Beta Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helena Heimann seit 7.1.2025 | Prokura |
Valentina Heimann seit 7.1.2025 | Prokura |
Hans Martin Wirth seit 25.1.2012 | Prokura |
Josef Heinrich Heimann seit 24.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Crocodile Capital Partners GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crocodile Capital Partners GmbHUrsensollenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Crocodile Capital Partners GmbH, Am Schafhügel 1, 92289 UrsensollenGrundlagen des Unternehmens Unser Unternehmen ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG. Die erforderliche Erlaubnis gem. § 15 WpIG wurde uns durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Damit unterliegen wir der Aufsicht der BaFin sowie der Deutschen Bundesbank und sind der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnet. Unsere Erlaubnis zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen umfasst folgende Tatbestände:
Unsere Erlaubnis ist dahingehend beschränkt, dass wir uns bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen kein Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen sowie nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln dürfen. Wir sind aber berechtigt, Finanzinstrumente für eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern, ohne dass es sich hierbei um Eigenhandel handelt (Eigengeschäft). Die Tätigkeit der Crocodile Capital Partners GmbH erstreckte sich im Jahr 2023 schwerpunktmäßig auf die Finanzportfolioverwaltung für Fonds. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Berichtsjahr war insgesamt geprägt von steigenden Aktien- und fallenden Anleihemärkten, sowie einer Inflationsrate im 1. Halbjahr von bis zu ca. 10 % in der Spitze, die danach stark gefallen ist. Zwar zeigten sich zunächst bis Ende Oktober letzten Jahres die Auswirkungen der Bremspolitik in Form von fallenden Aktienkursen (mit Ausnahme der sieben großen US-Wachstumsaktien). Ebenso schienen die Anleihemärkte bis zu diesem Datum mit neuen Kursrückgängen das 3. Baisse-Jahr in historisch einmaligem Negativausmaß anzusteuern. Auch Rohstoffe und Immobilienpreise zeigten teils erhebliche Auswirkungen der US-Politik der hohen Zinsen zur Bekämpfung der Inflation. Ende Oktober kam für viele überraschend, durch Bemerkungen der US-Zentralbank zum rapiden Inflationsrückgang, der Ausblick auf sinkende Zinsen und damit drehte der gesamte Markt. Die Wahrscheinlichkeit für eine US-Rezession wurde stark zurückgenommen. Möglich geworden war das wesentlich besser als erwartete US-Wirtschaftswachstum in 2023 von gut zwei Prozent durch die drastisch erhöhten Staatsdefizite. Die überaus großzügigen Hilfen in der US-Bankenkrise im März 2023 sowie die hohen Staatsdefizite haben die sog. "Financial Conditions" nicht wie erwartet drastisch verschlechtert, sondern deutlich verbessert. Beispielhaft sei hier angeführt, dass die Nettozinsaufwendungen für US-Staatsschulden im November 2023 15,8 % der Steuereinnahmen betrugen. Das wird so nicht durchzuhalten sein. In Europa hat eine solch massive Stimulierung der Wirtschaft nicht stattgefunden und somit war das Wachstum verhaltener. Zudem kamen die Belastungen durch die Sanktionen des Ukrainekrieges hinzu, die besonders für Deutschland erheblich sind. Obwohl die Aktienmärkte zum Jahresanfang 2024 wegen der Aussicht auf das Ende der Hochinflationsphase und damit in Erwartung stark fallender Zinsen positiv reagiert haben, bleibt abzuwarten, ob die Unternehmensgewinne in dem Maße steigen können, um die jetzigen Aktienbewertungen zu rechtfertigen. Auch besteht nach wie vor die Sorge, dass die Inflationsraten von derzeit ca. 3 % nicht weiter so schnell fallen und damit die vom Markt erwarteten Zinssenkungen später stattfinden werden. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Neben den weiterhin bestehenden regulatorischen Herausforderungen, die immer weiter zunehmen, wird die Finanzdienstleistungsbranche von einem verstärkten Konkurrenzkampf und der Digitalisierung herausgefordert. Während die hohe und stetig steigende Regulierung entsprechende fachliche Fähigkeiten und Softwaresysteme voraussetzt und damit zu höheren Kosten führt, lassen insbesondere der unverändert hohe Wettbewerbsdruck sowie neue Finanztechnologien die durchschnittliche Vergütung von Finanzdienstleistungen weiter sinken. Diese steigenden Anforderungen führen zu einem verstärkten Ausleseprozess und stellen gleichzeitig stetig steigende Markteintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer dar. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage Zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens werden folgende Erläuterungen gegeben: Das Geschäftsjahr 2023 verlief im operativen Ergebnis zufriedenstellend. Das betreute Fondsvolumen der Crocodile Capital-Fonds stieg im Jahresverlauf, aufgrund der Wertsteigerungen im Fonds, um ca. 4 Mio €. Die Performance des Fonds war insgesamt, im Vergleich zum Gesamtmarkt nicht zufriedenstellend. Die Gründe dafür waren die zeitlich falsche Einschätzung des Zinsmarktes und der Entwicklung einer wesentlichen Beteiligung des Fonds, aufgrund derer in Summe nur ein moderater Wertzuwachs erzielt wurde. Beide Fehleinschätzungen sind nur zeitlicher Natur und werden wahrscheinlich in diesem Jahr ausgeglichen, da die Positionen weiterhin durchgehalten werden. Es wurde somit keine Performance Fee erlöst und die gesamten Provisionserträge der Gesellschaft betrugen ca. 831 T€ und lagen damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. Seit 2022 wird die Systrade AG als Anlageberater für die CCP-GmbH und den betreuten Fonds genutzt, indem sie Anlagevorschläge erstellt, die von der CCP-GmbH genutzt werden können. Dies erfolgt erstmalig in der aktuellen Berichtperiode entgeltlich und somit sind Provisionsaufwendungen in Höhe von ca. 295 T€ entstanden, die die Provisionserträge entsprechend mindern. Im Bereich der Eigenanlagen ergaben sich aus dem Abgang von Finanzanlagen Gewinne in Höhe von ca. 361 T€. Zudem wurden ca. 192 T€ laufende Erträge aus Dividenden erzielt. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr gut und war zu jeder Zeit positiv. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Finanzverbindlichkeiten sind, wenn überhaupt, nur kurzfristig abrechnungsbedingt, aber nie zur Deckung eines tatsächlichen Liquiditätsbedarfs eingegangen worden. Verbindlichkeiten aus Steuern, Abgaben, Lieferungen und Leistungen wurden stets fristgerecht erfüllt. Im Sinne der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel zu Kostenrelation decken die Eigenmittel zum Jahresende die Summe der Aufwendungen in ausreichendem Maße ab und liegen über der geforderten Eigenmittel zu Kostenrelation. Auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts ist die Lage der Gesellschaft weiterhin stabil. Die Investitionen wurden aus Eigenmitteln und Cash Flow, ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert. Der Liquiditätsüberschuss wurde z. T. in Aktien investiert. Das haftende Eigenkapital unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns belief sich zum Bilanzstichtag auf ca. 5,8 Mio €. Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung - Risikobericht Die Gesellschaft führt ein dauerndes Plancontrolling und Risikomanagement durch, das auf die Planung und Überwachung des Kapitaleinsatzes bzw. -bedarfs, der Ertragslage und der Liquiditätslage ausgerichtet ist. a) Organisationsrisiken Ein wesentliches Risiko des Unternehmens liegt in der Abhängigkeit vom Unternehmensinhaber, der auch die Geschäftsführung stellt, sowie von dem seit Januar 2012 tätigen Prokuristen. Von diesen beiden Personen und der Höhe des betreuten Fondsvolumens hängt der zukünftige Erfolg der Gesellschaft entscheidend ab. b) Ertragsrisiken aus dem betreuten Fonds Die seit der Finanzkrise 2008 erreichten makroökonomischen Stabilisierungserfolge gelangen nur durch einen künstlich gedrückten Zins und eine enorme Erhöhung der Staatsschulden, die im Falle einzelner Staaten bereits in eine Solvenzkrise münden könnte. Jetzt sind durch die Corona-Krise, den Ukrainekrieg, die hohe Inflation und die steigenden Zinsen weitere erhebliche Lasten hinzugekommen. Die tieferliegenden strukturellen Probleme sind bisher nicht gelöst, sondern haben sich eher verfestigt und weiter vergrößert. Es ist durch die deutliche Erhöhung der Zinsen gelungen die hohen Inflationsraten in 2023 einzufangen, doch das 2 % Ziel ist noch nicht erreicht. Die Wirtschaft wurde durch die weitere Ausweitung der Staatsschulden stimuliert und wir haben eine Gesamtverschuldung in nie dagewesener Größenordnung erreicht. Es bleibt abzuwarten inwieweit sich diese Restinflation verfestigt und ob die Zinsen in dem Maße sinken werden und können, um diese Defizite zu finanzieren. Die Finanzierung der Schuldenberge wird nur mit längerfristig niedrigen Zinsen möglich sein und erfordert Wirtschaftswachstum. Wir erwarten für 2024 keine Rezession in den USA, jedoch in Europa, da dort die Stimulierung geringer und die Belastungen größer sind. Die fehlende Wettbewerbsfähigkeit vieler südeuropäischer Staaten inkl. Frankreich und jetzt auch Deutschlands (wegen der hohen Energiepreise und schwachen Politik) ist nicht gelöst. Es wird sich zeigen, inwieweit die Wirtschaft und das Finanzsystem diesen Schock mit hohen Zinsen und Schulden verarbeiten wird und wie die Staaten mit den hohen Schuldenbergen leben lernen, die bei hohen Zinsen die Handlungsmöglichkeiten stark einschränken. Die politischen Bemühungen zu ESG und zur Nachhaltigkeit sind erheblich und werden in immer mehr Gesetzten auf EU-Ebene und auch in Deutschland verankert. Viele dieser Bemühungen stoßen operationell und auch ökonomisch an ihre Grenzen und stelle einen erheblichen Wettbewerbsnachteil auf internationaler Ebene für europäische Unternehmen dar. Die daraus entstehenden Risiken und Unwägbarkeiten für die CCP-GmbH und auch den Fonds sind von uns nicht zu beziffern, werden aber kontinuierlich beobachtet. Die Geschäftsentwicklung der einzelnen Unternehmen im 1. Quartal 2024 lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. Die weltweite Liquiditätslage ist aufgrund der massiven staatlichen Stimulierungen noch gut. Es könnte eine weitere Verschärfung der Finanzkrise, deren Dimensionen weitaus größer werden könnten als die der Finanz- und Bankenkrise des Jahres 2008, aufkommen. Eine solche Entwicklung könnte die Wertentwicklung der betreuten Fonds (also seinen Preis) und damit auch proportional die Erträge des Unternehmens stark belasten. Zudem könnte eine solche Entwicklung Investoren verstärkt zum Abzug ihrer Mittel aus den Fonds bewegen welches wiederum proportional die Erträge der Gesellschaft schmälern würde. c) Risiken aus den Eigenanlagen der Gesellschaft Das Ausfallrisiko der Forderungen an die Volksbank RheinAhrEifel eG und die VP-Bank (Luxemburg) SA, bei denen die liquiden Mittel der Gesellschaft angelegt sind, wird als gering betrachtet. Bei der Eigenanlage der freien Finanzmittel der Gesellschaft wurde auf einen hohen Liquiditätsgrad geachtet und die wesentlichen Positionen sind aus dem Bereich industrieller Rohstoffproduzenten mit moderater Verschuldung in den Unternehmen. Die Preis-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken der Finanzanlagen des Anlagevermögens werden grundsätzlich in einem angemessenen Verhältnis zur Eigenmittel-, Liquiditäts- und Ertragslage der Gesellschaft gehalten. Darstellung der wesentlichen Chancen der Gesellschaft - Chancenbericht Die Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung in 2024 hängt stark vom betreuten Fondsvolumen ab und dies wiederum vom Anlageerfolg und auch der generellen Entwicklung der Kapitalmärkte. Dies abzuschätzen ist bei der derzeitigen Volatilität der Märkte und latenter Risiken wie oben beschrieben durch uns nicht möglich. Die Geschäftsplanung sieht kein Wachstum durch Volumenausweitung des bestehenden Mandats vor. Aufgrund des soliden und strategischen Investmentansatzes, könnte sich das betreute Fondsvolumen weiter erhöhen und die Gesellschaft entsprechend davon profitieren. Die Entwicklung in nahezu allen wirtschaftlich bedeutsamen Ländern der Welt spricht jedoch eher für eine Abschwächung. In einigen Ländern der Eurozone könnte eine rezessive Entwicklung erfolgen. Die Eigenanlagen könnten sich in 2024 weiter positiv entwickeln. Die Investments in Rohstoffwerte und Telekommunikationswerte zeichnen sich durch moderate Bewertungen aus. Es wären dadurch im Wesentlichen die stillen Reserven der Gesellschaft betroffen. Voraussichtliche Entwicklung Das zukünftige Marktumfeld bzgl. des Kundenpotentials wird neutral eingeschätzt. Hinsichtlich der Verfassung der Kapitalmärkte ist eine zuverlässige Prognose vor dem Hintergrund der weltweit krisenhaften Situation der öffentlichen Haushalte mit zunehmender Aufblähung ihrer Schuldenberge, weltweit hoher Zinsen und der Überschuldung von wichtigen Wirtschaftssubjekten und Staaten schwer möglich. All diese Zustände und ihre Änderung können weltweite Verwerfungen zur Folge haben. Insbesondere der Einfluss und die langfristigen Folgen der Stimulierung durch die FED und vielleicht auch der EZB sowie verschiedener Regierungen ist von uns nicht abschätzbar. Derzeit wird zumindest eine Abschwächung des Technologiesektors in 2024 erwartet, eine generelle Depression wird wegen der noch hohen Liquiditätslage ausgeschlossen. Eine moderate Erholung insbesondere in Amerika und Asien erscheint uns wahrscheinlich.
Ursensollen, 04. März 2024 Josef Heimann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Crocodile Capital Partners GmbH, Am Schafhügel 1, 92289 UrsensollenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Crocodile Capital Partners GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der RechKredV und des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Allerdings sind nach § 340a HGB die Vorschriften, die für eine große Kapitalgesellschaft gelten, anzuwenden. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet, soweit diesen nicht die genannten handelsrechtlichen Regelungen entgegenstanden. Bei der Bilanzierung und Bewertung wurden die besonderen Vorschriften des HGB und die speziellen Vorschriften zu Finanzdienstleistungsinstituten im Ersten Unterabschnitt des Vierten Abschnitts des HGB angewendet. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die ergänzenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgte grundsätzlich unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert. Sollte eine Forderung nicht zum Nennwert bewertet worden sein, wird in den Erläuterungen zur Bilanz darauf hingewiesen. Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit vorhandene Kurswerte unter die Anschaffungskosten gefallen sind, wurden jedoch entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn es sich um voraussichtlich dauernde Wertminderungen handelte. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag und trägt allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung. Das gezeichnete Kapital, die Gewinnrücklagen, und der Bilanzgewinn sind zum Nennwert bewertet. Vom gezeichneten Kapital wird der Nennwert erworbener eigener Anteile abgesetzt. Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden auf Euro wie folgt umgerechnet: Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten wurden gem. § 340h HGB i. V. m. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Vermögensgegenstände und Schulden, die auf fremde Währung lauten Es liegen Vermögensgegenstände vor, die auf fremde Währung lauten. Der Wert dieser Vermögensgegenstände beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 6.106.313,84 (Vj. € 3.082.408,64). Die Schulden in fremder Währung betragen zum Bilanzstichtag € 0,00 (Vj. € 0,00). Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit bis 3 Monate. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Im Bilanzposten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" sind im laufenden Geschäftsjahr als auch im Vorjahr nur börsenfähige Wertpapiere enthalten. Zwei unter dieser Position ausgewiesenen Wertpapiere mit einem Bilanzansatz zum 31.12.2023 i.H.v. € 493.493 sind allerdings nicht börsennotiert. Ein unter dieser Position ausgewiesenes Wertpapier wird zum 31.12.2023 mit einem Bilanzansatz i.H.v. € 171.217 über dem beizulegenden Wert i.H.v. € 144.807 ausgewiesen werden, da insoweit eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB unterblieben ist. Es liegt bezogen auf die vorgenannte Anlage keine dauerhafte Wertminderung vor, da der jeweilige Zeitwert in den dem Bilanzstichtag vorangegangenen sechs Monaten weder permanent um mehr als 20% unter dem Buchwert liegt noch der Durchschnittswert der täglichen Rücknahmepreise der Anlagen in den letzten zwölf Monaten um mehr als 10% unter dem Buchwert liegt. Von dem Wahlrecht für eine außerplanmäßige Abschreibung wird kein Gebrauch gemacht, da dies zu einem verbesserten Einblick in die Vermögenslage führt. Sachanlagen Der Wert der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Posten "Sachanlagen" beträgt zum Bilanzstichtag € 2.743,00 (Vj. € 6.280,00). Aktive latente Steuern Es besteht eine aktive Steuerlatenz in Höhe von € 46.015,65 €. Diese ist in erster Linie auf eine niedrigere Bewertung von Wertpapieren zurückzuführen. Bei der Ermittlung des steuerlichen Ergebnisses wurde diese niedrigere Bewertung nicht berücksichtigt. Die Berechnung der aktiven latenten Steuern basiert auf einem Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und einem Prozentsatz in Höhe von 12,25 % für die Gewerbesteuer (Gesamtbelastung 28,07 %). In Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf die Aktivierung der Steuerlatenz in der Bilanz verzichtet. tabellarische Darstellung der Veränderungen:
Anlagenspiegel Der Anlagenspiegel ist am Ende des Anhangs dargestellt. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 31.800,28 (Vj. € 3.566,11). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.075,06 enthalten (Vj. € 1.722,49). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen € 1.225,26 (Vj. € 1.282,97). Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie um Rückstellungen für die Industrie- und Handelskammer (IHK) und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen Bei den Finanzanlagen wurden aufgrund gesunkener Kurswerte unter die Anschaffungskosten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 997,36 (Vj. € 2.155,27) vorgenommen. Es handelte sich dabei nur um dauernde Wertminderungen. Ergebnisverwendung Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 soll nach dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers besteht aus den Vergütungen für die Abschlussprüfung und für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von gesamt € 10.710,00. Mitarbeiteranzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 1 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Leitungsorgane Die Geschäftsführung wurde wahrgenommen von: Herrn Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Josef Heimann Die Berufsbezeichnung i. S. d. § 285 S. 1 Nr. 10 HGB entspricht der Organstellung. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 a HGB betrugen im Berichtsjahr insgesamt € 78.000,00.
Ursensollen, 04. März 2024 Josef Heimann, Geschäftsführer Anlagespiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Crocodile Capital Partners GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Crocodile Capital Partners GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Crocodile Capital Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, 28.03.2024 Prof. Dr. Rainer Jurowsky, Wirtschaftsprüfer |
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