Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 15715
Eingetragen
5.5.2006
Branche
Erbringung von haushaltsbezogenen DienstleistungenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Die Erbringung von - infrastrukturellen Dienstleistungen auf dem Gebiet des Facility Management, insbesondere Reinigungsleistungen aller Art, - hauswirtschaftliche Dienstleistungen aller Art, - Hausmeisterdienste, - Bewachungsdienstleistungen nach § 34a Gewerbeordnung, - Arbeitnehmerüberlassung gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (u.a. Personalabrechnung, Rechnungswesen, Arbeitsschutz, IT, betribesärtzliche Leistungen und Hygiene) und sonstigen Dienstleistungen (u.a. Wäscherei) sowie der Miete bzw. Pacht von Räumen und sonstigen Vermögensgegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martina Kroneberg
seit 3.7.2020
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) - Anstalt des öffentlichen Rechts
95.00%
Saarpfalz-Kreis
5.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) - Anstalt des öffentlichen Rechts
Germany
23.750 €
95.00%
Saarpfalz-Kreis
Germany
1.250 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UKS Service GmbH

Homburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundsätzliches zur Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde im Mai 2006 gegründet.

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von infrastrukturellen Dienstleistungen auf dem Gebiet des Facility Managements, insbesondere Reinigungsdienstleistungen aller Art sowie hauswirtschaftliche Dienstleistungen aller Art, Hausmeisterdienste, sowie die Arbeitnehmerüberlassung gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz für ihre Gesellschafter.

Die Leistungserbringung umfasst derzeit im Wesentlichen die Bereiche Reinigung, Stationshilfe sowie Garten- und Landschaftsbau.

Es gilt der Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 24.06.2020.

B. Geschäftsverlauf

Die Gebäudereinigung ist die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche Deutschlands und am schnellsten wachsendes Handwerk mit nahezu 700.000 Beschäftigten. Die Anzahl der Betriebe wächst seit Jahren konstant, bei den Umsätzen bewegen sich die Zahlen auf die 20-Milliarden-Grenze zu.

Der Gebäudereinigungsmarkt in Deutschland ist - wie in anderen europäischen Ländern vorwiegend klein- und mittelständisch strukturiert. Das Betriebsspektrum reicht von kleinen Spezialanbietern, die Nischen auf dem Reinigungs- und Dienstleistungsmarkt ausfüllen, bis zu großen Dienstleistungsunternehmen, die sämtliche Leistungen in und an Gebäuden anbieten und in Einzelfällen bis zu mehrere zehntausend Beschäftigte haben. Kleinbetriebe mit weniger als 500.000 Euro Jahresumsatz stellen bei weitem die größte Zahl der Unternehmen dar (rund 80%), sie realisieren aber nur rund 1 3% des Branchenumsatzes. In der obersten Größenklasse ab fünf Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften rund 2% der Unternehmen über 54% des Branchenumsatzes. In der mittleren Umsatzgrößenklasse zwischen 500.000 und 5 Millionen Euro Jahresumsatz entfallen auf knapp 17% der Unternehmen knapp 33% Umsatzanteil. (Quelle: Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks)

Die UKS Service GmbH ist aufgrund Ihrer Gesellschafterstruktur und des damit in der Satzung definierten Geschäftszwecks von der allgemeinen Marktentwicklung entkoppelt.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von 193 TEUR (i. Vj. 299 TEUR; Plan 172 TEUR) ab. Der Umsatz der UKS Service GmbH konnte im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Zur positiven Umsatzentwicklung haben Auftragszuwächse beim UKS und Saarpfalz-Kreis beigetragen.

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Veränderung
in TEUR
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 17.789 17.010 779 4,6
Gewinn 193 299 -106 -35,3

Die prognostizierte Umsatzsteigerung für 2023 konnten erreicht werden.

Insgesamt war der Geschäftsverlauf der UKS Service GmbH im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

Ist 2023
in TEUR
Plan 2023
in TEUR
Vergleich
in TEUR
Vergleich
in %
Umsatzerlöse 17.789 18.736 -947 -5
Gewinn 193 172 21 12

Nachfolgend sind noch einige finanzielle Leistungsindikatoren aufgeführt, die den Geschäftsverlauf verdeutlichen:

Plan 2023
in %
Ist 2023
in %
Ist 2022
in
Umsatzrendite 0,92 1,08 1,76
Personalaufwandsquote 91,06 92,77 91,22
Verwaltungskostenquote (Backoffice) 3,36 3,45 3,76

* Die Umsatzrendite wird wie folgt berechnet: (Gewinn nach Steuern/Umsatz) x 100

C. Wirtschaftsbericht

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist im Berichtsjahr durch ein positives Jahresergebnis geprägt. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar.

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Veränderung
in TEUR
Umsatzerlöse 17.789 17.010 779
Unverrechnete Leistungen 0 0 0
sonstige betrieblichen Erträge 216 252 -36
Materialaufwand -363 -477 114
Personalaufwand -16.502 -15.517 -985
Abschreibungen -85 -78 -6
sonstiger betrieblicher Aufwand -772 -747 -25
Finanzergebnis 5 0 5
Ertragssteuern -92 -142 52
Sonstige Steuern -3 -3 0
Jahresüberschuss 193 299 -103

Die Erhöhung der Personalaufwendungen ist auf eine signifikante tarifliche Lohnerhöhung ab dem 10.2022 zurückzuführen, die im Jahr 2023 vollumfänglich gilt. Zudem ist sie auf die Leistungsausweitung zurückzuführen.

Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar.

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Jahresüberschuss 193 299
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 85 77
Zunahme (+) / Abnahme (-) Rückstellungen -148 490
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Anlagevermögen -7 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus LuL sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.175 582
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus LuL sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -165 99
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -1.217 1.547
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 7
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen (-) -141 -145
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -135 -145
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit 0 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -1.351 1.402
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 2.524 1.122
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.173 2.524

Die durch die laufende Geschäftstätigkeit erwirtschafteten finanziellen Mittel wurden für die Finanzierung von Investitionen in der Gesellschaft und dabei im Wesentlichen für Sachanlagen in Dienstleistungsobjekten verwendet.

Das Ziel des zentral bei der Geschäftsführung angesiedelten Finanzmanagements liegt wie im vergangenen Jahr in der laufenden Bereitstellung der erforderlichen liquiden Mittel zum weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit unter Wahrung der Sicherstellung stabiler Bilanzkennzahlen. Im Geschäftsjahr 2023 war die Zahlungsfähigkeit nicht gefährdet.

Die Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar.

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Veränderung
in TEUR
Aktiva
A. Anlagevermögen 321 265 56
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 18 0 18
II. Unverrechnete Leistungen 0 0
III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen
1. Kundenforderungen 56 22 34
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.757 660 1.097
3. Sonstige Vermögensgegenstände 59 32 27
IV. Finanzmittelbestand 1.173 2.524 -1.351
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3 4 -1
D. Aktive latente Steuern 12 12 0
3.399 3.519 -120

Passiva

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Veränderung
in TEUR
A. Eigenkapital 1.263 1.069 194
B. Rückstellungen 935 1.083 -148
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28 149 -121
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 120 100 20
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.053 1.118 -65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
E. Passive latente Steuern 0 0 0
3.399 3.519 -120

Neu- bzw. Ersatzinvestitionen wurden gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies führt zu einem Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 56. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und sind stichtagsbedingt gestiegen.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 148 gesunken und setzen sich überwiegend aus Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zusammen bzw. Leistungsgutschriften zusammen. Die Größe der Leistungsgutschriften ergibt sich aus den monatlichen Abschlagszahlungen und der Schlussrechnung zum 31. Dezember. Die Höhe der Endabrechnung bezieht sich auf die tatsächlich erbrachten Leistungsstunden. Die Stundendifferenz ist im Wesentlichen durch kurzfristige Schließungen im klinischen Bereich (Stationsschließungen durch Corona bzw. Belegungsreduzierungen) beeinflusst.

Die Veränderungen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem regelmäßigen Geschäftsverkehr.

Die Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten für Steuern und aus Verbindlichkeiten gegenüber Bediensteten. Sie sind stichtagsbedingt.

Kennzahlen zur Kapitalstruktur

2023 2022
Eigenkapitalquote 37,15 % 30,39 %
Fremdkapitalquote 62,84 % 69,62 %
Cash Ratio 97,71 % 184,69 %

D. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 549 (im Vorjahr 561) Mitarbeiter, davon 526 (im Vorjahr 537) als Klinisches Hauspersonal und 23 (im Vorjahr 24) im Verwaltungsdienst. Die Vergütung der Arbeitnehmer der Gesellschaft erfolgt nach dem Gebäudereinigertarif. Mit Gesellschafterbeschluss vom 11.1.2022 wurde ein Kollektivrahmenvertrag für eine Direktversicherung beschlossen. Regelmäßige interne Schulungen aller Mitarbeiter, zur Hygiene und zur Durchführung der Reinigung, werden jährlich durchgeführt. Führungskräfte in der Reinigung werden extern zu staatlich geprüften Desinfektoren weitergebildet. Ergänzend finden interne Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte statt.

Um einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten, werden im Wesentlichen kennzeichnungsfreie Reinigungsprodukte eingesetzt. Soweit möglich sind Reinigungsmaschinen mit Dosiersystemen zur Reduktion des Chemieverbrauches ausgestattet.

E. Chancen und Risikobericht

Risiken

Die Geschäftsführung geht aufgrund der vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist, und sieht derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Risikomanagementsystem allgemein

Ein formalisiertes Risikofrüherkennungssystem bzw. ein Risikohandbuch existiert nicht. Aufgrund der Größe des Unternehmens und der Überschaubarkeit der Umsätze obliegt die Beobachtung wesentlicher Absatz- und Liquiditätsentwicklungen direkt der Geschäftsführung. Die Überwachung erfolgt über die regelmäßige Auswertung einschlägiger Kennziffern.

Mitarbeiter-Qualifikation

Von einem Mangel an Fachkräften ist die UKS Service GmbH noch nicht umfassend betroffen. Die Dienstleistungen werden durch intern angelernte Mitarbeiter verrichtet. Um den Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten und zukünftigen Anforderungen schnell gerecht zu werden hat die UKS Service GmbH in 2019 ein eigenes Schulungszentrum eingerichtet. Alle operativ tätigen Mitarbeiter werden in diesem Schulungszentrum auf ihre Aufgaben vorbereitet.

Das Leitungspersonal wird über interne und externe Schulungen gezielt qualifiziert und fortgebildet. Die einzelnen Projekte werden über ein Controlling-System überwacht und gesteuert.

Qualitätsrisiko/Hygiene

Im Krankenhausbereich ist die Einhaltung hygienischer Bestimmungen von großer Bedeutung. Sollten hier gravierende von uns zu verantwortende Fehler entstehen, hätte dies möglicherweise auf das Betriebsergebnis unseres Unternehmens erhebliche Auswirkungen. Darüber hinaus wäre unsere Reputation in diesem für uns sehr wichtigen Bereich stark gefährdet. Diese Risiken sind allerdings branchenüblich und abschätzbar; hierzu wurde auch mit ausreichendem Versicherungsschutz vorgebeugt.

Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden und unseren hohen Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten, setzen wir insbesondere in den sensiblen Bereichen hoch qualifiziertes Personal ein und schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig.

Vertragsrisiken

Vertragsrisiken ergeben sich aus der Tatsache, dass unter Umständen zum einen verlustbringende Aufträge angenommen werden und zum anderen Aufträge gekündigt bzw. vom Kunden nicht verlängert werden könnten.

Um die Hereinnahme von verlustbringenden Aufträgen möglichst im Vorhinein auszuschließen, haben wir ein zentrales Angebotswesen mit Kalkulation eingeführt. Zum anderen werden über das Vier-Augen-Prinzip in diesem Bereich die Risiken von Fehlkalkulationen minimiert. Ein kontinuierliches Projekt-Controlling im Verlauf der einzelnen Projekte lässt Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen, so dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Dem Risiko der Kündigung bzw. der Nicht-Verlängerung von Aufträgen begegnen wir durch ein gezieltes Kundenbeziehungs-Management, qualitativ hochwertige Arbeit vor Ort (Kundenzufriedenheit) und eine Überwachung der Vertragslaufzeiten und Submission sergebnisse.

Zahlungsausfallsrisiken

Aufgrund der Auftragsstruktur bestehen keine Ausfallrisiken.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der guten Finanzlage des Unternehmens und der Organstruktur derzeit nicht ersichtlich.

Chancen

Chancen ergeben sich aus der weiteren Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis.

Darüber hinaus eröffnen sich weitere Chancen innerhalb des Organkreises durch die Erschließung weiterer Aufgabenfelder im infrastrukturellen Facility Management.

Weitere Vorgänge, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nicht bekannt.

F. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Geschäftsleitung eine Stabilisierung bzw. einen Anstieg des Umsatzes in der Größenordnung 9 %. Sie geht daher für 2024 von einer stabilen Ertragssituation aus.

Die Planungen basieren auf den Umsatzfortschreibungen bzw. Anpassungen bestehender Aufträge.

Insgesamt erwartet die UKS Service GmbH ein Ergebnis, das unter dem Niveau (ca. 150 TEUR) des Vorjahres liegt. Für das Jahr 2024 wird folgendes Ergebnis erwartet, dass auf der Basis der Forecast gestützt ist.

Plan 2024 Forecast 2024
Umsatzrendite 1,02 % 0,05 %
Personalaufwands uote 91.29 % 92,8 %
Verwaltun skosten uote (Backoffice) 3,76 % 3,30 %

* Die Umsatzrendite wird wie folgt berechnet: (Gewinn nach Steuern/Umsatz) x 100

Die Auswirkungen der russischen Invasion in die Ukraine spürt die gesamte Wirtschaft. Steigende Energiepreise bringen höhere Anschaffungskosten für Reinigungsmaterialien (Wischbezüge, Reinigungschemie usw.) mit sich. Infolgedessen ist eine Stabilisierung der Materialkosten auf hohem Niveau zu erwarten, das Ausmaß ist zum Stichtag noch nicht abzuschätzen.

Weitere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag von besonderer Bedeutung haben sich bislang nicht ereignet.

Einige der im Lagebericht gemachten Aussagen enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf der Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über zukünftige, uns betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als beschrieben.

G. Angaben zu FüPoG II

Die Zielgröße für den Frauenenteil bei Bestellung von mehr als einen Geschäftsführer beträgt 50%. Derzeit ist nur ein Geschäftsführer bestellt. Die Frauenquote beträgt 0%. Für beide Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung ist jeweils ein Frauenanteil von 50% beschlossen. Auf Ebene der beiden Prokuristen ist die Quote erreicht. Auf der darunterliegenden Ebene wird die Quote durch organisatorische Anpassungen in 2024 erreicht werden.

 

Homburg, den 26. November 2024

gez. Richard Schmidt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 320.870,00 265.055,00
I. Sachanlagen 320.870,00 265.055,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.870,00 265.055,00
B. Umlaufvermögen 3.062.530,92 3.237.973,54
I. Vorräte 18.060,99
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.060,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.871.239,62 714.242,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 55.097,89 22.180,31
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.757.209,47 660.361,97
3. sonstige Vermögensgegenstände 58.932,26 31.699,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.173.230,31 2.523.731,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.180,83 3.940,53
D. Aktive latente Steuern 12.169,00 11.944,00
Summe Aktiva 3.398.750,75 3.518.913,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.262.780,50 1.069.355,24
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.044.355,24 745.381,04
III. Jahresüberschuss 193.425,26 298.974,20
B. Rückstellungen 935.164,24 1.083.059,33
1. Steuerrückstellungen 55.079,50 76.324,00
2. sonstige Rückstellungen 880.084,74 1.006.735,33
C. Verbindlichkeiten 1.200.806,01 1.366.498,50
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.398,09 149.147,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 119.449,20 99.662,24
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.052.958,72 1.117.688,97
davon aus Steuern 214.768,17 253.471,31
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 857,14 9.260,47
a. übrige sonstige Verbindlichkeiten 837.333,41 854.957,19
Summe Passiva 3.398.750,75 3.518.913,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 283.520,27 443.167,93
a) Rohergebnis 17.641.721,35 16.784.568,94
Gesamtleistung 17.789.494,79 17.009.677,14
Umsatzerlöse 17.789.494,79 17.009.677,14
sonstige betriebliche Erträge 215.646,52 251.798,89
Materialaufwand 363.419,96 476.907,09
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 142.765,44 239.016,41
Aufwendungen für bezogene Leistungen 220.654,52 237.890,68
b) Personalaufwand 16.502.124,72 15.517.065,03
Löhne und Gehälter 13.684.902,40 12.919.022,31
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.817.222,32 2.598.042,72
soziale Abgaben 2.815.133,92 2.595.824,32
davon Aufwendungen für Altersversorgung 2.088,40 2.218,40
c) Abschreibungen 84.489,61 77.553,98
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 771.586,75 746.782,00
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 5.014,00 540,94
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.014,00 4.849,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 4.308,06
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 92.137,01 141.583,67
4. Ergebnis nach Steuern 196.397,26 302.125,20
5. sonstige Steuern 2.972,00 3.151,00
Jahresüberschuss 193.425,26 298.974,20

Anhang

Die UKS Service GmbH mit Sitz in Homburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken und der Registernummer HRB 1 571 5 eingetragen.

Der Abschluss der UKS Service GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund der Beteiligung des Saarpfalz-Kreises und den damit verbundenen Auflagen der Kommunalaufsicht wird der Jahresabschluss unter Berücksichtigung des § 10 des Gesellschaftsvertrages ohne Nutzung größenabhängiger Erleichterungen aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen.

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 nicht verändert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Alle Anlagengüter werden ab dem Zugangszeitpunkt pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauern bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich an den amtlichen Abschreibungstabellen orientiert.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden über 5 bis 10 Jahre abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang unterstellt.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Den erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag eingesetzt.

Für die mittelbare Verpflichtung aus der bestehenden Direktversicherung haben wir keine Rückstellung gebildet (Artikel 28 EGHGB).

Summe der Garantiebeträge: 833 T€.

Bei der Gesellschaft ergeben sich temporäre Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Ansätzen von Bilanzposten, die insgesamt zu einem Überhang aktiver latenter Steuern führen. Investitionskostenzuschüsse werden bei Zugang der Vermögensgegenstände von den Anschaffungskosten abgezogen.

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt.

Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 1.1.2023
EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.925,55 0,00 0,00 70.925,55 70.925,55
2. Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.542.843,19 141.160,61 86.199,53 2.597.804,27 1.277.788,19
1.613.768,74 141.160,61 86.199,53 1.668.729,82 1.348.713,74
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 70.925,55 0,00 0,00
2. Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.489,61 85.343,53 1.276.934,27 320.870,00 265.055,00
84.489,61 85.343,53 1.347.859,82 320.870,00 265.055,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Im Geschäftsjahr bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von 55 TEUR (i. Vj. 22 TEUR), sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.757 TEUR (i. Vj. 660 TEUR) aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 59 TEUR (i. Vj. 32 TEUR).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Guthaben bei Kreditinstituten 1.172 2.524
Kassenbestand 1 0

Eigenkapital

Die Gesellschaft ist mit einem Stammkapital von 25 TEUR (i. Vj. 25 TEUR) ausgestattet. Der Gewinnvortrag beträgt 1.044 TEUR (i. Vj. 745 TEUR).

Latente Steuer

Im Geschäftsjahr 2023 betragen die aktiven latenten Steuern 12 TEUR (i. Vj. 12 TEUR).

Rückstellungen

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Körperschaftssteuer 15 15
Gewerbesteuer 40 61

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 880 TEUR (i. Vj. 1.007 TEUR) betreffen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen 55 42
Spitzabrechnung Leistungsvolumen 454 599
Noch nicht genommener Urlaub 371 366
Sonstige Personalaufwendungen 0 0

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung und Fristen der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28 28
(Vorjahr:) (149) (149)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 120 120
(Vorjahr:) (100) (100)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.053 1.053
(Vorjahr:) (1.118) (1.118)
- davon Steuern 215 215
(Vorjahr:) (253) (253)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 1
(Vorjahr:) (9) (9)
1.201 1.201
(1.367) (1.367)

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) (119 TEUR; i. Vj. 100 TEUR) und resultieren aus dem laufenden Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 832 TEUR (i. Vj. 851 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern i.H. v. 215 TEUR (i. Vj. 253 TEUR).

GuV

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (17.789 TEUR, i. Vj. TEUR 17.010) ergeben sich im Wesentlichen aus den gegenüber dem UKS erbrachten Reinigungs- und Hauswirtschaftsdienstleistungen (15.532 TEUR, i. Vj. 14.899 TEUR). Sie werden ausschließlich im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Periodenfremde Erträge: 14 8
Rückerstattung Personalkosten: 188 86
Skontoerträge: 1 0
Versicherungsentschädigungen: 4 2
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen: 2 5
Lohnsteuerminderung Energiepreispauschale: 0 150
Erträge aus Anlageabgängen 7 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 1

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von 363 TEUR (i. Vj. 477 TEUR) setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe: 143 239
Bezogene Leistungen: 221 238

Die bezogenen Leistungen resultieren insbesondere aus der Wäschereinigung durch das UKS (155 TEUR, i. Vj. 194 TEUR).

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen belaufen sich auf 16.502 TEUR (i. Vj. 15.517 TEUR). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Löhne und Gehälter: 13.685 12.919
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: 2.817 2.598
- davon im Rahmen der Altersversorgung: 2 2

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 772 TEUR (i. Vj. 747 TEUR) bestehen für:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verwaltungsleistungen durch UKS: 175 178
Mieten und Pachten: 77 32
Sonstige Personalkosten: 27 57
Raumkosten: 37 37
Versicherungen: 122 126
Instandhaltung: 25 50
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten: 32 28
EDV-Kosten: 70 67
Periodenfremder Aufwand: 21 4
Übrige: 186 168

Sonstige Angaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 549 (i. Vj. 561) Mitarbeiter beschäftigt, davon 526 (i. Vj. 537) als Reinigungskräfte und 23 (i. Vj. 24) in der Verwaltung. Diese Mitarbeiterzahl entspricht 428 (i. Vj. 436) Vollkräften.

Abschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr 2023 für den Jahresabschlussprüfer Rödl & Partner erfasste Gesamthonorar betrug 6 TEUR und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsleistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen von Miet,- Wartungs- und Leasingverträgen für die Zukunft in Höhe von 308 TEUR, davon 185 TEUR innerhalb eines Jahres. Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 65 TEUR, davon 65 TEUR innerhalb eines Jahres.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte, soweit sie wesentlich sind, zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen oder ausgeführt

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Richard Schmidt.

Bezüge der Geschäftsführung

Gesamt
TEUR
Davon variabel
TEUR
Richard Schmidt 77 0

Gesellschafter

Gesellschafter der UKS Service GmbH ist mit 95 % das Universitätsklinikum des Saarlandes, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, Homburg, sowie der Saarpfalz-Kreis mit 5%. Das Universitätsklinikum des Saarlandes stellt unter Anwendung von § 290 Abs. 5 i.V.m. § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB keinen Konzernabschluss auf.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Für das Jahr 2023 wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 193 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Homburg, den 26. November 2024

gez. Richard Schmidt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS UND SCHLUSSBEMERKUNG

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 7.1.2 bis 7.1.4 beigefügten Jahresabschluss der UKS Service GmbH, Homburg, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 7.1.1 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die UKS Service GmbH, Homburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der UKS Service GmbH, Homburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UKS Service GmbH, Homburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. November 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Finsterer, Wirtschaftsprüfer

gez. Thiele, Wirtschaftsprüfer

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