Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 21436
Vorher
Tiefbau Wahl GmbH
Eingetragen
13.2.2009
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind: a) Betrieb eines Tiefbauunternehmens, b) Vermittlung von Abschlüssen von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume und Wohnräume, c) Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung, d) Baubetreuung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Kramer
seit 20.1.2025
Prokura
Dirk Rommerskirchen
seit 14.6.2023
Geschäftsführer
Martin Schuster
seit 14.2.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

40.00% identifiziert60.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
20.00%
20.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wahl Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wahl GmbH

Remagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 4.773.985,79 3.923.260,92
IV. Jahresüberschuss 18.374,89 850.724,87
Summe Eigenkapital 5.817.360,68 5.798.985,79
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 9.405,86 9.680,00
2. sonstige Rückstellungen 139.732,25 149.138,11 271.149,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.307.448,29 4.126.428,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 752.874,59 (Euro 873.062,21)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 3.554.573,70 (Euro 3.253.366,24)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.816.653,67 4.027.028,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 3.816.653,67 (Euro 4.027.028,63)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 65.020,09 64.376,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 65.020,09 (Euro 64.376,33)
4. sonstige Verbindlichkeiten 565.140,90 354.524,57
- davon aus Steuern Euro 492.414,10 (Euro 207.800,61)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 21.150,91 (Euro 37.764,53)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 565.140,90 (Euro 354.524,57) 8.754.262,95
D. Passive latente Steuern 210.083,40 169.386,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.043.985,85 2.273.981,71
Summe Umlaufvermögen 8.997.588,92 8.635.079,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.020,80 56.967,64
14.930.845,14 14.821.559,96
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.751,00 55.678,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.665,00 3.871,00
2. technische Anlagen und Maschinen 435.310,50 567.255,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.168.135,00 4.260.961,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.607.110,50 2.958,50
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1.240.362,09 1.238.776,88
2. Genossenschaftsanteile 11,83 1.240.373,92 11,49
Summe Anlagevermögen 5.871.235,42 6.129.512,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.216,73 16.519,47
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.475.859,01 24.213.300,70
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 18.000,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.511.831,55- 976.244,19 22.982.063,46-
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.042.064,83 3.291.300,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.244,25 757.476,30
3. Forderungen gegen Gesellschafter 518.151,76 512.583,33
4. sonstige Vermögensgegenstände 409.898,04 4.977.358,88 533.981,35
14.930.845,14 14.821.559,96

 

06.08.2024

Dirk Rommerskirchen

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Wahl GmbH

Tiefbauunternehmen

Remagen

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 56.355.150,18 40.134.923,39
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 16.775.197,19 4.560.481,62-
3. Gesamtleistung 39.579.952,99 44.695.405,01
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 240.993,00 860.406,79
b) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 20.100,00 0,00
c) übrige sonstige betriebliche Erträge 1.155.106,04 1.560.622,32
1.416.199,04 2.421.029,11
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.209.288,64 7.180.879,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.702.299,83 18.630.017,42
21.911.588,47 25.810.897,33
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.325.394,78 7.136.821,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.933.041,69 2.147.897,52
- davon für Altersversorgung Euro 629.578,44 (Euro 731.756,12)
8.258.436,47 9.284.718,72
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.140.296,97 1.234.780,77
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 504.207,48 0,00
1.644.504,45 1.234.780,77
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 456.499,72 483.964,97
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 175.809,26 143.924,32
c) Reparaturen und Instandhaltungen 304.176,05 242.481,77
d) Fahrzeugkosten 6.638.663,24 7.881.041,24
e) Werbe- und Reisekosten 469.133,20 215.486,40
f) verschiedene betriebliche Kosten 643.348,88 653.270,84
g) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 17.628,00 16.912,00
h) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 97.685,70 264.227,59
i) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 246.735,80 536.036,08
9.049.679,85 10.437.345,21
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 500.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 0,00 (Euro 300.000,00)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,34 0,33
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.199,02 24.420,28
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 80,45 (Euro 24,30)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 62.417,43 38.746,86
- davon an verbundene Unternehmen Euro 0,00 (Euro 635,87)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 40.381,11 55.408,73-
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 40.696,80 (Euro 58.553,93)
14. Ergebnis nach Steuern 52.343,61 889.774,57
15. sonstige Steuern 33.968,72 39.049,70
16. Jahresüberschuss 18.374,89 850.724,87

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wahl GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Remagen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Koblenz
Register-Nr.: 21436

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften erstellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Sonstige Rückstellungen

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse. Dabei wurde das Netto-Verfahren angewandt. Gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung in den Folgeperioden erfolgt zulasten des Finanzergebnisses. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen.

Gewinnrücklagenentwicklung

Die Gewinnrücklagen sind unverändert zum Vorjahr.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Wahl GmbH Tiefbauunternehmen, Remagen

Anschaffungs-, Herstellungskosten Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten
01.01.2023 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.227,98 194.227,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 194.227,98 194.227,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.112,80 4.112,80
2. technische Anlagen und Maschinen 1.335.950,39 4.446,34 600,00 1.339.796,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.749.520,87 988.146,63 763.046,02 8.974.621,48
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.958,50 2.958,50 0,00
Summe Sachanlagen 10.092.542,56 992.592,97 766.604,52 10.318.531,01
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1.238.776,88 1.585,21 1.240.362,09
2. Genossenschaftsanteile 11,49 0,34 11,83
Summe Finanzanlagen 1.238.788,37 1.585,55 1.240.373,92
Summe Anlagevermögen 11.525.558,91 994.178,52 766.604,52 11.753.132,91
kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung
01.01.2023 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.549,98 31.927,00 170.476,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 138.549,98 31.927,00 170.476,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 241,80 206,00 447,80
2. technische Anlagen und Maschinen 768.694,89 136.390,34 599,00 904.486,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.488.559,87 971.773,63 653.847,02 4.806.486,48
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.257.496,56 1.108.369,97 654.446,02 5.711.420,51
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.396.046,54 1.140.296,97 654.446,02 5.881.897,49
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.751,00 55.678,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 23.751,00 55.678,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.665,00 3.871,00
2. technische Anlagen und Maschinen 435.310,50 567.255,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.168.135,00 4.260.961,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.958,50
Summe Sachanlagen 4.607.110,50 4.835.046,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1.240.362,09 1.238.776,88
2. Genossenschaftsanteile 11,83 11,49
Summe Finanzanlagen 1.240.373,92 1.238.788,37
Summe Anlagevermögen 5.871.235,42 6.129.512,37

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.240.362,09 (Vorjahr: Euro 1.238.776,88).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalkosten (TEUR 89) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 25).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.095.748,14 (Vorjahr: Euro 1.353.133,37).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 5.101.173,01. Die durch langfristige Verbindlichkeiten finanzierten LKW's werden durch Hinterlegung eines Fahrzeugbriefes gesichert. Bei Maschinen wird ein Pfandrecht eingeräumt.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.199.689,25 Euro (Vorjahr: 5.318.991,74 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.554.573,70 (Vorjahr: Euro 3.253.366,24).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Verbindlichkeitenspiegel hat folgendes Bild:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 4.307,4 752,9 2.458,8 1.095,7
aus Lieferungen und Leistungen 3.816,7 3.816,7 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 65,0 65,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 565,1 565,1 0,0 0,0
Summe 8.754,3 5.199,7 2.458,8 1.095,7

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten sind vollständig durch Pfandrechte besichert.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Gewährleistungsverträgen bzw. aus Vertragserfüllungen 5.101.173,01
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 5.101.173,01
gesichert durch: Versicherung
Summe 5.101.173,01

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

In den vergangenen 5 Jahren kam es zu keiner Inanspruchnahme. Im Falle einer Mängelrüge tritt notfalls die Versicherung ein. Alle Gewährleistungen (5 % des Auftragsvolumens) sind durch eine entsprechende Versicherung besichert.

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne eines Avals in Höhe von Euro 467.500,00.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 4.235.191,36 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Leasing / Miete von beweglichen Wirtschaftsgütern

Anmietung der Verwaltungsgebäude

Investitionszuschüsse:

Nach der Richtlinie "De-minimis" - Förderperiode 2022 und 2023 erfolgte eine staatliche Zuwendung im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18.12.2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union durch das Bundesamt für Güterverkehr i. H. v. Euro 45.103,17. Diese wurde für die Anschaffung von Gegenständen zur Arbeitssicherheit verwendet.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

Stand 01.01.2023: € 169.386,60
Zuführung: € 40.696,80
Stand 31.12.2023: € 210.083,40

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Erlöse aus Weiterverkäufen von Leasingübernahmen von insgesamt Euro 164.540,00

Versicherungsentschädigungen von insgesamt Euro 105.632,77.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Aufwendungen für Leasingübernahmen von insgesamt Euro 132.490,12.

Im Geschäftjahr 2023 ergaben sich Einmaleffekte in Höhe von Euro 504.207,48. Dies betrifft sowohl die verlustfreie Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen als auch Forderungsausfälle unserer Kunden (z. B. durch Insolvenz).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 68,00
Angestellte 40,00
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 114,00.
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 102,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Tim-Florian Wahl (bis 15.09.2023) ausgeübter Beruf: Finanzvorstand
Weitere Geschäftsführer: Dirk-Tobias Wahl (bis 15.09.2023) ausgeübter Beruf: Bauleitung und Vertrieb
Weitere Geschäftsführer: Volker Böhm (bis 01.06.2023) ausgeübter Beruf: Bauleitung
Weitere Geschäftsführer: Dirk Rommerskirchen (ab 14.06.2023) ausgeübter Beruf: Technischer Betriebswirt

Namen und Sitz des Mutterunternehmens

Die Wahl GmbH wird in den Konzernabschluss der Hans-Peter Wahl GmbH & Co. KG (seit Juni 2024 in Wahl Verwaltungs GmbH & Co. KG umbenannt) mit Sitz in Remagen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Firmensitz hinterlegt.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Gesellschafter

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung

Euro
Stand bisheriger Kredite 1.238.776,88
Gewährung Berichtsjahr 15.985,21
Rückzahlung Berichtsjahr 14.400,00
= neuer Kreditbestand 1.240.362,09

Der Zinsatz beträgt 1,5 Prozent.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 18.374,89 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Remagen, 29.07.2024

Dirk Rommerskirchen

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1. 1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Wahl GmbH wurde im Jahr 1999 gegründet und ist aus dem Einzelunternehmen Tiefbau Wahl hervorgegangen, das über zwei Generationen regional aktiv war. In der dritten Generation wurde durch die Erweiterung des regionalen Einzugsgebiets und der Größe der Aufträge ein nachhaltiger Wachstumspfad beschritten. Langfristige Bestandserhaltung und organisches Wachstum bilden den eigentümerbezogenen Unternehmenszweck.

Die Wahl GmbH gehört zu den führenden Tiefbau- und Abbruchunternehmen im Landkreis Ahrweiler. Ihr Tätigkeitsgebiet erstreckt sich darüber hinaus auf die regionalen Metropolen Bonn, Köln, Düsseldorf und Frankreich/Main.

Erdbau

Erdbau umfasst alle Baumaßnahmen, die den Boden in seiner Lage, in seiner Form und in seiner Lagerungsbeschaffenheit verändern wird. Mit ihrem modernen Maschinenpark ist die Wahl GmbH in der Lage, jede Art von Boden zu lösen, zu laden, zu fördern, einzubauen oder zu verdichten. Ob bei Aushub/Ausschachtung, Baugrunderschließung, Bodenstabilisierung, Erdbewegungen, Auffüllungen/Aufschüttungen oder Rodungsarbeiten werden alle Arbeitsphasen der Erdbaumaßnahmen ihrer Kunden bedient.

Straßenbau

Die Herstellung und Erhaltung von Straßen und Wegen für den Fuß- und Fahrzeugverkehr ist ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt der Wahl GmbH. Zum Straßen- und Wegebau als solches zählen die Herstellung der ungebundenen Oberbauschichten, Pflaster- und Asphaltarbeiten sowie auch der Bau von Entwässerungsanlagen und Böschungsbefestigungen, bis hin zur Herstellung der Straßenausstattung wie z.B. der Verkehrszeichen, einer Fahrbahnmarkierung oder der Straßenbeleuchtung.

Kanalbau

Die Wahl GmbH erstellt für ihre Kunden geschlossene, unterirdisch verlegte, Entwässerungsrohrleitungen für die Schmutz- und Regenwasserableitung. Dies kann ein Hauptkanal im öffentlichen Bereich oder der Hausanschluss einer Kleinstbaustelle im privaten Bereich sein. Die Wahl GmbH, als RAL-zertifizierte Unternehmen, bedient das gesamte Spektrum des Kanalbaus:

Hauptkanäle,

Hausanschlüsse,

Grundleitungen (öffentlich und privat),

Abwasserkanalanschlüsse und

Entwässerungskanäle.

Leitungsbau

Der Bau von Leitungen aller Art wie z.B. Strom-, Telekommunikationsleitungen oder die Leerrohrverlegung stehen ebenfalls im Fokus. Elektrounternehmen, Verkehrsbetriebe und die Industrie zählen zu den Kunden, für die das Unternehmen jegliche Form des modernen Leitungsbaus übernimmt.

Industriebau

Der Industriebau beschreibt eher die Kundensparte als ein spezielles Gewerk. Aufgabe ist es auch hier, die Infrastruktur zu erstellen. In der Ausführung bündeln sich daher die Bereiche Erdbau, Kanalbau, Leitungsbau und Straßenbau.

Spezialtiefbau

Im Bereich Spezialtiefbau betreut die Wahl GmbH Bauprojekte, durch welche die geologischen bzw. mechanischen Eigenschaften eines Baugrundstücks verbessert oder Gründungen unter Grundwasser hergestellt werden. Verfahren oder Techniken zur Herstellung von Bohrpfählen, Schlitzwänden, Spundwänden, Baugrundinjektionen sowie Böschungs- und Hangsicherungsverfahren, wie z.B. Verpressanker, kommen hierbei zur Anwendung. Abhängig von den ortbezogenen Gegebenheiten findet die technische Abteilung das richtige Konzept für die Baustelle.

Zahlreiche Zertifizierungen der Wahl GmbH bestätigen die Einhaltung aller Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Die Sicherheit der Mitarbeiter steht an erster Stelle mit dem Ziel, Arbeitsunfälle auszuschließen.

1.2 Wirtschaftsbericht

1.2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Gesamtumsatz der deutschen Baubranche sank laut Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2023 preisbereinigt um 5,0 % (2022: -5,1 %) und profitiert weiterhin von dem stabilen Immobilienmarkt. Der reale Auftragseingang ist um 4,4 % und die Genehmigungen im Wohnungsneubau sind um 26,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies zumal die bundesdeutschen Zahlen, nicht die regionalen Besonderheiten widerspiegeln. So hat die Flutkatastrophe in Ahrweiler einen deutlich regionalen Einfluss auf die Branche, die in anderen Regionen nicht zu verzeichnen ist. Hier wird es auch noch mittelfristig zu zahlreichen Herausforderungen kommen, da der Wiederaufbau aufgrund der zögerlichen Auszahlung der Mittel der öffentlichen Hand extrem langsam voranschreitet und sich zunächst nur im Wohnungsbereich niedergeschlagen hat.

Für die Wahl GmbH ist, neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die konjunkturelle Lage in der Region Rheinland (insb. Koblenz bis Düsseldorf) sowie Rhein/Main relevant. Das Konjunkturbarometer Rheinland der IHK "Jahresbeginn 2024" zeigt eine leichte Erholung zum Jahreswechsel 2023/2024. Insgesamt herrsche aber eine verhaltene bis negative Stimmung in der Baubranche: "Die Betriebe erwarten steigende Belastungen, vom stark rückläufigen Wohnungsbau (Zinsen) über gedämpften Gewerbebau (Industrieflaute) zum (öffentlichen) Tiefbau (Staatsfinanzen)."

1.2.2 Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung ist von 44.695 T€ im Jahr 2022 auf 39.580 T€ im Jahr 2023 und damit um -11,4 % (Vorjahr +12,5 %) gesunken. Gleichzeitig konnte der Materialaufwand aber von 25.811 T€ im Jahr 2022 auf 21.912 T€ im Jahr 2023 gemindert werden und sank damit überproportional zum Umsatz um -15,1 % (Vorjahr: +7,8 %). Die Personalkostenquote (Personalkosten*100/Gesamtleistung) stieg im gleichen Zeitraum mit 20,87 % (Vorjahr: 20,77 %).

Der Jahresüberschuss betrug 18,4 T€ im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 850,7 T€ im Geschäftsjahr 2022. Ein einmaliger Sondereffekt war in 2022 durch die Zuschreibung im Finanzanlagevermögen gegeben.

b) Vermögenslage

Das Anlagevermögen sank von 6.129,5 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 5.871,2 T€ im Geschäftsjahr 2023. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen. Um die Flexibilität bezogen auf eine mögliche negative Volatilität der Baukonjunktur zu erhalten, wurden zunehmend Fahrzeuge und Maschinen im Wege des Leasings beschafft (s. auch Pkt. 7.1: Umweltbericht). Die Erhaltung dieser Flexibilität ist Teil der taktischen Planung der Unternehmensführung.

Die Vorräte gingen von 1.265,8 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 976,2 T€ im Geschäftsjahr 2023 zurück. Erhaltene Anzahlungen wurden iHv 7.511,8 T€ (Vorjahr: 22.982,1 T€) innerhalb des gesetzlichen Rahmens offen von den Vorräten (In Ausführung befindliche Bauausführung) abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 3.291,3 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 4.042,1 T€ im Geschäftsjahr 2023 und damit um 22,8 %. Der Ansatz zweifelhafter Forderung iHv 304,0 T€ (Vorjahr: 288,6 T€) ist Zeichen einer vorsichtigen kaufmännischen Geschäftsführung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 534,0 T€ (2022) auf 409,9 T€ (2023) verringert. Im Wesentlichen bestehen diese aus Steuererstattungsansprüchen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrugen 62,0 T€ (Vorjahr: 57,0 T€).

Außerbilanzielle Verpflichtungen liegen lediglich in Form von Miet- und Leasingverträgen vor (vgl. Anhang). Anderweitige außerbilanzielle Verpflichtungen, die in irgendeiner Weise in Anspruch genommen werden könnten, lagen nicht vor.

c) Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Cashflow insgesamt +770 T€ gegenüber -1.576 T€ im Vorjahr. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg von 2.274 T€ am 31.12.2022 auf 3.044 T€ am 31.12.2023.

Der im Wege der indirekten Methode entwickelte Cashflow setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 1.268 T€ 95 T€
Cashflow aus Investitionstätigkeit -662 T€ 1.304 T€
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 164 T€ -2.975 T€
Cashflow gesamt: 770 T€ -1.576 T€

Das Eigenkapital der Wahl GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Stammkapital 25.000,00 25.000,00
Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
Bilanzgewinn 4.792.360,68 4.773.985,79
Summe des Eigenkapitals 5.817.360,68 5.798.985,79

Das Eigenkapital stieg von T€ 5.799,0 im Geschäftsjahr 2022 auf T€ 5.817,4 im Geschäftsjahr 2023. Die Eigenkapitalquote der Wahl GmbH betrug im Geschäftsjahr 2023 39,0 % (Vorjahr: 39,13 %). Beeinflusst wurde die Entwicklung der Eigenkapitalquote durch einen Anstieg der Bilanzsumme von 14.821,6 T€ auf 14.930,8 T€. Gewinnausschüttungen wurden nicht getätigt.

Die Steuerrückstellungen betrugen 9,4 T€ gegenüber 9,7 T€ im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen im Geschäftsjahr 2022 betrugen 271,1 T€ und zum 31.12.2023 139,7 T€. Sie resultieren weit überwiegend aus Rückstellungen für Personalkosten iHv 89,0 T€ (Vorjahr: 209,8 T€). Hinzu kommen Rückstellungen für Archivierung iHv 14,0 T€ (Vorjahr: 14,0 T€), Jahresabschlusserstellung und -prüfung iHv 24,5 T€ (Vorjahr: 28,8 T€) sowie sonstige Rückstellungen iHv 12,1 T€ (Vorjahr: 18,5 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen am Ende des Berichtsjahrs 4.307,4 T€ (Vorjahr: 4.126,4 T€). Diese Verbindlichkeiten dienen ausschließlich der Finanzierung von Investitionen im Anlagevermögen, namentlich dem Maschinen- und Fuhrpark. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung des laufenden Geschäfts bzw. zur Sicherstellung des working capital sind nicht erforderlich und liegen demnach nicht vor.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 4.027,0 T€ zum 31.12.2022 auf 3.816,6 T€ zum 31.12.2023 gesunken. Alle Zahlungsziele der Lieferanten werden eingehalten. Soweit eine Skontovereinbarung besteht, erfolgen alle Zahlungen unter Nutzung des Skontoabzugs.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum 31.12.2023 65,0 T€ (Vorjahr: 64,4 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 iHv 565,1 T€ (Vorjahr: 354,5 T€) enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt inkl. Lohnnebenkosten iHv 133,0 T€ (Vorjahr: 173,6 T€), aus Umsatzsteuer iHv 425,1 T€ (Vorjahr: 114,6 T€), aus Kapitalertragsteuer iHv 0,0 T€ (Vorjahr: 50,1 T€), aus Kreditkartenabrechnungen iHv 3,0 T€ (Vorjahr: 5,9 T€) und aus kreditorischen Debitoren iHv T€ 4,0 (Vorjahr: 10,0 T€). Passive latente Steuern betrugen 210,1 T€ (Vorjahr: 169,4 T€).

Insgesamt wurden im Jahr 2023 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen i. H. v. 992,6 T€ (Vorjahr: 1.247,0 T€) getätigt. Diese wurden aus Eigen- und Fremdmitteln finanziert.

1.2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Ausgewählte Kennzahlen des Geschäftsjahres 2023 zeigen folgendes Bild:

Eigenkapitalrendite 0,32 % (Vorjahr: 14,67 %)
Gesamtkapitalrendite 0,54 % (Vorjahr: 6,00 %)
Umsatzrendite 0,03 % (Vorjahr: 2,12 %)
Return on Investment (ROI) Bilanzgewinn*100/Bilanzsumme in % 32,12 % (Vorjahr: 32,12 %)
Eigenkapitalquote 38,96 % (Vorjahr: 39,13 %)
Fremdkapitalquote 61,04 % (Vorjahr: 60,87 %)
Verschuldungsgrad (Fremdkapital*100/Eigenkapital in %) 156,66 % (Vorjahr: 155,59 %)

1.2.4 Gesamtaussage

Das statistische Bundesamt hat für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Abstieg des BIP um -0,3 % festgestellt. Die Geschäftsleitung ging im Rahmen der Prognose des Jahres 2023 von einem Rückgang der Gesamtleistung und der Aufträge aus und hat hierfür Vorsorge, z.B. im Personalbereich und bei den Verträgen mit Sub-Unternehmern getroffen. Im Prognose-Ist-Vergleich lässt sich feststellen, dass die Gesamtleistung zwar um -11,4 % (Vorjahr: 12,4 %) gesunken ist. Die Unterlegung der Geschäftstätigkeit mit steigendem Eigenkapital sowie eine vergleichsweise hohe Liquiditätsausstattung dient der dauerhaften Existenzsicherung der Wahl GmbH.

2. Prognosebericht (§ 289 Abs. 1 Sätze 4 u. 5 HGB)

Für das aktuell laufende Kalenderjahr 2024 prognostiziert das ifo-Institut München aktuell einen Anstieg des BIP um real 0,4 %, während die Inflationsrate mit noch 2,2 % angenommen wird. Das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) prognostiziert einen preisbereinigten Anstieg des BIP iHv +0,3 %. Insgesamt wird für das Jahr 2024 für die Baubranche ein leichter Zuwachs von real + 0,3 % prognostiziert.

Der Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) erwartet für das Jahr 2024 einen realen Umsatzrückgang der Branche iHv -4,0 % (Baukonjunkturelle Lage, Stellungnahme vom 25.6.2024). Da laut dem Hauptverband der deutschen Bauindustrie und dem Konjunkturbarometer der Tiefbau im Bereich der öffentlichen Auftraggeber weiter zunehmen wird, erwartet die Geschäftsleitung keinen größeren Einbruch des Geschäfts, jedoch ein gebremstes Wachstum. Dies wird verursacht durch die Folgewirkungen der Corona-Krise, aktuellen Lieferengpässen, einem Preisanstieg in der Baubranche und der Verstärkung dieses Preisanstiegs, nunmehr auch im Bereich der Energie, durch den Ukraine-Krieg. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) prognostiziert einen realen Rückgang von -3,0 %. Hierbei wird aber dem Tiefbau im Bereich Wirtschaftsbau ein Zuwachs von real 7,0 % in Aussicht gestellt.

Am 14.6.2024 haben sich die Tarifpartner auf eine Entgelterhöhung in der Baubranche geeinigt. Aufgrund der Laufzeit von 3 Jahren (bis 31.3.2027) bietet dies für die Geschäftsleitung, nach einer geraumen Zeit der Unsicherheit, nun wieder die Grundlage für eine verlässliche Planung. Die Steigerungen betragen für das Jahr 2024 1,2 %, für das Jahr 2025, 4,2 % und für das Jahr 2026 3,9 %.

Die Ertrags- und Liquiditätslage der Wahl GmbH ist durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet. Zu Beginn des Geschäftsjahr 2024 konnte bereits mit mehrere Großprojekten begonnen werden, im 1. Halbjahr 2024 wird mit der Fertigstellung laufender Aufträge ein positives Ergebnis erwartet. Insgesamt rechnet die Geschäftsleitung der Wahl GmbH mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und einem signifikanten Anstieg des Gesamtergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

3. Chancen- und Risikobericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Das Risikomanagement der Wahl GmbH umfasst die Definition von Risiken, deren Ausprägung, Steuerungsmaßnahmen und Zuständigkeiten. Ziel des Risikomanagements ist die Risikovermeidung, Risikobeschränkung und die Absicherung gegen Risiken. Die Wahl GmbH wird ihr in den letzten Jahren aufgebautes Risikomanagement auch künftig weiter ausbauen und planmäßig an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. Alle Risiken, die sich aus den Aktivitäten der Gesellschaft ergeben können, werden regelmäßig durch die Geschäftsführung analysiert und bewertet. Anhand eines wöchentlichen Berichtswesens werden Entwicklungen stets zeitnah aufgezeigt. Dem dient auch die Kostenstellenrechnung und das darauf aufbauende Baustellencontrolling, das über geeignete Software sichergestellt wird.

Die kurz- bis mittelfristige Entwicklung der Baukonjunktur wird als weitgehend stabil angesehen. Da die Wahl GmbH im Bereich des öffentlichen Baus und des Wirtschaftsbaus ihren Schwerpunkt hat, wird der Rückgang im Wohnungsneubau nur sehr geringe Auswirkungen auf das Geschäftsaufkommen haben. Die Wahl GmbH hat sich in den vergangenen Jahren, aufgrund des stark wachsenden Geschäftsaufkommens, in allen Bereichen verstärkt. Gleichzeitig wurde dafür Sorge getragen, dass auch die betriebswirtschaftlichen Abläufe und Prozesse diesem Größenwachstum entsprechen. Die Kostenrechnung und eine verbesserte Nachkalkulation verschaffen gute Steuerungs- und Eingriffsmöglichkeiten.

Das größte Risiko für ein Tiefbauunternehmen, wie die Wahl GmbH, stellt naturgemäß eine Gefährdung der Baukonjunktur dar. Die Wahl GmbH hat durch eine erhebliche Liquiditätsreserve dafür Sorge getragen, dass in diesem Fall ausreichend Liquidität vorhanden ist, so dass genügend Zeit für erforderliche Anpassungsprozesse verbleibt. Die aktuelle Eintrübung der Baukonjunktur und die Maßnahmen, die die Geschäftsleitung hierzu getroffen hat, zeigen, dass sich Wahl GmbH auf dieses Szenario gut vorbereitet hat.

Das Jahr 2023 war geprägt durch multiple Krisen (Ukraine, Israel, Energie, Inflation). Das fortgesetzte Wachstum des Bereichs Abbruchs, dem idR Tiefbauaufträge folgen, ist eine weiter zufrieden stellende Auftragslage im Bereich des Tiefbaus zu erwarten. Dies zeigt sich auch in den steigenden Geschäftszahlen für den Zeitraum vom 1.1.bis zum 30.6.2024. Die Geschäftsleitung der Wahl beurteilt das Risiko eines Verlustes für die Jahre 2024 im Ergebnis als sehr gering. Die Entwicklung in den ersten Monaten 2024 hat diese Einschätzung bestätigt. Die Geschäftsleitung ist über die Branchenverbände und aktuelle Fachpublikationen ständig über Entwicklungen, insbesondere betreffend die Baukonjunktur und diese beeinflussenden Faktoren, informiert.

Die enormen Preisanstiege bei Baustoffen des Jahres 2022 haben im Geschäftsjahr 2023 an Tempo verloren. Grundsätzlich hat diese Entwicklung aber die Wahl GmbH nur teilweise betroffen, da die wesentlichen Preissteigerungen im Bereich des Hochbaus zu verzeichnen sind (z.B. Holz, Baustahl, PVC). Der, gegenüber der Umsatzentwicklung, unterdurchschnittlich steigende Wareneinsatz, bzw. die sinkende Wareneinsatzquote, bestätigt diese Einschätzung. Gleichwohl steigen auch die Preise bei Kiesen und Sanden. Die Wahl GmbH trifft die Energiekrise, insbesondere durch stark gestiegene Kraftstoffpreise sowie die allgemeine Inflation aufgrund steigenden Personalaufwands je Mitarbeiter. Sollten Materialpreissteigerung und Rohstoffknappheit, verbunden mit stark gestiegenen Zinsen sowie hoher Energiepreise der Baukonjunktur weiter zusetzen, könnte dies auch negative Einflüsse auf die Auftragslage der Wahl GmbH haben. Da auch Insolvenzen von Auftraggebern nicht mehr ausgeschlossen werden können, richtet die Wahl GmbH ein besonderes Augenmerk auf die Solvenz ihrer Auftraggeber und hat hier ein Monitoring-System implementiert. Allerdings hat die Insolvenz-Welle bei Projektentwicklern und anderen Unternehmen der Immobilienbranche gezeigt, dass dies bei der Wahl GmbH zu Ausfällen geführt hat. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde hierfür sensibilisiert und im Rahmen einer eigenen Schulung im Jahr 2023 auf diese Situation vorbereitet und mit dem nötigen Handwerkszeug ausgestattet.

4. Forschungs- und Entwicklungsbericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Die Wahl GmbH entfaltet keinerlei Tätigkeiten im Forschung- und Entwicklungsbereich.

5. Zweigniederlassungsbericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Die Wahl GmbH verfügt über eine Zweigniederlassung in Köln. Hierbei handelt es sich um ein Büro, in dem qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt werden, die aufgrund der Lage der Zentrale in Remagen ansonsten nicht für das Unternehmen gewonnen werden könnten.

6. Umwelt- und Sozialbericht (§ 289 Abs. 3 HGB)

Die Wahl GmbH setzt einen modernen Fuhr- und Maschinenpark zur Leistungserstellung ein. Entsprechend der technischen Fortentwicklung der Herstellerfirmen ist die Wahl GmbH auf dem neuesten Stand der Technik. Der Fuhrpark wird laufend modernisiert. Alle Investitionen haben, neben Wirtschaftlichkeitsüberlegungen, auch den Zweck, Lärm und Emissionen zu reduzieren und liegen, aufgrund der Sicherheitsanforderungen, im Interesse der Mitarbeiter.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer sank von 129 im Jahr 2022 auf 114 im Geschäftsjahr 2023. Zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter an das komplexere Aufgabenfeld erhalten diese zahlreiche Gelegenheiten zur Fortbildung, insbesondere im Bereich Arbeitssicherheit, Zusatzqualifikationen, aber auch im Bereich Betriebswirtschaft. Für den Mitarbeiterstamm gibt es eine eigene App (#wearewahl), über die unternehmensinterne Informationen transportiert werden und zB Partnerprogramme mit Unternehmen für einen vergünstigten Einkauf abrufbar sind.

 

Remagen, den 29. Juli 2024

Dirk Rommerskirchen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wahl GmbH, Remagen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Wahl GmbH, Remagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wahl GmbH, Remagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Straubing, 29.07.2024

Prof. Dr. Hanns R. Skopp, Wirtschaftsprüfer

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