NEDRI Industriedraht GmbHLiquidiert

59067 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 1834
Eingetragen
10.3.1994
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Draht und Drahterzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020

Bilanz zum 30.9.2020

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 0,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 110.891,00 129
2. Technische Anlagen und Maschinen 424.061,00 490
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.318,00 572
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.785,00 105
5. Sonstige Sachanlagen 0,00 0
1.197.055,00 1.296
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 902.207,87 1.302
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 764.467,05 1.145
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.146.993,96 1.919
2.813.668,88 4.366
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.255.178,62 1.547
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.198.344,72 1.868
3. Sonstige Vermögensgegenstände 369.454,19 987
5.822.977,53 4.403
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 77.268,76 66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.081,65 40
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 203.000,00 413
10.133.051,82 10.584

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.023.000,00 1.023
II. Kapitalrücklage 4.308.578,46 4.309
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 27.265,14 27
IV. Gewinnvortrag 812.680,75 494
V. Jahresüberschuss 406.679,28 319
6.578.203,63 6.172
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.610.711,00 1.567
2. Steuerrückstellungen 16.256,00 0
3. Sonstige Rückstellungen 1.039.875,77 1.355
2.666.842,77 2.922
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 378.358,58 801
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 352.208,56 510
3. Sonstige Verbindlichkeiten 157.438,28 179
888.005,42 1.490
10.133.051,82 10.584

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.10.2019 bis 30.9.2020

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 16.922.983,19 19.500
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.152.448,99 910
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.465.395,60 1.811
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (TEUR 0)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -9.851.711,90 -13.860
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.305.013,82 -1.761
-11.156.725,72 -15.621
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.903.486,83 -2.851
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -561.150,06 -598
-3.464.636,89 -3.448
- davon für Altersversorgung EUR 21.277,81 (TEUR -3)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -166.788,89 -150
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.808.545,20 -2.450
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR -51,14 (TEUR 0)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134.620,42 92
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 134.442,98 (TEUR 92)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -139.911,24 -167
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR -138.695,00 (TEUR -166)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -226.256,00 -157
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR -210.000,00 (TEUR -157)
11. Ergebnis nach Steuern 407.686,28 319
12. Sonstige Steuern -1.007,00 -1
13. Jahresüberschuss 406.679,28 319

Anhang für das Geschäftsjahr 2019/20

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

1. Allgemeines; Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die NEDRI Industriedraht GmbH hat ihren Sitz in Hamm und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamm in der Abteilung B unter der HRB 1834 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2020 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Anfallende Verluste werden aufgrund eines Beherrschungsvertrages von der Gesellschafterin übernommen, sofern der Fehlbetrag nicht durch einen während der Laufzeit des Vertrags vorgetragenen Gewinn ausgeglichen werden kann oder nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den freien Rücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt wurden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen grundsätzlich 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Etwaige selbsterstellte Anlagen werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung anteiliger Gemeinkosten bewertet. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände ab Anschaffung/Herstellung pro rata temporis vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden grundsätzlich 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre. Für Werksgeräte und Reserveteile bestehen Festwerte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr in einen über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten eingestellt.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen von Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Für niedrigpreisige Reserveteile besteht ein Festwert. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet, die angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, enthalten. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Für überalterte oder mit technischen Mängeln behaftete Bestände werden Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt Für allgemeine Risiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive latente Steuern berücksichtigen neben den zeitlichen Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung. Sofern der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern zu einem aktiven Übertrag führt, wird dieser in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB aktiviert.

Ausschüttungen können mindestens in Höhe der aktivierten latenten Steuern nicht vorgenommen werden.

Für die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelten Pensionsrückstellungen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Der im laufenden Geschäftsjahr zu Grunde gelegte Rechnungszins beläuft sich auf 2,42 % p.a.; hierbei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Erwartete Rentensteigerungen sind mit 1 % p.a. angesetzt. Es wird das Wahlrecht ausgeübt, den aus der Bewertungsänderung durch das BilMoG resultierenden Zuführungsbetrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr mit mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln; insoweit werden künftig weitere Zuführungen von insgesamt T€ 52 zu erfassen sein.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Altersversorgungsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren und der Regelung von sieben Jahren beträgt T€ 167 (Vorjahr: T€ 177).

Die sonstigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verpflichtungen für Überbrückungs- und Sterbegelder wurden nach dem Teilwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,71 % p.a. und einem jährlichen Gehalts- bzw. Rententrend von 2 % bzw. 1 % auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen für Jubiläumszahlungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,71 %, einem jährlichen Gehaltstrend von 2% und einer BBG-Dynamik von 1,75 %.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag ermittelt sich wie folgt:

T€
Aktive latente Steuern nach § 274 HGB 203
Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Altersversorgungsverpflichtung nach § 253 Absatz 6 HGB 167
Ausschüttungsgesperrter Betrag 370

Nach § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich folgender ausschüttungsfähiger Betrag:

T€
Kapitalrücklage 4.309
Gewinnrücklage 27
Gewinnvortrag 813
Jahresüberschuss 407
abzüglich ausschüttungsgesperrter Betrag -370
Ausschüttungsfähiger Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB 5.186

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf Rechnung vorzutragen.

3. Angaben zum Jahresabschluss

3.1 Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen T€ 12 (Vorjahr: T€ 31) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Aktivierung der latenten Steuern beruht auf der gemäß Planungsrechnung voraussichtlichen Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge von T€ 59 hinsichtlich der Körperschaftsteuer sowie Abweichungen von T€ 646 zwischen Handels- und Steuerbilanz, die für den Bilanzposten Rückstellungen ermittelt wurden. Der angewendete Gesamtsteuersatz beträgt 32,11 %.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 622) sowie Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen (T€ 338). Bei den Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen handelt es sich hauptsächlich um fehlende Nebenkostenabrechnungen die auf Basis vorliegender Rechnungen hochgerechnet wurden.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzgebieten:

2019/20 2018/19
T€ T€
Inland 12.639 14.352
Übrige EU 4.022 4.664
Drittländer 262 484
16.923 19.500

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von T€ 2.035.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es sind vor allem Vertriebskosten wie Frachten, Betriebskosten wie Leiharbeitnehmer- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Verwaltungskosten erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen aus einem Schadensfall in Höhe von T€ 998 enthalten.

4. Sonstige Angaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Dauerschuldverhältnissen resultieren die folgenden Verpflichtungen:

T€
--fällig 2020/2021 360
--fällig 2021/2022 120
--fällig 2022/2023 36
--fällig 2023/2024 und später 17
533

In den Dauerschuldverhältnissen ist ein Mietvertrag in Höhe von T€ 322 enthalten, der jährlich kündbar ist.

4.2 Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird ebenso wie der Konzernlagebericht im Bundesanzeiger offengelegt werden.

4.3 Angaben zu Mitarbeitern

Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnitt des Geschäftsjahres)

2019/20 2018/19
Angestellte 13 13
Gewerbliche Arbeitnehmer 49 48
62 61

4.4 Organmitglieder

Das Geschäftsführungsorgan der NEDRI Industriedraht GmbH bestand im Geschäftsjahr 2019/20 aus folgenden Mitgliedern:

Katja Pampus, Hamm, Geschäftsführerin bei der Westfälische Drahtindustrie GmbH

Klaus Lohrmann, Hamm, Geschäftsführer bei der Westfälische Drahtindustrie GmbH

Wulf-Hendrik Pistorius, Hamburg, Geschäftsführer bei der Westfälische Drahtindustrie GmbH

4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es hat keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Abschluss des Berichtsjahres gegeben.

4.6 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB wird verzichtet, weil die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

4.7 Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gem. § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB verzichtet. Die Angaben erfolgen im Konzernabschluss der Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Iserlohn.

 

Hamm, den 21. Dezember 2020

NEDRI industriedraht GmbH

Die Geschäftsführung

Katja Pampus

Klaus Lohrmann

Wulf-Hendrik Pistorius

Anlage zum Anhang: Anlagengitter 2019/20

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2019 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.9.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 6.345,60 0,00 411,60 0,00 5.934,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.345,60 0,00 411,60 0,00 5.934,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 471.282,76 0,00 2.168,00 0,00 469.114,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.665.318,05 6.082,94 201.735,79 39.951,00 2.509.616,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.834.748,00 58.805,95 239.495,08 0,00 1.654.058,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 105.208,00 3.528,00 0,00 -39.951,00 68.785,00
Summe Sachanlagen 5.076.556,81 68.416,89 443.398,87 0,00 4.701.574,83
Summe Anlagevermögen 5.082.902,41 68.416,89 443.810,47 0,00 4.707.508,83
Abschreibungen
1.10.2019 Zugänge Abgänge 30.9.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 6.345,60 0,00 411,60 5.934,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.345,60 0,00 411,60 5.934,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 342.150,76 18.241,00 2.168,00 358.223,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.175.648,05 111.641,94 201.734,79 2.085.555,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.262.945,00 36.905,95 239.110,08 1.060.740,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.780.743,81 166.788,89 443.012,87 3.504.519,83
Summe Anlagevermögen 3.787.089,41 166.788,89 443.424,47 3.510.453,83
Buchwerte
30.9.2020 30.9.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 110.891,00 129.132,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 424.061,00 489.670,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.318,00 571.803,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.785,00 105.208,00
Summe Sachanlagen 1.197.055,00 1.295.813,00
Summe Anlagevermögen 1.197.055,00 1.295.813,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020

NEDRI Industriedraht GmbH

Hamm

Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf

1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die NEDRI Industriedraht GmbH fertigt im Wesentlichen für den deutschen und europäischen Markt Eisendrähte für kundenspezifische Anforderungen. Der besondere Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf kundenorientiertem Service und bedarfsorientierten Lösungen in den verschiedensten Drahtbereichen. Mittels eines hohen Maßes an Flexibilität und dem von allen Mitarbeitern gelebten Qualitätsbewusstsein ist die Gesellschaft in der Lage, Produkte mit hervorragender Qualität und zuverlässigem Service zu liefern und somit die am Markt bestehenden Kundenanforderungen in besonderer Weise zu erfüllen.

NEDRI Industriedraht GmbH ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Westfälische Drahtindustrie GmbH, dem größten konzernfreien Drahtproduzenten Europas.

2. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Der von der Gesellschaft bediente Markt für Drähte aus Eisengüten unterliegt bereits seit Jahren einem starken Wettbewerb, der u.a. durch europäische Wettbewerber mit einem allgemein geringeren Kostenniveau bedient wird. Die COVID-19-Pandemie, die besonders das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres beeinflusst hat, hat diese Marktsituation noch einmal zusätzlich verschärft. Trotz des durch die Pandemie hervorgerufenen Wirtschaftsabschwungs zeigte sich die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum relativ robust, da die Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahr nur moderat um 3,2% gefallen ist. Der Rohertrag fiel von T€ 4.789 auf T€ 4.614.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Der Absatz verringerte sich im Berichtsjahr um 600 to. auf 18.200 to., verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.464 auf T€ 11.157 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten eine Versicherungserstattung in Höhe von T€ 2.035, denen Mehraufwendungen, bzw. Mindererlöse aus dem Versicherungsfall gegenüberstehen.

Der Personalaufwand ist zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 70 auf T€ -5 verbessert.

Die Ertragsentwicklung der Gesellschaft bildet sich in den nachstehenden Kennziffern ab:

GJ 2019/20 GJ 2018/19
TEuro TEuro
EBITDA 805 701
EBIT 638 551
Jahresergebnis 407 319

Die Gesellschaft hat mit der NEDRI Draht Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamm, am 21. Dezember 1999 mit Wirkung ab 1. Januar 2000 einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die NEDRI Draht Beteiligungsgesellschaft mbH, jeden bei der NEDRI Industriedraht GmbH entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den freien Gewinn- oder Kapitalrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer gebildet worden sind. Im Berichtsjahr entsteht ein Jahresüberschuss von T€ 407.

Die Eigenkapitalquote ist von 58,3% (Vorjahr) auf 64,9% im Berichtsjahr gestiegen.

Bei den Sachanlagen liegt das Investitionsvolumen mit T€ 68 unter den Abschreibungen in Höhe von T€ 167. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen sind stichtagsbedingt um T€ 312 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 1.267 gesunken. Im Berichtsjahr weist die Gesellschaft Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.186 aus, die aus der Anlage von Überschussliquidität bei der mittelbaren Gesellschafterin resultieren.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 255 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 158 gesunken und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um T€ 423 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 378 gesunken.

Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken

Die nächsten Monate werden weiterhin sehr stark durch die COVID-19-Pandemie geprägt sein. Aufgrund der hohen Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Umgangs mit der Pandemie und ihrer Folgen, bleibt abzuwarten, wie die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, aber auch in Europa und dem Rest der Welt, aussehen wird. Die Geschäftsführung der Nedri Industriedraht GmbH hat jedoch bereits in den Vorjahren Vorsorge getroffen, um möglichst flexibel auf unterschiedliche Marktsituationen reagieren zu können.

Den seit Jahren anhaltenden Überkapazitäten auf dem Markt für Eisendrähte und dem damit einhergehendem Margendruck begegnet die NEDRI Industriedraht GmbH durch eine flexible Marktpräsenz, die die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund stellt. Aufgrund ihrer vorausschauenden Investitionsstrategie der Vorjahre, der starken finanziellen Ausstattung wie auch dem technischen Know-how der Mitarbeiter wird die Gesellschaft in der Lage sein, auch im kommenden Geschäftsjahr eine ausreichende Versandmenge am Markt abzusetzen. Die Gesellschaft wird weiterhin versuchen, das Produktsortiment auf höhermargige Produkte umzustellen, um somit den allgemeinen Preisdruck zu mildern.

Die Risiken der Gesellschaft sind die Risiken, die grundsätzlich mit unternehmerischem Handeln in der Branche verbunden sind. Dazu zählen insbesondere eine negative Entwicklung der Konjunktur und damit verbundene rückläufige Absatzmengen sowie die eingeschränkte Möglichkeit, Erhöhungen der Einstandspreise an die Kunden weiterzugeben.

Im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein generelles Ausfallrisiko, dem die NEDRI Industriedraht GmbH durch regelmäßige Überwachung der Forderungsstruktur und Kreditversicherungen begegnet.

Mit Ausnahme der konjunkturellen und branchenspezifischen Risiken werden alle Risiken als beherrschbar eingeschätzt. Selbstverständlich stellt besonders die COVID-19-Pandemie ein nur schwer vorhersehbares Risiko dar.

Das Management der Nedri Industriedraht GmbH hat in den letzten Monaten eine umfangreiche Analyse des Produktspektrums und der Produktionskosten vorgenommen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden es der Gesellschaft zukünftig erlauben, sich gegenüber den Anforderungen des Marktes noch besser positionieren zu können.

Mit den in der Vergangenheit getroffenen investiven Maßnahmen sind die Chancen für eine weitere Verbesserung der Marktposition erhöht worden. Die NEDRI Industriedraht GmbH verfügt über ausreichende Kapazitätsreserven, um einer wachsenden Nachfrage zeitnah entsprechen zu können.

2. Prognose

Basierend auf den Erfahrungen der letzten Monate geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den produzierenden Sektor in Deutschland beherrschbar bleiben. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die Nedri Industriedraht GmbH gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung im Rohertrag erwirtschaften wird, da sowohl die Verkaufsmengen als auch -margen leicht steigen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass ein leicht steigendes Jahresergebnis mit nahezu gleichbleibendem EBITDA und EBIT erzielt werden kann.

Die Geschäftsführung dankt den Arbeitnehmervertretern für die gute Zusammenarbeit und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamm, den 21. Dezember 2020

NEDRI Industriedraht GmbH

Die Geschäftsführung

Pampus

Lohrmann

Pistorius

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NEDRI Industriedraht GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEDRI Industriedraht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEDRI Industriedraht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 21. Dezember 2020

wbs Wilhelm Braune GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

R. Pfeil, Wirtschaftsprüfer

A. Eicken, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der NEDRI Industriedraht GmbH zum 30.09.2020 wurde am 11. Mai 2021 festgestellt.

Die Ergebnisverwendung wurde entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung vorgenommen.

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