Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 4608
Eingetragen
13.2.1992
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
die Durchführung von Transportleistungen im Güternah- und Fernverkehr sowie die Vermietung von Fahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dennis Herrmann
seit 15.6.2017
Prokura
Immo Warnecke
seit 4.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IW Styling GmbH & Co KG
Germany
350.100 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IW-Transport GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die IW-Transport GmbH wurde am 01.06.1990 als Einzelunternehmen mit der Firmierung "lmmo Warnecke, Abrechnungsbetrieb für private Fuhrunternehmen" durch den noch heute alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer lmmo Warnecke (damals Inhaber) in Leipzig gegründet.

Seit dem Jahr 1992 führt das Unternehmen Transportdienstleistungen, überwiegend im nationalen Güterfernverkehr mit Straßenfahrzeugen der schweren Klasse durch. Hier kommen hauptsächlich Wechselbrücken-Gliederzüge im Nachtlinienverkehr zum Einsatz.

Seit 2016 ist das Unternehmen in eine Holdingstruktur unter dem Dach der IW-Styling GmbH & Co. KG eingebunden. Die IW-Firmengruppe besteht aus den operativ tätigen Betriebsgesellschaften IW-Transport GmbH, IW-Truckstyling GmbH und IW-Classic GmbH.

Am Standort in der Leipziger Oststr. 118 befindet sich der Hauptsitz der Unternehmensgruppe mit der kaufmännischen Verwaltung. Am Engelsdorfer Standort in der Ernst-Guhr-Str. 8 befindet sich der komplette Fuhrpark, die Speditionsleitung mit Disposition, Tankstelle, Waschanlage und Nutzfahrzeug-Werkstatt.

Die Hauptauftraggeber der IW-Transport GmbH sind große Marktakteure im Logistikbereich (DPD, DHL, Heilmann, Cargo-Network, Schenker, Geis, Kühne & Nagel ...). Dementsprechend konzentrieren sich die Umsatzerlöse auf wenige Auftraggeber, welche uns jedoch an ihren jeweiligen regionalen Standorten beauftragen. Diese Standorte sind in einigen Fällen juristisch selbständige Einheiten, weswegen die Risikoverteilung deutlich breiter ausfällt.

Die durchzuführenden Transportaufträge sind wiederkehrend, fast ausschließlich arbeitstäglich und termingebunden sowie in feste Touren- und Linienfahrpläne eingebunden. Es handelt sich beim Beförderungsgut um Pakete und Sammel- bzw. Stückgut. In der Regel gelangt die Ware innerhalb von 24 Stunden vom Absender zum Empfänger.

Die IW-Transport GmbH ist ein besonders energieintensives Unternehmen durch den Einsatz von dieselbetriebenen Nutzfahrzeugen zur Erbringung von Transportdienstleistungen (Hauptgeschäftsfeld). Da die Aktivitäten fast ausschließlich im nationalen Güterfernverkehr stattfinden, ist der Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antriebsquellen (insbesondere Elektroenergie) unter aktuellen Gesichtspunkten weder wirtschaftlich sinnvoll, noch praktikabel.

Das Unternehmen ist zusammen mit der IW-Truckstyling GmbH zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Das letzte Re-Zertifizierungsaudit fand am 12.08.2021 durch ZDH Zert statt. Am 29 und 30.08.2023 fand hierzu das 2. Überwachungsaudit statt, das Zertifikat gilt bis zum 14.09.2024. Der Auditbericht vom 05.09.2023 sowie die Managementbewertung vom 28.08.2023 enthalten wesentliche Angaben zum Unternehmen und zur Unternehmensentwicklung in Verbindung mit der Marktsituation und sind damit Bestandteil des Lageberichts.

Im Jahr 2023 gab es weder vom Geschäftsgegenstand, noch vom Personal oder den Verantwortlichkeiten wesentliche Veränderungen im Unternehmen zum Vorjahr. Jedoch im Bereich der kaufmännischen Leitung ist die langjährige Mitarbeiterin Marion Döring im Jahr 2023 altershalber ausgeschieden. Seit März 2023 hat Frau Ines Kellermann die kaufmännische Leitung der IW-Firmengruppe übernommen. In diesem Zusammenhang wurden wesentliche Vereinfachungen und Verbesserungen in der Bearbeitung der kaufmännischen Prozesse erreicht.

Wirtschafts- und Prognosebericht

1.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 startete recht positiv und ließ ein deutlich besseres Ergebnis als in den beiden Vorjahren erwarten. Die stetigen Zinssteigerungen im 1. Halbjahr 2023 verbunden mit einer Reihe politisch ungünstiger Entscheidungen führten jedoch in der Folge zu einem deutlich spürbaren Wirtschaftseinbruch, welcher die Transportbranche nun noch mehr unter Druck setzte.

Die Mengenerwartungen im Paket- und Stückgutbereich blieben im Jahr 2023 deutschlandweit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Durch das daraus resultierende Überangebot an Laderaum wurde der Preiskampf neu entfacht. Parallel dazu gab es eine Entspannung bei der Verfügbarkeit von Fahrpersonal.

Trotz der sich eintrübenden Wirtschaftsentwicklung erzielte das Unternehmen ein positives Jahresergebnis und konnte durch strategische geschickte Tourenplanung die Fuhrparkgröße zum Vorjahr noch geringfügig ausbauen.

Alle Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden planmäßig durchgeführt. Einerseits hatten die Hersteller von Nutzfahrzeugen noch nicht abgearbeitete Auftragsüberhänge aus den beiden Vorjahren, wo es Lieferschwierigkeiten bei Zulieferteilen gab. Hier wurden die gesamten Rückstände aufgeholt. Parallel zu den neu in den Markt gekommenen Fahrzeugen entstand eine Schwemme im Gebrauchtfahrzeugmarkt bei Nutzfahrzeugen mit daraus resultierendem Preisverfall und Absatzschwierigkeiten.

Zum 01.12.2023 hat die Bundesregierung eine weitere Erhöhung der LKW-Maut durchgesetzt. Damit steigen die Mautkosten um rund 83 Prozent. Die IW-Transport GmbH hat diese Erhöhung 1:1 für alle anfallenden Lastkilometer an die jeweiligen Auftraggeber weitergeben können.

Im Jahr 2023 gab es bei der Verfügbarkeit von Fahrpersonal im Unternehmen nur wenig Probleme, weswegen die geplanten Touren nahezu vollständig abgedeckt werden konnten. Die temporär vorhandenen Personalengpässe resultierten aus einem deutlich höheren Krankenstand gegenüber den Jahren vor Corona. Hier ist nach wie vor keine Entspannung eingetreten.

Für das Jahr 2024 lässt sich zumindest für das I. Quartal eine ähnliche Situation wie im II. Halbjahr 2023 beschreiben. Die Transportbranche verlor in den letzten Monaten und verliert aktuell Marktteilnehmer, weswegen die inflationäre Verramschung von Laderaum im II. Quartal 2024 nun langsam ein Ende findet und, wenn auch auf niedrigem Niveau, nun aber eine gewisse Preisstabilität eingetreten ist. In der Folge gilt es, die Frachtraten weiter anzuheben, um eine auskömmliche Rendite zu sichern und die kommenden Kostensteigerungen zu kompensieren.

Die Kraftstoffpreise betrugen Netto pro Liter im Deutschlanddurchschnitt (Großabnehmer) im Jahr 2023 = 1,35 €. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2022 = 1,57 € und im Jahr 2021 = 1,09 €..

Geschäftsverlauf

Die Angaben zum Geschäftsverlauf sind in der Jahres-Mitarbeiterinformation vom Februar 2024 ausführlich dokumentiert. Nachfolgend wird nur eine grobe Zusammenfassung gegeben.

Die ersten Monate des Jahres 2023 waren aus betriebswirtschaftlicher Sicht durchaus erfolgreich, wobei die im I. Quartal 2023 wirksam gewordenen Preisanpassungen sowie die Optimierungen im Tourenverlauf Wirkung zeigten.

In den Sommermonaten bewegten sich die Sendungsmengen dann sowohl im gewerblichen, als auch im privaten Bereich weit unter den Erwartungen bzw. auch unter den Vorjahreswerten. Daraus resultierten Tourenkündigungen, Notfahrpläne und andere Maßnahmen, die allesamt für die letzten 2 Jahresdrittel eine Ergebnisverschlechterung mit sich brachten. Insgesamt verlief das Jahr 2023 für die IW-Transport GmbH jedoch deutlich erfolgreicher als das Vorjahr.

Alle planmäßigen Erneuerungsinvestitionen im Fuhrpark wurden durchgeführt, wobei die Anschaffungs- und Zinskosten gegenüber den vorherigen Anschaffungen deutlich gestiegen sind. Es wurden bei den Ersatzinvestitionen wiederum mehr Fahrzeuge im Betriebsvermögen angeschafft und bei den Herstellerbanken finanziert, als im Leasing ersetzt.

1.2. Kennziffernvergleich 2022 zu 2023

2023 2022 Abweichung% Abweichung absolut
Umsatz 15.922 T€ 15.559 T€ + 2,33 +363 T€
Gefahrene Kilometer 10.573 TKM 10.469 TKM + 0,9 +104 TKM
Lohnkosten 4.986 T€ 4.635 T€ + 7,57 % +351 T€
Dieselkosten) 4.578 T€ 5.257 T€ - 12,92 % - 679 T€

Weitere Kennziffern sind in den Bilanzunterlagen enthalten.

1.3. Darstellung der Lage des Unternehmens

Personell ist das Unternehmen gut ausgestattet. Kraftfahrer werden überwiegend aus dem Nachbarland Polen sowie aus der Region eingestellt. Diese haben in der Regel bereits entsprechende Vorerfahrungen und können unmittelbar nach Einstellung und ohne größere Einarbeitung im Unternehmen eingesetzt werden.

Durch eine ständig weiterentwickelte Personal- und Lohnpolitik konnte das Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb nahezu durchgehend auf ausreichendes Fahrpersonal zurückgreifen und den Fuhrpark und die dazugehörigen Transportleistungen besetzen bzw. erfüllen. Zum Jahreswechsel 2022 zu 2023 wurden monatliche Inflationsausgleichszahlungen (ab 01/23) in Höhe von 100,00 € je Mitarbeiter (steuerfrei) eingeführt und werden seitdem auch regelmäßig gezahlt.

Durch eine enge Vernetzung des Unternehmens mit den auftraggebenden Logistikern sind wiederum neue Frachtpartnerschaften und neue Tourenkonstrukte bei den durchzuführenden Linienverkehren entstanden. Damit konnten wegfallende Touren- bzw. Tourenbestandteile immer kurzfristig kompensiert und der Fuhrpark vollständig und mit einer niedrigen Leerkilometerquote (etwa 5 %) eingesetzt werden.

Die Unfallsituation ist im Wettbewerbsvergleich ausgesprochen günstig. Daher sind die Versicherungsprämien in der vorhandenen Flottenversicherung niedrig und die Schadensquote schon über 4 Jahre durchgehend unter 2/3 des Beitragsvolumens. Dies spricht einerseits für das hohe Niveau des eingesetzten Fahrpersonals und andererseits für den sehr modernen Fuhrpark, welcher mit allen verfügbaren, überobligatorischen Sicherheitsassistenten ausgestattet ist.

Es war im Jahr 2023 durchgängig eine ausreichende Liquidität vorhanden, um sämtliche Zahlungsverpflichtungen pünktlich erfüllen zu können.

1.4. Prognosen zur Ertragslage und zur Liquidität

Prognosen zur Ertragslage und Liquidität der Geschäftsjahre 2023 bis 2025 für die gesamte Firmengruppe und speziell für die IW-Transport GmbH sind in der vorhandenen Planungsrechnung enthalten.

Das Unternehmen hat eine stabile Finanzlage. Das betriebliche Finanzsystem ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist auszugleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Unternehmen gegenüber 2022 bereits deutlich erholt und erreichte Überschüsse aus seiner Geschäftstätigkeit. Die Profitabilität muss jedoch durch weitere Optimierungen und Preissteigerungen verbessert werden. Die Auftragssituation ist stabil und bietet damit eine gute Ausgangslage für einen anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg.

2. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1. Branchenspezifische Risiken

Die IW-Transport GmbH agiert mit einem Fuhrpark von über 70 ziehenden Einheiten am nationalen Transportmarkt und verknüpft Linienverkehre von unterschiedlichen Partnern aus dem Paket- und Stückgut- bzw. Sammelgutsegment.

Durch das bestehende Netzwerk des Unternehmens kann auf Veränderungen in den Warenströmen und wegbrechende Tourenbestandteile meist schnell reagiert und können diese Bausteine kompensiert werden.

Das Marktumfeld besteht zum überwiegenden Teil aus Unternehmern mit deutlich kleinerem Fuhrpark, die nur selten in solch stark verknüpften Verkehren mit unterschiedlichen Auftraggebern vertreten sind.

Die Auftraggeber bevorzugen bei der Vergabe von Transportaufträgen wegen der geringeren Ausfallwahrscheinlichkeit Unternehmen mit einem Fuhrpark größer 10 Fahrzeuge.

Auch bei einer ungünstigen Konsum- und Wirtschaftsentwicklung bleiben die kleinteiligen Transporte (Pakete und Sammel-, bzw. Stückgut) meist ohne Auswirkungen, da in der Regel eher Komplettladungen davon betroffen sind und in Paket- und Stückgutsendungen zerlegt werden.

Im Wettbewerbsvergleich hat die IW-Transport GmbH einen sehr modernen Fuhrpark mit geringen Ausfallrisiken, den Vorteil einer eigenen Werkstatt innerhalb der Firmengruppe, eine bessere Lohnsituation als der Wettbewerbsdurchschnitt und eine angeschlossene Tankstelle mit einem großen Vorrat von 80 TL Diesel (davon 40 TL Diesel und 40 TL HVO) und 50 TL AdBlue.

Der an der Haustankstelle (bewirtschaftet durch Tankpool24) verfügbare Kraftstoff HVO 100 bewirkt bei dessen Einsatz eine um etwa 90 % verbesserte CO 2 Bilanz gegenüber Diesel, bedeutet aber gleichzeitig eine Verteuerung um etwa 20 cent je Liter. Daher wird HVO 100 derzeit nicht getankt. Jederzeit können die Fahrzeuge kurzfristig auf HVO 100 umgestellt werden, wenn die Auftraggeber dies entsprechend vergüten. Dies kann ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil sein.

3.2. Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken

Der moderne Fuhrpark garantiert einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch als im Wettbewerbsvergleich anzusetzen, da in den letzten Jahren insbesondere bei MAN-, Scania- und Mercedesfahrzeugen nochmals deutlich sparsamere Antriebstechnik auf den Markt gekommen ist.

Die Kraftstoffkosten betrugen bei der IW-Transport GmbH im Jahr 2020 = 21,85 % der Gesamtkosten, 2021 waren es 26,57 %, 2022 = 33,78 % und 2023 = 28,89 %. Hier liegt das mit Abstand größte Sparpotential in Verbindung mit einem geringen Leer-Kilometeranteil (derzeit bei etwa 5 %).

Die IW-Transport GmbH besitzt ein selbstentwickeltes Prämiensystem für Kraftfahrer, welches eine vorausschauende und kraftstoffsparende Fahrweise in den Vordergrund rückt. Der Fuhrpark wird vorausschauend repariert und gewartet. Es gibt keinerlei Reparatur- oder Wartungsstau.

Mit den genannten Faktoren sehen wir uns vergleichsweise gut aufgestellt und gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen können.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Währungsrisiken bestehen keine.

Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als ausreichend zu bezeichnen, es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Falls wider Erwarten die wirtschaftliche Entwicklung oder das Zahlungsverhalten der Auftraggeber sich negativ auf die Liquidität auswirken würde, kann das Unternehmen sich bspw. sehr schnell von bezahltem (ausfinanziertem) Anlagevermögen trennen (insbesondere LKW, Anhänger, PKW, Wechselbrücken) oder diese im Rahmen von Sale & Lease Backverträgen liquiditätswirksam nachfinanzieren. Hier bestehen erhebliche stille Reserven.

Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzierungselementen zählen im Wesentlichen die Forderungen aus Transportleistungen sowie die bestehenden Kontokorrentlinien sowie Kreditvereinbarungen.

Forderungsausfälle waren in der Vergangenheit so gut wie keine aufgetreten. Aus dem Jahr 2021 ist eine Forderung in Höhe von 18.878,92 € noch nicht ausgeglichen. Hier wurde die Firma Bad Hamburger Inkasso GmbH mit der Beitreibung beauftragt, es existiert zwischenzeitlich ein Titel, der nunmehr zur Vollstreckung ansteht.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern.

3.3. Chancenbericht

Besonders gute Marktchancen bestehen durch die hohe Zuverlässigkeit der Fahrzeuge und des eingesetzten Personals, die Flexibilität durch die LKW-Werkstatt am Standort und die Sauberkeit der Fahrzeuge durch die eigene Waschanlage. Hinzu kommt die hohe Sicherheit durch den umzäunten Betriebshof mit Kamera- und Alarmüberwachung.

Die Konzentration bei der Personalgewinnung liegt auf deutschen und polnischen Fahrern (mit ausreichenden Deutschkenntnissen) und birgt geringe Risiken in der Kommunikation. Hier ist besonders hervorzuheben, dass ein Disponent fließend Deutsch und Polnisch spricht.

Dem Wettbewerb begegnen wir mit Erfahrung, Innovationen und einem hohen Maß an Qualität und sozialer Kompetenz. Dadurch sind wir personell aktuell gut aufgestellt und begegnen dem akuten Fahrermangel in der Bundesrepublik entsprechend gerüstet.

In Verbindung mit dem wachsenden Umweltbewusstsein unserer Auftraggeber und den Vorgaben der Politik sehen wir uns auf dem Weg zu stetig sinkenden, schädlichen Umweltemissionen. Der Fuhrpark besteht durchgehend aus Euro 6-Fahrzeugen mit einem immer weiter abgesenkten spezifischen Verbrauch bei gleichzeitiger Verringerung der Partikelemissionen.

In den nächsten Jahren (nach Schaffung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen) werden wir passende Verkehre mit elektrisch- bzw. wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeugen durchführen. Aktuell kann wie bereits beschrieben, mit dem Kraftstoff HVO 100 ein deutliches Argument für die Umwelt ins Feld geführt werden.

Mit dem Partner Tankpool24 ist im IV. Quartal Jahres 2023 eine Vereinbarung über die Lagerung und Lieferung von HVO 100 (biologisches Alternativprodukt zum Diesel) an der firmeneigenen Tankstelle getroffen worden (ohne jede Abnahmeverpflichtung für die IW-Transport GmbH), aktuell genutzt nur von Fremdtankkunden..

Gesamtaussage

Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und einem Transportpreisniveau, welches sich oftmals am billigsten Anbieter orientiert und nur schwierig anzuheben ist.

Unser Unternehmen zeichnet sich nach wie vor durch seine Verlässlichkeit gegenüber seinen Auftraggebern und auch gegenüber seinen Mitarbeitern aus und arbeitet daher mit gewachsenen und gesicherten Strukturen.

Insbesondere im Hinblick auf die Hauptgeschäftstätigkeit, nämlich die Abwicklung von Linienfernverkehrstransporten im nationalen Güterverkehr ist eine gewisse Krisensicherheit vorhanden.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität in Verbindung mit der Commerzbank als starken und langjährigen Hauptfinanzpartner sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Die Auftraggeber Struktur verkörpert ebenso ganz überwiegend finanzstarke Partner, mit denen es bereits eine langjährige Zusammenarbeit gibt.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind insbesondere in Abwägung mit der bestehenden Sicherheitenlage, des vorhandenen Eigenkapitals und der stillen Reserven, im bestehenden Firmenkonstrukt derzeit nicht erkennbar.

4. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

Neben dem Hauptsitz in der Leipziger Oststr. 118 (kaufmännische Geschäftsführung) wird die Betriebsstätte in der Ernst-Guhr-Str. 8 unterhalten. Diese beiden Betriebe sind nur etwa 4 km voneinander entfernt.

5. Schlussbemerkung

Die Gesellschaft blickt auf eine positive Entwicklung seit der Gründung zurück. Das Unternehmen hat sich personell und vom Geschäftsvolumen stetig weiterentwickelt. Ebenso hat es eine solide Basis durch die im Eigentum der Muttergesellschaft befindlichen Betriebsimmobilien (Standorte in der Oststr. und in der Ernst-Guhr-Str.). Die hier ursprünglich hohe Objektverschuldung ist für den Standort Oststr. vollständig und für den Standort Ernst-Guhr-Str. in wesentlichen Teilen zurückgeführt worden.

Die IW-Transport GmbH ist als Betriebsgesellschaft in die IW-Firmengruppe (Holding) mit Gewinnabführungsvertrag eingebunden. Wir erklären hiermit, dass mit den verbundenen Unternehmen nur Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, für die eine angemessene Gegenleistung erbracht wurde.

Wir bedanken uns bei unseren Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei unseren Mitarbeitern für den vorbildlichen Einsatz.

 

Leipzig, 20.06.2024

lmmo Warnecke, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.972.023,00 3.115.866,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 3.972.022,00 3.115.865,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.096,00 12.424,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.963.926,00 3.103.441,50
B. Umlaufvermögen 2.225.820,09 2.447.599,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.208.865,97 2.440.805,35
1. Forderungen gegen Gesellschafter 277.231,68 79.931,04
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.931.634,29 2.360.874,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.954,12 6.794,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 224.983,18 84.436,74
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 889,31 2.436,36
Aktiva 6.423.715,58 5.650.339,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 667.534,51 667.534,51
I. Gezeichnetes Kapital 179.003,29 179.003,29
II. Gewinnrücklagen 169.665,00 169.665,00
III. Gewinnvortrag 318.866,22 318.866,22
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 133.750,64 118.926,62
C. Verbindlichkeiten 5.622.430,43 4.863.878,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.864.761,94 3.204.860,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.123.903,60 1.004.464,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.740.858,34 2.200.396,08
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.757.668,49 1.659.017,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.757.668,49 1.659.017,92
Passiva 6.423.715,58 5.650.339,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.824.633,12 6.112.324,89
2. Personalaufwand 4.997.874,54 4.635.833,36
a) Löhne und Gehälter 4.067.423,10 3.772.477,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 930.451,44 863.355,60
davon für Altersversorgung 26.272,86 30.539,26
3. Abschreibungen 596.160,04 514.975,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 596.160,04 514.975,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.105.443,62 1.026.494,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.243,71 11.363,09
davon Erträge aus Abzinsung 1.014,72 892,68
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.476,52 74.932,09
davon an verbundene Unternehmen 35,90
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 461,00
7. Ergebnis nach Steuern 35.922,11 -128.547,19
8. sonstige Steuern 234,30
9. Erträge aus Verlustübernahme 128.781,49
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 35.922,11
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IW-Transport GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Leipzig
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Leipzig
Register-Nr.: HRB 4608

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 78.024,00 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.086.186,59 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.355.519,73 Euro

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 705,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 54.466,98 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.171,98 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.632,27 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.095.248,84 1.685.608,04 560.118,40
Summe Sachanlagen 5.146.881,11 1.685.608,04 560.118,40
Summe Anlagevermögen 5.202.053,09 1.685.608,04 560.118,40
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 705,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 54.466,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 55.171,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 51.632,27
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.220.738,48
Summe Sachanlagen 0,00 6.272.370,75
Summe Anlagevermögen 0,00 6.327.542,73
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 704,50 0,00 0,00 0,00 704,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 54.466,48 0,00 0,00 0,00 54.466,48
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.170,98 0,00 0,00 0,00 55.170,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.208,27 4.328,00 0,00 0,00 43.536,27
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.991.807,34 591.832,04 326.826,90 0,00 2.256.812,48
Summe Sachanlagen 2.031.015,61 596.160,04 326.826,90 0,00 2.300.348,75
Summe Anlagevermögen 2.086.186,59 596.160,04 326.826,90 0,00 2.355.519,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,50 0,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,50 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.096,00 12.424,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.963.926,00 3.103.441,50
Summe Sachanlagen 0,00 3.972.022,00 3.115.865,50
Summe Anlagevermögen 0,00 3.972.023,00 3.115.866,50

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 277.231,68 79.931,04
Verbindlichkeiten 0,00 0,00

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 872,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 78.024,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 78.913,31
verrechnete Aufwendungen 5.075,00
verrechnete Erträge 824,72

Der Unterschiedsbetrag aus der unterschiedlichen Verzinsung der Pensionsrückstellung beträgt am Bilanzstichtag 872,00 Euro (§ 253 Abs. 6 HGB). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 25.974,01 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 629.687,50 Euro.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Forderungsspiegel

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.175,8 1.175,8 0,0
gegenüber Gesellschaftern 277,2 277,2 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 755,8 755,8 0,0
Summe 2.208,8 2.208,8 0,0

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.881.572,09 Euro (Vorjahr: 2.663.481,96 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.740.858,34 Euro (Vorjahr: 2.200.396,08 Euro).

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.864,8 1.123,9 2.740,9
aus Lieferungen und Leistungen 1.323,3 1.323,3 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 434,3 434,3 0,0
Summe 5.622,4 2.881,5 2.740,9

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 823.533,95 Euro (jährliche Aufwendungen) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Leasing- und Mietverträge für Geschäftsfahrzeuge und für Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Gesonderter Ausweis zusätzlicher Posten

Die nachfolgenden Angaben vervollständigen die in der Form der kleinen Kapitalgesellschaft erstellte Bilanz.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 2.128,76 Euro enthalten.

Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,00 Euro enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 129,00
Angestellte 4,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 134,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Immo Warnecke ausgeübter Beruf: Kaufmann

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Dennis Herrmann, Prokurist

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 35.922,11 Euro.

Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss in Höhe von 35.922,11 Euro an den Organträger abgeführt.

 

Leipzig, den 20. Juni 2024

Immo Warnecke, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die lW-Transport GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IW-Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom I. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IW-Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom I . Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß S 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen,

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen,

 

Leipzig, 15. Juli 2024

RÖBER HESS PIMME GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Röber, Wirtschaftsprüfer

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