communicode Development GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fikria Astitouh seit 10.11.2025 | Prokura |
Joachim Klee seit 3.9.2025 | Prokura |
Robert Branschofsky seit 17.6.2025 | Prokura |
Fatma Ejder seit 15.5.2025 | Prokura |
Dennis Vorberg seit 22.5.2024 | Prokura |
Elena Gifon seit 22.5.2024 | Geschäftsführer |
David Corral seit 22.5.2024 | Geschäftsführer |
Alexander Kisfeld seit 2.2.2023 | Prokura |
Steffen Jakobi seit 18.10.2022 | Prokura |
Moritz von der Wehl seit 3.3.2021 | Prokura |
Matthew Alexander Guthrie Forbes seit 24.7.2020 | Geschäftsführer |
Felix Klaus Mathiowetz seit 15.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Relam Amsterdam Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CBRE GWS IFM Industrie GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft A. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen (im Folgenden auch „CBRE GWS IFM“ genannt), ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist eine 100- prozentige Tochter der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und in den Konzernverbund der CBRE Group Inc. eingebunden. Sie ist im Wesentlichen am Standort Essen tätig. Zwischen der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und der CBRE GWS IFM wurde zum 1. Januar 2016 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Zum 1. September 2015 wurde das „Global Operating GWS Agreement“ eingeführt. Dieses bildet die Grundlage dafür, die assoziierten Gesellschaften auf ein vorbestimmtes Ergebnisniveau zu steuern und damit Ergebnisrisiken in den Landesgesellschaften zu reduzieren. Damit wird die unternehmerische Führung des GWS-Geschäftes auf die britische Gesellschaft konzentriert. Zentrale Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen in Großbritannien werden nicht einzeln auf die Landesgesellschaften verrechnet, wie auch Mitarbeiter oder Funktionen von allgemeiner bzw. zentraler Natur, wie z.B. Interne Revision, die in den Landesgesellschaften vorgehalten werden, nicht an die Zentrale einzeln abgerechnet werden. CBRE führt unter dem Begriff "Global WorkPlace Solutions (GWS)“ seine gesamten Aktivitäten für integrierte Real Estate- und Facility-Management-Lösungen. Global WorkPlace Solutions ist dabei als ein ganzheitlicher, strategischer und lebenszyklusbezogener Managementansatz zu sehen, um Gebäude, ihre Systeme, Prozesse und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen, funktionsfähig zu halten und an die wechselnden organisatorischen und marktgerechten Bedürfnisse anzupassen. CBRE bietet ein breites Servicespektrum, das Mehrwert im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie schafft. Das Ziel ist es, den Geschäftserfolg unserer Kunden zu fördern, indem GWS Kosten senkt, Prozesse optimiert und das Arbeitsumfeld der Arbeitnehmer der Kunden verbessert. GWS ist dabei der globale Outsourcing-Partner für diese integrierten Real Estate- und Facility-Management-Lösungen mit langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet. CBRE GWS plant, erstellt, betreibt und erneuert Arbeitsumfelder - überall in der Welt. Mit dieser Ausrichtung ist CBRE GWS eines der weltweit führenden Outsourcing-Unternehmen. Beschaffung Die Funktionen der Beschaffung werden über eine Zentralabteilung in Essen wahrgenommen, die in enger Zusammenarbeit mit den Standorten bei den Kunden agiert. Geschäftsbereiche Die CBRE GWS IFM arbeitet im Gebäudemanagement u.a. in den folgenden Bereichen:
Das Leistungskonzept der CBRE GWS IFM beinhaltet u.a. die Übernahme der Gesamtverantwortung für die Betreuung von gewerblich genutzten Liegenschaften. Das infrastrukturelle Gebäudemanagement betreut die gesamte Dienstleistungspalette einer Immobilie, die sich mit der Flächennutzung beschäftigt. Hierzu gehören z.B. die Verwaltung der Reinigungsdienste oder Sicherheitsdienste sowie die Organisation von Logistik- und Umzugsdiensten und das Fuhrparkmanagement. Diese Dienste werden sowohl durch eigenes Personal als auch über Subunternehmer (in der Mehrzahl) angeboten. Das technische Gebäudemanagement beschäftigt sich damit, die Gebäude und Anlagen funktionsfähig zu halten. Zu den Aufgaben des technischen Gebäudemanagements zählen die Betriebsführung, der Umbau und die Sanierung, Versorgung sowie das Umweltmanagement durch eigenes Personal oder Subunternehmer. Die Einheit „Projektmanagement“ ist der Spezialist für alle Design- und Projektmanagement-Dienstleistungen in den Bereichen Bau, Renovierung, Aus- und Umbau - insbesondere bei laufendem Betrieb. Die Einheit „Real Estate“ umfasst insbesondere eine konzernweite Portfoliostrategie, die bereits vorhandene Standorte hinsichtlich Anzahl und Größe optimiert, wie auch die Umsetzung von Transaktionen im Sinne von Abmietungen, Anmietungen und Verkäufen. Eine Ausweitung dieses Geschäftsbereiches auch für andere Drittkunden ist das erklärte Ziel der Gesellschaft. B. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Da das Geschäft im Wesentlichen auf Beziehungen mit international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf entsprechend globaler Ebene. Das Jahr 2023 war überraschend resilient trotz Warnungen vor Stagflation und einer globalen Rezession. Die Inflation ging stetig zurück seit ihres Hochpunkts Mitte 2022 und die Wirtschaft wuchs beständig mit 3,2% global (Quelle: World Economic Outlook, April 2024: Steady but Slow: Resilience amid Divergence). Nach einer langen Reihe beispielloser Schocks schien sich die Weltwirtschaft mit stabilen, wenn auch enttäuschenden Wachstumsraten zu stabilisieren. Allerdings hat sich die Lage geändert, da Regierungen weltweit ihre politischen Prioritäten neu ordnen und die Unsicherheiten einen neuen Höchststand erreicht haben. Die Prognosen für das globale Wachstum wurden gegenüber dem World Economic Outlook (WEO) Update vom Januar 2025 deutlich nach unten auf nunmehr 2,8% korrigiert, was auf die seit einem Jahrhundert nicht mehr gesehenen effektiven Zollsätze und das höchst unvorhersehbare Umfeld zurückzuführen ist. Die globale Headline-Inflation dürfte etwas langsamer zurückgehen als im Januar erwartet. Angesichts eskalierender Handelsspannungen und Anpassungen an den Finanzmärkten dominieren zunehmende Abwärtsrisiken die Aussichten. Divergierende und sich rasch ändernde politische Positionen oder eine sich verschlechternde Stimmung könnten zu einer weiteren Verschärfung der globalen Finanzbedingungen führen. Eine Eskalation des Handelskriegs und eine erhöhte Unsicherheit in der Handelspolitik könnten die kurz- und langfristigen Wachstumsaussichten weiter beeinträchtigen. Eine Einschränkung der internationalen Zusammenarbeit könnte die Fortschritte auf dem Weg zu einer widerstandsfähigeren Weltwirtschaft gefährden (Quelle: World Economic Outlook, April 2025: A Critical Juncture amid Policy Shifts). 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Facility-Service-Markt mit seinem externen Gesamtvolumen von EUR 65 Mrd. weist für das Geschäftsjahr 2023 eine positive Entwicklung auf. Im Jahr 2023 wurde ein Umsatzanstieg von 9,8 % verzeichnet, nach einem Umsatzanstieg im Jahr 2022 von 7,3 % und 1,9% in 2021. Gründe für das deutliche Wachstum waren Lohn- und Preiseffekte, Übernahmen von spezialisierten Unternehmen, und Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie. Die wesentlichen Herausforderungen für Facility-Services-Anbieter sind vor allem der hohe Personalbedarf und die regulatorischen Eingriffe in die Lohnentwicklung. (Quelle: Facility-Service-Unternehmen wachsen 2023 deutlich) Die in Deutschland agierenden Facility-Management-Anbieter (FM-Anbieter) erwirtschafteten ihren Umsatz mit infrastrukturellen Services (Gebäudereinigung, Sicherheit, Catering, Parkraumbewirtschaftung und Garten-/Grünanlagenpflege) und technischen Services (Gebäudetechnik, Produktionstechnik, Kleinanlagenbau und Instandhaltung). In diesen Bereichen agiert auch die CBRE GWS IFM. Ein weiteres Tätigkeitsfeld der in Deutschland agierenden FM-Anbieter sind die kaufmännischen Leistungen (kaufmännische Verwaltung, Property und Asset Management), in denen die CBRE GWS IFM nicht aktiv ist. Die deutschlandweit wichtigsten Wettbewerber haben sich entweder über die Gebäudereinigung in dem Markt etablieren können oder haben einen Hintergrund aus der Baubranche. Die Top 25 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland wuchsen im Jahr 2023 um durchschnittlich 11,8 % Prozent nach Umsatz. Die Belegschaft der Top 25 legt um durchschnittlich 3,2 % Prozent zu (Quelle: Lünendonk® -Liste 2024: Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland, Stand 17.06.2024). Die CBRE differenziert sich im Wesentlichen durch ihre Vorgehensweise in der Marktbearbeitung: Durch die Zugehörigkeit zu einem globalen Konzern liegen länder- bzw. Kontinent übergreifende Ausschreibungen im Fokus. Außerdem stellt die weltweite Präsenz in der Nähe des jeweiligen Kunden aus Sicht der Geschäftsführung einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. So ist die CBRE für eine möglichst effiziente, kundenorientierte Abwicklung der gewonnenen internationalen Aufträge in Deutschland verantwortlich. B. Personal Der Personalstand beträgt zum Bilanzstichtag 913 Mitarbeiter (Vorjahr 925 Mitarbeiter). Im Unternehmen existieren insgesamt drei lokale Betriebsräte, der Gesamtbetriebsrat setzt sich entsprechend aus 13 Mitgliedern zusammen. Die Mitbestimmung in der Gesellschaft erfolgt nach dem Betriebsverfassungsgesetz. Es besteht kein Haustarifvertrag. C. Umweltschutz Die Gesellschaft ist seit Dezember 2009 nach EN ISO 45001, nach EN ISO 9001 sowie nach EN ISO 14001 zertifiziert. D. Geschäftsverlauf Der zur internen Steuerung verwendete finanzielle Leistungsindikator des Konzerns, sowie der Gesellschaft, ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie die Umsatzerlöse. Das EBIT für das Geschäftsjahr betrug TEUR 1.854 (Vorjahr TEUR 1.781). Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft verwendet. Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr auf TEUR 196.215 (Vorjahr TEUR 187.449). Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich auf TEUR 1.083 (Vorjahr: TEUR 1.527). Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt „Ertragslage“. E. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage
Das für das Geschäftsjahr geplante Umsatzziel von EUR 196,3 Mio. wurde in der Berichtsperiode fast erreicht. Bedingt durch die Beendigung der Verträge mit zwei Großkunden im März 2021 bzw. Oktober 2021 ist es in den Folgejahren zu Umsatz- und Ertragsrückgängen gekommen. Dies war der Hauptgrund für den Umsatzrückgang im Jahr 2022, worauf in der Folge wieder ein jährliches Wachstum erzielt wurde. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 196.215 (Vorjahr: TEUR 187.449). Das prognostizierte EBIT i.H.v. EUR 1,85 Mio. wurde im Geschäftsjahr erreicht. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 1.656 resultiert im Wesentlichen aus einem Ertrag, anstatt wie im Vorjahr Aufwendungen aus dem „Global Operating GWS- Agreement“. Der Anstieg im Materialaufwand in Höhe von TEUR 11.011 ist im Wesentlichen einher mit dem Umsatzanstieg. Der Anstieg der Personalaufwendungen auf TEUR 62.578 (Vorjahr TEUR 60.717) beruht im Wesentlichen auf Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 4.117 (Vorjahr TEUR 2.331), sonstige Dienstleistungen in Höhe von TEUR 308 (Vorjahr TEUR 2.336), und Wartung und Instandhaltung in Höhe von 2.299 (Vorjahr TEUR 1.122). Der erzielte Jahresüberschuss ist aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, abzuführen. Das erwirtschaftete Jahresergebnis (TEUR 1.083; Vj. TEUR 1.527) wurde folglich als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz berücksichtigt. 2. Finanzlage Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt das Bankguthaben der Gesellschaft wider. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass es zudem eine unlimitierte Unterstützungszusage der CBRE Inc. zugunsten von CBRE GWS gibt, die eine Übernahme von Verbindlichkeiten bis Dezember 2026 vorsieht. Außerdem besteht eine unternehmensinterne Schuldverschreibung, die die konzerninterne kurzfristige Refinanzierung regelt. Des Weiteren werden im Zuge des Risikomanagements die Zahlungsziele der Lieferanten und der Kunden überprüft und falls nötig Handlungsszenarien entwickelt, um die Liquidität sicherzustellen. Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Im Geschäftsjahr erfolgte ein Anstieg des Guthabens bei Kreditinstituten auf TEUR 4.354 (Vorjahr TEUR 3.414), sowie ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 14.196 (Vorjahr TEUR 12.800). Die Veränderung ist im normalen Geschäftsverlauf begründet. Investitionen Wesentliche Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. 3. Vermögenslage Vermögensstruktur
Zur Zusammensetzung des kurzfristigen Vermögens verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 18.511 (Vorjahr TEUR 5.091) in den sonstigen Vermögensgegenständen, sowie einen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 10.519. Das kurzfristige Vermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen Drittkunden und verbundene Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Das langfristige Vermögen betrifft im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 16,8 % (Vorjahr 17,2 %). Das Eigenkapital, setzt sich aus dem originär gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 25, dem der Kapitalrücklage zugeordneten positiven Differenzbetrag aus der Verschmelzung von zwei Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 6 sowie der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 zusammen. Das Jahresergebnis nach Steuern von TEUR 1.083 (Vorjahr TEUR 1.527) wird im Rahmen des im Geschäftsjahr 2016 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt. Das langfristige Fremdkapital besteht zum Stichtag aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Insgesamt sieht die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als ausreichend gesichert an und erwartet durch die Zugehörigkeit zum CBRE-Konzern weitere Wachstumspotentiale in der Region. Das kurzfristige Fremdkapital besteht aus Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sowie für Personalverpflichtungen, den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern sowie den sonstigen Verbindlichkeiten. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.506 resultiert aus geringeren Personalrückstellungen und sowie niedrigeren Rückstellungen für Beratungs- und sonstige Dienstleistungen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind stichtagsbedingt. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 4.470 resultiert im Wesentlichen aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Gesamtaussage Die Gesamtentwicklung entspricht im Wesentlichen unseren Erwartungen. III. Erklärung zur Unternehmensführung Die Gesellschaft ist gem. § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Leitung der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführung wahrgenommen, einen Aufsichtsrat gibt es nicht. Die Gesellschafterin nimmt ihre Rechte unmittelbar wahr. Die Geschäftsführung bestand im Jahr 2023 zeitweise aus drei Personen. Der Frauenanteil betrug 0%. Es ist vorgesehen, den Frauenanteil in den kommenden fünf Geschäftsjahren wieder auf 33% zu erhöhen und langfristig auf demselben Niveau zu halten. Zum Aufstellungszeitpunkt beträgt der Frauenanteil 25%. Eine durchgängige zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung existiert in der Gesellschaft nicht, da das Geschäftsmodell aufgrund der inhomogenen Kundenstruktur unterschiedliche Führungsstrukturen in Deutschland und - innerhalb der Matrixorganisation - im Ausland erfordern. IV. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht A. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der CBRE-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Ein wesentlicher Teil des Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung des internen Kontrollsystems. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen („Forecast“) an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Ergebnisdurchsprachen durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden operativ dazu genutzt, Kontrollen sowie Effizienzen in den Prozessabläufen zu verbessern. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung des internen Kontrollsystems 2. Risiken Im Folgenden werden die Risiken ihrer Bedeutung nach in absteigender Reihenfolge erläutert. Als bedeutendstes Risiko wird die Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden angesehen. Im Falle einer Nichtverlängerung der bestehenden Verträge mit diesen Kunden oder einer signifikanten Reduzierung des Geschäftsvolumens hätte dies einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft. Bedingt durch die Beendigung der bestehenden Verträge mit zwei Großkunden im März 2021 bzw. Oktober 2021 ist es in den Folgejahren zu deutlichen Umsatz- und Ertragsrückgängen gekommen. Bis Ende 2024 konnte der Kundenverlust aus 2021 noch nicht vollständig kompensiert werden. Risikoerhöhend stehen Folgewirkungen der Corona-Pandemie und daraus abgeleitete Volumenanpassungen den risikominimierenden Effekten aus einem ausgewogenen Kunden- /Vertragsportfolio, Vertragslaufzeiten und vertraglichen Konditionen sowie in Anspruch genommenen Sonderleistungen gegenüber. Das CBRE-Management hat bereits frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um einer verminderten Nachfrage Rechnung zu tragen. Die Pandemie hat zu keinen Kundenverlusten geführt. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft werden nicht gesehen. B. Chancenbericht Im Folgenden werden die Chancen ihrer Bedeutung nach in absteigender Reihenfolge erläutert. Weiterhin sehen wir große Erfolgsaussichten in der gewählten Spezialisierung auf technische Services (siehe Ausführungen zur Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft). Daher werden die Kompetenzen im Bereich der Plant-Maintenance (Wartung, Instandhaltung und Reparatur des Produktionsstandortes) und der Production-Maintenance (Wartung, Instandhaltung und Reparatur der Produktionsanlagen) weiter ausgebaut werden. Hier sind eher Differenzierungsmöglichkeiten durch Qualität, Servicegrad und Know-how möglich als im Bereich der infrastrukturellen „soft“-Services, bei denen überwiegend der Preis das ausschlaggebende Moment ist (Bsp. Reinigung). So werden im Global WorkPlace Solutions-Bereich von CBRE weitere Tätigkeiten aus den Gebieten Real Estate (Vermietung, Verwaltung und Optimierung von Gewerbeflächen) sowie Design & Projektmanagement (Koordination von Bauleistungen von der Zeichnung zur Inbetriebnahme) am Markt international angeboten, um eine weitere Differenzierung zum Wettbewerb aufbauen zu können. Insgesamt werden die Chancen der Umsatzausweitung als realistisch angesehen, da der Markt weiterhin ein wachsender Markt ist. C. Prognosebericht Wie unter Abschnitt II. D. „Geschäftsverlauf“ dargestellt, ist das EBIT und die Umsatzerlöse die zur internen Steuerung verwendeten finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft. Die Akquisition zusätzlicher Neukunden auf internationaler, wie auf nationaler Ebene verläuft auf hohem Niveau, wobei jede Beauftragung häufig erst im folgenden Geschäftsjahr zu entsprechenden Umsätzen und Ergebnisbeiträgen führt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir auf Basis des ungeprüften Jahresabschlusses einen Umsatz von ca. EUR 214,7 Mio. und einem EBIT von EUR 2,19 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnen wir mit einem Umsatz von EUR 248,7 Mio. und einem EBIT in Höhe von EUR 2,05 Mio.
Essen, den 5. September 2025 CBRE GWS IFM Industrial GmbH, Essen Die Geschäftsführung Felix Klaus Mathiowetz Matthew Alexander Guthrie Forbes David M. Corral Aragon Elena Gifon Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben 1. Jahresabschluss Die CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen, (im Folgenden auch „CBRE GWS IFM“ genannt) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und gemäß § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss sowie einen Lagebericht aufzustellen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 26068 eingetragen und hat ihrem Firmensitz am Wittekindstrasse 1 a, 45131 Essen, Deutschland. Der Jahresabschluss der CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen, wird nach den für alle Kaufleute geltenden allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss der CBRE GWS IFM Industrie GmbH wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Für die Abschreibung der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden Nutzungsdauern von 1 bis 10 Jahren angesetzt. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Rückdeckungsversicherungsansprüche werden aufgrund berichteter Aktivwerte der Versicherung bewertet. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie Rücklagen werden zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected Unit Credit Method) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden, jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % (Vorjahr 2,20 %) zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation gemäß Standardwert unterstellt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) angesetzt. Bei der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre (1,75 %, Vorjahr 1,44 %) im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von TEUR 73 (Vorjahr TEUR 476); dieser ist zur Ausschüttung gesperrt, jedoch nicht zur Abführung im Rahmen eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet und nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,04 % (Vorjahr 0,51 %) p. a. (Durchschnittszinssatz bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden, wie im Vorjahr, jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden zum Bilanzstichtag für bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Jubiläumsrückstellungen werden ebenfalls nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % (Vorjahr 1,44 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Jubiläen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) sowie eine Fluktuation gemäß Standardwert unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden nicht erfolgt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen den Gesellschafter existieren - wie im Vorjahr - nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen ein Versicherungsunternehmen ausgewiesen. Unter Berücksichtigung weiterer Prämienzahlungen und Zinserträge ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung von TEUR 2.003 (Vorjahr TEUR 1.833), der kein Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellt. Die Restlaufzeit des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung beträgt mehr als ein Jahr. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentliche Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 18.511 (Vorjahr TEUR 5.091). Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital i. H. v. TEUR 25 sowie der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.006 (Vorjahr TEUR 15.006) zusammen. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.573 (Vorjahr: TEUR 5.583). Hinsichtlich der Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen unter II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen und Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter resultieren aus der Abführung des Jahresergebnisses sowie der vergangenen Jahresergebnisse in Höhe von TEUR 10.145 (Vorjahr: TEUR 10.065). Die Gesellschaft hat in 2024 die Verbindlichkeiten aus den Jahren vor 2021 an die Gesellschafter abgeführt.* Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 6.342 (Vorjahr: TEUR 1.349). Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse nahezu ausschließlich im Inland. Die Umsatzerlöse mit Dritten betragen TEUR 194.973 (Vorjahr 175.653) und die Umsätze mit verbundenen Unternehmen TEUR 1.242 (Vorjahr TEUR 11.796). Nach Tätigkeitsbereichen ergibt sich folgende Gliederung:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten wie im Vorjahr keine Erträge aus Fremdwährungsgeschäften sowie keine periodenfremden Erträge. Im Wesentlichen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen die Erträge aus dem Global Operating Agreement enthalten. Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 469) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten - wie im Vorjahr - keine periodenfremden Aufwendungen und keine Aufwendungen aus Fremdwährungsgeschäften. Wesentliche Positionen sind Beratungsdienstleistungen i.H.v. TEUR 4.117, sonstige Dienstleistungen i.H.v. TEUR 308, und Wartung und Instandhaltung i.H.v TEUR 2.299. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 771 (Vorjahr TEUR 253) enthalten Zinsaufwendungen für langfristige Rückstellungen und beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 97) und der Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 11). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen zurzeit keine Haftungsvereinbarungen zu anderen Konzerngesellschaften. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Bei allen Verträgen handelt es sich um Operating Lease, das zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führt. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen Die Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen resultieren aus üblichem Lieferungs- und Leistungsaustausch. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 917 (Vorjahr 918) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Dauerabwesende) bei der Gesellschaft beschäftigt. Davon waren 813 (Vorjahr 823) Mitarbeiter operativ und 104 (Vorjahr 95) Mitarbeiter nicht operativ tätig. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr. 17 HGB): Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 189. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und bis zur Bilanzaufstellung gehören folgende Personen der Geschäftsführung an:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur Herr Mathiowetz Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CBRE Group Inc., Los Angeles, Kalifornien/USA, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der von dieser Gesellschaft aufzustellende Konzernabschluss wird in englischer Sprache veröffentlicht. Als verbundene Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der CBRE Group Inc. zu rechnenden Mutter- und Tochterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft und unter www.ir.cbre.com erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben.
Essen, den 5. September 2025 CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen Felix Klaus Mathiowetz Matthew Alexander Guthrie Forbes David M. Corral Aragon Elena Gifon Mit Gesellschaftsbeschluss vom 25. September 2025 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CBRE GWS IFM Industrie GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CBRE GWS IFM Industrie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt Abschnitt „III. Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt „III. Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 5. September 2025 KPMG AG Tokple, Wirtschaftsprüfer Brzenk, Wirtschaftsprüfer |
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