Lallemand Biologicals GmbH

Lukaswiese 4, 23970 Wismar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 2884
Vorher
PROPHYTA Biologischer Planzenschutz GmbHPROPHYTA Biologischer Pflanzenschutz GmbHBayer CropScience Biologics GmbH
Eingetragen
22.6.1993
Branche
Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und DesinfektionsmittelnForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Geräten für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Gegenstand
Entwicklung, Anwendung bzw. Herstellung und Verwertung von Verfahren und Produkten bzw. Teilverfahren und Teilprodukten mit dem Ziel der Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen mittels biologischer Wirkprinzipien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Karsch
seit 12.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lallemand Bio Sociedad LimitadaESP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lallemand Bio Sociedad Limitada
Spain
122.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lallemand Biologicals GmbH

Wismar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.01.2024

Bilanz zum 31. Januar 2024

Aktiva

31.1.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.006.894,42 4.027.786,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.424.104,33 3.485.815,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.429,91 520.125,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 161.257,11 8.100.685,77 8.964,49 8.042.692,06
8.100.685,77 8.042.692,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 409.526,70 361.862,38
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 932.370,35 1.082.158,96
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 263.871,08 1.605.768,13 415.644,16 1.859.665,50
II. Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 91.887,09 80.026,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.424.396,58 4.297.099,33
3. Sonstige Vermögensgegenstände 260.113,17 5.776.396,84 176.385,07 4.553.510,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 167.274,91 220.574,73
7.549.439,88 6.633.750,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.016,22 44.801,03
15.696.141,87 14.721.244,01

Passiva

31.1.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 122.000,00 122.000,00
II. Kapitalrücklagen 10.481.700,00 10.481.700,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 281.258,80 281.258,80
IV. Gewinnvortrag 627.514,83 1.453.155,52
V. Jahresfehlbetrag -263.182,06 -825.640,69
11.249.291,57 11.512.473,63
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 1.643.596,27 1.662.910,99
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 400.908,27 423.347,29
2. Sonstige Rückstellungen 611.824,60 640.069,32
1.012.732,87 1.063.416,61
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 177.106,61 160.406,15
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 261.639,27 (i. Vj. EUR 160.406,15) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.521.922,46 222.457,27
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 21.922,46 (i. Vj. EUR 222.457,27) -
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren EUR 1.500.000,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 91.492,09 99.579,36
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 87.983,32 (i. Vj. EUR 99.579,36) -
- davon aus Steuern EUR 89.999,00 (i. Vj. EUR 90.643,74) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.493,09 (i. Vj. EUR 6.450,25) -
1.790.521,16 482.442,78
15.696.141,87 14.721.244,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Januar 2024

1.1.-31.1.2024 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 753.081,37 8.636.933,66
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -748.033,84 -5.765.326,18
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 5.047,53 2.871.607,48
4. Vertriebskosten -28.543,40 -430.773,02
5. Forschungs- und Entwicklungskosten -124.632,44 -1.811.266,92
6. Allgemeine Verwaltungskosten -100.075,63 -1.438.872,00
7. Sonstige betriebliche Erträge 67,30 43.880,40
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.780,35 -12.836,39
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.848,40 0,00
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 7.691,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -45.120,00
11. Ergebnis nach Steuern -262.765,39 -823.380,45
12. Sonstige Steuern -416,67 -2.260,24
13. Jahresfehlbetrag -263.182,06 -825.640,69

Anhang

Grundlagen

Der Jahresabschluss der Lallemand Biologicals GmbH, Wismar, HRB 2884, Amtsgericht Schwerin, ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es handelt sich um den Jahresabschlusses des Rumpfgeschäftsjahrs, das den Monat Januar 2024 umfasst, und auf Grund der Änderung des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres zu Stande kommt.

Die Werte des Jahresabschlusses zum 31. Januar 2024 sind nur bedingt mit den Werten des Vorjahresabschlusses (Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 zum 31. Dezember 2023) vergleichbar, da es sich bei dem vorliegenden Jahresabschluss um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024 handelt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten Forschung und Entwicklung ergänzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Die Lallemand Biologicals GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lallemand Bio S.L. in Madrid/Spanien, die wiederum eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lallemand Inc. in Montreal/Kanada ist. Ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Lallemand Bio S.L. ist nicht vorhanden. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 267 (2) HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear (pro rata temporis) über ihre voraussichtliche individuelle Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Im Falle abnutzbarer Sachanlagen werden diese vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen entsprechend der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Gruppen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen zugrunde gelegt worden:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 20 Jahre
Gebäude und sonstige Bauten 12 - 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 20 Jahre

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800 Euro nicht übersteigen.

Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bilanziert.

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Entfällt der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den fortgeführten Anschaffungskosten.

Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten und die Erzeugnisse mit ihren jeweiligen durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Einzelwertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Fallen die Gründe für eine Einzelwertberichtigung in späteren Jahren weg, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert bzw. bei Fremdwährungsbeständen zum mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechneten Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,5 % bei den Entgelten und von 1 % bei den Renten aus. Für ab dem 1. Januar 2000 erfolgte Versorgungszusagen gilt generell eine jährliche Rentenerhöhung von 1 % diese ist den Mitarbeitern fest zugesagt. Der zum Stichtag zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,82 % und wird im Finanzergebnis ausgewiesen; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die anderen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für längerfristige Personalrückstellungen wie solche für Mitarbeiterjubiläen findet dabei ein Zinssatz von 1,74 % für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren Anwendung. Es handelt sich jeweils um die von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichten bzw. für diesen Zeitpunkt erwarteten Zinssätze.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Anlagespiegel ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dargestellt (Anlage zum Anhang).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum 31.01.2024 maßgeblich aus Forderungen für die Weiterberechnung von Aufwendungen (3.655 T€; Vorjahr 3.603 T€) sowie Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen (1.552 T€; Vorjahr T€ 476).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zudem Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 218 T€ (Vorjahr 218 T€) aus Weiterbelastungen enthalten.

Im Rumpfgeschäftsjahr Januar 2024 bestanden wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer in Höhe von 256 T€ (Vorjahr 176 T€) enthalten.

3. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten enthält öffentliche Zuschüsse und wird ratierlich über die Nutzungsdauer des dazugehörigen Anlagevermögens aufgelöst. Für die Erweiterung einer Betriebsstätte zur Entwicklung und Herstellung von Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmitteln hat die Gesellschaft 2014 Investitionszuschüsse in Höhe 3.242 T€ vom Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Die Erträge aus der Auflösung kompensieren den Ergebniseffekt aus den Abschreibungen. Der Auflösungsbetrag im Rumpfgeschäftsjahr Januar 2024 beträgt 19 T€ (VJ 234 T€).

4. Rückstellungen für Pensionen

Pensionsrückstellungen bestehen für Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern.

Der zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 10,1 T€. Dieser Betrag ist von einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB betroffen.

5. Andere Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (226 T€), Rückstellungen für Lizenzen und Drohverluste aus Lizenzverpflichtungen (120 T€), Rückstellungen für Lieferungen und Leistungen (134 T€), Rückstellungen für den Energieverbrauch (36 T€) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (95 T€).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich im Wesentlichen aus einem Darlehen über 1.500 T€ (Vorjahr T€ 0), aus Verbindlichkeiten für Zinsen (3 T€, Vorjahr T€ 0), aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (17 T€; Vorjahr 203 T€) und aus der Weiterberechnung von Leistungen (2 T€; Vorjahr 19T€) zusammen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten (Vorjahr 10 T€) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 7 T€) enthalten.

3. Materialaufwand

Materialaufwand

2023 2024
T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.548 72
Aufwendungen für bezogene Leistungen 541 93
3.089 166

4. Personalaufwand / Mitarbeiter

Personalaufwand

2023 2024
T€ T€
Löhne und Gehälter 3.716 323
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 708 25
Aufwendungen für Altersversorgung 108 5
4.532 354

Mitarbeiter

2023 2024
Anzahl Anzahl
Leitende Angestellte und leitende Mitarbeiter 13 13
Tarifmitarbeiter 43 48
56 61

Sonstige Erläuterungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen, maßgeblich aus Mietverträgen, in Höhe von 5.622 T€.

Diese betreffen das Folgejahr in Höhe von 425 T€. Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen in Höhe von 3.513 T€.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Lallemand Biologicals GmbH Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Lallemand Biologicals GmbH unterliegen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit den Tochterunternehmen der Lallemand Bio S.L. abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Waren- und Dienstleistungsgeschäfte sowie um ein Darlehen. Die Dienstleistungsgeschäfte werden regelmäßig zu auf dem jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen. Die Warenlieferungen an konzerninterne Kunden werden nicht zu marktüblichen Konditionen berechnet. Die darauf entfallenen Umsätze beliefen sich im Januar 2024 auf 663 T€ (Vorjahr 5.644 T€). Das Darlehen wird zu marktüblichen Konditionen verzinst.

Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres gab es keine Vorgänge, die von besonderer Bedeutung sind und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Geschäftsführung

Alleiniger hauptberuflicher Geschäftsführer der Lallemand Biologicals GmbH ist Herr Daniel Karsch.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse:

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Lallemand Inc., 151 Skyway ave. Toronto, ON, Canada, Business Number 894788835 für den größten Kreis an Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss kann über das Informationssystem SEDAR abgerufen werden.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen bei der Gesellschafterin Lallemand Bio S.L., Calle Tomas Edison 4, bloque 2, piso 2°, Oficina 2.226 Rivas-Vacia Madrid, 28521 Madrid/Spanien, Registro Mercantil de Madrid (B63497630), Hoja M-689583 Tomo 38787 Folio 27, einbezogen.

 

Wismar, den 1. April 2025

Lallemand Biologicals GmbH

Die Geschäftsführung

Daniel Karsch, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2024

Historische Anschaffungskosten
1.1.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.1.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 118.100,99 0,00 0,00 0,00 118.100,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.658.187,40 0,00 0,00 0,00 6.658.187,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.804.535,49 0,00 0,00 0,00 12.804.535,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.647.814,84 0,00 0,00 0,00 1.647.814,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.964,49 152.292,62 0,00 0,00 161.257,11
21.119.502,22 152.292,62 0,00 0,00 21.271.794,84
21.237.603,21 152.292,62 0,00 0,00 21.389.895,83
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2024 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.1.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 118.100,99 0,00 0,00 118.100,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.630.401,20 20.891,78 0,00 2.651.292,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.318.719,92 61.711,24 0,00 9.380.431,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.127.689,04 11.695,89 0,00 1.139.384,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
13.076.810,16 94.298,91 0,00 13.171.109,07
13.194.911,15 94.298,91 0,00 13.289.210,06
Buchwerte
31.1.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.006.894,42 4.027.786,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.424.104,33 3.485.815,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.429,91 520.125,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 161.257,11 8.964,49
8.100.685,77 8.042.692,06
8.100.685,77 8.042.692,06

Lagebericht zum Rumpfgeschäftsjahr 2024

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell

Die Lallemand Biologicals GmbH, Wismar, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lallemand Inc., Montreal/Kanada, welche als privatrechtlich organisierte Gesellschaft tätig ist.

Die Lallemand Biologicals GmbH forscht, entwickelt und produziert biologische Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für den integrierten Pflanzenschutz. Bei den Produkten handelt es sich in erster Linie um Präparate auf Basis lebender pilzlicher Mikroorganismen.

Der Vertrieb an die externen Kunden außerhalb Deutschlands erfolgt über die weltweiten Lallemand Vertriebsgesellschaften. Die Belieferung der Kunden in der DACH-Region erfolgt grundsätzlich durch die Lallemand Biologicals GmbH direkt.

Es wurde ein Rumpfgeschäftsjahr im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Januar 2024 eingelegt mit entsprechenden Auswirkungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung.

2. Branchenentwicklung und wesentliche Geschäftsfelder

Bei den Produkten handelt es sich in erster Linie um biologische Pflanzenschutzmittel oder Pflanzenstärkungsmittel, auch Biostimulanzien genannt, auf Basis lebender pilzlicher Mikroorganismen. Es ist das Ziel der Gesellschaft, effektive ganzheitliche Lösungen zu entwickeln, bei denen die Wirkung und Sicherheit der Anwendung gleich oder besser ist als bei herkömmlichen Pflanzenschutzlösungen.

Der biologische Pflanzenschutz ist ein wesentlicher Baustein des integrierten Pflanzenschutzes. Insbesondere im Obst- und Gemüsebau haben sich biologische Verfahren als mögliche Alternativen zur Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel etabliert und ebenso bei der Schließung von Bekämpfungslücken.

Die kontinuierlichen Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität und der Stabilisierung der Qualität auf hohem Niveau tragen weiterhin Früchte.

So konnte im Berichtsjahr, dem Rumpfgeschäftsjahr 2024, die Produktion unseres Insektizides stabilisiert werden.

3. Beschaffungsmarkt und Produktionsbereich

Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 waren wie auch im Januar des Vorjahres 13 FTE (Full Time Equivalent) in der Administration tätig. Des Weiteren beschäftigte die Lallemand Biologicals GmbH im Januar 2024 31 FTE (im Januar des Vorjahres 28 FTE) im Produktionsbereich.

Für die Vermehrung der pilzlichen Mikroorganismen werden in aller Regel Kultursubstrate verwendet. Da diese von den klimatischen Bedingungen und damit einhergehenden Qualitätsschwankungen abhängig sind, hat die Gesellschaft das Risiko verringert und arbeitet mit mehreren Lieferanten in unterschiedlichen Regionen zusammen. Ebenso war der Fokus in diesem Jahr besonders darauf gerichtet, alternative Lieferanten für Zuschlagsstoffe zu generieren, um somit das Risiko von Lieferengpässen deutlich zu verringern.

4. Absatzbereich

Die Lallemand Biologicals GmbH ist Teil der Lallemand Division Lallemand Plant Care (LPC) und hauptsächlich als konzerninterner Lohnhersteller tätig. Somit ist die Gesellschaft nur mittelbar von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie der Branchenentwicklung abhängig.

Der Vertrieb an die externen Kunden außerhalb Deutschlands erfolgt im Wesentlichen über die weltweiten Lallemand Vertriebsgesellschaften. Innerhalb deutschsprachiger Regionen (DACH) werden die Produkte eigenständig vertrieben.

5. Investitionsbereich

Im Rumpfgeschäftsjahr Januar 2024 wurden für 152 TEUR (Vorjahr 67 TEUR) Investitionen in Sachanlagen getätigt. Die Instandhaltungsaufwendungen beliefen sich auf 64 TEUR (Vorjahr 471 TEUR). Gleichzeitigt erfolgten planmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen in Höhe von 94 TEUR (Vorjahr 1.169 TEUR).

Das Unternehmen ist zertifiziert nach ISO 9001:2015 - Qualitätsmanagement System. Für das Geschäftsjahr 2024/25 ist die Rezertifizierung der ISO 9001:2015 erfolgt.

6. Quality and Production Technology (vormals Forschung und Entwicklung)

Lallemand Biologicals GmbH investiert viel Energie in die Entwicklung und verbesserte Anwendbarkeit unserer Produkte. Innerhalb der Lallemand Plant Care Organisation, die sich global aus mehr als einem halben Dutzend Standorten zusammensetzt, ist der Bereich Quality and Production Technology in Wismar besonders stark ausgeprägt. Es werden sowohl lokale als auch globale Projekte betreut, bearbeitet und geleitet.

Schwerpunkt von Quality and Production Technology ist die Etablierung und Optimierung von Verfahren zur Massenproduktion von Mikroorganismen sowie die Stammhaltung der jeweiligen Mikroorganismen. Gemeinsam mit weiteren Funktionen von Lallemand Plant Care werden Präparate als biologische Pflanzenschutzmittel bzw. als Pflanzenstärkungsmittel umfangreich getestet. In Zusammenarbeit mit den Bereichen Produktion und Qualitätskontrolle werden die Produktionsverfahren verbessert. So werden neue Lösungen für Landwirte entwickelt bzw. bestehende Anwendungen optimiert.

Im Bereich Quality and Production Technology (Q-PT) waren im Januar 2024 so wie auch im Januar des Vorjahres 13 FTE (Full Time Equivalent) beschäftigt.

7. Wichtige Vorgänge des Rumpfgeschäftsjahres

Zu den wichtigsten Betätigungsfeldern zählten unter anderem:

Inkrafttreten eines Haustarifvertrages mit der IGBCE

Stabilisierung der Produktion und entsprechender Ertragsmengen

Aufgrund der unermüdlichen Verbesserung unserer Arbeitsschutzmaßnahmen ist es im Rumpfgeschäftsjahr 2024 zu keinem meldepflichtigen Arbeitsunfällen gekommen.

8. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die wesentlichen finanziellen Kennzahlen, nach denen sich das Unternehmen steuert, sind die Absatzmenge, die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

Ertragslage

Der Umsatz der Lallemand Biologicals GmbH belief sich im Rumpfgeschäftsjahr 2024 auf 753 TEUR (Vorjahresmonat Januar 338 TEUR) und besteht vollständig aus dem Produktverkauf. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Intercompany Aufträgen. Die Absatzmenge im Rumpfgeschäftsjahr ist um 220% im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar gestiegen. Dieser Anstieg ist nachfragebedingt sowie beeinflusst durch die Einführung eines neuen Produktes im Januar 2024.

Die Herstellungskosten beliefen sich auf 748 TEUR (Vorjahresmonat Januar 377 TEUR). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Absatzmengen.

Das EBIT belief sich auf -247 TEUR (Vorjahresmonat Januar -324 TEUR).

Die Zinsaufwendungen von 11 TEUR setzen sich aus Darlehenszinsen (3 TEUR) sowie aus der Aufzinsung von Rückstellungen (8 TEUR) zusammen.

Die Gesellschaft schließt das Rumpfgeschäftsjahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 263 TEUR ab (Vorjahresmonat Januar 324 TEUR).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Lallemand Biologicals GmbH hat sich um 975 TEUR auf 15.696 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (14.721 TEUR) erhöht.

Auf der Aktivseite der Bilanz ist ein Zugang des Sachanlagevermögens um 58 TEUR auf 8.101 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (8.043 TEUR) zu verzeichnen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 gab es Investitionen von 152 TEUR für Produktionsanlagen. Die Sachanlagenintensität (Sachanlagen / Gesamtvermögen) verringert sich leicht und beträgt zum Stichtag 52% (Vj. 55%).

Dem entgegen wirken um 254 TEUR auf 1.606 TEUR gesunkene Vorräte. Dies resultiert maßgeblich aus Verkäufen im Rumpfgeschäftsjahr. Außerdem erhöhen sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.127 TEUR auf 5.424 TEUR maßgeblich durch die Verrechnung von angefallenen Kosten für die Forschung und Entwicklung.

Die Umlaufvermögenintensität (Umlaufvermögen / Gesamtvermögen) steigt leicht an mit 48% (Vj. 45%).

Der Anstieg der Passiva resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten um 1.308 TEUR auf 1.791 TEUR. Ursächlich ist hier die Aufnahme eines Intercompany Darlehens von 1.500 TEUR zur Sicherung der Liquidität der Gesellschaft. Das Darlehen wird verzinst.

Dementgegen wirken die Reduktion des Eigenkapitals um 263 TEUR durch den Jahresfehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahrs, die Auflösung der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen von 19 TEUR auf 1.644 TEUR sowie die Reduktion der Rückstellungen um 51 TEUR auf 1.013 TEUR. Die Rückstellungen verringern sich maßgeblich auf Grund leicht rückläufiger Pensionsrückstellungen (401 TEUR, im Vorjahr 423 TEUR), sonstiger Personalrückstellungen (-51 TEUR) sowie der um 55 TEUR geringeren Rückstellungen für Energieverbrauch bei gegenläufig erhöhten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (+TEUR 77).

Die Eigenkapitalquote verschlechtert sich infolge der beschriebenen Entwicklungen von 78% auf 72%.

Finanz- und Liquiditätslage

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit ist wie im Vorjahr negativ. Die Finanzierung und Gewährleistung der Liquidität der Gesellschaft wird über eine konzerninterne Kreditlinie sichergestellt. Aus dieser Kreditlinie wurden im Rumpfgeschäftsjahr TEUR 1.500 in Form eines verzinsten Intercompany-Darlehen in Anspruch genommen. Die Fristigkeit laut Vertrag beträgt 5 Jahre. Die Liquidität der Gesellschaft war dadurch im Rumpfgeschäftsjahr gewährleistet und ist dies auch zukünftig. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Der Verkauf der Gesellschaft an den Lallemand Konzern brachte deutliche Veränderungen mit sich, es ist trotz allem gelungen, die Entwicklung der Gesellschaft zu stabilisieren.

9. Chancen und Risiken

Das Risikomanagement der Lallemand Biologicals GmbH hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie Risiken zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der Lallemand Biologicals GmbH verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen Wert geschaffen werden.

Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen. Unter Risiko verstehen wir jedes Ereignis, welches das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann.

Wir überwachen operative Risiken und Chancen im Rahmen unseres finanziellen Planungs-, Forecast- und Reporting-Prozesses auf lokaler, regionaler und zentraler Ebene. Dabei berücksichtigen wir getroffene Maßnahmen und stellen sicher, dass alle wahrscheinlichen Umsatz- und Ergebniseffekte angemessen in unsere Finanzdarstellung einfließen.

Im Folgenden werden die Risiken der Lallemand Biologicals GmbH in absteigender Wertigkeit aufgeführt:

Geopolitische Risiken - Einfluss auf die Lallemand Biologicals GmbH:

Eine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte, beispielsweise in China, könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, Industrierohstoffen und Zwischenprodukten führen. Der Krieg in der Ukraine birgt erhebliche Risiken für die Marktentwicklung in Europa.

Wir begegnen dem Risiko der Beeinträchtigung von Lieferketten durch alternative Einkaufsmöglichkeiten innerhalb der EU.

Operative Risiken:

Negative Entwicklungen in wichtigen Absatzmärkten können unser Geschäft beeinträchtigen und den Gewinn mindern. Insbesondere das Saatgut- und Pflanzenschutzgeschäft unterliegt zyklischen Schwankungen, die von wirtschaftlichen Entwicklungen sowie Faktoren wie Wetter und Schädlingsdruck beeinflusst werden. Wir sind seit 1992 in der Pflanzenschutzbranche aktiv und haben uns auf die Entwicklung von Mikroorganismen und Fermentationsprodukten für die Landwirtschaft spezialisiert.

Prognosen zum Klimawandel deuten langfristig auf eine mögliche Zunahme dieser Risiken hin. Um diesen Einflüssen zu begegnen, setzen wir auf ein global diversifiziertes Geschäft, eine flexible Lieferkette, umfassendes Monitoring und die Anpassungsfähigkeit unserer Produktionsmengen gemäß der prognostizierten Nachfrage in der Absatz- und Vertriebsplanung.

Ungeplante Anlagenabstellungen versucht die Lallemand Biologicals GmbH durch die Einhaltung hoher technischer Standards und eine kontinuierliche Verbesserung der Anlagen zu vermeiden. Die Auswirkungen einer ungeplanten Abstellung auf die Versorgung mit Zwischen- und Endprodukten werden durch die Möglichkeit der Produktion in den beiden Produktionslinien reduziert.

Um Risiken für den Standort durch plötzliche Produktionsstillstände zu minimieren, hat die Lallemand Biologicals GmbH ein Krisenmanagement-Team etabliert. Dieses Team koordiniert nicht nur erforderliche Notfallmaßnahmen, sondern leitet auch Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung und zur schnellen Wiederherstellung des normalen Betriebszustands ein. Dadurch wird das Risiko von Produktionsstillständen als sehr gering eingeschätzt.

Risiken in der Beschaffung:

In der Beschaffung begegnen wir verschiedenen Risiken, insbesondere in Bezug auf Verfügbarkeit, Liefertreue und gestiegene Kosten bei Rohstoffen, Packmaterialien und anderen Einsatzprodukten. Auch die Verfügbarkeit von natürlichen Ressourcen und Energie sowie die Inanspruchnahme von Dienstleistungen sind wichtige Faktoren. Um diesen Risiken zu begegnen, setzen wir auf folgende Maßnahmen:

Kontinuierliches Monitoring: Wir überwachen ständig unsere Märkte und Lieferanten, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Vertragsmanagement: Wir pflegen adäquate Verträge und steuern die Aktivitäten in Bezug auf Umfang, Zeitpunkt und Frequenz der Einkäufe.

Strategische Partnerschaften: Wir setzen auf langfristige Partnerschaften, um unser Lieferantenportfolio aktiv zu steuern.

Energiepreise und Rohstoffverfügbarkeit: Die gestiegenen Energiepreise und die Verfügbarkeit von Rohstoffen sind kritische Risiken. Wir schätzen sie als erheblich, aber unwahrscheinlich ein.

Personalbeschaffung und Fachkräftemangel:

Aktuell sehen wir in der Personalbeschaffung kein wesentliches Risiko. Dennoch beobachten wir die demografische Entwicklung und den drohenden Fachkräftemangel genau. Wir ergreifen vielfältige Maßnahmen, um die Attraktivität der Lallemand Biologicals GmbH als Arbeitgeber weiterhin zu stärken.

Insgesamt sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Letztlich verbleiben jedoch bei allen unternehmerischen Aktivitäten Restrisiken, die auch durch ein umfassendes Risikomanagement nicht ausgeschlossen werden können.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die grundlegende Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit der wesentlichen Risiken sowohl in der Einzelbetrachtung wie auch gesamthaft nicht verändert.

Im Folgenden werden die Chancen der Lallemand Biologicals GmbH in absteigender Wertigkeit aufgeführt:

Operative Chancen:

In der Einbindung der Gesellschaft in den Lallemand-Konzern sowie der Nutzung konzerninterner Synergieeffekte im Bereich der Verwaltung und der damit verbundenen Realisierung von Skaleneffekten insbesondere durch die etablierte Marktpräsenz, eröffnen sich solide Chancen für die weitere positive Entwicklung der Gesellschaft.

Die wachsende Weltbevölkerung mit erhöhtem Nahrungsmittelbedarf bietet unserem Unternehmen Lallemand Biologicals GmbH neue Chancen. Verändertes Konsumverhalten, wachsendes öffentliches Bewusstsein für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit sowie neue digitale Technologien tragen zur Entstehung neuer Einnahmequellen in der Landwirtschaft bei. Obwohl hochwertige Produkte im Pflanzenschutz unser Kerngeschäft bleiben, sehen wir Möglichkeiten, Mehrwert durch die Erschließung neuer Kundensegmente und Vertriebsplattformen zu generieren.

Der Erhalt und Ausbau des Markenwerts sind für die wirtschaftliche Entwicklung von Lallemand Biologicals GmbH weiterhin entscheidend. Dabei spielt das immer wieder neu zu bestätigende Vertrauen unserer VertriebspartnerInnen und insbesondere der AnwenderInnen unserer Produkte eine wesentliche Rolle.

Investitionen und Produktion:

Die Lallemand Biologicals GmbH in Wismar konzentriert sich auf die Produktion biologischer Produkte auf Basis pilzlicher Mikroorganismen und entwickelt Verfahren für den integrierten Pflanzenschutz. Lallemand Biologicals GmbH ist ein Pionierunternehmen mit tiefen Wurzeln in Nordwestmecklenburg und Teil von Lallemand Plant Care, ein privat geführtes kanadisches und global tätiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Mikroorganismen spezialisiert hat. Investitionen in Entwicklung sind entscheidend für die langfristige Stabilität und das Wachstum der Lallemand Biologicals GmbH. Wir investieren in neue Technologien und Innovationen und können uns damit von der Konkurrenz abheben und unsere Marktposition stärken und somit wettbewerbsfähig bleiben.

Die Lallemand Plant Care bemüht sich, neue Märkte zu erschließen und ihre Produktpalette zu erweitern bzw. bereits etablierte Produkte qualitativ zu verbessern. Dies wird zu einer größeren Kundenbasis und höheren Umsätzen führen und für Wachstum sorgen.

Durch die Modernisierung von Anlagen und Prozessen kann unser Unternehmen Kosten senken und die Effizienz steigern, was langfristig die Rentabilität erhöhen wird.

Auf Nachhaltigkeit legt die Lallemand Biologicals großen Wert; Investitionen in umweltfreundliche Technologien sollten nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern können auch das Unternehmensimage verbessern. So investieren wir Ressourcen in die Etablierung von Verpackungsmaterialien, die den Anforderungen unserer Produkte entsprechen und dennoch nachhaltig sind.

In einer sich schnell verändernden Wirtschaft ist es wichtig, flexibel zu bleiben. Investitionen in Forschung und Entwicklung hilft unserem Unternehmen, sich an neue Trends und Herausforderungen anzupassen.

10. Prognose

Für das gesamte Kalenderjahr 2024 kam es zu einer Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums als Folge hoher Energiepreise und Inflationsraten sowie steigender Zinsen. Die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben außerordentlich hoch.

Trotz dieser gesamtwirtschaftlichen Einschränkungen erwarten wir eine positive Gesamtentwicklung der Gesellschaft in den Folgejahren durch einen Anstieg der Produktionsmengen sowie der Vermarktung neuer Produkte.

Für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2024 bis 31. Januar 2025 ist der Gesamtabsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 um 15% gesunken. Die Umsatzerlöse erreichten ca. EUR 8 Millionen, der Jahresfehlbetrag wird voraussichtlich EUR 1,7 Mio. betragen. Diese Werte weichen leicht von der Prognose des Vorjahres ab, die eine um 16% sinkende Absatzmenge, Umsatzerlöse von ca. EUR 8 Millionen und einen Jahresfehlbetrag von 1,8 Millionen zeigt.

Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwarten wir eine Erholung des Marktes und damit eine Steigerung der Absatzmenge im mittleren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024/25 bei Umsatzerlösen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 sowie einem deutlich geringeren Jahresfehlbetrag.

 

Wismar, den 1. April 2025

Lallemand Biologicals GmbH

Die Geschäftsführung

Daniel Karsch, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lallemand Biologicals GmbH, Wismar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lallemand Biologicals GmbH, Wismar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lallemand Biologicals GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 6. Juni 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sieprath, Wirtschaftsprüferin

Brandt, Wirtschaftsprüferin

Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschaft Lallemand Bio, S.L. mit Sitz in Madrid, Spanien, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts von Madrid unter HRB B63497630 (die "Gesellschafterin"), als Inhaberin eines Geschäftsanteils in Höhe von EUR 122.000 €, vertritt das gesamte Stammkapital der Lallemand Biologicals GmbH mit Sitz in Wismar, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter HRB 2884 (die "Gesellschaft"), im Nennbetrag von EUR 122.000 €.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung sowie die Fassung von Gesellschafterbeschlüssen fasst die Gesellschafterin gemäß §48 Abs. 2 GmbHG in schriftlicher Abstimmung folgenden Beschluss:

1.

Der Der von KPMG AG, Berlin, geprüfte Jahresabschluss der Lallemand Biologicals GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar 2024 bis 31. Januar 2024, mit einer Bilanzsumme von EUR 15.696.142 € und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -263.182 € wird festgestellt. festgestellt.

2.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -263.182 € wird in den Verlustvortrag eingestellt

3.

Der Geschäftsführung der Lallemand Biologicals GmbH wird für das Rumpfgeschäftsjahr Januar 2024 Entlastung erteilt.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Madrid, Spanien, 10.06.2025

Lallemand Bio S.L.

Francisco Pereira Da Conceicoa, Director

Jean Chagnon, Director

Nachrichten & Medien

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