Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 18683
Vorher
Rubkower Backwarenproduktions GmbHCool-Back GmbH
Eingetragen
26.1.2006
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von tiefgekühlten Backwaren, Tiefkühlkost sowie alle artverwandten Nebengeschäfte und damit zusammenhängenden Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jonas Sindermann
seit 27.1.2025
Geschäftsführer
Max Graeser
seit 31.1.2024
Prokura
Markus Dr. Schirmer
seit 24.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
European Bakery Bidco B.V.NLD
96.00%
coolback GmbHEigenbeteiligung
4.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
German Bakery Group GmbH
Germany
1.728.000 €
96.00%
coolback GmbH
Germany
72.000 €
4.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

coolback GmbH

Nuthe-Urstromtal

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

a) Konjunktur und Branchenentwicklung

Für die europäische und somit auch die deutsche Wirtschaft, wurde das Abschlussjahr 2022 durch den andauernden Krieg zwischen den Ländern Ukraine und Russland dominiert. Pandemiebedingte Auswirkungen aus den vorangegangenen Jahren als Basiseffekte, spiegeln sich ebenfalls in Form einer Inflation auf Rekordniveau in Deutschland von 8,7 % wider. Zwischenzeitlich erreichte die Inflation eine Höhe von über 10 %.

Die Auswirkungen des Krieges führten zu extremen Energiepreiserhöhungen, Rohstoff- und Materialengpässen, vgl. Anstieg ifo-Knappheitsindikator von durchschnittlich 62,525 Pkt. auf 68,608 Pkt. Dennoch konnte im BIP von Deutschland eine preisbereinigte Steigerung von 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Die in den Vorjahren aufgetretenen Einschränkungen und Schließungen im Gastronomie- und Hotelgewerbe, konnten in 2022 deutliche Aufholeffekte verzeichnen, dementgegen wirkten knappheitsbedingte Preisanstiege für Rohstoffe und Verpackungsmaterial für das verarbeitende Gewerbe.

Aufgrund dieser Entwicklung war es notwendig die überdurchschnittlichen Preisanstiege auf dem Rohstoffmarkt, mehrmals im Laufe des Jahres an die Kunden weiterzureichen.

Die coolback GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der industriellen Herstellung von tiefgekühlten Backwaren. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt in der im Mai 2000 in Betrieb genommenen Betriebsstätte in Jänickendorf, die mehrmals um neue Produktionsanlagen erweitert wurde.

b) Umsatzentwicklung

Im Berichtsjahr 2022 ist es der coolback GmbH gelungen im Vorjahresvergleich einen 30 % höheren Umsatz zu erzielen. Dieses Wachstum ist sowohl auf eine mengenmäßige Erholung im Vergleich zum Vorjahr als auch auf die oben erwähnte Anpassung der Preise zurückzuführen.

c) Beschaffung und Kostenentwicklung

Die Beschaffungssituation verschärfte sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals weiter und war geprägt von Unsicherheiten in puncto Verfügbarkeit und infolgedessen auch der Einstandspreise. Die Preissteigerungen für die wichtigsten Rohstoffe, wie Mehl und Butter, lagen in 2022 bei durchschnittlich 43 % und 62 %. Durch den strategischen Einkauf und Abschluss von Kontrakten über mehrere Monate, konnten die sprunghaften Anstiege gedämpft werden und haben üblicherweise einen verzögerten Effekt. Die Materialaufwandsquote ist im Jahresdurchschnitt auf 69,3 % gestiegen, sie lag damit um 2,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 66,4 %.

Der Personalaufwand ist um 6,6 % angestiegen, die Personalaufwandsquote ist dennoch um 2,6 Prozentpunkte gefallen, als direkte Folge der erhöhten Umsatzerlöse. Die Vertriebsaufwendungen sind im gleichen Zeitraum im Wesentlichen aufgrund zunehmender Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Kosten der Warenabgabe um 35,0 % gestiegen.

d) Geschäftsverlauf und -ergebnis

Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt TEUR 127.140 nach TEUR 97.584 im Vorjahr. Die Erlöse entfielen im Wesentlichen auf Backwaren, in Höhe von mehr als TEUR 14.000 ist die Steigerung auf den Bezug von Handelswaren zurückzuführen. Die Umsatzerlöse beinhalten zudem Exporterlöse in Höhe von TEUR 32.636 (i. Vj. TEUR 29.292).

Im Jahr 2022 stieg die durchschnittliche Produktionsleistung über alle Anlagen auf 78,6 %, was einen Anstieg um 6,0 Prozentpunkte bedeutet (Vorjahr 73,9 %).

Im Geschäftsjahr 2022 haben wir ein Betriebsergebnis von +TEUR 2.056 und final einen Jahresüberschuss von +TEUR 1.343 erwirtschaftet.

Das Betriebsergebnis lag im Jahr 2022 unterhalb der Planung, zurückzuführen ist dies auf die deutlich erhöhten Materialeinsatzquoten im Vergleich zur Planung. Dementgegen wirkte die signifikante Umsatzsteigerung, weshalb das Ergebnis trotz des Anstiegs der Materialeinsatzquoten deutlich gesteigert wurde.

In Bezug auf die Coronaeinschränkungen hat sich die Lage gegenüber den vorangegangenen, pandemiebestimmten Jahren entspannt. Das hat geholfen, die Absätze und Umsätze zu steigern. Der größte Absatzanstieg ist daher im Bereich Foodservice durch die nichtmehr beschränkten Raststätten, Restaurants, Hotels und anderweitige von den Reisebeschränkungen betroffene Einrichtungen in Europa zu verzeichnen.

Nachfolgend werden die betrieblichen Kennzahlen dargestellt:

Kennzahlen zur Vermögenslage:
31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Langfristig gebundenes Vermögen 9.792 29,9 10.435 34,0
Kurz- und mittelfristig gebundenes Vermögen 22.920 70,1 20.264 66,0
Vermögen insgesamt 32.712 100,0 30.699 100,0
Wirtschaftliches Eigenkapital 21.904 67,0 20.561 67,0
Fremdkapital 10.808 33,0 10.138 33,0
Kapital insgesamt 32.712 100,0 30.699 100,0
Kennzahlen zur Ertragslage:
31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Betriebliche Gesamtleistung 128.305 100,0 98.156 100,0
Gesamte Betriebsaufwendungen 126.249 98,4 98.244 100,0
Betriebsergebnis 2.056 1,6 -88 -
Ertragsteuern, Zinsen, periodenfremdes Ergebnis -713 -0,6 -29 -
Jahresergebnis 1.343 1,0 -117 -
Kennzahlen zur Finanzlage:
31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Jahresergebnis (in % der Gesamtl.) 1.343 1,0 -117 -
Abschreibungen (in % der Gesamtl.) 1.289 1,0 1.545 1,6
Cashflow (Jahreserg. + Abschreibungen) 2.632 2,0 1.428 1,6

e) Investitionen

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft weitere Modernisierungen der Anlagen vorgenommen. Unter anderem wurden Verbesserungen an der Linie 3 in Höhe von TEUR 234, an der Linie 1 in Höhe von TEUR 117 und an der Linie 6 in Höhe von TEUR 47 vorgenommen. Die Finanzierung erfolgte aus dem Cashflow bzw. der Inanspruchnahme der Betriebsmittellinie.

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt in 2022 um TEUR 643 auf TEUR 9.792 verringert. Den Investitionen von insgesamt TEUR 746 standen Abschreibungen von TEUR 1.289 und Abgänge von TEUR 100 gegenüber. Die Summe der Abgänge betraf im Wesentlichen die Veräußerung einer Verpackungsanlage.

Im Jahr 2023 sind Investitionen zur Energieeinsparung und -gewinnung sowie die Erweiterung der TK-Lagerkapazitäten direkt am Standort geplant. Darüber hinaus wird das ERP-System auf die neuste Version gebracht, um den Digitalisierungs- und Kompatibilitätsgrad zu steigern.

f) Bilanz und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.013 angestiegen. Das Anlagevermögen entspricht 29,9 % der Bilanzsumme. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Vorräte um 29,0 % auf EUR 4.823 erhöht, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich wegen des gestiegenen Preisniveaus um 27,5 % auf nunmehr TEUR 12.744 (Vorjahr TEUR 9.998). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden um TEUR 1.069 abgebaut. Die flüssigen Mittel liegen zum Jahresende um TEUR 222 unter dem Vorjahreswert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 123 und haben sich insbesondere durch die Ergebnisverbesserung um TEUR 1.925 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von Preissteigerungen von Rohstoffen und Verpackungsmaterial von TEUR 6.019 um 27,9 % auf TEUR 7.700 erhöht.

Das Wirtschaftliche Eigenkapital beträgt per 31.12.2022 TEUR 21.904, was 67,0 % der Bilanzsumme entspricht.

g) Personal

Die Geschäftsführung wurde durch Herrn Jürgen Fleige und Herrn Dr. Markus Schirmer als jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer wahrgenommen. Herr Henry Lüdtke ist als Prokurist eingetragen.

Die Personalkosten lagen im Geschäftsjahr 2022 mit TEUR 14.995 6,6 % über dem Vorjahreswert. Dabei waren durchschnittlich 301 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, die Krankenquote lag im Berichtsjahr bei 8,4 %.

h) Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist an der am 20. September 2016 neu gegründeten coolback Hoppegarten GmbH mit Sitz in Hoppegarten mit EUR 720.000,00 (= 36,0 %) beteiligt. Die Gesellschaft produziert seit dem Jahr 2018. Im Jahr 2022 wurde ein Gewinn in Höhe TEUR 994 erzielt (Vorjahresverlust TEUR 264).

II. Künftige Entwicklung und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfelds ist die Planbarkeit und Vorhersehbarkeit der Geschäftsentwicklung deutlich eingeschränkt.

Neben den gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen ist die Volatilität in den einzelnen Preisen bei den zu erwartenden Rückgängen eine der Herausforderungen, der sich coolback im kommenden Geschäftsjahr gegenübersieht.

Gleichzeitig muss bei potenziellen Preisrückgängen und der damit einhergehenden, kundenseitigen Forderung nach Anpassung genauso umsichtig reagiert werden, wie im zurückliegenden Jahr bei den Preisanstiegen.

Zur Sicherung bzw. für den Ausbau der Umsätze werden mit den Hauptkunden weiter Produkte gemeinsam entwickelt.

Die Versorgungslage für unseren Hauptrohstoff Mehl steht aufgrund der geopolitischen Entwicklungen in Europa weiterhin unter genauer Beobachtung. Die Neuordnung der Versorgungskanäle in Europa zeigte sich zum Ende des Jahres 2022 als etabliert.

Wir gehen derzeit davon aus, dass sowohl der Mehl-, als auch Butterpreis tendenziell eine Korrektur nach unten im Vergleich zu 2022 erfahren wird.

Unsere Verkaufskontrakte werden wir mit entsprechenden Mehlkontrakten im Einkaufsbereich gegendecken.

2. Chancen der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft wird weiterhin das eigene Kundengeschäft erweitern. Der Vertrieb wird weitere Kunden akquirieren können, wobei das Marktgebiet Norddeutschland (hauptsächlich Großraum Berlin) im Fokus steht. Des Weiteren wird mit bestehenden Kunden über eine Erweiterung der Produktrange nachgedacht.

3. Risiken der künftigen Entwicklung

Im Zuge unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir begegnen diesen Risiken durch ein angemessenes Risikomanagement-System. Wesentlicher Bestandteil des Systems sind einheitliche Vorgaben und Richtlinien für Arbeitsabläufe, kontinuierliche Durchführung von Wartungen und Instandhaltungen der Produktionsanlagen, permanente Qualitätskontrollen, monatliche Auswertung und Steuerung der Geschäftsentwicklung und Auswahl der Zulieferer. Im Jahr 2023 ist der Ausbau des Controllings elementarer Bestandteil der internen Weiterentwicklung.

Bei den Verpackungskosten gab es in 2022 ebenfalls starke Preiserhöhungen; hier ist eine Preisberuhigung nicht absehbar, wir rechnen mit weiter steigenden Preisen sowohl bei Kartonagen wie auch bei Folien.

Die Preise für Strom und insbesondere Gas liegen für 2023 über dem Vorjahresniveau, so dass wir mit weiter steigenden Kosten rechnen. Die Preis- und Versorgungssituation wird gleichfalls vom Krieg in der Ukraine belastet und aus diesem Grund sind weitere Steigerungen zu erwarten. Auf der anderen Seite hat zuletzt eine Beruhigung der Preisentwicklung eingesetzt und es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die Kostenbremsen der Bundesregierung für Strom und Gas wirken werden.

Durch die Preisrückgänge für Energie und Rohstoffe ist ein rückwärtsgerichteter Effekt wie zum Vorjahr zu erwarten. Sowohl dem Einkauf als auch dem Vertrieb wird deshalb eine Rolle von besonderer Sensibilität zuteil, da im Vergleich zum Vorjahr eine Forderung nach Preisanpassung von Kundenseite als sehr wahrscheinlich anzusehen ist.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kreditlinien zur Sicherstellung der Liquidität. Diese Kreditlinien stehen künftig unverändert zur Verfügung. Das langfristig zur Verfügung stehende wirtschaftliche Eigenkapital liegt deutlich über dem Branchenschnitt.

Für unsere Beteiligungsgesellschaft coolback Hoppegarten GmbH sind wir für die notwendigen Investitionen aufgrund der Neugründung der Gesellschaft vor einigen Jahren sowie der im Jahr 2020 begonnenen Investitionen in eine dritte Linie umfangreiche Haftungsverhältnisse eingegangen. Diese haben bis zur Rückzahlung der Darlehen weiter Bestand.

Die entsprechenden Verbindlichkeiten sind dort passiviert und werden planmäßig bedient. Die Finanzierungssituation ist geordnet und bei planmäßiger Entwicklung der operativen Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 sehen wir derzeit keine besonderen Risiken aus diesen Haftungsverhältnissen.

4. Prognosebericht 2023 und Prognoseertragslage

Mit unserer industriellen Produktion im expandierenden Teilsegment tiefgekühlte Backwaren sehen wir unverändert gute Marktchancen und erwarten auch für 2023, trotz des andauernden Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland, eine gute Auslastung unserer Kapazitäten und ein positives Jahresergebnis, das in der Höhe sehr stark abhängig von der Entwicklung der Rohstoffkosten sein wird.

Wir gehen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2023 von folgender Prognoseertragslage aus:

Sollzahlen 31.12.2023 Istzahlen 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Betriebliche Gesamtleistung 133.726 100,0 128.305 100,0
Gesamte Betriebsaufwendungen 130.037 97,2 126.249 98,4
Betriebsergebnis 3.689 2,8 2.056 1,6
Steuern, Zinsen, Übrige -1.107 -0,8 -713 -0,6
Jahresergebnis 2.582 2,0 1.343 1,0

Für die Vermögenslage wird keine signifikante Änderung gegenüber dem Vorjahr erwartet, so dass auf Ausführungen dazu verzichtet wird. Die Finanzlage sollte sich aufgrund der geplanten Erträge weiter verbessern.

 

Nuthe-Urstromtal, den 11. April 2023

gez. Jürgen Fleige, Geschäftsführer

gez. Dr. Markus Schirmer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. Anlagevermögen 9.791.742,25 10.435
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 85.684,00 95
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.684,00 95
II. Sachanlagen 8.986.058,25 9.620
1. Grundstücke und Bauten 5.560.272,25 5.916
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.537.074,00 2.817
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.712,00 730
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 157
III. Finanzanlagen 720.000,00 720
Beteiligungen 720.000,00 720
B. Umlaufvermögen 22.920.420,33 20.256
I. Vorräte 4.823.450,58 3.740
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.350.999,36 2.108
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.472.451,22 1.632
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.553.841,88 14.751
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.743.392,29 9.998
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.502.395,43 3.571
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.308.054,16 1.182
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.543.127,87 1.765
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8
SUMME AKTIVA 32.712.162,58 30.699

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. Eigenkapital 21.903.898,90 20.561
I. Gezeichnetes Kapital 1.800.000,00 1.800
Eigene Anteile -72.000,00 -72
1.728.000,00 1.728
II. Gewinnvortrag 18.833.308,06 18.950
III. Jahresüberschuss / i. Vj. Jahresfehlbetrag 1.342.590,84 -117
B. Rückstellungen 2.101.975,00 1.314
1. Steuerrückstellungen 705.445,00 138
2. Sonstige Rückstellungen 1.396.530,00 1.176
C. Verbindlichkeiten 8.706.288,68 8.824
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.559,61 2.047
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.700.079,77 6.019
3. Sonstige Verbindlichkeiten 883.649,30 758
- davon aus Steuern: EUR 121.851,57 / i. Vj. TEUR 90
- davon im Rahmen der sozialen Sichheit: EUR 5.800,53 / i. Vj. TEUR 0
SUMME PASSIVA 32.712.162,58 30.699

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
EUR
2021
TEUR
1. Umsatzerlöse 127.139.569,57 97.584
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 840.373,61 254
3. Sonstige betriebliche Erträge
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 295,86 / i. Vj. TEUR 0 391.319,05 361
Gesamtleistung 128.371.262,23 98.199
4. Materialaufwand 88.931.029,17 65.164
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 88.807.179,42 64.987
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 123.849,75 177
Rohergebnis 39.440.233,06 33.035
5. Personalaufwand 14.994.746,01 14.094
a) Löhne und Gehälter 12.686.014,73 11.940
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.308.731,28 2.154
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.289.095,98 1.544
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 430,99 / i. Vj. TEUR 1 21.041.684,58 17.482
Betriebsergebnis 2.114.706,49 -85
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.210,51 5
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.126,99 29
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / i. Vj. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 593.445,24 +22
11. Ergebnis nach Steuern 1.463.344,77 -87
12. Sonstige Steuern 120.753,93 30
13. Jahresüberschuss / i. Vj. Jahresfehlbetrag 1.342.590,84 -117

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die coolback GmbH, Nuthe-Urstromtal, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam unter HR B 18683 P eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde unter Beachtung von Gesetz und Gesellschaftsvertrag aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, mit der folgenden Ausnahme, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Berichtsjahr wurde der Ausweis der Aufwendungen für Verpackungsmaterialien von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren geändert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Bei Anwendung der zuvor genannten Änderungen ergeben sich folgende Vorjahresbeträge:

Gewinn- und Verlustrechnung Vorjahr Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2022
ursprünglich
EUR
Überleitung
EUR
angepasst
EUR
EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 58.601.920,61 6.384.876,06 64.986.796,67 88.807.179,42
Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.866.741,95 -6.384.876,06 17.481.865,89 21.041.684,58

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um ggf. erhaltene Zuschüsse und um planmäßige lineare Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und den nachfolgenden vier Jahren mit jeweils 20 % linear abgeschrieben wird.

Die Beteiligungen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet, soweit notwendig werden Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Fertigerzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten und den anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten auch die Verwaltungskosten eingerechnet. Der Grundsatz des Niederstwertprinzips sowie der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Grundsätzlich wird bei der Bewertung der Vorräte das sog. Fifo-Verfahren als Verbrauchfolgeverfahren angewandt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Auf zweifelhafte Forderungen werden, soweit erforderlich, angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Zahlungsrisiko wurde auf den Nettoforderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Ansatz des Kassenbestandes und der Bankguthaben erfolgt zum Nominalbetrag.

Das Eigenkapital ist ebenfalls mit dem Nennwert bilanziert.

Allen am Abschlussstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bei der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Bilanzierungswahlrechte für Rückstellungen wurden nicht wahrgenommen. § 253 Abs. 2 HGB war nicht anzuwenden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

4. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagegitter dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR
davon mit < 1 Jahr (31.12.2021)
EUR
einer Restlaufzeit > 1 Jahr (31.12.2021)
EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.743.392,29 12.743.392,29 0,00
(9.997.841,83) (9.997.841,83) (0,00)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.502.395,43 2.502.395,43 0,00
(3.571.096,61) (3.571.096,61) (0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.308.054,16 917.133,93 390.920,23
(1.181.925,30) (1.091.005,07) (90.920,23)
Gesamtsummen 16.553.841,88 16.162.921,65 390.920,23

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus der Erstattung von Netzentgelten und Stromsteuer in Höhe von TEUR 632 enthalten.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.187 (i. Vj. TEUR 5.210) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.684 (i. Vj. TEUR 1.639).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde am 12. Mai 2009 von TEUR 800 um TEUR 1.000 auf TEUR 1.800 erhöht und ist voll eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2020 hatte die Gesellschaft 4 % des Stammkapitals in Höhe von TEUR 72 zurückerworben. Der übersteigende Mehrerwerbspreis der eigenen Anteile wurde als Minderung des Gewinnvortrags ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken ab. Sie beinhalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen (TEUR 689), ausstehende Rückvergütungen und Boni (TEUR 40), den Personalbereich (TEUR 572), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 44) und übrige Rückstellungen (TEUR 51).

Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag 31.12.2022 (im Vorjahr)
EUR
davon mit < 1 Jahr (im Vorjahr)
EUR
einer 1 - 5 Jahre (im Vorjahr)
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre (im Vorjahr)
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.559,61 37.581,44 84.978,17 0,00
(2.046.615,60) (1.946.907,85) (99.707,75) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.700.079,77 7.700.079,77 0,00 0,00
(6.018.786,40) (6.018.786,40) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 883.649,30 883.649,30 0,00 0,00
(757.558,02) (757.558,02) (0,00) (0,00)
Gesamtsummen 8.706.288,68 8.621.310,51 84.978,17 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt gesichert:

Darlehensverbindlichkeiten zum Stichtag 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 100 sind durch eine Grundschuld auf dem Grundstück in Honigberg gesichert.

Haftungsverhältnisse bestehen in Form von Höchstbetragsbürgschaften bzw. sonstigen Bürgschaften für Finanzierungen und Zuschüsse der coolback Hoppegarten GmbH in Höhe von TEUR 10.800 (Zuschüsse) und TEUR 12.680 (Bürgschaften). Dabei ist zu beachten, dass die verbürgten Finanzierungen zwischenzeitlich teilweise erheblich getilgt wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist wegen der grundsätzlich gesicherten Finanzierungsverhältnisse der Beteiligungsgesellschaft nicht zu rechnen.

Haftungsverhältnisse bestehen weiterhin in Form von gesamtschuldnerischen Mithaftungen für Verbindlichkeiten der coolback Hoppegarten GmbH von insgesamt TEUR 8.871 zum 31. Dezember 2022. Dabei ist zu beachten, dass die der gesamtschuldnerischen Mithaftungen unterliegenden Finanzierungen zwischenzeitlich erheblich getilgt wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist wegen der grundsätzlich gesicherten Finanzierungsverhältnisse der Beteiligungsgesellschaft nicht zu rechnen.

Haftungsverhältnisse bestehen weiterhin in Form von Grundschulden auf dem Grundstück Hoppegarten für fremde Verbindlichkeiten der coolback Hoppegarten GmbH von TEUR 9.500. Die damit abgesicherten Finanzierungen valutieren zum 31. Dezember 2022 mit TEUR 7.051. Mit einer Inanspruchnahme aus den gestellten Grundschulden ist wegen der grundsätzlich gesicherten Finanzierungsverhältnisse der Beteiligungsgesellschaft nicht zu rechnen.

Haftungsverhältnisse bestehen in Form von (Höchstbetrags)bürgschaften für die coolback diet GmbH, Luckenwalde, für ein Darlehen von TEUR 1.000 (Darlehenssaldo zum 31. Dezember 2022 von TEUR 600) und für eine Kontokorrentkreditlinie von TEUR 1.000 (Inanspruchnahme zum 31.Dezember 2022 von TEUR 892). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist wegen der grundsätzlich gesicherten Finanzierungsverhältnisse der Beteiligungsgesellschaft nicht zu rechnen.

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 127.140 wurden Umsätze in Höhe von TEUR 32.636 im Ausland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 391) beinhalten periodenfremde Pachterträge in Höhe von TEUR 20 und Erlöse aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 46.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 28 aus der Einstellung in die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen.

5. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen

Der Jahresbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2023 beträgt rund TEUR 145.

Bestellobligos aus abgeschlossenen Einkaufskontrakten bestehen zum Abschlussstichtag, dem 31.12.2022, in Höhe von rund TEUR 81.

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl setzte sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt zusammen:

Arbeiter 240
Angestellte 61
Gesamt 301

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022 Herr Jürgen Fleige, Kaufmann, Berlin, sowie Herr Dr. Markus Schirmer, Kaufmann, Luckenwalde.

Geschäftsführerbezüge

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angabe gem. § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag mit 36,0 % an der am 20. September 2016 gegründeten coolback Hoppegarten GmbH mit Sitz in Hoppegarten beteiligt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.000.000,00. Hiervon hält die coolback GmbH per 31. Dezember 2022 EUR 720.000,00. Für das Geschäftsjahr 2022 wies die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 994 aus.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2022 beträgt insgesamt TEUR 51 und entfällt in Höhe von TEUR 30 auf Jahresabschlussprüfungsleistungen, in Höhe von TEUR 13 auf sonstige Bestätigungsleistungen und in Höhe von TEUR 8 auf Steuerberatungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind trotz der weiter herrschenden Ausnahmesituation in Europa mit dem andauernden Krieg zwischen den Ländern Ukraine und Russland Preisrückgänge in den Hauptrohstoffbezügen Mehl und Butter zu verzeichnen. Gleichzeitig steigt das Zinsniveau im Euroraum weiter an.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.342.590,84 auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 433.501,93 9.156,00 0,00 0,00 442.657,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.139.199,02 6.585,55 0,00 0,00 10.145.784,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.630.664,62 471.068,85 0,00 112.000,00 31.989.733,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.501.894,71 259.473,37 156.735,21 39.900,00 2.878.203,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.735,21 0,00 -156.735,21 0,00 0,00
44.428.493,56 737.127,77 0,00 151.900,00 45.013.721,33
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 720.000,00 0,00 0,00 0,00 720.000,00
Gesamtsummen 45.581.995,49 746.283,77 0,00 151.900,00 46.176.379,26
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 338.423,93 18.550,00 0,00 356.973,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.223.028,77 362.483,55 0,00 4.585.512,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.813.233,62 660.431,85 21.006,00 29.452.659,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.772.631,71 247.630,58 30.771,00 1.989.491,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
34.808.894,10 1.270.545,98 51.777,00 36.027.663,08
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsummen 35.147.318,03 1.289.095,98 51.777,00 36.384.637,01
Buchwerte
Stand 31.12.2022
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.684,00 95.078,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.560.272,25 5.916.170,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.537.074,00 2.817.431,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.712,00 729.263,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 156.735,21
8.986.058,25 9.619.599,46
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 720.000,00 720.000,00
Gesamtsummen 9.791.742,25 10.434.677,46

 

Nuthe-Urstromtal, den 11. April 2023

gez. Jürgen Fleige, Geschäftsführer

gez. Dr. Markus Schirmer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die coolback GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der coolback GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der coolback GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Alzey, den 12. April 2023

AZ-Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. S. Cerny, Wirtschaftsprüfer

gez. K. Freund, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahreabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 3. Juli 2023 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.342.590,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachrichten & Medien

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