Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 2521
Vorher
Haslach Blechbearbeitung GmbH
Eingetragen
7.2.1980
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Metallbauarbeiten aller Art, insbesondere die Herstellung von Schaltschränken, Hydrauliktanks, Stanzteilen und Blecharbeiten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Haslach
seit 21.1.2022
Geschäftsführer
Marita Haslach - Dann
seit 31.1.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Haslach Besitz GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haslach Group GmbH

Kempten (Allgäu)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Haslach Group GmbH ist seit über vierzig Jahren im Bereich der Blechbearbeitung, im Kabinenbau und Schallschutz bis hin zur abgestimmten Absaugtechnik tätig. Wir planen und fertigen Maschinen-Verkleidungen, Schallschutz-Umhausungen / -Kabinen und Absaug- und Filteranlagen. Mit unserer hauseigenen Konstruktion entwickeln wir Lösungen für individuellste Kundenwünsche. Unsere Kunden erhalten ein Komplett-System aus Blech und komplexen Komponenten wie Verbund-Sicherheitsscheiben, Stahlabdeckungen und Lastaufnahmemittel. Die schnelle Abarbeitung von Laser-Kantaufträgen haben wir neu mit aufgenommen.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Entwicklungstätigkeit ist ausgerichtet, auf die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen, die stetige Verbesserung der Qualität unserer Produkte, sowie der Optimierung der Prozesse im Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchengezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gesunken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Laut dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) an der Universität in Kiel wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um +3,1% (Vorjahr: +3,3%).

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen stand 2023 erneut vor großen Herausforderungen. Der Krieg in der Ukraine, die geopolitischen Konflikte, die mehrfachen Zinsanhebungen und weiterhin hohe Rohstoff- und Energiekosten bremsten die Nachfrage nach Investitionsgütern.

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie startete im Jahr 2023 auf moderatem Niveau, konnte jedoch den Trend im Laufe des Jahres nicht aufrechterhalten und verlor zum Jahresende spürbar an Dynamik. Mehrfache Zinsanhebungen und hohe Kosten für Rohstoffe und Energie bremsten die Investitionen nach Werkzeugmaschinen. Die Auftragseingänge im Bereich der Werkzeugmaschinenindustrie reduzierte sich um 15%. Dies hat eine direkte Auswirkung auf unser Unternehmen.

2. Geschäftsverlauf

Nach einem verhaltenen Beginn im Januar 2023 legte ab Februar und März 2023 der Auftragseingang deutlich zu und hat im Gesamtjahr 2023 eine Höhe von 22,2 Mio. € erreicht. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von ca. 22,3 % des Auftragseingangs (29 Mio. 2022), hat sich aber nicht nachteilig auf die Unternehmensentwicklung ausgewirkt. Denn das Jahr 2022 war geprägt durch die Kapazitäts-Überauslastung, das mit dazu führte, dass wir in der Produktion die Effizienz nicht immer gewährleisten konnten. Im Geschäftsjahr 2023 konzentrierten wir uns verstärkt auf die zu überarbeitende Prozesse und Abläufe, die dadurch effektiver und effizienter ablaufen konnten. Somit waren unsere Kapazitäten gesund ausgelastet und wir konnten im Jahresdurchschnitt eine gute Produktivität erreichen. Im Bereich Personal wurde das Personal-Recruiting fokussiert. Dem Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern in den Führungsebenen entsprechend wurde die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern verstärkt ausgebaut.

Wir waren im Geschäftsjahr 2023 weiterhin mit hohen Kostenbelastungen konfrontiert, insbesondere aus Preiserhöhungen im Bereich der Rohstoffe und der Energiekosten. Dem geschuldet konnten wir unsere Gewinnerwartung nicht in vollem Umfang realisieren. Das Geschäftsjahr 2023 schließen wir mit einem Jahresüberschuss von 532 T€ ab.

3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 stellt sich durch die hohe Auftragslage über das gesamte Jahr als positiv dar. Jedoch mussten wir feststellen, dass wir durch die hohe Auftragslage gezwungen waren, unsere bisherigen Kapazitäten im Bereich von Man-Power weiter auszubauen, in dem wir unsere Kapazitätsengpässe durch teure Zeitarbeitskräfte aufstocken mussten. Dies hatte zur Folge, dass wir diese hohen zusätzlichen Personalkosten in den bestehenden Aufträgen kalkulatorisch nicht komplett berücksichtigen konnten, was zur Folge hatte, dass die Gewinnmarge geringer ausfiel als erwartet. Weitere Herausforderungen lagen in den hohen Energie- und Rohstoffkosten, und der mehrfachen Zinsanhebungen, die unsere Kosten in die Höhe schnellen ließen. Mit Hilfe von externen Beratern haben wir einige Maßnahmen geschnürt, die uns im Bereich der Personalgewinnung und bei dem Thema der Produktivität neue Erkenntnisse gebracht haben. Durch gezielte Strategie-Tage der Führungsmannschaft ist es uns gelungen, ein regelmäßiges Monitoring über die notwendigen Produktionskennzahlen abzubilden, um mehr Transparenz in der Produktion zu haben. Des Weiteren wurde eine neue Stelle geschaffen, die für die Optimierung der Prozesse für das gesamte Unternehmen verantwortlich ist. Dies beinhaltet einen neuen Aktionsplan mit wirksamen Maßnahmen, die darauf ausgelegt sind, das Unternehmen in seiner Auslastung, der Produktivität und in seinen Prozessen neu aufzustellen, um gesichert in die Zukunft zu gehen.

a. Ertragslage

Aufgrund der guten Nachfragesituation haben sich die Umsatzerlöse um 2.456 T€ auf 27.337 T€ erhöht (Vorjahr: 24.881 T€). Dem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr in Höhe von 532 T€ steht ein Jahresfehlbetrag 2022 von 637 T€ gegenüber. Zurückzuführen ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf folgende Faktoren:

• Die Bestände von fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind zum 31. Dezember 2023 in etwa auf Niveau des Vorjahres

• Die aktivierten Eigenleistungen des Geschäftsjahres in Höhe von 250T€ betreffen Neuaufbau von Sozialräumen und Meisterbüros, sowie zusätzlichen Überdachung am Bestandsgebäuden.

• Der Materialaufwand ist durch den Anstieg der Betriebsleistung angestiegen, allerdings bei geringeren Rohstoffkosten und somit nur um 268T€; die Materialaufwandsquote, definiert als Materialaufwand/Gesamtleistung ist von 42,2% im Vorjahr auf 39,4% im Geschäftsjahr zurückgegangen.

• Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge beträgt 700 T€ und betrifft im Vorjahr periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen.

• Es resultiert ein Anstieg beim Rohergebnis von 2.281 T€

• Die Personalkosten sind insbesondere bedingt durch höhere Kosten für Zeitarbeitskräfte um 902T€ gestiegen.

• Bei geringfügig höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+126 T€) und gestiegenen Zinsaufwendungen (+84 T€) resultiert der Jahresüberschuss in ausgewiesener Höhe.

b. Finanzlage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen operativen Cash-Flow von 1.135 T€. Dem stehen Netto-Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von 1.797 T€ entgegen. Die Investitionen betreffen mit 1.386 T€ eine Erweiterung der Pulveranlage und die Anschaffung einer neuen robotergesteuerten Biegezelle. Beide Anlagen wurden im ersten Quartal des Jahres 2024 in Betrieb genommen. Zudem wurde im Geschäftsjahr in immaterielle Vermögensgegenstände sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.

Zur Finanzierung erhöhten sich die Bankdarlehen um 347 T€ und die Kontokorrentkredite um 306 T€. Die Verbindlichkeiten haben unterschiedliche Zinsstrukturen, die dem jeweiligen Finanzierungsprojekt entsprechend Rechnung tragen. Auf Grund des Geschäftsverlaufs konnte der jeweils anfallende Zins- und Tilgungsdienst für die entsprechenden Verbindlichkeiten fristgerecht, planmäßig und ordnungsgemäß erbracht werden. Kontokorrentkreditlinien werden im erforderlichen Umfang eingeräumt und im Bedarfsfall beansprucht.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Unternehmensliquidität war stets gesichert und positiv.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 735 T€ auf 10.106 T€ erhöht, was eine Steigerung von ca. 7% entspricht. Das Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen in Höhe von 410 T€ verringert, wobei Investitionen von 1.797 T€ getätigt wurden. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag um 1.369 T€ erhöht. Der Bestand an Vorräten ist stabil gegenüber dem Vorjahr. Die Bewertung erfolgte wie in den Vorjahren nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB unter Zugrundelegung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 607 T€ zurückgegangen, was im Wesentlichen durch einen rückläufigen Umsatz im Dezember bedingt ist.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 641 und ist gegenüber dem Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von 532 T€ angestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhen sich finanzierungsbedingt um 653 T€. Zum Bilanzstichtag standen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.094 T€ zu Buche, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 683 T€ darstellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhen sich durch eine Darlehensaufstockung zum Bilanzstichtag um 265 T€ auf 1.122 T€.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Haslach Group GmbH nutzt zur Steuerung und Überwachung ihrer Geschäftstätigkeit ein wertorientiertes Steuerungssystem. Das übergeordnete Ziel der Gesellschaft ist die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes über eine nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft bei einem gleichzeitig effizienten Kapitaleinsatz.

Bedeutendste Leistungsindikatoren wie Gesamtumsatz, EBIT und Rentabilitäten dienen der unmittelbaren Beurteilung der laufenden Geschäftsentwicklung. Anhand dieser Indikatoren wird die strategische bzw. operative Zielerreichung in regelmäßigen Abständen überprüft.

Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023 2022
Umsatzerlöse 27.337 T€ 24.881 T€
EBIT 772 T€ -487 T€
EBIT-Rendite 2,8% -2,0%

e. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen durch die wirtschaftliche Erholung nach der Covid 19-Pandemie geprägt. Unser Geschäft erholte sich von der Krise und wir konnten die gesteckten Ziele für das Geschäftsjahr zu guten Teilen erreichen, wobei wir für die Optimierung der Produktionssteuerung noch Potential sehen.

III. Prognosebericht

In der Prognose senken die zusätzlichen Einsparungen die Zuwachsrate des BIP um gut 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2024. Insgesamt rechnen wir mit einem Anstieg um 0,9%. Die Inflation ist deutlich gesunken. Für die kommenden beiden Jahre rechnen wir mit Raten von 2,3 % und 1,8% (2025), nach 5,9 % im laufenden Jahr. Ein Hauptziel ist es die Produktionskapazitäten weiter auszubauen und qualifiziertes Personal für uns zu gewinnen, um unsere Aufträge pünktlich abzuwickeln.

Wir haben in diesem Jahr im Bereich des Strukturwandels im Unternehmen gute Fortschritte gemacht. Durch eine neu geschaffene Stelle, die sich hauptsächlich mit Prozessoptimierung beschäftigt, sind schon einige Vorteile entstanden. Positiv ist, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland weiterhin stabil ist. Die Löhne und Gehälter sind seit Jahren wieder stärker gestiegen als die Preise. Die Kaufkraft der Einkommen nimmt zu. Das dürfte den Konsum und damit die Konjunktur stützen. Nachdem die Inflation zuletzt deutlich gesunken ist, senkte die EZB im Juni erstmals wider die Zinsen. Auch das wird der Konjunktur helfen.

Auf Basis der vorliegenden Planung prognostiziert die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von ca. 28.000 TEUR und ein EBIT von 500 TEUR.

Wegen gestiegener Personal- und Betriebskosten geht die Haslach Group GmbH von einer EBIT-Rendite von 1,8 % aus.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Marktrisiko: Durch die angekündigten Prognosen unserer Hauptkunden sehen wir im Steeltec Bereich - unserem Blechbereich - die Marktsituation als gesichert an. Der Bereich Glastec - der Verbundglasscheiben Bereich wird weiter ausgebaut werden. Das dritte Standbein im Bereich Envirotec wird als strategische Neuausrichtung vermehrt beworben und mit Marketing-Maßnahmen unterstützt. Für diesen Bereich haben wir auch uns personell verstärkt. Das Marktrisiko sehen wir deshalb als eher gering an.

Beschaffungsrisiko:

Die Beschaffung von Stahl- und Elektronikprodukten hat sich auf ein solides Niveau eingependelt. Es kann aus derzeitiger Sicht zu keiner Verknappung der Liefermengen kommen. Auch im Bereich des Rohstoffmarktes sind betreffend Preise und Lieferzeiten wieder Mengen am Markt vorhanden, so dass es zu keinen überhöhten Preisen kommen wird. Nachdem die Inflation derzeit zwar rückläufig ist, stehen dennoch die Forderungen der Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen wieder an. Dies als auch die bisher steigende Zinspolitik können die Preise wieder nach oben treiben. Das Risiko sehen wir entsprechend als erhöht an.

Ausfallrisiko:

Dem Risiko, dass Kundenanforderungen nicht bezahlt werden können, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Dabei stehen Kundenbonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung bei Neukunden. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unser Risikomanagement ist grundsätzlich dafür geeignet und darauf ausgerichtet, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Handlungsoptionen zur Risikominimierung zu entwickeln.

Personalpolitik:

Die Haslach Group ist als technologieorientiertes Unternehmen abhängig von Experten in Schlüsselfunktionen und hoch qualifizierten Mitarbeitern. Risiken in diesem Bereich bestehen in der Fluktuation und in der nicht bedarfsgerechten Besetzung offener Stellen. Daraus können sich negative Folgen ergeben. Dem zukünftigen Personalbedarf begegnen wir mit der eigenen Ausbildung und Übernahme unserer Mitarbeiter.

2. Chancenbericht

Chancen werden bei der Haslach Group GmbH immer stärker in den Fokus genommen, in dem wir unsere Jahresplanung auch unterjährig in Mittelfristplanungen erstellen und fortlaufend kontrollieren und wenn nötig anpassen. Unsere strategische Ausrichtung liegt dieses Jahr im Ausbau von Steeltec und Glastec. Im Bereich von Glastec ist eine Ausweitung der Kapazitäten geplant, da in diesem Bereich die Aufträge sich stark ausgeweitet haben.

Die Geschäftsleitung der Haslach Group sieht in den Bereichen der Großkabinen, als auch in den neuen Märkten eine Chance das Produktspektrum weiter auszubauen. Hinzu kommt, dass durch neue Technologien im Bereich vom Hand-Laserschweißen eine Einsparung in den Bereichen Verschleifen und Verputzen. Das wird sich in Zukunft vermehrt bemerkbar machen, denn genau in diesen Bereichen ist die Personalgewinnung immer schwieriger.

Ein großer Vorteil liegt in unserem gesamten Ausbildungskonzept, dass uns bereits jetzt zugutekommt, da wir so dem Fachkräftemangel gut entgegenwirken können. Der Einsatz von eigenem jungem Personal ist somit gegeben.

Der Wettbewerb im Bereich der Bearbeitung von großen Blechteilen und Maschinen-Einhausungen ist gering, so dass wir in der Lage sind unsere Kapazitäten jederzeit zu füllen und angemessene Preise für unsere Leistungen berechnen können.

3. Gesamtaussage

Nachdem die Geschäftsleitung den Schwerpunkt auf die Prozessoptimierung in der Produktion des Unternehmens gerichtet hat, und alle Produktionsabteilungen begonnen haben die Maßnahmen umzusetzen, können wir der Zukunft insgesamt positiv entgegentreten.

Wir werden laut unserer aufgestellten Planung am Ende des Jahres 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis aufweisen und damit eine deutlich höhere Umsatzentwicklung anstreben. Den Risiken, denen die gesamte Wirtschaft momentan gegenübersteht, begegnen wir offensiv und sind überzeugt, dass wir durch diese unsichere Zeit gut hindurch kommen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Ausfallrisiken werden zusätzlich über eine Lieferantenfactoring-Vereinbarung minimiert.

 

Kempten, 31. März 2024

Haslach Group GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Patrick Haslach

gez. Marita Haslach-Dann

Bilanz

AKTIVA

Stand 31.12.2023
T€
Stand 31.12.2022
T€
1.1 Anlagevermögen
1.11 Immaterielle Vermögensgegenstände
1.110 EDV-Software 9,5 10,9
1.111 Lizenzen 8,6 5,1
1.112 Geschäfts- u. Firmenwert 6,8 7,8
1.113 Geleistete Anzahlungen 284,7 284,7
1.12 Sachanlagen
1.121 Technische Anlagen und Maschinen 2.713,4 2.926,4
1.122 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423,5 267,8
1.123 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.425,6 0,0
4.872,1 3.502,7
1.2 Umlaufvermögen
1.21 Vorräte 3.891,0 3.923,0
1.22 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.221 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2,5 0,0
1.222 Übrige 1.277,0 1.904,7
1.23 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 12,1 17,8
5.182,6 5.845,5
1.3 Rechnungsabgrenzungsposten 51,2 23,2
- 10.105,9 9.371,4

PASSIVA

Stand 31.12.2023
T€
Stand 31.12.2022
T€
2.1 Eigenkapital
2.11 Gezeichnetes Kapital 100,0 100,0
2.12 Gewinnrücklage 1.022,6 1.022,6
2.13 Verlustvortrag -1.013,6 -376,1
2.14 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 531,6 -637,5
640,6 109,0
2.2 Rückstellungen 413,3 433,4
2.3 Verbindlichkeiten
2.31 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.163,2 5.509,9
2.32 Verbindlichkeiten geg. verbundene Unternehmen 1.121,6 856,5
2.33 Übrige 1.767,2 2.462,6
9.052,0 8.829,0
- 10.105,9 9.371,4

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
T€
Vorjahr
T€
3.1. Rohergebnis 16.863,2 14.583,7
3.2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.473,3 -8.708,5
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.092,3 -1.955,4
davon für Altersversorgung T€ 104 (T€ 103)
3.3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -409,5 -416,4
3.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.116,3 -3.990,1
3.5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 5,6
3.6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -237,3 -153,1
Ergebnis nach Steuern 534,5 -634,2
3.7. Sonstige Steuern -2,9 -3,3
3.8. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 531,6 -637,5

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Haslach Group GmbH hat ihren Sitz in Kempten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter HRB 2521 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Von den Erleichterungen gem. §§ 266 Abs. 1, 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht, soweit es der Übersichtlichkeit diente.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff HGB).

3. Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingten planmäßigen Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III i.V.m. 255 I HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear.

Die beweglichen Anlagegüter werden teils nach der linearen, teils nach der degressiven Methode abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Methode erfolgt zu dem Zeitpunkt, sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 1.000,00 werden über fünf Jahre abgeschrieben.

Da die Position von untergeordneter Bedeutung ist, wurde handelsrechtlich entsprechend dem Steuerrecht verfahren.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Unfertige Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

4. Angaben zur Bilanz

4.1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Anschaffungs-/Herstellungskosten und Abschreibungen haben wir im Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 6) dargestellt. Das Investitionsvolumen betrug im Berichtsjahr T€ 1.798.

Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde.

4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4.3. Gezeichnetes Kapital

Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital von € 100.000,00 ist voll eingezahlt.

4.4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen rückständige Personalkosten sowie andere ungewisse Verbindlichkeiten.

4.5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gegenüber Kreditinstituten 6.163 2.689 2.478 996
Übrige 2.889 2.889 0 0
9.052 5.578 2.478 996

Im Vorjahr stellen sich die Restlaufzeiten wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gegenüber Kreditinstituten 5.510 2.493 2.600 417
Übrige 3.319 3.319 0 0
8.829 5.812 2.600 417

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 3.271 (Vj. T€ 2.377) durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Sachanlagen gesichert.In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten gegenüber Finanzdienstleister aus Mietkaufverpflichtungen in Höhe von T€ 121,7 (Vj. T€ 153,5) enthalten.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.122 (Vj. T€ 857).

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Unter der Position "Sonstige betriebliche Erträge" werden Erträge aus Versicherungsentschädigungen mit T€ 14 ausgewiesen.

Die restlichen ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 21 sind von untergeordneter Bedeutung.

6. Sonstige Pflichtangaben

6.1. Haftungsverhältnisse

Mit Bürgschaftsvertrag vom 29.05.2019 (Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu e.G.) haftet die Haslach Group GmbH für ein Kreditrahmenvertrag in Höhe von 2 Mio. €. Den Rahmenvertrag können die Haslach Luft- und Schalltechnik GmbH, die Haslach Besitz GmbH & Co. KG sowie die Vegaz-creative GmbH nutzen.

Zum 31.12.2023 bestanden auf den umfassenden Konten Guthaben, so dass das Haftungsrisiko zum 31.12.2023 durch die Bürgschaftsinanspruchnahme mit 0 € zu bewerten ist.

6.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

T€
Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen 3.010
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 362
3.372

Verpflichtungen betriebliche Altersversorgung:

Die Verpflichtungen aus den mit Arbeitnehmern vertraglich vereinbarten Zeitwertkontenvereinbarung i.S. des § 7 Abs. 2a SGB IV belaufen sich

zum Bilanzstichtag auf T€ 54
Hierzu bestehen an Arbeitnehmer abgetretene Aktivwerte mit T€ -54
Somit auszuweisender Passivwert T€ 0

6.3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr, zusammengefasst nach Geschäftsarten, wie folgt zustande gekommen:

Art des Geschäfts
Bezug von Dienstleistungen
Art der Beziehung Verkäufe
T€
Geschäftsjahr
T€
Restlaufzeit
T€
Mutterunternehmen 0 617 2.792
Nahestehendes Unternehmen 0 199 199
0 816 2.991

6.4. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 208 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer), beschäftigt, davon 56 Angestellte sowie 152 gewerbliche Arbeitnehmer. Zusätzlich wurden 23 Auszubildende beschäftigt.

6.5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

6.6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 531.579,39 soll dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von € 1.013.653,04 hinzugerechnet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

6.7. Unternehmensorgane

Geschäftsführer: Marita Haslach-Dann, Kaufmännische Geschäftsführerin
Patrick Haslach, Technischer Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführer Marita Haslach-Dann sowie Patrick Haslach sind einzelvertretungsberechtigt sowie von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Kempten, den 29. März 2024

Haslach Group GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Patrick Haslach

gez. Marita Haslach-Dann

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Stand 31.12.2023
T€
1.11 Immaterielle Vermögensgegenstände
1.110 EDV-Software 148,7 0,0 0,0 148,7
1.111 Lizenzen 174,9 9,2 0,0 184,1
1.112 Geschäfts- oder Firmenwert 10,0 0,0 0,0 10,0
1.113 geleistete Anzahlungen 284,7 0,0 0,0 284,7
618,3 9,2 0,0 627,5
1.12 Sachanlagen
1.121 Technische Anlagen und Maschinen 4.815,8 93,8 0,0 4.909,6
1.122 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.898,0 269,2 56,9 2.110,3
1.123 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 1.425,6 0,0 1.425,6
6.713,8 1.788,6 56,9 8.445,5
7.332,1 1.797,8 56,9 9.073,0
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Stand 31.12.2023
T€
1.11 Immaterielle Vermögensgegenstände
1.111 EDV-Software 137,8 1,4 0,0 139,2
1.112 Lizenzen 169,8 5,7 0,0 175,5
1.112 Geschäfts- oder Firmenwert 2,2 1,0 0,0 3,2
1.113 geleistete Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0
309,8 8,1 0,0 317,9
1.12 Sachanlagen
1.121 Technische Anlagen und Maschinen 1.889,4 306,8 0,0 2.196,2
1.122 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.630,1 94,6 37,9 1.686,8
1.123 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 0,0 0,0 0,0
3.519,5 401,4 37,9 3.883,0
3.829,3 409,5 37,9 4.200,9
NETTOWERTE
Stand 31.12.2023
T€
Stand 31.12.2022
T€
1.11 Immaterielle Vermögensgegenstände
1.111 EDV-Software 9,5 10,9
1.112 Lizenzen 8,6 5,1
1.112 Geschäfts- oder Firmenwert 6,8 7,8
1.113 geleistete Anzahlungen 284,7 284,7
309,6 308,5
1.12 Sachanlagen
1.121 Technische Anlagen und Maschinen 2.713,4 2.926,4
1.122 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423,5 267,9
1.123 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.425,6 0,0
4.562,5 3.194,3
4.872,1 3.502,8

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HASLACH Group GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HASLACH Group GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HASLACH Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Königstein, den 14. November 2024

SGK Auditnet GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesells

gez. Florian Klenke, Wirtschaftsprüfer

gez. Martin Fuß, Wirtschaftsprüfer

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