Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH
Querenburger Straße 29, 58455 Witten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Dümenil seit 21.6.2019 | Prokura |
Jürgen Willy Hecht seit 13.12.2017 | Geschäftsführer |
Thorsten Kröger seit 27.8.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
Regionalverband Ruhr | 64.14% |
Stadt Duisburg | 8.16% |
Stadt Bochum | 7.15% |
Stadt Witten | 4.26% |
Stadt Bottrop | 4.05% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (vormals: Freizeitzentrum Kemnade GmbH) hat ihren Sitz in Bochum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 704 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Der vorliegende Jahresabschluss wird unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß § 265 Abs. 5 HGB neue Posten und Zwischensummen hinzugefügt. Die Gesellschaft führt zum 31. Dezember 2023 vier Betriebsstätten (Revierpark Vonderort, Revierpark Nienhausen, Revierpark Mattlerbusch und Freizeitzentrum Kemnade). II. Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt, da bei der Aufstellung unterstellt wurde, dass die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Liquidität und zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit auch zukünftig ausreichende und rechtzeitige Zuschüsse der Gesellschafter erhält. Die Gesellschafterin Regionalverband Ruhr (RVR) hat sich mit einer Erklärung vom 12. Mai 2020 bereit erklärt, den Liquiditätsmehrbedarf der Gesellschaft für die Jahre 2020 ff. in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung und ggf. mit den Mitgesellschaftern zu lösen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden durch planmäßige Abschreibungen gemindert, die auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer sowie steuerlich anerkannter Maßstäbe ermittelt wurden. Investitionsobjektgebundene Zuschüsse für die Anschaffung von Gegenständen des Anlagevermögens werden als Sonderposten für Investitionszuschüsse auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der Anlagegüter ergebniswirksam aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird separat als Ertrag aus der Auflösung von Sonderposten ausgewiesen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im laufenden Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch Bildung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe gebildet worden, wie sie Auszahlungen vor dem Stichtag betreffen, die zu einem Aufwand nach dem Bilanzstichtag führen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Stammeinlage ist in voller Höhe erbracht. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den restlaufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden, abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe gebildet worden, wie sie Einzahlungen vor dem Stichtag betreffen, die zu einem Ertrag nach dem Bilanzstichtag führen. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ansprüche von Kunden gegenüber der Gesellschaft aus dem Kauf von 11er Karten, Jahreskarten, Halbjahreskarten, Gutscheinen und Geldwertkarten erfasst. Die Bewertung dieser Verpflichtungen basiert auf Schätzungen hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit und des Umfangs der Inanspruchnahme der Leistungen durch die Kunden. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel als Anlage 1 zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter mit T€ 524 (Vorjahr T€ 261) resultieren im Wesentlichen aus noch nicht ausgezahlten Zuschüssen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert € 440.300,00, ist voll eingezahlt und entfällt zum 31. Dezember 2023 auf folgende Gesellschafter:
Im Geschäftsjahr 2023 führten die Gesellschafter der Kapitalrücklage insgesamt T€ 8.670 (Vorjahr: T€ 5.451) Zuschüsse zu, die sich aus Betriebskostenkostenzuschüssen von T€ 4.298, T€ 237 Corona-Sonderzuschüssen und T€ 1.751 Energiekostenzuschüssen. Des Weiteren haben oder werden die Gesellschafter von den zum 31. Dezember 2022 bestehenden Gesellschafterdarlehen Verbindlichkeiten von T€ 1.705 erlassen (oder in ihrer Wirkung vergleichbare Entscheidungen treffen) und Tilgungszuschüsse von T€ 679 gewähren. Weitere T€ 30 wurden durch die Umwidmung eines im Sonderposten dargestellten Investitionszuschuss zugeführt. Zur Deckung des Jahresfehlbetrages wurden T€ -5.762 aus der Kapitalrücklage entnommen, vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafter. Durch die Zuschüsse und die Entnahme erhöht sich der Betrag der Kapitalrücklage, vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafter, um T€ 2.938 (Vorjahr T€ -566). 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Sonderposten für Investitionszuschüsse entfallen mit T€ 3.688 auf das Freizeitzentrum Kemnade, mit T€ 4.676 auf den Revierpark Vonderort, mit T€ 1.514 auf den Revierpark Nienhausen und mit T€ 494 auf den Revierpark Mattlerbusch. Die Zugänge zu den Sonderposten in Folge von Investitionen im Geschäftsjahr betragen T€ 748. Der Ertrag aus der Auflösung von Sonderposten beträgt T€ 621. T€ 30 wurden zu in einen konsumtiven Zuschuss umgewidmet und der Kapitalrücklage zugeführt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen für Fernwärme (T€ 380), Ausgleichsansprüche für Urlaub und Überstunden (T€ 214), Jahresabschlusskosten (T€ 40), Jubiläumsansprüche (T€ 30), Archivierungskosten (T€ 16) und übrige ausstehende Rechnungen (T€ 6). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten im Jahresabschluss setzen sich hinsichtlich ihrer Fristigkeiten folgendermaßen zusammen (in Klammern: Vorjahreswerte):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt abgesichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten im Wesentlichen mit T€ 405 Rückzahlungsverpflichtungen von nicht verbrauchten Zuschüssen und mit T€ 200 eine verzinste Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Stadt Gelsenkirchen. Das Darlehen ist zum 6. Mai 2024 endfällig zurückzuzahlen und es besteht eine Rangrücktrittserklärung der Stadt Gelsenkirchen gegenüber der Gesellschaft hinsichtlich dieser Darlehensforderung. Es ist geplant, T€ 100 des Darlehens über den 6. Mai 2024 hinaus weiter zu prolongieren. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Gesellschaft ist Versorgungsverpflichtungen durch die Anmeldung ihrer Arbeitnehmer bei öffentlichen Zusatzversorgungskassen eingegangen. Durch die Verschmelzung im Jahr 2017 sind die Anwartschaften der Mitarbeiter auf Zahlung öffentlicher Zusatzversorgungsleistungen auf die Kommunale Versorgungskasse Westfalen-Lippe, Münster (kvw), übertragen worden. Der vom Arbeitgeber getragene Umlagehebesatz beträgt im Jahr 2023 4,5 %. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld von 3,25 % des ZVK-pflichtigen Entgelts erhoben. Die Stadt Gelsenkirchen hat auf Coronaverbindlichkeiten in Höhe von € 60.590,66 und Ukraine-Krise-Verbindlichkeiten in Höhe von € 49.447,40 unter der auflösenden Bedingung der Besserung der wirtschaftlichen Lage der Betriebsstätte Nienhausen verzichtet. Eine Besserung der wirtschaftlichen Lage liegt insbesondere dann vor, wenn die Betriebsstätte Nienhausen in den folgenden Geschäftsjahren einen Jahresüberschuss erzielen sollte. In diesem Fall können die erlassenen Verbindlichkeiten von der Stadt Gelsenkirchen ganz oder teilweise zurückgefordert werden. 8. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
9. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen von T€ 965 (Vorjahr: T€ 8), Erträge im Zusammenhang mit Erstattungen von Versicherungen in Höhe von T€ 120 (Vorjahr T€ 63), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 237 (Vorjahr T€ 99), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 9) und Personalkostenzuschüsse in Höhe von T€ 571 (Vorjahr T€ 740) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 36 (Vorjahr T€ 17) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten ansonsten im Wesentlichen Aufwendungen für Verwaltungskosten, Werbung, Versicherungsbeiträge sowie Mieten/Pachten und sonstige Grundstückskosten. Die Gesellschaft erzielt, wie im Vorjahr, keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiteranzahl Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer wird nachfolgend dargestellt:
Zum Stichtag waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
2. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an: - Herr Jürgen Hecht, Dipl.-Kaufmann, Wetter an der Ruhr Die Vergütungen der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
3. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat berät und überwacht die Geschäftsführung. Dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Personen unter Angabe der Vergütung an:
11.620,00 4. Beiräte Die Gesellschaft hat für jede Betriebsstätte einen Beirat gebildet, der die Geschäftsführung in projektbezogenen, organisatorischen und strategischen Fragen betreffend die jeweilige Betriebsstätte berät. Den Beiräten gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Personen an: a) Betriebsstätte Kemnade, Witten
b) Betriebsstätte Vonderort, Oberhausen
c) Betriebsstätte Nienhausen, Gelsenkirchen
d) Betriebsstätte Mattlerbusch, Duisburg
VI. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das in der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 als Aufwand berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 72 (Vorjahr: T€ 64). Das Honorar unterteilt sich in Abschlussprüfungsleistungen T€ 29 (Vorjahr: T€ 32), Steuerberatungsleistungen T€ 31 (Vorjahr: T€ 17) und sonstige Leistungen T€ 12 (Vorjahr: T€ 15). VII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € -5.761.544,48 durch eine Entnahme aus der Kapitalrücklage auszugleichen.
Witten, 25. April 2024 Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH Jürgen Hecht, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Entwicklung Kapitalrücklage vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensZweck der Gesellschaft ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, des Sports, der Kinder-, Jugend- und erstmals seit dem Jahr 2023 auch der Altenhilfe sowie der Kultur und des Landschaftsschutzes. Diese Zwecke wurden verwirklicht durch den Betrieb von Freizeitanlagen mit regionaler Bedeutung, die als Betriebsstätten der gemeinnützigen GmbH geführt werden. Angebote der Gesellschaft sind u. a. öffentliche Badbereiche, sonstige Einrichtungen des Jedermannschwimmens, verschiedene Angebote zur Sport- und Gesundheitsförderung, zielgruppenorientierte Programm- und Veranstaltungsangebote, sowie Park-, Spiel-, Sport- und Wassersportflächen und dazu passende Gesundheits- und Wellnessdienstleistungen in den 2023 modernisierten Parkanlagen und öffentlichen Bädern der Gesellschaft. Von der Gesellschaft werden folgende Betriebsstätten geführt: • Freizeitzentrum Kemnade, Witten • Revierpark Mattlerbusch, Duisburg • Revierpark Nienhausen, Gelsenkirchen • Revierpark Vonderort, Oberhausen 2. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Arbeitslosenquote beträgt zum Zeitpunkt der Berichtserstellung 6,1 %. Die Quote ist damit abermals um 0,4 % höher als im Vorjahr. Es bleibt aber schwierig, vor allem Fachpersonal für die Aufrechterhaltung des Bäderbetriebs und der Verwaltung zu bekommen. Die hohe Inflation des Jahres 2023 wurde durch Lohnerhöhungen in den letzten Monaten etwas kompensiert, so dass das Konsumklima wieder leicht anzieht. Das Jahr 2023 zeichnete sich durch eine Rezession aus, für 2024 ist von einem Wachstum von unter 1 % auszugehen. Der gesamtwirtschaftliche Rahmen ist den Vorhersagen nach dennoch mittel- und langfristig eher positiv. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft und ihrer Betriebsstätten3.a Einfluss der Corona- und Ukrainekrisen, staatliche EnergiepreisbremsenDie COVID-19 Pandemie hatte auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 nur noch geringfügige Auswirkungen. Die für die FMR relevanten Energiepreise waren auch im Geschäftsjahr 2023 auf sehr hohem Niveau und haben die Ergebnisse der Bäder stark beeinträchtigt, haben sich allerdings nicht so dramatisch entwickelt, wie dies im Wirtschaftsplan befürchtet wurde. Besonders deutlich waren die Auswirkungen in Mattlerbusch. Die Rechtslage zur Inanspruchnahme der staatlichen Energiepreisbremsen war zu Beginn des Jahres noch unklar. Die Energiehilfen konnten aber in voller Höhe (ca. 1,14 Mio. € bzw. 1,23 Mio. € inkl. Dezemberhilfen) in Anspruch genommen werden, dennoch belasten 1,0 Mio. € höhere Energiekosten als 2022 unser Jahresergebnis. 3.b Die Lage im Freizeitzentrum KemnadeAuch in Kemnade belasten 545 T€ höhere Energiekosten als im Vorjahr das Ergebnis. Durch den Verkauf von Haus Herbede (realisierter Buchgewinn von 965 T€) liegt das Ergebnis bei -224 T€ liegt und ist damit das beste Ergebnis der letzten Jahre. Erfreulich ist auch, dass der Kemnader Bad- und Saunabereich trotz eines verregneten Sommers mit 335 T Besuchern die Vor-Corona-Besucherzahl des Jahres 2019 (335 T) wieder erreicht hat. Weitere Modernisierungsmaßnahmen im Freizeitbad Heveney Die Qualität der Angebote wurde auch im Jahr 2023 durch verschiedene kleinere Maßnahmen gesteigert. Sowohl Energie- als auch Marketingmaßnahmen wurden durchgeführt. Auch konnte die Angebotsvielfalt, gerade im Bereich der gut besuchten Veranstaltungen, verbessert werden: Vereinzelt wurden weitere Bereiche mit modernem LED-Licht ausgestattet. Diese Maßnahmen werden in 2024 komplett abgeschlossen sein. Zur Verbesserung unserer Wasserqualität wurden zwei Drehkolbengebläse in der Wasseraufbereitung installiert. Des Weiteren wurde eine neue Messzelle zur Bestimmung und Steuerung der Chemikalien angeschafft. Für die dringend erforderliche Erneuerung der Dachkonstruktion im Freizeitbad Heveney wurden bereits die Leimbinder angefertigt und Ende Dezember geliefert, so dass der geplante Baubeginn in der zweiten Januarwoche 2024 erfolgen konnte. Es wurden neue Liegen für die Bereiche der Sauna und der Schwimmhalle angeschafft, um mehr Ruhemöglichkeiten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Das Event- und Kurskonzept für die Bad- und Saunalandschaft wurde überarbeitet und durch neue Veranstaltungen ergänzt. Dazu gehörten zwei DJ-Events im Bad, die Erweiterung der Saunanächte sowie ein neu ausgedehntes Kursangebot. Ein weiterer Mitarbeiter wurde zum Saunameister ausgebildet, um unser Saunaangebot weiter zu stärken. Das Freizeitbad Heveney hat im Laufe des Jahres einen eigenen Instagram-Kanal bekommen, um so weitere Kunden zu erreichen und zu gewinnen. Der neue Pächter der Saunagastronomie hat ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken, was sehr gut von den Gästen angenommen wird und zu einer Umsatzsteigerung von 65 % geführt hat. Attraktivierung am Kemnader See Eine weitere Parkplatzbewirtschaftungsanlage am Hafen Heveney wurde in Eigenregie installiert und ist seit dem 06.07.2023 in Betrieb. 14 Beleuchtungsmasten und eine Videoüberwachung sorgen für mehr Sicherheit und Wohlbefinden auf dem Parkplatz. Das mag zunächst nicht als Attraktivierung verstanden werden, tatsächlich führt aber diese Lösung zu mehr Ordnung und vor allem zu mehr Sicherheit für Besucher vor allem an langen Winterabenden. Weitere 10 Metallliegen wurden aus dem Freizeitbad Heveney zur Verfügung gestellt und rund um den See platziert, um die Verweildauer der Gäste am See zu erhöhen. Außerdem wurden erneut zwei neue Simply 19 für den Kursbetrieb der Wassersportschule erworben. 5 neue Tretboote mit verschiedenen Tiermotiven bereichern das Angebot für die kleinen Besucher. Auch der Verleih in der Halle Gibraltar wurde mit neuen Fahrrädern ausgestattet und bekam darüber hinaus neue Inliner. Die Beschilderung rund um den See wurde erneuert und trägt nun einheitlich das FMR-Logo. Der Fallschutz auf Spielplätzen wurde gewechselt und die Holzspielgeräte haben einen neuen Holzschutzanstrich bekommen. Wassersportschule In 2023 wurde die Liquidation der Wassersportschule Kemnade abgewickelt und das Stammkapital zurückgezahlt. Die noch vorhandenen Bankbestände der Wassersportschule in Höhe von 110.887,65 € wurde von der Betriebsstätte Freizeitzentrum Kemnade vereinnahmt und haben die Liquidität erhöht. Haus Herbede Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Burganlage "Haus Herbede" belastet seit Jahren die Etats der Gesellschafter Witten und EN. Zum Stichtag 01.10.2023 wurde Haus Herbede nach einer mehrjährigen Konzeptausschreibung für 1 Mio. € an Herrn Markus Bürger verkauft. Damit konnte ein erheblich höherer Verkaufspreis gegenüber dem Angebot aus dem Jahr 2017, das bei 445.000,00 € lag, erzielt werden. Der Verkaufserlös entlastet fast in gleicher Höhe das Kemnader Ergebnis. 3.c Die Lage im Revierpark MattlerbuschAuch im Revierpark Mattlerbusch hatte die Corona Pandemie in 2023 kaum noch Auswirkungen. Besonders beliebt waren die Veranstaltungen, die erstmals seit Jahren wieder vollumfänglich stattfinden konnten: Sauna- und Romantiknächte, Familienangebote wie die beliebte Kindersauna und auch Motto-Tage, die regelmäßig angeboten wurden. Dies zeigte sich auch deutlich an den Besucherzahlen, die an das Niveau von 2019 fast heranreichten. Rund 215.000 Gäste besuchten die Therme mit Sauna und Sole und weitere 41.200 Gäste besuchten das Wellenbad. Es kamen insgesamt 43.598 Besucher mehr als geplant. So erreichte der Revierpark Mattlerbusch einen fast 675 T€ höheren Umsatz als im Vorjahr und schloss deutlich besser ab als geplant (-3.500 T€), erzielte jedoch energiepreisbedingt mit -1.542 T€ ein etwas schlechteres Ergebnis als im Vorjahr. Energiesituation in Mattlerbusch Das Jahr 2023 ist besonders in Mattlerbusch von hohen Energiekosten geprägt. Aufgrund der steigenden Energiepreise hatten sich die Beiräte und der Aufsichtsrat bereits im Jahr 2022 dazu entschlossen, ab dem 1. Juli 2022 auf alle Tarife für Erwachsene einen Aufschlag von 1 € zu erheben. Kindertickets waren und sind davon ausgenommen. Die Akzeptanz bei den Besuchern war und ist groß. Der Energieeuro wurde bis heute beibehalten. In der Beiratssitzung im Mai 2023 wurde erstmalig der Wunsch geäußert, die aktuellen Energiepreis- und Besucherzahlenentwicklungen im Vergleich zu den Jahren vor der Krise zu prüfen, um so den Energiezuschlag auf Basis der Fakten erneut zu diskutieren. Jedoch zeigt die Energiepreisentwicklung deutlich auf, unter welchem Druck die Niederrhein-Therme auch weiterhin steht. Die Entwicklung der Energiepreise (hier Arbeitspreise ohne Steuern und Netzentgelte) zeigt sich wie folgt: Strom (jährlicher Verbrauch liegt bei rund 2 Millionen kWh)
Wärme (jährlicher Verbrauch liegt bei rund 7 Millionen kWh)
Durch die Wegnahme des Energieeuros würden die Besucherzahlen voraussichtlich nicht steigen. Bei der aktuellen Besucherzahl würde dies einen Umsatzverlust in Höhe von netto mindestens 200 T€ ausmachen, der ggf. von den Gesellschaftern aufgefangen werden müsste. Aufgrund der andauernden hohen Kosten wurde einstimmig daran festgehalten, die immer noch hohen Energiekosten so zu einem kleinen Teil abzufangen. Ersatzneubau Niederrhein-Therme Um die Niederrhein-Therme für die kommenden Jahre betriebssicher, wirtschaftlich und energetisch sinnvoll aufzustellen, die Besucherzahlen zu steigern und neue Zielgruppen zu erschließen, bedarf es nicht nur einer vollumfänglichen Sanierung, sondern vielmehr auch einer Attraktivierung, einer Anpassung und Erweiterung des Gesamtkonzepts und, am wichtigsten, einer zukunftsfesten Energieversorgung. Deswegen soll geprüft werden, ob ein Neubau oder einer Generalsanierung der Niederrhein-Therme Optionen sein können und welche Kosten dabei auf die Gesellschaft zukommen würden. Und so haben wir mit Hilfe eines Vergaberechtsanwalts die Ausschreibung für diese Planung veröffentlicht. Bis zum 28. November 2023 hatten Bewerber Zeit, ihr Interesse an diesem Projekt zu bekunden und ihre Befähigung dazu nachzuweisen. Zusammen mit dem in 2023 gebildeten Bauausschuss der Niederrhein-Therme wurde dann das Auswahlverfahren gestartet, was zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung noch nicht abgeschlossen war. Der Architekt soll zunächst eine Planung und Kostenberechnung vornehmen, die etwa dem Arbeitsstand der Leistungsphase 3 HOAI entspricht. Dies wird als Grundlage für geplante Fördermittelanträge gesehen. Bisher sind Planungskosten in Höhe von ca. 30 T€ netto angefallen. Diese werden von beiden Gesellschaftern zu gleichen Teilen getragen. Zukunft und Heimat: Revierparks 2020 Das Projekt Revierparks 2020 konnte im Sommer 2023 erfolgreich mit einem kleinen Eröffnungsfest abgeschlossen und gefeiert werden. Durch veränderte klimatische und gesellschaftliche Anforderungen sind sowohl die ökologische Aufwertung und Revitalisierung als auch die barrierearme und für alle frei zugängliche Gestaltung der Angebote in den Parkanlagen notwendig geworden; zeitgemäße Freizeitangebote ermöglichen nun besondere Erlebnisse und steigern die Attraktivität des Revierparks. Der zentrale Platz um das Gradierwerk herum ist seit dem Sommer 2023 wieder komplett zugänglich. Der gesamte zentrale Bereich wurde neugestaltet und aufgewertet. Er erfreut sich großer Beliebtheit, ebenso wie der neue, große Erlebnisspielplatz, die Boule Bahnen und der um den Musikpavillon angelegte Naschgarten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Auf dem Gradierwerkplatz befinden sich ein Kiosk mit einem Biergarten und auch eine Toilettenanlage wurde zumindest übergangsweise aufgebaut. Für das Urban Gardening Projekt konnte ein Partner gefunden werden, der mit seinen Mitarbeitern und Kunden mit großem Engagement und Freude anpflanzt und pflegt. Es handelt sich hierbei um das HPZ Duisburg (LVR-Verbund Heilpädagogischer Hilfen). Die Parkpflege nach dem neuen Parkpflegekonzept erfolgt durch das bereits vorhandene Parkpflegeteam. Dies stellt eine Herausforderung für das Team dar, da Gartenpflegeexperten nicht zur Verfügung stehen. Stellvertretend für alle FMR-Parks sei hier besonders erwähnt, dass dieses Projekt die Zukunft der Parks prägen wird und die Parks seit der Wiedereröffnung deutlich mehr Zuspruch erfahren. 3.d Die Lage im Revierpark NienhausenDie Besucherzahlen im Saunabereich beliefen sich auf insgesamt 98.518 (Vorjahr 88.961) Gäste. In das Freibad Nienhausen kamen dagegen leider nur 14.630 (Vorjahr 23.296) Gäste. Zukunft und Heimat Die ökologische Aufwertung und Umgestaltung der Parkanlage mit umfangreicher Aufwertung der Angebote durch neue Spielbereiche, Wegeführungen, Beleuchtungen und Pflanzungen wurde im ersten Halbjahr fertiggestellt. Am 18. Juni konnte unter Mitwirkung von Landesministerin Neubauer und Landesminister Krischer der Park der Bevölkerung übergeben werden. Die Parkangebote werden seitdem sehr gut angenommen. Dem erhöhten Pflegeaufwand wird in Abstimmung mit den Gesellschaftern Rechnung getragen und über Parkpflegekonzepte weiterentwickelt. Starkregenereignis Im August des Jahres mussten durch ein nächtliches Starkregenereignis zahlreiche technische Einrichtungen wie Pumpen, Heizkessel etc. komplett ausgetauscht werden. Der Gesamtschaden belief sich auf über 100 T€ und konnte über die Elementarschadenversicherung abgedeckt werden. Veranstaltungen und Zirkus Probst Veranstaltungen wie das Parkfest konnten wegen der noch durchgeführten Bautätigkeit und der damit verbundenen terminlichen Engpässe noch nicht durchgeführt werden, sollen zukünftig aber wieder mehr stattfinden. Der Weihnachtszirkus Probst gastierte zum Jahreswechsel wieder auf dem Festwiesenbereich und will auch in den nächsten Jahren zu Gast sein. Allerdings bedarf die Festwiese umfangreicherer Entwässerungsmaßnahmen, da mit dem Projekt Zukunft und Heimat die Topographie nun etwas anders ist und Drainagerohre verlegt wurden. 3.e Die Lage im Revierpark VonderortSeit Ende August 2019 ist das große Solebecken des Standortes mit einem kapitalen Schaden ausgefallen. Nach intensiven Diskussionen mit den Gesellschaftern und den politischen Vertretern wurde immer deutlicher, dass bis auf das neu modernisierte Freibad und die im Jahr 2010 gründlich überholte Gartenanlage der Sauna sowohl das Schwimmbad als auch das Freizeithaus so stark sanierungsbedürftig sind, dass hier nur noch der Ersatzneubau beider Einrichtungen als eine sinnvolle Option erscheint. Dieses Vorhaben mit dem Arbeitstitel "Komplettlösung" wurde im Laufe des Jahres 2022, regelmäßig begleitet durch den Beirat Vonderort und den Aufsichtsrat der FMR, weiterentwickelt. Nach europaweiter Ausschreibung der Planungsleistung arbeitete ein Team aus Fachplanern und dem beauftragten Architekturbüro an der Planung dieses Projekts weiter. Im Spätsommer wurde auf Basis der Planungen ein Förderantrag beim Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK) vorbereitet und eingereicht. Leider wurde der Antrag zum Ende des Jahres 2022 nicht positiv beschieden. Das Vorhaben wurde daraufhin umgeplant, um dem Förderfokus "Generalsanierung vor Ersatzneubau" eher zu entsprechen. Im Spätsommer 2023 wurde ein erneuter Antrag des gleichnamigen Förderprogramms des Jahres 2023 gestellt und obwohl der Umfang des Förderprogramms um mehr als die Hälfte gekürzt wurde, hat unser Antrag auf "Energetische Generalsanierung des Revierparkbades" die Förderhöchstsumme von 6 Mio. Euro erhalten. Trotz des reduzierten Badangebots, eines schlechten Sommers und 4.840 Freibadgästen weniger als geplant, besuchten 2023 101.675 Gäste und damit 5.254 mehr als erwartet die Anlage. Bewegungshügel und Zukunft und Heimat Die Multisportfläche auf dem Bewegungshügel wurde am 10. August 2022 offiziell eröffnet. Zum Winter 2023 ließ die FMR noch eine Beleuchtungsanlage für den Bewegungshügel erstellen. 1,394 Mio. EUR Fördermittel, übrigens auch aus dem Förderprogramm "Sanierung kommunale Infrastruktur", sind in dieses Projekt geflossen, bei knapp 1,487 Mio. EUR Gesamtkosten eine sehr hohe Förderquote. Mit der Neueröffnung der Revierparks, auch der Vonderorter Park wurde am 18.06.2023 wieder seiner Bestimmung übergeben, hat die Multisportanlage auf dem Bewegungshügel im Jahresverlauf einen sehr großen, in diesen Maßen nicht angenommen Zuspruch erfahren. 3.f Organisation und IT-Infrastruktur der FMRDer Führungskreis der FMR hat sich als zentrales Führungselement bewiesen und wurde im Laufe des Jahres 2023 um die Leitung der Finanzbuchhaltung, Frau Belinda Zrno, der auch Prokura erteilt wurde, erweitert. Damit besteht der Führungskreis nun aus fünf Führungskräften, den Betriebsstätten-Leitungen und dem Geschäftsführer: Jürgen Hecht, Geschäftsführer; Franz Dümenil, Leiter der Betriebsstätten Vonderort und Nienhausen und Prokurist der FMR mit dem Themenschwerpunkt Technik; Dirk Clemens, Leiter der Betriebsstätte Kemnade mit dem Themenschwerpunkt Personal sowie Sandra Blat y Bränder, Leiterin der Betriebsstätte Mattlerbusch, mit dem Themenschwerpunkt Marketing und Frau Zrno, Leitung Finanzbuchhaltung und Controlling. Die Organisationsstruktur ist als schmal zu bezeichnen, vor allem vor dem Hintergrund des administrativ aufwändigen Rahmens der FMR und einer Vielzahl von externen Terminen in örtlichen Gremien. Die IT-Infrastruktur wurde bereits im Jahr 2022 durch das Vertragsmanagementtool "ELO" erweitert. Dies wurde im Jahr 2023 bereits umfangreich gepflegt. Durch die Ausstattung der Verwaltungsmitarbeiter mit Notebooks, Monitoren und Telefonen können diese auch aus dem Home-Office vollumfänglich auf Dateien und Systeme zugreifen. Die FMR nutzt zwei Zoom-Lizenzen für Videokonferenzen. Mit Beginn des Jahres 2023 hat die FMR die Finanzbuchhaltung des Revierparks Gysenberg übernommen. 3.g GerichtsprozesseEs gab keine Rechtsstreitigkeiten im Jahr 2023. 3.h PachtverhältnisseDer Pachtvertrag "Zeltfestival" in Kemnade wurde für weitere 5 Jahre mit besseren Konditionen verlängert. Außerdem ist in diesem Vertrag erstmals verankert, dass die Erträge aus der Bewirtschaftung der Parkplätze am Bad und am Hafen allein der FMR zustehen. Ebenfalls in Kemnade wurde das Pachtverhältnis der Seegastronomie nicht verlängert und stattdessen mit einem neuen Pächter neu abgeschlossen. In Vonderort scheiterte die geplante Veranstaltung "Lumina" nach einem Veto des Umweltausschusses Oberhausens. Mehrere kleine Pachtverhältnisse mit gastronomischen Dienstleistern, Eis- und Kaffeeverkäufern, Imbissbetreibern etc. pp. wurden abgeschlossen oder verlängert und es galt im Jahr 2023 zahlreiche Altschwierigkeiten mit unseren Pächtern zu lösen, die fast ausschließlich auf die Coronakrise zurückzuführen waren. 4. Wirtschaftliche Lage4.a Entwicklungsbeeinträchtigende TatsachenDie hohen Energiepreise des Jahres 2023 haben wie bereits erwähnt das Ergebnis der FMR stark belastet. Die Transformation hin zu erneuerbaren Energien ist deswegen für uns wichtig, gleichzeitig aber auch schwieriger und langwieriger als erwartet. So wurde der geplante Bau einer Photovoltaikanlage im Freizeitzentrum Kemnade das ganze Jahr 2023 über verfolgt und ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung im April 2024 immer noch nicht genehmigungsreif. Aber auch der über die Jahre entstandene Sanierungsstau hemmt die Entwicklung der Gesellschaft. Sehr deutlich wird das am Beispiel des ausgefallenen Solebeckens in Vonderort. Der Neubau unserer Anlagen, bestenfalls gefördert mit öffentlichen Mitteln, scheint hier das beste Mittel zur Lösung dieses Problems zu sein. Neben Sanierungsstau und hohen Energiekosten belasten immer höhere Personalaufwendungen die Gesellschaft. Die Bäder in ihrer jetzigen Ausgestaltung erfordern eine angemessene und vorgeschriebene Personalausstattung, um Unfälle zu verhindern und den ordnungsgemäßen Anlagenbetrieb zu gewährleisten. Die Parkanlagen bedürfen gerade nach Fertigstellung des Zukunft und Heimat Projekts vermehrter Pflege. 4.b Strategieprozess der Freizeitgesellschaft Metropole RuhrDer im Jahr 2022 begonnene Strategieprozess der FMR wurde im Jahresverlauf 2023 finalisiert und abgeschlossen. Verständlicherweise lassen sich viele der in der Strategie beschlossenen Punkte und Ziele nur mit erheblichen Investitionen erreichen. Dies wurde bei der Wirtschaftsplanung für das Jahr 2024 mit den Gesellschaftern diskutiert und bei möglicher Realisierung in die Investitionsplanung aufgenommen. Auch wenn bereits im letzten Lagebericht detailliert auf die Strategie eingegangen wurde, sollen die wesentlichen Ergebnisse hier nochmals aufgezeigt werden. Die Vision der FMR lautet: Gesunde Naherholung und aktive Freizeitgestaltung für alle in der Metropole Ruhr. Die Mission lautet: Wir sind DER Motor für die Entwicklung nachhaltiger und vielfältiger Freizeitangebote zum Nutzen der Menschen in der Metropole Ruhr. Das Leitbild der FMR lautet: 1. Wir bieten allen Menschen der Metropole Ruhr Spaß, Spiel und Sport sowie Ruhe, Rast und Reflektion in naher Umgebung. 2. Unsere Angebote sind bürgernah und gut, sympathisch und bezahlbar. 3. Mit unseren Angeboten vermitteln wir unseren Gästen eine aktive, gesunde und nachhaltige Lebensweise. 4. Wir nutzen die Vorteile einer Zentralorganisation und steigern kontinuierlich unsere Qualität und Kompetenzen. 5. Wir handeln ausgewogen, kaufmännisch verantwortungsvoll und entscheiden wirtschaftlich. 6. Wir sind Vorbild in der pragmatischen Umsetzung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. 7. Wir positionieren die FMR als Dachmarke, stellen die Alleinstellungsmerkmale der Standorte heraus und entwickeln unser Team. 8. Wir arbeiten gemeinsam und abgestimmt: Mit Kollegen, mit Kommunen und Institutionen der Metropole Ruhr. Die Qualitätsaussage der FMR lautet: Sicher: Angebote und Aufenthaltsmöglichkeiten entsprechen modernsten Standards und sind geprüft. Hauptwege und -parkplätze sind beleuchtet. Soziale Kontrolle ist Gestaltungsziel. Schwimmen in unseren Bädern ist sicher. Sauber: Unsere Bäder sind vorbildlich sauber, unsere Anlagen und Immobilien sind gepflegt. Wir kümmern uns vorrangig selber darum. Sympathisch: Wir sind freundlich und finden passende, pragmatische und preiswerte Lösungen. Unsere Angebote sind bezahlbar, gut und unkompliziert. 4.c Ergebnis, Aufwands- und ErtragslageDas Jahresergebnis vor Zuschüssen beträgt -5.761.544,48 € nach -6.221.950,46 € in 2022. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 11.328.415 € erzielt, nach 9.602.818 € im Vorjahr. In den Umsatzerlösen sind Pachterlöse in Höhe von 878.757 € enthalten. Insgesamt kamen im letzten Jahr 828.344 Besucher in die FMR-Bäder:
Im Vergleich zum Wirtschaftsplan sind das 73.873 Besucher mehr. Der Personalaufwand betrug 9.173.606 € und liegt damit deutlich über dem coronaunbelasteten Vergleichsjahr 2019, 7.529.593 €. Dies ist vor allem auf die gestiegene Mitarbeiterzahl (vor allem im Landschaftsparkbereich) sowie die Lohnsteigerungen der letzten Jahre zurückzuführen. Der Materialaufwand steigt auf 7.830.768 €, davon entfallen 5.138.624 € oder 66 % des Materialaufwands auf die Energiekosten. Die Abschreibungen steigen aufgrund der in den Vorjahren getätigten Sonderinvestitionen abermals auf jetzt 1.641.682,26 € an. Sonderabschreibungen gab es im Berichtsjahr nicht. 4.d Vermögens- und Kapitalstruktur sowie InvestitionenDie Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um 1.026.062 € auf 25.288.004 €. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 86,9 % (Vorjahr 93,4 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 1.060.541,24 € getätigt, in Kemnade 421.648,13 €; Mattlerbusch 60.823,67 €; Nienhausen 220.711,79 €, in Vonderort 339.709,92 € und in der Zentrale 17.647,73 €. Die wesentlichen Investitionen im Geschäftsjahr betrafen die Erweiterungen des Bewegungshügels in Vonderort, die Schrankenanlage am Parkplatz Heveney und zwei Radlader sowie die noch nicht abgeschlossenen Baumaßnahmen Neubau Solbad und Neubau Dach. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 41,4% nach 28,6 % im Vorjahr. Die Steigerung ist auf das um 3.516 T€ höhere Eigenkapital von 10.469 T€ zurückzuführen. Unter Einbeziehung der eigenkapitalähnlichen Sonderposten für Investitionszuschüsse ergibt sich eine Quote von 82,4 % (Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals). Die deutlich geringeren Verbindlichkeiten sind darauf zurückzuführen, dass die Gesellschafter von den zum 31. Dezember 2022 bestehenden Gesellschafterdarlehen Verbindlichkeiten von 1.705 T€ erlassen haben oder werden (oder in ihrer Wirkung vergleichbare Entscheidungen treffen) und die FMR Rückzahlungen von 978 T€ geleistet hat. Für Tilgungen haben oder werden die Gesellschafter Sonderzuschüsse in Höhe von 679 T€ gewähren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten leicht vermindert werden. Der statistische Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital) hat sich von 38,8 % auf 21,3 % verringert. 4.e Liquiditätslage, ZuschüsseZum Zeitpunkt der Berichtserstellung im April 2024 ist die Liquiditätssituation mit 1.775.187,53 € vergleichsweise gut. Dennoch ist die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Liquidität auch zukünftig auf Zuschüsse der Gesellschafter angewiesen. Die Verfügungslinie beträgt insgesamt 550 T€. Die Zuschüsse für das Jahr 2023 von insgesamt 6.126.404 € wurden im Jahr 2023 erstmalig monatlich bezahlt. Dies hat das Cash Management der Gesellschaft deutlich vereinfacht. 4.f Finanzielle Auswirkungen der Ukraine-KriseZur Aufrechterhaltung der Liquidität sicherten die Gesellschafter zu, die zum Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung 2023 befürchteten Energiekosten auszugleichen. Aus der Endabrechnung der in diesem Zusammenhang gewährten und tatsächlich abgerufenen Energiekosten- und Coronazuschüsse ergibt sich folgende Situation, in T€:
Das bedeutet, dass nach Endabrechnung der Sonderzuschüsse der FMR noch 159 T€ (genau 159.366,08 €) zustehen. 5. Bericht über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung kommunaler Unternehmen gem. § 108 Abs. 3 GO NW für das Geschäftsjahr 2023Die Revierparks und das Freizeitzentrum Kemnade stellen ganzjährig besuchte, attraktive und eintrittsfreie Naherholungslandschaften für die Metropole Ruhr dar. Es kamen fast 850.000 Menschen in die Bäder, Freibäder und Saunen der FMR ein erfreulicher Besucherzuspruch, der in Mattlerbusch und Kemnade Vor-Coronazahlen erreicht. Erfreulich sind auch die unzähligen und nicht gezählten Besucher der Parklandschaften. Gerade an Wochenenden und in den Abendstunden sind unsere Parkanlagen gut besucht und Orte zum Auftanken und Sporttreiben. Dieser Zuspruch ist mit der Wiedereröffnung der renovierten Parks noch deutlicher spürbar. Gesellschaftliche Großveranstaltungen wie z. B. das Zeltfestival erreichten Rekordbesucherzahlen. Der Zweck der Gesellschaft gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist nachhaltig erfüllt. 6. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken6.a Risiken der GesellschaftDie Gesellschaft ist in ihren Betätigungsfeldern unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungsraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Die Risiken werden gemäß ihren geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft und auch in dieser Reihenfolge nachfolgend beschrieben: Das Risiko des Ausfalls ganzer Anlagenteile wie jüngst in Vonderort und zuletzt in Kemnade wird als relativ hoch eingeschätzt. Dieses Risiko gilt besonders für die Solebecken in Nienhausen und in Mattlerbusch, da Solewasser die technische Infrastruktur und die unmittelbare Umgebung stark belastet. Das Risiko besteht unverändert. Abgesehen von der Soleproblematik gibt es ebenfalls Probleme mit den Dachkonstruktionen in Mattlerbusch und Kemnade. Dies ist ein hohes, sogar bestandsgefährdendes Risiko in Mattlerbusch. In Kemnade begannen die Dachsanierungsarbeiten der Liegehalle des Bades im November des Jahres 2023 nach einer ca. sechsmonatigen Planungsphase. Das Risiko einer Teilschließung ist damit abgewendet. Mit der Wiedereröffnung dieses Bereichs ist spätestens vor den Sommerferien zu rechnen. Dass in den unsanierten Anlagen überall fortwährende Probleme mit den elektrischen Anlagen und der Wassertechnik herrschen wird als mittleres Risiko eingeschätzt. Daraus resultierende Instandhaltungsaufwendungen und auch gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen würden übrigens das Ergebnis belasten. Klar erkennbar ist der Fachkräftemangel, der für die FMR bei der Besetzung von Fachpersonal in der Verwaltung und mittlerweile auch in allen Badbereichen deutlich spürbar ist. Das Risiko, künftig kein Personal mehr zu finden, wird als "hoch" eingeschätzt. Die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise gefährden den Fortbestand der überwiegend älteren, energieverzehrenden Anlagen. Durch die in den letzten Monaten deutlich besser gewordenen Energiebezugskonditionen haben sich die Auswirkungen dieses Risiko allerdings erheblich vermindert sind. Die Einführung des Energieeuros ab dem 01.07.2022 war eine richtige Maßnahme (1 € Aufschlag auf alle Erwachsenentickets, Kindereintritte ausgenommen), die 2023 nach Diskussionen zur Abschaffung dennoch beibehalten wurde. Die Akzeptanz bei den Besuchern war und ist groß. Der Energieeuro sollte deswegen beibehalten werden. Für den Fall des Nichtbaus der Komplettlösung in Vonderort käme es zu einer aufwandswirksamen Auflösung der bisher unter Anlagen im Bau aktivierten Investitionen in das Projekt. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung freut sich die Gesellschaft über zugesagte Fördermittel. Die Gesamtfinanzierung allerdings ist noch nicht geklärt. Das im letzten Jahr als Mittel eingeschätzte Risiko, dass keine Fördermittel für das Projekt eingeworben werden könnten, ist glücklicherweise nicht eingetreten. Nach wie vor bestehen Risiken aufgrund der Entstehung von weiterem lokalem Wettbewerb, der allerdings etwas schwächer geworden ist, denn die Projekte im Bochumer Süden oder in Gelsenkirchen scheinen, so wie ursprünglich geplant, wohl nicht realisiert zu werden. Dies ist ggf. auch das Ergebnis des mittlerweile deutlich spürbaren Trends in Deutschland, die Bäderanzahl zu reduzieren (ca. 1.000 Bäder weniger als vor 10 Jahren). Außerdem besteht auch weiterhin der Trend zu privaten Spas. Die daraus möglichen Risiken werden als gering eingeschätzt. Dennoch führt dies zu einem Rückgang vor allem der etwas zahlungskräftigeren Kunden in den Saunaanlagen. Das Thema textillose Sauna ist seit Jahrzehnten unter leichtem Druck. Auch wenn in diesem Bereich nach wie vor die Haupteinnahmequellen der Gesellschaft liegen, verzeichnet der Markt im langen Mittel eine Abnahme der Besucher von ca. 1,0 % pro Jahr. Diesem niedrigen Risiko könnte begegnet werden, indem die Saunaanlagen - zumindest in Teilbereichen - auf Textilsaunen umgestellt werden. Auch wenn sich das Freizeitverhalten der Menschen durch die Coronapandemie geändert hat, wird das Risiko, dass öffentliche Bäder und Wellnessanlagen gänzlich weniger besucht werden, mittlerweile als eher niedrig eingeschätzt Dies unterstreichen auch die Besucherzahlen des Jahres 2023, die sich fast wieder auf dem Niveau des Jahres 2019 befinden. Das EU-Beihilferecht kam 2023 erstmals nicht mehr bei der FMR zur Anwendung, wodurch sich der Gestaltungsspielraum für die FMR erheblich erhöht hat. So wurde beispielsweise das Lösungsmodell "Erlassanträge" erst ermöglicht. 6.b Chancen der GesellschaftOben aufgezeigte Risiken bestehen für die FMR und bestünden in unter Umständen stärkerer Form, wenn es nicht zur Verschmelzung gekommen wäre. Insofern ist ein größeres FMR-Gebilde sicherlich besser gegen aufgezeigte Risiken gewappnet als die vormals deutlich kleineren Einheiten. Die Idee "Verschmelzung zur FMR" funktioniert. Weitere Verschmelzungen sind derzeit nicht absehbar. Käme es aber dennoch dazu, ließen sich wichtige Querschnittsthemen deutlich besser erledigen. Es wurde zum Ende des Jahres 2022 bereits beschlossen, eine weitere Schrankenanlage am Parkplatz Hafen Heveney im Freizeitzentrum Kemnade zu installieren. Die Anlage wurde im Juni des Jahres 2023 installiert und hat sich trotz eines eher geringen Parkentgeltes von 2 € innerhalb von sechs Monaten bereits amortisiert Die Bewirtschaftung der Parkplätze kann somit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beitragen. 6.c Voraussichtliche EntwicklungDer in der Gesellschafterversammlung vom 20. Dezember 2023 genehmigte Wirtschaftsplan für das Jahr 2024 sieht Erträge von 13.162 T€, Aufwendungen von 20.188 T€ und einen Jahresfehlbetrag von ca. 7 Mio. Euro vor. Dieser wurde unter Berücksichtigung steigender Personalkosten aufgestellt, die sich aus dem Abschluss des im Jahr 2023 abgeschlossenen Tarifvertrages ergeben. Neben den planmäßigen Gesellschafterzuschüssen von 5.666 T€ wurden ein Personalkostenzuschuss in Höhe von 685 T€ und ein Parkpflegekostenzuschuss in Höhe von 540 T€ gewährt. Die Gesellschaft hat in den letzten Monaten alle erzielbaren Einsparungen genutzt, so dass es im Jahresverlauf vielleicht gelingen kann, den Personalaufwand etwas geringer als geplant ausweisen zu können. Abgesehen von den immer weiter steigenden Personalaufwendungen scheinen die Perspektiven der Gesellschaft positiv wie nie in den letzten Jahren, sogar noch besser als zum Zeitpunkt der letzten Lageberichtserstellung: Mit dem Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter wird es ab etwa dem Jahr 2026 eine Bäderrenaissance geben. In den Ruhestand geht eine wirtschaftlich leistungsstarke Rentnergeneration, die Gesundheitsthemen hoch priorisieren wird, die Zeit sinnvoll füllen will und die die Bäder aus Ihrer Kindheit kennt. Für diese Kindergeneration wurden die Bäder einst gebaut. Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, für diese zahlenmäßig große Kohorte ein passendes, attraktives Angebot zu machen: Schwimmen mit den Enkelkindern, gemeinsame Zeit mit dem Freundeskreis in der Sauna und gemeinsame Quality Time als Paar beim Wellness. Aktuellste Analysen von Freizeit- und Zukunftsforschern belegen eindeutig diesen Trend, wobei zusätzlich auch die heutige Familiengeneration als wieder interessierte Kundengruppe identifiziert wird. Denn Kinder lieben Pools, Rutschen und das Erlebnis im und am Wasser. Unter dem Stichwort " elternreiche Kinder" entsteht eine neue Zielgruppe der Patchwork Kinder, die mit ihren Eltern, Stiefeltern, Großeltern und Urgroßeltern die Bäder besuchen wollen. Hierauf gilt es sich einzustellen mit Schwimmkursen und kombinierten Angeboten für alle Generationen, eine gesellschaftliche Entwicklung mit einer sehr großen Chance für Erlebnisbäder wie unsere. Die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft wird bis 2045 mit zahlreichen Fördermitteln unterstützt werden müssen. Im Sommer des Jahres 2023 wurde für die Realisierung der "Vonderorter Komplettlösung" ein zweiter Förderantrag mit dem Fokus "energetische Generalsanierung" gestellt. Trotz der Haushaltsprobleme in Berlin, die sich aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Übertragung nicht benötigter Coronamittel in den Klima- und Transformationsfonds ergaben, haben wir kurz vor Ostern des Jahres 2024 die Zusage des Förderhöchstbetrages von sechs Mio. € für das Vorhaben in Vonderort erhalten. Es gilt nun Finanzierungsklarheit für dieses Vorhaben herzustellen. Die Geschäftsführung sieht erhebliche Chancen, überfällige Modernisierung mit ökologischer Transformation zu verbinden (und so das Sanierungsstauproblem nachhaltig zu lösen). Und so wurde auch im Jahresverlauf 2023 die Sanierung der Niederrheintherme vorangetrieben und die Ausschreibung der Planung dieses Projekts vorbereitet. Zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung ist für die Beauftragung der Planung noch der endgültige Beschluss des Aufsichtsrates der FMR erforderlich. Dieser soll am 07. Mai 2024 erfolgen. Insofern sieht die Geschäftsführung die demographische Entwicklung und die Klimatransformation als Chancen und geht, bestärkt durch sehr erfreuliche Besucherzahlen des Jahres 2023 und den höchsten Umsatz, den die Gesellschaft nach der Verschmelzung erzielt hat, davon aus, dass die Entwicklungsperspektiven der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr positiver als in der jüngeren Vergangenheit sind. 7. Klimapolitische Verantwortung und UmweltschutzBereits im Winter 2019/2020 hat der Führungskreis den Schutz des Klimas als einen der vier Eckpfeiler der Strategie der FMR benannt, was der Aufsichtsrat jetzt auch im Strategieprozess bestätigt hat. Wesentlicher Teil der FMR-Strategie ist der Erhalt der Anlagen und deren pragmatischer, klimawandelgerechter Umbau. Die FMR betreibt einige der größten Bäder der Metropole Ruhr, die ganzjährig 16 Stunden täglich betrieben werden und die teilweise sogar beheizte Außenbecken auch im Winter den Gästen zur Verfügung stellen. Der Energiebedarf der Anlagen pro Jahr stellt sich etwa wie folgt dar:
Die vier Bäder der FMR brauchen am Tag gemittelt etwa 82.000 kWh Energie. Dies entspricht etwa einem CO 2 - Ausstoß von ca. 23.000 Kg täglich. Hierbei sind bereits die in der Ukrainekrise erreichten Energiesparmaßnahmen von ca. 15 % berücksichtigt. Abgesehen von den hohen Kosten, die künftig durch die CO 2 - Umlage zusätzlich zum ohnehin bereits deutlich gestiegenen Energiepreis die Aufwandsseite belasten, gilt es die klimapolitische Verantwortung wahrzunehmen und die FMR-Bäder zukunftsfest zu machen, indem der Energiebedarf der Einrichtungen klimaneutral gestaltet wird. Die in diesem Zusammenhang geplanten Projekte in Vonderort und Mattlerbusch sind richtungsweisend und Antwort auf diese Herausforderung. Wären alle FMR-Bäder dementsprechend energetisch generalsaniert oder gar neu gebaut, würde der tägliche Energieverbrauch deutlich fallen, im Wesentlichen Strom, der im Winter gebraucht wird für den Betrieb der Wärmepumpen und CO 2 , der dann frei zugekauft werden sollte. Dies wird nicht nur die Akzeptanz der FMR- Bäder bei der zunehmend klimasensibleren Gesellschaft erhöhen, dies wäre vielmehr auch ein Beitrag der FMR für den Klimaschutz und die Schonung der Ressourcen unseres Planeten. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung hat die FMR einen Bauantrag für eine große Freiland PV Anlage in Kemnade gestellt und lässt über einen Vorbescheid die Machbarkeit eines Windrades am Kemnader See offiziell prüfen. Zwar fühlen sich die Genehmigungsverfahren als lang und schwierig an, wenn diese aber abgeschlossen sind, ergeben sich neue Perspektiven für eine sehr lange Zeit. Die FMR bekommt den Umweltschutzimpuls für ihre Revierparks vom Gesellschafter RVR, denn das einmalige Projekt "Zukunft und Heimat" bringt den Umweltschutzgedanken im Großen in unsere Parks. Dieses Projekt wurde vom RVR mit der Wiedereröffnung aller Parks am 18.06.2023 sehr erfolgreich abgeschlossen. 8. Schluss und Dank an die GesellschafterAbschließend wird versichert, dass in diesem Jahresabschluss und Lagebericht nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf dargestellt, das Ergebnis richtig ermittelt und die Chancen und Risiken sowie die Entwicklungsperspektiven nach jetzigem Wissensstand beschrieben sind. Die hier beschriebene Lage der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mit ihren Betriebsstätten entspricht den heute bekannten, tatsächlichen Verhältnissen. Corona- und Energiekrise forderten die FMR und deren Gesellschafter in den letzten Jahren mehr als zu erwarten war, aber Durchhalten und jahrelange Arbeit haben sich ausgezahlt. So war 2023 ein erfolgreiches Jahr für die Gesellschaft, in dem viele Probleme gelöst wurden. Die Neubewertung der EU-Anwendungsvorschriften zum Beihilferecht und der Erlass der Coronaverbindlichkeiten waren die gemeinsam geschaffenen Schlaglichter des Jahres, die bis in die Gremien der Gesellschafter hineingewirkt haben und dort beschlossen werden mussten. Auf vielen Ebenen wurde an der Lösung dieser Probleme mit hohem Engagement gearbeitet. Danke dafür an alle Beteiligten.
Witten, den 25. April 2024 Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr Jürgen Hecht, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH, Bochum, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 26. April 2024 Märkische
Revision GmbH
Martin Mrozowski, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Festellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 14.06.24 festgestellt. |
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