Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Quartz Regensburg MVZ GmbH
Bahnhofstraße 24, 93047 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludovic Charles Simon Robert seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Franziska Jill Dr. Dekorsy seit 5.7.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Prof. Dr. Schicho seit 7.2.2024 | Geschäftsführer |
Markus Mühlbauer seit 16.6.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Neumaier MVZ GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft mit ihrem Sitz in Regensburg ist schwerpunktmäßig in den Facharztbereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin im Raum Oberpfalz und Niederbayern tätig. Zudem bestehen Kooperationen mit verschiedenen Krankenhäusern. Wesentliche strategische Ziele der Gesellschaft sind die Erreichung einer möglichst hohen regionalen Abdeckung der Patientenversorgung in den Kernfachbereichen mit hohem Qualitätsanspruch sowie eine weitgehende Unabhängigkeit von den budgetierten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat es im zweiten Corona-Krisenjahr 2021 weiterhin schwer getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war dennoch im Jahr 2021 um 2,9 % höher als im Vorjahr. Wenn auch die Gesamtwirtschaftsleistung Deutschlands deutlich hinter der Vor-Corona-Zeit zurückbleibt, erwirtschaftet die deutsche Gesundheitswirtschaft im Jahr 2020 12,1 % des deutschen BIP. Gleichzeitig ist sie Arbeitgeber für rd. 7,4 Millionen Menschen in Deutschland. Die zentralen ökonomischen Kennzahlen der Gesundheitswirtschaft weisen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft langfristig überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. (Quelle BMWi 2021, Fakten & Zahlen). Allerdings birgt der demografische Wandel auch Risiken für die Gesundheitsbranche, denn einer tendenziell abnehmenden Anzahl von erwerbstätigen Beitragszahlern steht eine größere, wachsende Zahl von Rentnern mit immer größer werdendem Behandlungsbedarf gegenüber. Deren in der Regel geringere Alterseinkünfte und die höhere Inanspruchnahme medizinischer Leistungen bergen die grundsätzliche Gefahr einer finanziellen Überlastung des bestehenden Gesundheitssystems, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Beitragszahler nicht mehr mit den Gesundheitsausgaben Schritt halten kann. Ein weiteres Risiko stellt aufgrund der hohen Personalintensität der (auch demographisch bedingte) Fachkräftemangel dar, der durch die Abwanderung von Fachkräften während der Corona-Krise zusätzlichen Auftrieb bekommt. Um dem Risiko des demographischen Wandels der Gesellschaft entgegenzuwirken, wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Gesundheitsreformen auf den Weg gebracht, die hauptsächlich mittels Kostendämpfung eine finanzielle Überlastung der gesetzlichen Krankenkassen verhindern sollen. Seit 2009 wird die Gesamtvergütung in Abhängigkeit von der Morbiditätsentwicklung festgelegt. Die Vertragsärzte werden zu festen Euro-Preisen vergütet. Für Leistungen, die über das Regelleistungsvolumen einer Praxis hinausgehen, müssen Ärzte einen Abschlag gegenüber der festen Euro-Vergütung hinnehmen. 2. Geschäftsverlauf Wir können trotz der Corona-Pandemie auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Die dynamische Entwicklung konnte weiter fortgesetzt werden. Der Gesellschaft ist es wiederholt gelungen, sich in einem schwierigen Umfeld zu behaupten. Die Kapazitätsauslastung der Praxen ist sehr gut. Trotz kontinuierlichen Ausbaus der Kapazitäten und durch Ausweitung des Einzugsgebietes kommt es zu keinem Stillstand. Je nach Untersuchungsmodalitäten betragen die Wartezeiten unserer Patienten bis zu sechs Wochen. Mit einer stabilen Umsatzentwicklung durch stetiges Qualitätsmanagement und der Positionierung unserer Standorte wird auch ein solides Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbunden sein. 3. Ertragslage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 2021 sind die Umsatzerlöse gegenüber 2020 leicht gestiegen (2021: 26.318 TEUR, 2020: 26.044 TEUR). Die Personalkosten sind von 15.116 TEUR in 2020 auf 16.057 TEUR in 2021 leicht gestiegen, was zum einen einer größeren Personaldecke zum Abfedern von coronabedingten Personalausfällen geschuldet ist, zum anderen dem Personalaufbau für weitere Expansionen. Die Abschreibungen lagen 2021 mit 1.815 TEUR über dem Vorjahresniveau (1.683 TEUR). Die Gesamtleistung liegt bei 26.318 TEUR, der Rohertrag bei TEUR 24.431 (24.232 TEUR in 2020), was einem Prozentsatz von 92,8 % (Vorjahr 93,0 %) entspricht. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung beläuft sich auf 615 TEUR. Das EBITDA (berechnet als Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Ertragsteuern, Zinsaufwendungen und Abschreibungen auf Anlagevermögen abzüglich Zinserträge und Erträge aus Beteiligungen) beträgt 2.637 TEUR. Die Eigenkapitalrentabilität (berechnet als Quotient aus Ergebnis vor Gewinnabführung und bilanziellem Eigenkapital) liegt bei 122,9 %. 4. Finanz- und Vermögenslage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft ist im Jahr 2021 zu jeder Zeit in der Lage gewesen, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Zur Abfederung von Liquiditätsspitzen bestehen Kontokorrentlinien in angemessener Höhe, die angesichts der vorhandenen Liquidität nicht in Anspruch genommen werden müssen. Der vereinfachte Cashflow, berechnet aus Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen und Veränderung der langfristigen Rückstellungen, betrug im Berichtsjahr TEUR 2.447 (Vorjahr TEUR 3.314). Investitionen wurden im Berichtsjahr aus Fremd- und Eigenmitteln finanziert und konzentrieren sich weiterhin auf den Erhalt unseres hohen technischen Standards. Die Investitionen betrugen 2.031 TEUR (Vorjahr: 3.916 TEUR). Für die kommenden beiden Jahre haben wir Investitionen in einem Umfang von rd. 5.600 TEUR geplant. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (19.263 TEUR) um 538 TEUR auf 18.725 TEUR reduziert. Das Anlagevermögen hat sich um 208 TEUR erhöht, die Anlagenintensität beträgt somit im Jahr 2021 72,1 % (Vorjahr: 69,0 %). Mit einer geordneten Finanz- und Vermögenslage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. C. Prognosebericht Umsatzerlöse und EBITDA stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft dar. 2020 wurden für das Jahr 2021 ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse erwartet, was jedoch nicht eintrat. Das EBITDA ist wie prognostiziert rückläufig, aber besser als die Erwartung gewesen. Dem Anstieg der Umsatzerlöse stehen insbesondere höhere Kosten für qualifiziertes Personal und Abschreibungen auf Anlagegüter gegenüber. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die Gesellschaft im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 moderat steigende Umsatzerlöse und einen deutlichen Anstieg des EBITDA, unter anderem durch die Eröffnung eines neuen Standorts und den Wegfall von beeinträchtigenden Corona-Maßnahmen. Um die Entwicklung unserer Gesellschaft zu unterstützen, werden wir wie bisher auf hoch qualifiziertes Fachpersonal setzen und die Praxisabläufe weiter durch gezieltes Qualitätsmanagement optimieren. Unsere erfolgreiche Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikomanagementziele und -methoden Das Risikomanagement ist eine Erweiterung des Qualitätsmanagementsystems um risikospezifische Aspekte. Bereits seit 2003 ist unser Qualitätsmanagementsystem inzwischen nach DIN EN ISO 9001:2015, der europaweit gültigen Qualitätsnorm durch die LGA InterCert, zertifiziert. Das primäre Ziel unseres Risikomanagements ist der Fortbestand des Unternehmens sowie die Verbesserung der Gesamtleistung durch permanente Fortbildung unseres ärztlichen Personals und sämtlichen nichtärztlichen Personals. In der Gesellschaft werden die Risiken methodisch erfasst und ein möglicher Schaden und die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmt. Es werden spezifische Maßnahmen festgelegt sowie regelmäßig Frühwarnindikatoren aktualisiert. Instrumente und Methoden werden kontinuierlich weiterentwickelt. 2. Einzelrisiken In der Gesundheitswirtschaft herrscht ein allgemein zunehmender Mangel an qualifiziertem Personal. Trotzdem finden wir ausreichend geeignete Bewerber, die unseren hohen Anforderungen entsprechen. Dazu spielt die Aus- und Weiterbildung von Radiologen, Nuklearmedizinern und Strahlentherapeuten sowie medizinischem Fachpersonal eine herausragende Rolle in unserer Praxis. Durch regelmäßige Teilnahmen an externen und internen Schulungen, Fortbildungen und Kongressen halten sich unsere Mitarbeiter auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Ein zusätzliches Instrument ist die Personaleinsatzplanung, um an allen Standorten die höchstmögliche diagnostische und therapeutische Qualität bei der Versorgung unserer Patienten gewährleisten zu können. Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem von regelmäßigen, nicht planbaren Budgetanpassungen der Kassenärztlichen Vereinigung geprägt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erbrachten wir bezogen auf den Gesamtumsatz 42 % budgetierte EBM-Leistungen, so dass wir das daraus erwachsende Risiko als gering erachten. Neben dieser latenten Planungsunsicherheit werden sich allerdings die Honorare aus vertragsärztlicher Tätigkeit mittelfristig nicht verbessern, da der Bedarf an ärztlichen Leistungen stetig zunimmt und durch immer weniger werdende Beitragszahler finanziert wird. Unter dem Aspekt der allgemeinen Preissteigerung ist damit ein reales Absinken des Einkommens aus vertragsärztlicher Tätigkeit zu erwarten. Das kann nur mit dem Ausbau anderer Einnahmequellen aufgefangen werden, wie beispielsweise durch Einnahmen aus der Behandlung von Privatpatienten und durch Kooperationen mit Krankenhäusern. Mitbewerber stellen kein direktes operatives Risiko dar. Unsere Standortauswahl bietet eine flächendeckende Versorgung in der Oberpfalz und in Niederbayern und gewährleistet damit eine wohnortnahe Versorgung auf einem hohen medizinischen Niveau. Damit bleibt wenig Raum für konkurrierende Praxen. Klar definierte Qualitätsziele, regelmäßige Patientenbefragungen und Mitarbeitergespräche, Benchmarkstudien und ein hohes Maß an interner Kommunikation tragen dazu bei, dass Risiken in der operativen Leistungserbringung frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung ergriffen werden können. Im Rahmen der externen Zertifizierung werden zudem jedes Jahr alle Prozesse und Abläufe in unserem Unternehmen auf deren Umsetzung und Wirksamkeit überprüft. Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden mithilfe einheitlicher Investitionsrechnungen bewertet. Beschaffungsrisiken werden durch langfristige Rahmenverträge mit sorgfältig ausgewählten Lieferanten minimiert. Den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie begegnen wir mit der Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und Home-Office, wo möglich. Insgesamt schätzt die Geschäftsleitung die Risiken der Gesellschaft als beherrschbar ein. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nicht erkennbar. 3. Chancen Die Erschließung neuer Marktsegmente erfolgt durch Ausbau und Zusammenarbeit mit dem stationären Sektor, z. B. in der ambulanten spezialärztlichen Versorgung. Des Weiteren werden Direktverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen Ein deutliches Wachstum im onkologischen Sektor führt zudem zu einem Ausbau von Therapieangeboten. 4. Gesamtaussage Aus heutiger Sicht überwiegen die Chancen der künftigen Entwicklung die damit verbundenen Risiken. 5. Risikobericht über die Verwendungen von Finanzinstrumenten Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Da Forderungen im Wesentlichen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern sowie gegenüber Privatpatienten bestehen, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Zinsrisiken werden durch feste Zinsvereinbarungen vermieden. Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation sind finanzielle Risiken gegenwärtig nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeines Der Jahresabschluss der Dr. Neumaier MVZ GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei erfolgte eine Orientierung an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffung- oder Herstellungskosten bis zu einem Wert von 800 EUR netto wurden in Anlehnung an steuerliche Vorschriften im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen / Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % ausreichend Rechnung getragen. Die Bankguthaben und Kassenbestände sind zum Nennwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung erfolgt linear dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Praxiswerte wurden allesamt über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum orientiert sich an einem in der Branche üblichen Verflüchtigungszeitraum von 5 Jahren. Einzeln entgeltlich erworbene KV-Sitze unterliegen keiner Abnutzung. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte einschließlich deren Geschäftsjahresabschreibungen ist je Posten der Bilanz aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Umlaufvermögen Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Die restlichen Forderungen beinhalten keine Beträge mit Restlaufzeit größer einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 500 TEUR und ist mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (317 TEUR), Gleitzeitguthaben (189 TEUR), Aufbewahrungsverpflichtungen (140 TEUR), Rückbauverpflichtungen (12 TEUR) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (38 TEUR). 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
Die Besicherung von Verbindlichkeiten mit einem Gesamtbetrag von 9.707 TEUR erfolgte durch Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen, Eigentumsvorbehalte und einer Grundschuldeintragung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.517 TEUR sind durch Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen und einer Buchgrundschuld besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 5.190 TEUR sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen stellt eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern in Höhe von 267 TEUR (Vorjahr: 269 TEUR) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr: 16 TEUR). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 13.527 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund der seit 2012 bestehenden körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der PHYSIO GmbH (Organträger) ist der Steueraufwand dem Organträger zuzuordnen. Außergewöhnliche und periodenfremde Erträge Im Berichtsjahr werden außergewöhnliche und periodenfremde Erträge für Corona-Schutzausrüstungen von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) für das Jahr 2020 in Höhe von 83 TEUR ausgewiesen. E. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Unternehmen durchschnittlich 243 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich in nachfolgende Arbeitnehmergruppen aufteilen.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dr. Ulrich Neumaier, Facharzt für Radiologie Gabriele Neumaier, Praxismanagerin Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Geschäftsführung wurde mit Wirkung zum 01.01.2022 (Gabriele Neumaier) bzw. zum 01.04.2022 (Dr. Ulrich Neumaier) abberufen. Neue Geschäftsführer ab 01.04.2022 sind Herr Tobias Neumaier sowie Herr Emir Aslan Özler. Verwendung des Jahresergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB) Das Jahresergebnis wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. 1 sonstige Berichtsbestandteile
Regensburg, 20. Juli 2022 gez. Tobias Neumaier, Geschäftsführer gez. Emir Aslan Özler, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dr. Neumaier MVZ GmbH, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Neumaier MVZ GmbH, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Neumaier MVZ GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 14. Juni 2022 Dr.
Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH
vom Ende, Wirtschaftsprüfer ppa. Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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