Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 11515
Eingetragen
20.7.1994
Branche
Herstellung von BüromöbelnGroßhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
der Vertrieb von Büromaterialen, insbesondere Binde- und Laminiersysteme und EDV-Zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Henkel
seit 17.1.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

POV GmbH

Niederkrüchten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 17.477,00 7.985,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 17.475,00 7.983,00
B. Umlaufvermögen 242.764,71 198.790,01
I. Vorräte 49.800,00 41.129,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 84.282,93 64.393,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 108.681,78 93.267,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.060,00 1.060,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 59.065,00 48.047,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 320.366,71 255.882,01

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 217.792,70 131.051,63
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 192.228,11 105.487,04
B. Rückstellungen 37.589,00 58.235,00
C. Verbindlichkeiten 64.985,01 66.595,38
davon aus Steuern 8.561,05 6.334,91
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 143,91 138,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 320.366,71 255.882,01

Anhang

1. Vorbemerkungen

Die Gesellschaft ist in die Größenklasse der kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Der Jahresabschluss der Firma POV GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.

Gemäß § 265 Abs. 2 HGB sind in der Bilanz zu jedem Posten der entsprechende Betrag des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Posten der Bilanz, die im Geschäftsjahr keinen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2010 wurden unverändert übernommen. Aus der geänderten Bewertungsmethodik des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) nach Art. 66 EGHGB resultierende Unterschiedsbeträge auf den 01. Januar 2011 bei den Pensionsverpflichtungen sind entsprechend Art. 67 Abs. 7 EGHGB gesondert unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" ausgewiesen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-prinzip).

Das Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen zum 31. Dezember 2010 vorgetragen und um die Zu- oder Abgänge zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2011 weiterentwickelt.

Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgten linear und degressiv nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen der Zu- und Abgänge bei den Sachanlagen erfolgte im Jahr des Zu- und Abgangs pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter bis zu EUR 410,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 und bis zu EUR 1.000,00 wurde - für die Jahre 2008 und 2009 - ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit je 20 % gewinnmindernd aufgelöst. Wegen der insgesamt untergeordneten Bedeutung wird der Sammelposten auch in der Handelsbilanz fortgeführt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Soweit erforderlich wurde der zum Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert zum Ansatz gebracht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Drohende Ausfallrisiken werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko werden darüber hinaus Pauschalwertberichtigungen verrechnet.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags im Sinne des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Anwendung des Bewertungsverfahrens "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) ermittelt. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt, sind pauschal auf der Grundlage eines durchschnittlichen Marktzinssatzes fristenkongruent abzuzinsen. Als Rechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, angesetzt. Der zugrundeliegende Rechnungszins beträgt laut Gutachten zum 31. Dezember 2011 5,14 %. Daneben wurde ein Gehaltstrend von 2,5 % sowie ein Rententrend von 2 % berücksichtigt. Rechnungsgrundlage sind die Sterbetafeln "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck. Der aus der geänderten Bewertungsmethodik unter Beachtung des BilMoG (Art. 66 EGHGB) resultierende anteilige Unterschiedsbetrag aufgrund des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von EUR 6.311,00 ist nach Art. 67 Abs. 7 EGHGB gesondert unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" ausgewiesen worden.

Der nicht ausgewiesene Rückstellungsbetrag aufgrund der Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt EUR 82.036,00 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB).

Als Deckungsvermögen wurde die Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2  HGB mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht, beträgt zum 31. Dezember 2011 EUR 242.369,00.

Aufgrund dieser Verrechnung ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 59.065,00 der auf der Aktivseite unter "D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen wird.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Sämtlichen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

3. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

Zu Geschäftsführern sind Frau Claudia Henkel, Niederkrüchten, und Herr Hubert Henkel, Niederkrüchten, bestellt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Niederkrüchten, den 2. Juli 2012

POV GmbH

Claudia Henkel
Geschäftsführerin

Hubert Henkel
Geschäftsführer
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2012 festgestellt.

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