Schratt 1803 GmbH
Weststraße 12, 87561 Oberstdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Kaiser seit 26.9.2019 | Prokura |
Stefan Hof seit 20.10.2016 | Geschäftsführer |
Franz Schratt seit 29.1.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schratt 1803 GmbHOberstdorf/Allg.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell und Unternehmensentwicklung 1803 Inspiriert von der Natur entwickelte der Oberstdorfer Schuhmacher Franz Schratt 1803 den Haferlschuh. Hohe Funktionalität und schlichte Eleganz sicherten dem Haferlschuh schnell einen großen Kreis von Liebhabern - ein echter Schuhklassiker war entstanden und die Grundlage für das Unternehmen gelegt. 19. Jahrhundert Der aufkommende Alpinismus machte Ende des 19. Jahrhunderts den Haferlschuh über das Allgäu hinaus bekannt, ja sogar berühmt. Schon bald ließen sich Angehörige des europäischen Adels und unzählige Prominente aus Kultur und Gesellschaft nicht nur derbe Bergschuhe, sondern auch feine Schuhe für jede Gelegenheit bis zu Pailletten besetzten Abendschuhen bei Josef Schratt, Franz Sohn, fertigen. 1970 Ende der 60er Jahre wehte frischer Wind in Oberstdorf: Josefs Sohn Franz und seine Frau Irmgard, zwei leidenschaftliche Berggänger, legten den Grundstein für neue Herausforderungen. Sie verfolgten konsequent den Weg vom Schuhmacherhandwerk hin zu einem modernen Schuhgeschäft mit umfangreichem Sortiment, das auch in sportlicher Hinsicht alle Wünsche erfüllen sollte. 2003 Was im Jahr 1803 mit der Entwicklung des Haferlschuhs durch Schuhmacher Franz Schratt begann, präsentierte sich zum 200jährigen Jubiläum als florierendes, mittelständisches Familienunternehmen, das weit über die Grenzen des Allgäus hinaus Prestige und Bekanntheit genießt. Franz Schratt jun., der heutige Firmeninhaber, lenkt mit seiner Frau Anita umsichtig und mit feinem Gespür für Trends die Geschicke der hauseigenen Marke "1803®". Heute Heute ist das Familienunternehmen Schratt-1803® ein Handelsunternehmen für alle führenden Sportmarken und ein bedeutender Arbeitgeber im Allgäu mit einer eigenen Outdoor Fashion Linie. Bodenständig wie eh und je engagiert sich Schratt-1803® im lokalen Sport und kulturellen Leben. Gelebte Heimatverbundenheit im traditionellen, wie auch ökologischen Sinne gehört für die Unternehmerfamilie ganz selbstverständlich zum Alltag in und um Oberstdorf. Inzwischen werden in weiten Teilen des südlichen Allgäus, von Oberstaufen über Sonthofen bis Füssen, in zahlreichen touristisch bedeutsamen Orten Filial-Geschäfte betrieben. Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich nach wie vor in der Weststr. 12 in Oberstdorf. 2. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2003 wurde die Eigenmarke "1803®" ins Leben gerufen. Seither wird eine eigene Textil- und Outdoorkollektion entworfen und in den hauseigenen Ladengeschäften und spezifischen "1803® - Stores" zum Verkauf angeboten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Gesamtentwicklung 2023 Bruttoinlandsprodukt (BIP) Das BIP wuchs um 1,4 %, gestützt durch eine robuste Inlandsnachfrage und stabile Exporte. Trotz globaler Unsicherheiten zeigte die deutsche Wirtschaft eine solide Entwicklung. Arbeitsmarkt Die Arbeitslosenquote lag bei 5,2 %, wobei der Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen die Stabilität des Arbeitsmarktes unterstrich. Der Fachkräftemangel bleibt jedoch eine Herausforderung. Inflation und Preise Die Inflationsrate stieg auf 2,8 %, hauptsächlich durch höhere Energie- und Lebensmittelpreise. Trotz der Preissteigerungen blieben die Reallöhne dank tariflicher Lohnerhöhungen relativ stabil. Industrie und Dienstleistungen Die Industrie, insbesondere der Automobil- und Maschinenbau, zeigte eine solide Performance. Der Dienstleistungssektor, besonders IT, Finanzen und Gesundheitswesen, gewinnt an Bedeutung, getrieben durch Digitalisierung und Automatisierung. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Sporteinzelhandel Marktsituation 2023 Der stationäre Sporteinzelhandel sah sich 2023 mit Herausforderungen konfrontiert, darunter die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und die Konkurrenz durch den Online-Handel. Der Umsatz stagnierte, aber der Bedarf an persönlicher Beratung und Anprobe bleibt hoch. Wichtige Trends und Veränderungen 1. Erlebnisorientierung: Innovative Ladenkonzepte und interaktive Displays sollen Kunden anlocken und das Einkaufserlebnis verbessern. 2. Nachhaltigkeit: Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Sportartikeln wächst, was Händler zur Erweiterung ihres nachhaltigen Sortiments zwingt. 3. Hybridmodelle: Kombination von Online- und Offline-Strategien, wie Click-and-Collect, bieten Flexibilität und Bequemlichkeit. Marktherausforderungen • Online-Konkurrenz: Stationäre Händler müssen innovative Konzepte entwickeln, um sich abzuheben. • Kostensteigerungen: Steigende Mieten und Betriebskosten belasten die Rentabilität. • Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifiziertem Personal erschwert die Betriebsführung. Zukunftsperspektiven Trotz Herausforderungen bietet der stationäre Sporteinzelhandel Chancen: • Personalisierung und Service: Hervorragender Kundenservice kann stationäre Händler von der Online-Konkurrenz abheben. • Gemeinschaftsorientierte Ansätze: Partnerschaften mit Sportvereinen stärken die Kundenbindung. • Digitale Transformation: Optimierung von Geschäftsprozessen und Verbesserung des Einkaufserlebnisses durch Technologie und Alleinstellungsmerkmale. Fazit: Die deutsche Wirtschaft zeigte 2023 Stabilität trotz globaler Unsicherheiten. Der stationäre Sporteinzelhandel befindet sich im Wandel, angetrieben durch technologische Fortschritte und veränderte Verbraucherpräferenzen. Durch Anpassung an Trends und Fokussierung auf Kundenbedürfnisse können Händler ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war unter den gegebenen Bedingungen zufriedenstellend. Durch die kontinuierliche Entwicklung und Anpassung des Produktportfolios an die Marktgegebenheiten, konnten passable Absatzzahlen realisiert werden. Das Umsatzwachstum im Einzelhandel stand im Einklang mit dem Branchenwachstum und konnte im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.898 gegenüber einem Vorjahresergebnis von T€ 1.601. Die Verbesserung des Ergebnisses resultiert im Wesentlichen aus einem verbesserten Rohergebnis. Der Personalaufwand inklusive der sozialen Abgaben hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 277 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 636 auf T€ 3.350 erhöht. Hauptverantwortlich für diese Steigerung waren Rückzahlungsverpflichtungen aus Corona-Hilfen sowie höheren Aufwendungen für Energie- und Betriebskosten. Die Steuerbelastung ist aufgrund des verbesserten Betriebsergebnis um T€ 192 höher als im Vorjahr. Finanzlage Das Eigenkapital hat sich um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 30,5 Prozent zum Bilanzstichtag. Die Finanzierung der Unternehmensgruppe erfolgt dementsprechend im Rahmen einer ausgewogenen Eigen- und Fremdkapitalstruktur. Verbindlichkeiten mit unterschiedlichen Zinsstrukturen, welche dem jeweiligen Finanzierungsprojekt entsprechend Rechnung tragen, werden i.d.R. bei den regionalen Kreditinstituten unterhalten. Kontokorrentkreditlinien werden im erforderlichen Umfang eingeräumt und im Bedarfsfall beansprucht. Die Unternehmens-Liquidität war stets gesichert und positiv. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 837 auf T€ 29.547 erhöht. Das Sachanlagevermögen reduzierte sich um T€ 10. Die Warenbestände sind um T€ 7.009 höher als im Vorjahr. Die Bewertung erfolgte, wie in den Vorjahren, nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB unter Zugrundelegung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips. Das wirtschaftliche Eigenkapital steht zum 31.12.2023 mit T€ 9.075 zu Buche. In den Rückstellungen wurden die noch zu erfüllenden Verbindlichkeiten berücksichtigt. Diese erhöhten sich um T€ 536. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Bilanzstichtag um T€ 1.935 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbetrachtet von T€ 6.329 auf T€ 2.024 verringert. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 war eine Gratwanderung. Drohende Lieferengpässe und die Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung, stellten uns vor große Herausforderungen. Der Warenbestand wurde im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich erhöht, um Preissteigerungen vorzubeugen und gute Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen. Die Firma kann 2023 dennoch ein sehr erfolgreiches Jahr vermelden. III. Prognosebericht Aufgrund der angespannten und krisenreichen weltpolitischen Situation, ist es nach wie vor schwer, eine verlässliche Prognose für die nächsten Jahre zu erstellen. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für Deutschland im Jahr 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,4 Prozent. Die Unsicherheit über die Energieversorgungslage ist vorerst gesunken und die Inflationsrate, gemessen am deutschen Verbraucherpreisindex (VPI), geht merklich zurück. Die deutsche Konjunktur erholt sich langsam, wobei die meisten Unternehmen in den Konjunkturumfragen des ifo Institutes, die Lage nach wie vor als schlecht bewerten. Durch die Lohndynamik und die sinkende Inflation wird sich die Kaufkraft der privaten Haushalte weiter verbessern und die Nachfrage nach Dienstleistungen und Waren wird sich zunehmend erholen. Unternehmensseitig sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet. Eine Hohe Mitarbeiterkonstanz sowie sehr gute Lagen in unserer Urlaubsregion lassen uns für die Zukunft von weiterhin hoher Kundenfrequenz und einträglicher Ertragslage ausgehen. IV. Chancen- und Risikobericht Die Region Allgäu ist stark vom Tourismus geprägt und erfreute sich in den vergangenen Jahren einer wachsenden Gästefrequenz. Der Anstieg der Gästezahlen mit vielen Ersturlaubern im Allgäu, deutet auf eine weiterhin positive Entwicklung der Urlaubsregion hin. Insbesondere auch regelmäßig stattfindende sportliche Großereignisse, welche sehr öffentlichkeitswirksam sind, wirken hier positiv. Wie auch andere Unternehmen sieht sich die Schratt 1803 GmbH einer tendenziell unsicheren zukünftigen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage gegenüber. Zwar haben sich die Preissteigerungen normalisiert und die Energiepreise eingebremst, die Alterung der deutschen Gesellschaft und die daraus resultierenden Änderungen im Käuferverhalten, gepaart mit einer rückläufigen Anzahl an Erwerbspersonen, werden die größten Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Grundsätzlich besteht durch die Abhängigkeit des Einzelhandels vom Kaufverhalten der Kunden ein Risiko, das sich auf die Umsätze und die Margen auswirkt. Wir gehen davon aus, dass die zu erwartende positive regionale Entwicklung der Kundenfrequenz in unseren Geschäften anhält und sehen uns strategisch gut aufgestellt, so dass die geschäftspolitischen Ziele auch in den kommenden Jahren erreicht werden können. Die Liquidität des Unternehmens ist weiterhin gesichert. Auch in Monaten mit hohen Wareneingängen und -beständen bestehen Liquiditätsspielräume, welche es ermöglichen, auf Schwankungen im Tagesgeschäft entsprechend zu reagieren. Diese finanzielle Stabilität trägt ebenfalls zu einer positiven zukünftigen Entwicklung bei.
Oberstdorf, 25. Juni 2024 gez. Franz Schratt, Geschäftsführer gez. Stefan Hof, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Schratt 1803 GmbH hat ihren Sitz in Oberstdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten unter HRB 1146 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Von den Erleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). 3. Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte wurden wie auch im Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden nach der linearen Methode (pro rata temporis) abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Da die Position von untergeordneter Bedeutung war, wurde handelsrechtlich entsprechend dem Steuerrecht verfahren. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Herstellungs- bzw. zu Anschaffungskosten. Soweit notwendig wird auf den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen sind mit ihrem Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden, soweit notwendig, durch individuelle bzw. pauschale Wertabschläge berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. 4. Angaben zur Bilanz 4.1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Anschaffungs-/ Herstellungskosten und Abschreibungen haben wir im Anlagespiegel (Anlage IIIa des Anhangs) dargestellt. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 50 getätigt. 4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehensforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von insgesamt T€ 265 (Vorjahr: T€ 381) enthalten. Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 5.590). 4.3. Gezeichnetes Kapital Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital von € 25.564,59 ist voll eingezahlt. 4.4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen die rückständigen Personalverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie die notwendigen Aufbewahrungsverpflichtungen. 4.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren in Höhe von T€ 2.000 sowie bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 17.616 und sind nicht gesichert. 4.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von 811 T€, davon haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr 561 T€. 4.7. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. 5. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 6. Sonstige Angaben 6.1. Unternehmensorgane Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäftsführer: Franz Schratt, Oberstdorf Stefan Hof, Waltenhofen-Hegge Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 6.2. Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 4 Arbeitnehmer in Vollzeit und 14 Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt. 6.3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 1.898.021,00 € dem Gewinnvortrag in Höhe von € 7.151.414,00 gutzuschreiben und den Bilanzgewinn von 9.049.435,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberstdorf, 25. Juni 2024 gez. Franz Schratt gez. Stefan Hof
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schratt 1803 GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schratt 1803 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schratt 1803 GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. Ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. Führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 08. Juli 2024 WISO
Gez. Frank W. Schulz, Wirtschaftsprüfer gez. Alexander Schwendinger, Wirtschaftsprüfer |
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