Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 7432
Vorher
INconnect UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
20.4.2015
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Erbringung von Planungs-, Projektierungs-, Dokumentations-, und Beratungleistungen in den Bereichen Telekommunikation, Energie und Infrastruktur, Vermessung, Bauausführung, Durchführung von Elektroinstallationen im Bereich Elektrotechnik sowie die Ausführung von IT-Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ludwig Fellner
seit 10.5.2023
Prokura
Sebastian Bauer
seit 10.5.2023
Prokura
Geschäftsführer
Christian Peter Kraus
seit 21.12.2020
Prokura
Florian Hübner
seit 21.12.2020
Prokura
Melanie Grether
seit 20.4.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kevin-Christian Grether
Ingolstadt
21.250 €
85.00%
M****** G******
3.750 €
15.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INconnect GmbH

Großmehring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die INconnect GmbH (im Folgenden INconnect) ist ein deutschlandweit agierendes Unternehmen im Telekommunikationssektor, das vor allem im Bereich Glasfaserausbau tätig ist. Unter Beachtung strengster Qualitätsaspekte entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen seit 2015 seine Planungs- und Projektierungs- sowie Tiefbau- und Montageleistungen in den Bereichen Telekommunikation und Elektromobilität. Dank flächendeckender Präsenz, schlanker Strukturen und effektiver Prozesse arbeitet INconnect effizient und marktgerecht.

Neben der Telekommunikation engagiert sich INconnect intensiv in der Elektromobilität. Das Unternehmen unterstützt den Ausbau der Ladeinfrastruktur. INconnect trägt damit zur nachhaltigen Mobilitätswende bei und stärkt die Elektromobilität in Deutschland.

INconnect versteht sich als Fullservice-Dienstleister und bietet dem Kunden über ein bundesweit flächendeckendes Netz mit Kooperationspartnern durchdachte und effiziente Komplettlösungen von der Grobplanung bis hin zur Dokumentation aus einer Hand.

Der Hauptsitz der INconnect befindet sich in Großmehring, weitere Standorte sind in Heilbad Heiligenstadt, Hamburg und Xanten zu finden.

Seit dem Jahr 2019 ist INconnect zudem ein durch die IHK zertifizierter Ausbildungsbetrieb, um gerade jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Durch eine fundierte Berufsausbildung und ein duales oder berufsbegleitendes Studium wird ein Teil des aktuellen und zukünftigen Bedarfs an eigenen Fachkräften gesichert.

Die Fokussierung auf die eigenen Stärken und das Streben nach organischem Wachstum sind zentrale Elemente für den kontinuierlichen und nachhaltigen Ausbau der Marktposition von INconnect. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf Innovation, höchste Qualität und uneingeschränkte Kundenorientierung, die als Leitprinzipien des Handelns fest verankert sind.

2. Organisatorische und rechtliche Struktur

Die INconnect GmbH hat folgende Organe:

a) Geschäftsführer

INconnect hat zwei Geschäftsführer. Sie vertreten die Gesellschaft stets einzeln.

- Frau Melanie De Matteis, M.Sc. Betriebswirtschaftslehre

- Herr Christian Grether, IT-Systemelektroniker

b) Gesellschafterversammlung Die Geschäftsführer besteht aus zwei Gesellschaftern:

- Frau Melanie De Matteis, M.Sc. Betriebswirtschaftslehre

- Herr Christian Grether, IT-Systemelektroniker

c) Prokuristen INconnect hat vier Prokuristen:

- Herr Christian Kraus

- Herr Florian Hübner

- Herr Ludwig Fellner

- Herr Sebastian Bauer

3. Wichtigste Produkte und Geschäftsprozesse

INconnect ist ein in Deutschland tätiger Dienstleister im Telekommunikationsbereich. Das Geschäftsmodell von INconnect umfasst die Planung, Projektierung, Montage, Dokumentation und Bau bzw. Instandhaltung von Glasfasernetzen. Eine effiziente Symbiose zwischen technischem Know-how und langjähriger Erfahrung bietet die Grundlage für die erfolgreiche Realisierung leistungsfähiger Netze und Datenübertragungslösungen. Ein solches, breit gefächertes Geschäftsmodell sichert stabile und planbare Umsätze, bietet Schutz gegen kurzfristige konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle Spielräume, um Wachstumschancen in neuen Geschäftsfeldern und neuen Märkten zu nutzen. Zu den Kernkompetenzen von INconnect zählen insbesondere:

Street-View-Aufnahmen

Bereitstellung von 3D-Vor-Ort -

Aufnahmen mithilfe eines Street-View Kamera Systems. Eine Street View-Aufnahme wird dabei von speziell ausgestatteten Fahrzeugen aufgenommen, die mit Kameras ausgestattet sind, die in alle Richtungen fotografieren können. Diese Fahrzeuge fahren durch die Straßen und erfassen kontinuierlich Bilder, die dann zu einem nahtlosen Panorama zusammengesetzt werden. Diese Aufnahmen ermöglichen es den verschiedenen Interessensgruppen, sich umzusehen, als ob sie vor Ort wären.

Strukturplanungen

Analyse und Gliederung von Projekten in verschiedene Planelemente. Das Gesamtprojekt wird dabei in einzelne, für die Projektsteuerung sinnvolle Teilaufgaben untergliedert und umfasst vor allem die Ermittlung von Bandbreiten, Synergien sowie eine grobe Kostenermittlung und eine erste visuelle Grobplanung. Ziel der Strukturplanung ist es, eine geordnete und nachhaltige Entwicklung von Städten, Gemeinden, Regionen oder Ländern zu fördern. Sie berücksichtigt verschiedene Aspekte wie städtebauliche Gestaltung, Verkehrsplanung, Umweltschutz, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Belange.

Planung/Projektierung

Durchführung von Grob- und Feinplanungen mit dem Ziel der Festlegung der erforderlichen Trassenplanung. Die Projektierung von Telekommunikationstrassen bezieht sich auf die Planung und Gestaltung von Infrastrukturen, die die Verlegung von Telekommunikationskabeln und -leitungen ermöglichen. Diese Strukturen dienen dazu, die Konnektivität zwischen verschiedenen Standorten herzustellen und die Übertragung von Daten, Sprache und anderen Kommunikationsdiensten zu ermöglichen. Bei der Projektierung von Telekommunikationstrassen sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, dazu zählen unter anderem neben der reinen Streckenplanung, die Standortauswahl, der Tiefbau sowie die Kabelverlegung. Im Zuge dieses Prozesses kommt es zur Ermittlung aller Kosten und des notwendigen Materialbedarfs sowie der Bereitstellung aussagekräftiger Bauausführungspläne.

Genehmigungsplanung

Die Genehmigungsplanung bezieht sich auf den Prozess der Erstellung von Planunterlagen und Dokumenten, die erforderlich sind, um behördliche Genehmigungen und Zustimmungen für Bauprojekte oder andere Vorhaben zu erhalten. Diese Art der Planung ist notwendig, um sicherzustellen, dass ein Projekt den örtlichen Vorschriften, Bauvorschriften, Umweltauflagen und anderen rechtlichen Anforderungen entspricht. Im Zuge der Planung erfolgt neben der Durchführung der eigentlichen Wegesicherung auch die Unterstützung bei den damit einhergehenden Formalitäten im Bereich der Genehmigungsplanung, wie etwa Vorortbegehungen mit den Ansprechpartnern aus der Gemeinde oder die Kommunikation mit Ämtern, Behörden und Privatpersonen sowie die Anfertigung der notwendigen Formulare und Anträge.

Dokumentation

Die durchgeführten Arbeiten, die Standorte von Kabeln, Schächten und Verteilerpunkten sowie andere relevante Informationen werden anhand Rotberichtigungen dokumentiert und abschließenden in die dafür vorgesehenen IV-Systeme des Auftraggebers übertragen. Dies ist wichtig für zukünftige Wartung, Reparaturen und Erweiterungen.

Tiefbau

Der Kabeltiefbau im Telekommunikationsbereich ist ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur, der die Grundlage für die moderne Konnektivität bildet. Dieser Prozess umfasst die Verlegung von Kabeln, Leitungen und Rohren in unterirdischen Gräben, um die notwendige Kommunikationsinfrastruktur für Telefone, Internet, Fernsehen und andere Dienste bereitzustellen. Umsetzung von Bauvorhaben in den Bereichen FTTC, FTTH, Mobilfunk, Hausanschlussplanungen sowie Umlegung von Bestandstrassen mithilfe hochqualifizierter Partner. Im Zuge dieser Arbeiten erfolgt die Planung und Koordinierung der Bauausführung durch INconnect.

Montage

Realisierung von Montagearbeiten im Telekommunikationsnetz in den Bereichen FTTC, FTTH, Mobilfunk, Hausanschluss, Netzerweiterung. Dazu zählen insbesondere das Arbeiten und Schalten in aktiven Netzen sowie die dazugehörige Messtechnik.

Einmessen und abstecken

Ortung, Dokumentation und Absteckung von bestehenden und neuen Trassen sowie von Grenzen und Sparten.

4. Wesentliche Absatzmärkte und Wettbewerbspositionen

Das Geschäftsmodell von INconnect basiert wesentlich auf dem langfristig ausgerichteten Infrastrukturausbau in den Bereichen Telekommunikation und Elektromobilität. Die Geschäftstätigkeit ist überregional ausgerichtet und umfasst bereits heute eine beachtliche Anzahl der Bundesländer. Die kontinuierliche Veränderung der Absatzmärkte und das kompetitive Umfeld erfordern von INconnect einen stetigen Wandel und eine andauernde Anpassung sowie Ausrichtung der Geschäftsprozesse. Das Unternehmen muss flexibel auf Marktveränderungen reagieren und seine Strategien kontinuierlich weiterentwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden. Dabei setzt INconnect auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Ausrichtung, um langfristigen Erfolg und Stabilität zu gewährleisten.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten weitere große Ausschreibungen für den Breitbandausbau im gesamten Bundesgebiet gewonnen werden.

INconnect konnte seine Wettbewerbsposition im Bereich der Planungsleistungen weiter ausbauen, was auf ein erhebliches Wachstum in den kommenden Jahren hindeutet. Für 2024, 2025 und 2026 wird erwartet, dass INconnect weiterhin erfolgreich neue Projekte und Ausschreibungen gewinnt, indem bestehende Partnerschaften vertieft und neue Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden.

Bereits in der Vergangenheit konnte das Unternehmen zahlreiche neue Partner als Auftraggeber gewinnen, was das Vertrauen in die Fähigkeiten von INconnect stärkte. Es wird davon ausgegangen, dass auch zukünftig weitere Auftraggeber gewonnen werden können.

Eine wachsende Kundenbasis ermöglicht es INconnect, Skaleneffekte zu nutzen, die betriebliche Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Durch gezielte Investitionen in neue Technologien und Infrastrukturprojekte wird die Marktpräsenz weiter ausgebaut, was die Position des Unternehmens als führender Anbieter im Bereich Telekommunikation und Elektromobilität festigt.

Zusätzlich hat INconnect die Tätigkeit als Generalunternehmer im Berichtsjahr 2023 weiterhin forciert, die Position nachhaltig gefestigt und die Kooperation mit Partnern ausgeweitet, sodass mit einem erheblichen Anstieg an Aufträgen in den kommenden Geschäftsjahren 2024 und 2025 zu rechnen ist. INconnect ist auch in diesem Geschäftsbereich ein wichtiger Partner im gesamten Bundesgebiet geworden.

Dank der langjährigen Erfahrung im Bereich der Telekommunikationsinfrastrukturen und den Kompetenzen in der hauseigenen Softwareentwicklung sowie einer vollumfänglichen Betreuung von Mitarbeitern und Auftraggebern ist INconnect auf dem Markt gut positioniert.

Neben einem organischen Wachstum erfolgt kontinuierlich auch die Analyse möglicher Beteiligungen und Kooperationen, um zum Zwecke besserer Wettbewerbspositionen, neben Marktpositionen und Kompetenzen auch das Angebotsportfolio gleichermaßen nachhaltig auszubauen.

Im Jahr 2023 konnte INconnect bedeutende Fortschritte im Bereich Elektromobilität verzeichnen und seine Position erfolgreich ausbauen. Durch gezielte Maßnahmen und strategische Ausrichtung hat sich INconnect in dieser zukunftsweisenden Branche gut positioniert.

INconnect treibt Innovationen voran, erweitert die Ladeinfrastruktur und macht nachhaltige Mobilität für immer mehr Menschen zugänglich. Das Unternehmen plant, neue Ladestationen in städtischen und ländlichen Gebieten zu installieren und setzt auf strategische Partnerschaften, um gemeinsam die Elektromobilität voranzubringen.

INconnect ist überzeugt, dass Elektromobilität eine entscheidende Rolle in der Zukunft des Verkehrs spielt und sieht sich als Vorreiter in dieser Transformation. Das Unternehmen ist entschlossen, durch nachhaltige und innovative Lösungen zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen und Förderung umweltfreundlicher Mobilität beizutragen.

5. Wesentliche rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit von United Internet blieben im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen konstant und hatten keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Breitbandförderungsgesetzes am 1. Januar 2023 wurden erhebliche rechtliche Neuerungen eingeführt, um den Ausbau von Glasfasernetzen zu beschleunigen. Diese Gesetzgebung zielt darauf ab, den Breitbandausbau insbesondere in ländlichen und unterversorgten Gebieten zu fördern. Das Gesetz beinhaltet vereinfachte Genehmigungsverfahren und zusätzliche finanzielle Anreize für Investoren, um die Realisierung von Infrastrukturprojekten zu erleichtern. Diese Änderungen sollen sicherstellen, dass der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet schneller und effizienter erfolgt und somit mehr Haushalte und Unternehmen von verbesserten Internetverbindungen profitieren können. Die übrigen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit von INconnect blieben im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert und hatten keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung.

Im September 2023 äußerte sich die Bundesnetzagentur erneut zur Vergabe der im Jahr 2025 auslaufenden Low-Band-Frequenzen im 800-MHz-Bereich. In einem veröffentlichten Konsultationspapier schlug die Behörde vor, die Frequenzen an die drei etablierten Netzbetreiber zu verlängern. Diese Vorgehensweise wäre ein Novum, da Frequenzvergaben in Deutschland bisher ausschließlich über diskriminierungsfreie Auktionen erfolgten.

Mit dem Inkrafttreten des Elektromobilitätsgesetzes (EMoG) 2023 am 1. Juli 2023 wurden die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich Elektromobilität erweitert. Diese Gesetzesänderung umfasst neue Subventionsprogramme zur Förderung des Kaufs von Elektrofahrzeugen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zudem wurden strengere Emissionsvorschriften eingeführt, die darauf abzielen, den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen. Das Gesetz verpflichtet nun den Bau von Ladeinfrastrukturen in neuen Wohn- und Gewerbegebieten, um die Verfügbarkeit von Ladestationen zu erhöhen und die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver zu gestalten. Diese Maßnahmen sollen die Elektromobilität weiter fördern und nachhaltige Mobilität für eine größere Anzahl von Menschen zugänglich machen. Die übrigen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit von INconnect blieben im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert und hatten keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung.

Diese neuen Gesetze und Regelungen aus dem Jahr 2023 prägen die aktuellen Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau und die Elektromobilität und bieten sowohl Herausforderungen als auch Chancen für INconnect, um weiterhin erfolgreich in diesen zukunftsweisenden Branchen zu agieren.

6. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

INconnect hat sich entschieden, seine Innovationskraft in die Entwicklung eigener Software zu investieren, um interne Arbeitsprozesse auf revolutionäre Weise zu verbessern. Durch die maßgeschneiderte Programmierung wurde die Möglichkeit geschaffen, interne Abläufe effizienter, transparenter und flexibler zu gestalten. Die entwickelte Software wurde gezielt an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens angepasst. Dadurch konnte INconnect manuelle Aufgaben automatisieren, Informationen nahtlos teilen und den Datenaustausch zwischen Abteilungen rationalisieren. Diese Optimierungen haben nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch menschliche Fehler minimiert und die Reaktionsfähigkeit erhöht.

7. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sah sich der Internationale Währungsfonds (IWF) aufgrund globaler wirtschaftlicher Herausforderungen gezwungen, seine Prognosen nach unten anzupassen. Die weltweite Wirtschaftserholung blieb hinter den Erwartungen zurück, was auf anhaltende Inflation, finanzielle Instabilitäten und geopolitische Spannungen, insbesondere den anhaltenden Krieg in der Ukraine, zurückzuführen ist. Im aktuellen Konjunkturausblick des IWF, veröffentlicht im Januar 2024, wird ein weltweites Wachstum von 3,1 Prozent für das Jahr 2023 prognostiziert, was unter dem Vorjahreswert von 3,5 Prozent liegt. Für fortgeschrittene Volkswirtschaften wird ein Wachstum von nur 1,5 Prozent erwartet, im Vergleich zu 2,6 Prozent im Jahr 2022.

Im Jahr 2023 verzeichnete die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland deutlich schlechtere Ergebnisse als im Vorjahr und auch als ursprünglich vom IWF erwartet. Der IWF meldete für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,3 %, im Vergleich zu einem Wachstum von 1,8 % im Vorjahr. Diese Abnahme liegt 0,4 Prozentpunkte unter der Anfang des Jahres prognostizierten Rate von 0,1 %.

Die Einschätzungen des IWF stimmen mit den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes überein, die ebenfalls einen Rückgang des preisbereinigten BIP um -0,3 % für das Jahr 2023 festgestellt haben. Dies wurde während der Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2023 am 15. Januar 2024 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr 2022, als das BIP um 1,8 % gestiegen war, bedeutet dies einen Rückgang um 2,1 Prozentpunkte. Laut Destatis sind hierfür hauptsächlich die nach wie vor hohen Preise aufgrund der Inflation, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine insgesamt geringere Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland verantwortlich.

Während seiner Jahrespressekonferenz am 10. Januar 2024 hat der Branchenverband Bitkom für das Jahr 2023 ein Wachstum des deutschen ITK-Marktes um 2,0 % auf 215,0 Milliarden Euro berichtet, im Vergleich zu einem Wachstum von 6,8 % im Vorjahr. Zu Beginn des Jahres 2023 hatte der Verband noch ein Umsatzwachstum von 3,8 % prognostiziert. Trotz der schwierigen konjunkturellen Bedingungen, die durch geopolitische Krisen, Haushaltskürzungen, gestörte Lieferketten und Fachkräftemangel geprägt waren, zeigte sich die Digitalbranche erneut sehr widerstandsfähig.

Das Wachstum des ITK-Gesamtmarktes wurde hauptsächlich durch die gestiegenen Umsätze in der Informationstechnik getragen. Laut Bitkom-Prognose stiegen die Umsätze im Jahr 2023 um 2,2 % auf 142,9 Milliarden Euro, nachdem zu Jahresbeginn ein Wachstum von 6,3 % erwartet worden war.

Auch der ITK-Teilmarkt Telekommunikation entwickelte sich positiv. Hier prognostiziert der Branchenverband für 2023 einen Anstieg um 1,7 % auf 72,1 Milliarden Euro, nachdem zu Jahresbeginn ein Wachstum von 0,9 % erwartet worden war. Innerhalb des Telekommunikationsmarktes gab es ebenfalls unterschiedliche Entwicklungen: Das Infrastrukturgeschäft, getrieben durch den Ausbau des 5G-Netzes, legte um 4,4 % (Vorjahr: 14,2 %) zu, Telekommunikationsdienste wuchsen um 1,9 % (Vorjahr: 2,1 %), während der Bereich Endgeräte um -0,7 % (Vorjahr: 2,4 %) zurückging.

B) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

1. Analyse des Geschäftsverlaufs

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 36,9 % erhöht. Ursache hierfür waren vor allem der zunehmende Auftragseingang im Bereich Planung und Projektierung sowie die stetige Zunahme der Generalunternehmertätigkeit. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 125.040 € (Vorjahr: 148.806 €) und betreffen im Wesentlichen übrige sonstige betriebliche Erträge.

a) Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 ist das Rohergebnis von INconnect im Vergleich zum Vorjahr auf 15.177.007 € (Vorjahr: 11.086.084 €) gestiegen. INconnect hat sowohl durch den Gewinn zahlreicher Ausschreibungen als auch durch die kontinuierliche Erweiterung seines Auftraggeberkreises erheblich an Aufträgen gewonnen. Diese strategischen Erfolge haben zu einem spürbaren Anstieg der Auftragslage geführt, was sich direkt in einer deutlichen Umsatzsteigerung des Unternehmens widerspiegelt. Dank dieser positiven Entwicklungen konnte INconnect seine Marktposition stärken und sein Wachstum nachhaltig fördern.

b) Mitarbeiter

INconnect beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 144 Mitarbeiter. Der Personalaufwand hat sich folglich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr durch Aufstockung des Personalbestandes erhöht. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 33,3 % auf 7.891.280 €.

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 21,7 % auf 2.175.358 € im Vergleich zum Vorjahr um 712.043 € und beinhalten im Wesentlichen Raumkosten für verschiedene Mietobjekte, Fahrzeugkosten sowie Werbe- und Reisekosten.

d) Abschreibungen

Aus Abschreibungen resultierten im Vorjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von 433.029 €. Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Abschreibungen auf 605.236 €. Damit wird ein Anstieg von 39,8 % verzeichnet.

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2022 betrug 2.402.793 €. Im Berichtsjahr 2023 gab es eine Steigerung des Jahresüberschusses um 33% mit einem abschließenden Jahresüberschuss in Höhe von 3.195.609 €.

2. Wesentliche Einflussfaktoren auf Umsatz- und Auftragslage

Eine der wesentlichen Einflussfaktoren ist die Einführung vereinfachter und beschleunigter Genehmigungsverfahren. Durch die Reduktion bürokratischer Hürden und schnellere Bewilligungsprozesse für Bauvorhaben können Ausbauprojekte zügiger umgesetzt werden. Dies umfasst auch die Digitalisierung der Antragsverfahren, um den Prozess effizienter zu gestalten. Zusätzliche staatliche Förderprogramme und finanzielle Anreize spielen eine entscheidende Rolle. Die Bundesregierung hat im Jahr 2023 mehrere Förderprogramme aufgestockt und neue Initiativen gestartet, um insbesondere den Ausbau in ländlichen und unterversorgten Gebieten voranzutreiben. Dies schließt Subventionen und steuerliche Anreize für private Investoren und Telekommunikationsunternehmen ein. Öffentlich-private Partnerschaften tragen wesentlich zum beschleunigten Ausbau bei. Durch die Zusammenarbeit von staatlichen Stellen und privaten Unternehmen können Ressourcen gebündelt und Synergieeffekte genutzt werden. Solche Partnerschaften ermöglichen eine effizientere Planung und Umsetzung von Ausbauprojekten

Auch konnte INconnect als Generalunternehmer bereits bestehende Kooperationen mit verschiedenen Partnern weiter vertiefen, Ausbaugebiete entsprechend erweitern und Kernkompetenzen auf andere Teilbereiche ausweiten.

Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 802.666 € (Vorjahr: 657.747 €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug 305.354 € (Vorjahr: -1.281.814 €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -2.648.112 € (Vorjahr: -929.099 €). Im Geschäftsjahr 2023 war INconnect stets in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Dies wurde durch eine solide Liquiditätslage und ein umsichtiges Finanzmanagement gewährleistet. Das Unternehmen profitierte von stabilen Einnahmequellen, unterstützt durch langfristige Kundenbeziehungen und ein effizientes Forderungsmanagement, das Zahlungsausfälle minimierte. INconnect verfügte über ausreichende Liquiditätsreserven, um sowohl laufende betriebliche Ausgaben als auch Investitionen und Verbindlichkeiten problemlos zu bedienen. Die konservative Finanzpolitik und die solide Kapitalstruktur des Unternehmens trugen dazu bei, finanzielle Stabilität und Flexibilität zu wahren. Für 2024 wird erwartet, dass INconnect weiterhin eine starke Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten kann, gestützt durch positive Geschäftsentwicklungen und eine kontinuierliche Optimierung der internen Prozesse.

Vermögenslage

Das Bilanzbild der Gesellschaft veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr in einigen Bereichen. Dabei erhöhte sich die Bilanzsumme auf 21.006.342 € (Vorjahr 15.648.413 €).

Das Anlagevermögen von INconnect hat sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 8.850.048 € erhöht, im Vergleich zu 6.818.791 € im Vorjahr. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf den Erwerb eines bisher unbebauten Grundstücks zurückzuführen. Der Erwerb dieses Grundstücks hat zu einer erheblichen Steigerung des Anlagevermögens beigetragen.

Das Vorratsvermögen stieg im Vergleich zum Vorjahreswert von 1.115.289 € auf 1.861.688 €.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich von 1.446.615 € im Vorjahr 2022 auf 1.707.502 € im Berichtsjahr 2023.

Bei einem Eigenkapital von 12.607.596 € entsprach das Jahresergebnis 2023 in Höhe von 3.195.609 € einer Eigenkapitalrentabilität von 25.4%. Im Vorjahr 2022 konnte bei einem Eigenkapital von 9.759.787 € und einem Jahresergebnis von 2.402.793 € eine Eigenkapitalrentabilität von 24,6% ausgewiesen werden.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf 519.969 € angestiegen (Vorjahr: 425.303 €).

Entwicklung der für das Unternehmen wichtigen Leistungsindikatoren

- Rohertrag:

Der Rohertrag ermittelt sich als Differenz zwischen Umsatzerlösen und den Aufwendungen für bezogene Leistungen und Waren. Im Wirtschaftsjahr 2023 betrug der Rohertrag von INconnect 15.177.007 €. Das bedeutet eine Zunahme im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr 2022 mit 11.086.084 € um 4.090.923 € (36.9%). Dies ergibt sich aus einer Senkung der operativen Kosten sowie der Steigerung der Produktivität.

EBIT:

Der EBIT stellt das in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesene Ergebnis der betrieblichen Tätigkeiten dar. Der EBIT im Wirtschaftsjahr 2023 belief sich auf 4.664.980 € und ist damit deutlich höher als im vergangenen Berichtsjahr 2022 mit einem Wert von 3.417.523 €.

C) Risikobericht

Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit ist INconnect GmbH verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die Risikopolitik von INconnect verfolgt durch frühzeitige Wahrnehmung besonderer Chancen und gefährdender Risiken, das Ziel, Werte und Ziele des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Die Implementierung eines proaktives Monitoring-Systems ist integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik, mit der Chancen genutzt sowie Risiken erkannt und begrenzt werden sollen. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über negative Entwicklungen und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit verschiedenen Maßnahmen entgegenwirken zu können.

INconnect ist neben den allgemeinen Geschäftsrisiken speziellen Risiken ausgesetzt. Im Folgenden werden die einzelnen Risiken in einer Rangfolge nach ihrer für INconnect darstellenden Gefährdung geordnet, um deren relative Bedeutung für die Gesellschaft transparenter zu machen:

Geschäftsmodell/Innovationen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist es, neue und verbesserte Services zu entwickeln, um Umsätze und Ergebnisse kontinuierlich zu steigern, neue Kunden zu akquirieren und bestehende Kundenverhältnisse aufrechtzuerhalten und zu optimieren. Dabei besteht das Risiko, dass Neuentwicklungen zu spät auf den Markt kommen, diese von der Zielgruppe nicht wie gewünscht angenommen werden oder Trends und Bedürfnisse nicht rechtzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund forciert INconnect einen regen Austausch mit allen Beteiligten, um Kundenwünsche frühzeitig zu eruieren und entsprechend in das Geschäftsmodell zu integrieren.

Kooperationen

In einigen Unternehmenssegmenten arbeitet INconnect mit spezialisierten Kooperationspartnern zusammen. Dabei geht es in erster Linie darum, sich auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren und Kosten zu reduzieren. Weiterhin steht der Wissensaustausch im Vordergrund. Damit entstehen gleichzeitig Risiken in Form von Abhängigkeiten von externen Dienstleistern sowie Vertrags- und Ausfallrisiken. Durch den Aufbau eines Netzwerkes aus verschiedenen Partnern, gebündelt nach regionaler Einsetzbarkeit, wird versucht dem Problem der Abhängigkeit sowie etwaiger Vertrags- und Ausfallrisiken entgegenzuwirken. Zur Reduzierung dieser Risiken wird jeder Kooperationspartner vor Vertragsabschluss genau durchleuchtet und anhand spezieller Kriterien bewertet. Nach Vertragsschluss wird versucht ein enger und partnerschaftlicher Austausch mit den Kooperations- und Outsourcing-Partnern aufrechterhalten.

Mitarbeiterrisiko

Die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg bilden hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Neben der erfolgreichen Rekrutierung von gut ausgebildeten Mitarbeitern steht vor allem auch die langfristige Bindung solcher Leistungsträger im Vordergrund und ist für den wirtschaftlichen Erfolg von INconnect essentiell. Wenn es nicht gelingt, Leistungsträger und Führungskräfte gleichermaßen weiterzuentwickeln und zu binden, kann die Gefahr bestehen, dass INconnect nicht in der Lage sein wird, der Geschäftstätigkeit erfolgreich nachzugehen und die genannten Wachstumsziele zu erreichen. INconnect GmbH wirkt diesem Risiko entgegen, indem Mitarbeiter- und Führungskompetenzen ständig weiterentwickelt werden und Vertretungsregelungen etabliert sind. So werden gezielt Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung, Mentoren- und Coachingprogramme sowie besondere Angebote für Potenzialträger angeboten, die auf die Weiterentwicklung von Talenten und Führungskompetenzen ausgerichtet sind. Unter Zuhilfenahme regelmäßiger Mitarbeitergespräche werden die Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter identifiziert und eine langfristige Bindung wichtiger Leistungsträger gefestigt.

Absatzmarkt

Der Telekommunikationsmarkt ist seit Jahren durch einen starken und anhaltenden Wettbewerb geprägt. Abhängig von der Strategie der am Markt befindlichen Parteien kann es innerhalb kürzester Zeit zu Anforderungsänderungen kommen, die eine Anpassung des Geschäftsmodells oder der eigenen Preispolitik nach sich ziehen können. Auch durch den Markteintritt neuer ausländischer Wettbewerber können Wachstumsziele oder Margen verringert werden.

Darüber hinaus befindet sich der Telekommunikationsmarkt weiterhin in einer Phase der Verdrängung und der Konsolidierung. Es ist daher davon auszugehen, dass sich der Trend zur Konsolidierung und Konzentration auf wenige marktstarke Massenanbieter und auch Kabelnetzbetreiber auch zukünftig fortsetzen wird.

Daher empfiehlt es sich die im Kernkompetenzbereich liegenden Stärken auch auf andere Absatzmärkte wie etwa Strom- oder Gassektor zu erweitern.

Arbeitsabläufe & Arbeitsprozesse

Angesichts der zunehmenden Komplexität und Interoperabilität der angebotenen Produkte steigen die Anforderungen an die Weiterentwicklung der internen Arbeitsabläufe und Prozesse stetig an. Dies führt zu einem immer höheren Abstimmungs- und Koordinationsaufwand. Neben der Sicherstellung der Qualitätsstandards besteht die besondere Herausforderung darin, sich an das sich rasant verändernde Marktgeschehen anzupassen - und das in zahlreichen unterschiedlichen in- und ausländischen Märkten.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt das Unternehmen auf die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der internen Prozesse, die gezielte Bündelung und Bindung von Experten und Fachkräften sowie die fortlaufende Optimierung der organisatorischen Strukturen.

Regulatorische Risiken

Der deutsche Telekommunikationsmarkt unterliegt einer sektorspezifischen Regulierung durch die Bundesnetzagentur sowie dem Telekommunikationsgesetz (TKG). Diese Regulierung berührt auch die Interessen von INconnect.

Lieferantenausfälle

Als Anbieter von Bauleistungen im Bereich Telekommunikationsinfrastrukturen ist INconnect branchenüblich von wenigen Hauptlieferanten abhängig. Diese stellen wichtige Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung, die zur Diensterbringung erforderlich sind. Dies gilt neben dem Einkauf etwaiger Baumaterialien gleichermaßen für Tiefbauunternehmen, die den tatsächlichen Glasfaserausbau für INconnect durchführen. INconnect setzt dabei auf eine Mehrlieferantenstrategie zur Reduzierung des Risikos möglicher Lieferengpässe oder Ausfälle.

Umweltauswirkungen

Die zunehmende Nutzung von Telekommunikationsdiensten und -geräten trägt zur Elektronikverschwendung und zum Energieverbrauch bei. Unternehmen könnten aufgefordert werden, nachhaltigere Praktiken zu implementieren, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Datenschutz und Privatsphäre

Die steigenden Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten könnten zu rechtlichen Konsequenzen führen, wenn Unternehmen die Datenschutzvorschriften nicht einhalten.

Abhängigkeit von Infrastruktur und Lieferketten

Störungen in der Telekommunikationsinfrastruktur oder in den Lieferketten von Schlüsselkomponenten könnten zu Ausfällen führen und die Betriebsfähigkeit beeinträchtigen.

Cybersecurity-Bedrohungen

Mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung besteht die Gefahr von Cyberangriffen, die nicht nur Kundendaten gefährden können, sondern auch die Netzwerkinfrastruktur und die Kommunikation selbst beeinträchtigen könnten.

Die Einschätzung der Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder unter Berücksichtigung der Interdependenzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Risiken Auswirkung auf das Fortbestehen von INconnect haben, wird als gering eingeschätzt, solange das interne Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungssystem eingehalten wird. Es gibt ferner keine Abhängigkeiten zwischen den Risiken in einem Umfang, dass aus den sich gegenseitig verstärkenden Effekten eine Bestandsgefährdung erwachsen könnte. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens ist somit gegeben.

Für das Jahr 2024 wird die ISO-Zertifizierung 9001 für das Qualitätsmanagementsystem sowie die ISO-Zertifizierung 27001 für das Informationssicherheitsmanagementsystem angestrebt. Diese Zertifizierungen sollen die hohen Standards und die kontinuierliche Verbesserung der Managementsysteme von INconnect bestätigen und zur Risikominimierung beitragen.

ISO 9001 ist eine international anerkannte Norm für Qualitätsmanagementsysteme, die darauf abzielt, die Qualität von Produkten und Dienstleistungen durch kontinuierliche Prozessverbesserung zu sichern und zu steigern. Zu den Vorteilen gehören erhöhte Effizienz und Produktivität, verbesserte Kundenzufriedenheit, Konsistenz und Standardisierung der Prozesse sowie die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.

ISO 27001 ist eine internationale Norm für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS), die Unternehmen hilft, ihre Informationssicherheitsrisiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und zu bewältigen. Die Vorteile dieser Zertifizierung umfassen den Schutz sensibler Daten, die Verbesserung der Sicherheitsprozesse, das Vertrauen der Kunden in den Umgang mit Informationen und die Einhaltung rechtlicher Anforderungen.

D) Chancenbericht

Der Telekommunikations- und IT-Markt ist nach wie vor ein dynamischer, hart umkämpfter Markt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussen das Handeln und wirken sich unweigerlich auf die Unternehmenskennzahlen aus. Die in den Geschäfts- und Rahmenbedingungen beschriebenen langfristigen Trends lassen dennoch für die Branche ein kontinuierliches Wachstum erwarten. Kurz- und mittelfristig erwartet INconnect weiterhin einen moderat wachsenden Markt in Deutschland. Neue Chancen ergeben sich insbesondere:

Einstieg in neue Geschäftsfelder

Zu den Kernkompetenzen von INconnect gehört es, Kundenwünsche, Trends und folglich neue Märkte frühzeitig zu erkennen und Potenziale zu nutzen. Die breit angelegte Wertschöpfungskette von der Planung und Projektierung bis hin zur Dokumentation abgeschlossener Projekte ermöglicht es INconnect schnell und innovativ am Markt zu agieren und sich nachhaltig zu etablieren.

Partizipation am Marktwachstum

INconnect erwartet weiterhin eine positive Entwicklung in dem für die Gesellschaft wesentlichen deutschen Telekommunikationsmarkt. Die geplante Wachstumsstrategie für die folgenden Jahre basiert vorrangig auf der konsequenten Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts. Ebenfalls bieten die vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) angekündigten Förderprogramme die Chance, dass zukünftig von öffentlicher Seite verstärkt Mittel für den Breitband-Ausbau bereitgestellt werden. Damit lassen sich die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele und Strategien hinsichtlich des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik letztlich umsetzen und ein Interesse von Bund, Ländern und Kommunen für das Thema Breitband wird vorangetrieben.

Identifikation neuer Märkte oder geografischer Regionen mit Wachstumspotenzial

Die Erschließung neuer Märkte und geografischer Regionen mit hohem Wachstumspotenzial ist ein zentraler Aspekt der strategischen Ausrichtung von INconnect im Glasfaserbereich und in der Elektromobilität. Durch die gezielte Analyse und Identifikation dieser Märkte kann das Unternehmen seine Expansion vorantreiben und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen.

Effizienzsteigerung und Kostensenkung

Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) bieten signifikante Chancen für Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen in verschiedenen Geschäftsbereichen. Durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien können Prozesse optimiert, menschliche Fehler minimiert und Betriebskosten reduziert werden.

Ausbau der Marktposition

INconnect gehört bereits heute für viele Telekommunikationsanbieter zu einem wichtigen Partner. Aufbauend auf dem vorhandenen technologischen Know-How, der hohen Qualität und der Flexibilität von INconnect beseht eine gute Chance, zukünftig durch die Akquise neuer Partner die Marktposition weiter auszubauen.

Nachhaltigkeit als Differenzierungsfaktor

Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen bietet INconnect die Gelegenheit, sich als Vorreiter für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu positionieren. Indem das Unternehmen ökologische Verantwortung übernimmt, kann es nicht nur seine Reputation verbessern, sondern auch einen wachsenden Markt umweltbewusster Verbraucher ansprechen.

Zusammengefasst steht INconnect vor einer glänzenden Zukunft, die durch vielfältige Chancen zur Entwicklung und Expansion geprägt ist. Der Eintritt in neue Geschäftsfelder eröffnet dem Unternehmen zusätzliche Einnahmequellen und erweitert sein Portfolio, was zu einer breiteren Risikostreuung und stabileren Einnahmeströmen führt. Durch die aktive Partizipation am Marktwachstum kann INconnect von positiven wirtschaftlichen Entwicklungen profitieren und seine Marktstellung stärken, indem es innovative Produkte und Dienstleistungen anbietet, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen.

E) Prognosebericht

Bei den hier getroffenen Aussagen über die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Unternehmens handelt es sich um zukunftsbezogene Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse können demnach von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland nach wie vor mit einer hohen Relevanz der Telekommunikationsindustrie zu rechnen ist, erwartet auch INconnect weiterhin eine positive Entwicklung und eine erhebliche Umsatzsteigerung in den kommenden Geschäftsjahren. Die finanzielle Performance von INconnect wird voraussichtlich im Jahr 2023 weiterhin robust sein. Dank einer Kombination aus gezielten Investitionen in Forschung und Entwicklung, innovativen Produktentwicklungen sowie einer effizienten Kostenkontrolle wird ein Anstieg des Umsatzes um 30% im Vergleich zum Vorjahr. Die Ertragsmargen werden sich aufgrund der Skalierungseffekte und der Optimierung der betrieblichen Abläufe ebenfalls verbessern.

Für unsere finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir in den Jahren 2023 und 2024 folgende Entwicklungen:

- Der Rohertrag soll 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10 % ansteigen. Diese Prognose stützt sich neben einer Umsatzsteigerung im Segment als Generalunternehmer vor allem auf einen leichten Auftragsanstieg in den Bereichen Planung und Projektierung sowie der Erschließung neuer Geschäftsfelder.

- Das EBIT wird 2024 und 2025 ebenfalls ansteigend erwartet. Dies ist auf die bereits dargestellte erwartete positive Umsatzentwicklung und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zurückzuführen.

Für unsere nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir in den Jahren 2024 und 2025 folgende Entwicklungen:

- Eine nachhaltige Geschäftspolitik soll sich insbesondere durch Investitionen in Kundenbeziehungen, Servicequalität, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit sowie Sicherheit und Datenschutz widerspiegeln.

- Die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung in der heutigen Geschäftswelt wird von INconnect erkannt und aktiv angegangen. Die Implementierung umweltfreundlicher Produktionsprozesse, die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und soziale Engagements werden nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gemeinschaft haben, sondern auch das Image des Unternehmens bei umweltbewussten Verbrauchern stärken.

- Durch konsequente Innovation und die Einführung neuer Software wird INconnect seine Position als Marktführer in der Branche weiter ausbauen. Die bereits etablierte Reputation für qualitativ hochwertige Produkte wird durch gezielte Marketingkampagnen und verstärkte Kundenbindung gestärkt. Dies wird zu einer erhöhten Markenbekanntheit und einem größeren Marktanteil führen.

- Das Kundenwachstum soll 2024 im Vergleich zum Vorjahr weiter ansteigen. Auch 2024 wird ein weiteres Kundenwachstum auf Bundesebene erwartet. Darüber hinaus soll vermehrt in neue Geschäftsfelder vorgedrungen werden.

- Das Qualitätsversprechen gegenüber aller Kunden soll in den kommenden Jahren weiterhin vertieft werden.

- INconnect wird in den Jahren 2024 und 2025 weiterhin in die Erforschung und Implementierung neuer Technologien investieren. Die Integration von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und datengetriebenen Ansätzen in bestehenden Produkten und Dienstleistungen wird nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Innovationskraft des Unternehmens stärken.

- Die Kenntnis der Märkte wird im Jahr 2024 weiter vertieft. Dadurch wird es möglich sein, Trends noch früher zu erkennen und wertsteigernd zu nutzen. INconnect wird in den Jahren 2024 und 2025 verstärkt internationale Märkte erschließen. Durch die Identifizierung vielversprechender Absatzmärkte, den Aufbau lokaler Partnerschaften und die Anpassung der Angebote an lokale Bedürfnisse wird das Unternehmen seine globale Präsenz ausweiten.

- Die Mitarbeiter von INconnect sind eine wichtige treibende Kraft hinter dem Erfolg des Unternehmens. Durch Investitionen in Schulung und Weiterbildung, attraktive Arbeitsbedingungen sowie die Förderung einer offenen Unternehmenskultur wird das Unternehmen weiterhin talentierte Fachkräfte anziehen und langfristige Mitarbeiterbindung erreichen.

Auf Basis der erläuterten Annahmen erwarten wir insgesamt eine positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem stabilen Rohergebnis, insbesondere für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen über dem jeweiligen Vorjahresniveau.

Auch zukünftig sollen durch passende Kooperationen oder angemessene Akquisitionen im Markt Größenvorteile und Synergien genutzt werden. Die bestehenden Kooperationen und Beteiligungen werden unter strategischen Gesichtspunkten und mit Blick auf die Unternehmenswertmaximierung kontinuierlich geprüft und weiterentwickelt.

Im Weltwirtschaftsausblick vom Januar 2024 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen für die globale wirtschaftliche Entwicklung aktualisiert. Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch hohe Inflation und geopolitische Spannungen, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, zeigt sich die Weltwirtschaft widerstandsfähiger als erwartet. Für das Jahr 2024 wird ein weltweites Wachstum von 3,1 Prozent prognostiziert, was eine leichte Verbesserung gegenüber dem moderaten Wachstum von 2,9 Prozent im Jahr 2023 darstellt.

Die Projektion für 2024 liegt 0,2 Prozentpunkte höher als die Vorhersage vom Oktober 2023. Diese Anpassung ist auf eine größere als erwartete Resilienz in den USA und mehreren großen Schwellenländern sowie auf fiskalische Unterstützung in China zurückzuführen. Allerdings bleibt die Prognose für das Wachstum im Zeitraum 2024-2025 mit 3,1 Prozent deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 Prozent (2000-2019). Faktoren wie erhöhte Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation, der Rückzug fiskalischer Unterstützung angesichts hoher Schulden und ein geringes zugrunde liegendes Produktivitätswachstum belasten die wirtschaftliche Aktivität.

Die globale Inflation wird voraussichtlich schneller zurückgehen als erwartet, da Angebotsengpässe nachlassen und eine restriktive Geldpolitik wirkt. Die globale Gesamtinflation wird im Jahr 2024 auf 5,8 Prozent und im Jahr 2025 auf 4,4 Prozent fallen, wobei die Prognose für 2025 nach unten korrigiert wurde. Die zugrunde liegende Inflation wird voraussichtlich langsamer zurückgehen.

Die Risiken für das globale Wachstum sind weitgehend ausgewogen, und die Wahrscheinlichkeit einer sanften Landung hat zugenommen. Auf der positiven Seite könnte eine schnellere Disinflation zu einer weiteren Lockerung der finanziellen Bedingungen führen. Eine lockerere Fiskalpolitik als notwendig könnte jedoch kurzfristig zu einem höheren Wachstum führen, aber später eine kostspieligere Anpassung erfordern. Stärkere strukturelle Reformen könnten die Produktivität steigern und positive grenzüberschreitende Effekte haben.

Auf der negativen Seite könnten neue Preisschocks bei Rohstoffen aufgrund geopolitischer Spannungen und anhaltender Versorgungsstörungen die Inflation verlängern und die strenge Geldpolitik fortsetzen. Vertiefende Probleme im Immobiliensektor in China oder eine disruptive Steuererhöhung und Ausgabenkürzungen könnten ebenfalls das Wachstum beeinträchtigen.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2024 zeigen eine moderat positive Entwicklung mit einem globalen Wachstum von 3,1 Prozent. Die Inflationsraten sollen weiter sinken, während die Zentralbanken ihre Geldpolitik feinjustieren, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Die wirtschaftliche Erholung bleibt jedoch fragil und erfordert sorgfältige politische Maßnahmen zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums.

Der Branchenverband Bitkom prognostiziert für den deutschen Telekommunikationsmarkt im Jahr 2023 ein Gesamtwachstum von 1,0 % auf 72,8 Milliarden Euro, im Vergleich zu einem Wachstum von 1,7 % im Vorjahr. Den größten Beitrag dazu leistet das Segment der Telekommunikationsdienste, das voraussichtlich um 1,6 % auf 52,6 Milliarden Euro wachsen wird, nachdem es im Vorjahr um 1,9 % zulegte. Die Investitionen in Telekommunikations-Infrastruktur sollen insgesamt leicht um 1,0 % auf 8,4 Milliarden Euro zurückgehen, während sie im Vorjahr noch um 4,4 % gestiegen waren. Die Umsätze mit Endgeräten werden voraussichtlich um 0,2 % auf 11,8 Milliarden Euro sinken, was etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht, als sie um 0,7 % zurückgingen.

 

Großmehring, den 30.08.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.850.048,54 6.818.791,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 673,00 2.671,00
II. Sachanlagen 8.849.375,54 6.803.620,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.458.042,29 5.434.588,09
2. technische Anlagen und Maschinen 343.107,00 180.030,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.999.001,00 1.189.002,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.225,25 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 12.500,00
1. Beteiligungen 0,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 11.971.555,48 8.720.097,72
I. Vorräte 3.505.847,52 1.923.059,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.817.785,79 4.598.857,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 647.922,17 2.198.181,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 184.738,79 109.524,49
Aktiva 21.006.342,81 15.648.413,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.607.596,35 9.759.987,09
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.386.987,15 7.332.193,11
III. Jahresüberschuss 3.195.609,20 2.402.793,98
B. Rückstellungen 1.460.824,43 508.375,49
C. Verbindlichkeiten 6.937.922,03 5.380.050,72
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.622.740,50 1.890.119,85
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.315.181,53 3.489.930,87
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 200,00
Passiva 21.006.342,81 15.648.413,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.302.047,41 11.234.890,84
2. Personalaufwand 7.891.280,40 5.919.359,89
a) Löhne und Gehälter 6.493.302,47 4.902.074,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.397.977,93 1.017.284,98
davon für Altersversorgung 149.965,25 114.439,00
3. Abschreibungen 605.236,93 433.029,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 605.236,93 433.029,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.175.358,51 1.463.315,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.818,44 5.298,29
davon Erträge aus Abzinsung 305,94 202,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88.400,54 31.224,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.380.970,55 983.505,29
8. Ergebnis nach Steuern 3.204.618,92 2.409.754,70
9. sonstige Steuern 9.009,72 6.960,72
10. Jahresüberschuss 3.195.609,20 2.402.793,98

Anhang

A) Allgemeine Angaben

Die INconnect GmbH hat ihren Sitz in Großmehring und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ingolstadt (Reg.Nr. HRB 7432).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

2 Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß EStG § 7 Abs. 1 nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden zulässigen Wert angesetzt.

3 Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

4 unfertige Leistungen

Planungsleistungen wurden zu HK mit durchschnittlichen Stundensätzen zzgl. Gemeinkosten verlustfrei bewertet. Bauleistungen wurden mit den Anschaffungskosten zzgl. Materialgemeinkosten bewertet. Die Bewertung erfolgte gem. § 255 Abs. 2 HGB. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, nicht einbezogen.

5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7 Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

8 Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

B) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert.

Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im Forderungsspiegel des Anhangs ersichtlich.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Es erfolgte kein Ansatz von aktiven latenten Steuern gem. § 274 HGB.

Das Stammkapital ist voll eingezahlt.

Die langfristigen Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

C) Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Posten enthalten.

D) Ergänzende Angaben

Die INconnect GmbH hat folgende Organe: Geschäftsführer

- Frau Melanie De Matteis, M.Sc. Betriebswirtschaftslehre, einzelvertretungsberechtigt

- Herr Kevin-Christian-Grether, IT-Systemelektroniker, einzelvertretungsberechtigt,

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mit Eintragung im Handelsregister am 22.12.2020 wurde folgenden Personen Prokura erteilt:

- Florian Hübner

- Christian Peter Kraus

- Sebastian Bauer

- Ludwig Fellner

E) Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Angestellten beträgt 119.

F) Forderungsspiegel

Forderungen insgesamt Restlaufzeit
EUR bis 1 Jahr
EUR
über 1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.110.283,45 5.956.816,57 153.466,88 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 1.707.502,34 601.580,68 113.873,59 992.048,07
Summen Geschäftsjahr 7.817.785,79 6.558.397,25 229.340,47 992.048,07

G) Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.622.740,50 366.450,51 2.057.023,05 199.266,94
Erhaltene Anzahlungen 1.831.545,57 1.831.545,57 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.181.160,77 1.181.160,77 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 1.302.475,19 1.302.475,19 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 6.937.922,03 4.681.632,04 2.057.023,05 199.266,94

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld am Grundstück Junkers-Ring 17, 85098 Großmehring abgesichert (§ 285 HGB) H) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

III. Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Großmehring, den 30.08.2024

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.636,51 3.025,78 32.610,73
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.636,51 3.025,78 32.610,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.153.579,50 1.204.550,68 7.358.130,18
2. technische Anlagen und Maschinen 239.580,08 194.135,48 433.715,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.127.175,15 1.202.948,37 2.691,36 3.327.432,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 49.225,25 49.225,25
Summe Sachanlagen 8.520.334,73 2.650.859,78 2.691,36 11.168.503,15
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00 0
Summe Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00 0
Summe Anlagevermögen 8.568.471,24 2.650.859,78 18.217,14 11.201.113,88
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.965,51 1.994,00 3.021,78 31.937,73
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.965,51 1.994,00 3.021,78 31.937,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 718.991,41 181.096,48 900.087,89
2. technische Anlagen und Maschinen 59.550,08 31.058,48 90.608,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 938.173,15 391.087,97 829,96 1.328.431,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
Summe Sachanlagen 1.716.714,64 603.242,93 829,96 2.319.127,61
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0
Summe Finanzanlagen 0 0
Summe Anlagevermögen 1.749.680,15 605.236,93 3.851,74 2.351.065,34
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 673 2.671,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 673 2.671,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.458.042,29 5.434.588,09
2. technische Anlagen und Maschinen 343.107,00 180.030,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.999.001,00 1.189.002,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.225,25
Summe Sachanlagen 8.849.375,54 6.803.620,09
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 12.500,00
Summe Finanzanlagen 0 12.500,00
Summe Anlagevermögen 8.850.048,54 6.818.791,09

sonstige Berichtsbestandteile

 

Melanie de Matteis, Kauffrau

und

Kevin Christian Grether, Kaufmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die INconnect GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der INconnect GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INconnect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gessetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gessetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gessetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gessetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen,dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 30. August 2024

TaXperts Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Robert Millenet, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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