STA Travel GmbHLiquidiert

60487 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 23989
Eingetragen
12.12.1983
Branche
ReisebürosReiseveranstalterErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Die Durchführung von Reisebürogeschäften jeglicher Art, insbesondere für Jugend- und Studentenreisen.

Historie

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Management

NameRolle
Intesar Ahmed
seit 10.10.2019
Prokura
Gül Süer
seit 26.2.2018
Prokura
Thomas Schürfeld
seit 28.8.2014
Prokura
Reinhard Kotzaurek
seit 28.8.2014
Geschäftsführer
Anthony Mercer
seit 28.8.2014
Prokura
Gerold Mauthner
seit 9.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
STA Travel Holding AG, SchweizCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

STA Travel Holding AG, Schweiz
Switzerland
511.300 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

STA Travel GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die STA Travel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der STA Travel GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STA Travel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 6. Juni 2018

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer

Mühleck, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2016
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Software 9   16
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17   24
    26 40
II. Sachanlagen      
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745   733
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3   9
    748 742
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   441 441
    1.215 1.223
B. Umlaufvermögen   13.591 12.674
I. Vorräte      
Waren   146 104
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.777   2.397
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 548   0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.426   1.429
    3.751 3.826
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   9.580 8.631
    13.477 12.561
C. Rechnungsabgrenzungsposten   114 113
    14.806 13.897

Passiva

     
      31.12.2016
  TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 511   511
II. Kapitalrücklage 2.318   2.318
III. Gewinnvortag (Vorjahr: Verlustvortrag) 6.240   -1.562
IV. Jahresüberschuss 341   7.802
    9.410 9.069
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 6   6
2. Sonstige Rückstellungen 1.849   1.689
    1.855 1.695
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 191   185
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 325   2.178
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.321   619
4. Sonstige Verbindlichkeiten 704   151
- davon aus Steuern: TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 115)   3.541 3.133
    14.806 13.897

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

2017 2016
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 29.206   28.617
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.724   3.529
    31.930 32.146
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren 397   166
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.390   10.667
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 11.473   11.303
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.644   2.574
- davon für Altersversorgung: TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 77)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 330   630
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.312   6.621
    31.546 31.961
7. Erträge aus Beteiligungen 0   7.748
- davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7.748)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3   6
- davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45   137
- davon an verbundene Unternehmen: TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 97)      
    342 7.802
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   1 0
11. Ergebnis nach Steuern   341 7.802
12. Jahresüberschuss   341 7.802

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der STA Travel GmbH zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 242 ff. und 264 ff. HGB) sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften zu größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma STA Travel GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 23989 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Nachstehend werden die Wertansätze und die dabei ausgeübten Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte dargestellt.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden seit 2004 über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer basiert auf der Einschätzung der erwarteten Einzahlungsüberschüsse. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert, bewertet. Dabei werden voraussichtliche Nutzungsdauern zwischen drei und 20 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis EUR 410 werden im Zugangsjahr auf Grund der aktuellen gesetzlichen Richtlinien voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert (Anschaffungskosten) bilanziert; allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen zeitanteilig Ausgaben bzw. Einnahmen für das Folgejahr.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Rahmen konzerneinheitlicher Bilanzierungsrichtlinien der Muttergesellschaft werden Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Flügen an Privat- und Großkunden (Agenturen) mit Ausstellung der Tickets realisiert. Die Umsatzerlöse aus der Vermittlung von touristischen Leistungen werden mit Reiseantritt realisiert. Die Umsatzerlöse aus dem Veranstaltergeschäft werden mit Reiseende realisiert, die korrespondierenden Aufwendungen werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.

Es bestanden keine Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Bilanzstichtag.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz der STA Travel GmbH

Kapitalanteil Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
RDS Reisedienst deutscher Studentenschaften GmbH, Hamburg 100 792 1 0 1

1 Angaben aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017.

Die Beteiligung an der RDS GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen fast ausschließlich gegen Privatkunden im Inland. Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 286 (Vorjahr TEUR 291) Steuererstattungsansprüche und Mietkautionen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 12) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:

31.12.17 31.12.16
Ausstehende Rechnungen 618 523
Bonus 269 313
Steuerberater- und Wirtschaftsprüfungskosten 151 135
Urlaubs- und Weihnachtsgeld 70 78
Berufsgenossenschaft 70 59
Provisionen 63 58
Schwerbehindertenabgabe 43 87
Archivierung 42 42
Überstunden 32 64
Abfindung 6 8
Rest 485 322
Gesamt 1.849 1.689

Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben alle Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Alle aktuellen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.886. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern entstand aufgrund einer Umsatzsteuernachzahlung in Höhe von TEUR 548 für die Jahre 2010-2014, die im Rahmen einer Betriebsprüfung ermittelt wurde.

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet- und Leasingverträge mit Restlaufzeiten von in der Regel bis zu fünf Jahren abgeschlossen; der jährliche Aufwand aus den bestehenden Verträgen beträgt für die nächsten fünf Jahre sowie für die Zeit danach:

in TEUR 2018 2019 2020 2021
Gebäudemieten 2.694 1.999 1.462 695
Leasing des Fuhrparks 32 23 1 0
Gesamt 2.726 2.022 1.463 695
in TEUR 2022 > 2023 Gesamt
Gebäudemieten 156 189 7.006
Leasing des Fuhrparks 0 0 56
Gesamt 156 0 7.062

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen Provisionserlöse in Höhe von TEUR 19.358 (Vorjahr TEUR 17.267), die nahezu ausschließlich im Inland erzielt werden. Darüber hinaus sind Umsatzerlöse aus dem Veranstaltergeschäft in Höhe von TEUR 7.808 (Vorjahr TEUR 9.217) enthalten. Weitere Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 1.270 (Vorjahr TEUR 1.287) Marketingerträge und Provisionen des Reservierungssystemanbieters TEUR 770 (Vorjahr TEUR 796).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus dem Operation Agreement der STA Travel GmbH mit STA Travel International Ltd., London, England, TEUR 1.854 (Vorjahr TEUR 3.389). Der Vertrag garantiert eine positive Gewinnspanne in Abhängigkeit von den Umsatzerlösen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Mietaufwendungen für Gebäude TEUR 2.577 (Vorjahr TEUR 2.460). Des Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen für Umsatzsteuernachzahlung für die Jahre 2010-2014 TEUR 548 (Vorjahr TEUR 0), EDV-Kosten TEUR 494 (Vorjahr TEUR 470), Kommunikationsaufwendungen TEUR 369 (Vorjahr TEUR 386) sowie Beratungsaufwendungen TEUR 18 (Vorjahr TEUR 283) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 341 (Vorjahr: 324) Angestellte beschäftigt. Zusätzlich sind 18 (Vorjahr: 23) Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

 

Reinhard Kotzaurek, Managing Director STA Travel Central Europe, St.Marein, Österreich

 

Stephen Adrian Jenkins, CFO STA Travel Group, Penn/Bucks, Großbritannien, (bis 16. März 2018)

 

John Constable, CEO STA Travel Group, Buckinghamshire, Großbritannien, (bis 31. Dezember 2017)

Die ausländischen Geschäftsführer John Constable und Stephen Adrian Jenkins erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 a und b HGB des weiteren Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die STA Travel Holding AG, Zürich (Schweiz). Diese stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die STA Travel GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Gruppe ist dort erhältlich. Das oberste Mutterunternehmen, die DKH Holding AG, Zürich (Schweiz), erstellt den Konzernabschluss für den größten Unternehmerkreis. Die DKH Holding AG ist eingetragen im Schweizer Handelsregister unter der Firmennummer CHE-297.136.130.

Nachtragsbericht

Es sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nach dem Abschlussstichtag eingetreten.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor das ausgewiesene Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, 6. Juni 2018

Die Geschäftsführung

Reinhard Kotzaurek

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Anschaffungs- und Herstellkosten
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermoegensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 1.110 0 0 1.110
2. Geschäfts- und Firmenwert 632 0 0 632
  1.742 0 0 1.742
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.115 328 0 6.443
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9 0 6 3
  6.124 328 6 6.446
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 441 0 0 441
  441 0 0 441
  8.307 328 6 8.629
Abschreibungen
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermoegensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 1.094 7 0 1.101
2. Geschäfts- und Firmenwert 608 7 0 615
  1.702 14 0 1.716
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.382 316 0 5.698
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  5.382 316 0 5.698
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
  0 0 0 0
  7.084 330 0 07.414
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermoegensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 9 16
2. Geschäfts- und Firmenwert 17 24
  26 40
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745 733
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3 9
  748 742
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 441 441
  441 441
  1.215 1.223

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft betreibt die Vermittlung von Flugtickets an Reiseagenturen sowie die Vermittlung von Reisen und Flügen an Privatkunden, insbesondere an Jugendliche und Studenten. Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden auch in eigenen Katalogen angebotene Reisen verkauft, bei denen die STA Travel GmbH Reiseveranstalter ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Entwicklung in der Reisebürobranche

Die Bruttowertschöpfung der Tourismusbranche beträgt laut Studie "Wirtschaftsfaktor Tourismus" über 105 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung indirekter und induzierter Effekte ergibt sich insgesamt eine dem Tourismus zurechenbare Bruttowertschöpfung von 213,5 Milliarden Euro laut dem deutschen Reiseverband (DRV). Dies entspricht 7,3 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft. Die Reiseausgaben, die Deutsche im internationalen Reiseverkehr ausgeben, beliefen sich 2017 auf 4,2 Prozent (2016 4,3 Prozent) des gesamten privaten Verbrauchs der Bundesbürger. Deutschland hat bezogen auf die Einwohnerdichte mit knapp 10 Tausend Reisebüros eines der dichtesten Reisebüronetze der Welt. Der positive Entwicklungstrend der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahre 2017 fortgesetzt.

2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Verglichen zum Marktwachstum lag die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 mit einer Umsatzsteigerung im allgemeinen positiven Trend in Deutschland. Die Neuausrichtung der Geschäftspolitik und der in 2013 und 2015 vorgenommenen Zentralisierung der Managementtätigkeiten zeigen weiterhin die gewünschten Effekte.

Hinsichtlich der Prognose aus dem Vorjahr konnten wir wie angekündigt eine leichte Umsatzsteigerung in 2017 gegenüber 2016 erreichen, bedingt durch einen besseren Produktmix aufgrund von höheren Verkäufen von Landprodukten, z.B. Rundreisen, Unterkünften, Mietautos und Versicherungen. In 2017 wurden zwei neue Shops, einer in Augsburg und einer in Nürnberg eröffnet. Im Geschäftsbereich Online konnte eine Margensteigerung von 36,6% gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

III. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR 589 bzw. um 2% auf TEUR 29.206 gestiegen. Dies ist auf die positiven Auswirkungen von Training und Personalentwicklung in den Filialen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind hingegen um TEUR 805 auf TEUR 2.724 gesunken, aufgrund des geringer benötigten Zuschusses aus dem Operation Agreement von der STA Travel International Ltd.

Die Geschäftsbereiche Retail, Online und Agenturgeschäft verzeichneten in 2017 einen leichten Margenverlust im Flugbereich. Während Retail ein Umsatzwachstum von +9% gegenüber Vorjahr verzeichnet, weist Online einen Umsatzrückgang von -18,9% aus. Der Bereich B2B konnte den Umsatz mit +7,5% steigern. Im Filialbereich konnte der Umsatz unserer bevorzugten Produkte gesteigert werden. Während B2B 2017 mit einer leicht negativen Marge abschloss, konnte Retail die Marge um +4,2% und Online um +36,6% steigern.

Das Online Geschäft konnte in 2017 profitabler aufgestellt werden, obwohl es einen Umsatzrückgang zu verzeichnen gibt. Dies ist zurückzuführen auf eine Fokussierung auf unsere Landprodukte, die eine höhere Marge mit sich bringen, und die Reduktion der Aktivitäten bei Vergleichsportalen (z.B. Kayak, Momondo).

Die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen sind um -10% auf TEUR 9.787 gefallen. Dies ist auf anteilig geringere Veranstalterumsätze zurückzuführen, da bei diesen nur die Provisionserlöse ausgewiesen werden anstelle von Umsatzerlösen und Aufwendungen. Nach Berücksichtigung dieser Veränderungen ergibt sich ein Rohergebnis von TEUR 22.143, was einer Steigerung von TEUR +3,9% entspricht. Grund hierfür ist, der gestiegene Umsatz aus dem Vermittlergeschäft.

Personalaufwand

Die Aufwendungen beim Personal haben sich bei den Löhnen und Gehältern von TEUR 11.303 um +1,5% auf TEUR 11.473 erhöht. Die Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind dazu im gleichen Rahmen von TEUR 2.574 um 2,7% auf TEUR 2.644 gestiegen. Die Entwicklung der Personalkosten ist durch Anstieg der Mitarbeiterzahl entstanden.

Erträge aus Beteiligungen

Der an der AERTicket AG gehaltene Anteil i.H.v. 20,7% wurde in 2016 für insgesamt TEUR 7.933 komplett veräußert. Der aus dem Verkauf entstandene Veräußerungsgewinn betrug TEUR 7.748, was zum größten Teil zu dem Jahresüberschuss von TEUR 7.802 in 2016 beigetragen hat. Der Jahresüberschuss in 2017 fällt daher deutlich geringer aus.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber 2016 um 10,4% auf TEUR 7.312 gestiegen.

Die Zinserträge sind um TEUR 3 auf TEUR 3 im Jahre 2017 gefallen. Die Zinserträge stellen Zinsen aus dem gegenüber der STA Travel Ltd gewährtem Darlehen dar. Durch den weiterhin vorherrschenden negativen Zinssatz sind die Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 137 auf TEUR 45 gefallen.

Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 341 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 7.802).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 909 auf TEUR 14.806 gestiegen. Die Anlagenquote ist vom Vorjahr 8,8% auf 8,2% gesunken. Den in 2017 getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Betriebs- und Geschäftsausstattung von insgesamt TEUR 328 (Vorjahr: TEUR 407) stehen Nettoabgänge in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 238) und Abschreibungen von TEUR 330 gegenüber, so dass sich das Anlagevermögen um insgesamt TEUR 8 auf TEUR 1.215 verringert hat. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 916 auf TEUR 13.477 gestiegen. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 619 auf TEUR 2.321 angestiegen. Dies ist auf den Verkauf der AERTicket AG in 2016 zurückzuführen, weil dadurch in 2016 eine geringere zwischengesellschaftliche finanzielle Unterstützung benötigt wurde.

3. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand ist um TEUR 949 auf TEUR 9.580 stärker angestiegen. Aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 341 wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 9.410 (Vorjahr: TEUR 9.069) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote hat sich mit einem Wert von 63,6% (Vorjahr 65,3%) im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.

Das bisherige Transfer Pricing Arrangement wurde in 2015 rückwirkend zum 1. Januar 2014 von einem neuen Operating Agreement, den so genannten RONI (Return an Net Income) Verträgen abgelöst. In den Vorjahren wurde der Gesellschaft bei Erwirtschaftung eines Verlustes ein Forderungsverzicht der STA Travel Holding AG, Zürich, Schweiz, zugesagt. Diese Herangehensweise ist geändert worden. Das neue RONI Arrangement regelt, dass die STA Travel International Ltd., London, England, der STA Travel GmbH eine positive Marge in Abhängigkeit der Umsatzerlöse garantiert.

IV. Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das Finanzberichtswesen der STA-Gruppe eingebunden. Wesentliches Risikomanagementziel ist die Erhaltung der Liquidität der STA Travel GmbH. Weil im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft stets Anzahlungen durch die Kunden zu leisten sind, bestehen keine wesentlichen Ausfallrisiken. Wesentliche Preisänderungsrisiken und Wechselkursrisiken sind aufgrund der Natur des Geschäfts wenig gegeben.

Die Liquidität wird laufend von der Abteilung Group Treasury überwacht. Die monatlichen Ergebnisse werden an die Geschäftsführung sowie im Rahmen des Konzernberichtswesens an die Muttergesellschaft berichtet.

Bei Liquiditätsengpässen werden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Gesellschafterdarlehen umgewandelt. Zudem ist durch das RONI Arrangement eine positive Margin in Abhängigkeit des Umsatzerlöses garantiert. Durch diese Maßnahmen war die Liquidität der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr und bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sichergestellt.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir waren in 2017 in der Lage das Training im Verkauf anzupassen und erwarten positive Auswirkungen in den Umsätzen. Durch interne Umstrukturierung im Bereich Retail Support, sind wir in der Lage die Filialen besser in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Im Jahr 2018 sind keine weiteren Filialeröffnungen geplant. Wir werden weiterhin im Bereich Training und Personalentwicklung investieren.

Im Online Bereich wird mit zunehmendem Wachstum in 2018 gerechnet. Dies soll durch eine weitere Fokussierung auf den Social Media Bereich angestrebt werden. In 2018 werden wir uns auch im Bereich Online verstärkt auf eigene Produkte und Fernstrecke fokussieren.

Es bleibt davon auszugehen, dass auch weiterhin die Kurz-/ und Mittelstrecke für die Firma an Bedeutung verlieren wird.

Politische Risiken, Naturkatastrophen und Terror stellen auch für das Jahr 2018 ein hohes Risiko dar, welches kurzfristig zu Umsatzrückgängen führen kann. Daher kann sich dies spontan negativ auf das Kaufverhalten der Kunden auswirken.

V. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2018 planen wir eine leichte Umsatz- und Ertragssteigerung gegenüber 2017, welche in erster Linie durch den verbesserten Produktmix der Retail Shops erzielt wird. Der Kanal Online fokussiert sich noch mehr auf die Zielgruppe und die neuen Medien. Dies soll den Bekanntheitsgrad steigern und Retail ein erhöhtes Passagierwachstum garantieren.

Im Geschäftsbereich B2B erwarten wir eine weitere Steigerung gegenüber 2017. Das Agenturgeschäft wird sich weiterhin auf ausgewählte Agenturen konzentrieren und unsere Produkte vermarkten.

Das stringente Kostenmanagement wird auch im kommenden Geschäftsjahr weiter verfolgt.

Aus diesen Gründen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2018 ein leicht verbessertes Ergebnis vor Steuern.

Für die Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang.

 

Frankfurt am Main, 6. Juni 2018

Die Geschäftsführung

Reinhard Kotzaurek

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