NEDRI Industriedraht GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Drahtwaren, Ketten und Federn
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wulf-Hendrik Pistorius seit 19.6.2013 | Geschäftsführer |
Katja, geb. Pampus Korte seit 16.3.2009 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NEDRI Industriedraht GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020Bilanz zum 30.9.2020NEDRI Industriedraht GmbHHammAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.10.2019 bis 30.9.2020NEDRI Industriedraht GmbHHamm
Anhang für das Geschäftsjahr 2019/20NEDRI Industriedraht GmbHHamm1. Allgemeines; Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die NEDRI Industriedraht GmbH hat ihren Sitz in Hamm und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamm in der Abteilung B unter der HRB 1834 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. September 2020 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Anfallende Verluste werden aufgrund eines Beherrschungsvertrages von der Gesellschafterin übernommen, sofern der Fehlbetrag nicht durch einen während der Laufzeit des Vertrags vorgetragenen Gewinn ausgeglichen werden kann oder nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den freien Rücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt wurden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen grundsätzlich 3 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Etwaige selbsterstellte Anlagen werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung anteiliger Gemeinkosten bewertet. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände ab Anschaffung/Herstellung pro rata temporis vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden grundsätzlich 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre. Für Werksgeräte und Reserveteile bestehen Festwerte. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr in einen über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten eingestellt. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen von Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Für niedrigpreisige Reserveteile besteht ein Festwert. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet, die angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, enthalten. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Für überalterte oder mit technischen Mängeln behaftete Bestände werden Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt Für allgemeine Risiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Aktive latente Steuern berücksichtigen neben den zeitlichen Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung. Sofern der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern zu einem aktiven Übertrag führt, wird dieser in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB aktiviert. Ausschüttungen können mindestens in Höhe der aktivierten latenten Steuern nicht vorgenommen werden. Für die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelten Pensionsrückstellungen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Der im laufenden Geschäftsjahr zu Grunde gelegte Rechnungszins beläuft sich auf 2,42 % p.a.; hierbei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Erwartete Rentensteigerungen sind mit 1 % p.a. angesetzt. Es wird das Wahlrecht ausgeübt, den aus der Bewertungsänderung durch das BilMoG resultierenden Zuführungsbetrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr mit mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln; insoweit werden künftig weitere Zuführungen von insgesamt T€ 52 zu erfassen sein. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Altersversorgungsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren und der Regelung von sieben Jahren beträgt T€ 167 (Vorjahr: T€ 177). Die sonstigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verpflichtungen für Überbrückungs- und Sterbegelder wurden nach dem Teilwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,71 % p.a. und einem jährlichen Gehalts- bzw. Rententrend von 2 % bzw. 1 % auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen für Jubiläumszahlungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,71 %, einem jährlichen Gehaltstrend von 2% und einer BBG-Dynamik von 1,75 %. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag ermittelt sich wie folgt:
Nach § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich folgender ausschüttungsfähiger Betrag:
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf Rechnung vorzutragen. 3. Angaben zum Jahresabschluss 3.1 Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen T€ 12 (Vorjahr: T€ 31) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Aktivierung der latenten Steuern beruht auf der gemäß Planungsrechnung voraussichtlichen Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge von T€ 59 hinsichtlich der Körperschaftsteuer sowie Abweichungen von T€ 646 zwischen Handels- und Steuerbilanz, die für den Bilanzposten Rückstellungen ermittelt wurden. Der angewendete Gesamtsteuersatz beträgt 32,11 %. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 622) sowie Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen (T€ 338). Bei den Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen handelt es sich hauptsächlich um fehlende Nebenkostenabrechnungen die auf Basis vorliegender Rechnungen hochgerechnet wurden. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzgebieten:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von T€ 2.035. Sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind vor allem Vertriebskosten wie Frachten, Betriebskosten wie Leiharbeitnehmer- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Verwaltungskosten erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen aus einem Schadensfall in Höhe von T€ 998 enthalten. 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Dauerschuldverhältnissen resultieren die folgenden Verpflichtungen:
In den Dauerschuldverhältnissen ist ein Mietvertrag in Höhe von T€ 322 enthalten, der jährlich kündbar ist. 4.2 Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird ebenso wie der Konzernlagebericht im Bundesanzeiger offengelegt werden. 4.3 Angaben zu Mitarbeitern Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnitt des Geschäftsjahres)
4.4 Organmitglieder Das Geschäftsführungsorgan der NEDRI Industriedraht GmbH bestand im Geschäftsjahr 2019/20 aus folgenden Mitgliedern:
4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es hat keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Abschluss des Berichtsjahres gegeben. 4.6 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB wird verzichtet, weil die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 4.7 Honorare des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gem. § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB verzichtet. Die Angaben erfolgen im Konzernabschluss der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn.
Hamm, den 21. Dezember 2020 NEDRI industriedraht GmbH Die Geschäftsführung Katja Pampus Klaus Lohrmann Wulf-Hendrik Pistorius Anlage zum Anhang: Anlagengitter 2019/20
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020NEDRI Industriedraht GmbHHammWirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf 1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die NEDRI Industriedraht GmbH fertigt im Wesentlichen für den deutschen und europäischen Markt Eisendrähte für kundenspezifische Anforderungen. Der besondere Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf kundenorientiertem Service und bedarfsorientierten Lösungen in den verschiedensten Drahtbereichen. Mittels eines hohen Maßes an Flexibilität und dem von allen Mitarbeitern gelebten Qualitätsbewusstsein ist die Gesellschaft in der Lage, Produkte mit hervorragender Qualität und zuverlässigem Service zu liefern und somit die am Markt bestehenden Kundenanforderungen in besonderer Weise zu erfüllen. NEDRI Industriedraht GmbH ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Westfälische Drahtindustrie GmbH, dem größten konzernfreien Drahtproduzenten Europas. 2. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr Der von der Gesellschaft bediente Markt für Drähte aus Eisengüten unterliegt bereits seit Jahren einem starken Wettbewerb, der u.a. durch europäische Wettbewerber mit einem allgemein geringeren Kostenniveau bedient wird. Die COVID-19-Pandemie, die besonders das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres beeinflusst hat, hat diese Marktsituation noch einmal zusätzlich verschärft. Trotz des durch die Pandemie hervorgerufenen Wirtschaftsabschwungs zeigte sich die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum relativ robust, da die Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahr nur moderat um 3,2% gefallen ist. Der Rohertrag fiel von T€ 4.789 auf T€ 4.614. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Absatz verringerte sich im Berichtsjahr um 600 to. auf 18.200 to., verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.464 auf T€ 11.157 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten eine Versicherungserstattung in Höhe von T€ 2.035, denen Mehraufwendungen, bzw. Mindererlöse aus dem Versicherungsfall gegenüberstehen. Der Personalaufwand ist zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 70 auf T€ -5 verbessert. Die Ertragsentwicklung der Gesellschaft bildet sich in den nachstehenden Kennziffern ab:
Die Gesellschaft hat mit der NEDRI Draht Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamm, am 21. Dezember 1999 mit Wirkung ab 1. Januar 2000 einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die NEDRI Draht Beteiligungsgesellschaft mbH, jeden bei der NEDRI Industriedraht GmbH entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den freien Gewinn- oder Kapitalrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer gebildet worden sind. Im Berichtsjahr entsteht ein Jahresüberschuss von T€ 407. Die Eigenkapitalquote ist von 58,3% (Vorjahr) auf 64,9% im Berichtsjahr gestiegen. Bei den Sachanlagen liegt das Investitionsvolumen mit T€ 68 unter den Abschreibungen in Höhe von T€ 167. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen sind stichtagsbedingt um T€ 312 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 1.267 gesunken. Im Berichtsjahr weist die Gesellschaft Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.186 aus, die aus der Anlage von Überschussliquidität bei der mittelbaren Gesellschafterin resultieren. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 255 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 158 gesunken und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um T€ 423 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 378 gesunken. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen und Risiken Die nächsten Monate werden weiterhin sehr stark durch die COVID-19-Pandemie geprägt sein. Aufgrund der hohen Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Umgangs mit der Pandemie und ihrer Folgen, bleibt abzuwarten, wie die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, aber auch in Europa und dem Rest der Welt, aussehen wird. Die Geschäftsführung der Nedri Industriedraht GmbH hat jedoch bereits in den Vorjahren Vorsorge getroffen, um möglichst flexibel auf unterschiedliche Marktsituationen reagieren zu können. Den seit Jahren anhaltenden Überkapazitäten auf dem Markt für Eisendrähte und dem damit einhergehendem Margendruck begegnet die NEDRI Industriedraht GmbH durch eine flexible Marktpräsenz, die die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund stellt. Aufgrund ihrer vorausschauenden Investitionsstrategie der Vorjahre, der starken finanziellen Ausstattung wie auch dem technischen Know-how der Mitarbeiter wird die Gesellschaft in der Lage sein, auch im kommenden Geschäftsjahr eine ausreichende Versandmenge am Markt abzusetzen. Die Gesellschaft wird weiterhin versuchen, das Produktsortiment auf höhermargige Produkte umzustellen, um somit den allgemeinen Preisdruck zu mildern. Die Risiken der Gesellschaft sind die Risiken, die grundsätzlich mit unternehmerischem Handeln in der Branche verbunden sind. Dazu zählen insbesondere eine negative Entwicklung der Konjunktur und damit verbundene rückläufige Absatzmengen sowie die eingeschränkte Möglichkeit, Erhöhungen der Einstandspreise an die Kunden weiterzugeben. Im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein generelles Ausfallrisiko, dem die NEDRI Industriedraht GmbH durch regelmäßige Überwachung der Forderungsstruktur und Kreditversicherungen begegnet. Mit Ausnahme der konjunkturellen und branchenspezifischen Risiken werden alle Risiken als beherrschbar eingeschätzt. Selbstverständlich stellt besonders die COVID-19-Pandemie ein nur schwer vorhersehbares Risiko dar. Das Management der Nedri Industriedraht GmbH hat in den letzten Monaten eine umfangreiche Analyse des Produktspektrums und der Produktionskosten vorgenommen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden es der Gesellschaft zukünftig erlauben, sich gegenüber den Anforderungen des Marktes noch besser positionieren zu können. Mit den in der Vergangenheit getroffenen investiven Maßnahmen sind die Chancen für eine weitere Verbesserung der Marktposition erhöht worden. Die NEDRI Industriedraht GmbH verfügt über ausreichende Kapazitätsreserven, um einer wachsenden Nachfrage zeitnah entsprechen zu können. 2. Prognose Basierend auf den Erfahrungen der letzten Monate geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den produzierenden Sektor in Deutschland beherrschbar bleiben. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die Nedri Industriedraht GmbH gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung im Rohertrag erwirtschaften wird, da sowohl die Verkaufsmengen als auch -margen leicht steigen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass ein leicht steigendes Jahresergebnis mit nahezu gleichbleibendem EBITDA und EBIT erzielt werden kann. Die Geschäftsführung dankt den Arbeitnehmervertretern für die gute Zusammenarbeit und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Hamm, den 21. Dezember 2020 NEDRI Industriedraht GmbH Die Geschäftsführung Pampus Lohrmann Pistorius Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NEDRI Industriedraht GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NEDRI Industriedraht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEDRI Industriedraht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 21. Dezember 2020 wbs
Wilhelm Braune GmbH
R. Pfeil, Wirtschaftsprüfer A. Eicken, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der NEDRI Industriedraht GmbH zum 30.09.2020 wurde am 11. Mai 2021 festgestellt. Die Ergebnisverwendung wurde entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung vorgenommen. |
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