Peter
Wiesner GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
36.634,00 |
56.891,31 |
| I.
Sachanlagen |
36.634,00 |
33.968,50 |
| II.
Finanzanlagen |
0,00 |
22.922,81 |
| B.
Umlaufvermögen |
103.854,70 |
144.100,68 |
| I.
Vorräte |
422,99 |
1.872,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
27.072,20 |
58.954,07 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
5.200,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
76.359,51 |
83.274,61 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
12.854,63 |
2.073,15 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
4.725,73 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
158.069,06 |
203.065,14 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
98.083,78 |
120.815,19 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
39.815,19 |
39.535,88 |
| III.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
56.279,31 |
| IV.
Bilanzgewinn |
33.268,59 |
0,00 |
| B.
Sonderposten mit Rücklageanteil |
690,00 |
690,00 |
| C.
Rückstellungen |
27.476,17 |
46.013,85 |
| D.
Verbindlichkeiten |
31.819,11 |
35.546,10 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
28.004,46 |
17.950,98 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
158.069,06 |
203.065,14 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Peter Wiesner GmbH, Berlin,
wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter
der Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und
Verbindlichkeiten sowie die Zusammensetzung der sonstigen
Verbindlichkeiten wurden als "davon-Vermerk" in die Bilanz
aufgenommen. Die übrigen Angaben, die wahlweise in der
Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Von den größenabhängigen
Erleichterungen der §§ 267 und 276 HGB wurde
nicht Gebrauch gemacht. Die entsprechenden Erleichterungen
in § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.
Soweit beim Übergang auf die durch das BilMoG
geänderten Rechnungslegungsvorschriften Wahlrechte
bestehen, bisherige Wertansätze von Aktivposten zu
erhöhen bzw. Passivposten aufzulösen, wurde von
diesen
Wahlrechten nicht Gebrauch gemacht.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
Jahresüberschuss in Höhe von 43.268,59 €
(Vorjahr: 56.279,31 €).
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie
Erläuterungen zu einzelnen Posten des
Jahresabschlusses
Aktiva
A. Anlagevermögen
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände (zwei bis dreizehn Jahre)
und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear bzw.
degressiv vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des
Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.
(Bei Wirtschaftsgütern, die bis zum 31.12.2007 und ab
dem 1.1.2010 angeschafft wurden).
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,-- und
Euro 1.000,-- wurden in 2008 und 2009 in einem
Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre
entsprechend der steuerlichen Regelung abgeschrieben.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten bis zu Euro 150,-- werden sofort als
Aufwand gebucht. (Bei Wirtschaftsgütern, die zwischen
dem 01.01.2008 und dem 31.12.2009 angeschafft
wurden).
B. Umlaufvermögen
Die
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden
unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Die
sonstigen Vermögensgegenstände belaufen
sich auf 6,7 T€ und beinhalten im wesentlichen
Forderungen gegen das Finanzamt aus Körperschaftsteuer
(1,2 T€) und Gewerbesteuer (1,0 T€) des
Geschäftsjahres sowie aus Überzahlungen (4,4
T€).
Bei den
Flüssigen Mitteln handelt es sich um
Bankguthaben und den Bestand einer Bürokasse.
C. Rechnungsabgrenzung
Der
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde
gemäß § 250 Abs. 1 Satz 1 HGB insbesondere
für Versicherungen und KFZ-Steuern sowie für eine
Leasingsonderzahlung gebildet.
D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Der ausgewiesene aktive Unterschiedsbetrag in
Höhe von 4,7 T€ ergibt sich aus der Saldierung
der Rückdeckungsversicherungen mit der
Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 S. 3 HGB.
Passiva
A. Eigenkapital
Das buchmäßige
Eigenkapital beträgt 98,1 T€.
B. Sonderposten mit Rücklageanteil
Im Vorjahr wurden Sonderabschreibungen nach § 7g
Abs. 5 EStG vorgenommen und in den
Sonderposten mit Rücklageanteil
gemäß § 273 in Verbindung mit § 247
Abs. 3 HGB eingestellt.
C. Rückstellungen
Die
Pensionsrückstellung wurde nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem
Teilwertverfahren ermittelt. Grundlage des Gutachtens sind
die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der
durch die Deutsche Bundesbank bekanntgegebene
Rechnungszinsfuß von 5,15 %, der dem
durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht.
Aufgrund der geänderten Bewertung der
Pensionrückstellungen nach BilMoG ergibt sich zum
1.1.2010 ein Zuführungsbetrag von 6.644 €, der im
Geschäftsjahr vollständig zugeführt wurde.
Gem. § 246 Abs. 2 S. 3 HGB wurde die
Pensionsrückstellung mit den
Rückdeckungsversicherungen saldiert.
Der Erfüllungsbetrag der verrechneten
Pensionsrückstellung beträgt 23.814 €.
Die
Steuerrückstellungen berücksichtigen die
noch nicht fällige Umsatzsteuer (1,7 T€).
Die
sonstigen Rückstellungen betreffen die
Verpflichtung aus der Gewinntantieme des
Geschäftsführers (16,2 T€), die
Verpflichtung aus der Aufbewahrung von Unterlagen (5,8
T€), die Verpflichtung aus Urlaubsansprüchen der
Mitarbeiter (1,1 T€) sowie die Verpflichtung zur
Aufstellung des Jahresabschlusses und der Erstellung der
Steuererklärungen für das Geschäftsjahr (2,5
T€). Im übrigen wurden alle erkennbaren Risiken
bei der Bewertung dem Grunde und der Höhe nach
berücksichtigt.
D. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die
sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im
wesentlichen ein Darlehen des Gesellschafters (12,6
T€),Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt (7,9
T€), Verbindlichkeiten aus Umsatz- (6,5 T€)
und aus Lohn- und Kirchensteuer (1,4 T€) sowie
Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit (0,9
T€).
Gewinn- und Verlustrechnung
Im außerordentlichen Ergebnis werden die
Aufwendungen aus der Erstanwendung des BilMoG gem. Art. 67
Abs. 7 EGHGB ausgewiesen.
Sonstige Angaben
Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten
Arbeitnehmer beträgt 5.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn
Peter Wiesner, Berlin, geführt. Der
Geschäftsführer ist von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber dem Gesellschafter bestehen
Verbindlichkeiten in Höhe von 12,6 T€. Die
Verbindlichkeiten werden mit 5 % p.a. verzinst.
Berlin, den 27.09.2011
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Peter Wiesner
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2011 festgestellt.
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