufgrund der Stichtagsbetrachtung erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die vor allem im Aufbau der Vorratsvermögens beruhen, welches im Vergleich zu 2022 von 2.203 TEUR auf 7.626 TEUR gestiegen ist. Hier konnten im Laufe des Jahres lukrative Einkaufsopportunitäten genutzt werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft weist stichtagsbezogen ein negatives Eigenkapital von 188 TEUR aus (Vorjahr: + 224 TEUR). Die Gesellschaft geht davon aus, dass auf Grundlage des wachsenden Geschäftsumfangs das Eigenkapital kurzfristig gesteigert und mittel- bis langfristig gestärkt werden kann. Es besteht eine positive Fortführungsprognose. Bankverbindlichkeiten bestehen - wie im Vorjahr - nicht. Im Laufe der weiteren Geschäftsausweitung der M1 MVZ GmbH werden Investitionen in neue Praxisbetriebe anfallen, die von kooperierenden Unternehmen getätigt und im Rahmen einer laufenden Abrechnung verrechnet werden. 3.3.3 Vermögenslage der M1 MVZ GmbH Die Vermögenslage der M1 MVZ GmbH ist durch das Geschäftsmodell der Gesellschaft geprägt. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind von 10.732 TEUR in 2022 auf 13.996 TEUR in 2023 gestiegen. Diese beinhalten vor allem Forderungen aus Lieferung und Leistung 166 TEUR; Vorjahr: 3.758 TEUR), sonstige Vermögensgegenstände aus Umsatzsteuerguthaben und sonstigen Forderungen (5.331 TEUR, Vorjahr: 1.320 TEUR) sowie Materialbestände für die Durchführung der medizinischen Behandlungen (7.626 TEUR; Vorjahr: 2.203 TEUR). Das Anlagevermögen in Höhe von 793 TEUR (Vorjahr: 2.995 TEUR) besteht maßgeblich aus immateriellen Vermögensgegenständen. Die in 2022 gehaltene Beteiligung wurde im Berichtszeitraum vollständig veräußert. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren der M1 MVZ GmbH Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen 'operativer Umsatz' und 'EBT' (Ergebnis vor Steuern) heran. Der operative Umsatz stieg im Berichtsjahr auf 59.078 TEUR (Vorjahr: 52.883 TEUR) und damit um 11,7 %. Das EBT beträgt -409 TEUR (Vorjahr: + 213 TEUR). Die Gesellschaft arbeitet insgesamt erfolgreich. Die wirtschaftliche Lage kann im Rahmen der Wachstumsstrategie, trotz verfehlter Ergebnisschätzung, als zufriedenstellend bezeichnet werden. 3.5 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren der M1 MVZ GmbH Im Bereich der nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beobachtet die M1 MVZ GmbH maßgeblich die Kunden-Bewertungen zu den im Netzwerk der Fachzentren durchgeführten medizinisch-ästhetischen Behandlungen. Ziel ist es z.B. den Umfang der positiven Google-Bewertungen laufend zu steigern, was letztlich die Stärke der dem Marktauftritt zugrundeliegenden Marken (z.B. "M1 Med Beauty") positiv beeinflusst. Die Imageentwicklung der Marken wird laufend kontrolliert und negative Bewertungen in der Kundenbetreuung umgehend behandelt. 4 Prognosebericht Wir beurteilen die mittelfristige Entwicklung der M1 MVZ weiterhin positiv und gehen in den kommenden Jahren von einer nachhaltigen Fortsetzung des Wachstumskurses aus. Für das Jahr 2024 geht die Gesellschaft von einer weiteren Aufhellung des Geschäftsumfeldes aus. Nach ihrer weltweiten Eindämmung ist die Corona-Pandemie kein limitierender Faktor mehr. Ebenso haben die Kriegshandlungen in der Ukraine und im Israel-Gaza-Konflikt keine negativen Auswirkungen für das Konsumverhalten der Kunden der M1 MVZ GmbH. Die Gesellschaft geht von einer Steigerung der Behandlungszahlen in den Standorten sowie weiteren Praxiseröffnungen aus. Bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung wurden im Jahr 2024 bereits drei weitere Praxen in Deutschland eröffnet die von der M1 MVZ GmbH betrieben und somit die Behandlungszahlen voraussichtlich weiter steigern werden. Weitere Standorte sind in Planung. Die Umsätze der Gesellschaft im Bereich des Betriebs ambulanter Behandlungszentren werden damit erneut steigen und um 5-10 % oberhalb des Wertes für 2023 liegen. Für die weitere Zukunft geht die Gesellschaft von weiteren Praxiseröffnungen sowie der Vergrößerung von bestehenden Standorten aus. Schließlich sollen die bestehenden Standorte nach und nach durch weitere Arztkapazitäten ausgebaut werden, um die Auslastung der Behandlungszeiten weiter zu verbessern. Dies, in Verbindung mit der persönlichen Aus- und Weiterbildung der Ärzte, wird zu einer höheren Effektivität führen, die das Verhältnis von Umsatz zu Behandlungszeit positiv für die Gesellschaft gestaltet. Auf Grundlage der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens planen wir eine Fortsetzung des Umsatzwachstums auch in den kommenden Jahren, welches mit einer positiven Entwicklung des Ergebnisses einhergehen wird. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 5 Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikomanagementsystem Die M1 MVZ GmbH setzt ein Risikomanagementsystem zur systematischen Identifizierung signifikanter und bestandsgefährdender Risiken, um deren Auswirkungen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu erarbeiten. Das Ziel des Risikomanagementsystems besteht im Wesentlichen darin, finanzielle Verluste, Ausfälle oder Störungen zu vermeiden oder geeignete Gegenmaßnahmen unverzüglich umzusetzen. Im Rahmen dieses Systems wird die Geschäftsführung frühzeitig über Risiken informiert. Wichtige Mechanismen der Früherkennung bilden dabei die Überwachung der Liquidität und der Ergebnisentwicklung. Die Überwachung der operativen Entwicklung und die Ermittlung rechtzeitiger Planabweichungen ist Aufgabe des Controllings und des Qualitätsmanagements. Falls notwendig, entscheiden die jeweiligen Verantwortlichen der Fachabteilungen gemeinsam mit dem jeweiligen Leitungspersonal über die angemessene Strategie und Maßnahmen bei der Steuerung der Risiken. 5.2 Risikobericht Die M1 MVZ GmbH betreibt eigene Einrichtungen für medizinische Dienstleistungen. Die Gesundheit und das Wohl der von uns betreuten Patienten stellt hohe Maßstäbe an den Umgang mit Risikofaktoren und die etablierten Maßnahmen zur Kontrolle der Risikofaktoren. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der M1 MVZ GmbH in ihren relevanten Märkten und der inzwischen etablierten führenden Marktposition ist M1 in der Lage, die sich stellenden Risiken zu beherrschen und den Eintritt von Risikoereignissen mit geringstmöglichen Auswirkungen zu kontrollieren. Die Gesundheitsbranche und hier vor allem die Marktsemente, in denen M1 vornehmlich tätig ist, bieten vielfältige unternehmerische Chancen, die M1 aufgrund des integrierten Geschäftsmodells wahrnehmen kann. Die Ausbalancierung von unternehmerischen Chancen und den damit immanent verbundenen Risiken ist Grundlage des Geschäftsansatzes der M1. Dabei fokussiert M1 im Wesentlichen sechs Risikofelder, aus denen sich für die Unternehmensgruppe Risikosituationen ergeben können. 5.2.1 Branchenspezifische Risiken Das Gesundheitswesen ist in Deutschland - aber auch in den meisten anderen internationalen Märkten - stark reguliert. Gesetzesänderungen in Bezug auf die Leistungserbringung in den für die M1 relevanten Marktsegmenten können sich auf die Unternehmensstrategie und die operative Leistungsfähigkeit der M1 auswirken. So ist von besonderer Relevanz, welche organisatorischen Strukturen sowie welche individuellen (medizinischen) Qualifikationen gefordert sind, um die von M1 erbrachten medizinischen Leistungen anzubieten. M1 beobachtet hierfür intensiv die gesetzgeberischen Maßnahmen (zusammen mit relevanten Fachjuristen), analysiert im Rahmen des Risiko- und Chancenmanagements, welche Entwicklungen sich ergeben (könnten), und beurteilt deren Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage. Seit einigen Jahren entwickelt sich im Gesundheitsmarkt ein Engpass an Fachkräften, was sowohl die pflegerischen als auch die ärztlichen Funktionen betrifft. Hierfür entwickelte die Bundesregierung in den letzten Jahren verschiedene Personalgewinnungsstrategien, die den Fachkräfte-Engpass jedoch noch nicht nachhaltig auffangen konnten. Die Personalknappheit ist auch für M1 spürbar und wird als limitierender Faktor bei der Realisierung der Wachstumsziele empfunden. Zudem muss jederzeit sichergestellt werden, dass neu eingestelltes Personal den hohen fachlichen Anforderungen der M1 entspricht. Schließlich realisieren wir einen Druck auf die Personalkostenentwicklung bei M1, da sich der Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen bereits zum 'Nachfragemarkt' der Stellensuchenden entwickelt hat. Diesbezüglich arbeitet M1 an der hohen Reputation des Unternehmens im Personalmarkt, um ein möglichst hohes und konstantes Angebot an Arbeitskräften realisieren zu können. Im Bereich der Schönheitsbehandlungen besteht das Risiko, dass sich das Schönheitsempfinden in der Gesellschaft ändert. Sollte sich ein anderes Schönheitsideal entwickeln, das im Widerspruch zu den von M1 erbrachten Leistungen steht, könnte dies ein erhebliches unternehmerisches Risiko darstellen. Aufgrund seiner marktführenden Position und der hohen Anzahl an Kundenkontakten ist M1 sehr frühzeitig in der Position, Entwicklungen im 'Schönheitsbewusstsein' der Zielkunden zu identifizieren und hieraus Schlüsse in Bezug auf das zur optimalen Marktabdeckung erforderliche Angebotsspektrum abzuleiten. Des Weiteren könnten neue Marktteilnehmer in Konkurrenz zu uns treten, deren Konzept an unserem ausgerichtet ist. Sollten diese neuen Marktteilnehmer eigene "Unique Selling Propositions" entwickeln, könnte dies ebenfalls ein unternehmerisches Risiko darstellen. M1 verfolgt das Wettbewerbsumfeld in den eigenen Marktsegmenten genau und beobachtet einzelne entstehende Wettbewerber bzw. Angebotsketten. Grundsätzlich erkennen wir, dass sich das Feld der Anbieter verstärkt und auch vereinzelt der Versuch unternommen wird, "Angebotsketten" nach dem Modell der M1 im Markt zu etablieren. M1 sieht diesen sich ausdifferenzierenden Wettbewerb als positives Signal für die eigene Strategie und das hohe Potenzial der gewählten Marktsegmente. Der sich auf mehrere Jahre belaufende Wettbewerbsvorsprung versetzt M1 dabei in die Position, neuen Wettbewerbern und neuen Angebotsformen adäquat zu begegnen und die eigene relative Marktposition zu halten und sogar auszubauen. 5.2.2 Reputations-/Qualitätsrisiken Risiken, die der Reputation der M1 schaden könnten, ergeben sich vor allem aus der Patienten- bzw. Kundenzufriedenheit. Hier können Qualitätsmängel bei der Durchführung der Behandlungen, bei den hygienischen Standards sowie bei den verwendeten Produkten von Relevanz sein. Zur Vermeidung von Risiken aus einer unzureichenden Qualität der durchgeführten Behandlungen verfolgt M1 ein umfangreiches medizinisches Qualitätsmanagement. Dies beginnt damit, dass ausschließlich Ärzte die medizinischen Behandlungen im Bereich der Unterspritzungstherapien durchführen. Dies ist Grundbedingung sowohl in den selbstbetriebenen Fachzentren als auch den Praxen, für die M1 lediglich die Praxisinfrastruktur zur Verfügung stellt, da die Qualität der Behandlungen letztlich untrennbar mit dem Markenimage der genutzten M1-Marken ist. Im chirurgischen Bereich sind ausschließlich Fachärzte mit den Behandlungen betraut. Seit 2017 hat M1 eine eigene Akademie ("M1-Akademie") aufgebaut, in der neu in die Praxisbetriebe eintretende Ärzte von hochqualifizierten Supervisoren im Rahmen eines mehrwöchigen, strukturierten Programms geschult und auf das Behandlungsspektrum eingearbeitet werden. Auch im weiteren Tätigkeitsablauf erfolgen regelmäßig interne Audits durch die Supervisoren. Daneben laufen mehrfach im Monat Weiterbildungsveranstaltungen zur Vertiefung von Behandlungsformen und Einführung von neuen Produkten. Auch im chirurgischen Bereich werden durch das Klinikmanagement und den ärztlichen Leiter regelmäßige Konferenzen durchgeführt, die der Verbesserung der Behandlungsabläufe dienen. In den von M1 bearbeiteten Marktsegmenten verfolgt das Unternehmen die klare Strategie, nur eine limitierte Anzahl von Behandlungen anzubieten. Hierbei handelt es sich um die im Markt am meisten nachgefragten Behandlungen. Durch diese konsequente Spezialisierung erhalten die Ärzte einen hohen Grad an Spezialisierung, was letztlich zu einer qualitativ hochwertigen Behandlung führt. Ein umfassender Hygieneplan, der von einem der in Deutschland führenden Krankenhaushygieniker entwickelt wurde, wurde in allen von M1 betriebenen Klinikbetrieben sowie den betriebenen/betreuten Praxisbetrieben etabliert. Hierzu wurde eine Audit-Checkliste entwickelt, die von den Praxen regelmäßig abgearbeitet wird und auch bei unangekündigten zusätzlichen Audits geprüft wird. Auch in Bezug auf die verwendeten Materialien (Behandlungsprodukte, Instrumente etc.) verfolgt M1 eine umfassende Qualitätsstrategie. Grundsätzlich wird im Bereich der Behandlungsprodukte ausschließlich eine Zusammenarbeit mit den Marktführern in ihren relevanten Marktsegmenten eingegangen. Hierzu erfolgt ein weltweites Sourcing der Produkte. Publikationen sowie die Stellungnahmen weltweiter Aufsichtsgremien bei der Bewertung der Produktsicherheit werden ausgewertet. Bei den Behandlungsinstrumenten wird auf die Langlebigkeit, Behandlungssicherheit und den risikolosen Einsatz geachtet. 5.2.3 Ertragsorientierte Risiken Die wesentlichen Kostenpositionen bestehen aus Materialkosten (Behandlungsmaterialien), Personalkosten und Infrastrukturkosten. Bei der Beschaffung der Medikamente, Medizinprodukte und Medizintechnik können sich durch allgemeine Preissteigerungstendenzen negative Einflüsse auf die Ergebnissituation ergeben. Die verwendeten Behandlungsmaterialien werden von einer begrenzten Anzahl von international operierenden Anbietern bezogen. Eine Änderung der Preispolitik dieser Anbieter hätte unmittelbaren Einfluss auf die Ertragslage, sofern die Lieferanten nicht ersetzt werden können. Diesem Risiko wirkt M1 mit einer klaren Diversifizierung des Spektrums der angebotenen Behandlungsprodukte entgegen. Hierdurch wird die faktische Abhängigkeit von einzelnen Anbietern reduziert. Zudem ist M1 auf internationalen Beschaffungsmärkten aktiv und nutzt aktiv Preisspielräume aus diesem Ansatz. Allgemeine Preissteigerungstendenzen sowie Lohntrends wirken ebenso ergebnisbelastend. Sollte es mittelfristig nicht möglich sein, diese Belastungen im Preis oder durch Effizienzsteigerungen aufzufangen, so wirkt dieses ergebnisbelastend. In diesem Zusammenhang liegt der Fokus von M1 vor allem auf einer optimalen Auslastung der vorhandenen Kapazitäten, wodurch steigende Kosten auf eine höhere Anzahl an Behandlungen verteilt werden können. Neben den Kosten der Leistungserstellung sind die im Absatzmarkt realisierbaren Preise wesentlicher Stellhebel für Umsatz und Ertrag der Unternehmensgruppe. Hier positioniert sich die M1 als führender Preiswettbewerber für schönheitsmedizinische Leistungen und Produkte. Sollten andere finanzstarke Unternehmen versuchen, als Wettbewerber in den Markt einzutreten, so könnte dieses zu einem Preiswettbewerb führen, der die Margen belastet. 5.2.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzielle Risiken können sich in Bezug auf den Wegfall von Umsätzen bzw. den Ausfall von Forderungen sowie die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gruppe ergeben. Den Risiken aus möglichen Forderungsausfällen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Im Bereich der medizinischen Behandlungen wird dabei sichergestellt, dass im Regelfall Kundenzahlungen bereits vor der Durchführung der Behandlungen oder unmittelbar nach Abschluss der Behandlungen realisiert werden. Hierdurch sind nahezu keine Endkundenforderungen von einem Ausfall bedroht. Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da die M1 im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht außerhalb des EU-Raums tätig war und auch keine Materialien von dort bezogen hat. Die finanzielle Sicherheit der M1 MVZ GmbH wird durch ein Kosten- und Ertrags-Controlling sichergestellt. 5.2.5 Infrastrukturelle Risiken Unter den infrastrukturellen Risiken versteht M1 maßgeblich Risiken aus dem IT-Bereich sowie im Bereich des Personalmanagements. Die IT-Risiken betreffen die Ausfallsicherheit (Verfügbarkeit) der betriebenen IT-Systeme sowie die Sicherheit gegen Cyberangriffe auf das Unternehmen. Die seitens des kooperierenden Unternehmens bereitgestellte IT-Abteilung wurde in den letzten Jahren verstärkt und die betriebenen Hardware-Systeme auf die zukünftigen Anforderungen ausgebaut. Strukturen werden redundant betrieben, so dass bei Ausfall des Hauptsystems jeweils ein Ersatzsystem die Verfügbarkeit der Anwendungen ermöglicht. Die Anwendungslandschaft ist durch ein Netzwerk verknüpfter Einzelanwendungen geprägt. Einzelanwendungen können bei Problemsituationen aus dem Netz genommen werden, ohne dass hierdurch die Verfügbarkeit der anderen IT-Anwendungen beeinträchtigt wird. Durch eine besondere IT-Infrastruktur sowie umfangreiche Firewall-Systeme wird ein weitgehender Schutz vor Hackerangriffen angestrebt. Regelmäßige Backups der Datenbestände werden durchgeführt. Dem Datenschutz widmet die Gruppe ein hohes Augenmerk. Die Anforderungen der DSGVO-Richtlinie der EU wurden gruppenweit umgesetzt. Hierzu wurden die entsprechenden Datenschutzrichtlinien überarbeitet. Die Abhängigkeit von Schlüsselpersonal wird als infrastrukturelles Risiko gesehen. Diesem Risiko begegnet M1 mit der teilredundanten Verteilung von Aufgaben im Unternehmen. Zudem wird überwacht, dass einzelne Personen keine zu großen Bündelungen von kritischen Engpassfunktionen auf sich vereinen. Durch die simultane Leistungserbringung der medizinischen Behandlungen kann zudem der Ausfall einzelner Behandler schnell durch die Umpositionierung von Personal kompensiert werden. Im Bereich der baulichen Infrastruktur ist der Ausfall einzelner Standorte des Praxisnetzwerkes zu betrachten, jedoch von weniger bedeutendem Ausmaß. Das inzwischen eng gesponnene Praxis-Netzwerk ermöglicht es, Behandlungen auch in anderen Standorten durchzuführen. Zudem sind die Anforderungen zum Betrieb einer Praxisfläche relativ schnell zu erfüllen, so dass der Ausfall eines Standortes innerhalb weniger Monate kompensiert werden kann. 5.2.6 Gesamtwirtschaftliche Risiken Die vergangene Corona-Pandemie hat gezeigt, dass übergeordnete gesellschaftliche Entwicklungen (hier: Lockdown Anordnungen der Behörden) entstehen können, welche die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft erheblich beeinflussen können. Die Corona-Pandemie hat unserer Gesellschaft vor Augen geführt, dass Lieferketten zusammenbrechen und das Verhalten von Konsumenten sich in schneller und in kaum abschätzbarer Folge ändern kann. Der Staat griff mit umfangreichen Maßnahmen in das öffentliche Leben ein mit dem Ziel, den Umfang der sozialen Kontakte zu reduzieren. Wenn auch die Corona-Pandemie als überwunden anzusehen ist, so ist doch nicht auszuschließen, dass künftig vergleichbare Entwicklungen auf unser gesellschaftliches Leben einwirken werden. Damit könnte das gesamtwirtschaftliche Umfeld der Geschäftsentwicklung der Gruppe deutlich negativ betroffen werden. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist jedoch langfristig positiv. Gerade der private Konsum wird das gesamtwirtschaftliche Wachstum künftig wieder unterstützen. Hierzu gehören auch die Leistungen der Marktsegmente der M1. Die Nachfrage nach Leistungen der M1 wird langfristig weiterwachsen. Sie ist nach Einschätzung des Managements teilweise auch unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. 5.3 Chancenbericht M1 hat neben den betrachteten Risikofeldern auch Chancenfelder definiert, an deren Entwicklung die Gruppe in den kommenden Jahren aktiv partizipieren möchte. Der medizinische Schönheitsmarkt ist und bleibt ein Wachstumsmarkt mit einem geschätzten Wachstum von ca. 10 % p.a. Durch unsere Spezialisierung in der ästhetischen Medizin und der damit verbundenen Preisführerschaft wird die M1 von diesem Wachstum überdurchschnittlich partizipieren. Die Effizienz in der Behandlung der Patienten wird durch die konsequente Fokussierung auf ein begrenztes Indikationsspektrum gefördert. Hierzu trägt auch die hohe Qualität der behandelnden Ärzte in der eigenen Klinik, den selbstbetriebenen Fachzentren sowie den weiteren unter den Marken der M1 betriebenen Fachzentren bei, die wiederum durch die hohe Zahl der individuell durchgeführten Behandlungen gestützt wird. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Service und Qualität begegnen. Im Rahmen des weiteren Wachstums wird es möglich werden, Funktionen nach und nach auf noch mehr spezialisiertes Personal zu verlagern und durch neue Mitarbeiter zusätzliches Know-how im Unternehmen zu verankern. Die Personalpolitik der M1 beruht auf flachen Hierarchien, einem partizipativen Führungsstil und der Möglichkeit für Mitarbeiter, auch selber mit dem Wachstum des Unternehmens weitere Aufgabenfelder (und Verantwortungsbereiche) zu besetzen - also mitzuwachsen. Eine hohe Mitarbeiterbindung wird uns in Teilen von den Engpässen auf dem Arbeitsmarkt abkoppeln können. 5.4 Gesamtaussage Das Risikoportfolio der M1 besteht aus einigen Risikopositionen (z.B. Konjunktur, Gesetzgebung, Corona-Pandemie), die von M1 nicht steuerbar sind. Diese Risiken beobachtet M1 regelmäßig und betrachtet die sich daraus ergebenden Änderungen. Beeinflussbare Risiken werden durch Kontrollsysteme überwacht, so dass negative Entwicklungen aufgefangen und abgefedert werden können. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem Wettbewerbsumfeld, welches sich durch neue Wettbewerber, steigende Beschaffungspreise, ein stagnierendes Verkaufspreisniveau sowie die Limitation von "Produktionsmitteln" (z.B. Material, Personal) auszeichnen kann. Wir sehen uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Für das Geschäftsjahr 2024 sehen wir eine insgesamt nicht stark veränderte Chancen- und Risikolandschaft für die M1-Gruppe, wenn auch die grundsätzliche Perspektive zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung positiver erscheint als noch vor zwölf Monaten. Insgesamt sind wir bezüglich externer und interner Risiken gut abgesichert. 6 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 7 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 8 Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.
Schönefeld, 10.09.2024 M1 MVZ GmbH Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die M1 MVZ GmbH hat ihren Sitz in Schönefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter HRB26604P eingetragen. 2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). 3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und sofern sie einer Abnutzung unterlagen linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. (2) EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen erfolgen nach objektivem Ermessen und den Erfahrungen der letzten Jahre gemäß § 253 HGB. Die Flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, Einzelwertberichtigungen erfolgten nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme von 12 TEUR, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rückstellungen
Verbindlichkeiten
5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 II HGB aufgestellt. 6 Sonstige Pflichtangaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB vorhanden. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag nicht. Organe der Gesellschaft: Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Prof. Klaus-Dieter Zastrow, Geschäftsführer Felix Karwiese, Geschäftsführer Tizian Rolf Christoph Sehmsdorf, Geschäftsführer Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind bis zur Erstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 412.419,54 in den Verlustvortrag einzustellen.
Schönefeld, den 28.10.2024 Prof. Klaus-Dieter Zastrow, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die M1 MVZ GmbH, Schönefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ml MVZ GmbH, Schönefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ml MVZ GmbH, Schönefeld, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 05.12.2024 WPC
GmbH
Bogisch, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 6.12.2024. |
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