Dienes Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Dienes seit 25.7.2005 | Geschäftsführer |
Klaus Heinrich Dienes seit 25.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Klaus DienesDienes Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.29% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dienes Packaging GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Dienes Packaging GmbH produziert am Standort Kaiserslautern in neuen und modern ausgestatteten Produktionsräumen. Die angebotene Produktpalette umfasst Kunststoffkanister in unterschiedlichen Größen- und Gewichtsabstufungen und findet allgemeine Anwendung für Lebensmittel, Ölprodukte, Reinigungsmittel, Pharmazie, Gefahrgut und Bauchemie. Neben der Produktion der Verpackungsprodukte werden die Kanister mit unterschiedlichen Verschlusssystemen (z. B. Versiegelung, Entgasungsanlagen, Kindersicherungssysteme) ausgestattet. Abgerundet wird das Produktionsangebot mit individuell an den Bedürfnissen der Kunden ausgelegten Sonderanfertigungen. Die Gesellschaft agiert insbesondere auf dem deutschen und dem an Deutschland angrenzenden europäischen Markt. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftswirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Markt der Kunststoffpackmittelindustrie hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr umsatzmäßig von EUR 70,01 Mrd. um 3,43 % auf EUR 72,5 Mrd. erhöht (Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2023 und statista.com). Der Gesamtumsatz der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,4 % verringert. Das EBITDA beträgt TEUR 14.391, insgesamt hat sich das Jahresergebnis auf Basis des EBITDA zufriedenstellend entwickelt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. So erwirtschaftete die Gesellschaft 10,4 % weniger Umsatz als im Vorjahr. Das Jahresergebnis konnte dagegen um 85,4 % auf TEUR 9.740 gesteigert werden. a) Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich trotz niedrigerer Umsätze um TEUR 2.934 verbessert. Dies liegt überwiegend am Rückgang der betrieblichen Aufwendungen und den gesunkenen Abschreibungen. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 9.740 (i. Vj. TEUR 5.252); dies entspricht einem Anstieg von 85,4 % gegenüber dem Vorjahr. b) Finanzlage Die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft zeigt sich folgendermaßen:
Der Finanzmittelbestand hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 268 erhöht, der Cashflow aus dem operativen Bereich hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.654 verringert. Weiter wurden finanzielle Mittel zur Rückführung von Fremdkapitalpositionen verwendet. c) Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögenslage stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.701 erhöht. Der Anteil des langfristigen Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 69,6 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr (73,8%) verringert. Das mittel- und kurzfristige Fremdkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 981 auf TEUR 3.247 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag auf 92,93 % gegenüber dem Vorjahr von 93,48% verringert. Das mittel- bis langfristige Anlagevermögen ist entsprechend über mittelfristige Verbindlichkeiten bzw. langfristiges Eigenkapital finanziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 563 p.a.. Die Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 33,26 % erhöht. 4. Gesamtaussage Als besondere Risiken der künftigen Entwicklung sind weiterhin die steigenden Rohstoffpreise und die Entwicklung der Energiekosten zu sehen. Vor dem Hintergrund unserer bisherigen Geschäftsentwicklung und der internen Entscheidungsfaktoren sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken vorbereitet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als besonders gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung wächst stets an, so dass die Geschäftsentwicklung als günstig einzustufen ist. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Die Erwartungen des Vorjahres wurden im aktuellen Geschäftsjahr vollends erfüllt. Trotz gesunkener Umsätze mit konnte das Jahresergebnis durch entsprechende Kostenreduzierungen und geringerer Abschreibungen auf TEUR 9.740 gesteigert werden. Für die künftige Entwicklung der Gesellschaft werden die Chancen trotz der immer noch nicht gänzlich überwundenen Corona-Krise, dem Ukraine Konflikt und den damit verbundenen finanziellen Auswirkungen derzeit als günstig eingeschätzt. Aufbauend auf der bisherigen Unternehmensentwicklung seit 2002 bis 2023 konnten die Umsatzerlöse stetig gesteigert werden. Das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich mit einem Umsatzvolumen von ca. EUR 40 - 42 Mio. schließen. Weiter rechnet die Geschäftsleitung mit einem Jahresergebnis von rd. EUR 10,0 Mio. Aufgrund des stetigen Aufbaus von Produktionskapazitäten plant die Geschäftsleitung in 2024 eine moderate Ausweitung der Geschäftstätigkeit und damit einhergehend einen leichten Umsatzzuwachs. Durch konsequente Weiterführung der bisherigen Unternehmensstrategie sowie der Erweiterung des Kerngeschäfts auf das europäische Ausland wird die Gesellschaft ihre Marktposition weiter ausbauen und stärken können. IV. Chancen- und Risikobericht Ausgehend von der bisherigen geschäftlichen Entwicklung sind die Geschäftsaussichten des Unternehmens weiterhin als gut zu bezeichnen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Marktposition im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessern und somit gute Voraussetzungen für eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung und eine nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens bieten. Die Gesellschaft ist den Risiken auf dem Beschaffungsmarkt für Rohstoffe (Kunststoffgranulate) und Zubehör (z. B. Verschlüsse) ausgesetzt. Als energieintensiver Produktionsbetrieb ist die Gesellschaft ferner dem Preisrisiko des Energiemarktes ausgesetzt. Dem Beschaffungsmarktrisiko für die Rohstoffe begegnet die Dienes Packaging GmbH u. a. durch eine Diversifizierung des Wareneinkaufs bei voneinander unabhängigen Lieferanten. Die Absatzmarktrisiken sind aufgrund der guten Verteilung der Umsatzanteile auf eine Vielzahl von Kunden geglättet. Auch bei einem Verlust bestehender Kundenbeziehungen können Umsatzeinbußen kurz- bis mittelfristig aufgefangen werden. Das Produktionspersonal wird stetig aufgebaut und an die Produktionsanforderungen angepasst. Aufgrund der Standardisierung der Produktionskette sind die Mitarbeiter in kurzer Zeit angelernt. Insofern sind die Risiken sowohl aus Mitarbeiterfluktuation als auch aus Neueinstellungen überschaubar. Die von der Dienes Gruppe produzierten Verpackungskanister werden unter anderem für Gefahrguttransporte oder auch für den Transport von Lebensmittel verwendet. Zur Sicherstellung der Eignung für solche sensiblen Bereiche werden die Kanister laufenden Produktionskontrollen (z. B. Falltests) und spezifischen Baumusterprüfungen durch den technischen Überwachungsdienst (TÜV) sowie Bauartzulassungsverfahren durch die Bundesanstalt für Materialforschung unterzogen. Zur Absicherung des aus einem etwaigen Produktionsstillstand resultierenden Risikos verfügt die Dienes Gruppe über eine Betriebsunterbrechungsversicherung, die das Ertragsrisiko aus einer Produktionsunterbrechung abfedert. Bezüglich des Risikos aus Elementarschäden (z. B. Brand, Wasser, Sturm, Einbruch) existieren entsprechende Versicherungen. Ferner wurde eine direkte Alarmverbindung zur ortsansässigen Feuerwehr eingerichtet sowie ein Sicherheitsdienst mit der Wahrnehmung von Kontrollaktivitäten beauftragt. Die Dienes Packaging GmbH verfügt am Produktionsstandort über umfangreiche Möglichkeiten zur Lagerhaltung der produzierten Kanister. Das Produkt- und Warenlager ist ebenfalls durch Versicherungen gegen Elementarschäden abgesichert. Die Dienes Packaging GmbH bedient sich für die Produktauslieferung mehrerer voneinander unabhängiger Speditionsunternehmen. So vermeidet die Gesellschaft die Abhängigkeit von einzelnen Speditionsbetrieben und kann flexibel auf Logistikengpässe reagieren. Aufgrund der Größe und Struktur des Unternehmens ist eine direkte Beteiligung der Geschäftsführung am operativen Tagesgeschäft gegeben. Hieraus resultiert eine vereinfachte Steuerung der Unternehmensrisiken. Die Unternehmensorganisation bedingt eine Aufgabenverteilung auf die Bereiche Geschäftsleitung, Vertrieb und Produktion. Die Finanzbuchhaltung wird extern bearbeitet, so dass eine laufende Querkontrolle durch betriebsexterne Berater gegeben ist. Der Einkauf und die Kalkulation sind direkt bei der Geschäftsleitung angesiedelt. Durch eine entsprechende personelle Besetzung werden die Abteilungen unabhängig voneinander geführt. Die Risikosituation der Gesellschaft ist als ausgeglichen zu beurteilen. Besondere Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens ernsthaft gefährden könnten sieht die Geschäftsführung derzeit nicht. Dem Wettbewerb am Markt werden wir durch unsere Erfahrungen, Qualitätsbewusstsein und Zuverlässigkeit begegnen. Aufgrund unserer flachen Hierarchie und der damit einhergehenden schnellen Entscheidungs- und Reaktionsfähigkeit ist unsere Gesellschaft in der Lage kurzfristig auf sich ändernde Bedingungen zu reagieren und entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Der Bedienung kundenspezifischer Anforderungen sowie der stetigen Verbesserung unserer Produktionsanlagen kommt unserer Unternehmensphilosophie entscheidende Bedeutung zu.
Kaiserslautern, den 22. Oktober 2024 Klaus Dienes, MBA BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Dienes Packaging GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt), hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden bei Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurden die Wertpapiere bei voraussichtlich dauernder Wertminderung am Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die Netto-Forderungen gebildet. Das Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen verausgabte Beträge mit wirtschaftlicher Zuordnung für die Folgeperiode/n. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Ebenso sind diese Beträge in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt unter Anwendung der vereinfachten Gruppenbewertung durch Ermittlung eines einfachen gewogenen Durchschnittspreises (vgl. BeBiKo, 6. Auflage, § 240 Tz. 138,139). Die Wertpapiere der Solar-Fabrik AG wurden aufgrund des Widerrufs der Zulassung der Aktien zum Handel im regulierten Markt zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3. Angaben zu Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer Die Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer Klaus Dienes betragen im Geschäftsjahr 2023 EUR 3.264.966,30. Davon entfallen EUR 2.900.000,00 auf ein langfristig gewährten Darlehen, welches mit 3,0 % verzinst wird. Der restliche Betrag in Höhe von EUR 350.466,30 wird mit einem Zinssatz i. H. v. 4,5 % verzinst. 4. Angabe zu den Restlaufzeitvermerken der Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 394.849,98 (Vorjahr: EUR 399.502,01). 5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für die Aufbewahrungspflicht, die Urlaubs- und Überstundenrückstellung für am Bilanzstichtag offene Resturlaubstage und Tantiemen. Daneben ist eine Rückstellung für Gewährleistungsansprüche gebildet. 6. Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.648.134,02 (Vorjahr: EUR 1.538.973,32). 7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. EUR 151.403,73. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet-, Leasing- und Wartungsverträge. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Wertpapiere des Anlagevermögens wurden aufgrund von dauerhaften Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 16.378,09 (Vorjahr: EUR 2.095.733,47) vorgenommen. 2. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen Abschreibungen des Umlaufvermögens erfolgten im Zusammenhang mit Forderungsverlusten in Höhe von EUR 89.563,20. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 3. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 9.740,275,82. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 40.644.353,41, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 40.644.353,41 vorgetragen. 4. Unterschrift der Geschäftsführung
Kaiserslautern, 22. Oktober 2024 Klaus Dienes, MBA sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Dienes Packaging GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Dienes Packaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Dienes Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Pirmasens, 28.03.2025 gez. Peter Peifer, Wirtschaftsprüfer |
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