Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Thieme GmbH
Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Spencker seit 17.11.2015 | Geschäftsführer |
Albrecht Dr. med. Hauff seit 26.10.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thieme GmbHStuttgartJahresabschluss zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Teilkonzern Thieme GmbH, StuttgartGeschäft und RahmenbedingungenDie Unternehmen im Teilkonzern sind im Bereich der Gesundheitskommunikation und Gesundheitsdienstleistung tätig. Daher wird die Geschäftsentwicklung in besonderem Maße durch das deutsche Gesundheitssystem beeinflusst. Wesentlich ist hier die Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese hat 2007 einen Überschuss von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Vorjahresergebnis von 1,6 Milliarden Euro wurde hierdurch noch einmal gesteigert. Die erhoffte Senkung der Krankenkassenbeiträge blieb jedoch unter den Erwartungen. So haben zu Jahresbeginn 2008 viele Kassen den Beitrag angehoben, so dass der Durchschnittsbeitrag aller Kassen um 0,6 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent gestiegen ist. Einen großen Anteil an der Konsolidierung tragen auch die Krankenhäuser. Gemäß einer Studie des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsordnung (RWI) mussten die Kliniken in 2007 bedingt durch Kostensteigerungen und gesetzliche Restriktionen (Gesundheitsreform) ein Defizit in Höhe von mindestens 1 Milliarde Euro verkraften. Gemäß einem Gutachten des RWI soll diese Finanzierungslücke in 2008 und 2009 um bis zu 2,2 Milliarden weiter zunehmen. Die zukünftige Finanzierbarkeit des Gesundheitssektors stellt daher nach wie vor eine Herausforderung dar, die die Rahmenbedingungen für das Unternehmen entscheidend prägt. Indiz hierfür ist auch, dass sich der Anzeigenmarkt für verschreibungspflichtige Arzneimittel in 2007 gegenüber 2006 deutlich rückläufig entwickelt hat. Das Werbeaufkommen in der medizinischen Fachpresse verminderte sich nach einem Rückgang von 3,3% in 2006 in 2007 um 8,1%. Über die zukünftige Finanzierbarkeit des Gesundheitssektors besteht also nach wie vor keine Klarheit. Insgesamt waren daher auch in 2007 die Marktteilnehmer durch die Reformen im Gesundheitswesen verunsichert. Trotz dieses problematischen Politik- und Branchenumfeldes gelang es den Unternehmen des Teilkonzerns, Umsatz und Ergebnis zu steigern und ihre Marktstellung zu festigen. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas Anlagevermögen geht mit 2.860 TEUR um 27 TEUR geringfügig gegenüber Vorjahr zurück. Während das Immaterielle Anlagevermögen um 65 TEUR auf 2.266 TEUR sinkt, nimmt das Sachanlagevermögen um 37 TEUR auf 594 TEUR zu. Insgesamt stehen Zugängen von 899 TEUR planmäßige Abschreibungen von 927 TEUR gegenüber. Die Vorräte nehmen von 3.776 TEUR um 110 TEUR auf 3.666 TEUR ab. Ausschlaggebende Positionen sind hierbei Verminderungen bei den Fertigerzeugnissen und - waren um 104 TEUR auf 2.174 TEUR. Verminderungen bei Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen von 32 TEUR werden durch einen Anstieg der unfertigen Erzeugnisse von 41 TEUR überkompensiert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen um 650 TEUR zu, wovon 623 TEUR auf Sonstige Vermögensgegenstände - davon 411 TEUR Kapitalertragsteuerguthaben - entfallen. Die Forderungen im Unternehmensverbund sanken um 367 TEUR auf 7.687 TEUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 394 TEUR auf 5.678 TEUR zu. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um 47 TEUR auf 89 TEUR. Das Eigenkapital wurde aufgrund der guten Ergebnissituation um 2.962 TEUR auf 12.690 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch deutlich von 48,0% auf 60,8% an. Demgegenüber nahmen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 2.343 TEUR auf 7.636 TEUR ab. Die Steuerrückstellungen minderten sich um 243 TEUR und die Sonstigen Rückstellungen nahmen um 657 TEUR ab. Dem stehen Zunahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 429 TEUR sowie Zunahmen der Rückstellungen für Personal (Anstieg um 119 TEUR) und Zunahmen aus Verbindlichkeiten mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von 152 TEUR gegenüber. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 2.088 TEUR. Die Unternehmen im Teilkonzern finanzieren sich im Wesentlichen durch Gesellschafterdarlehen, die über ein Bankenpooling mit dem Mutterkonzern realisiert werden. Der Konzernjahresüberschuss verbesserte sich im Berichtsjahr um 1.462 TEUR. Ausschlaggebend hierfür war die deutliche Umsatzausweitung um 5.649 TEUR. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um 16,8%. Dieser Umsatzzuwachs entspringt organischem Umsatzwachstum. Die Materialaufwandsquote in % von Umsatz wurde von 22,6% auf 19,5% gesenkt, die Personalaufwandsquote konnte von 24,0% auf 23,8% vermindert werden. Insgesamt hat sich die Umsatzrentabilität von 16,5% auf 17,6% erhöht. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Chancen- und RisikoberichtRisiken bestehen aufgrund der Ergebnisabhängigkeit von einzelnen Geschäftsbereichen und auf Grund der diversen Änderungen im politischen Umfeld. Die geplanten Veränderungen durch die Gesundheitspolitik werden die Grundlagen des bisherigen Geschäftes verändern. Hierauf bereiten sich die Unternehmen durch verschiedene Maßnahmen vor. Insbesondere wurde eine Offensive gestartet, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei ist es in einigen Teilbereichen gelungen, Diversifikationsprojekte mit Pilotkunden bis zur Marktreife zu entwickeln. Weitere Projekte sind im Aufbau. Größere Innovationsprojekte werden regelmäßig an die Unternehmensleitung berichtet, und es werden gemeinsam mögliche Maßnahmen der Risikobegrenzung beraten. Risiken aufgrund der wirtschaftlich konjunkturellen Entwicklung konnte sich das Unternehmen weiterhin entziehen. Die genannten Veränderungen des gesundheitspolitischen und strukturellen Umfeldes führen auch zu Chancen für die Unternehmen im Teilkonzern. Diese liegen unter anderem in einer zunehmenden Eigenbeteiligung von Gesunden und Patienten an ihren Gesundheitskosten. Hierdurch steigt die Bereitschaft des Endkunden, sich auch privat an Gesundheitsprogrammen zu beteiligen. Vielfältige Chancen ergeben sich weiter aus dem Bedarf des Gesundheitssystems nach Steuerungsinnovationen zur Verbesserung der Effizienz. Hier werden neue Produktideen und Angebote entwickelt, die den verschiedenen institutionellen Kunden konkrete Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung bieten. Weitere Chancen liegen in der Ausweitung der Kundenbasis für die bereits entwickelten Produktangebote durch eine Verstärkung der Vertriebsarbeit. PrognoseberichtFür 2008 werden aufgrund neuer Produkte steigende Erlöse erwartet. Aufgrund von investiven Anlaufverlusten wird gleichzeitig mit einem Rückgang des Jahresergebnisses gerechnet. In 2009 werden sich Umsatz und Ergebnis aller Voraussicht nach aufgrund des plangemäßen Auslaufens von Verträgen mit Großkunden und wegen einer unterschiedlichen Ertragsstruktur neuer Geschäfte rückläufig entwickeln.
Stuttgart, den 1. September 2008 Thieme GmbH Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2007Thieme GmbH, StuttgartAktiva
Teilkonzern- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007Thieme GmbH, Stuttgart
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007Teilkonzern Thieme GmbH, Stuttgart
Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 4 HGB zum 31. Dezember 2007Thieme GmbH, Stuttgart
Anhang für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007Thieme GmbH, StuttgartA. Abgrenzung des KonsolidierungskreisesIn den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Thieme GmbH, Stuttgart, sowie fünf inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen einbezogen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich im Inland bei den vollkonsolidierten Unternehmen folgende Veränderungen ergeben: Ein in 2007 gegründetes Unternehmen wurde erstmals vollkonsolidiert. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. B. KonsolidierungsgrundsätzeDem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Teilkonzernabschlusses zum 31. Dezember 2007. Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB findet Anwendung. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht dem Beginn des Geschäftsjahres 1992. Bei später erworbenen bzw. neu gegründeten Gesellschaften ist dies der Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden, soweit sie nicht stillen Reserven zugeordnet werden können, als Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben. Der Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter bemisst sich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Aus Wesentlichkeitsgründen wird auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Die Ermittlung der latenten Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge wurde bis zum Vorjahr grundsätzlich auf Basis der Gewerbeertragsteuer-und Körperschaftsteuerbelastung einschließlich Solidaritätszuschlag des Mutterunternehmens durchgeführt. Im Berichtsjahr wurde die Ermittlung der latenten Steuern systembedingt umgestellt und erfolgt nun auf Basis der individuellen Steuersätze der einbezogenen Unternehmen. Aus der Bewertungsänderung ergaben sich nur sehr geringfügige Auswirkungen auf das Konzernjahresergebnis. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital-und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben, wurden grundsätzlich erfolgsneutral der Währungsrücklage zugeordnet. Währungsunterschiede, die sich aus der Umrechnung des erwirtschafteten Ergebnisses ergeben, werden der Währungsrücklage zugeordnet. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet. C. RechnungslegungsgrundsätzeGrundsätzliches Die Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Konzernjahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss laut Bilanz umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Ausweisänderungen Im Berichtsjahr wurde der Ausweis des Eigenkapitals dahingehend geändert, dass die zuvor als erwirtschaftetes Ergebnis ausgewiesenen Positionen nun der Gliederung entsprechend § 266 HGB angepasst wurden. Das Vorjahr wurde angepasst. Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen wurden im Berichtsjahr separat in einer eigenen Position in der Bilanz ausgewiesen. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Die aktiven latenten Steuern im Vorjahr in Höhe von EUR 69.670,00 wurden gegen die Steuerrückstellungen verrechnet. Im Übrigen wurden die Grundsätze der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit beachtet. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtages unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Bestände an flüssigen Mitteln wurden zum Stichtagskurs bewertet. Die Bilanzpositionen der ausländischen Gesellschaft wurden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag, die Gewinn-und Verlustpositionen wurden im Berichtsjahr erstmals mit dem Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Sich dabei ergebende Umrechnungsdifferenzen in Höhe von EUR -412,46 wurden in die Währungsrücklage eingestellt. Die Umrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals erfolgt zu historischen Kursen. Die sich aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag ergebenden Differenzbeträge werden erfolgsneutral in die Währungsrücklage eingestellt. Die Umrechnung der nicht konsolidierungspflichtigen Rücklagen und Ergebnisvorträge erfolgt ab 2007 ebenfalls mit den historischen Kursen. Einstellungen in die Gewinnrücklagen und den Ergebnisvortrag aus den Jahren vor 2006 erfolgen vereinfachend mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2006. Aus der historischen Umstellung der Gewinnrücklagen und des Ergebnisvortrags ergaben sich Umrechnungsdifferenzen von EUR -87.935,69, die erfolgsneutral in die Währungsrücklage eingestellt wurden. Teilkonzernbilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände, Geschäfts- und Firmenwert und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz HGB bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die beweglichen Sachanlagen werden im Inland über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode abgeschrieben. In Anwendungsfällen der degressiven Methode wird von der Möglichkeit des Übergangs zur linearen Abschreibung Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang der geringwertigen Anlagegüter wird im Jahr des Zugangs unterstellt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird teilweise zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu den niedrigeren Stichtagspreisen vorgenommen. Hierbei werden pauschal 3 % für Lieferantenskonti abgezogen. Von den so ermittelten Nettoeinstandspreisen werden pauschal 5 % für Materialspitzen, Beschädigungen und Boni abgesetzt. Teilweise erfolgte die Bewertung zu Anschaffungskosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die in Vorbereitung befindlichen Bücher und Zeitschriften werden grundsätzlich mit den bisher aufgelaufenen Herstellungskosten lt. Kostenträgerrechnung angesetzt. Bücher, mit deren Erscheinen sehr wahrscheinlich nicht zu rechnen ist, werden zu 100 % wertberichtigt. Bei zweifelhaftem Erscheinen einzelner Buchtitel werden Abschläge von 30 % vorgenommen. Bei den fertigen Erzeugnissen und den Rohbogen werden die auf Lager liegenden fertigen Bücher grundsätzlich mit den jeweiligen Herstellungskosten lt. Kostenträgerrechnung sowie einem Zuschlag für aktivierungspflichtige Gemeinkosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Altersaufbau und Gängigkeit der Bestände wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % gebildet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Regel wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von 1 % bzw. 1,68 % (i. V. 1,78 %) des Nettoforderungsbestandes gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen entsprechen den versicherungsmathematisch auf der Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von 6 % ermittelten Teilwerten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit den voraussichtlich anfallenden Beträgen bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Zur Anpassung an das interne Berichtswesen der einbezogenen Gesellschaften werden die Lieferantenskonti von EUR 145.086,42 (i. V. TEUR 141) nicht beim Materialaufwand gekürzt, sondern bei den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen. D. Erläuterungen zur Teilkonzernbilanz und Teilkonzern-Gewinn- und -VerlustrechnungI. Teilkonzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Teilkonzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.686.675,49 (i. V. 8.054) enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen im Teilkonzern ist ein Betrag in Höhe von EUR 98.110,11 ausgewiesen, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um noch nicht abziehbare Vorsteuer. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt DM 50.000,00. 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Betrag in Höhe von EUR 368.972,86 mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch gesamtschuldnerische Mithaftung verschiedener zur Thieme-Gruppe gehörender Unternehmen besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 31.248,45 (i. V. TEUR 5) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.253.823,16 (i. V. TEUR 384) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe von EUR 821.122,37 (i. V. TEUR 669) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und mit EUR 46.122,37 (i. V. TEUR 19) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 922 enthalten. Sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 53 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 ausgewiesen. Es handelt sich um Steuererstattungen bzw. -nachzahlungen für Vorjahre. 3. Aufwendungen für Altersversorgung Aufwendungen für Altersversorgung sind in der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" in Höhe von EUR 19.290,55 (i. V. TEUR 20) enthalten. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Position enthält Lieferantenskonti in Höhe von EUR 145.086,62 (i. V. TEUR 141). 5. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 327.648,46 (i. V. TEUR 193) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 24.576,71 (i. V. TEUR 55) verbundene Unternehmen. 6. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis Die Position enthält die anteiligen Jahresüberschüsse von vollkonsolidierten Unternehmen. E. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Die gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Teilkonzernanhangs. 2. Offenlegungserleichterungen Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch genommen:
3. Personal Im Teilkonzern waren im Jahresdurchschnitt 185 Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 8.286. Die Mietverpflichtungen entfallen mit TEUR 8.286 auf verbundene Unternehmen. 5. Organ des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
Stuttgart, 1. September 2008 Thieme GmbH Geschäftsführung Dr. Albrecht Hauff Dr. Wolfgang Knüppe Dr. Thomas Scherb Kapitalflussrechnung für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007Thieme GmbH, Stuttgart
Eigenkapitalspiegel für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007Thieme GmbH, Stuttgart
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Thieme GmbH, Stuttgart: Wir haben den von der Thieme GmbH, Stuttgart, aufgestellten Teilkonzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Teilkonzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Teilkonzernabschluss und Teilkonzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters des Teilkonzerns. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Teilkonzernabschluss und den Teilkonzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung des Teilkonzernabschlusses nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Teilkonzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Teilkonzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Teilkonzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Teilkonzernabschluss und Teilkonzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Teilkonzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Teilkonzerns. Der Teilkonzern-Lagebericht steht in Einklang mit dem Teilkonzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Teilkonzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 2. September 2008 Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Hans-Dieter Harm, Wirtschaftsprüfer Ralf Körber, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Teilkonzernabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde von der Gesellschafterversammlung am 1. Oktober 2008 gebilligt. |
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