Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 1767
Eingetragen
30.1.1991
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus Beton, Zement und GipsHerstellung von Baublöcken und Mauersteinen aus sonstigem Beton, von Dachsteinen, Steinplatten und dergleichen aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Gegenstand
Herstellung von Beton sowie Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Schuster
seit 10.3.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Betonwerk Schuster GmbH

Cunewalde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.799.886,94 1.163.969,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.819,00 50.062,24
II. Sachanlagen 1.778.067,94 1.113.907,18
B. Umlaufvermögen 3.407.930,43 2.995.012,77
I. Vorräte 1.834.643,84 1.831.404,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 545.769,75 807.373,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.027.516,84 356.234,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.073,31 11.160,09
Aktiva 5.296.890,68 4.170.142,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.281.549,09 1.910.927,34
I. Gezeichnetes Kapital 450.000,00 450.000,00
II. Gewinnvortrag 1.460.927,34 1.219.819,75
III. Jahresüberschuss 370.621,75 241.107,59
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 277.968,47 250.979,05
C. Rückstellungen 1.339.283,60 1.014.655,94
D. Verbindlichkeiten 1.384.008,72 979.811,02
E. Passive latente Steuern 14.080,80 13.768,93
Summe Passiva 5.296.890,68 4.170.142,28

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Betonwerk Schuster GmbH hat ihren Sitz in Cunewalde und ist beim Amtsgericht Dresden unter der Nummer HRB 1767 in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapital-gesellschaften (§§ 264 ff.) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vor-schriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde die going-concern-Annahme zugrunde gelegt.

AKTIVA

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Grundstücke wurden mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Teilwert und der Bodenschatz vermindert um verbrauchsabhängige Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden retrograd aus dem Verkaufspreis ermittelt.

Die Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden für risikobehaftete Forderungen angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet.

Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nennwert ausgewiesen.

Auszahlungen im Berichtsjahr, die Aufwendungen für künftige Perioden darstellen, sind im Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Der Posten enthält auch die Zinsen zu Mietkaufverträgen, welche sich aus dem höheren Erfüllungsbetrag ergeben.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag und in Übereinstimmung mit dem Ausweis im Handelsregister bilanziert.

In den Sonderposten mit Rücklagenanteil wurden Investitionszulagen und -zuschüsse eingestellt, welche über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst wird.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Schätzungen basieren auf den Erfahrungen der Vorjahre.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern, aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Sachanlagen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Steuersatz beträgt 29,5%. Verrechenbare aktiven Steuerlatenzen bestehen nicht.


Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Sicherheitseinbehalte mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 235.743,36 (VJ: EUR 493.680,04).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Forderungen gegenüber Lieferanten aus Bonizahlungen für 2023 i.H. von TEUR 33,4, Forderungen an Mitarbeiter von TEUR 6, Vorsteuern i.H.v. TEUR 3, welche in der Folgeperiode abziehbar sind. Diese Position enthält Forderungen an Geschäftsführerin, die auch Gesellschafter ist, sind aus der umsatzsteuerlichen Organschaft i.H.v. EUR 12.706,62 (Vj: EUR 21.295,45), welche nicht verzinst wurden.

Die Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen enthalten eingestellte Investitionszulagen bis einschließlich 2009 und Investitionszuschüsse 2013 sowie neu eingestellte Investitionszuschüsse aus GRW-Mitteln für Anschaffungen in 2022 und 2023 von insgesamt TEUR 308. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 28,5 aufgelöst. Die Auflösung erfolgt über die Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen (TEUR 665,0), ausstehenden Urlaub (TEUR 71,8), das Arbeitszeitkonto (TEUR 17,7), Rekultivierungskosten (TEUR 15,0), Abschlusskosten (TEUR 20,0) und ausstehende Rechnungen (TEUR 155,4). Rückstellungen über ein Jahr bestehen nicht.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 736.956,41 (Vj: EUR 896.690,39), mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 647.052,31 (Vj: EUR 83.120,63) und mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe vonr EUR 26.288,61 (Vj: EUR 0,00).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 58.393,46 (Vorjahr: EUR 77.146,07) enthalten, welche aus der Umsatzsteuer-Organschaft resultieren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Beträge aus Steuern EUR 88.418,86 (Vorjahr: EUR 61.937,98) und im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 22.066,91 (VJ: EUR 2.075,07).

Sicherheiten:
Die von den Kreditinstituten finanzierten Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind zur Sicherung an diese abgetreten. Der von der Commerzbank eingeräumte Kreditrahmen ist durch eine Globalzession der Forderungen sowie durch die Sicherungsübereignung des Warenlagers/Vorräte besichert. Die Höhe der besicherten Verbindlichkeiten beträgt EUR 838.767,22 (VJ: EUR 124.614,44).

Haftungsverhältnisse bestehen nicht zum 31. Dezember 2023.

3. Sonstige Angaben

4.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich in Höhe von jährlich TEUR 30 (VJ: TEUR 30) aus dem Geschäftspachtvertrag sowie TEUR 14,9 (VJ: TEUR 14,9) aus den drei Leasingverträgen.

4.2. beschäftigte Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 80 (VJ: 79) Arbeitnehmer, davon 60 Arbeiter und 20 Angestellte. Die Angestellen enthalten 6 Teilzeitkräfte und 1 Studenten.

4.3. Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte der Gesellschaft unverändert bei Frau Sabine Schuster, Kauffrau, Cunewalde. Die Angabe der Geschäftsführervergütung unterbleibt gemäß § 286 Abs.4 HGB.

4.4. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Nachhaltigkeitsberichtserstattung

Die Relevanz der ESG-Kriterien ist dem Unternehmen bewusst und beeinflusst zunehmend das betriebliche Handeln. Konkret treten die 6 Ziele der EU-Taxonomie in den Vordergrund.

Im Zuge des Geschäftsmodells, das die Produktion von Lärmschutzwänden beinhaltet, trägt die Betonwerk Schuster GmbH bereits seit Jahren zur Eindämmung entstehender Lärmemissionen bei und schützt somit die umliegende Flora und Fauna.

Innerbetrieblich werden dank dem gelebten kontinuierlichen Verbesserungsprozess veraltete Verfahrensweisen und Anlagen durch effizientere und umweltschonende Alternativen ersetzt. Dabei besteht nicht nur das reine Interesse an innovativen Weiterentwicklungen, sondern auch eine aktive Partnerschaft mit Universitäten, welche unter anderem in der Beteiligung an Forschungsprojekten resultiert.

Die Betonwerk Schuster GmbH hat sich dazu entschieden, in den kommenden zwei Jahren in einem Klima-Neutralitäts-Netzwerk mitzuwirken. Für die aktive Arbeit an dem Thema Nachhaltigkeit wird zusätzlich die Ernennung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten angestrebt. Unter diesen Gesichtspunkten wird sich bereits jetzt intensiv mit der Bilanzierung von Treibhausgasen auf der Unternehmensebene beschäftigt, auch aufgrund des von externen Stakeholdern bekundeten Interesses.

Das Unternehmen zeigt nicht nur bei der sicheren und mitarbeiterfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung soziales Engagement, sondern darüber hinaus auch bei der Unterstützung von gemeinnützigen Projekten und Kooperationsarbeiten mit Kitas und Schulen.

sonstige Berichtsbestandteile


Cunewalde, 23. Oktober 2024

_____________________
Sabine Schuster
Geschäftsführerin


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt.

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