Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 19084
Eingetragen
18.12.2020
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
1. Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Anlage und Verwaltung eigener Mittel nach einer festen Anlagestrategie und dem Grundsatz der Risikomischung zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage zum Nutzen der Aktionäre. Eine aktive unternehmerische Bewirtschaftung der Vermögensgegenstände ist ausgeschlossen. 2. Die Gesellschaft darf für Rechnung eines Teilgesellschaftsvermögens nach Maßgabe der Anlagebedingungen und den Bestimmungen dieser Satzung Darlehen in Bezug auf Wertpapiere, Geldmarktinstrumente und Investmentanteile gewähren und Pensionsgeschäfte eingehen. 3. Andere als die in Abs. 1 und 2 genannten Geschäfte dürfen nicht betrieben werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maurice Föhr
seit 8.9.2025
Prokura
Maximilian Dr. Bader
seit 19.9.2024
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Q21 Capital InvAG mit TGV

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.289,00 5.525,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.507,00 1.983,00
II. Sachanlagen 5.782,00 3.542,00
B. Umlaufvermögen 305.623,10 341.116,15
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 214.727,67 161.075,51
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 90.895,43 180.040,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.976,75 250,00
Aktiva 320.888,85 346.891,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 110.608,24 140.208,23
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 90.208,23 142.918,80
III. Jahresfehlbetrag 29.599,99 52.710,57
B. Rückstellungen 111.831,15 116.541,03
C. Verbindlichkeiten 98.449,46 90.141,89
Summe Passiva 320.888,85 346.891,15

Anhang

Bilanz zum 31.12.2023 der Q21 Capital InvAG mit TGV

I. Investmentbetriebsvermögen 


Geschäftsjahr
Vorjahr

A.
Aktiva
EUR
EUR

I.
Anlagevermögen



1.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1.507,00

1.983,00
2.
Sachanlagen
5.782,00

3.542,00
II.
Umlaufvermögen



1.

a)
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

195.825,90


129.092,77
b)
Sonstige Vermögensgegenstände
18.901,77

31.982,74
2.
Guthaben bei Kreditinstituten
90.895,43

180.040,64
3. Aktive Rechnungsabgrenzung  7.976,75 250,00


320.888,85
346.891,15
B.
Passiva


I.
Eigenkapital


1.
Gezeichnetes Kapital
50.000,00
50.000,00
2.
Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr
90.208,23
142.918,80
3.
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
-29.599,99
-52.710,57
Nicht gedeckter Fehlbetrag  0,00 0,00

Buchmäßiges Eigenkapital
110.608,24
140.208,23
II.
Rückstellungen


1.
Steuerrückstellungen
67.022,39
67.022,39
2.
sonstige Rückstellungen
44.808,76
49.518,64
III. 1.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

81.710,87

83.178,21


2.
davon:
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 81.710,87 (EUR 83.178,21)
Sonstige Verbindlichkeiten


16.738,59


6.963,68

davon:
aus Steuern EUR 5.961,14 (EUR 4.600,73)
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 16.738,59 (EUR 6.963,68)




320.888,85
346.891,15



Bilanz zum 31.12.2023 der Q21 Capital InvAG mit TGV

II. Investmentanlagevermögen

Gesamt

davon TGV ZeroBeta
davon TGV PrudentBull

Geschäftsjahr Vorjahr

Geschäftsjahr Vorjahr
Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

EUR EUR
EUR EUR
A. Aktiva




1. Investmentanteile
20.505.382,14
17.400.659,70
16.490.847,11 15.944.014,35
4.014.535,03 1.456.645,35
2. Barmittel und Barmitteläquivalente




a) Täglich verfügbare Bankguthaben
231.435,41
732.750,86
213.404,73 654.666,98
18.030,68 78.083,88
3. Forderungen




a) andere Forderungen
6.616,73
1.131.185,82
6.616,73 727,02
0,00 1.130.458,80
4. Nicht durch Eigenkapital






gedeckter Fehlbetrag
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

20.743.434,28
19.264.596,38
16.710.868,57
16.599.408,35
4.032.565,71
2.665.188,03
B. Passiva






1. Rückstellungen
39.179,78
31.440,62
19.589,89
15.720,31
19.589,89
15.720,31
2. Kredite






a) von Kreditinstituten
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen






und Leistungen
195.879,09
139.171,12
157.820,98
125.235,28
38.058,11
13.935,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten
11.423,73
0,00
978,77
17.350,24
10.444,96
5.632,80
4. Eigenkapital






a) Kapitalanteile beziehungsweise






gezeichnetes Kapital
20.232.384,33
21.688.637,49
13.781.869,51
15.238.122,67
6.450.514,82
6.450.514,82
b) Verlustvortrag
311.542,83
-1.099.419,68
526.153,30
-1.022.875,76
-214.610,47
-76.543,92
c) nicht realisierte Gewinne /






Verluste aus der Neubewertung
1.514.749,95
-2.929.178,72
1.483.097,96
676.826,55
31.651,99
-3.606.005,27
d) Realisiertes Ergebnis des






Geschäftsjahres
-1.561.725,43
1.410.962,51
741.358,16
1.549.029,06
-2.303.083,59
-138.066,55
Nicht gedeckter Fehlbetrag
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Buchmäßiges Eigenkapital
20.496.951,68
19.071.001,60
16.532.478,93
16.441.102,52
3.964.472,75
2.629.899,08

20.743.434,28
19.264.596,38
16.710.868,57
16.599.408,35
4.032.565,71
2.665.188,03



Gewinn- und Verlustrechnung der Q21 Capital InvAG mit TGV für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

I. Verwaltungstätigkeit 

Geschäftsjahr EUR
Vorjahr EUR

1. Umsatzerlöse
268.474,33

291.745,56
2. sonstige betriebliche Erträge
16.624,88

348,97
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
-199.809,00

-146.757,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für die
Altersversorgung
-8.418,73

-7.349,60
4. Abschreibungen
-2.477,00
-1.793,00
5. sonstige betriebliche Aufwendungen
-109.517,68
-198.740,97
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
2,21
0,74
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-35.120,99
-62.545,38
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  5.521,00 9.834,81
9.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
-29.599,99
-52.710,57



II. Investmenttätigkeit 


 Ges
Geschäftsjahr
amt
Vorjahr
davon TGV ZeroBeta
Geschäftsjahr Vorjahr
davon TGV PrudentBull
Geschäftsjahr            Vorjahr
1. Aufwendungen
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
a)  Verwaltungsvergütung
-268.474,33
-263.745,56
-243.126,90
-234.361,03
-25.347,43
-29.384,53
b)  Prüfungs- und Veröffentlichungskosten
-45.526,24
-62.368,33
-23.277,67
-43.495,11
-22.248,57
-18.873,22
c) Sonstige Aufwendungen
-24.301,30
246,75
-19.275,23
5.382,16
-5.026,07
-5.135,41
Summe der Aufwendungen
-338.301,87
-325.867,14
-285.679,80
-272.473,98
-52.622,07
-53.393,16
2. Ordentlicher Nettoertrag
-338.301,87
-325.867,14
-285.679,80
-272.473,98
-52.622,07
-53.393,16
3. Veräußerungsgeschäfte






a)  realisierte Gewinne
1.748.300,30
3.117.045,02
1.639.264,87
3.114.840,04
109.035,43
2.204,98
b)  realisierte Verluste
-2.971.723,86
-1.380.215,37
-612.226,91
-1.293.337,00
-2.359.496,95
-86.878,37
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften
-1.223.423,56
1.736.829,65
1.027.037,96
1.821.503,04
-2.250.461,52
-84.673,39
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
-1.561.725,43
1.410.962,51
741.358,16
1.549.029,06
-2.303.083,59
-138.066,55
a)  Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne
4.989.733,19
-1.053.985,41
1.352.075,93
-1.053.985,41
3.637.657,26
0,00
b)  Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste
-545.804,52
-4.466.479,79
-545.804,52
-1.807.382,14
0,00
-2.659.097,65
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
4.443.928,67
-5.520.465,20
806.271,41
-2.861.367,55
3.637.657,26
-2.659.097,65
6. Ergebnis des Investmentanlagevermögens
2.882.203,24
-4.109.502,69
1.547.629,57
-1.312.338,49
1.334.573,67
-2.797.164,20


Anhang der Q21 Capital InvAG mit TGV für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wird unter der Firma Q21 Capital InvAG mit TGV beim Amtsgericht Münster unter HRB 19084 geführt. Sitz der Gesellschaft ist Münster.
Die Gesellschaft ist eine intern verwaltete Spezial-Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital i.S.d. ß 108 Abs. 1 i.V.m. ß 1 Abs. 12 KAGB. Sie verfügt über eigenes Betriebsvermögen. Sie ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gem. ß 44 KAGB als AIF- Kapitalverwaltungsgesellschaft nach ß 2 Abs. 4 KAGB registriert.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft gem. ß 267 Abs. 1 HGB. Für das Geschäftsjahr 2023 ist der Jahresabschluss der Q21 Capital InvAG mit TGV nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und - Bewertungsverordnung (KARBV) und der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 erstellt worden.

Für alle Vermögensgegenstände und Schulden, die dem Investmentanlagevermögen zugeordnet werden, wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß 120, 278 i.V.m. 168, 169, und 216 KAGB sowie die Vorschriften der KARBV angewendet.

Die Bilanz der Q21 Capital InvAG mit TGV wurde in Staffelform aufgestellt und gem. ß 21. Abs. 1 S. 1 KARBV in das Investmentbetriebsvermögen und das Investmentanlagevermögen unterteilt. Die Gliederung und der Ausweis von Vermögensgegenständen und Schulden sowie der Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und insbesondere den investmentrechtlichen Bestimmungen des KAGB, der KARBV und der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013. Erträge und Aufwendungen wurden gem. ß 22 Abs. 3 KARBV in die Verwaltungs- und die Investmenttätigkeit unterteilt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind zusätzlich in einer Mehr-Spalten-Darstellung nach den beiden Teilgesellschaftsvermögen aufgegliedert worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Investmentbetriebsvermögen):Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gemäß 120 Abs. 1 KAGB entsprechend des Dritten Buches des HGB angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet und entsprechend seiner voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.
Die den planmäßigen Abschreibungen zu Grunde liegenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden zum Nennwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Investmentanlagevermögen):Die Investmentanteile werden mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis bewertet. Die Bewertung zum Verkehrswert erfolgt jeweils durch den Emittenten der Investmentanteile unter Verwendung geeigneter Bewertungsmodelle und wird von der Gesellschaft auf Plausibilität geprüft.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem entsprechenden Umrechnungskurs nach ß 256a HGB zum Bilanzstichtag bewertet.
Bankguthaben werden zu ihrem Nennwert gemäß 29 KARBV bewertet. Alle übrigen Aktiva sind zum Nennwert, bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag gemäß 29 KARBV bewertet.

Die Kapitalanteile bzw. das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. Rückzahlungen an Investoren werden von den Kapitalanteilen in Abzug gebracht.

Die diesen Finanzprodukten zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Angaben zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (Investmentbetriebsvermögen)Das Anlagevermögen besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen mit TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) und Sachanlagen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 4).

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen TEUR 215 (Vorjahr TEUR 161). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 196 (Vorjahr TEUR 129) umfassen die Verwaltungsvergütung von TEUR 125 (Vorjahr TEUR 113) und die Performancegebühr von TEUR 71 (Vorjahr TEUR 13). Zudem bestehen Forderungen aus Auslagen von unter TEUR 3 (Vorjahr TEUR 3).
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Posten Guthaben bei Kreditinstituten beträgt TEUR 91 (Vorjahr TEUR 180).
Das Eigenkapital beträgt TEUR 111 (Vorjahr TEUR 140) und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 50), dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 143) und dem Jahresfehlbetrag von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 53) zusammen.
Die Rückstellungen von TEUR 112 (Vorjahr TEUR 117) entfallen auf Steuerrückstellungen (TEUR 67; Vorjahr TEUR 67) und auf sonstige Rückstellungen (TEUR 45; Vorjahr TEUR 50). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 13; Vorjahr TEUR 5), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 19; Vorjahr TEUR 25) und weitere sonstige Rückstellungen (TEUR 12; Vorjahr TEUR 20).
Die Verbindlichkeiten des Investmentbetriebsvermögens von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 90) enthalten u. a. TEUR 4 (Vorjahr TEUR 7) Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Sozialversicherung und Verbindlichkeiten für Auslagen über TEUR 10 (Vorjahr TEUR 2), sowie mit TEUR 82 (Vorjahr TEUR 83) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Der Vorstand ist gemäß 10 Abs. 1 der Satzung ermächtigt, das Gesellschaftskapital durch Ausgabe neuer Unternehmens- und/oder Anlageaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals bis zur Grenze des Höchstkapitals (EUR) zu erhöhen. Die Ausgabe von Unternehmensaktien bedarf zusätzlich noch der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Die Umsatzerlöse von TEUR 268 (Vorjahr TEUR 292) des Investmentbetriebsvermögens resultieren aus der Verwaltungstätigkeit gegenüber dem Teilgesellschaftsvermögen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 15 (Vorjahr TEUR 0) hauptsächlich periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Der Personalaufwand des Investmentbetriebsvermögens von TEUR 208 (Vorjahr TEUR 154) beinhaltet mit TEUR 200 (Vorjahr TEUR 147) Löhne und Gehälter sowie mit TEUR 8 (Vorjahr TEUR 7) Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung.
Darüber hinaus sind im Investmentbetriebsvermögen sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 110 (Vorjahr TEUR 199) angefallen.

Angaben zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (Investmentanlagevermögen TGV ZeroBeta)In Bezug auf die bilanzierten Investmentanteile verweisen wir auf die Angaben in der Vermögensaufstellung nach ß 10 KARBV (s. Anlage). Zusätzlich werden unter den Investmentanteilen auch die für abgeschlossene Devisen-Termingeschäft zum 31.12.2023 frei verfügbaren Sicherheitsleistungen ausgewiesen.

Die Anderen Forderungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 1) enthalten Ansprüche des IAV aus für das IBV verauslagte Kosten.

Rückstellungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 16) werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie umfassen insbesondere Buchführungs- sowie Rechts- und Beratungskosten von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 4) und die Gebühren für die Abschlussprüfung von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 12).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 159 (Vorjahr TEUR 143). Sie entfallen mit TEUR 158 (Vorjahr TEUR 125) im Wesentlichen auf Verwaltungsgebühren. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Gesellschaft begibt für jedes Teilgesellschaftsvermögen Anlageaktien. Die Anlageaktien werden als auf den Inhaber lautende Stückaktien begeben. Die Anlageaktien berechtigen nicht zur Teilnahme an der Hauptversammlung der Gesellschaft und gewähren keine Stimmrechte. Die Anlageaktien sind an dem Teilgesellschaftsvermögen, für das sie ausgegeben werden, in gleichem Umfang oder Bruchteilen davon beteiligt.


Teilgesellschaftsvermögen ZeroBeta
Anteilsklasse A
Teilgesellschaftsvermögen ZeroBeta
Anteilsklasse B
Anzahl  der  umlaufenden  Anteile
zum 31.12.2023
103.587
17.747
Wert eines Anteils gemäß § 168
Absatz 1 zum 31.12.2023
151,20 USD
148,67 USD



Zum 31.12.2023 beträgt das Eigenkapital des TGV ZeroBeta insgesamt TEUR 16.532 (Vorjahr TEUR 16.441) und setzt sich zusammen aus den Kapitalanteilen in Höhe von TEUR 13.782 (Vorjahr TEUR 15.238), dem Gewinnvortrag des Vorjahres i.H.v. TEUR 526 (Vorjahr Verlustvortrag TEUR 1.023) und dem Ergebnis des Investmentanlagevermögens im laufenden Geschäftsjahr i.H.v. TEUR 2.224 (Vorjahr TEUR 2.226).
Die Aufwendungen im Investmentanlagevermögen von TEUR 286 (Vorjahr TEUR 272) resultieren überwiegend aus der Verwaltervergütung von TEUR 243 (Vorjahr TEUR 234) – davon erfolgsbezogene Verwaltungsvergütung i.H.v. TEUR 68 (Vorjahr TEUR 18); den Kosten für Prüfungs- und Beratungsleistungen von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 43) sowie sonstigen Aufwendungen von TEUR 19 (Vorjahr TEUR -5).
In den realisierten Gewinnen von TEUR 1.639 (Vorjahr TEUR 3.115) werden die im Berichtsjahr angefallenen Gewinne aus Veräußerungsgeschäften ausgewiesen.
In den realisierten Verlusten von TEUR 612 (Vorjahr TEUR 1.293) werden die im Berichtsjahr angefallenen Verluste aus Veräußerungsgeschäften, Währungsumrechnungsaufwendungen sowie die Aufwendungen aus den Devisen-Futures, die als Terminkontrakt zum Umtausch der USD angefallen sind, ausgewiesen.

In dem nicht realisierten Ergebnis von TEUR 806 (Vorjahr TEUR -2.861) werden die noch nicht realisierten Minderungen oder Gewinnsteigerungen aus den Investmentanteilen ausgewiesen. Die Minderungen/Gewinnsteigerungen entsprechen den letzten festgestellten Rücknahmepreis abzüglich der Anschaffungskosten.

Das Geschäftsjahr wird mit einem Ergebnis von TEUR 1.547 (Vorjahr TEUR -1.312) abgeschlossen, der im Eigenkapital verrechnet wird.

Angaben zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (Investmentanlagevermögen TGV PrudentBull)In Bezug auf die bilanzierten Investmentanteile verweisen wir auf die Erläuterungen in der Vermögensaufstellung nach § 10 KARBV (Anlage).

Die Anderen Forderungen enthielten im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.130 Abrechnungsguthaben aus dem Verkauf von Investmentanteilen mit einem Auszahlungszeitpunkt ab dem 01.01.2023.

Rückstellungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 16) werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie umfassen insbesondere Buchführungs- sowie Rechts- und Beratungskosten von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 4) und die Gebühren für die Abschlussprüfung von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 12).

Die Verbindlichkeiten TEUR 49 (Vorjahr TEUR 20) resultieren aus der Verwaltungstätigkeit des Investmentbetriebsvermögens sowie Sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Gesellschaft begibt für jedes Teilgesellschaftsvermögen Anlageaktien. Die Anlageaktien werden als auf den Inhaber lautende Stückaktien begeben. Die Anlageaktien berechtigen nicht zur Teilnahme an der Hauptversammlung der Gesellschaft und gewähren keine Stimmrechte. Die Anlageaktien sind an dem Teilgesellschaftsvermögen, für das sie ausgegeben werden, in gleichem Umfang oder Bruchteilen davon beteiligt.


Teilgesellschaftsver
mögen PrudentBull Anteilsklasse D
Teilgesellschaftsver
mögen PrudentBull Anteilsklasse A
Teilgesellschaftsver
mögen PrudentBull Anteilsklasse B
Teilgesellschaftsver
mögen PrudentBull Anteilsklasse F
Anzahl der umlaufen den Anteile zum 31.12.2023
24.629
27.112
10.983
860
Wert eines Anteils gemäß § 168
Absatz 1 zum 31.12.2023
70,61 USD
67,79 USD
67,77 USD
64,29 USD


Zum 31.12.2023 beträgt das Eigenkapital des TGV Prudentbull insgesamt TEUR 3.964 (Vorjahr TEUR 2.630) und setzt sich zusammen aus den Kapitalanteilen in Höhe von TEUR 6.451 (Vorjahr TEUR 6.451), dem Verlustvortrag des Vorjahres i.H.v. TEUR 215 (Vorjahr TEUR 77) und dem Ergebnis des Investmentanlagevermögens im laufenden  Geschäftsjahr i.H.v. TEUR -2.271 (Vorjahr TEUR -3.744).
Die Aufwendungen im Investmentanlagevermögen von TEUR 53 (Vorjahr TEUR 53) resultieren überwiegend aus der Verwaltervergütung von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 29) – davon erfolgsbezogene Verwaltungsvergütung i.H.v. TEUR 3 (Vorjahr TEUR 2) -, den Kosten für Buchführungs- sowie Prüfungs- und Beratungskosten von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 19) und sonstigen Aufwendungen von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5).

In dem nicht realisierten Ergebnis von TEUR 3.638 (Vorjahr TEUR - 2.659) werden die noch nicht realisierten Gewinnminderungen aus den Investmentanteilen ausgewiesen. Die Gewinnminderungen entsprechen den letzten festgestellten Rücknahmepreis abzüglich der Anschaffungskosten.
Die Gesellschaft hat vorgesehen, die Zuführung aus dem Sondervermögen gemäß den Anlagebedingungen des Teilgesellschaftsvermögens vorzunehmen. Das Geschäftsjahr wird mit einem Ergebnis von TEUR 1.335 (Vorjahr TEUR -2.797) abgeschlossen.

Ergebnisverwendung InvestmentbetriebsvermögenDie Gesellschaft hat vorgesehen, den Jahresfehlbetrag aus dem Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr TEUR 53) vorzutragen und mit den Gewinnvorträgen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr Verlustvortrag TEUR 142) zu verrechnen.

NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die eine starke Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind gegenwärtig nicht bekannt. Die Geschäftsentwicklung der Q21 verlief im ersten Halbjahr aufgrund der guten Marktentwicklung und eines strategisch angepassten Portfolios positiv. Wir verweisen zu Einzelheiten auf unsere Lagedarstellung der Entwicklung an den Kryptomärkten in Abschnitt II 1. des Lageberichtes.

Sonstige AngabenAufsichtsratHerr Oliver Flaskämper, Herford (Vorsitzender), Unternehmer
Herr Sven Müller, Münster (stellvertretender Vorsitzender), Bereich Vorstand Finanzberatung
Herr Klaus Himmer, Ingolstadt, Steuerberater bei Flick Gocke Schaumburg

VorstandHerr Pascal Tilgner, BorkenHerr Dr. Maximilian Bader, Münster (Sprecher des Vorstands)

Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestanden sonstige Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB in Form des Mietvertrages in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 10).
MitarbeiterDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr neben den Vorständen zwei Mitarbeiter beschäftigt.
Münster, den 26. Juni 2024

gez. Herr Dr. Bader          gez. Herr Tilgner

Vorstand
Q21 Capital InvAG mit TGV

Q21 Capital InvAG mit TGV

Der Vorstand

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft: Geschäftsmodell

Die Q21 Capital InvAG mit TGV, nachfolgend Gesellschaft genannt, wurde als Umbrella-Konstruktion mit Teilgesellschaftsvermögen am 3. Dezember 2020 gegründet. Am 03. Dezember 2020 wurde die Gesellschaft gem. § 44 KAGB als Spezial-AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach § 2 Abs. 4 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) registriert und wurde am 18.12.2020 in das Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 19084 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Anlage und Verwaltung eigener Mittel nach einer festen Anlagestrategie und dem Grundsatz der Risikomischung zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage zum Nutzen der Aktionäre. Eine aktive unternehmerische Bewirtschaftung der Vermögensgegen- stände ist ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf für Rechnung eines Teilgesellschaftsvermögens nach Maßgabe der Anlagebedingungen und den Bestimmungen dieser Satzung Darlehen in Bezug auf Wert- Papiere, Geldmarktinstrumente und Investmentanteile gewähren und Pensionsgeschäfte eingehen. Andere Geschäfte dürfen nicht betrieben werden.
Die Gesellschaft ist eine intern verwaltete Spezial-Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital im Sinne des § 108 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 Abs. 12 Kapitalanlagegesetzbuch. Die Gesell- schaft kann Tätigkeiten auf Dritte auslagern. Aktuell sind Frau Ina Rothe sowie Herr Dr. Carsten Giersch von der Firma ALLAML GmbH als externe Geldwäschebeauftragte beauftragt. Weitere Tätigkeiten sind nicht auf Drittparteien ausgelagert.
Anleger erhalten im Rahmen ihres Investments Zugang zu aktiv-gemanagten, diversifizierten Portfolios an sorgsam ausgewählten Trading Krypto-Fonds. Ziel der Teilgesellschaftsvermögen ist es, die Portfolios sowohl über verschiedene Fonds-Manager als auch über verschiedene Strategien und Börsen sowie Finanzinstrumente und Basiswerte zu diversifizieren.
Das Management Team von Q21 Capital InvAG mit TGV ist selbst in signifikantem Maße in den Teilgesellschaftsvermögen investiert und hat deshalb den Anreiz, Fonds zu identifizieren, die nachhaltig Profit generieren können und zeitgleich gute Sicherheitsmechanismen implementieren.
Die Gesellschaft verfügte im Jahr 2023 über keine Zweigniederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. RahmenbedingungenDie Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft war im Jahr 2023 stark von den Schwankungen und der Volatilität der Märkte für digitale Vermögenswerte abhängig. Insbesondere die Handelsvolumina und regulatorische Entwicklungen hatten einen wesentlichen Einfluss auf unsere Tätigkeit. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Märkte durchgehend rückläufig waren, zeigten die digitalen Assets im Jahr 2023 eine gemischte Performance, wobei bestimmte Phasen der Erholung zu beobachten waren. Der CCI30 Index, der ein breites Spektrum von Kryptowährungen abbildet, verzeichnete eine Erholung gegenüber dem drastischen Rückgang im Vorjahr und schloss bei mehr als 100% Zuwachs, wenn auch mit anhaltender Volatilität. 1
Die Konsolidierung großer Handelsplattformen, spiegeln die zunehmende Zentralisierung und den Wettbewerbsdruck in der Branche wider. Binance verzeichnete dabei einen markanten Rückgang des Marktanteils aufgrund verstärkter regulatorischer Untersuchungen in verschiedenen Ländern, insbesondere in den USA (https://www.coindesk.com/business/2023/12/11/binances-market-share-of-crypto-trading-tumbled-to-30-in-2023/).
Regulatorische Fortschritte, insbesondere die Diskussionen und die potenzielle Genehmigung von Bitcoin ETFs in den USA, führten zu einer erhöhten Marktvolatilität und beeinflussten das Investorenverhalten positiv (https://www.coingecko.com/research/publications/2023-annual-crypto- report). Weiterhin prägten technologische Fortschritte und die Implementierung von Upgrades wie das Shanghai Upgrade von Ethereum das Marktgeschehen.
Die allgemeine Marktstimmung verbesserte sich im Jahresverlauf, was durch die teilweise Erholung der Preise von Hauptkryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum angezeigt wurde, auch wenn die Märkte weiterhin durch eine hohe Unsicherheit und Spekulation charakterisiert waren. Insgesamt zeigt das Jahr 2023, dass trotz temporärer Erholungen die Branche der digitalen Assets weiterhin einem schnellen Wandel und bedeutenden externen Einflüssen unterliegt, welche unsere Geschäftstätigkeit maßgeblich prägen und fortlaufendes, adaptives Management erfordern.

Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Q21 Capital InvAG mit TGV ist ein unter deutschem Recht lizensierter Anbieter von Anlageprodukten. Im Berichtszeitraum hatte die Gesellschaft mit den TGVen ZeroBeta und PrudentBull zwei Teilgesellschaftsvermögen.
Für das TGV ZeroBeta verzeichnete die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Netto-Mittelabfluss in Höhe von EUR 825.235 in der Aktienklasse A sowie EUR 631.018 in der Aktienklasse B. Daraus resultierend beläuft sich die Zahl der ausgegebenen Anlageaktien zu Ende Dezember 2023 für die Anteilsklasse A auf 103.587 und für die Anteilsklasse B auf 17.747.
Für das TGV PrudentBull verzeichnete die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Netto-Mittelabfluss in Höhe von EUR 44.721 in der Anteilsklasse D sowie einen Netto-Mittelzufluss in Höhe von 44.721 in der Anteilsklasse F. Daraus resultierend beläuft sich die Zahl der ausgegebenen Anlageaktien zu Ende Dezember 2023 für die Anteilsklasse A auf 27.112, für die Anteilsklasse B auf 10.983, für die Anteilsklasse D auf 24.629 und für die Anteilsklasse F auf 860.

1 Der CCI30 ist ein regelbasierter Index, der entwickelt wurde, um das Gesamtwachstum, die tägliche und langfristige Bewegung des Blockchain-Sektors objektiv zu messen. Er tut dies, indem er die 30 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung verfolgt, Stablecoins ausgenommen.

Zur Entwicklung des Teilgesellschaftsvermögens wird auf den Tätigkeitsbericht (Anlage zum Lagebericht) verwiesen.
Das Geschäftskapital der Q21 Capital InvAG mit TGV betrug im Geschäftsjahr 2023 EUR 110.608,4 (Vj: EUR 140.208,23) und war eingeteilt in 50.000 auf den Namen lautende Stückaktien, die sogenannten Unternehmensaktien. Ausschließlich die Unternehmensaktien gewähren das Recht zur Teilnahme an und Stimmabgabe in der Hauptversammlung der Gesellschaft.

2. ErtragslageDer Ertrag der Gesellschaft ist abhängig von den Entwicklungen an den Digital Asset Märkten.

Die auf Seiten des Investmentbetriebsvermögens erzielten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 268.474,33 (Vj: EUR 291.745,56) resultieren aus der Verwaltung des Teilgesellschaftsvermögens. Die Erträge aus der Verwaltung des Teilgesellschaftsvermögens wurden von der Gesellschaft als Leistungsindikator definiert. Ihre Entwicklung resultiert aus reduzierten Performance-Gebühren, was auf die Marktentwicklung der Digital Assets im Jahr 2023 zurückzuführen ist.

Die Aufwendungen im Investmentbetriebsvermögen betrugen EUR 314.699,20 (Vj: EUR 344.805,84). Diese betreffen im Wesentlichen Löhne und Gehälter in Höhe von EUR 208.227,73 (Vj: 154.106,68), erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von ./. EUR 5.521,00 (Vj. ./. EUR 9.834,81), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von EUR 109.517,68 (Vj: EUR 198.740,97) sowie Abschreibungen in Höhe von EUR 2.477,00 (Vj: EUR 1.793,00).

Bei den Investmentanlagevermögen belaufen sich die Aufwendungen im Berichtszeitraum auf EUR 285.679,80 (Vj: EUR 272.473,98) für das TGV ZeroBeta sowie auf EUR 52.622,07 (Vj: 53.393,16) für das TGV PrudentBull. In beiden Fällen betreffen diese überwiegend die Kosten für die Verwaltung des Teilgesellschaftsvermögens in Höhe von insgesamt EUR 268.474,33 (Vj: EUR 263.745,56) sowie die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten in Höhe von insgesamt EUR 45.526,24 (Vj: EUR 62.368,33).

Die noch nicht realisierten Gewinne/Verluste (./.) der Investmentanlagevermögen beliefen sich auf EUR 806.271,41 (Vj: ./. EUR 2.861.367,55) für das TGV ZeroBeta sowie auf EUR 3.637.657,26 (Vj: ./. EUR 2.659.097,65) für das TGV PrudentBull. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft hinsichtlich des Investmentbetriebsvermögens beträgt im Geschäftsjahr EUR 29.599,99 (Vj: EUR 52.710,57) und das realisierte Ergebnis der Investmentanlagevermögen beläuft sich auf positiv EUR 741.358,16 (Vj: EUR 1.549.029,06) für das TGV ZeroBeta und negativ EUR 2.303.083,59 (Vj: ./. EUR 138.066,55) für das TGV PrudentBull.

3. Finanz- und VermögenslageDas Gesellschaftsvermögen in Höhe von EUR 20.607.559,92 (Vj: EUR 19.211.209,83) besteht zum größten Teil aus Investmentanlagevermögen, welches im Wesentlichen in ausländischen Wertpapieren in Höhe von EUR 20.505.382,14 (Vj: EUR 17.400.659,70) investiert ist. EUR 322.330,84 (Vj: EUR 912.791,50) des Gesellschaftsvermögens werden in liquiden Mitteln als Bankguthaben gehalten. Hiervon sind EUR 231.435,41 (Vj: EUR 732.750,86) dem Investmentanlagevermögen zuzurechnen. Weitere EUR 221.344,40 (Vj: EUR 1.292.261,33) des Gesellschaftsvermögens werden als Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Hiervon sind EUR 6.616,73 (Vj: EUR 1.131.185,82) dem Investmentanlagevermögen zuzurechnen. Die Entwicklung des Gesellschaftsvermögens war bei kumulierten Mittelabflüssen aus Anteilsrücknahmen und realisierten Verlusten aus dem Verkauf von Fondsanteilen insbesondere von den nicht realisierten Gewinnen aus der Anteilsbewertung geprägt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und RisikoberichtDas Risikomanagement wird durch die Q21 Capital InvAG mit TGV gehandhabt. Die Auswahl und Anlage von Zielfonds der Teilgesellschaftsvermögen ZeroBeta und PrudentBull erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Risikostreuung. Unter anderem sind folgende Risiken zu beachten:
Counterparty Risk: Der Anlageverwalter kann Instrumente an Börsen oder anderen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Dies birgt das Risiko, dass eine Gegenpartei eine Transaktion nicht gemäß ihren Bedingungen abwickelt und der Fonds dadurch einen Verlust erleidet.
Regulatory Risk: Die Regulierung von digitalen Vermögenswerten und damit verbundenen Produkten entwickelt sich ständig weiter. Es besteht die Möglichkeit, dass regulatorische Änderungen die Art einer Anlage in den Fonds oder die Fähigkeit des Fonds, seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen, verändern.
Portfolio Allocation Risk: Es kann nicht gewährleistet werden, dass der Anlageverwalter erfolgreich geeignete Strategien, Anlagefonds oder Vermögensverwalter auswählen kann oder dass diese bei der Umsetzung ihrer Anlagestrategien erfolgreich sein werden.
Fraud Risk: Die Gesellschaft und der Fonds sind dem Risiko von Betrug durch Drittdienstleister oder die Direktoren, leitenden Angestellten oder Beauftragten einer Investmentgesellschaft, in die der Fonds investiert ist, ausgesetzt.
Cybersecurity Risk: Eine Verletzung der Cybersicherheit könnte zum Verlust oder Diebstahl von Geldern, zur Unfähigkeit, auf IT-Systeme zuzugreifen ("Denial of Services"), zum Diebstahl geschützter Informationen oder Unternehmensdaten oder zu Kosten im Zusammenhang mit Systemreparaturen führen.
Asset Class Risk: Der Fonds wird direkt und indirekt Risiken wie einem Rückgang der Akzeptanz und einer sich ändernden Volatilität ausgesetzt sein, da er in Zielfonds investiert, die digitale Vermögenswerte oder Kryptowährungen halten und handeln.
Funding Liquidity Risk: Wenn Anleger ihre Anlagen in der Gesellschaft zurückgeben, muss die Gesellschaft bzw. der Fonds unter Umständen zusätzliche Vermögenswerte liquidieren, um die anfallenden Rücknahmekosten zu finanzieren.
Digital Assets Custody Risk: Die Verwahrung von Digital Assets wird teilweise von Zielfonds selbst, teilweise von externen Verwahrern durchgeführt. Für einige Anlagestrategien existieren noch keine externen Verwahrungsmöglichkeiten. In beiden Fällen stellt die Verwahrung von Digital Assets ein Risiko für Zielfonds dar.
Cross Class Liability Risk: Wenn in Bezug auf ein bestimmtes Fondsportfolio mehr als eine Klasse ausgegeben wird, können die Anteilinhaber dieser Klassen gezwungen sein, die in Bezug auf die anderen Klassen dieses Fondsportfolios eingegangenen Verbindlichkeiten zu tragen.
Lack of Operation History Risk: Die Gesellschaft und der Fonds befinden sich im Aufbaustadium. Es kann nicht zugesichert werden, dass die Gesellschaft oder der Fonds oder ein beliebiges Portfolio darin seine Anlageziele erreichen wird.
Business Dependence on Key Individuals Risk: Der Erfolg des Fonds hängt in erheblichem Maße vom Fachwissen wichtiger Mitarbeiter des Anlageverwalters ab, die den Fonds und die Fondsportfolios beraten und/oder im Namen des Fonds Anlagen tätigen, und ein künftiger Ausfall ihrer Dienste könnte sich nachteilig auf die Performance der Gesellschaft, des Fonds und der Portfolios auswirken.
Fees & Expenses Risk: Der Anlageverwalter ist berechtigt, im Namen der Gesellschaft und des Fonds alle Ausgaben zu tätigen, die er für notwendig oder wünschenswert hält. Die Gebühren, Zuweisungen und Aufwendungen, denen die Gesellschaft und der Fonds unterliegen werden, könnten erheblich sein und die von den Anlegern erzielten Renditen verwässern.
Currency Risk: Die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen erfolgten in der für die jeweilige Klasse geltenden Währung. Die vom Fonds gehaltenen Basiswerte können auf andere Währungen lauten. Änderungen der Wechselkurse können sich daher gesondert günstig oder ungünstig auf den Gewinn oder Verlust auswirken, der ansonsten mit den vom Fonds gehaltenen Instrumenten erzielt wird.
Tax Consideration Risk: Anwendbare Steuergesetze, -vorschriften oder -regelungen oder deren Auslegung können sich jederzeit ändern, möglicherweise auch rückwirkend. Dementsprechend ist es möglich, dass die Gesellschaft und/oder der Fonds in Bezug auf ihre Anlagen und die daraus erzielten Erträge, Gewinne und Gewinne in einer Weise besteuert werden, die derzeit nicht absehbar ist.
Die Gesellschaft hat es sich zum obersten Ziel gesetzt, die oben aufgezeigten Risiken nach bestem Wissen zu minimieren, indem sie eine sorgfältige Due Diligence der Zielfonds durchführt sowie diese regelmäßig überprüft. Jedoch kann zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen werden, dass sich Risiken manifestieren.
Auf der Gegenseite zeichnen sich die Teilgesellschaftsvermögen durch eine Vielzahl von positiven Entwicklungen und damit verbundenen Chancen aus:
Wachsende Anzahl von Börsen: Die Anzahl von Börsen, auf denen Digital Assets gehandelt werden können, hat sich vervielfacht (2018: circa 200, 2023: mehr als 1.130, https://www.coingecko.com/en/highlights/all-time-high-crypto), was Opportunitäten für Arbitrage- Fonds bietet (ZeroBeta) bzw. bessere Gebührenstrukturen für das Handeln von Digital Assets (ZeroBeta und PrudentBull). Auch sogenannte dezentrale Börsen (DEXes) haben im letzten Jahr zunehmend an Bedeutung gewonnen, deren Nutzung weitere Gewinnerzielungsmöglichkeiten für die Zielfonds der beiden TGVen mit sich bringen.
Wachsende Anzahl Finanzinstrumente: neben Digital Assets und Börsen besteht auch eine hohe Marktinnovationskraft bzgl. Finanzinstrumente. So ist es zunehmend mehr Börsen möglich, Derivate wie Futures, Perpetuals, Options und strukturierte Produkte zu handeln, wovon Zielfonds der beiden TGVen profitieren können. Des Weiteren werden die genannten Instrumente auch zunehmend durch dezentrale Protokolle angeboten.
Professionalisierung von Marktteilnehmern: Sowohl auf Seiten der Börsen als auch auf Seiten der Händler sowie Drittanbietern von Digital Asset-spezifischen Lösungen, nimmt das Level der Professionalisierung stetig zu. So werden auf Seiten der Börsen neben der Einführung von innovativen Finanzinstrumenten API-Schnittstellen stabiler. Im Bereich der Trading-Software kommen sowohl neue Anbieter in den Markt als auch neue Lösungen bereits bestehender Anbieter. Auch Sicherheitsmechanismen nehmen zu durch Produkte von bspw. Fireblocks, Copper oder Trustology, welche neben sogenannten „Walled Garden“-Setups auch zunehmend mehr Off-Exchange Settlement ermöglichen.
Im Berichtsjahr waren keine Risiken zu verzeichnen, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten.
Ein stabiles Digital Asset Marktumfeld vorausgesetzt, sieht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 die Chance, ihr Geschäft und damit verbunden die Basis ihrer Provisionserträge auszubauen. In einem positiven Digital Asset Marktumfeld besteht die Chance, dass die Gesellschaft über die Basiserträge hinaus über die Generierung einer performance-abhängigen Vergütung, am Anlageerfolg zusätzlich partizipieren kann.

2. PrognoseDie Gesellschaft hatte für das Jahr 2023 in Aussicht gestellt, das Volumen im bestehenden TGV ZeroBeta zu erhalten oder im besten Fall weiter auszubauen. Dieses Ziel konnte im Jahr 2023 erreicht werden. Das Vermögen ist im Berichtszeitraum ist auf EUR 16.532.478,93 angestiegen. Zugleich ist auch das Volumen des TGV PrudentBull gestiegen und wies zum Ende Dezember 2023 eine Höhe von EUR 3.964.472,75 auf.
Die Gesellschaft plant aufgrund des leicht positiven makroökonomischen Umfeldes im Geschäftsjahr 2024 das Volumen in den beiden TGVen und damit auch die laufenden Erlöse aus der Verwaltung moderat zu erhöhen.
IV. Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands der Q21 Capital InvAG mit TGV, Münster, für das Geschäftsjahr 2023 über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG.Die Q21 Capital InvAG mit TGV hat nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, für die im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte  bzw.  sonstigen  Maßnahmen  eine  angemessene  Gegenleistung  erhalten.

Sie  wurde  durch  getroffene  oder  unterlassene  Maßnahmen  nicht  benachteiligt.

Alle berichtspflichtigen Vorgänge wurden vom Vorstand beschlossen, soweit nach der Satzung bzw. Geschäftsordnung der Q21 Capital InvAG mit TGV erforderlich auch vom Aufsichtsrat genehmigt und im Abhängigkeitsbericht dargestellt.

Münster, den 26.Juni 2024
gez. Herr Dr. Bader       gez. Herr Tilger

Vorstand
Q21 Capital InvAG mit TGV

Q21 Capital InvAG mit TGV

Der Vorstand

Tätigkeitsbericht TGV ZeroBeta

Für den Berichtszeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anlageziele und Anlagepolitik zur Erreichung der AnlagezieleDas Teilgesellschaftsvermögen ist ein sonstiges Sondervermögen, das primär in marktneutrale quantitativ-basierte Trading Fonds im Bereich Digital Assets investiert. Zielfonds mit anderen Trading- Strategien (bspw. aber nicht ausschließlich Trend Following, Mean Reversion, Momentum, Lending, Yield Farming und Liquidity Providing) im Bereich der Digital Assets können beigemischt werden. Die Gesellschaft betreibt über eine diskretionäre Auswahl von Zielfonds ein aktives Fondsmanagement.
Ziel der Anlagestrategie ist die Erwirtschaftung einer positiven Rendite in US-Dollar. Es kann jedoch keine Zusicherung gemacht werden, dass die Anlageziele erreicht werden.
Struktur des Portfolios und wesentliche Veränderungen im BerichtszeitraumZum Jahresende bestand das Portfolio aus 7 verschiedenen Positionen. Der oben skizzierten Anlagestrategie wurde damit ein konzentriertes Portfolio aufgebaut. Die Fondsanlagen in Digital- Asset-Fonds betrugen hierbei TEUR 16.454 (Vj: TEUR 14.930), welches ca. 99,77% (Vj: 93,64%) des Teilgesellschaftsvermögens von insgesamt TEUR 16.491 (Vj: 15.944) ausmachte.
Wertentwicklung des AIF im BerichtszeitraumDer Rücknahmepreis der Aktienklasse A des TGV ZeroBeta hat sich vom Jahresanfang von EUR 123,84 auf EUR 136,55 bis zum Jahresende 2023 entwickelt. Der Rücknahmepreis der Aktienklasse B des TGV ZeroBeta hat sich im gleichen Zeitraum von EUR 122,52 auf EUR 134,55 entwickelt.
Im Jahresverlauf 2023 wurde ein nicht realisiertes Ergebnis in Höhe von EUR 0,81 Mio. erzielt. Es ergibt sich für das Jahr 2023 ein realisiertes Ergebnis von EUR 0,74 Mio. inklusive weiterer Aufwendungen - insbesondere der Verwaltungsvergütung - in Höhe von rund EUR 0,29 Mio. beträgt das Ergebnis des Geschäftsjahres für das TGV ZeroBeta etwa EUR 1,55 Mio.
Wesentliche RisikenDie Vermögensgegenstände, in die das TGV ZeroBeta investiert, enthalten neben den Chancen auf Wertsteigerung auch Risiken. So können insbesondere Wertverluste auftreten, indem der Wert der Vermögensgegenstände gegenüber dem Einstandspreis fällt. Veräußert der Anleger Aktien am TGV ZeroBeta zu einem Zeitpunkt, in dem die Kurse der im TGV befindlichen Vermögensgegenstände gegenüber dem Zeitpunkt seines Aktienerwerbs gefallen sind, so erhält er das von ihm in das TGV investierte Kapital nicht vollständig zurück.
Ausführliche Erläuterungen der Risiken sind im Verkaufsprospekt des TGV ZeroBeta enthalten.

Münster, den 26. Juni 2024
gez. Herr Dr. Bader       gez. Herr Tilgner

Vorstand
Q21 Capital InvAG mit TGV

Q21 Capital InvAg mit TGV

Der Vorstand

Tätigkeitsbericht TGV PrudentBull

Für den Berichtszeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anlageziele und Anlagepolitik zur Erreichung der AnlagezieleDas Teilgesellschaftsvermögen ist ein sonstiges Sondervermögen, das primär in quantitativ-basierte Absolute-Return Trading-Strategien sowie diskretionäre Long/Short Strategien im Bereich Digital Assets investiert. Zielfonds mit anderen Trading-Strategien (bspw. aber nicht ausschließlich Arbitrage, Lending, Yield Farming und Liquidity Providing) im Bereich der Digital Assets können beigemischt werden. Die Gesellschaft betreibt über eine diskretionäre Auswahl von Zielfonds ein aktives Fondsmanagement.
Ziel der Anlagestrategie ist die Erwirtschaftung einer positiven Rendite in US-Dollar. Es kann jedoch keine Zusicherung gemacht werden, dass die Anlageziele erreicht werden.
Struktur des Portfolios und wesentliche Veränderungen im BerichtszeitraumZum Jahresende bestand das Portfolio aus 5 verschiedenen Positionen. Der oben skizzierten Anlagestrategie wurde damit ein konzentriertes Portfolio aufgebaut. Die Fondsanlagen in Digital- Asset-Fonds betrugen hierbei TEUR 4.015 (Vj: TEUR 1.457), was einem Anteil von 100,00% (Vj: 100,00%) am Teilgesellschaftsvermögen von insgesamt TEUR 4.015 (Vj: 1.457) entspricht.
Wertentwicklung des AIF im BerichtszeitraumDer Rücknahmepreis der Aktienklasse A des TGV PrudentBull hat sich vom Jahresanfang von EUR 40,83 auf EUR 61,49 bis zum Jahresende 2023 entwickelt. Der Rücknahmepreis der Aktienklasse B des TGV PrudentBull hat sich vom Jahresanfang von EUR 41,02 auf EUR 61,33 bis zum Jahresende 2023 entwickelt. Der Rücknahmepreis der Aktienklasse D des TGV PrudentBull hat sich vom Jahresanfang von EUR 42,10 auf EUR 63,90 bis zum Jahresende 2023 entwickelt sowie der Rücknahmepreis der Aktienklasse F des TGV PrudentBull hat sich vom Jahresanfang von EUR 47,27 auf EUR 58,18 bis zum Jahresende 2023 entwickelt.
Im Jahresverlauf 2023 wurde ein nicht realisiertes Ergebnis in Höhe von EUR 3,64 Mio. erwirtschaftet. Es ergibt sich für das Jahr 2023 ein realisiertes Ergebnis von minus EUR 2,30 Mio. inklusive weiterer Aufwendungen - insbesondere der Verwaltungsvergütung - in Höhe von rund EUR 0,05 Mio. beträgt das Ergebnis des Geschäftsjahres für das TGV PrudentBull etwa EUR 1,33 Mio.
Wesentliche RisikenDie Vermögensgegenstände, in die das TGV PrudentBull investiert, enthalten neben den Chancen auf Wertsteigerung auch Risiken. So können insbesondere Wertverluste auftreten, indem der Wert der Vermögensgegenstände gegenüber dem Einstandspreis fällt. Veräußert der Anleger Aktien am TGV PrudentBull zu einem Zeitpunkt, in dem die Kurse der im TGV befindlichen Vermögensgegenstände gegenüber dem Zeitpunkt seines Aktienerwerbs gefallen sind, so erhält er das von ihm in das TGV investierte Kapital nicht vollständig zurück.
Ausführliche Erläuterungen der Risiken sind im Verkaufsprospekt des TGV PrudentBull enthalten.

Münster, den 26. Juni 2024
gez. Herr Dr. Bader        gez. Herr Tilgner

Vorstand
Q21 Capital InvAG mit TGV

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Q21 Capital InvAG mit TGV, Münster
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS DER INVESTMENTAKTIENGESELLSCHAFT
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Q21 Capital InvAG mit TGV - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Q21 Capital InvAG mit TGV für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Investmentbetriebsvermögens zutreffend dar.

Gemäß § 121 Abs. 2 KAGB in Verbindung mit § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 121 Abs. 2 KAGB i.V.m § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Investmentbetriebsvermögens zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und einschlägigen europäischen Verordnungen zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Investmentbetriebsvermögens zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 121 Abs. 2 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften und der einschlägigen europäischen Verordnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben bezogen auf das Investmentbetriebsvermögen im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

VERMERK UBER DIE PRUFUNG DER IM JAHRESABSCHLUSS DER INVESTMENTAKTIEN- GESELLSCHAFT ENTHALTENEN ABSCHLÜSSE SOWIE DEN IM LAGEBERICHT DER INVESTMENTAKTIENGESELLSCHAFT ENTHALTENE TÄTIGKEITSBERICHTE FÜR DIE TEILGESELLSCHAFTSVERMÖGEN


Prüfungsurteile

Wir haben die im Jahresabschluss der Q21 Capital InvAG mit TGV enthaltenen Abschlüsse derTeilgesellschaftsvermögen „ZeroBeta“ und „PrudentBull“ jeweils bestehend aus
der Teil-Bilanz zum 31. Dezember 2023,

der Teil-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie

den im Anhang der Gesellschaft enthaltenen für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen dazugehörigen Angaben, jeweils bestehend aus

· der Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2023,

· der Verwendungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023,

· und der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zu 31. Dezember 2023,

· der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, die Finanzinstrumente zum Gegenstand haben soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, sowie

· die weiteren ergänzenden Angaben für das Teilgesellschaftsvermögen
geprüft.

Darüber hinaus haben wir die im Lagebericht der Q21 Capital InvAG mit TGV für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entsprechen die im beigefügten Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen,

- vermitteln die im beigefügten Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen ein zutreffendes Bild von der Tätigkeit der Gesellschaft in Bezug auf die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen und entsprechen diese Tätigkeitsberichte in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen und

- ermöglichen es die Abschlüsse gemeinsam mit den Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen, sich ein umfassendes Bild von den tatsächlichen Verhältnissen und Entwicklungen der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens zu verschaffen.

Gemäß § 121 Abs. 2 KAGB in Verbindung mit § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit der im Jahresabschluss der Gesellschaft enthaltenen Abschlüsse sowie der im Lagebericht der Gesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte der Teilgesellschaftsvermögen geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die Teilgesellschaftsvermögen in Übereinstimmung mit § 121 Abs. 2 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die Teilgesellschaftsvermögen“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu den im Jahresabschluss enthaltenen Abschlüssen und zu den im Lagebericht enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und die im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die Teilgesellschaftsvermögen
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen, die den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entsprechen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern sind.

Bei der Aufstellung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet unter anderem, dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung dieser Abschlüsse die Fortführung der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen, sofern einschlägig, anzugeben.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich, dass die im Lagebericht der Gesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen ein zutreffendes Bild von der Tätigkeit der Gesellschaft in Bezug auf die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen vermitteln sowie dass diese Tätigkeitsberichte in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen entsprechen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die die Aufstellung von den in dem Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen in den jeweiligen Tätigkeitsberichten erbringen zu können.

In Bezug auf die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen sind sie zudem dafür verantwortlich, dass es die im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthalten Abschlüsse gemeinsam mit den im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglichen, sich ein umfassendes Bild von den tatsächlichen Verhältnissen und Entwicklungen der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu verschaffen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die Teilgesellschaftsvermögen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die Teilgesellschaftsvermögen.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob

- die im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenden Abschlüsse für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern sind,

- die im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen
· ein zutreffendes Bild von der Tätigkeit der Gesellschaft in Bezug auf die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen vermitteln,
· in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften das deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen entsprechen,

- die im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse gemeinsam mit den im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen es ermöglichen, sich ein umfassendes Bild von den tatsachlichen Verhältnissen und Entwicklungen der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu verschaffen, sowie

- einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zu den im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüssen und den im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 121 Abs. 2 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieser im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüsse und im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen in den im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüssen und in den im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung der im Jahresabschluss der Investmentgesellschaft enthaltenen Abschlüsse der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen durch die Gesellschaft aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit für ein oder mehrere Teilgesellschaftsvermögen besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben in den im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Abschlüssen und den im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichten für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Teilgesellschaftsvermögen durch die Gesellschaft nicht fortgeführt werden.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt der im Jahresabschluss der Investmentaktiengesellschaft enthalten Abschlüsse und der im Lagebericht der Investmentaktiengesellschaft enthaltenen Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen insgesamt einschließlich der zugehörigen Angaben zu den Abschlüssen sowie, ob diese Abschlüsse und Tätigkeitsberichte die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellen, dass es die Abschlüsse gemeinsam mit den Tätigkeitsberichten unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglichen, sich ein umfassendes Bild von den tatsächlichen Verhältnissen und Entwicklungen der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen zu verschaffen.

- beurteilen wir die Gesetzesentsprechung der Tätigkeitsberichte für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hannover, den 28.08.2024

PKF TREUWERK AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Brosig)     (Schelling)
Wirtschaftsprüferin          Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile


Münster, den 26. Juni 2024

gez. Vorstand
Q21 Capital InvAG mit TGV


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt.

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