Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 465
Eingetragen
4.7.1979
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von/sowie der Handel mit elektronischen, optischen, faseroptischen und feinmechanischen Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Chris Sven Geller
seit 23.2.2021
Prokura
Alexander Lenz
seit 23.2.2021
Prokura
Verena Schön
seit 7.7.2017
Geschäftsführer
Stefan Dr. Schäfer
seit 21.1.2015
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Helmut Hund GmbH

Wetzlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.755.715,73 8.362
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 4.426.049,15 - 4.146
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 862.813,33 - 853
davon für Altersversorgung: EUR - 18.324,80 - 5.288.862,48 (- 49)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 160.843,84 - 373
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.885.564,00 - 1.591
davon aus der Währungsumrechnung: EUR - 143.280,33 - 7.335.270,32 (- 15)
1.420.445,41 1.399
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55,00 0
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.532,65 5
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 8.763,00 20.587,65 (5)
7. negative Zinsen aus Geldanlagen 0,00 - 5
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 102.315,47 - 57
davon an verbundene Unternehmen: EUR - 71.632,00 (- 19)
davon aus Abzinsung: EUR - 23.853,00 - 102.315,47 - 81.727,82 (- 28)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 407.696,36 - 406
10. Ergebnis nach Steuern 931.021,23 936
11. sonstige Steuern - 1.470,00 - 2
12. Jahresüberschuss 929.551,23 934
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.437.152,81 2.853
14. Ausschüttung - 500.000,00 - 350
15. Bilanzgewinn 3.866.704,04 3.437

Anhang 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Helmut Hund GmbH hat ihren Sitz in Wetzlar und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 465. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaften geltenden Erleichterungen und nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema des § 275 HGB wurde zur Verbesserung der Aussagefähigkeit der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "negative Zinsen aus Geldanlagen" erweitert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig unter Anwendung einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Auf das abnutzbare Anlagevermögen werden unter Anwendung der für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen planmäßige Abschreibungen vorgenommen, wobei technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung linear mit Nutzungsdauern zwischen 2 und 20 Jahren abgeschrieben werden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe angesetzten Anschaffungskosten sind nach dem gewogenen Durchschnitt ermittelt bzw. entsprechen dem letzten Einkaufspreis. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, in die Material-, Fertigungs- und darauf entfallende Gemeinkosten sowie Abschreibungen und Pachten auf das dem Fertigungsprozess dienende Sachanlagevermögen eingerechnet sind. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird der Fertigungsgrad berücksichtigt. Notwendige Abwertungen wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Bestehende Ausfallrisiken bei Debitoren sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind für vorausgezahlte Ausgaben bzw. Einnahmen aktiviert respektive passiviert worden, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Der Ansatz erfolgt jeweils zum Nominalwert.

Rückstellungen für Pensionen sind für Anwartschaften nach der Projected-Unit-Credit-Methode und für laufende Renten nach dem Barwertverfahren auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,80 % (Stand Juni 2023), der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Dabei wurde ein Rententrend von 1,0 % bzw. 1,4 % berücksichtigt. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von TEUR 29.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Passivierung von Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

II. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagengitter:

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zusätzlichen Angaben sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich:

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 91.535,93 268.463,92
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (91.535,93) (268.463,92)
davon aus Lieferungen und Leistungen (91.535,93) (268.463,92)
übrige Vermögensgegenstände 2.710.837,05 2.606.485,74
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (2.710.837,05) (2.606.485,74)
Gesamtbetrag 2.802.372,98 2.874.949,66
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (2.802.372,98) (2.874.949,66)

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 3.437.152,81 (30.6.2022: EUR 2.853.481,20) enthalten.

Das Eigenkapital enthält aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 2 HGB einen Betrag von EUR 29.125,00 (30.6.2022: EUR 55.374,00), der einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB unterliegt.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 146.715,45 230.616,98
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (86.928,97) (83.901,53)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (59.786,48) (146.715,45)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.259.905,21 1.604.893,39
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.259.905,21) (1.604.893,39)
davon gegenüber Gesellschaftern (1.259.905,21) (1.604.893,39)
übrige Verbindlichkeiten 1.218.022,98 1.126.856,42
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.218.022,98) (1.126.856,42)
Gesamtbetrag 2.624.643,64 2.962.366,79
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (2.564.857,16) (2.815.651,34)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (59.786,48) (146.715,45)
davon gegenüber Gesellschaftern (1.259.905,21) (1.604.893,39)

Die in den übrigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 443.546,48 (30.6.2022: EUR 419.027,46) sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Gegenständen des Anlagevermögens sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gesichert.

5. sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Für Verpflichtungen aus verschiedenen Leasingverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:

Gesamtbetrag
30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
bis ein Jahr 159.617,00 163.932,00
über ein Jahr 219.593,00 176.078,00
379.210,00 340.010,00

Daneben besteht ein Betriebspachtvertrag gegenüber verbundenen Unternehmen mit unbestimmter Laufzeit. Hieraus ergeben sich jährliche Verpflichtungen von EUR 413.754,00 (30.6.2022: EUR 442.738,00).

b) Es existiert eine Verpflichtung zur Leistung noch ausstehender, nicht eingeforderter Einlagen auf Geschäftsanteile der NANOTEC Gesellschaft für Microstrukturtechnik mbH, Wetzlar, in Höhe von unverändert EUR 306.775,13.

III. sonstige Angaben

1. Beteiligungen

Am folgenden Unternehmen ist die Gesellschaft mit mindestens 20 % beteiligt:

Anteil am Kapital
% EUR EUR
NANOTEC Gesellschaft für Microstrukturtechnik mbH, Wetzlar 100
Eigenkapital zum 30.6.2023 und 30.6.2022 333.927,53 337.175,53
Jahresergebnis
2022/2023 und 2021/2022 - 3.248,00 - 35.233,85

2. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2022/2023 2021/2022
Angestellte 54 55
gewerbliche Arbeitnehmer 48 45
102 100

3. Pensionsrückstellung für ehemalige Geschäftsführer

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten einen Betrag von EUR 1.150.599,00 (30.6.2022: EUR 1.190.068,00) für ehemalige Geschäftsführer.

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023

 

Herr Diplom-Physiker Dr. Stefan Schäfer, Hüttenberg, und

 

Frau Verena Schön (Master of Science), Wetzlar.

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

5. Aufsichtsrat

Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender Herr Diplom-Ingenieur Helmut Hund, Wetzlar, ist.

 

Wetzlar, den 6. Februar 2024

Dr. Stefan Schäfer

Verena Schön

Ergänzende Informationen:

Der Jahresabschluss wurde am 8. März 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Lagebericht 2022/2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Unternehmensgrundlagen

Die Helmut Hund GmbH, Wetzlar, ist als Anbieter von kundenspezifischen Lösungen auf den Gebieten Elektronik, Feinwerktechnik und Optik tätig. Außerdem stellen wir Mikroskope und Geräte für die Medizin- und Umweltmesstechnik her und vertreiben diese im In- und Ausland. Aufgrund der Vielschichtigkeit unseres Produktionsspektrums ist eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Branche daher nicht möglich.

Die Philosophie des Unternehmens lautet: "We bring technologies together". Auf dieser Basis entwickeln und produzieren wir vielfältigste Komponenten und Baugruppen bis hin zu Komplettgeräten für unsere anspruchsvollen Industriekunden sowie für Unternehmen der Umweltmess- und Medizintechnik.

In dem Bereich Forschung und Entwicklung ist ein Team interdisziplinärer Ingenieure und Physiker mit komplexen Aufgaben betraut. Wir arbeiten sehr eng mit Forschungseinrichtungen und den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden zusammen. Dadurch sind unsere Mitarbeiter stetig auf dem neuesten Stand der technologischen Entwicklung. Die Mitarbeiter erweitern ihr Fachwissen auch durch regelmäßige Fortbildungen.

Unsere betrieblichen Einrichtungen sind auf dem neuesten und modernsten Stand der Technik.

Aufgrund unserer heterogenen Kunden- und Produktstruktur sowie unseren vielfältigen Technologien in Elektro- und Feinwerktechnik, Faseroptik sowie Optik sehen wir uns am Markt gut positioniert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir unser Umsatzziel erreichen und haben fast 15 % mehr Umsatz erzielt als im vorhergehenden Geschäftsjahr 2021/2022.

In der Sparte CMS (Contract Manufacturer Services), die mit ca. 80 % den größten Umsatzanteil ausmacht, haben wir ein breites und heterogenes Kundenspektrum. Nach wie vor können wir eine rege Nachfrage nach unseren Leistungen verzeichnen.

In der Sparte Geräte umfasst unser Programm Mikroskope sowie Medizin- und Umweltmessgeräte sowie unseren automatischen Pollenmonitor POMO. Weitere Teststellungen für das Pollenmonitoring konnten in Spanien und auf der Zugspitze zu Beginn des neuen Geschäftsjahres aufgenommen werden. Das Geschäftsmodell, die Geräte mit integriertem Wartungs- und Servicevertrag am Markt zu positionieren, wurde erfolgreich mit Hilfe der zu unserer Unternehmensgruppe gehörigen NANOTEC Gesellschaft für Microstrukturtechnik mbH, Wetzlar, umgesetzt.

Der Mikroskopie-Markt ist nach wie vor durch unser Programm, das sich stetig reduzierende Marktvolumen und die bestehende Wettbewerbssituation mit potenten Großanbietern deutlich begrenzt. Dennoch sind wir weiterhin stetig bestrebt, die sich uns bietenden Möglichkeiten zur Vermarktung unserer Produkte auszunutzen.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse konnten nach einer Erholung im Geschäftsjahr 2021/2022 auch im abgelaufenen Geschäftsjahr um stattliche 14,9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Aufgrund einer deutlich gestiegenen Materialeinsatzquote wurde diese Verbesserung zum großen Teil jedoch aufgezehrt und das operative Betriebsergebnis verbesserte sich lediglich um TEUR 23.

Zum Ende des Geschäftsjahres ist der Auftragsbestand unter Berücksichtigung der allgemeinen unsicheren wirtschaftlichen Lage als sehr gut zu bezeichnen. Der Grund dafür ist neben der Strategie einer nachhaltigen Partnerschaft mit unseren Kunden unsere Lieferfähigkeit.

Unsere Anstrengungen, insbesondere im Vertrieb und in der Entwicklung, haben nach wie vor das Ziel, eine stetige Ausweitung unseres Kundenstammes herbeizuführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir erneut einige neue Kunden aus den Bereichen Medizintechnik und Maschinenbau/Automation als strategisch wichtige Partner gewinnen. Es bleibt unverändert unser Bemühen, mit neuen Produkten und Projekten ein moderates, qualitatives Wachstum zu erreichen.

3. Produktion

Unsere Produktionsanlagen werden stets auf dem neuesten, technisch aktuellen Stand gehalten, laufend gewartet und durch Neuanschaffungen erweitert und aktualisiert.

Alle Produktionsverfahren und -abläufe sind eindeutig dokumentiert und werden von unserem qualifizierten Mitarbeiterteam beherrscht. Unsere Mitarbeiter nehmen regelmäßig an geeigneten Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen teil.

Unser Unternehmen ist zertifiziert nach DIN-EN ISO 9001:2000 und ISO 14001 sowie nach Richtlinie ATEX (EXAM) und dem Medizinproduktegesetz (MPG). Sämtliche Zertifizierungen werden regelmäßig aktualisiert und auch unseren Kunden als Nachweis unseres Qualitätssystems vorgelegt. So wurde im Berichtszeitraum im Rahmen eines Überwachungsaudits unser QM-System nach den neuen Revisionen der DIN-EN ISO 9001:2015 und DIN-EN ISO 13485:2016 erfolgreich rezertifiziert.

4. Beschaffung

Wir benötigen für unsere Produkte ein umfangreiches Spektrum an Rohstoffen, Komponenten und Leistungen. Unsere Lieferanten sind weltweit ansässig.

Die Bestände mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der langen Lieferzeiten und Versorgungsengpässe, insbesondere auf dem Elektronikkomponentenmarkt, erneut deutlich aufgebaut werden. Damit wurden die Auswirkungen der Beschaffungs- und Logistikkrise, die Verknappung auf dem Elektronikmarkt sowie damit einhergehende Lieferzeit- und Preissteigerungen bei uns deutlich spürbar. Aufgrund der allgemeinen Teuerung, der signifikanten Lohnerhöhungen bei uns und unseren Vorlieferanten sowie eines leicht veränderten Produktmixes ist die Materialeinsatzquote in nicht unerheblichem Maße angestiegen. Unser ständiges Bestreben ist es weiterhin, mit bestehenden und neuen Partnern im Beschaffungswesen verbesserte Einkaufsbedingungen auszuhandeln sowie im laufenden Geschäftsjahr die Materialeinsatzquote wieder merklich zu reduzieren.

5. Investitionen

Sämtliche Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das bewegliche Sachanlagevermögen werden durch unsere Gesellschaft durchgeführt. So wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr unter anderem in neue Produktionsmaschinen wie eine halbautomatische Vergussmaschine und eine 150 KWp Photovoltaikanlage investiert. Investitionen in Grundstücke und Gebäude tätigt unsere Muttergesellschaft, die Helmut Hund Vermögens GmbH & Co KG, Wetzlar.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Die Liquidität unserer Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert und auf einem hohen Niveau.

Alle Investitionsmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden ohne Aufnahme von Fremdmitteln innenfinanziert. Der überwiegende Teil des Fuhrparks sowie punktuelle Ergänzungen unseres Maschinenparks sind geleast, es erfolgt vor Investitionen stets eine Prüfung der optimalen Finanzierungsstruktur.

Die Eigenkapitalquote ist mit nunmehr 58,4 % unverändert als gut zu bezeichnen.

7. Personal- und Sozialbereich

Ohne Geschäftsführer und Auszubildende haben wir im Jahresdurchschnitt 102 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 54 Angestellte mit technischer bzw. kaufmännischer Qualifikation. Die gewerblichen Arbeitnehmer haben eine Qualifikation als Facharbeiter oder sind angelernte Kräfte mit entsprechender beruflicher Erfahrung.

Wir beschäftigten zum Bilanzstichtag acht Auszubildende, die zum Elektroniker für Geräte und Systeme, zum Feinoptiker, zum Industriemechaniker, zur Fachkraft für Metalltechnik und zur Industriekauffrau ausgebildet werden.

Mit unserem stabilen Angebot von Ausbildungsplätzen sowie unserer ständigen Bereitschaft, Praktikanten- und Diplomandenstellen in verschiedensten Bereichen zur Verfügung zu stellen, versuchen wir dem immer offensichtlicher werdenden und auch in der öffentlichen Wahrnehmung zusehends thematisierten Fachkräftemangel in unserer Region zu begegnen.

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 37 Stunden. Für eine Vielzahl unserer Mitarbeiter bestehen einzelvertragliche Regelungen von Teilzeit bis zu 40 Stunden pro Woche. Flexibilität in unserer Produktion erreichen wir durch entsprechende Gleitzeitvereinbarungen mit unseren Mitarbeitern.

Aufgrund der schwieriger werdenden Situation im Fachkräftemarkt ist es uns nicht vollständig gelungen, im Berichtszeitraum alle vakanten Positionen erfolgreich zu besetzen. Besonders im Bereich Elektronikfertigung sind offene Stellen in Folge altersbedingtem Ausscheiden und als Ausweitung der Kapazität zu besetzen. Hier sind weitere Maßnahmen im laufenden Geschäftsjahr notwendig.

8. Umweltschutz

Nach wie vor unterzieht sich unser Unternehmen einer freiwilligen Prüfung gemäß der Öko-Audit Verordnung. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir diese Prüfung wieder ohne Beanstandungen absolviert. Es ist ein Sicherheitsbeauftragter benannt und unser Unternehmen beschäftigt zudem als Sicherheitsfachkraft einen externen Berater, der allen Mitarbeitern auch zu Fragen des Umweltschutzes zur Verfügung steht.

Alle Mitarbeiter unseres Unternehmens sind vertraglich verpflichtet, sich über die Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen zu informieren und diese einzuhalten. Zudem finden regelmäßig entsprechende Schulungen statt.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich tabellarisch wie folgt darstellen:

2022/2023 2021/2022
TEUR TEUR
Rohergebnis 8.756 8.362
Personalaufwand - 5.289 - 4.999
sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.886 - 1.591
Betriebsergebnis nach Abzug
der sonstigen Steuern 1.420 1.397
Finanzergebnis - 82 - 57
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.338 1.340
Ertragsteuern - 408 - 406
Jahresergebnis 930 934

Die deutliche Umsatzsteigerung hat nach Berücksichtigung einer erhöhten Materialeinsatzquote zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um TEUR 394 geführt.

Nach Steigerungen beim Personalaufwand und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich das Betriebsergebnis nach Abzug der sonstigen Steuern um TEUR 23, welche durch eine Verschlechterung des Finanzergebnisses augezehrt wurde. Folglich verblieben der Ertragsteueraufwand und das Jahresergebnis auf dem Niveau des vorherigen Geschäftsjahres.

Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich am Abschlussstichtag im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

30.6.2023 30.6.2023 30.6.2022 30.6.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 737 6,3 637 5,5
Umlaufvermögen 10.945 93,2 10.925 94,3
aktive Rechnungs-
abgrenzungsposten 64 0,5 27 0,2
Eigenkapital 6.867 58,4 6.437 55,5
Rückstellungen 2.220 18,9 2.146 18,5
Verbindlichkeiten 2.625 22,4 2.962 25,6
passive Rechnungs-
abgrenzungsposten 34 0,3 44 0,4
Bilanzsumme 11.746 100,0 11.589 100,0

Aufgrund unserer moderaten Ausschüttungspolitik konnten wir unser Eigenkapital um TEUR 430 auf TEUR 6.867 steigern. Trotz der leicht gestiegenen Bilanzsumme verbesserte sich damit unsere Eigenkapitalquote von 55,5 % zum 30.6.2022 auf nunmehr 58,4 % zum 30.6.2023.

Die Vorräte erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 774 auf TEUR 5.212 und stellten den größten Aktivwert unserer Gesellschaft dar. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 158 positiv. Neben den Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit von TEUR 250 ergibt sich aufgrund der Gewinnausschüttung und Darlehenstilgung ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 589. Insgesamt hat sich dadurch der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr um TEUR 681 gemindert. Der Bestand an liquiden Mitteln unserer Gesellschaft beträgt gleichwohl TEUR 2.931. Alle Lieferantenrechnungen konnten problemlos innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 157 (1,4 %) auf TEUR 11.746 erhöht.

Diese Erhöhung resultiert aus der weiterhin guten Geschäftsentwicklung und betrifft sowohl das Anlage- als auch das Umlaufvermögen.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Infolge unserer umfangreichen Leistungs- und Produktpalette, der heterogenen Kundenstruktur und unseres kompetenten Mitarbeiterstammes gehen wir gerade vor dem Hintergrund internationaler Krisen mit zunehmendem Fokus auf Produkte "Made in Germany" von einer positiven Unternehmensentwicklung aus. Wir sehen unsere strategische Stärke neben der Fertigung in Deutschland in der Vielfalt der Technologien, der Branchenunabhängigkeit und der Flexibilität unseres Unternehmens. Aufgrund der steigenden Komplexität und höheren Anforderungen im Normen- und Zulassungswesen stellen wir fest, dass sich die Zeit vom Abschluss der Entwicklung bis zur Markteinführung in den letzten Jahren wesentlich erhöht hat.

Aufgrund des hohen Auftragseingangs besonders im Bereich der Elektronik erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr eine nochmalige Steigerung der Gesamtleistung sowie ein erneut zufriedenstellendes Betriebsergebnis auf oder über dem Niveau des Vorjahres. Allerdings sehen wir bereits heute besonders in den Bereichen Optik und Faseroptik bzw. im Entwicklungssektor eine deutliche Abkühlung der Konjunktur und damit einhergehend eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft unserer Kunden, verbunden mit einem Rückgang der Anfragen. Das könnte sich im laufenden und mehr noch im nächsten Geschäftsjahr 2024/25 negativ auf den Wachstumskurs des Unternehmens auswirken.

In unserem Kernbereich CMS (Contract Manufacturer Services) gibt es ständig vielfältigste Möglichkeiten, die Geschäftsbeziehungen mit bestehenden oder neuen Kunden in der Medizintechnik, der Industrie und der Umwelttechnik auf- bzw. auszubauen. Es ist unser Ziel, die Anzahl der Stammkunden kontinuierlich zu erweitern. Im Bereich Pollenmessungen sehen wir aufgrund hoher Marktdynamik ein steigendes Interesse nach neuen automatischen Messsystemen, welches wir mit unseren Lösungen bedienen können. Der im eigenen Hause entwickelte neue Auswertealgorithmus zur Klassifizierung der Pollen auf Basis neuronaler Netzwerte (künstliche Intelligenz, Deep Learning) wurde erstmals auf verschiedenen Geräten im Feld getestet und zeigte eine erste deutliche Verbesserung der Erkennungsrate für ausgewählte Pollenspezies. Diese Methode wird derzeit weiter optimiert.

Ein neues Projekt "Sylva" im Rahmen des EU-Rahmenprogramms "Horizon Europe" wurde im laufenden Geschäftsfahr gestartet und wird mit internationaler Beteiligung von Instituten, Wetterdiensten und Industrieunternehmen bis 2026 laufen. Im Rahmen dieses Projektes wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits die ersten Projekte gestartet. Unsere Pollenmonitore sind bereits an exponierten Stellen in Europa (in Cordoba/Spanien oder auf der Zugspitze) im Spätsommer 2023 aufgestellt worden.

Das Potenzial unserer Mitarbeiter, die langjährigen Kundenbeziehungen sowie unser Qualitätsmanagementsystem und die verschiedensten Zertifizierungen wie DIN-EN ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ATEX (RL 2014/34/EU) sowie die Zertifizierung nach dem Medizinproduktegesetz (ISO 13485:2016) sind eine gute und wichtige Grundlage für den erfolgreichen Ausbau unseres Geschäfts. Unsere logistischen Einrichtungen sowie die Überwachungsprozesse sind hierauf vorbereitet und werden kontinuierlich angepasst und verbessert.

2. Finanzrisiken

Unsere Gesellschaft verfügt über verschiedene Planungs- und Kontrollinstrumente, die Geschäftsrisiken frühzeitig erkennbar machen können. Diese Instrumente werden durch regelmäßigen und intensiven Kundenkontakt sowie entsprechende Marktbeobachtungen unterstützt. Daneben wird das Zahlungsverhalten unserer Kunden mit entsprechenden Buchhaltungskennzahlen stetig überwacht. Vor Anbahnung einer neuen Geschäftstätigkeit werden insbesondere bei Neukunden Bonitätsbeurteilungen durchgeführt. Dabei machen wir uns auch die Unterstützung von externen Dienstleistern zu eigen. Neukunden aus dem Ausland werden nur gegen Vorkasse oder bei höheren Volumina ggf. mit Dokumenten-Akkreditiv bedient.

Um Preiserhöhungen bei Bauteilen auf US-Dollarbasis abzufedern, haben wir mit einigen Kunden die Zahlung ihrer Rechnung in US-Dollar vereinbart. Teilweise profitieren wir hier von mit den Kunden im Vorhinein vereinbarten festen Umrechnungskursen bei der Fakturierung unserer Rechnungen. Außerdem nutzen wir unsere US-Dollar Bestände, um Bauteileinkäufe auf US-Dollarbasis abzuwickeln.

3. Beschaffungs- und Produktionsrisiken

Beschaffungsrisiken begegnen wir mit ausreichender Bevorratung der benötigten Rohstoffe bzw. Zukaufteilen und einer breit gestreuten Anzahl an langjährigen und zuverlässigen Lieferanten. Auf der anderen Seite gehen wir weiterhin bei der Disposition zunächst in Teilmengen und konservativ vor, um Beschaffungsfehlplanungen insbesondere aufgrund von Absatzfehlprognosen unserer Kunden oder unerwarteten technischen Änderungen zu vermeiden. Aufgrund der Beschaffungskrise und der damit verbundenen noch immer sehr langen Lieferzeiten von Zukaufteilen, sind wir in Rücksprache mit unseren Kunden bei bestimmten Produkten von dieser Strategie abgewichen und haben diese langfristig disponiert und bestellt, um eine zukünftige Lieferfähigkeit anzustreben. Aufgrund der Volatilität am Beschaffungsmarkt und "Allokation" haben wir jedoch nur wenig Einfluss, ob uns tatsächlich Bauteile zugeteilt werden.

Aufgrund unserer geringen Marktmacht im Vergleich zu unseren Lieferanten für elektronische Bauteile besteht das latente Risiko, dass Lieferketten abreißen bzw. manche Teile nicht beschaffbar sind, da diese unter "Allokation", das heißt nur über direkte Zuteilung der Hersteller, stehen. Die durch die Corona-Krise angestoßene Bereinigung des Produktportfolios von einigen Elektronikherstellern führt weiterhin zu Beschaffungsproblemen auf manchen Produktlinien gerade bei solchen, die schon länger etabliert sind. Sowohl im Bereich Medizintechnik und im EX-Bereich sind wir jedoch auf lange Verfügbarkeiten angewiesen, da hier Änderungen nur schwierig oder mit hohen regulatorischen Hürden vorgenommen werden können. Es ist weiterhin zu konstatieren, dass Bestellungen für elektronische Bauteile, die nicht der neuesten Produktlinie der Hersteller entsprechen, sehr kurzfristig um teilweise mehrere Monate verschoben werden und hier die Versorgungssicherheit auch durch Abkündigungswellen der Hersteller in Gefahr ist. Wir monitoren täglich die Fehlteile für die Produktion der kommenden Wochen. Auf Basis dieser Informationen werden dann Maßnahmen, zum Teil in Rücksprache mit dem Kunden, zum Beispiel zur Findung von Alternativteilen oder Zwischenkäufe bei "Brokern", d. h. nicht offiziell gelisteten Distributoren, eingeleitet. Ziel ist es hierbei stets, die Lieferfähigkeit zu erhalten bzw. herzustellen.

Die SMD-Fertigung läuft weiterhin im dauerhaften Zwei-Schichtbetrieb. Ein weiterer Aufbau von Kapazitäten ist nur über eine zweite Fertigungsanalage zu erreichen, die für das nächste Geschäftsjahr geplant ist. Dazu wurde bereits im letzten Geschäftsjahr ein Produktivitätsprojekt gestartet und die Umsetzung erfolgt in der laufenden Dekade. Es wird eine Neuausrichtung der Arbeitsplätze im Bereich der Montage und Elektronikfertigung durchgeführt, um Platz für eine weitere SMD-Linie zu schaffen.

Zahlreiche Kontrollen bei Eingang der Materialien sowie bei der Produktion beschränken das Prozessrisiko erheblich. Aufgrund unserer in der Vergangenheit erworbenen Erfahrungen erreichen wir einen hohen Qualitätsstandard.

4. IT-Risiken

Ziel ist es, unser ERP-System weiterhin stetig zu verbessern und unsere Prozesse weitestgehend möglich zu integrieren. Die eingesetzte Hard- und Software sowie die dazugehörige Serverlandschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr punktuell aktualisiert bzw. durch kleinere Investitionen ersetzt und erweitert. Weiterhin ist es unser Ziel, die bestehenden Fertigungsanlagen besser in unsere IT-Infrastruktur zu integrieren und die Digitalisierung im gesamten Unternehmen voranzutreiben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Ersatz für die eingesetzte Hard- und Software sowie Serverlandschaft geplant und beauftragt worden.

Aufgrund der Verfügbarkeiten und Lieferzeiten wird diese nun im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres installiert und in Betrieb genommen werden. Wir sind damit weiterhin mit angemessener und zukunftsfähiger IT-Infrastruktur ausgestattet, die es uns erlaubt, alle relevanten Prozesse abzubilden und dies noch auszubauen, so dass wir wettbewerbsfähig agieren können.

Zur Sicherung unserer Datenbestände werden diese täglich gesichert und die Sicherungen im wöchentlichen Turnus außerhalb des Unternehmensgebäudes aufbewahrt.

5. Weitere Risiken

Aufgrund des sehr guten Auftragsbestands und der gegenwärtigen Auftragssituation sind außer der globalen Beschaffungskrise keine weiteren von uns beeinflussbaren Risiken für das neue Geschäftsjahr 2023/2024 erkennbar, jedoch bleibt der aktuelle Konjunktureinbruch in verschiedenen Industriebranchen ein latentes Risiko für den Geschäftsverlauf. Hier lassen sich die Auswirkungen für das nächste Geschäftsjahr noch nicht seriös abschätzen.

Wir verfügen jedoch über einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und Kreditzusagen, so dass wir unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können.

Besondere Risiken mit wesentlichem negativem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen derzeit nicht.

 

Wetzlar, den 6. Februar 2024

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 und Lagebericht 2022/2023 der Helmut Hund GmbH, Wetzlar, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Helmut Hund GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Helmut Hund GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Helmut Hund GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 6. Februar 2024

Siegwolf, Wirtschaftsprüfer"

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.379,00 19
II. Sachanlagen 661.668,00 551
III. Finanzanlagen 66.911,00 736.958,00 67
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 5.211.619,00 4.438
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.802.372,98 2.875
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.930.658,86 10.944.650,84 3.612
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.207,00 27
11.745.815,84 11.589

Passiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000
II. Bilanzgewinn 3.866.704,04 6.866.704,04 3.437
B. Rückstellungen 2.220.136,16 2.145
C. Verbindlichkeiten 2.624.643,64 2.963
D. Rechnungsabgrenzungsposten 34.332,00 44
11.745.815,84 11.589
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Zugänge Abgänge
1.7.2022 U = Umbuchungen 30.6.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 73.893,35 0,00 0,00 73.893,35
2. geleistete Anzahlungen 0,00 3.000,00 0,00 3.000,00
73.893,35 3.000,00 0,00 76.893,35
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 1.437.916,97 90.040,36 0,00 1.527.957,33
U 121.688,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 467.398,60 118.858,48 4.525,60 703.419,48
U 121.688,00
3. geleistete Anzahlungen 121.688,00 49.406,00 0,00 49.406,00
U 121.688,00 U 121.688,00
2.027.003,57 258.304,84 4.525,60 2.280.782,81
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.911,00 0,00 0,00 63.911,00
2. sonstige Ausleihungen 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
66.911,00 0,00 0,00 66.911,00
U 121.688,00 U 121.688,00
insgesamt 2.167.807,92 261.304,84 4.525,60 2.424.587,16
kumulierte Abschreibungen
Zugänge Abgänge
1.7.2022 30.6.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 54.928,35 13.586,00 0,00 68.514,35
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
54.928,35 13.586,00 0,00 68.514,35
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 1.123.406,97 96.866,36 0,00 1.220.273,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.975,60 50.391,48 4.525,60 398.841,48
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.476.382,57 147.257,84 4.525,60 1.619.114,81
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt 1.531.310,92 160.843,84 4.525,60 1.687.629,16
Buchwert
30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.379,00 18.965,00
2. geleistete Anzahlungen 3.000,00 0,00
8.379,00 18.965,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 307.684,00 314.510,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.578,00 114.423,00
3. geleistete Anzahlungen 49.406,00 121.688,00
661.668,00 550.621,00
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.911,00 63.911,00
2. sonstige Ausleihungen 3.000,00 3.000,00
66.911,00 66.911,00
insgesamt 736.958,00 636.497,00

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Helmut Hund GmbH, Wetzlar am 8. März 2024 in Wetzlar

I.

Alleinige Gesellschafter der im Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 465 eingetragenen Helmut Hund GmbH, Wetzlar, sind die Helmut Hund Vermögens GmbH & Co KG, Wetzlar, und Herr Dr. Stefan Schäfer, Hüttenberg. Am Stammkapital der Gesellschaft von 3.000.000,00 EUR sind die Helmut Hund Vermögens GmbH & Co KG, Wetzlar, mit Geschäftsanteilen im Nennbetrag von insgesamt 2.850.000,00 EUR und Herr Dr. Stefan Schäfer, Hüttenberg, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 150.000,00 EUR beteiligt.

II.

Die erschienenen bzw. vertretenen Gesellschafter halten unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften, eine Gesellschafterversammlung der Helmut Hund GmbH, Wetzlar, ab und fassen einstimmig und ohne Stimmenthaltung folgenden Beschluss:

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/2023 von 929.551,23 EUR ist unter Einbeziehung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von 3.437.152,81 EUR und unter Verrechnung der bereits erfolgten Vorabausschüttung von 500.000,00 EUR als Bilanzgewinn 2022/2023 mit 3.866.704,04 EUR auf neue Rechnung vorgetragen worden. Die bereits erfolgte Vorabausschüttung wird hiermit nochmals bestätigt.

 

Wetzlar, den 8. März 2024

Helmut Hund
Vermögens GmbH & Co KG

Helmut Hund

Dr. Stefan Schäfer

Verena Schön

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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5 nahegelegene Organisationen

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