Beteiligungsgesellschaften
KNF Neuberger GmbH
Alter Weg 3, 79112 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Steinhart seit 13.10.2023 | Prokura |
Cornelius Valkenburg seit 1.12.2022 | Prokura |
Matthias Lauer seit 1.12.2022 | Prokura |
Stephan Schreiber seit 9.11.2017 | Prokura |
Günter Martin Emig seit 16.3.2015 | Geschäftsführer |
Johannes Paul Weber seit 21.2.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KNF Holding AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KNF Neuberger GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der KNF Neuberger GmbH, Freiburg im BreisgauInhaltsverzeichnis: I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 3.1 Vermögenslage 3.2 Finanzlage 3.3 Ertragslage 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die KNF Neuberger GmbH ist das Kompetenz- und Produktzentrum für Membran-Gaspumpen innerhalb der KNF Gruppe. Die KNF Gruppe hat sich auf globaler Ebene als Lösungsanbieter etabliert, der auf die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von Membranpumpen für die Förderung von Gasen und Flüssigkeiten spezialisiert ist. Mit 24 Standorten und über 850 Mitarbeitenden weltweit erweitert die Gruppe laufend ihr Branchen-Know-how und die breite Palette der Anwendungen, darunter etwa in den Bereichen Medizintechnik, Inkjet und Gasanalyse. 2. Forschung und Entwicklung Durch eine kunden- und marktorientierte Produktentwicklung wird die Position am Markt verbessert und gefestigt. Dies erfolgt durch eine intensive Kunden-Lieferantenbeziehung. Forschung und Entwicklung benötigt hierfür langfristige und gezielte Investitionen, sowohl in Entwicklungspersonal als auch in Investitionsgüter. Entwicklungsprozesse werden an die gestiegenen Anforderungen unserer Kunden angepasst und auf Effektivität und Effizienz überprüft. Entwicklungen dienen dazu, den Kundennutzen zu erhöhen und die Kundenbindungen weiter zu festigen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut einer Pressemitteilung des statistischen Bundesamts (DESTATIS) vom 15. Januar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 laut statistischem Bundesamt um 0,7 % höher. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 ist der Umsatz der KNF Neuberger GmbH deutlich gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Nach dem erfolgreichen Jahr 2022 konnte weiteres Umsatzwachstum erzielt werden. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz TEUR 79.215, dieser liegt 6,5 % über dem Vorjahresumsatz (TEUR 74.394). Gegenüber dem geplanten Umsatz für 2023 in Höhe von TEUR 74.212 stieg der erzielte Umsatz somit um 6,7 %. Die Prognose des Vorjahres konnte somit übertroffen werden. Der Auftragseingang verlief im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich niedriger. Es wurde ein Auftragseingang von TEUR 59.086 erzielt und lag damit 30,1 % unter dem Vorjahr (TEUR 84.585) und 24,2 % unter Plan (TEUR 78.000). Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 59.697) auf TEUR 41.960 gesunken, dies bedeutet ein Rückgang von 29,7 %. Das im Jahr 2023 erzielte EBT von TEUR 6.379 (Vorjahr: TEUR 6.165) lag deutlich über dem geplanten Wert für 2023 (TEUR 5.260), auch hier konnte die Prognose des Vorjahres übertroffen werden. Die Entwicklung an den Devisenmärkten, insbesondere der Schweizer Franken, hat weiterhin starken Einfluss auf den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens. Im Jahr 2023 ist der Schweizer Franken weiter stärker geworden. Das Verhältnis Euro zu US-Dollar unterlag ebenfalls Schwankungen, blieb im Verlauf des Jahres 2023 jedoch recht stabil. In Summe hat dies unsere Situation bei der Beschaffung von Waren und Materialien in Fremdwährung, im Verlauf des Jahres 2023, negativ beeinflusst. 3. Lage 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist auf TEUR 45.435 angestiegen (Vorjahr: TEUR 44.075). Die Eigenkapitalausstattung der Firma ist weiterhin stabil, die Eigenkapitalquote mit 63,5 % ist gegenüber dem Vorjahr (59,1 %) gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität (EBT/Eigenkapital) beträgt 22,1 % (Vorjahr: 23,7 %). Im Jahr 2023 erfolgte eine Dividendenausschüttung. Das Anlagevermögen ist auf TEUR 17.778 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 13.913) gestiegen. Hauptgrund hierfür sind die abgeschlossenen Baumaßnahmen und die dadurch aktivierten Bauten. Um die Lieferfähigkeit zu gewährleisten wurde verstärkt eingekauft, dies hat zu einem Anstieg des Vorratsvermögens im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf TEUR 16.156 (Vorjahr: TEUR 15.776) geführt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 7.262 (Vorjahr: TEUR 12.934) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Reduzierung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der Rückzahlung der im Vorjahr ausgereichten kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 3.000 zurückzuführen. 3.2. Finanzlage Das im Zuge der Sanierung des Verwaltungsgebäudes bei der KfW-Bank aufgenommene Förderdarlehen wurde planmäßig getilgt und besteht weiterhin. Des Weiteren wurde ein kurzfristiges Darlehen innerhalb der KNF Gruppe in Anspruch genommen. Weitere geplante Investitionen werden aus den liquiden Mitteln getätigt. Die liquiden Mittel betragen TEUR 3.944 (Vorjahr: TEUR 1.258). 3.3. Ertragslage Das Jahresergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wesentlich hierfür war der gestiegene Umsatz. Die Ertragslage wird stark vom Produktmix geprägt. Bei den Gaspumpen konnten wir einen starken Umsatzzuwachs gegenüber Vorjahr von 21,2 % verzeichnen. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.500 höher. Die Materialintensität ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 56,6 %, im Vergleich zum Vorjahreswert 58,2 %, niedriger. Ursache hierfür sind trotz gestiegener Beschaffungspreise im Wesentlichen gestiegene Preise an den Absatzmärkten. Der Personalaufwand ist mit TEUR 17.556 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 16.968) gestiegen. Die Personalintensität beträgt 22,2 % gegenüber dem Vorjahr 22,8 %. Die Anzahl der Mitarbeiter und die damit verbunden Aufwendungen für Entgelt ist in den Bereichen Produktion, kaufmännischen und technischen Bereichen gestiegen. Durch gestiegenen Umsatz und Auflösung von Rückstellungen im Personalbereich ist die Personalintensität dennoch leicht gesunken. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen und belaufen sich auf TEUR 1.919 (Vorjahr: TEUR 1.468). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8.781) auf TEUR 9.545 gestiegen. Unter der gegebenen Situation, mit den Auswirkungen der allgemein hohen Inflation, den Entwicklungen auf dem Energiemarkt und den Folgen des Krieges in der Ukraine, ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung des Umsatzes und der EBT-Marge von 8,1 % (Vorjahr: 8,3 %), mit dem Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft zufrieden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung werden als wesentliche Kennzahlen, EBT (Ergebnis vor Steuern), Umsatz und EBT-Marge herangezogen. Die EBT-Marge beträgt 8,1 % (Vorjahr: 8,3 %), damit beträgt das EBT TEUR 6.379 (Vorjahr: TEUR 6.165). III. Prognosebericht In dem Konjunkturbericht des ifw-Kiel Nr. 110/2023 (12/2023) wird davon ausgegangen, dass sich die Wirtschaft nach einer Stagnation wieder besser entwickelt: Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung wieder zulegen. Eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Vor allem die recht kräftigen Zuwächse des real verfügbaren Einkommens werden den privaten Konsum anschieben. Die Zinswende belastet jedoch weiterhin die Baubranche und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Zudem wird die sich nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Konsolidierung die wirtschaftliche Expansion bremsen. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche Auswirkungen. In der Prognose senken die zusätzlichen Einsparungen die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts um gut 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2024. Insgesamt wird nun mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das kommende Jahr von 0,9 Prozent und damit mit einer langsameren Gangart als in der Herbstprognose (1,3 Prozent) gerechnet. Im Jahr 2025 dürfte die Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent zulegen (Herbstprognose: 1,5 Prozent). Im laufenden Jahr (hier ist 2023 gemeint) fällt das Minus mit 0,3 Prozent etwas niedriger aus als im Herbst erwartet (-0,5 Prozent). Die Inflation ist deutlich gesunken. Für die kommenden beiden Jahre rechnet das Institut mit Raten von 2,3 Prozent (2024) und 1,8 Prozent (2025), nach 5,9 Prozent im laufenden Jahr. Die geringe wirtschaftliche Dynamik hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbunden der Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte von 2,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 auf 0,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Der Schuldenstand wird im gleichen Zeitraum von 66,1 Prozent auf 62,4 Prozent sinken. Die Prognose des ifo-Instituts vom Dezember 2023 (Sonderausgabe Dezember) geht von positiven Zukunftsaussichten aus: Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Die Baukonjunktur wird weiter abkühlen. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr (hier: 2023) um 0,3% zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9% zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte sich die Konjunktur dann normalisieren und das Bruttoinlandsprodukt um 1,3% zulegen. Unsicherheit geht von der Finanzpolitik aus. Die vorliegende Prognose geht von der Annahme aus, dass ungeachtet der Haushaltslücke alle bisher geplanten finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Sollten zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die vorliegende Prognose zu optimistisch ist. Laut der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 15.01.2024, zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Januar 2024, hält die wirtschaftliche Schwächephase auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis -, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 1/4 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Nach der Veröffentlichung des ifo Instituts am 25.01.2024 ist der Geschäftsklimaindex Januar 2024 jedoch weiter gefallen. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls, blieben aber pessimistisch. Der Auftragsbestand geht weiter zurück, wenn auch nicht mehr so stark wie zu Jahresende. Die Kapazitätsauslastung gab nach, von 81,9 auf 81,0 Prozent. Dies sind rund zweieinhalb Prozentpunkte weniger als der langfristige Durchschnitt. Zusammenfassend sind die Prognosen zu den konjunkturellen Aussichten am Jahresanfang 2024 für das verarbeitende Gewerbe vorsichtig optimistisch, in einigen Branchen jedoch pessimistischer als noch zum Jahresende 2023. Nach der sich abschwächenden Coronapandemie, wird die wirtschaftliche Situation von Unternehmen und Privatpersonen von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, Unsicherheit auf dem Energiemarkt, Fachkräftemangel, Handelskonflikte, zunehmendem Protektionismus und Nationalismus, Problemen bei der Materialbeschaffung und vor allem der zeitweilig hohen Inflation beherrscht. Im Jahr 2024 stehen in einigen Bundesländern wie auch in einigen für Deutschland wichtigen Partnerländern Wahlen an. Deren Ausgang könnte sowohl innen- wie auch außenpolitische entscheidende Änderungen ergeben. Wie sich dies auf Handel und die Konjunktur auswirkt, wird sich dadurch zeigen, wie die aktuellen Krisen und Konflikte bewältigt werden. Die Unsicherheiten, verursacht durch die oben angeführten Krisen, können internationale Handelsbeziehungen verändern und ebenso Einfluss auf die Devisenmärkte haben. Die demographische Entwicklung verschärft die Situation des Mangels an Fachkräften und Nachwuchskräften weiter. Die politische, wirtschaftliche und finanzielle Situation innerhalb der Europäischen Union ist nach wie vor schwierig und wird durch unterschiedliche politische Ansichten der Unionsländer und den Umgang mit dem Krieg in der Ukraine verstärkt. Weitere Unsicherheit entsteht durch die langsam sinkende Inflation und die unterschiedlichen Reaktionen der internationalen Notenbanken. Dies hat uns zu einer vorsichtigen, aber dennoch optimistischen Planung veranlasst. Bei KNF erwarten wir im Jahr 2024 einen Umsatz von TEUR 79.550. Im Januar 2024 betrug der Umsatz TEUR 6.123 und lag damit 9,6 % unter Plan und 9,8 % unter dem Vorjahresmonat. Wir erwarten im Jahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 5.349 und eine EBT-Marge von 6,7%. Der Auftragsbestand ist Ende Januar 2024 mit TEUR 40.398 auf einem guten Stand (Vorjahr: TEUR 60.929). Im Vorjahr war der Auftragsbestand zeitweise sehr hoch. Lieferschwierigkeiten bei Vormaterialien führten zu Problemen bei den Auslieferungen. Im Laufe des Jahres hat sich dieser Zustand deutlich verbessert, so dass wir derzeit wieder bei einem guten Zustand der Auslieferungen und des Auftragsbestandes sind. Der Auftragseingang im Januar liegt mit TEUR 5.309 unter dem Vorjahreswert (TEUR 6.069) und unter dem Planwert (TEUR 6.815). IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Einige der genannten Krisen hatten auch Auswirkungen auf die KNF Neuberger GmbH. Sie stellen jedoch kein bestandsgefährdendes Risiko für das Unternehmen dar. Neben den oben geschilderten Krisen bestehen weltweite, politische und militärische Konflikte sowie Handelskonflikte zwischen USA, China und Europa. Diese können sich entscheidend auf die gesamte Weltwirtschaft auswirken. Die Beeinträchtigungen durch weiter zunehmenden Protektionismus und Nationalismus national und international, haben starke Auswirkungen auf Lieferketten und somit den Welthandel gezeigt. Lieferengpässe und Inflation haben starken Einfluss auf die Verbraucher- und Beschaffungspreise. Die innerhalb Europas wirtschaftlich nicht stabilisierten Länder sind weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten. Ein Teil der Bevölkerung leidet stark unter den Folgen dieser Krisen. Die von der Bundesregierung aufgelegten Hilfspakete versuchen dies abzumildern. Bei einigen unserer Schwesterunternehmen, insbesondere China und Schweiz, ist der Auftragseingang im Jahr 2023 stark rückläufig. Wir gehen davon aus, dass die Endkunden im Jahr 2023 ihre Lager stark aufgestockt haben, um Lieferengpässen vorzubeugen. Zur Risikostreuung betreibt KNF weiterhin gezielte Lieferantenauswahl und Lieferantenqualifizierung zur Reduzierung von Risiken bei der Beschaffung von Rohmaterialien und Kaufteilen. Einkäufe in Fremdwährungen wurden partiell durch Devisensicherungsgeschäfte abgesichert. Durch den weiteren Ausbau des Qualitätsmanagements und der Produktqualifizierung treten wir Risiken im Produkt- und Produktionsbereich entgegen. KNF hat eine starke internationale Ausrichtung und vertreibt seine Produkte in verschiedenen Branchen. Die Produkt- und Kundenstruktur stellt eine natürliche Risikodiversifikation dar. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden im Bereich der Forschung und Entwicklung werden die Anforderungen abgestimmt und Lösungen entwickelt. Hierdurch erreichen wir eine enge und langfristige Partnerschaft. Chancen in neuen Marktfeldern werden wahrgenommen und somit Absatzrisiken reduziert. Im Rahmen des Risikomanagements betreiben wir ein umsichtiges Finanz- und Forderungsmanagement und halten so die Ausfallrisiken im Absatzbereich auf niederem Niveau. Aufgrund der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalstruktur des Unternehmens sind keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte zu finden, binden und qualifizieren steht auch weiterhin in besonderem Fokus. Die demographische Entwicklung verstärkt dieses Problem. Fortlaufende Personalmarketingmaßnahmen, insbesondere im Ausbildungsbereich, sind hierauf ausgerichtet. Diesen Anforderungen werden wir weiter durch eigene Aus- und Fortbildung nachkommen. Es besteht ein definierter Prozess, der unsere unternehmerischen Risiken regelmäßig überprüft, analysiert, identifiziert und bewertet. Falls erforderlich, werden Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken eingeleitet. 2. Chancenbericht Umsatzsteigerungen erhoffen wir uns durch die Erschließung neuer Marktsegmente. Die große Streuung der Umsätze auf viele Kunden und Branchen hat sich als Vorteil gezeigt. So sehen wir in einigen Branchen die Chance weitere Zuwächse zu verzeichnen. Die Pipeline an Key Potential Projects ist weiterhin gut gefüllt. Hierin sehen wir ein gutes Potential einer weiteren positiven Umsatzentwicklung. Zur Reduzierung der Produktionskosten und Optimierung der Logistikprozesse wurden verschiedene Maßnahmen eingeleitet. Hiervon erwarten wir Verbesserungen. 3. Gesamtaussage KNF wurde durch die Folgen der Coronapandemie, den Ukraine-Krieg, der hohen Inflation und die Energie-Krise nicht existentiell getroffen. Es konnten trotz dieser Krisen erfreuliche Geschäftszahlen vermeldet werden. Somit ist KNF bislang gut durch die aktuellen Krisen gekommen. Das Unternehmen verfügt über ein Berichtswesen und Risikomanagementsystem im Sinne eines Frühwarnsystems zur Risikoerkennung und damit auch zur Risikoreduzierung. Chancen und Risiken können systematisch und frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Die Auftragslage sowie die weiteren Geschäftszahlen lassen derzeit keine Anhaltspunkte für bestandsgefährdende Risiken bei der künftigen Entwicklung erkennen. Die Entwicklung auf den in- und ausländischen Märkten sowie in einzelnen Branchen verfolgen wir aufmerksam und regelmäßig. Unsere Prozesse und Kosten stehen laufend im Fokus eines systematischen internen Kontroll- und Informationssystems. Regelmäßig werden Prozesse zu kontinuierlichen Verbesserungen überprüft und ggf. angepasst. Abweichungen von Planwerten oder definierten Prozessen werden transparent gemacht und entsprechende Gegenmaßnahmen zeitnah eingeleitet. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm sowie ein systematisches Risikomanagementsystem. Mit einem Großteil unserer Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen, Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Jahr 2020 wurde im Jahr 2023 die Generalsanierung eines weiteren Gebäudeteiles abgeschlossen. Durch die Investitionen in Gebäude, regenerative Energiegewinnung, Einrichtungen und Produktionsanlagen sind wir für weiteres Wachstum gut aufgestellt. Aus heutiger Sicht sind keine künftigen Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung von Währungsgeschäften wurden keine Finanzinstrumente eingesetzt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Von dem Unternehmen werden keine Zweigniederlassungen unterhalten.
Freiburg im Breisgau, den 20. Februar 2024 KNF Neuberger GmbH Günter Emig, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER KNF NEUBERGER GMBH, FREIBURG IM BREISGAUAmtsgericht Freiburg, Reg. Nr. HRB 2190Die KNF Neuberger GmbH hat ihren Sitz in Freiburg im Breisgau und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg (Reg. Nr. HRB 2190). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear über Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums angesetzt. Abnutzbare Vermögensgegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Für die Ermittlung der linearen Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern wie folgt angesetzt:
Vermögensgegenstände mit Anschaffung ab 2018 und Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben. Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten gleitende Durchschnittspreise zugrunde. Unfertige und fertige Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer wurde durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Für Schrauben und Unterlegscheiben wurde ein Festwert in Höhe von EUR 45.000,00 gebildet. Die Bestandaufnahme erfolgte erstmalig in 2023. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Des Weiteren wurden die verbleibenden Forderungen je nach Fälligkeit pauschal einzelwertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen zu einer bestimmten Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären Differenzen zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise nach § 274 HGB und beruht im Wesentlichen auf Differenzen im Ansatz von Rückstellungen für Pensionen sowie sonstigen Rückstellungen. Das Wahlrecht, den aktivischen Überhang latenter Steuern nicht anzusetzen, wird in Anspruch genommen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 30 % (Vj. 30 %). Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde das versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit den Sterbetafeln 2018 G von Heubeck verwendet. Der Berechnung wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt in Höhe von 1,82 % (Vj.1,78 %) zugrunde gelegt. Darüber hinaus wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % p. a. (Vj. 2 %), eine Steigerung der Eckwertbezüge von 2,1 % p. a. (Vj.2,1 %) sowie grundsätzlich eine Steuer- und Rententrendrendite von 3 % (Vj. 3 %) nach drei Jahren zugrunde gelegt. Die Fluktuation wurde, wie im Vorjahr, mit einer Rate von 0,0 % (Vj. 0,0 %) berücksichtigt, da es sich um eine geschlossene Pensionsordnung bzw. Einzelzusagen handelt. Der Erfolgsausweis aus Änderungen des Abzinsungssatzes erfolgt im operativen Ergebnis. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die zum Bilanzstichtag gebildeten Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelten Rechnungszinsfußes von 1,74 % (Vj. 1,44 %) und einer Fluktuation von 6,92 % (Vj. 7,1 %) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berücksichtigt. Garantierückstellungen werden pauschal mit 0,375 % (Vj. 0,375 %) auf den garantiebehafteten Umsatz des Geschäftsjahres gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Brief- beziehungsweise Geldkurs am Entstehungstag. Soweit erforderlich wurde grundsätzlich eine Abwertung auf den jeweils ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag vorgenommen. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden auch nicht realisierte Währungsgewinne berücksichtigt. II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Hinsichtlich des Anlagenspiegels wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.566 (Vj. TEUR 2.968), sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 500) sowie Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3.000) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2.001) Forderungen gegen den Gesellschafter. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind insbesondere Rückdeckungsversicherungsansprüche und Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 2.711 (Vj. TEUR 2.737) enthalten. Sämtliche übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag der durch den Gesetzgeber geänderten Bewertung bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes in Höhe von TEUR 115 (Vj. TEUR 529) unterliegt einer Ausschüttungssperre. 4. Pensionsrückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Jahr 2010 erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den fortgeführten Anschaffungskosten und beträgt TEUR 2.758. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf TEUR 8.883. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beläuft sich auf TEUR 162 (Vj. TEUR 159). Die Zinserträge aus den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen werden in Höhe von TEUR 203 mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 162 verrechnet. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen zu 68 % auf kurzfristige Verpflichtungen im Personalbereich im Wesentlichen für Urlaub- und Zeitguthaben sowie Tantiemen und zu 15 % auf Gewährleistung. 6. Verbindlichkeiten Aus einem im Geschäftsjahr 2021 mit einem Kreditinstitut vereinbarten und im Jahr 2022 in Anspruch genommenen KFW-Darlehen von nominal TEUR 3.905 bestehen finanzielle Tilgungs- und Zinsverpflichtungen in Höhe von TEUR 558 (Vj. TEUR 557) bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 2.232 (Vj. TEUR 2.232) zwischen einem Jahr und fünf Jahren, sowie mehr als fünf Jahre: TEUR 418 (Vj. TEUR 976 von mehr als 5 Jahren. Das KFW-Darlehen ist durch eine Abtretung der Rückgewährungsansprüche und Negativerklärung für das Objekt Alter Weg 3, 79112 Freiburg, abgesichert. Ab dem 31.10.2025 besteht die Verpflichtung den Tilgungskredit über eine Grundschuldbestellung abzudecken. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.108 (Vj. TEUR 1.700), sowie ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 (Vj. TEUR 0) gegen den Gesellschafter enthalten. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht gesichert. 7. Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 79.215 erzielt. Nach § 285 Nr. 4 HGB teilen sich diese Umsätze in folgende geografische Märkte auf:
III. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs- und Dienstleistungsverträgen (TEUR 519 p. a.). Finanzielle Verpflichtungen bestehen auch aus Dienstleistungsverträgen gegenüber verbundenen und assoziierten Unternehmen innerhalb der KNF-Gruppe (TEUR 3.507 p. a.). 2. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch Herrn Günter Emig (Dipl.-Ing.) wahrgenommen. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung, sowie hinsichtlich der für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellungen macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten
Zudem wurden im Jahr 2023 durchschnittlich 15 Auszubildende beschäftigt. 4. Unternehmensbeziehung Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der KNF Holding AG mit Sitz in Schenkon vorher Sursee (Schweiz) (kleinster und größter Kreis von Unternehmen), einbezogen. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:
6. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 3.809.089,15 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 23.861.668,01 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Freiburg im Breisgau, den 20. Februar 2024 KNF Neuberger GmbH Günter Emig Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KNF Neuberger GmbH, Freiburg im Breisgau PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der KNF Neuberger GmbH, Freiburg im Breisgau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KNF Neuberger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 21. Februar 2024 BDO
AG
Müller, Wirtschaftsprüfer Vögele, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22. März 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, dass der Bilanzgewinn in Höhe von 27.670.757,16 Euro (Gewinnvortrag in Höhe von 24.861.668,01 Euro, Jahresüberschuss in Höhe von 3.809.089,15 Euro, abzüglich Gewinnausschüttung in Höhe von 1.000.000,00 Euro) auf neue Rechnung vorgetragen wird. |
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