Seidenspinner Immo Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Klaus Meier seit 7.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Roland Deffner seit 7.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BLUEPRINT AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023Die BluePrint AG ist eine mittelständische Druckerei mit Produktionsstandort in München. Es gibt keine weiteren Standorte. Das Unternehmen ist spezialisiert auf zeitkritische, hochqualitative Produktionen von Druck- und Werbematerialien. Der Schwerpunkt liegt im Offsetdruck und der Endfertigung von Druckprodukten, aber auch die Veredelung dieser Produkte mit Lacken und Folien. Als einziges deutsches Unternehmen druckt die BluePrint AG mit modernster Nanotechnologie von Landa mit 7 Farben. Weitere Arbeitsbereiche sind der Digitaldruck und die Werbetechnik. In allen Abteilungen greifen die Mitarbeiter auf modernste Maschinen zurück und geben so dem Unternehmen eine führende Position im gewerblichen Umfeld der Branche. Ziel und Strategie der BluePrint AG ist es weiterhin, mit neuester Technologie moderne Produkte zu niedrigsten Stückkosten an einem kundenahen Standort zu fertigen. Das Unternehmen ist in Prepress mit Digitaldruck, Offsetdruck mit Stanzen und Veredeln, Buchbinderei mit Fullfillment gegliedert. In allen Bereichen unterstützen Abteilungsleiter und ein technischer Leiter die Vorstände bei der Steuerung des Tagesgeschäfts. Kerngeschäft ist die Herstellung hochwertiger Broschüren im niedrigem bis mittleren Auflagenbereich. Die Ausrichtung auf dieses Segment wurde schon vor längerer Zeit richtungsweisend eingeläutet und findet sich in der aktuellen Entwicklung wieder. Die Absatzmärkte sind überwiegend im deutschsprachigen Bereich zu finden und zu kleinen Teilen in Resteuropa. Schwerpunktmärkte sind sowohl die Pharmaindustrie als auch die Autoindustrie. Eine breite Streuung des Kundenportfolios sorgt für keine Abhängigkeiten einer Branche oder eines einzelnen Kunden oder Gruppe. I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Das Jahr 2023 war ein positives Jahr mit guter Auslastung und höheren Erträgen, auch weil die Papierpreise sich wieder normalisiert hatten. Es wurde über das ganze Jahr stabil produziert und nur im traditionell stärksten Quartal, dem Weihnachtsgeschäft, kam nicht der nötige Druck auf. Es war zwar merklich intensiver als die ersten drei Quartale, aber kein Vergleich wie man es bisher kannte. Somit wurde ein noch besserer Abschluss verpasst. Leider musste man zum Ende des Jahres einen herben Rückschlag in Form einer äußerst hohen Wertberichtigung bei der R-Com Firmengruppe hinnehmen, die das ganze Ergebnis trübt. 815.000 Euro wurden als Wertberichtigung gebucht, was ca. 85% der Forderung ausmacht. Es stehen noch Bürgschaften aus, jedoch wir sehen diese Zahl als nötige Realität an, damit es keine größeren Auswirkungen auf die weiteren Geschäftsjahre gibt, die wir mit weiteren wirtschaftlichen Eintrübungen erwarten. Die Entwicklung der Landa, dem Gebiet der Nanografie, welches wir weiterhin fast alleine in Deutschland bearbeiten geht rapide voran. Insbesondere die Produktionsstabilität konnte weiter verbessert werden, die Druckqualität ist weiterhin auf dem höchst erreichbaren Niveau. Ständig werden Maßnahmen verbessert, Softwareupdates installiert, um noch weitere positive Schritte zu gehen. Die Auslastung der Maschine liegt beim maximal Möglichen. Der Erfolg der Maschine setzt sich weltweit fort, jedoch nicht in Deutschland aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit verbunden mit den hohen Strompreisen. Der Papierpreis hat sich weitgehend normalisiert, wenn auch über dem Vorkriegs- und vor Corona-Niveau. Dadurch konnte ein weiteres Abrutschen des Druckvolumens gestoppt werden, denn die hohen Papierpreise sorgten bei vielen Kunden für Verunsicherung und oftmals zu einem Stopp von Projekten. Hier hat der Markt insgesamt viel Volumen verloren. Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 35.771. Der Materialaufwand beträgt T€ 18.188 und es ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr höheres Rohergebnis von T€ 18.267. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 244 Mitarbeiter in unserem Unternehmen beschäftigt. Die Personalkosten belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 8.736. Die Personalpolitik wird das Thema der nächsten Jahre werden. Der Versuch die Überalterung zu stoppen, zeigt sich als die Herausforderung der nächsten Jahre um die hohe Qualifikation im Betrieb nicht absinken zu lassen. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegen im Geschäftsjahr bei T€ 7.679. Die Zinsaufwendungen stehen insbesondere im Zusammenhang mit der Anschaffung und Finanzierung neuer Druckmaschinen und betragen im Jahr 2023 T€ 228. Die Zinserträge belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 11. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 249. II. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist stabil und die Aussichten in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als angespannt bis schwierig zu bezeichnen. Das Unternehmen greift auf einen hochmodernen Maschinenpark zurück und die Mitarbeiter sind motiviert. Jahr für Jahr gelingt es immer wieder personelle Ausfälle gleichwertig zu ersetzen und mit eigenen Nachwuchskräften der Überalterung entgegenzuwirken. Der deutsche Druckmarkt, eng verbunden mit unseren weiteren Märkten in Österreich und Schweiz unterliegen weiterhin einer schweren Prüfung, da die Digitalisierung viele Produkte aus dem Markt nimmt und unsere Branche es nicht schafft die ökologischen Vorteile richtig zu bewerben um einen Gegentrend zu etablieren. Aus diversen Gründen wird sich die Drucklandschaft weiterhin rasant und drastisch verkleinern. Die Blueprint AG ist so gut aufgestellt, dass man daraus mehr Vorteile als Nachteile ziehen wird. Die wirtschaftliche Lage für den Zeitraum 2023 ist als ausreichend zu bewerten. Der Ausblick ist leicht negativ. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 42 % der Bilanzsumme. Zur Finanzierung des Absatzgeschäftes bedienten wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2% erhöht. III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die BluePrint AG hat in allen Bereichen in den letzten Jahren sehr hohe Investitionen getätigt. Jede Abteilung ist inzwischen auf modernsten Standard. Der Drucksaal verfügt über einen extrem jungen Maschinenpark, was zusätzlich für Produktionsstabilität sorgt. Die BluePrint AG hat alle Strukturen so verändert, dass der gesunkene durchschnittliche Auftragswert rentabel umgesetzt wird. Dies erfolgt sowohl durch höhere Technisierung als auch durch veränderte Strukturen im Personal. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die BluePrint AG sieht in den stark gestiegenen Papierpreisen eine große Gefahr, aber vor allem die aktuelle politische Situation einhergehend mit der Verunsicherung in der ganzen Wirtschaft sorgen für eine spürbare Eintrübung. Diese werden dafür sorgen, dass die Unternehmen im High Volume Bereich weitere Einsparungen vornehmen müssen. Diese Zeilen aus den Vorjahren sind nun eingetreten. Durch unsere Ausrichtung auf das klein- und mittelpreisige Segment sind wir bis jetzt noch nicht so stark getroffen, spüren aber auch eine massive Zurückhaltung der Wirtschaft. Da wir mit den letzten 10% der Auslastung unseren Gewinn erwirtschaften, sind wir hier Druck ausgesetzt. Die kurz vor Industriestandard angekommene Landatechnologie macht derart gute Fortschritte, dass wir das Risiko dieser Investition als minimal bezeichnen möchten. Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die BluePrint AG technisch und personell hervorragend aufgestellt ist und sich gegenüber den Wettbewerbern hier im Vorteil befindet. Ein Grund zum Ausruhen ist das nicht angesichts der aktuellen Entwicklungen. Der Wandel der Branche zu immer größeren Betrieben und eine Reduzierung der produzierenden Druckereien in Deutschland aufgrund von Altersaufgaben, Verschmelzungen als auch Insolvenzen sind vorteilhaft, aber auch beunruhigend. Die Kundenstruktur der BluePrint AG ist enorm breit und stabil. Kein Unternehmen, keine Branche oder Gruppe hat gefährdendes Potential. Der Schwerpunkt Pharma erweist sich als stabil, der Schwerpunkt automobiler Premiumhersteller ist noch stabil, aber als unsicher zu bewerten. Vor allem im A-Kunden-Bereich ist die BluePrint AG weiterhin als führendes Unternehmen platziert. 2. Spezieller Risikobericht Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei den Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und hat einen Factoring Partner. Darüber hinaus prüfen wir vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets die Bonität unserer neuen Kunden. Prognosebericht Der Ausblick für das verbleibende Jahr 2024 und für 2025 ist schwierig, da die aktuelle Politik nicht als wirtschaftsfreundlich zu bezeichnen ist. Die Hausaufgaben in allen Bereichen wurden weitgehend erledigt und die Strukturen funktionieren. Die Ausrichtung zu kleinen und kurzfristigen Aufträgen möchten wir weiter verbessern, da wir hier die Zukunft unseres Geschäfts sehen. Die durchwegs positiven Rückmeldungen von Kundenseite bestärken uns auf diesem Weg. Wir gehen von weiteren Umsatzrückgängen aus und werden vor allem im Personalbereich Anpassungen vornehmen müssen. IV. Bericht über Forschung und Entwicklung Nach Aufstellung der Landa in 2021 produziert die BluePrint AG als erstes Unternehmen in Deutschland mit Nanografie. In Zusammenarbeit mit dem Hersteller Landa wird die Maschine so weiterentwickelt, dass sie in Kürze auf dem Niveau von herkömmlichen Offsetdruckmaschinen druckt. Wir gehen davon aus, dass dieses Ziel spätestens im Laufe des Jahres 2023 erreicht wird. Diese Zeilen lassen wir unverändert, jedoch mit der Korrektur und der Erfahrung der letzten Jahre, dass wir Ende 2025 die Landa auf Wettbewerbsniveau erwarten und in der Phase danach eine erhebliche Verbesserung gegenüber allen verfügbaren Produkten im Markt. Bereits jetzt hat die Maschine in diversen Segmenten deutliche Wettbewerbsvorteile. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
München, den 10. November 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) und Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Wegen der besonderen Gestaltung wurde gemäß § 265 Abs. 1 Satz 1 HGB unter Punkt B der Passiva die stille Gesellschaft gesondert ausgewiesen. 1.1. Gliederung des Jahresabschlusses Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht bei Zugrundelegung der Kriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) den Vorschriften nach §§ 265, 275 und 288 HGB. 1.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bewertungsmethoden der Aktiva und Passiva entsprechen den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften und sind unverändert übernommen worden. Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit des § 268 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Anhang ausreichend dargestellt. 2. Spezielle Ausführungen 2.1. Ausführungen zur Bilanz Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Bei der Darstellung des Anlagevermögens wurden grundsätzlich die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ermittelt. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Geschäfts- und Firmenwert wurde entsprechend § 7 I S. 3 EStG über 15 Jahre abgeschrieben. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen oder Zuschreibungen bestanden nicht. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist auf Blatt 6 und 7 dieser Anlage dargestellt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Fertige und unfertige Leistungen Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Der Fehlbetrag des Kassenvermögens aus der Unterdeckung zwischen Kassenvermögen und dem Barwert der Versorgungsverpflichtung aus der Unterstützungskasse beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 49.429,51. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus der Begebung und Übertragung von Wechseln liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Eventualverbindlichkeiten / nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen:
Zum Bilanzstichtag bestanden keine weiteren Bestellobligos. 2.2. Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i. H. v. EUR 100.371,60 beinhalten Aufwendungen und Erstattungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr. 3. Erläuterung der Bilanz
4. Sonstige Angaben 4.1. Pflichtangaben nach § 264 Abs. 1a HGB, § 160 Abs. 1 Nr. 3 HGB Die Firma der Gesellschaft lautet Blueprint AG. Der Sitz der Gesellschaft ist München. Die Blueprint AG ist beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 161479 eingetragen. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,01 und ist in 50.000 Stückaktien eingeteilt. 4.2. Organe Als Vorstände waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Gerhard Meier, Druckformhersteller, München Herr Roland Deffner, Drucker, Karlsfeld Frau Andrea Denkmayr, Groß- und Außenhandelskauffrau, Holzkirchen Herr Michael Töll, Dipl. Ing. Drucktechnik, Gilching Die Vorstände Gerhard Meier und Roland Deffner sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge der Vorstände für das Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR 1.005.993,76 Die Bezüge für Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen EUR 18.250,00. Der Aufsichtsrat setzt sich zum Jahresende aus den Mitgliedern: Herr Regierungsdirektor Michael Mayr (Vorsitz), Herrn Rechtsanwalt Stefan Dittrich, Herr Mayer Daniel, Syndikusrechtsanwalt, Frau Annika Meier, Industriekauffrau und Herrn Robert Wolny, Typografiker zusammen. Forderungen gegenüber Anteilseignern bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 285.507,48, sie sind unter der Position Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Anteilsinhabern bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 7.930,33, diese sind unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. 4.3. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte neben den Vorständen im Berichtsjahr durchschnittlich 244 Mitarbeiter. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 V HGB.
Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft 14 Auszubildende beschäftigt. 4.4. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis des Berichtsjahres in voller Höhe mit dem Gewinnvortrag vorzutragen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bericht des AufsichtsratsI. Neuwahl und Zusammensetzung des Aufsichtsrats Durch einstimmigen Beschluss der Hauptversammlung vom 25. 10. 2023 wurden Herr Regierungsdirektor Michael Mayr und Herr Rechtsanwalt Stefan Dittrich für eine weitere Amtszeit als Aufsichtsräte bestätigt, sowie Herr Rechtsanwalt (Syndikusanwalt) Daniel Mayr, Frau Annika Meier und Herr Robert Wolny neu in den Aufsichtsrat der Fa. Blueprint AG gewählt. Herr Michael Mayr wurde in der 88. Aufsichtsratssitzung vom gleichen Tag zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. II. Jahresabschluss 2023 Der Abschluss der Fa. Blueprint AG zum 31. 12. 2023 sowie der Lagebericht wurden durch die Kanzlei "Marion Stadler, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater" erstellt. Beide wurden durch den Vorstand unverzüglich dem Aufsichtsrat gem. § 170 Abs. 1 Satz 1 AktG vorgelegt. Die Gesellschafterversammlung der Fa. Blueprint AG wählte mit Beschluss vom 16. 07. 2024 die Wirtschaftsprüferin, Frau Monika Bruch-Wagner, zur Abschlussprüferin gem. § 318 Abs. 1 Satz 1 HGB. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat im Namen des Aufsichtsrats den Prüfauftrag erteilt. Die Abschlussprüferin hat den Auftrag mit Schreiben vom 07. 10. 2024 angenommen. Der Prüfauftrag hatte folgenden Inhalt: "Abschlussprüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 unter Einbeziehung der Buchführung gemäß §§ 316 ff. HGB und Erstellung eines Berichts über das Ergebnis der Prüfung." Die Abschlussprüferin hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht gemäß §§ 316 ff HGB geprüft. In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen hat die Abschlussprüferin mit Datum vom 05. 12. 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gem. § 171 Abs. 1 AktG geprüft und den Prüfbericht sowohl der Hauptversammlung als auch dem Vorstand am 10. 12. 2024 vorgelegt. In der Aufsichtsratssitzung vom 13. 01. 2025 wurde der Jahresabschluss durch den Aufsichtsrat gebilligt und festgestellt (vgl. TOP 3 des Protokolls der 94. Aufsichtsratssitzung vom 13. 01. 2025, erstellt am 18. 01. 2025). III. Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der Blueprint AG nahm die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben für den Berichtszeitraum 2023 wahr. Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in vier turnusgemäßen Sitzungen, und zwar in der • 85. Sitzung am 16. 01. 2023, • 86. Sitzung am 17. 04.2023, • 87. Sitzung am 20. 07. 2023, und • 88. Sitzung am 25. 10. 2023 durch die Vorlage von Berichten, Übersichten und betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die den Sitzungsprotokollen jeweils als Anlage beigefügt sind, umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten. An den Sitzungen nahmen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats teil. Schwerpunkte der Überwachung und Beratung durch den Aufsichtsrat waren die Unternehmensstrategie und Unternehmensplanung sowie die Risikovorsorge und das Risikomanagement. Auch außerhalb der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzungen hat der Aufsichtsrat die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens aufmerksam verfolgt und sich über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung informieren lassen. Über wichtige geschäftliche Vorgänge hat der Vorsitzenden den Aufsichtsrat bzw. dessen Vorsitzenden umfassend und zeitnah informiert. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Blueprint AG überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragen sind. Dabei wurde ein Schwerpunkt darauf gerichtet, die Unternehmensführung im Hinblick auf die Neuausrichtung der gesamten Druckbranche aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in allem Bereichen des Publishings zu beraten und begleiten (vgl. Anlage 3 Tz. II. des Abschlussberichts). Ein weiterer Aspekt der Beratungs- und Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats lag - wie im Vorjahr - auf der Entwicklung und Finanzierung des Maschinenparks, insbesondere im Hinblick auf die Neuausrichtung und Implementierung der Nano-Drucktechnik durch die Maschine der Fa. Landa. In allen Sitzungen wurde weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Liquiditätslage sowie des Cash-Flow gelegt. Der Aufsichtsrat konnte sich in den regelmäßigen Sitzungen sowie in zahlreichen weiteren informellen Treffen und Besprechungen davon überzeugen, dass der Vorstand das Unternehmen zeitnah und flexibel auf die zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Beschränkungen und Bedingungen abgestimmt und geführt hat. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand sowie bei der gesamten Belegschaft für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit aus.
München, den 18. 01. 2025 Der Vorsitzende des Aufsichtsrates im Namen des gesamten Aufsichtsrats der Blueprint AG Regierungsdirektor Michael Mayr Einladung / TO HauptversammlungDie Anteilseigner fassen folgende einstimmige Beschlüsse: 1. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von € 14.338.425,00 wird gemäß Anlage festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 144.372,90 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.993.380,52, somit insgesamt EUR 5.137.753,42 als Gewinn vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
gez. Meier Deffner Denkmayr Töll Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die BluePrint AG, München Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der BluePrint AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BluePrint AG, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wolfratshausen, den 05.12.2024 Monika Bruch-Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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