Jaeger Möbel Plus GmbH + Co KG Leipzig
Selbe AdresseEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
R******* D**************Stricker Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH | 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH | 90.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Messedruck Leipzig GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtMessedruck Leipzig GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufes 2009I. Entwicklung der Branche 1. Allgemeine wirtschaftliche Lage Die deutsche Volkswirtschaft hat im Jahr 2009 in der schwersten Nachkriegsrezession seit 1949 eine Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5 % hinnehmen müssen. Die Bundesregierung hatte mit einem Rückgang bis zu 6 % gerechnet. Seit 1949 hat es nur 5 Jahre gegeben, in denen die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr gesunken war, und diese Rückgänge waren alle geringer als -1 % geblieben. Grund für die schwere Rezession war der durch die Finanzkrise verursachte Einbruch bei den Exporten und Investitionen. Die Ausfuhren brachen preisbereinigt um 16,4 % ein, während die Unternehmen 20 % weniger für Maschinen, Fahrzeuge und andere Investitionsgüter ausgaben. Analog zur gesunkenen Kapazitätsauslastung hat sich die Zahl der Erwerbstätigen rückläufig entwickelt. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 % und beträgt im Jahr 2009 8,2 %. Die Bruttolöhne/-gehälter je Arbeitnehmer sind um 0,4 % gefallen. Der private Konsum hat sich dagegen um 0,4 % erhöht. Ursächlich dafür sind staatliche Maßnahmen wie die Einführung der zeitlich begrenzten Abwrackprämie bei Neukauf eines Fahrzeuges. Weiterhin sind die Verbraucherpreise 2009 nur um 0,4 % gestiegen. 2008 waren es noch 2,6 %. Die niedrige Jahresteuerungsrate 2009 wurde wesentlich durch Preisrückgänge bei Mineralölprodukten und bei Nahrungsmitteln geprägt. 2. Zusammenfassende Übersicht über die Entwicklung der Druckindustrie in Deutschland Der deutschen Druckindustrie ging es in der Wirtschaftskrise 2009 besser als vielen anderen Branchen, da der Exportanteil nur bei einem Fünftel des Umsatzvolumens der gesamten Branche liegt. Die Produktions- und Umsatzeinbrüche waren in der Druckindustrie für Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten "nur" einstellig. Nach den aktuell vorliegenden Ergebnissen sank der Umsatz 2009 um -6,9 % gegenüber dem Vorjahr, der Produktionsindex 2009 um - 7,3 %. Das verarbeitende Gewerbe hingegen verlor 17,8 % beim Produktionsindex. Die Arbeitslosenzahl in der Berufsgruppe " Drucker " stieg jedoch beständig an und betrug im August 2009 eine Anzahl von 12.006 Druckern. Die Maßnahme der Kurzarbeit wurde stark in Anspruch genommen, es waren mit Stand 3.Quartal 2009 11.122 Beschäftigte in 1.228 Betrieben. Das sind 1.927 % bzw. bei den Betrieben 1.391 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Sinkende Arbeitsvolumen durch den Rückgang der Arbeitsstunden je Arbeitnehmer und dadurch die sinkende Arbeitsproduktivität steigern die Lohnstückkosten, was zu einem Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen führt. Deshalb ist für eine Beschäftigungssicherung das baldige Anziehen der Konjunktur von größter Bedeutung. 3. Mittelständische Branche Das Druckgewerbe ist eine von Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) und kleinen Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter) geprägte Branche. Zahl der Betriebe und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Druckindustrie (Stichtag 30.06.2009) :
Nach den aktuell verfügbaren Daten der Umsatzsteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes, die alle Unternehmen ab einem steuerpflichtigen Jahresumsatz von 17.500 Euro erfasst, erzielten 2007 allein 88,1 % aller 14.491 Unternehmen weniger als 2 Mio. Euro Umsatz. Nur 129 Unternehmen verbuchten mehr als 25 Mio. Euro Jahresumsatz; sie hatten jedoch einen Umsatzanteil von 40 %, was auch der aktuellen Gliederung entsprechen dürfte. 4. Kostenentwicklung a.) Entwicklung Personalkosten Die Personalkosten werden sich zeitversetzt zu der sinkenden Kapazitätsauslastung verringern. Kurzarbeit und Personalabbau werden notwendige Anpassungsmaßnahmen sein. Die Brutto-Lohn-/ -Gehaltssumme sank gegenüber dem Vorjahr bei Betrieben ab 50 Beschäftigten um 4,4 %. b.) Entwicklung Papier- und Energiepreise Die Ertragslage wurde 2009 durch steigende Papierpreise nur moderat belastet. Grafische Papiere sind 2008 um 4 % gegenüber dem Vorjahr teurer geworden, im Jahr 2009 sank der Index um 0,5 %. Die Preise für graphische Druckpapiere waren im Durchschnitt des Jahres 2009 um 1 % höher als im Vorjahr. Wesentlichen Einfluss hat als stärkster Kostentreiber der Erzeugerpreisindex für Energie. Mit einem Wert von 117,6 im Jahr 2009 bedeutet, dass Energie gegenüber dem Basisjahr 2005 um 17,6 % teurer geworden ist. Gegenüber dem Vorjahr gab es wieder einen Anstieg um 5 %. c.) Entwicklung Kostenkompensation Den Unternehmen der Druckindustrie gelingt es schon seit längerem nicht, vollständig alle Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen bei den eigenen Kunden zu kompensieren. Indikator hierfür ist der Preisindex für Druckereileistungen, der 2009 bei 96,8, d.h. 3,2 Prozentpunkte unter seinem neuen Basiswert 100 für das Jahr 2005 liegt. Aus diesem Grund müssen durch verbesserte Konzepte laufend Anpassungen im betrieblichen Ablauf vorgenommen werden. 5. Geschäftslage a.) Ertragslage Einen vergleichbaren Absturz bei den Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage hatte es beim ifo-Konjunkturtest für die deutsche Industrie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1972 noch nie gegeben: um 64 Prozentpunkte auf einen Durchschnittswert von -45 % ist die Stimmung im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Mit den zweitgrößten Rückgangswerten von 38 % kommt das Krisenjahr 1992 bei weitem nicht an diesen Absturz heran. Die Zahl der Insolvenzen ist zum 3. Quartal 2009 auf 170 und damit um 11,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, erreicht aber 2009 das bisher schlechteste Ergebnis des Jahres 2003 mit 366 Insolvenzen nicht. b.) Investitionsneigung Die Investitionstätigkeit der deutschen Wirtschaft ist bis in die jüngste Zeit hinein rückläufig vor allem durch die Verunsicherungen mit der Finanzmarktkrise. Auch von der Druckindustrie war durch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung keine positive Entwicklung zu erwarten. Die Kredithürde im Verarbeitenden Gewerbe entwickelte sich in den letzten Monat zunehmend steigend. c.) Optimistischere Erwartungen Laut ifo-Konjunkturtest auf Basis der bis Februar 2010 vorliegenden Einschätzungen, werden die Produktionstätigkeit und damit auch die Kapazitätsauslastung im 1. Halbjahr 2010 ansteigen. Die Geschäftserwartungen für die nächsten 6 Monate sind im dritten Monat in Folge auf nunmehr -13% gestiegen. Die Preiserwartungen sind ebenfalls leicht verbessert, aber mit aktuellem Wert von -28 % im Februar 2010 deutlich negativ. d.) Langfristige Wachstumschancen Für 2010 wird unter der Hypothese, dass sich aufgrund der umfangreichen Maßnahmenpakete die Lage auf den Finanzmärkten allmählich entspannt und die globale Konjunktur wieder anzieht, ein Zuwachs des realen Bruttoinlandsproduktes von 1,2 % bis 2,1 % prognostiziert. Zwar steht die Druckindustrie in starker Werbeabhängigkeit mit einem Produktionsvolumen von über 60 %, kann dies jedoch aufgrund ihrer starken Einbindung in nahezu alle wirtschaftlichen Vorgänge mittel- und langfristig positiv im konjunkturellen Aufschwung nutzen. Dennoch reicht das moderate Wirtschaftswachstum nicht aus, den Umsatzrückgang für 2010 vollauf zu stoppen. Es wird stattdessen mit einem weiteren Umsatzrückgang von 2% bis 3% gerechnet, nachdem die Prognose für 2009 auf -6% lautete. Die Folgewirkungen der Finanzkrise werden das Wirtschaftsgeschehen noch lange begleiten. Auch für 2011 wird eine Prognosespanne wie für 2010, d.h. es wird auch im zweiten Jahr nach der Krise nicht mit einem deutlichen Anziehen der Konjunktur gerechnet: der Zuwachs des realen Bruttoinlandsproduktes wird von 1,2% bis 1,8 % eingeschätzt. Für die deutsche Druckindustrie kann nach den Erfahrungen der letzten Krisenjahre 2001 bis 2003 auch für 2011 nicht mit Umsatzwachstum, jedoch mit einer Stagnation und damit einer positiven Trendwende zur Wachstumsentwicklung für die weiteren Jahre gerechnet werden. II. Entwicklung des Unternehmens 1. Organisation des Unternehmens a.) Operative Verantwortlichkeiten Bei Messedruck Leipzig GmbH (ML) waren die operativen Verantwortlichkeiten zum Abschlussstichtag wie folgt organisiert:
b.) Zentrale Dienste Zentrale Dienste wie Einkauf, Finanzbuchhaltung / kaufmännische Leitung, Personal, technische Entwicklung sowie Geschäftsführung werden vom Standort Zwenkau aus zentral erledigt. 2. Leitung des Unternehmens a.) Geschäftsführung Für den gesamten Zeitraum vom 01.01. bis zum 31.12.2009 war Herr Stephan Treuleben als Geschäftsführer bestellt. Herr Treuleben verfügt über Alleinvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für den gesamten Zeitraum 01.01. bis zum 31.12.2009 war darüber hinaus Herr Steffen Wölling als Geschäftsführer bestellt. Herr Wölling vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit dem anderen Geschäftsführer oder aber mit einem Prokuristen. b.) 2. Führungsebene Zum Abschlussstichtag verfügte das Unternehmen über nachfolgende 2. Führungsebene:
Mit Ausnahme des vorgenannten Einzelprokuristen Alexander Treuleben vertreten die Prokuristen jeweils mit einem anderen Prokuristen gemeinsam oder aber mit einem Geschäftsführer. 3. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 9.614) um TEUR 2.663 (27,7 %) auf TEUR 12.277 gestiegen. In diesen Umsatzerlösen sind im Zeitraum vom 01.07.2009 bis zum 31.12.2009 die Umsatzerlöse der rückwirkend zum 01.07.2009 auf die Messedruck Leipzig GmbH verschmolzenen Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH (übertragende Gesellschaft) enthalten. 4. Ergebnisentwicklung Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Jahresergebnis von + EUR 1.267 erwirtschaftet. 5. Gesellschafter Im Zeitraum vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009 war die Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH, Zwenkau, (OAN) alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft. Mit Wirkung zum 01.01.2007 hatte OAN von der Union Verwaltungsgesellschaft mbH, einer 100%-igen Tochter der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, sämtliche Geschäftsanteile an der Gesellschaft erworben. 6. Beschaffung a.) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bestehen im Wesentlichen (85%) aus den Kosten für Papier und Karton. Die Tendenz der noch bis zum Februar 2009 steigenden Preisentwicklung wechselte bis zum September 2009 in fallende Preise. Nach einer gleichbleibenden Phase bis Dezember 2009 sind nun wieder für einige Papiersorten Preissteigerungen angekündigt. Maßgeblich sind dafür die anziehenden Altpapier- und Zellstoffpreise. Die Preise der wesentlichen sonstigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Platten, Farbe etc.) sind im Berichtsjahr aufgrund der Nutzung von Einkaufssynergien mit dem Schwesterbetrieb Sachsendruck Plauen rückläufig gewesen. b.) Bezogene Leistungen Die Preise der wesentlichen bezogenen Leistungen (insbesondere Buchbinderei- und Kaschierleistungen) sind im Berichtsjahr ebenfalls stabil geblieben. 7. Investitionen a.) Finanzinvestitionen Mit Wirkung zum 01.07.2009 hat die Berichtsgesellschaft von der Gundlach Holding GmbH & Co. KG, Bielefeld sämtliche Geschäftsanteile an der am Standort Leipzig - Baalsdorf tätigen Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH (Umsatz 2008 € 7,5 Mio.) erworben. Aus dieser Übernahme erwartet die Berichtsgesellschaft für die Zukunft erhebliche Synergiepotentiale. b.) Investitionen im Sachanlagevermögen Die Berichtsgesellschaft investierte im Geschäftsjahr 2009 TEUR 44,9 in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. 8. Verschmelzung Die von der Berichtsgesellschaft mit Wirkung zum 01.07.2009 erworbene Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH (übertragende Gesellschaft) wurde rückwirkend zum 01.07.2009 auf die aufnehmende Messedruck Leipzig GmbH verschmolzen. Im Zuge der Verschmelzung wurde die Berichtsgesellschaft Eigentümer des Objektes An der Hebemärchte 6, 04316 Leipzig. Darüber hinaus sind der Berichtsgesellschaft durch die Verschmelzung sämtliche Stammanteile an der CTP Service Leipzig GmbH zugefallen. 9. Ausgliederung Grundbesitz Die Berichtsgesellschaft (Anteil 99,9 %) hat gemeinsam mit der CTP Service Leipzig GmbH (Anteil 0,1 %) mit Wirkung zum 31.12.09 die Messedruck Grundbesitzverwaltung GbR gegründet. Mit Wirkung zum 31.12.09 hat die Berichtsgesellschaft das Objekt An der Hebemärchte 4 zum Verkehrswert in die Messedruck Grundbesitzverwaltung GbR eingebracht. 10. Personal- und Sozialbereich a.) Anzahl der Mitarbeiter Zum 31.12.2009 bestanden 74 ungekündigte unbefristete Arbeitsverhältnisse:
b.) Ausbildung Auch im Berichtsjahr hat die Gesellschaft wieder erhebliche Anstrengungen im Bereich der Berufsausbildung unternommen. Das Unternehmen bietet (Stichtag 31.12.2009) in 4 verschiedenen Ausbildungsberufen - in nachfolgender Tabelle aufgegliedert - Ausbildungsplätze an:
Das Unternehmen nutzt am Standort Hohenossig einen eigenen Ausbildungsbetrieb, in dem nicht nur Auszubildende der gesamten Unternehmensfamilie OAN (OAN nebst Zweigbetrieben und Töchtern), sondern im Rahmen von Ausbildungsverbünden auch Auszubildende des Berufsausbildungsvereins Leipzig e. V. des Regierungspräsidiums Leipzig (GISA-Gruppen) sowie weiterer regionaler Kooperationspartner wie der Leipziger Wertpapierdruckerei und der Leipziger Volkszeitung ausgebildet werden. c.) Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat In den Werken Leipzig - Heiterblick (Standort Messedruck Leipzig) und Leipzig - Baalsdorf (Standort Gebr. Klingenberg Buchkunst) existieren zum Abschlussstichtag ordentlich gewählte Betriebsräte. Die Betriebsräte werden regelmäßig über die Ergebnisse ihrer Betriebsteile informiert. Die Geschäftsführung stand den Betriebsräten im Berichtsjahr für Fragen und Gespräche jederzeit zur Verfügung. Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Betriebsräten im Berichtsjahr war reibungslos. d.) Gesundheits- und Arbeitsschutz Der im Unternehmen bestellte Sicherheitsbeauftragte hat seine Tätigkeit regelmäßig und umfassend wahrgenommen. Im Berichtsjahr sind im Unternehmen keine wesentlichen Arbeitsunfälle vorgekommen. Von im Berichtsjahr entstandenen Berufskrankheiten ist der Geschäftsführung nichts bekannt. B. Darstellung der LageWir weisen darauf hin, dass die Zahlen im Jahresvergleich aufgrund der Verschmelzung der Gebr. Klingenberg BUCHKUNST LEIPZIG GmbH zum 01. Juli 2009 auf die Messedruck Leipzig GmbH nur eingeschränkt vergleichbar sind. 1.) Vermögenslage Nachfolgend wird der Vermögens- und Kapitalaufbau der Messedruck Leipzig GmbH, Zwenkau, am 31. Dezember 2009 anhand der nach Liquiditätsgesichtspunkten zusammengefassten Bilanzzahlen erläutert. Innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag fällige Teilbeträge der Forderungen und Verbindlichkeiten werden dabei als kurzfristig behandelt, alle anderen - soweit nicht besonders vermerkt - als mittel- und langfristig.
2.) Ertragslage Nachfolgend wird aus den Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nachfolgende wirtschaftliche Erfolgsrechnung, bereinigt um Sondereinflüsse, entwickelt:
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Die Sondereinflüsse setzen sich folgendermaßen zusammen:
3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft wird anhand nachfolgender Kapitalflussberechnung dargestellt:
4. Kennzahlen mit Vorjahresübersicht Im Vorjahresvergleich lassen sich ausgewählte Eckdaten und Kennzahlen der Gesellschaft wie folgt darstellen:
1) Materialaufwand/Betriebsleistung
5. Sonstiges zur Lage a.) GA-Vorhaben "Erweiterung Betriebsstätte Baalsdorf" Im Zeitraum vom 01.07.2003 bis 30.06.2006 (Durchführungszeitraum) sind von der auf die Berichtsgesellschaft verschmolzenen Vorgängergesellschaft Gebr. Klingenberg Buchkunst GmbH am Standort Baalsdorf umfangreiche Investitionen in den Bereichen Druckerei und Binderei durchgeführt worden. Zu diesem Investitionsvorhaben hat die Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH am 24.06.2003 bei der Sächsischen Aufbaubank GmbH - SAB einen Antrag auf Gewährung einer nicht zurückzahlbaren Zuwendung aus GA-Mitteln in Höhe von T€ 852.500,00 gestellt, der mit Bescheid vom 17.03.2004 bewilligt wurde. Im Zeitraum vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009 sind auf das vorgenannte Vorhaben keine GA-Mittel an die Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH oder Messedruck Leipzig GmbH ausgezahlt worden. b.) Factoring Zur Finanzierung der den Kunden insbesonders im Buch und Kalenderbereich branchenüblich einzuräumenden langen Zahlungsziele von 90 Tagen (im Bereich Buch) und bis zu 180 Tagen (im Bereich Kalender) nutzt die Gesellschaft seit 20.08.2008 Factoring. Im Rahmen einer offenen Abtretung werden Forderungen der Gesellschaft innerhalb der von einer Kreditversicherung gezeichneten Limits, an den Factor verkauft, der diese mit bis zu 90% bevorschusst. Die Beanspruchung der durch den sofortigen Ankauf durch den Factor sich ergebenden Vorfinanzierung schwankt zwischen T€ 400,0 und T€ 600,0. Factor ist die PMF Print Media Factoring GmbH, Hamburg, eine Tochter des Papierlieferanten Papier Union GmbH. c.) Finanzierungskosten Die Berichtsgesellschaft hat für die Finanzierung einer Druckmaschine ein langfristiges Maschinendarlehen in Anspruch genommen. Da die Zinsbindung für dieses Darlehen bis zur vollständigen Rückzahlung festgeschrieben ist, war es möglich, die Aufwendungen für Zinsen trotz eher steigender Zinsen stabil zu halten. C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung1. Chancen der zukünftigen Entwicklung a.) Gewinn- und Verlustrechnung a.1.) Umsatzentwicklung Ausgehend von dem im Jahr 2009 sehr umkämpften Markt für Printprodukte wird es auch in den nächsten Monaten keine Erleichterungen geben. Der Rückgang der Anzahl von Betrieben im Druckereigewerbe und damit der Rückgang von Kapazitäten kompensiert einen Teil des Marktumsatzverlustes. Umso mehr müssen durch verstärkte Vertriebsaktivitäten bestehende Kundenbeziehungen gefestigt und die Priorität des Aufbaus neuer Kundenbindungen erhöht werden. Messedruck Leipzig wird sich auch weiterhin erfolgreich am Markt behaupten können. Durch die Aufteilung der Geschäftstätigkeit in mehrere Geschäftsfelder (Akzidenzen, Zeitschriften, Bücher, Kalender) besteht keine überproportionale Marktabhängigkeit von nur einem Geschäftsfeld. Es besteht die Chance, potentielle Umsatzverluste mit ergänzenden Geschäftsfeldern auszugleichen. Mit dem Ausbau der Nischenprodukte (Druckveredelung, Personalisierung, Adressierung) und die fortzuführenden Prozessoptimierungen (Erneuerung der Technik, Überarbeitung der Ablaufprozesse), um die Stückkosten zu senken, werden laufend Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und zum Ausbau des Geschäftes getroffen. a.2.) Wareneinsatz Durch die Nutzung von gemeinsamen Einkaufssynergien innerhalb der Unternehmensfamilie OAN konnten insbesondere im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe schon erhebliche Vorteile erzielt werden. Diese können dazu beitragen, dass der Wertschöpfungsumsatz der Gesellschaft (Außenumsatz abzüglich Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogener Leistungen = Rohertrag) gesteigert werden kann. a.3.) Sonstige direkte Kosten Durch die Ausschöpfung weiterer Einkaufssynergien innerhalb der Unternehmensfamilie OAN ist davon auszugehen, dass auch die direkten Kosten der Gesellschaft reduziert werden können. b.) Bilanz b.1.) Gesellschafterdarlehen Die Gesellschaft verwendet ihren freien Cashflow (Betriebsergebnis zzgl. Abschreibungen) zur Tilgung der bei der Gesellschafterin OAN aufgenommenen Gesellschafterdarlehen. Hierdurch wird die Bilanz der Gesellschaft durch die kontinuierliche Tilgung von Fremdkapital verbessert. 2. Risiken der zukünftigen Entwicklung a.) Gewinn- und Verlustrechnung a.1.) Umsatzentwicklung Trotz eines wertmäßig breit verteilten Kundenportfolios ist die Umsatzentwicklung der Gesellschaft in beachtlichem Umfang durch die Verbindung zu fünfzehn größeren Kunden bestimmt. Aufgrund des Erfüllungsgrades der jeweiligen Umsatzplanung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes sind im Geschäftsjahr 2010 bei dieser Kundengruppe in der Summe keine Risiken aus wesentlicher Planabweichung zu erwarten. a.2.) Wareneinsatz Nach einem länger gleich bleibenden Preisniveau im Druckpapier- und kartonbereich im letzten Kalenderjahr sind für die nächsten Monate Preiserhöhungen angekündigt. Maßgeblich sind dafür die anziehenden Altpapier- und Zellstoffpreise. Im Bereich der bezogenen Leistungen geht die Geschäftsführung von stabilen Preisen aus. a.3.) Personalkosten Die Berichtsgesellschaft geht davon aus, dass aus unvorhergesehenen Personalkostensteigerungen keine Risiken bestehen. In der strategischen Ausrichtung werden die Beibehaltung der flachen Hierarchien und weitere prozessoptimierende Maßnahmen von Beginn der Wertschöpfungsstufe (Verkauf) über die Produktion bis zur Logistik (Versand) weiterverfolgt. a.4.) Finanzierungskosten Die Berichtsgesellschaft nimmt mit Ausnahme einer Finanzierung für eine Druckmaschine keine Bankdarlehen in Anspruch b.) Bilanz b. 1. Forderungen Nahezu alle Forderungen der Gesellschaft sind im Rahmen der vom Factor gezeichneten Kreditlimite kreditversichert. Hiervon sind im Geschäftsjahr 2009 die durch Verschmelzung von der Gebr. Klingenberg übertragenen Forderungen ausgenommen. Darüber hinaus übernimmt der Factor eine Ausfallgarantie hinsichtlich des in der Kreditversicherung vereinbarten Selbstbehalts. Da die Gesellschaft weiterhin Factoring in Anspruch nehmen wird und sich an der Struktur der Kunden voraussichtlich nichts ändern wird, sind hier keine zusätzlichen Risiken zu erwarten. b. 2. Liquidität Die Liquidität der Berichtsgesellschaft ist geordnet. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind keine die derzeitige oder zukünftige Liquidität der Berichtsgesellschaft beeinträchtigenden Sachverhalte bekannt. b.3. Auswirkungen der Finanzkrise Es besteht durch das Risiko, dass die Berichtsgesellschaft durch die derzeit akute Finanzkrise nachfolgenden Sachverhalten negativ beeinflusst wird:
Im Hinblick auf die erwartete Konsolidierung des Druckmarktes, die sich durch die Finanzkrise sicherlich beschleunigen wird, könnten sich für die Berichtsgesellschaft jedoch auch Chancen aus der Übernahme von Aufträgen und Kundenverbindungen ergeben. Die Berichtsgesellschaft beabsichtigt, auch weiterhin aktiv am Konsolidierungsprozess der Branche teilzunehmen, um das eigene Leistungsangebot zu erweitern. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres a.) Standortoptimierung Die Berichtsgesellschaft plant, die an den 2 Standorten Leipzig - Heiterblick (vormals Standort Messedruck) und Leipzig - Baalsdorf (vormals Standort Klingenberg) vorhandenen Geschäftsbetriebe bei gleichzeitiger Reduzierung der Kapazität von vormals 32 Druckwerken auf zukünftig 26 Druckwerke am Standort Leipzig - Baalsdorf zu vereinigen. Die Zusammenlegung wird technisch und personell bis Juni 2010 abgeschlossen sein. Im 1. Halbjahr 2010 sind aufgrund der fusionsbedingten personellen, organisatorischen und technischen Veränderungen erhebliche zusätzliche Aufwendungen zu erwarten. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Bei einer Gesamtleistung von TEUR 2.773 und außerordentlichen Erträgen von TEUR 3 wird per voraussichtlich 03/10 ein Ergebnis von TEUR -409 erzielt werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Unternehmen branchenüblich einen beachtlichen Anteil der in den Produktgruppen Akzidenzen, Bücher und Kalender anfallenden Umsätze erst im 2. Kalenderhalbjahr realisieren wird. Für das Jahr 2010 erwartet die Berichtsgesellschaft Umsätze in Höhe des Jahres 2009 und - fusionsbedingt - ein negatives EBT.
Leipzig, den 22.03.2010 Messedruck Leipzig GmbH Stephan Treuleben Bilanz zum 31. Dezember 2009Messedruck Leipzig GmbH LeipzigAktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit
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2009
EUR |
2008
EUR |
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| 1. Rohergebnis | 7.075.717,08 | 4.794.628,34 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a. Löhne und Gehälter | 2.787.865,61 | 1.894.757,71 |
| b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 515.399,20 | 356.958,24 |
| davon für Altersversorgung: € 3.098,48 (Vj.: € 12.000,00) | ||
| 3. Abschreibungen | ||
| a. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 809.915,46 | 524.366,00 |
| b. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen | 43.966,73 | 24.392,65 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.932.557,96 | 1.307.720,83 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 159.897,13 | 0,00 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 159.897,13 (Vj.: € 0,00) | ||
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 9.603,23 | 10.273,28 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 4.461,28 (VJ.: 0,00) | ||
| 7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 4.250,00 | 0,00 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 166.768,18 | 158.126,10 |
| davon an verbundene Unternehmen: € 70.000,00 (Vj.: € 145.000,00) | ||
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.072.427,76 | 587.365,39 |
| 10. Außerordentliche Erträge | 200.573,91 | 0,00 |
| 11. Außerordentliche Aufwendungen | 137,00 | 0,00 |
| 12. Außerordentliches Ergebnis | 200.436,91 | 0,00 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3.597,58 | -169,85 |
| 14. sonstige Steuern | 9.391,06 | 6.611,50 |
| 15. Jahresüberschuss | 1.267.071,19 | 580.923,74 |
| 16. Gewinnvortrag | 697.683,23 | 697.683,23 |
| 17. Ausschüttung | -1.267.071,19 | -580.923,74 |
| 18. Bilanzgewinn | 697.683,23 | 697.683,23 |
Der vorliegende Jahresabschluss der Messedruck Leipzig GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung aufgestellt.
Die Messedruck Leipzig GmbH ist ein Tochterunternehmen der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH.
Die Messedruck Leipzig GmbH hat zum 01.07.2009 sämtliche Geschäftsanteile an der Gebr. Klingenberg BUCHKUNST LEIPZIG GmbH mit Sitz in Leipzig übernommen. Im Anschluss an die Übernahme wurde die Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH rückwirkend zum 01.07.2009 auf die Messedruck Leipzig GmbH verschmolzen. Die Bilanz enthält daher die kumulierten Werte beider Unternehmen. In die Gewinn- und Verlustrechnung sind von der Gebr. Klingenberg Buchkunst Leipzig GmbH nur die Zahlen ab dem 01.07.2009 eingeflossen.
Die Vorjahreszahlen sind aus diesem Grund nur eingeschränkt vergleichbar.
1. Änderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen vorgenommen.
2. Anlagevermögen
a.) Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zu Grunde gelegt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde in Anlehnung an steuerrechtliche Vorschriften über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben.
b.) Geschäftsbauten
Geschäftsbauten werden über eine Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren abgeschrieben.
c.) Sonstiges Anlagevermögen
Sonstiges Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die
Abschreibungen richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer und werden linear oder degressiv vorgenommen. Neuzugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.
d.) Geringwertige Anlagegüter
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150,-- werden im Jahr des Zugangs gemäß § 6 (2) EStG voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150,-- bis € 1.000,-- werden gemäß den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre mit 20% per annum abgeschrieben wird.
3. Umlaufvermögen
a.) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Für Risiken werden angemessene Abschläge vorgenommen (§ 253 Abs. 3 HGB).
b.) Unfertige Erzeugnisse
Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt grundsätzlich unter Ansatz der kalkulierten Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Die kalkulierten Herstellungskosten werden auf Basis der Ist-Fertigungseinzelkosten und branchenüblicher Erfahrungswerte bezüglich der Gemeinkosten ermittelt.
Aufträge, bei denen der Verkaufserlös die Selbstkosten voraussichtlich nicht deckt, sind in Höhe des voraussichtlichen Differenzbetrags zwischen den kalkulierten Herstellungskosten und den Nettoverkaufserlösen abgewertet worden; darüber hinaus wurden - soweit erforderlich - Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.
c.) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Geldbestände werden mit dem Nennwert angesetzt, sofern nicht erkennbare Ausfallrisiken gemäß § 253 Abs. 3 HGB einen niedrigeren Wertansatz erfordern.
Dem allgemeinen Forderungsrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe 1 % des Nettobetrages Rechnung getragen.
Forderungen in fremder Währung werden zum Stichtagskurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
4. Sonderposten für Investitionszuschüsse
Investitionszuschüsse werden nach Verwendung in Höhe des
Auszahlungsbetrags in den Sonderposten eingestellt und entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter aufgelöst.
5. Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte auf Basis des BAG-Urteils vom 11.03.2008. Dabei wurden die Heubeck-Richttafeln 2005G und ein Zinssatz von 2,25% zugrunde gelegt. Zusätzlich wurden eine Risikoprämie und Administrationskosten berücksichtigt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken werden Rückstellungen in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
(1) ANLAGEVERMÖGEN
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagegitter als Anlage zum Anhang dargestellt.
(2) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet; neben den Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 110) sind Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 2) vorgenommen worden.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.537 setzen sich wie folgt zusammen:
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
TEUR |
Sonstige Forderungen
TEUR |
Saldo
TEUR |
|
| Messedruck Leipzig Grundbesitzverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 900 | 900 | |
| CTP Service Leipzig GmbH | 540 | 540 | |
| Leipziger Kunst- & Verlagsbuchbinderei GmbH | 42 | 42 | |
| Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH | 45 | 45 | |
| Sachsendruck Plauen GmbH | 10 | 10 | |
| 55 | 1.482 | 1.537 |
Von der Forderung gegen die Messedruck Leipzig Grundbesitzverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts hat ein Teilbetrag von TEUR 600 eine Laufzeit von über einem Jahr.
Alle übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Forderung gegen Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH in Höhe von € 45.557,18 ist gleichzeitig eine Forderung gegen Gesellschafter.
(3) BILANZGEWINN
Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der vollständigen
Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
| Jahresüberschuss | € 1.267.071,19 |
| Gewinnvortrag | € 697.683,23 |
| Ausschüttung | ./. € 1.267.071,19 |
| Bilanzgewinn | € 697.683,23 |
(4) SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 178.
(Vorjahr: TEUR 222) enthält ausschließlich von der Sächsischen Aufbaubank erhaltene Zuschüsse für Investitionen im Zusammenhang mit Investitionen in das Gebäude sowie in Maschinen und technische Anlagen. Er wird zeitkongruent zu den Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. Die Auflösung in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 24) wurde von den Abschreibungen abgesetzt.
(5) RÜCKSTELLUNGEN
Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 229) wurde für ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung gebildet.
Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen die voraussichtlichen Beträge für Grunderwerbsteuer.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Beträge für folgende Verpflichtungen:
| TEUR | |
| Berufsgenossenschaft | 48 |
| Urlaub/Überstunden | 116 |
| Altersteilzeit | 30 |
| Jahresabschluss und Prüfung | 30 |
| Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften | 30 |
| Gewährleistungen | 49 |
| Sonstiges | 73 |
| 376 |
(6) VERBINDLICHKEITEN
a.) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.144 (Vorjahr: TEUR 2.159) sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 931.437,14 (Vorjahr: € 2.060.556,78) enthalten.
Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten:
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
TEUR |
Sonstige Verbindlichkeiten
TEUR |
Saldo
TEUR |
|
| Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH | 99 | 832 | 931 |
| CTP Service Leipzig GmbH | 102 | 0 | 102 |
| Leipziger Kunst- & Verlagsbuchbinderei GmbH | 111 | 111 | |
| 312 | 832 | 1.144 |
b.) Restlaufzeit von Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 a HGB)
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt:
| Restlaufzeiten | ||||
|
31.12.2009 insgesamt (Vorjahr)
EUR |
bis 1 Jahr (Vorjahr)
EUR |
1 -5 Jahre (Vorjahr)
EUR |
über 5 Jahre
(Vorjahr)
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 975.000,00 | 375.000,00 | 600.000,00 | |
| (-,--) | (-,--) | (-,--) | ||
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 79.563,54 | 79.563,54 | ||
| (54.778,95) | (54.778,95) | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.516.645,97 | 2.516.645,97 | ||
| (1.389.108,47) | (1.389.108,47) | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.144.177,17 | 1.144.177,17 | 0,00 | |
| (2.158.513,70) | (1.883.776,43) | (274.737,27) | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.298.982,32 | 2.276.946,38 | 2.022.035,94 | |
| (295.530,89 | (295.530,89) | |||
| 9.014.369,00 | 6.392.333,06 | 2.622.035,94 | 0,00 | |
| (3.897.932,01) | (3.623.194,74) | (274.737,27) | ||
c.) Davon Vermerke
| Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf | |
| - Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit € | 0,00 |
| (Vorjahr: € | 3.678,29) |
| - Verbindlichkeiten aus Steuern € | 229.840,07 |
| (Vorjahr: € | 135.738,07) |
| - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Ergebnisverwendung (gleichzeitig gegenüber Gesellschafter) € | 1.267.071,19 |
d.) Besicherung von Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 b HGB) Von den Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind besichert durch:
| Vorbehalt des rechtlichen Eigentums bei Mietkauf | € 796.302,-- |
| Zum Teil durch übliche Eigentumsvorbehalte | € 2.516.645,97 |
| € 3.312.947,97 |
e.) Aufgliederung der Besicherung nach Bilanzposten (§ 285 Nr. 2 HGB)
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Teil durch übliche Eigentumsvorbehalte | € 2.516.645,97 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten Vorbehalt des rechtlichen Eigentums bei Mietkauf | € 796.302,-- |
(7) HAFTUNGSVERHÄLTNISSE (§ 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB)
a) Wechselobligo Am Bilanzstichtag bestand kein Wechselobligo.
b) Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
Die Gesellschafterin Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH hat aus der Übernahme der Anteile der Gesellschaft und der Leipziger Kunst- und Verlagsbuchbinderei GmbH gegenüber der Union Verwaltungsgesellschaft mbH, Potsdam, zum Stichtag noch Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.561.
Für diese Verbindlichkeiten ist eine Grundschuld zu TEUR 4.000 an 1. Rangstelle zugunsten der Union Verwaltungsgesellschaft mbH an dem Objekt in Leipzig bestellt.
c) Bürgschaften
Die Gesellschaft hat für die oben genannte Verbindlichkeit der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH gegenüber der Union Verwaltungsgesellschaft mbH neben der oben genannten Grundschuld auch eine selbstschuldnerische Bürgschaft zugunsten der Union Verwaltungsgesellschaft übernommen.
(8) SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
a) Verpflichtungen aus Investitionszulagen
Die Gesellschaft hat für die Anschaffung von Anlagegütern
Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz erhalten bzw. aktiviert. Die Investitionszulagen sind an das Finanzamt zurückzuzahlen, wenn innerhalb von fünf Jahren seit der Anschaffung die Verwendungs- oder Verbleibensvoraussetzungen nicht erfüllt werden. Danach ist die Frist am Stichtag für folgende Investitionszulagen noch nicht erfüllt:
| Investitionszulage 2004 | TEUR 1 |
| Investitionszulage 2005 | TEUR 41 |
| Investitionszulage 2006 | TEUR 3 |
| Investitionszulage 2007 | TEUR 101 |
b) Verpflichtung aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen
Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
|
bis 1 Jahr
TEUR |
1
- 5 Jahre
TEUR |
über 5 Jahre
TEUR |
Gesamt
TEUR |
|
| Leasingverträge | 10 | -,-- | -,-- | 10 |
(1) UMSATZERLÖSE
Die Umsatzerlöse betreffen Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Werbedrucke, Kalender und sonstige Druckerzeugnisse.
Der Umsatz wurde mit TEUR 12.166 im Inland und mit TEUR 111 im Ausland erzielt.
(2) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche Beträge enthalten:
| TEUR | |
| Erträge aus Anlagenverkäufen | 1.650 |
| Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen | 51 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 80 |
| Erträge aus der Entsorgungspauschale für Papiereinkäufe | 70 |
| Sonstige regelmäßige Erträge | 56 |
| 1.907 |
(3) PERSONALAUFWAND
Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung entfallen € 3.098,48 auf Leistungen für Altersversorgung
(Vorjahr: € 12.000,--).
(4) ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN
Von den Zinsaufwendungen in Höhe von € 166.768,18 entfallen € 70.000,-- auf verbundene Unternehmen (Vorjahr: € 145.000).
(5) AUSSERORDENTLICHES ERTRÄGE
Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 201 entfallen mit TEUR 195 auf den Gewinn aus der Verschmelzung der Gebr. Klingenberg BUCHKUNST LEIPZIG GmbH.
(1) ANZAHL DER MITARBEITER IM JAHRESDURCHSCHNITT
| 2008 | 2009 | |
| Angestellte | 14 | 22 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 48 | 63 |
| 62 | 85 |
(2) ANTEILSBESITZ
Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über folgenden Anteilsbesitz:
| Firma und Sitz | Anteil am Kapital in % |
Eigenkapital 31.12.2009
€ |
Ergebnis zum 31.12.2009
€ |
| CTP Service Leipzig GmbH Leipzig | 100 | 35.790,43 | 83.122,34 |
| Messedruck Leipzig Grundbesitzverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts Leipzig | 99,9 | 1.347.500,-- | ./. 3.000,-- |
Die Gesellschaft haftet für die Messedruck Leipzig Grundbesitzverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts unbeschränkt.
(3) GESCHÄFTSFÜHRUNG
Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Berichtsjahr waren bestellt: Herr Stephan Treuleben, Kaufmann, München
Herr Steffen Wölling, Kaufmann, Körle
(4) GESAMTBEZÜGE DES GESCHÄFTSFÜHRUNGSORGANS Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
(5) KONZERNABSCHLUSS
Muttergesellschaft ist die Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH, Zwenkau.
Die Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
Muttergesellschaft der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH ist die Treuleben & Bischof GmbH mit Sitz in Grünwald bei München.
Die Treuleben & Bischof GmbH stellt den größten Kreis von Konzernunternehmen dar.
Leipzig, den 22.03.2010
Die Geschäftsführung
Stephan Treuleben
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2009 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand 1.1.2009 | Zugänge | Stand 31.12.2009 | ||||
| EUR |
Zugänge
EUR |
Zugänge aus Verschmelzung
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Abgänge
EUR |
EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 364.330,94 | 0,00 | 89.716,66 | 0,00 | 1.682,12 | 452.365,48 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 3.870,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.870,22 |
| 368.201,16 | 0,00 | 89.716,66 | 0,00 | 1.682,12 | 456.235,70 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 4.452.115,65 | 0,00 | 2.835.940,23 | 0,00 | 2.835.940,23 | 4.452.115,65 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.534.022,19 | 35.974,20 | 5.728.382,93 | 0,00 | 1.431.199,25 | 9.867.180,07 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.436.281,70 | 8.902,03 | 627.389,92 | 0,00 | 40.937,27 | 2.031.636,38 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 79.792,99 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 79.792,99 |
| 11.422.419,54 | 124.669,22 | 9.191.713,08 | 0,00 | 4.308.076,75 | 16.430.725,09 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 1.610.000,00 | 66.467,95 | 0,00 | 66.467,95 | 1.610.000,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 250,00 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 0,00 | 4.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.000,00 |
| 250,00 | 1.614.000,00 | 66.467,95 | 0,00 | 66.467,95 | 1.614.250,00 | |
| 11.790.870,70 | 1.738.669,22 | 9.347.897,69 | 0,00 | 4.376.226,82 | 18.501.210,79 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
| Stand 1.1.2009 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Stand 31.12.2009 | ||
| EUR |
Zugänge
EUR |
Zugänge aus Verschmelzung
EUR |
EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 351.226,94 | 14.673,00 | 42.015,66 | 0,00 | 1.682,12 | 406.233,48 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 3.870,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.870,22 |
| 355.097,16 | 14.673,00 | 42.015,66 | 0,00 | 1.682,12 | 410.103,70 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 864.555,56 | 151.209,00 | 2.160.243,20 | 0,00 | 2.181.252,20 | 994.755,56 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.889.733,19 | 595.298,00 | 4.123.197,93 | 0,00 | 1.142.861,25 | 7.465.367,87 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.314.841,47 | 48.735,46 | 605.159,92 | 0,00 | 40.937,27 | 1.927.799,58 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.069.130,22 | 795.242,46 | 6.888.601,05 | 0,00 | 3.365.050,72 | 10.387.923,01 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 250,00 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 0,00 | 4.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.000,00 |
| 0,00 | 4.250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.250,00 | |
| 6.424.227,38 | 814.165,46 | 6.930.616,71 | 0,00 | 3.366.732,84 | 10.802.276,71 | |
| Buchwerte | ||
| Stand 31.12.2008 | Stand 31.12.2009 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 13.104,00 | 46.132,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 13.104,00 | 46.132,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 3.587.560,09 | 3.457.360,09 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.644.289,00 | 2.401.812,20 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 121.440,23 | 103.836,80 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 79.792,99 |
| 5.353.289,32 | 6.042.802,08 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 1.610.000,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 250,00 | 0,00 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 |
| 250,00 | 1.610.000,00 | |
| 5.366.643,32 | 7.698.934,08 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Messedruck Leipzig GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 14. Juni 2010
BDO
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