Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
General Aerospace GmbH
Freiburger Straße 17, 79427 Eschbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Achim Rattke seit 17.3.2025 | Prokura |
Stefan Burg seit 19.12.2023 | Geschäftsführer |
Christian Mutter seit 19.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
General Aerospace GmbHEschbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die General Aerospace GmbH (im Folgenden auch "General Aerospace" oder "Gesellschaft" genannt) wird in den unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Stabilus SE, Frankfurt am Main, einbezogen. Die Stabilus SE ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 128539 eingetragen und im M-Dax der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Gesellschaft ist ein international operierendes Unternehmen und hat ihren Sitz in Eschbach. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der General Aerospace GmbH ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Dämpfern, Gasfedern, elektromechanischen Klappenöffnungssystemen und anderen Produkten für die zivile und militärische Luftfahrtindustrie. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen wesentliche Flugzeughersteller, direkte Zulieferer der Luftfahrtindustrie und zahlreiche Flugzeuggesellschaften ("Airlines"). Die wichtigsten Absatzmärkte sind die amerikanischen Staaten, vorzugsweise die USA, und die EU-Länder. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der General Aerospace GmbH konzentriert sich hauptsächlich auf Kundenanfragen und neue Projekte sowie die Umsetzung von Produktideen mit Verkaufspotenzial in der Luftfahrtbranche. Neben der kontinuierlichen Kosten- und Funktionsverbesserung des kompletten Produktportfolios unterstützt R&D die Serienproduktion durch Weiterentwicklung und Optimierung der Produktionsprozesse. Alle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden in Eschbach für die Gesellschaft und für das Vertriebsbüro General Aerospace Inc. in den USA unternommen. In der Forschung und Entwicklung beschäftigt die General Aerospace GmbH 9 (i. Vj. 11) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 EUR 1,0 Mio. (i. Vj. EUR 1,1 Mio.), sodass die Forschungsquote bezogen auf die Umsatzerlöse bei 7 % (i. Vj. 12 %) lag; die Verringerung ist durch höheren Umsatz bei geringeren Kosten zu erklären. Die aktivierten Entwicklungsleistungen haben sich im Berichtsjahr mit TEUR 5 erneut verringert, im Vorjahr beliefen sich die aktivierten Entwicklungsleistungen auf TEUR 7. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen Die globale Weltwirtschaft stand erneut vor großen Herausforderungen, nachdem die globale Wirtschaftsleistung im Kalenderjahr 2023 trotz belastender Faktoren um + 3,3% gewachsen war. Die Weltwirtschaft expandierte zwar im Frühjahr 2024 weiterhin moderat, allerdings weiterhin mit regionalen Unterschieden. In China ließ das Wirtschaftswachstum wegen der schwächelnden Binnennachfrage nach. Im Euroraum setzte sich das Wachstum vom Jahresanfang zwar fort. Jedoch zeichnete sich kein kräftiger, breit angelegter Aufschwung ab. In den USA blieb die Konjunktur hingegen dynamisch. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Kalenderjahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von + 3,2% (World Economic Outlook - Oktober 2024). Die Stabilus-Kernmärkte Europa, USA und China werden sich laut IWF auch 2024 unterschiedlich stark entwickeln. Innerhalb der Europäischen Union wird die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr mit 0,0% auf Vorjahresniveau stagnieren, während für den Euroraum mit einem Wachstum von + 0,8% gerechnet wird. Für China prognostiziert der IWF im Jahr 2024 ein Wachstum von + 4,8%. Innerhalb der Region Americas wird für die USA ein Wachstum von + 2,8% und für Mittel- und Südamerika ein Wachstum von + 2,1% für das Kalenderjahr 2024 prognostiziert (Brasilien + 3,0%, Mexiko + 1,5%). Neben der Prognose des Internationalen Währungsfonds vom Oktober 2024 erwartet die OECD in ihrer neuesten Prognose von September 2024 ebenfalls ein verhaltenes Wachstum der weltwirtschaftlichen Aktivität. Demnach dürfte die Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Kalenderjahr ebenfalls um jeweils + 3,2% wachsen. Innerhalb der Europäischen Union wird für den Euroraum ein sehr geringes Wachstum von lediglich + 0,7% erwartet. Für die Region Americas wird für die USA ein Wachstum von + 2,6% prognostiziert. Deutlich stärkere Impulse für die Weltwirtschaft erwartet die OECD ebenfalls in den Schwellenländern; im Kernmarkt China wird ein Wachstum von + 4,9% prognostiziert. Bestimmende Einflussfaktoren auf die Wirtschaft im Geschäftsjahr 2024 waren nach wie vor der weiter anhaltende Russland-Ukraine-Krieg, der Israel-Konflikt und deren Auswirkungen wie die Verknappung von Energie, Rohstoffen und Zulieferprodukten. Darüber hinaus haben hohe Tarifabschlüsse in Deutschland und in vielen anderen Ländern im Vorjahr die Inflation verstärkt. Die Energiepreise auf den Weltmärkten waren von November 2023 bis Mai 2024 deutlich rückläufig und stagnieren seither. Allerdings steigen die Energiepreise seit August 2024 wieder leicht an. Die für das Kalenderjahr 2024 zu erwartende Inflationsrate beträgt laut Schätzungen des ifo Instituts zum Berichtszeitpunkt im weltweiten Durchschnitt rund 4,0%. In der Region EMEA beträgt die Inflation in der Europäischen Union (EU) im September 2024 circa 2,1% und ist damit weiterhin rückläufig. Der Stabilus- Kernmarkt Deutschland erreichte im September 2024 eine Inflationsrate von 1,8% und ist damit ebenfalls weiter abflachend. Auch in der Region Americas entspannt sich das Inflationsgeschehen allmählich, so liegt die Inflationsrate für den Stabilus-Kernmarkt USA im September 2024 bei rund 2,4% und ist damit gegen- über September 2023 um - 1,3%-Punkte weiter gesunken. Im Vergleich dazu sind die Inflationsraten in der Region APAC niedriger, wobei die Inflationsrate für den Stabilus-Kernmarkt China im September 2024 rund 0,4% beträgt und damit leicht unter den Markterwartungen von rund 0,6% liegt. Finanzierungsumfeld Die hohen Inflationsraten veranlassten die führenden Notenbanken, eine Zinswende einzuleiten. Nach mehrmaligen Zinsanhebungen der EZB (Europäischen Zentralbank) und der Fed (Federal Reserve System) über das gesamte Geschäftsjahr 2022/2023 war der Leitzins in der Eurozone von der EZB Ende September 2023 auf 4,5 % (30. September 2022: 1,25%) gestiegen. Der Leitzins der Vereinigten Staaten (Fed) lag Ende September 2023 bei 5,5 % (30. September 2022: 3,25%) und damit deutlich über dem Zins der EZB. Im Juni 2024 senkte die EZB erstmals seit der Corona-Pandemie wieder den Leitzins um -0,25 %-Prozentpunkte auf 4,25 %. Im September 2024 beschloss die EZB eine zweite Zinssenkung und hat den Leitzins sogar um - 0,6 %-Punkte auf 3,65 % gesenkt. Nach den Schritten im Juni und September hat die EZB eine weitere Zinssenkung um -0,25% Prozentpunkte auf nun 3,4% im Oktober 2024 beschlossen. Die Fed beließ ihren Leitzins von Oktober 2023 bis August 2024 weiterhin unverändert. Die restriktive Geldpolitik der Notenbanken hatte zum Ziel, die Inflation weiter zu senken, die sich jedoch längere Zeit nicht um die Zielmarke von rund zwei Prozent bewegte. Doch die Maßnahmen der EZB und der Fed scheinen Wirkung zu zeigen, sodass die US-Notenbank im September 2024 den Leitzins um -0,5 %-Punkte auf 5,0 % senkte. Branchenbezogene Entwicklungen Geschäfts- und allgemeines Umfeld Die General Aerospace GmbH ist einer der führenden Anbieter von Motion-Control-Lösungen und Systemen in der Luft- und Raumfahrt. Entwicklung der Luftfahrtindustrie Trotz der weiterhin angespannten volkswirtschaftlichen Lage, des hohen Zinsniveaus, des weiter anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges und des Israel-Konflikts und deren Auswirkungen kann die Luftfahrt erneut ein deutliches Wachstum verzeichnen. Die Statistik "number of commercial flights" von flightradar24.com zählt im Zeitraum von Januar bis September 2024 35,3 Mio. Flüge im Vergleich zu 32,8 Mio. Flüge im Vorjahreszeitraum 2023. Dies entspricht einer Steigerung von 2,6 Mio. Flügen und damit rund 8%. Zukunftsweisend wird im Bericht "2025 Commercial Aviation Forecast Key Findings" von Aviation Week erläutert, dass weltweit die Flugzeugflotten um durchschnittlich 3,1% jährlich und die Anzahl der Sitzplätze um durchschnittlich 4,9% jährlich innerhalb der nächsten zehn Jahre wachsen werden. Des Weiteren wird ein Ersatzteilpotenzial von rund 1,4 Billionen USD über die nächsten zehn Jahre prognostiziert. Dem Bericht "AWIN Market Analysis / Commercial Aviation Oktober 2024" der Aviation Week ist zu entnehmen, dass sich die Luftfahrtindustrie in einer herausfordernden Marksituation befindet. Einerseits liegen die Auslieferungen 2024 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, andererseits liegt der Auftragseingang 2024 deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Streik bei Boeing im folgenden Geschäftsjahr 2024 belastete die gesamte Zulieferkette, somit waren auch unsere Lieferungen bis auf geringe Ausnahmen gestoppt worden. Die Tarifverhandlungen und damit verbundene Arbeitsniederlegung dauerten vom 13. September bis 05. November 2024. Nach unserer Einschätzung werden die während des Streiks ausgefallenen Umsätze nicht komplett im Geschäftsjahr 2024 aufgeholt werden. Entwicklung des Industriesektors Die Industrieproduktion stand unter dem Einfluss aktueller globaler Herausforderungen wie der Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, den ungünstigeren Finanzierungsbedingungen, den Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts und des Israel-Konflikts sowie von Lieferengpässen und Rohstoffknappheit. Obwohl die globale Industriekonjunktur im Frühjahr weiter an Fahrt gewonnen hat, haben sich die kurzfristigen Aussichten zuletzt wieder etwas eingetrübt. Zwar haben sich die Lieferengpässe im Industriesektor, die im Vorjahr einen Einfluss hatten, im Geschäftsjahr 2023/2024 entspannt und die Lieferketten funktionieren. Allerdings verfügt der Industriesektor nun über teilweise hohe Lagerbestände, was bei einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu Risiken führen kann. Laut Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Union) ist die saisonbereinigte Industrieproduktion (Entwicklung des Produktionsvolumens der Industrie ohne Baugewerbe auf der Grundlage von kalender- und saisonbereinigten Daten) im September 2024 in der Europäischen Union um - 2,4% im Vergleich zu September 2023 gesunken. In Deutschland wurde sogar ein Rückgang von - 4,5% verzeichnet. In den USA sank die saisonbereinigte Industrieproduktion im September 2024 um - 0,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat und damit zum dritten Mal in Folge seit Juli 2024. In China ist die Industrieproduktion im September 2024 um + 5,4% zum Vorjahresvergleichszeitraum 2023 gestiegen und übertraf damit die Prognose von + 4,6%. Entwicklung der Beschaffungsmärkte Die derzeitigen Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten zeigen eine schrittweise Entspannung der Materialeinkaufspreise für einzelne Rohstoffe und Vorprodukte. Dennoch unterliegen die derzeitigen Einkaufspreise der Stabilus Gruppe einer gewissen Preisdynamik - bedingt durch den volatilen Rohstoffmarkt - und erfordern es, Lieferketten resilienter zu gestalten, um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten. Daneben sind weiterhin hohe Inflationsraten - trotz einer leichten Entspannung - einer der wesentlichen Einflussfaktoren auf den verschiedenen Beschaffungsmärkten. Darüber hinaus könnten globale Konflikte und geopolitische Spannungen die Stabilität der Lieferketten beeinträchtigen und zu Unsicherheiten führen. Nach Einschätzung der Stabilus Gruppe sind die Preise für Kunststoffe im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 um rund - 2,0% gefallen (Stand September 2024); Metalle verzeichneten Preissenkungen von durchschnittlich - 1,3% (Stand September 2024) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und haben sich damit etwas reduziert. Preise für Zink und Nichteisenteile verzeichneten ebenfalls Preissenkungen von durchschnittlich - 1,7 % (Stand September 2024). Darüber hinaus sanken die Preise für stahlhaltige Rohstoffe und Komponenten für die Weiterverarbeitung für Kolbenstangen leicht um durchschnittlich - 6,2 % und für Druckrohre sogar um durchschnittlich - 12,3 %. Dagegen hatten die steigenden Kosten für elektrische Teile negative Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Die Preisentwicklung ist in allen drei Regionen - Americas, EMEA und APAC - leicht rückläufig, wobei der größte Anteil in der Region EMEA verzeichnet wurde. Trotz der anhaltenden vorgenannten Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ergibt die Einschätzung der Geschäftsführung, dass die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen, insbesondere das nachweisliche Wachstum in der Luftfahrtindustrie, genug Anlass zu der Annahme geben, in Zukunft weiteres Wachstum und Gewinne für die Gesellschaft zu generieren. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 Umsätze in Höhe von EUR 13,9 Mio. (i. Vj. EUR 9,1 Mio) erzielen. Die Vorjahresprognose von EUR 12,0 Mio. bis EUR 15,3 Mio. Umsatz konnte somit erreicht werden. Das EBIT bei der General Aerospace GmbH belief sich für das Geschäftsjahr 2023/2024 auf EUR 2,6 Mio. nach EUR -0,6 Mio. im Vorjahr. Das im Vorjahr prognostizierte EBIT von EUR 1 Mio. wurde somit deutlich übertroffen. Insbesondere die höheren Umsätze, resultierend aus Volumensteigerungen, Preiserhöhungen und einer Kostenkompensationszahlung eines Großkunden, haben dazu beigetragen die im Vergleich geringer gestiegenen Belastungsfaktoren auf den Beschaffungsmärkten zu überkompensieren, um somit erstmals seit dem Geschäftsjahr 2019/2020 ein positives EBIT zu erwirtschaften. Die Investitionen zur Sicherung und Ausweitung der Geschäftstätigkeit beliefen sich im laufenden Jahr auf TEUR 108 im Vorjahr TEUR 116. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Gesellschaft konnte ihre Umsätze auf EUR 13,9 Mio. im Berichtsjahr 2023/2024, gegenüber den EUR 9,1 Mio. im Vorjahr 2022/2023, erneut erhöhen. Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023/2024 eine Umsatzsteigerung von 53 %, im Vorjahr konnte bereits eine Umsatzsteigerung von 29 % verzeichnet werden. Der Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt EUR 3,8 Mio. (i. Vj. Jahresfehlbetrag EUR 0,7 Mio.). Die Nettorentabilität (Gewinn/Verlust bezogen auf Umsatzerlöse) wurde somit signifikant auf 27,3 % (i. Vj. - 7,8 %) gesteigert. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) verbesserte sich deutlich von 51,8 % in 2022/2023 auf 37,7 % in 2023/2024; die Personalaufwandquote (Personalaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) verbesserte sich ebenfalls von 41,4 % in 2022/2023 auf 26,2 % in 2023/2024. Die Verbesserung der Materialeinsatzquote ist darauf zurückzuführen, dass die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen) im Wesentlichen aufgrund von höherem Absatzvolumen, neu gewonnenem Kundenportfolio und Preissteigerungen um 67,9 % anstieg, während der Materialaufwand im Verhältnis nur um 22,2 % gestiegen ist. Die Verbesserung der Personalaufwandsquote resultiert daraus, dass der Personalaufwand um 6,4 % gestiegen ist, aber im Verhältnis in einem deutlich geringeren Umfang als die Umsatzerhöhung. Die mit den Produktverkäufen in Zusammenhang stehenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 67,1 %. Aufgrund der stärkeren Umsatzentwicklung ist die sonstige betrieblichen Aufwandsquote (sonstige betriebliche Aufwendungen zu Umsatz und Bestandsveränderung) nahezu konstant und von 26,8 % in 2022/2023 auf 26,7 % in 2023/2024 marginal gesunken. Das EBIT nach HGB (definiert als Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, Zinsen und ähnlichen Aufwendungen und abzüglich sonstiger Zinsen und ähnlicher Erträge) belief sich für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 auf EUR 2,6 Mio. nach EUR -0,6 Mio. im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag bestehen zu TEUR 110 aus der Rückstellung für die Körperschaftssteuer 2024, zu TEUR 118 aus der Rückstellung für die Gewerbesteuer 2023, zu TEUR 1.565 aus der Zuführung aktiver latenter Steuern und EUR -54 aus der Körperschaftssteuererstattung für das Veranlagungsjahr 2022. Im Vorjahr bestanden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR -65 aus der Körperschaftssteuererstattung für das Veranlagungsjahr 2021. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln nahm von EUR 0,3 Mio. in 2023/2024 auf EUR 0,0 Mio. zum 30.09.2024 ab. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus der Einbindung in das konzerninterne Cash-Pooling und in diesem Zusammenhang der aufgekündigten Geschäftsbeziehung mit der lokalen Volksbank Breisgau- Markgräflerland eG im Berichtsjahr. Aufgrund dieser Integration sehen wir die Liquidität trotz aller vorgenannten Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als nicht gefährdet an. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über konzerninterne Rahmenkreditverträge in Höhe von EUR 4 Mio., die vollständig in Anspruch genommen wurden. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 9,8 Mio. auf EUR 20,2 Mio. erhöht, ein wesentlicher Teil resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023/2024, der Erhöhung der Forderungen gegen und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund von IC-Cash-Pooling und der Zuführung der aktiven latenten Steuern. Die Verringerung des Bestands an liquiden Mitteln um EUR 0,3 Mio. beruht, wie im Kapitel Finanzlage beschrieben, im Wesentlichen auf der Auflösung der Geschäftsbeziehung mit der lokalen Volksbank und dem im Vorjahr eingeführten IC-Cash-Pooling. Der Bestandsaufbau beim Vorratsvermögen ist durch die erhöhte Bevorratung an unfertigen Erzeugnissen sowie fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von EUR 0,6 Mio. zu erklären. Die Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen auf die um TEUR 37 geringere Umsatzsteuerforderung, den um TEUR 25 geringeren Forderungen aus debitorischen Kreditoren sowie den um TEUR 12 geringeren Forderungen gegen Versicherungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote erhöht sich im Berichtsjahr von 19,6 % auf 28,2 %, was hauptsächlich auf das höhere verbleibende Eigenkapital in Höhe von EUR 5,7 Mio. infolge der aufgelaufenen Verlustvorträge und den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von EUR 3,8 Mio. zurückzuführen ist. Weiterhin ist das Eigenkapital mit 299% signifikant im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, hingegen ist die Summe des Fremdkapitals im Verhältnis nur geringer um 185% gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich nur um TEUR 25 zum Vorjahr, damit verhält sich der Posten nahezu konstant, was im Wesentlichen auf die Einhaltung der von Lieferanten geforderten Zahlungsziele zurückzuführen ist. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind das Darlehen von der Stable Beteiligungs GmbH, Koblenz, sowie die dafür aufgelaufenen Zinsen in Höhe von EUR 3,7 Mio. enthalten. Die Erhöhung der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch die im Berichtsjahr gebildeten Steuerrückstellungen (TEUR 229) und die Zuführung zur Gewährleistungsrückstellung (TEUR 38) zu erklären. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung steuert die Gesellschaft maßgeblich über finanzielle Leistungsindikatoren. Die Steuerungsgrößen sind die wesentliche Grundlage für die Gesamteinschätzung aller zu bewertenden Sachverhalte und Entwicklungen im Unternehmen. Als Kennzahlen für die Planung und Steuerung der Gesellschaft wird daher neben dem Umsatz insbesondere das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verwendet. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Als international agierendes Unternehmen sind wir zahlreichen Unsicherheiten und Veränderungen ausgesetzt. Um in diesem anhaltend volatilen Umfeld erfolgreich agieren zu können, antizipieren wir mögliche Entwicklungen frühzeitig und erfassen, bewerten und steuern daraus resultierende Risiken und Chancen systematisch. Ein angemessenes und funktionsfähiges Risiko- und Chancen-Management-System stellt für uns daher ein zentrales und vor allem wirksames Instrument zur Unternehmenssteuerung dar. Das Risikomanagement der General Aerospace GmbH umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten für einen systematischen Umgang mit Risiken. Auf Basis eines systematischen Risikomanagements verfolgt das Management der Gesellschaft das Ziel, Chancen und Risiken so früh wie möglich zu identifizieren, diese angemessen zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Risiken zu begrenzen oder zu vermeiden beziehungsweise durch geeignete Maßnahmen Chancen zu nutzen. Das Risikomanagementsystem ist ein integraler Bestandteil der Stabilus-Gruppe. Risikostrategie Die General Aerospace GmbH geht kalkulierte Geschäftsrisiken mit Bedacht ein, um ihre Unternehmensstrategie umzusetzen und die damit verbundenen Chancen zu realisieren. Der Geschäftserfolg erfordert in der Regel, dass Chancen genutzt und damit verbundene Risiken frühzeitig erkannt, bewertet und gesteuert werden. Einzelrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind zu vermeiden. Dies gilt auch für Compliance-Verstöße. Über ein implementiertes konzernweites Risikomanagementsystem steuert der Konzern alle identifizierten wesentlichen Risiken und ergreift geeignete, angemessene und mitigierende Maßnahmen, um das Risiko zu verringern oder Folgen abzuschwächen. Organisation des Risikomanagements und Verantwortlichkeiten Das Risikomanagement der Stabilus Gruppe umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten für einen systematischen Umgang mit Risiken. In diesem Zuge werden Risiken nach einer einheitlichen Systematik frühzeitig identifiziert und analysiert sowie Maßnahmen zur Optimierung der Nettorisiken abgeleitet. Dabei ist das Risikomanagement grundsätzlich basierend auf den regulatorischen Anforderungen des "Prüfungsstandards 340 neue Fassung" des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW PS 340 n.F.) ausgerichtet. Der Vorstand der Stabilus SE trägt die Verantwortung für ein wirksames Risikomanagementsystem. Die organisatorische und systemische Verankerung des Risikomanagements ist in der Abteilung Corporate Accounting (Risikomanager) angesiedelt und ermöglicht eine in die Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesse integrierte, ganzheitliche Ausgestaltung des Risikomanagementsystems. Dadurch wird die Stabilus Gruppe in die Lage versetzt, die Risikopotenziale auf einem aggregierten Level frühzeitig und zielgerecht zu erkennen und die Planungssicherheit von zukünftigen Entwicklungen zu erhöhen. Das Hauptaugenmerk beim Einsatz der Risikomanagementinstrumente liegt darauf, mögliche Abweichungen bei den Kernsteuerungsgrößen Umsatzerlöse und bereinigte EBIT-Marge einzuschätzen. Die Risikoverantwortung, -erfassung und -steuerung liegt bei den fachlichen Verantwortlichen in den operativen legalen Einheiten der Stabilus Gruppe und damit bei der General Aerospace GmbH. Für die Weiterentwicklung und die Definitionen der Prozesse sowie die Koordination der gesamten Prozessdurchführung ist der zentrale Risikomanager (Corporate Accounting) zuständig. Das Corporate Accounting berichtet vierteljährlich im Rahmen des festgelegten Risikomanagements, koordiniert die Feststellung und Ermittlung der Risikotragfähigkeit und berichtet diese an den Vorstand. Für den zielgerechten Informationsfluss sowie integrative Abstimmung der unterschiedlichen Organisationen wurde ein Risikokomitee etabliert. Das Risikokomitee wird vom Vorstand Finanzen (CFO) geleitet und besteht aus den Vertretern der Regionalverantwortlichen sowie aus den Funktionen Operations, Controlling, Group Accounting, Legal & Compliance ESG und Internal Audit. Dieses interdisziplinäre Gremium stellt zum einen die nachhaltige Risikokultur in den operativen und zentralen Geschäftsbereichen sicher und zum anderen ist es verantwortlich für die Vollständigkeit und Risikobewertung, Prüfung der Risikoposition auf Wechselwirkungen (Interdependenzen), Überprüfung und Überwachung von eingeleiteten Maßnahmen. Die regelmäßigen Sitzungen des Risikokomitees finden im Rahmen der Quartalsreview-Meetings statt. Die überprüfte Risikoposition dient als Grundlage für die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat und umfasst alle finanziellen Risiken sowie Risiken im Zusammenhang mit der nichtfinanziellen Berichterstattung. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats hat die Aufgabe, die Tätigkeiten des Vorstands zu überwachen und die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems zu kontrollieren. Der Vorstand berichtet an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats. Zusätzlich ist die Prüfung der Einhaltung der konzerninternen Vorschriften zum Risikomanagement in den Gruppengesellschaften und Funktionsbereichen in die reguläre Prüfungstätigkeit der internen Revision integriert nach § 91 Abs. 2 Aktiengesetz. Prozess des Risikomanagements in der Stabilus Gruppe Der Risikomanagementprozess der General Aerospace GmbH beinhaltet die Kernelemente Risikoidentifikation, Risikobewertung sowie Risikosteuerung und -überwachung. Der Risikomanagementprozess ist vollständig in einer integrierten Software-Lösung abgebildet. Darin erfassen die zentralen Risikoverantwortlichen die identifizierten und gemeldeten Risiken und bewerten diese anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten. In einem weiteren Schritt erfolgt dann eine Überprüfung und Genehmigung der Risiken durch ein Spiegeln der erfassten Risiken an die dezentral fachlich verantwortlichen Risikomanager. Des Weiteren erfolgen durch die zentralen Risikomanager Kontrollen und Plausibilitäten der übermittelten Risiken. Die Verantwortung der Risikoidentifikation, der Bewertung, der Steuerung und ihrer Kommunikation wird kontinuierlich von den zentralen Risikoverantwortlichen begleitet. Die Risikoidentifikation erfolgt bei der Stabilus Gruppe "Bottom-up" durch die jeweiligen Risikoverantwortlichen sowie Risikomanager auf Business-Unit- und Funktionsebene zum Ende eines jeden Quartals. Die Risikoverantwortlichen sowie Risikomanager sind verpflichtet, regelmäßig zu prüfen, ob alle Risiken erfasst sind. Der Prozess der quartalsmäßigen Risikoerhebung wird vom zentralen Konzernrisikomanagement gestartet. Im Rahmen der Risikobewertung werden die identifizierten Risiken anhand systematischer Bewertungsverfahren beurteilt und sowohl hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen (Umsatzerlöse und bereinigte EBIT-Marge) als auch hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit quantifiziert, das heißt Brutto- und Nettoauswirkung auf die geplanten Zielgrößen. Im Rahmen der Risikosteuerung werden geeignete risikominimierende Gegenmaßnahmen erarbeitet, eingeleitet und wird deren Umsetzung verfolgt. Dazu zählen insbesondere die Strategien, Risiken zu vermeiden, zu reduzieren oder sich gegen diese abzusichern. Dies umfasst die Entwicklung und Schaffung von Maßnahmen, welche die finanziellen Auswirkungen bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit der jeweiligen Risiken reduzieren. Somit tragen die gewonnenen Informationen aus dem Risiko- und Chancen-Management-System zu verbesserten Entscheidungen der Unternehmensleitung bei. Neben der geschilderten Regelberichterstattung verwendet die General Aerospace weitere Kontroll- und Überwachungssysteme. Die vorhandene Zertifizierung nach DIN EN:9100 bestätigt die Qualität dieser Instrumentarien. Risikoprofil der Stabilus Gruppe Das konzernweite Risiko- und Chancen-Management-System der Stabilus-Gruppe erfasst strategische, betriebliche, rechtliche, und finanzielle sowie nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen. Die identifizierten Risiken (netto, d. h. unter Berücksichtigung risikobegrenzender Gegenmaßnahmen) bewertet die Stabilus GmbH im Hinblick auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß den folgenden Übersichten. Eintrittswahrscheinlichkeiten
Neben den eigenen Erfahrungen und externen Einschätzungen werden in diese Bewertungen auch Vergleichswerte anderer Marktteilnehmer miteinbezogen. Risiken Strategische Risiken Markt- und Branchenrisiken Die Stabilus Gruppe ist Risiken ausgesetzt, die mit der Entwicklung der Weltwirtschaft in den Ländern, in denen die Stabilus Gruppe tätig ist, verbunden sind. Im Allgemeinen hängt die Nachfrage nach Produkten der Stabilus Gruppe von der Nachfrage nach Automobilprodukten sowie nach Nutzfahrzeugen, Landmaschinen, medizinischen Geräten, erneuerbaren Energien (insbesondere Solar- und Windenergie), Luft- und Raumfahrt- und Möbelkomponenten ab, was wiederum in direktem Zusammenhang mit der Stärke der Weltwirtschaft steht. Daher wurde und wird auch weiterhin die Ertragskraft und finanzielle Leistungsfähigkeit der Stabilus Gruppe in erheblichem Maße vom allgemeinen Zustand und der Entwicklung der Weltwirtschaft maßgeblich beeinflusst. Die Stabilus Gruppe entwickelt geeignete Strategien, um auf diese und ähnliche Risiken und Markttrends flexibel zu reagieren und bestehende Produkte zu verbessern, neue Produkte zu entwickeln sowie mit der Entwicklung von Technologien Schritt zu halten, um dem Verlust von Wachstumschancen, dem Druck auf die Margen oder dem Verlust bestehender Kunden entgegenzuwirken. Die Stabilus Gruppe konkurriert in erster Linie auf der Grundlage von Preis, Qualität, Liefertreue und Design sowie der Fähigkeit, Engineering- Support und Dienstleistungen auf globaler Basis anzubieten. Sollte die Stabilus Gruppe künftig nicht in der Lage dazu sein, die Qualität der Stabilus-Produkte und die Zuverlässigkeit der Versorgung sicherzustellen, könnten sich die aktuellen Kunden der Stabilus Gruppe dazu entscheiden, Produkte von Wettbewerbern zu beziehen. Russland-Ukraine-Krieg/Geopolitische Risiken (Kriegerische Handlungen) Die geopolitischen Risiken und Spannungen im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg bleiben weiterhin bestehen. Aufgrund von möglichen negativen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und dessen Begleiterscheinungen können Ineffizienzen und Kostensteigerungen in der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahost und die daraus resultierende Unsicherheit für die Weltwirtschaft könnten erhebliche Begleiterscheinungen mit sich führen. Zudem könnte das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen wesentliche Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben. Darüber hinaus kann potenzielle soziale, politische, rechtliche und wirtschaftliche Instabilität ein erhebliches Risiko für die Fähigkeit der Stabilus Gruppe darstellen, die Geschäfte zu führen und die Aktivitäten in bestimmten Märkten auszuweiten. Betriebsrisiken Materialrisiken (Beschaffungsrisiken, Lieferfähigkeit) Die General Aerospace GmbH bzw. Stabilus Gruppe ist Preisschwankungen bei Materialien und Komponenten ausgesetzt. Die Stabilus Gruppe beschafft große Mengen an Materialien und Komponenten von Drittanbietern. Die Preise für diese Materialien, Komponenten und Fertigungsdienstleistungen, welche die Stabilus Gruppe von Lieferanten bezieht, hängen von einer Reihe von Faktoren ab. Darunter fällt auch die Entwicklung der in der Vergangenheit bereits volatilen Preise für Rohstoffe (z.B. Stahl, Kupfer, Gummi und Wasser sowie Energiepreise), die für Stabilus-Produkte verwendet werden. Die Entwicklung der Rohstoff- und Beschaffungsmärkte hat zu teils erheblichen Preissteigerungen gegenüber den Vorjahren geführt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die bestehende Volatilität auf den Rohstoff- und Zulieferermärkten in Zukunft zu weiteren Kostensteigerungen führen wird (u.a. durch geopolitische Konflikte). Deshalb hat die Stabilus Gruppe frühzeitig damit begonnen, ihre Lieferketten resilienter aufzustellen, um eine hohe Flexibilität in der Produktion und beim Absatzgeschäft zu gewährleisten. Um den Preissteigerungen entgegenzuwirken, ist die Stabilus Gruppe in Preisverhandlungen mit ihren Kunden eingestiegen. Sollte die Stabilus Gruppe nicht dazu in der Lage sein, potenzielle Kostensteigerungen zu kompensieren oder an Kunden weiterzugeben, könnten solche Preiserhöhungen einen wesentlichen negativen Einfluss auf die operativen Ergebnisse der Stabilus Gruppe haben. Auch ist es möglich, dass in dem Maße, in dem es der Stabilus Gruppe gelingt, die gestiegenen Kosten durch Preiserhöhungen bei Neuprodukten zu kompensieren oder an die Kunden weiterzugeben, die positiven Effekte solcher Preiserhöhungen möglicherweise nicht in den Perioden auftreten, in denen die Mehraufwendungen entstanden sind, sondern unter Umständen erst in späteren Perioden. Rohstoff- und Energiekosten könnten ansteigen und die Stabilus Gruppe kann möglicherweise nicht in der Lage sein, an anderer Stelle im Betriebsablauf Kosteneinsparungsmaßnahmen zu implementieren oder die Verkaufspreise der Stabilus-Produkte auf ein angemessenes Niveau zu erhöhen, werden derartige Kostensteigerungen sich wesentlich nachteilig auf das Geschäft, die Finanz- und die Ertragslage der Stabilus Gruppe auswirken. Der langfristige Anstieg der Kosten (sowie der daraus resultierende Anstieg der Preise von Stabilus-Produkten) kann sich ebenfalls negativ auf die Nachfrage nach Produkten der Stabilus Gruppe auswirken. Pandemie Die globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die daraus entstandenen Unsicherheiten im Marktumfeld zeigten, wie anfällig die Weltwirtschaft im Umgang mit Pandemien war. Auch wenn sich die Konjunktur erholt hat, war die Gesamtentwicklung der Weltwirtschaft von den Unsicherheiten geprägt und sind zukünftige Entwicklungen nicht mehr vorhersagbar. Energierisiken Die Verfügbarkeit von Energie sowie die Auswirkungen auf die Kostenstruktur haben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 weiter rückläufig entwickelt, haben aber dennoch einen möglichen Einflussfaktor auf die Kostenstruktur der Stabilus Gruppe. Die staatlichen Maßnahmen in Europa, unter anderem die Energiepreisdeckelung über die sogenannte Gas- und Strompreisbremse, konnte das Risiko deutlich minimieren. Davon losgelöst hat Stabilus dafür auch entsprechende Gegenmaßnahmen in der Produktion vorbereitet, die dann kurzfristig umgesetzt werden könnten, wenn das Risiko einer Gasknappheit sich wieder signifikant erhöhen würde. IT-Infrastruktur/Cyberrisiken Die Geschäftsprozesse der General Aerospace GmbH bzw. Stabilus Gruppe hängen in hohem Maße von der IT-Infrastruktur ab. Ausfälle oder Störungen der Funktionsfähigkeit können durch externe oder interne Umstände entstehen und wesentliche Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung haben. Zur Reduzierung der möglichen Betriebsrisiken wurde durch verschiedene Infrastrukturmaßnahmen - unter anderem Modernisierung der IT-Endgeräte sowie auch Cloud-Migrationen - gegengesteuert. Stabilus setzt zur Reduzierung der Risiken aus der Informationssicherheit auf anerkannte internationale Standards für ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS), wie ISO 27001. Trotz aller Maßnahmen in Bezug auf Sicherheitsrisiken ist aufgrund der andauernden technischen Weiterentwicklung eine Ausnahmesituation möglich. Qualitätsrisiken Der zukünftige Geschäftserfolg der General Aerospace GmbH bzw. Stabilus Gruppe hängt von deren Fähigkeit ab, die hohe Qualität der Produkte und Prozesse aufrechtzuerhalten. Für die Kunden besteht einer der bestimmenden Faktoren beim Einkauf der Komponenten und Systeme der Stabilus Gruppe in der hohen Qualität der Produkte und Fertigungsprozesse. Ein Rückgang der tatsächlichen und wahrgenommenen Qualität dieser Produkte und Prozesse könnte das Image der Marke "Stabilus" sowie den Ruf des Unternehmens und der Produkte schädigen. Fehler oder Verzögerungen, die durch Missverständnisse oder Fehleinschätzungen im Rahmen des Projektmanagements verursacht werden, können sich negativ auf die eigenen Produktionsprozesse unserer Kunden auswirken und zu einem Reputationsschaden für die General Aerospace GmbH als Lieferant sowie für den betroffenen Kunden als Hersteller (OEM) führen. Darüber hinaus können fehlerhafte Produkte zu Umsatzeinbußen, zum Verlust von Kundenbeziehungen und zum Verlust der Marktakzeptanz führen. Als Produzent kann die Gesellschaft grundsätzlich Gegenstand von Produkthaftungsklagen und anderen Verfahren wegen Verstößen gegen die Sorgfalt, Sicherheitsbestimmungen und Ansprüchen aus Vertragsverletzungen werden (z.B. Lieferverzögerungen, Rückrufaktionen). Bußgelder oder vergleichbare Verpflichtungen könnten von staatlichen oder nicht-staatlichen Behörden in Bezug auf die Produkte verhängt werden. Derartige Klagen, Verfahren und andere Ansprüche können zu erhöhten Kosten für die General Aerospace GmbH führen. Die oben genannten Szenarien könnten zu Umsatzeinbußen sowie zusätzlichen Kosten führen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich bei vielen der Produkte um Komponenten handelt, die regelmäßig einen auf die allgemeine Sicherheit, Haltbarkeit und Leistung des Endprodukts haben. Die Risiken, die sich aus Gewährleistung und Produkthaftung und anderen Ansprüchen ergeben, sind ab einer gewissen Schadenshöhe versichert. Gleichwohl könnte sich der Versicherungsschutz im Extremfall als unzureichend erweisen. Jeder größere Defekt an einem der Produkte könnte sich auch nachteilig auf den Ruf und die Marktwahrnehmung der General Aerospace GmbH auswirken, was wiederum nachteilige Folgen für Umsatz und das operative Ergebnis haben könnte. Bedingt durch die Tatsache, dass die Produkte der General Aerospace GmbH oft kundenindividuell entwickelt sind, können Verzögerungen in der Auslieferung oder Qualitätsmängel in der Produktion zu Produktionsverzögerungen bei unseren Kunden (u.a. OEMs) führen. Hieraus könnten sich im Einzelfall gegebenenfalls Schadensersatzansprüche des OEM-Kunden gegen die Gesellschaft ergeben. Die General Aerospace GmbH kann künftig Partei bestimmter nachteiliger Verträge werden, gemäß derer die Verpflichtung besteht, bestimmte Produkte mit Verlust zu verkaufen oder einer umfangreichen Entschädigung zuzustimmen. Mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von "sehr wahrscheinlich" wurde das Schadensausmaß auf "gering" eingestuft. Personalrisiken/Personalwirtschaftliche Risiken Für die General Aerospace GmbH ist nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg eng mit hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern verbunden. Die konsequente und nachhaltige Personalentwicklung bildet daher eine tragende Säule der Strategie der Stabilus Gruppe. Das Management der Stabilus Gruppe möchte so den hohen Leistungswillen der Mitarbeiter im Hinblick auf herausragende Servicequalität und hohe Kundenzufriedenheit erhalten und fördern und zudem die Personalressourcen passend zu den Wachstumsplänen steuern. Dennoch besteht ein Risiko, dass offene Stellen nicht adäquat im Konzern besetzt werden können sowie fachkundige und erfahrene Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Daraus folgend kann ein Mangel an qualifiziertem Management oder angemessen geschultem Personal entstehen. Da die Personalkosten einen erheblichen Einfluss auf das Geschäft haben, ist die General Aerospace GmbH auch den Risiken einer Inflation der Arbeitskosten und der begrenzten Flexibilität der Arbeitsverträge ausgesetzt. Jedes dieser Risiken könnte sich nachteilig auf das Geschäft, die Finanz- und Ertragslage der General Aerospace GmbH bzw. auf die Stabilus Gruppe auswirken. Daher setzt sich das Management der Stabilus Gruppe als attraktiver Arbeitgeber stark für die Ausbildung ihrer Mitarbeiter ein und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels. Im Bereich der Ausbildung engagiert sich die Stabilus Gruppe stark. Gruppenweit werden Ausbildungsplätze für verschiedene Berufsbilder angeboten; zudem bestehen Kooperationen mit lokalen Hochschulen. Der Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit wird in der Stabilus Gruppe ein hoher Wert zugeschrieben. Zinsänderungsrisiken Die Stabilus Gruppe ist durch Finanzierungsaktivitäten Zinsänderungsrisiken ausgesetzt und unterliegt infolgedessen zukünftigen Zinsrisiken aufgrund der Abhängigkeit der Entwicklung des Euribor (Euribor-bezogene Kreditverträge). Zur Absicherung für die im Wesentlichen variabel verzinste Verschuldung werden teilweise Zinsswaps zur Reduzierung von Zinsschwankungen eingesetzt. Dennoch können negative Auswirkungen aus der Marktbewertung entstehen und die Vermögens- und Ertragslage beeinflussen. Das Management von Derivaten erfolgt zentral, die Entwicklungen an den Zinsmärkten werden im Rahmen des Risikomanagements kontinuierlich überwacht. Die Stabilus Gruppe setzt derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Sicherung operativer und finanzieller Grundgeschäfte ein, und nicht für spekulative Zwecke. Bei der General Aerospace waren im Geschäftsjahr 2023/2024 keine Finanzderivate im Einsatz, analog zum Vorjahr. Chancenbericht Die Chancen der zukünftigen Entwicklung liegen zum einen in der verbesserten Marktdurchdringung der neuen Produktlinien und in dem Trend zu mehr Komfortansprüchen der Endkunden wie beispielsweise durch die wachsende Nachfrage nach automatisierten Klappenöffnungs- und -schließsystemen bei Handgepäckklappen und semiautomatischen Öffnungssystemen für Triebwerksklappen zur Ergonomie-Verbesserung der Arbeitsplätze der Kabinencrew bzw. der Wartungsingenieure. Zum anderen ist durch höhere Präsenz aufgrund der Zugehörigkeit zur Stabilus-Gruppe die Chance auf den weiteren Ausbau der weltweiten Marktanteile vorhanden. Die Finanzlage der Stabilus-Gruppe eröffnet für die General Aerospace ferner die Möglichkeit, zukünftige Wachstumschancen durch höhere Investitionen und Ausgaben in Forschung und Entwicklung besser ausschöpfen zu können. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Die Unternehmensführung sieht kein individuelles Risiko, das den Fortbestand der General Aerospace GmbH in Zukunft in irgendeiner wesentlichen Weise gefährden könnte. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft wird im Rahmen des vorstehend dargelegten Riskmanagements innerhalb der Stabilus-Gruppe überwacht. Als international tätiges Unternehmen operiert die General Aerospace in einer Vielzahl von Ländern. Somit könnte ein größerer globaler konjunktureller Einbruch zu einer verminderten Kaufkraft führen. Vor dem Hintergrund, dass weiterhin gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Risiken bestehen, stellen sich die oben beschriebenen Risiken als "geringes bis mittleres Risiko" für die Gesellschaft dar. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Der Entwicklung der Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 (Stabilus-Geschäftsjahr: 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025) wird wie bereits im Vorjahr mit erheblichen Herausforderungen einhergehen und von der Stabilität der wichtigsten Märkte wie den USA, der EU und China abhängen. Der weiter anhaltende Russland-Ukraine-Krieg und der Israel-Konflikt sowie deren Auswirkungen, wie die Verknappung von Energie, Rohstoffen und Zulieferprodukten, werden vermutlich Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick könnte vor dem Hintergrund verschiedener Unsicherheiten und geopolitischer Risiken, die die derzeitigen Entwicklungen mit sich bringen, als volatil zu betrachten sein. Die abnehmende Inflationsdynamik und absehbare Leitzinssenkungen gehen einher mit einer moderaten konjunkturellen Entwicklung. Dennoch bleibt der Konjunkturausblick bedeutenden Abwärtsrisiken unterworfen - insbesondere die aktuellen geopolitischen Krisen bergen hohe Risiken für Wirtschaftswachstum und Inflation. Allerdings könnten eine Straffung bzw. die verspätete Lockerung der Geldpolitik und die damit einhergehenden hohen Zinsen die Entwicklung der Weltwirtschaft zusätzlich beeinflussen. Die makroökonomischen Herausforderungen spiegeln sich in der kürzlich veröffentlichten Prognose des Internationalen Währungsfonds (World Economic Outlook - Stand Oktober 2024) wider. Vor dem Hintergrund der Prognose wird für das Kalenderjahr 2025 ein Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts von nur noch 3,2 % erwartet. Innerhalb der Europäischen Union wird für den Euroraum ein sehr niedriges Wachstum von + 1,2 % erwartet, wohingegen für Deutschland mit einem noch niedrigeren Wachstum von lediglich + 0,8 % zu rechnen ist. Innerhalb der Region Americas wird für die USA ein Wachstum von + 2,2 % und für Mittel- und Südamerika von + 2,5 % prognostiziert (Brasilien + 2,2 % und Mexiko + 1,3 %). Deutlich höhere Wachstumsraten werden in der Region APAC erwartet. So wird ein Bruttoinlandsprodukt für den Stabilus-Kernmarkt China von + 4,5 % erwartet. Auch die OECD geht in ihrer jüngsten Prognose vom September 2024 von einer nur moderaten Erholung der weltwirtschaftlichen Aktivität aus. Demnach soll die Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr um jeweils + 3,2 % wachsen. Innerhalb der Europäischen Union wird für den Euroraum ebenfalls nur ein sehr niedriges Wachstum von lediglich + 0,7 % in diesem Kalenderjahr erwartet, aber auch im kommenden Jahr soll die Wirtschaft nur um + 1,3 % wachsen. Für die Region Americas wird für die USA in diesem Kalenderjahr ein Wachstum von + 2,6 % prognostiziert, im kommenden Jahr soll die Wirtschaft nur noch um + 1,6 % wachsen. Deutlich stärkere Impulse für die Weltwirtschaft erwartet die OECD auch aus den Schwellenländern; im Kernmarkt China wird für dieses Kalenderjahr ein Wachstum von + 4,9 % und für das kommende Jahr von + 4,5 % prognostiziert. Darüber hinaus werden die künftig zu erwartenden Inflationsraten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weiter beeinflussen. Die weltweite Inflationsrate für das Kalenderjahr 2024 wird von dem Institut für Wirtschaftsforschung durchschnittlich mit + 4,0 % prognostiziert. Für das Kalenderjahr 2025 wird ein Wert von + 3,9% erwartet. Langfristig soll die Inflationsrate bis 2027 auf ein durchschnittliches Niveau von circa + 3,6% fallen. Die Inflationsraten der Stabilus-Kernmärkte Deutschland, USA und China werden für das Jahr 2025 auf +2,1 % für Deutschland, + 2,4 % für USA und + 3,2 % für China geschätzt. Ein bedeutender Faktor werden dabei die weiteren Leitzinsentwicklungen der EZB und der Fed sein. Um dem Inflationsgeschehen entgegenzuwirken, hat die EZB im September 2023 den Leitzins auf 4,5 % angehoben. Die EZB hat von Oktober 2023 bis Mai 2024 nach zehn Erhöhungen in Folge den Leitzins im Euroraum unverändert gelassen. Im Juni 2024 senkte die EZB zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie den Leitzins um 0,25 %- Punkte auf 4,25 %. Im September 2024 entschied sich die EZB für eine zweite Zinssenkung und hat den Leitzins sogar um - 0,6 %-Punkte auf 3,65 % gesenkt. Nach den Schritten im Juni und September hat die EZB eine weitere Zinssenkung um - 0,25 % Prozentpunkte auf nun 3,4 % im Oktober 2024 beschlossen. Die Fed hat ihren Leitzins von Oktober 2023 bis August 2024 auch unverändert bei 5,5 % gelassen. Im September 2024 hat allerdings auch die US-Notenbank den Leitzins um - 0,5 %-Punkte auf 5,0 % gesenkt. Im November 2024 beschloss die Fed eine zweite Zinssenkung und hat den Leitzins um - 0,25 %-Punkte auf 4,75 % gesenkt. Weitere Zinsänderungen von der EZB und der Fed können nicht ausgeschlossen werden. Die Stabilus Gruppe begegnet all diesen Belastungen mit kontinuierlichen Prozessoptimierungen, um so den zu erwartenden Kostenanstieg im gesamten Geschäftsmodell größtmöglich über Effizienzprogramme zu kompensieren. Die globale Wirtschaft hat zuletzt an Dynamik verloren. Insgesamt deuten die aktuellen Konjunkturindikatoren nicht auf eine Belebung in den kommenden Monaten hin. Das verhaltene makroökonomische Umfeld sowie die konjunkturelle Entwicklung dürften auch nach der Jahreswende zu keiner wesentlichen Verbesserung führen. Voraussichtliche Entwicklung der Branche Voraussichtliche Entwicklung der Luftfahrtindustrie Die Entwicklung im Luftfahrtbereich lässt sich weiterhin nur schwer prognostizieren, da einerseits die Flugzahlen stetig wachsen, anderseits die Luftfahrtbranche kritischem Gegenwind aufgrund des Klimawandels und daraus abgeleiteten klimaverbessernden Maßnahmen ausgesetzt ist. Die Gesellschaft rechnet unter Berücksichtigung der Prognosen von Aviation Week-Angaben (Oktober 2025) damit, dass weltweit die Flugzeugflotten um durchschnittlich 3,1 % jährlich innerhalb der nächsten zehn Jahre wachsen werden. Des Weiteren wird ein Umsatz für Neuauslieferungen von 3,42 Billionen USD und ein Ersatzteilpotenzial von 1,4 Billionen USD über die nächsten zehn Jahre prognostiziert. Voraussichtliche Entwicklung des Industriesektors Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die damit verbundenen Unsicherheiten an den globalen Weltmärkten werden die Entwicklung des Industriesektors weiterhin beeinflussen. Neben den strukturellen Herausforderungen (z.B. geopolitische Zeitenwende) in Verbindung mit einer ausgeprägten Konjunkturschwäche und den zunehmend spürbaren Effekten einer restriktiven Geldpolitik (z.B. Zinsentwicklung) sind die Unternehmen mit einer abflachenden Nachfrage konfrontiert. Die Lieferengpässe im Industriesektor, die im Vorjahr einen Einfluss hatten, haben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 entspannt und die Lieferketten funktionieren. Allerdings verfügt der Industriesektor nun über teilweise hohe Lagerbestände, was bei einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums zu Risiken führen kann. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Wir erwarten für die General Aerospace weiteres Wachstum, welches u.a. durch den generellen Anstieg der Produktionsraten mehrerer Flugzeugtypen (hauptsächlich im Segment Narrow-Body - Schmalrumpfflugzeuge mit nur einem Kabinengang und maximal 6 Sitzplätzen pro Reihe) bei den OEMs gestützt wird. Im folgenden Geschäftsjahr wird die Gesellschaft vergleichbare Ausgaben wie im Geschäftsjahr 2023/2024 für Forschung und Entwicklung tätigen, um für zukünftige Wachstumschancen gerüstet zu bleiben. Die Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen die Kapazitätserweiterungen und Produktivitätsoptimierung am Standort Eschbach umfassen. Für das kommende Geschäftsjahr 2025/2026 wird ein Umsatzniveau zwischen EUR 13,5 Mio. und EUR 16,5 Mio. erwartet. Die Gesellschaft geht außerdem auf Ebene des EBIT von einem Zielwert zwischen EUR 2,0 Mio. und EUR 3,0 Mio. aus, je nach Zielerreichungsgrad des vorgenannten Umsatzplans. Die Auswirkungen des Boeing-Streiks, insbesondere damit verbundene Lieferungsverschiebungen, wurden in der vorgenannten Planung des Umsatzniveaus bereits berücksichtigt. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen abweichen, wenn die genannten Risiken eintreten oder sich die zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.
Eschbach, den 5. Dezember 2024 Stefan Peter Hermann Bauerreis Stefan Burg Christian Mutter Bilanz zum 30.09.2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Anhang Geschäftsjahr 2023/2024Eingetragen unter der Nr. HRB 300758 im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br.A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der General Aerospace GmbH, Eschbach, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanzgliederung wurde ergänzt um den Posten "Projekte in Entwicklung" im Bereich des Anlagevermögens, um die Transparenz weiter zu erhöhen. Ergänzend zu diesen Vorschriften des HGB waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss wurde außerdem unter der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang dargestellt. Von der möglichen Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten im Bereich der verbundenen Unternehmen wurde kein Gebrauch gemacht. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die für solche Gesellschaft vorgesehenen Erleichterungen werden in Anspruch genommen. II. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene bzw. erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige (lineare Methode) und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert bzw. um gebotene Zuschreibungen erhöht. Die dabei zugrunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren. In die Herstellungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten, bestehend aus angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten sowie angemessenen Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung, einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die dabei zugrunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die zu Herstellungskosten aktivierten Eigenleistungen enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten. Weiterhin werden angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung bei der Bewertung berücksichtigt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren nach der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Erwerbsjahr direkt abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteile mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Wertminderungen wurden durch Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt auf Basis der Herstellungskosten. Diese beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Weiterhin werden angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung bei der Bewertung berücksichtigt. Auf nicht gängige Teile werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Analog zu den Konzernrichtlinien wird die Reichweitenabwertung auf eine maximale Verbrauchsdauer von elf Jahren ermittelt. Die Gängigkeit wird auf Basis des durchschnittlichen Verbrauchs der letzten vier Geschäftsjahre berechnet, da die Ermittlung mit den Verbräuchen der letzten zwei Geschäftsjahre, gemäß Konzernrichtlinie, zu einer unsachgemäßen Abwertungshöhe des Lagerbestandes führt. Innerhalb der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden während der Herstellungs-/ Entwicklungsphase zudem Entwicklungsprojekte für Kunden aktiviert. Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich ggf. erforderlicher Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die allgemeine Gewährleistungsrückstellung wird auf Basis eines Referenzzeitraums bewertet und die fallspezifische Gewährleistungsrückstellung mithilfe eines Präzedenzfalls sowie der vergangenen Inanspruchnahmen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung bzw. Steuerentlastung mit den voraussichtlichen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Ansatz und das damit verbundene Wiederaufleben der Steuerlatenzen mit aktivem Überhang wird jährlich zum Bilanzstichtag geprüft. Im Berichtsjahr wird vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtsjahres dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 € 1,0 Mio. (i. Vj. € 1,1 Mio.). Davon wurden T€ 5 (i. Vj. T€ 7) in den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (Projekte in Entwicklung) als Entwicklungsleistungen aktiviert. In Höhe der aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände (T€ 196, i. Vj. T€ 213) besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Am Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Gesellschaften gehalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind entsprechend der Bewertungsgrundsätze nominal, abzüglich Abwertungen ausgewiesen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich in Höhe von T€ 1 (i. Vj. T€ 18) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von T€ 10.364 (i. Vj. T€ 1.795) auf das Cash-Pooling mit der Stabilus-Gruppe. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 49 (i. Vj. T€ 87) enthalten. Im Vorjahr waren Forderungen gegenüber debitorischen Kreditoren in Höhe von T€ 25 sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von T€ 12 enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von T€ 260 (i. Vj. T€ 260) und aus Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von T€ 242 (i. Vj. T€ 204) enthalten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aus noch nicht abgerechneten erhaltenen Lieferungen und Leistungen T€ 127 (i. Vj. T€ 336) enthalten. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2024
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 12.183 (i. Vj. 6.250) und beziehen sich in Höhe von T€ 3.400 auf ein gewährtes konzerninternes Darlehen. Für alle Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherungsgeschäft über Vermögensgegenstände der Gesellschaft. Steuern vom Einkommen und Ertrag und Steuerlatenzen Vor Saldierung betragen die aktiven Steuerlatenzen aus Verlustvorträgen T€ 1.366 (i. Vj. T€ 0), T€ 258 (i. Vj. T€ 0) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 18 (i. Vj. T€ 0) aus Rückstellungen. Die passiven Steuerlatenzen betragen T€ 77 (i. Vj. T€ 0) aus selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Zur Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 28,08 % zugrunde gelegt, wobei zur Berechnung des körperschaftsteuerlichen Verlustvortrags ein Steuersatz von 15,83 % und zur Berechnung des gewerbesteuerlichen Verlustvortrags ein Steuersatz von 12,25 % herangezogen wurde. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. In Höhe der aktivierten latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten wird anteilig eine Kundenrückvergütung in Höhe von T€ 188 (i. Vj. T€ 0) ausgewiesen. Dieser Anteil wurde für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2024 geleistet und ist daher dem künftigen Geschäftsjahr 2024/2025 zuzurechnen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr 2023/2024 beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 504 (i. Vj. T€ 940) davon aus einer Kundenrückvergütung für den Zeitraum Januar bis September 2023 in Höhe von T€ 413 (i. Vj. T€ 0) und Währungsgewinne von T€ 100 (i. Vj. T€ 339). Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2023/2024 beinhalteten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Serviceprovisionen in Höhe von T€ 508 (i. Vj. T€ 489) und Währungsverluste über T€ 585 (i. Vj. T€ 442). B. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Aus der Nutzung von fremden Gegenständen aufgrund von Miet-, Leasing-, Lizenz- und Wartungsverträgen, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 378 (i. Vj. T€ 359). Davon sind T€ 326 innerhalb eines Jahres fällig (i. Vj. T€ 284). Die betragsmäßige Angabe beinhaltet hierbei die voraussichtlich jährlich zu zahlenden Beträge aus den genannten vertraglichen Verpflichtungen. Darin sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 230 p.a. (i. Vj. T€ 230) enthalten. Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023/2024 beschäftigten Mitarbeiter beträgt 58. Die Anzahl der Mitarbeiter unterteilt sich in 32 gewerbliche Arbeitnehmer und 26 Angestellte, darin sind zwei teilzeitbeschäftigte gewerbliche Arbeitnehmer und zwei teilzeitbeschäftigte Angestellte enthalten. Seit September dieses Berichtsjahres wird die erste Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern bestellt sind die Herren Stefan Peter Hermann Bauerreis, Herzogenaurach, Geschäftsführer Bereich Finanzen und Administration, Stefan Burg, Ettringen, Geschäftsführer Bereich Vertrieb und Verwaltung - mit Beschluss vom 25.09.2023, Christian Mutter, Heide, Geschäftsführer Bereich Vertrieb und Verwaltung - mit Beschluss vom 01.12.2023. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da im Geschäftsjahr 2023/2024 nur die Geschäftsführer Erik Martinus Johannes van den Dolder (ausgeschieden zum 31.03.2024) und Christian Mutter Gehalt von der Gesellschaft bezogen haben. Beziehungen zur Muttergesellschaft Die General Aerospace GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die Gesellschaft gehört seit dem 1. April 2019 über den Mehrheitsgesellschafter Stabilus Motion Controls GmbH, Langenfeld, zum international tätigen Stabilus- Konzern und ist in den Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) der Stabilus SE, Frankfurt am Main, einbezogen (kleinster und größter Kreis). Der Geschäftsanteil der Stabilus Motion Controls GmbH beläuft sich zum 30.09.2024 auf 95 %. Der IFRS-Konzernabschluss der Stabilus SE, Frankfurt am Main, wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften veröffentlicht und beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht. Gewinnverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.800 sowie den Verlustvortrag von T€ -6.288 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Uns sind bis zur Aufstellung unseres Jahresabschlusses keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden.
Eschbach, 5. Dezember 2024 General Aerospace GmbH Stefan Peter Hermann Bauerreis Stefan Burg Christian Mutter Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die General Aerospace GmbH, Eschbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der General Aerospace GmbH, Eschbach, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der General Aerospace GmbH, Eschbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Stefan Dorissen, Wirtschaftsprüfer Sven Henrich, Wirtschaftsprüfer |
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