Oliver Grohe Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Schulz seit 18.5.2020 | Prokura |
Oliver Grohe seit 18.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grohe Technology GmbHLoßburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte Als Hersteller hochwertiger Präzisionsdrehteile steht die Grohe Technology GmbH (nachfolgend: GROHE) seit Jahren als Garant für höchste Qualität "Made in Germany" am Standort Loßburg. Auf einem modernen CNC-gesteuerten Maschinenpark produziert GROHE Präzisionsteile von höchster Qualität für sämtliche Branchen. Ob Klein-, Mittel- oder Großserien, auch Musterteile, können Dank innovativer Technik und optimalem Workflow schnellstmöglich geliefert werden. Durch ein spezielles Drehverfahren ist GROHE in der Lage, ohne Schleifen und Polieren, eine spiegelnde und hochglänzende Oberflächenqualität zu realisieren. Je nach Kundenvorgabe können auch einbaufertige Baugruppen produziert werden. Modernste Prozesse, eine optimale Logistik sowie ein hochqualifiziertes Team sind Voraussetzung für das Drehen auf höchstem Niveau. Mit einer Vielzahl an eigenentwickelten Lösungen und Know-how im Bereich der Zerspanungstechnik hat sich das Unternehmen zu einem Zerspanungsspezialisten komplexer Präzisionsteile entwickelt. Die nachhaltige Innovationskraft und Leistungsfähigkeit sichern auch in der Zukunft ein nachhaltiges Bestehen des Unternehmens. Der Absatzmarkt der Gesellschaft findet sich hauptsächlich im Inland. Aber auch im europäischen Ausland steht GROHE für Präzision, Zuverlässigkeit und höchste Qualität. I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branche 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagniert im Jahr 2024 ein weiteres Mal. Vor allem die Industrie und die Bauwirtschaft stecken in der Krise. Im ersten Halbjahr 2024 lag das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland um 0,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Gedrückt wurde die Wirtschaftsleistung durch die rückläufige Wertschöpfung im produzierenden Gewerbe (-2,8 Prozent) und in der Bauwirtschaft (-3,4 Prozent). Die Industrie leidet unter der schwachen globalen Nachfrage infolge der vielfältigen politischen Konflikte, sie ist aber auch tief verunsichert durch den unklaren Kurs der Wirtschaftspolitik, aber auch durch gestiegene Finanzierungs- und Materialkosten. 2. Branche Die wirtschaftliche Erholung in der Metall- und Elektroindustrie lässt weiter auf sich warten. Seit mehr als eineinhalb Jahren befinden sich die Auftragseingänge Monat für Monat auf Talfahrt. Laut Statistischen Bundesamt steht seit Jahresbeginn 2024 immer noch ein Gesamtminus von 6,3 Prozent in den Büchern. Die über das Gesamtjahr geschwundenen Aufträge führen dazu, dass die Produktion weiterhin abnimmt. Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Umstände spielt die Kurzarbeit wieder eine zunehmende Rolle. Der Anteil der Unternehmen, die rote Zahlen oder eine "schwarze" Null schreiben, steigen stetig an. Beim Ifo-Konjunkturtest im September 2024 haben die befragten Firmen sowohl die aktuelle wirtschaftliche Lage als auch die Aussichten für die nächsten sechs Monate wieder deutlich schlechter bewertet. Das deutet daraufhin, dass die befragten Unternehmen die Talsohle als immer noch nicht erreicht sehen. II. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 1. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Für GROHE verlief das Geschäftsjahr 2023 entsprechend dem gesamtwirtschaftlichen Verlauf ebenfalls negativ. Die Nachfrage der Kunden war stark rückläufig. Aufgrund der wirtschaftlichen schwierigen Umstände wurde im ersten Halbjahr 2023 Kurzarbeit beantragt. Seit August hat sich die Lage ein wenig stabilisiert, eine stabile Trendwende zeigt sich jedoch nicht. Es wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR -406 bei einer Gesamtleistung in Höhe von 17 Mio. EUR erzielt. Sowohl das geplante ausgeglichene Jahresergebnis und die geplante Gesamtleistung (ca. 21 Mio. EUR) konnten aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht erreicht werden. 2. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsatzerlöse von GROHE beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 18.523 (Vorjahr: TEUR 21.726) und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.203 gesunken. Die Gesamtleistung ist um 26,5 % auf TEUR 17.069 (Vorjahr: TEUR 23.228) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 67 gesunken. Der Materialaufwand stellt nach wie vor die größte Aufwandsposition dar. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Materialaufwand bedingt durch die gesunkene Gesamtleistung um TEUR 2.192 ab und lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 7.920 (Vorjahr: TEUR 10.112). Die Materialaufwandsquote, definiert als Verhältnis zwischen Materialaufwand und Gesamtleistung, lag bei 46,4 % (Vorjahr: 43,5 %). Der Personalaufwand der Gesellschaft verringerte sich um rund 8,7 % auf TEUR 4.671 (Vorjahr: TEUR 5.118). Der Rückgang der Personalaufwendungen ist bedingt durch die zweitweise angeordnete Kurzarbeit im Jahre 2023 und durch die Verminderung der erfolgsabhängigen Vergütungen. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR -946) ist auf geringere Raumkosten (TEUR -635), Instandhaltungsaufwendungen und Werkzeuge (TEUR -94), Vertriebskosten (TEUR -23), Mietleasing Maschinen (TEUR -186) und EDV-Kosten (TEUR -53) zurückzuführen. Die Kosteneinsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 946, bei den Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 447 und bei den Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 2.192, konnten den Rückgang der Gesamtleistung in Höhe von TEUR 6.159 nicht kompensieren, so dass ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR -406 (Vj. TEUR 1.591) erzielt wurde. b) Finanzlage Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag TEUR 50. Unter Berücksichtigung der Gewinnrücklagen (TEUR 5), des Gewinnvortrags (TEUR 7.245) und des Jahresergebnisses (TEUR -406) ist das Eigenkapital auf TEUR 6.894 gesunken. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme auf 60,2 % (Vj. 52,2 %) angestiegen. Die stichtagsbezogene Liquidität beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 1.526). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Cashflow von TEUR -64 (Vorjahr: TEUR 2.744). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -536 (Vorjahr: TEUR -2.754) und resultierte im Wesentlichen aus Investitionen in EDV-Software (TEUR 84) Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 254), andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 25) sowie auf geleistete Anzahlungen im Bau (TEUR 174). Durch die unterjährige Tilgung und Aufnahme von langfristigen Bankverbindlichkeiten (TEUR 83), geleisteten Zinszahlungen (TEUR -49) ergab sich ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 859AHHerter, AndreasSiehe meine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen). Die Gesellschaft war aufgrund der eingeräumten Kreditlinien von den kreditgewährenden Banken in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 11.446 (Vorjahr: TEUR 14.000). Das Anlagevermögen verringerte sich von TEUR 5.405 um TEUR 651 auf TEUR 4.754. Das Umlaufvermögen beläuft sich auf TEUR 6.687 (Vorjahr: TEUR 8.585). Darin enthalten sind Vorräte in Höhe von TEUR 4.038 (Vorjahr: TEUR 5.507) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.349 (Vorjahr: TEUR 1.101). Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt TEUR 4.092 (Vorjahr: TEUR 4.932). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 3.796 (Vorjahr: TEUR 3.714). Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf 2023, wie er sich in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage darstellt, aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation, zufrieden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatz- und Bestandsentwicklung und die Auftragslage heran. III. Forschung und Entwicklung Als reiner Auftragsfertiger für Kundenteile verfügt GROHE zwar über keine eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, dennoch entwickelt GROHE eigene Lösungen und Know-how um als Zerspanungsspezialist komplexer Präzisionsteile einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten zu generieren. Ferner sichert diese Innovationskraft die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Unternehmens. IV. Chancen- und Risikobericht Für GROHE ergeben sich eine Vielzahl von Chancen und Risiken für die zukünftige Geschäftstätigkeit, da diese Begriffe bestimmungsgemäß eng miteinander verbunden sind. Das Management erfasst und bewertet kontinuierlich die entstehenden Chancen und Risiken. Auch im Rahmen der jährlichen ISO9001-Zertifizierung findet die Management-Bewertung statt. Durch das Risikomanagementsystem sollen Risiken frühzeitig erkannt werden, um Schäden für das Unternehmen abzuwenden. Chancen werden im Rahmen der Unternehmensstrategie konsequent genutzt, um den Wert des Unternehmens langfristig zu stabilisieren. Durch weitere Investitionen in die Automatisierung wird die Gesellschaft noch flexibler und schneller, um die Kundenwünsche noch konkurrenzfähiger umsetzen zu können. Zusammen mit dem bereits vorhandenen Know-how und dem hohen Qualitätsstandard sind die Chancen für eine Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit von GROHE zu sehen. Die Risikopolitik von GROHE ist auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken ausgerichtet. Die Geschäftsleitung informiert sich regelmäßig und zeitnah über sämtliche erkennbare Risiken und reagiert umgehend auf diese. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Die wesentlichen Risiken von GROHE sind im Folgenden zusammengefasst: Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditätsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert sich GROHE durch angemessene Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt dabei die ausreichende und fristgerechte Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Etwaige bestehende Währungsrisiken sind für die Gesellschaft weitestgehend unbedeutend, da die Gesellschaft in Euro fakturiert. Die Gesellschaft versucht, Ausfallrisiken von Forderungen durch laufende Bonitätsprüfungen und durch ein aktuelles Mahnwesen zu begegnen. Die Entwicklung des Zinsniveaus kann Einfluss auf die Finanzierungskosten der Gesellschaft nehmen. Zinsänderungen und deren Auswirkungen auf die Finanzierung begegnet die Gesellschaft durch mittel- bis langfristige Finanzierungen zu festen Konditionen. Ferner unterliegen die Finanzierungen stetigen Kontrollen. Eine Risikoreduktion wird ferner durch vorzeitige Darlehensrückführungen und ökonomisch sinnvollen Umfinanzierungen erreicht. Den Risiken durch die massiven Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen begegnen wir zum einen durch die Optimierung unserer Einkaufsstrategie (Rahmenverträge) und zum anderen durch den weiteren Ausbau unserer Photovoltaikanlage auf unserem Betriebsgelände. Ein Risiko könnte sich auch aus der Abhängigkeit von wichtigen Großkunden und deren Geschäftsentwicklung ergeben. Die Risikostreuung erfolgt in diesem Punkt weiterhin hauptsächlich durch eine gezielte Verbreiterung der Kundenbasis. Etwaigen Risiken aus der verstärkten Konkurrenz aus dem asiatischen Raum und des damit einhergehenden Preisverfalls und Umsatzeinbruchs auf den Absatzmärkten wirkt die Gesellschaft insbesondere durch einen Innovationsvorsprung entgegen, um sich so fortwährend Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Ferner wird durch eine regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität sowie einer ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung eine nachhaltige Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit sichergestellt. Insgesamt gesehen, lassen sich die jeder unternehmerischen Tätigkeit mitgegebenen immanenten Risiken nicht vollständig ausschließen. Aufgrund der gelebten Risikopolitik geht GROHE jedoch davon aus, dass die mit der Tätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen zu deren Beseitigung bzw. Eindämmung eingeleitet werden können, so dass aus heutiger Sicht der zukünftigen Entwicklung und dem Fortbestand der Gesellschaft keine wesentlichen Risiken entgegenstehen. V. Prognosebericht Die Grohe Technology GmbH ist nach wie vor für die Zukunft gut aufgestellt. Die Gesellschaft verfügt über stabile, langjährige und innovative Kundenbeziehungen. Nach der monatlich Liquiditätsplanung ist unter Berücksichtigung der eingeräumten Kreditlinien der kreditgewährenden Banken von keinen Liquiditätsengpässen auszugehen. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aus heutiger Sicht einen Auftragseingang entsprechend dem Vorjahresniveau. Durch die schwächere Nachfrage im Jahr 2023 und im ersten Halbjahr 2024 rechnen wir mit einem weiteren Umsatzrückgang. Wir gehen davon aus, dass wir diesen Umsatzrückgang entsprechend kompensieren können, so dass wir für das Jahr 2024 von einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis ausgehen.
Loßburg-Betzweiler, den 15. November 2024 GROHE Technology GmbH Der Geschäftsführer Oliver Grohe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Grohe Technology GmbH hat ihren Sitz in Loßburg und ist unter der Registernummer 773882 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gesellschaft weist zum Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB auf. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder im Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt. Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Allgemeines Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. 2. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung bemisst sich dabei nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen wurde zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. 3. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken aktiviert. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Vorauszahlungen für künftige Zeiträume wurden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle am Abschlussstichtag erkennbare Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten. 6. Fremdkapital Verbindlichkeiten wurden zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Soweit es sich hierbei um kurzfristige Verbindlichkeiten handelte, erfolgte die Bewertung ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital lautet unverändert auf EUR 50.000,00. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Arbeitnehmeransprüche in Höhe von TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 691). 5. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 421.370,86 (Vorjahr: TEUR 427). In Höhe von EUR 1.690.863,45 (Vorjahr: TEUR 1.451) sind diese Verbindlichkeiten innerhalb von 1 bis 5 Jahren fällig. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 1.684.206,85 (Vorjahr: TEUR 1.836). Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 295.991,00 (Vorjahr: TEUR 1.218) und von 1 bis 5 Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 113.169,72 (Vorjahr: TEUR 43) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 17.452,68 (Vorjahr: TEUR 16) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 673 (im Vorjahr: TEUR 1.127) Leasingverpflichtungen und jährliche Mietverpflichtungen für Geschäftsgebäude in Höhe von TEUR 830. Von den Leasingverpflichtungen sind TEUR 602 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 71 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch Herrn Oliver Grohe (operativ tätig) wahrgenommen. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird die gemäß § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers nicht gemacht.
Loßburg-Betzweiler, den 15. November 2024 GROHE Technology GmbH Der Geschäftsführer Oliver Grohe sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GROHE Technology GmbH, Loßburg-Betzweiler Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GROHE Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GROHE Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Überlingen, den 15. November 2024 BANSBACH
GmbH
Joerg Schuster, Wirtschaftsprüfer Andreas Herter, Wirtschaftsprüfer |
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