Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 15454
Eingetragen
14.9.1992
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenEinzelhandel mit Büchern
Gegenstand
Verlagsgeschäfte jeder Art.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Spencker
seit 17.11.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Georg Thieme Verlag KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thieme GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31.12.2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Teilkonzern Thieme GmbH, Stuttgart

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Unternehmen im Teilkonzern sind im Bereich der Gesundheitskommunikation und Gesundheitsdienstleistung tätig. Daher wird die Geschäftsentwicklung in besonderem Maße durch das deutsche Gesundheitssystem beeinflusst.

Wesentlich ist hier die Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese hat 2007 einen Überschuss von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Vorjahresergebnis von 1,6 Milliarden Euro wurde hierdurch noch einmal gesteigert. Die erhoffte Senkung der Krankenkassenbeiträge blieb jedoch unter den Erwartungen. So haben zu Jahresbeginn 2008 viele Kassen den Beitrag angehoben, so dass der Durchschnittsbeitrag aller Kassen um 0,6 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent gestiegen ist. Einen großen Anteil an der Konsolidierung tragen auch die Krankenhäuser. Gemäß einer Studie des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsordnung (RWI) mussten die Kliniken in 2007 bedingt durch Kostensteigerungen und gesetzliche Restriktionen (Gesundheitsreform) ein Defizit in Höhe von mindestens 1 Milliarde Euro verkraften. Gemäß einem Gutachten des RWI soll diese Finanzierungslücke in 2008 und 2009 um bis zu 2,2 Milliarden weiter zunehmen. Die zukünftige Finanzierbarkeit des Gesundheitssektors stellt daher nach wie vor eine Herausforderung dar, die die Rahmenbedingungen für das Unternehmen entscheidend prägt.

Indiz hierfür ist auch, dass sich der Anzeigenmarkt für verschreibungspflichtige Arzneimittel in 2007 gegenüber 2006 deutlich rückläufig entwickelt hat. Das Werbeaufkommen in der medizinischen Fachpresse verminderte sich nach einem Rückgang von 3,3% in 2006 in 2007 um 8,1%.

Über die zukünftige Finanzierbarkeit des Gesundheitssektors besteht also nach wie vor keine Klarheit. Insgesamt waren daher auch in 2007 die Marktteilnehmer durch die Reformen im Gesundheitswesen verunsichert.

Trotz dieses problematischen Politik- und Branchenumfeldes gelang es den Unternehmen des Teilkonzerns, Umsatz und Ergebnis zu steigern und ihre Marktstellung zu festigen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Anlagevermögen geht mit 2.860 TEUR um 27 TEUR geringfügig gegenüber Vorjahr zurück. Während das Immaterielle Anlagevermögen um 65 TEUR auf 2.266 TEUR sinkt, nimmt das Sachanlagevermögen um 37 TEUR auf 594 TEUR zu. Insgesamt stehen Zugängen von 899 TEUR planmäßige Abschreibungen von 927 TEUR gegenüber.

Die Vorräte nehmen von 3.776 TEUR um 110 TEUR auf 3.666 TEUR ab. Ausschlaggebende Positionen sind hierbei Verminderungen bei den Fertigerzeugnissen und - waren um 104 TEUR auf 2.174 TEUR. Verminderungen bei Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen von 32 TEUR werden durch einen Anstieg der unfertigen Erzeugnisse von 41 TEUR überkompensiert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen um 650 TEUR zu, wovon 623 TEUR auf Sonstige Vermögensgegenstände - davon 411 TEUR Kapitalertragsteuerguthaben - entfallen. Die Forderungen im Unternehmensverbund sanken um 367 TEUR auf 7.687 TEUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 394 TEUR auf 5.678 TEUR zu. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um 47 TEUR auf 89 TEUR.

Das Eigenkapital wurde aufgrund der guten Ergebnissituation um 2.962 TEUR auf 12.690 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch deutlich von 48,0% auf 60,8% an. Demgegenüber nahmen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 2.343 TEUR auf 7.636 TEUR ab.

Die Steuerrückstellungen minderten sich um 243 TEUR und die Sonstigen Rückstellungen nahmen um 657 TEUR ab. Dem stehen Zunahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 429 TEUR sowie Zunahmen der Rückstellungen für Personal (Anstieg um 119 TEUR) und Zunahmen aus Verbindlichkeiten mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von 152 TEUR gegenüber. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 2.088 TEUR.

Die Unternehmen im Teilkonzern finanzieren sich im Wesentlichen durch Gesellschafterdarlehen, die über ein Bankenpooling mit dem Mutterkonzern realisiert werden.

Der Konzernjahresüberschuss verbesserte sich im Berichtsjahr um 1.462 TEUR. Ausschlaggebend hierfür war die deutliche Umsatzausweitung um 5.649 TEUR. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um 16,8%. Dieser Umsatzzuwachs entspringt organischem Umsatzwachstum. Die Materialaufwandsquote in % von Umsatz wurde von 22,6% auf 19,5% gesenkt, die Personalaufwandsquote konnte von 24,0% auf 23,8% vermindert werden. Insgesamt hat sich die Umsatzrentabilität von 16,5% auf 17,6% erhöht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Chancen- und Risikobericht

Risiken bestehen aufgrund der Ergebnisabhängigkeit von einzelnen Geschäftsbereichen und auf Grund der diversen Änderungen im politischen Umfeld. Die geplanten Veränderungen durch die Gesundheitspolitik werden die Grundlagen des bisherigen Geschäftes verändern.

Hierauf bereiten sich die Unternehmen durch verschiedene Maßnahmen vor. Insbesondere wurde eine Offensive gestartet, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei ist es in einigen Teilbereichen gelungen, Diversifikationsprojekte mit Pilotkunden bis zur Marktreife zu entwickeln. Weitere Projekte sind im Aufbau. Größere Innovationsprojekte werden regelmäßig an die Unternehmensleitung berichtet, und es werden gemeinsam mögliche Maßnahmen der Risikobegrenzung beraten. Risiken aufgrund der wirtschaftlich konjunkturellen Entwicklung konnte sich das Unternehmen weiterhin entziehen.

Die genannten Veränderungen des gesundheitspolitischen und strukturellen Umfeldes führen auch zu Chancen für die Unternehmen im Teilkonzern. Diese liegen unter anderem in einer zunehmenden Eigenbeteiligung von Gesunden und Patienten an ihren Gesundheitskosten. Hierdurch steigt die Bereitschaft des Endkunden, sich auch privat an Gesundheitsprogrammen zu beteiligen. Vielfältige Chancen ergeben sich weiter aus dem Bedarf des Gesundheitssystems nach Steuerungsinnovationen zur Verbesserung der Effizienz. Hier werden neue Produktideen und Angebote entwickelt, die den verschiedenen institutionellen Kunden konkrete Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung bieten.

Weitere Chancen liegen in der Ausweitung der Kundenbasis für die bereits entwickelten Produktangebote durch eine Verstärkung der Vertriebsarbeit.

Prognosebericht

Für 2008 werden aufgrund neuer Produkte steigende Erlöse erwartet. Aufgrund von investiven Anlaufverlusten wird gleichzeitig mit einem Rückgang des Jahresergebnisses gerechnet. In 2009 werden sich Umsatz und Ergebnis aller Voraussicht nach aufgrund des plangemäßen Auslaufens von Verträgen mit Großkunden und wegen einer unterschiedlichen Ertragsstruktur neuer Geschäfte rückläufig entwickeln.

 

Stuttgart, den 1. September 2008

Thieme GmbH

Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

Aktiva

  EUR Stand am 31.12.2007
EUR
Stand am 31.12.2006
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.759.291,05   1.745
2. Geschäfts- oder Firmenwert 507.051,24   586
    2.266.342,29 2.331
II. Sachanlagen      
Betriebs- und Geschäftsausstattung   594.154,64 557
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 873.763,42   906
2. Unfertige Erzeugnisse 369.438,09   328
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.174.098,84   2.278
4. Geleistete Anzahlungen 248.596,15   264
    3.665.896,50 3.776
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.678.438,63   5.284
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.686.709,05   8.054
3. Sonstige Vermögensgegenstände 830.651,22   208
    14.195.798,90 13.546
III. Flüssige Mittel   88.638,28 42
C. Rechnungsabgrenzungsposten   10.002,94 4
D. Latente Steuern   62.357,12 0
    20.883.190,67 20.256

Passiva

     
  EUR Stand am 31.12.2007
EUR
Stand am 31.12.2006
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59   26
II. Kapitalrücklage 3.229.000,00   3.229
III. Gewinnrücklagen 11.461,34   11
IV. Währungsrücklage -93.866,32   -3
V. Ergebnisvortrag 3.030.432,87   1.709
VI. Konzernjahresüberschuss 3.913.199,36   2.672
IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 2.574.637,13   2.084
    12.690.428,97 9.728
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen 187.718,00   180
2. Steuerrückstellungen 438.547,00   682
3. Sonstige Rückstellungen 2.334.576,18   2.992
    2.960.841,18 3.854
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.345,31   8
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21.480,00   25
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.344.365,63   915
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.285.227,06   4.373
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 821.122,37   669
6. Sonstige Verbindlichkeiten 710.821,96   626
    5.1 90.362,33 6.616
D. Rechnungsabgrenzungsposten   41.558,19 58
    20.883.190,67 20.256

Teilkonzern- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

  2007 2006
  EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse   39.275.781,13   33.627
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -62.138,37   -707
3. Sonstige betriebliche Erträge   974.582,10   323
    40.188.224,86   33.243
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 871 .829,82   930  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.782.670,20 7.654.500,02 6.663 7.593
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 8.115.063,26   6.776  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.363.799,92 9.478.863,18 1.159 7.935
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   926.922,09   768
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   12.279.073,73   8.773
    9.848.865,84   8.174
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 475.657,90   333  
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.403,33 439.254,57 72 261
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   10.288.120,41   8.435
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.377.022,38   2.990  
12. Sonstige Steuern 8.756,17 3.385.778,55 5 2.995
13. Konzernjahresüberschuss   6.902.341,86   5.440
14. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis   -2.989.142,50   -2.768
15. Konzernjahresüberschuss lt. Bilanz   3.913.199,36   2.672

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Teilkonzern Thieme GmbH, Stuttgart

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand am
1.1.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.103.767,52 400.905,86 0,00 3.504.673,38
2. Geschäfts-oder Firmenwert 1.608.228,84 0,00 0,00 1.608.228,84
  4.711.996,36 400.905,86 0,00 5.112.902,22
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.280.148,39 498.572,96 183.868,93 1.594.852,42
  1.280.148,39 498.572,96 183.868,93 1.594.852,42
  5.992.144,75 899.478,82 183.868,93 6.707.754,64
  Kumulierte Abschreibungen
  Stand am
1.1.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.358.837,52 386.544,81 0,00 1.745.382,33
2. Geschäfts-oder Firmenwert 1.022.132,64 79.044,96 0,00 1.101.177,60
  2.380.970,16 465.589,77 0,00 2.846.559,93
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 723.234,39 461.332,32 183.868,93 1.000.697,78
  723.234,39 461.332,32 183.868,93 1.000.697,78
  3.104.204,55 926.922,09 286.592,26 3.847.257,71
  Buchwerte
  Stand am
31.12.2007
EUR
Stand am
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.759.291,05 1.744.930,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 507.051,24 586.096,20
  2.266.342,29 2.331.026,20
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 594.154,64 556.914,00
  594.154,64 556.914,00
  2.860.496,93 2.887.940,20

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 4 HGB zum 31. Dezember 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

Nr. Name Beteiligungsquote
%
gehalten von
Nr.
  Verbundene Unternehmen, die in den Teilkonzernabschluss einbezogen sind    
1 Thieme GmbH, Stuttgart    
2 MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG, Stuttgart 0 1
3 AnyCare GmbH, Stuttgart 75 1
4 Chapman & Hall GmbH, Stuttgart 75 1
5 PreMed Holding AG, Luzern/Schweiz 100 1
6 Baden-Badener Fortbildungstage GmbH, Stuttgart 100 2
7 ActiCare GmbH, Stuttgart 100 3

Anhang für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

A. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Thieme GmbH, Stuttgart, sowie fünf inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen einbezogen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich im Inland bei den vollkonsolidierten Unternehmen folgende Veränderungen ergeben: Ein in 2007 gegründetes Unternehmen wurde erstmals vollkonsolidiert.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs.

B. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Teilkonzernabschlusses zum 31. Dezember 2007.

Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB findet Anwendung.

Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht dem Beginn des Geschäftsjahres 1992. Bei später erworbenen bzw. neu gegründeten Gesellschaften ist dies der Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt.

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden, soweit sie nicht stillen Reserven zugeordnet werden können, als Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben.

Der Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter bemisst sich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet.

Aus Wesentlichkeitsgründen wird auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet.

Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert.

Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

Die Ermittlung der latenten Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge wurde bis zum Vorjahr grundsätzlich auf Basis der Gewerbeertragsteuer-und Körperschaftsteuerbelastung einschließlich Solidaritätszuschlag des Mutterunternehmens durchgeführt. Im Berichtsjahr wurde die Ermittlung der latenten Steuern systembedingt umgestellt und erfolgt nun auf Basis der individuellen Steuersätze der einbezogenen Unternehmen. Aus der Bewertungsänderung ergaben sich nur sehr geringfügige Auswirkungen auf das Konzernjahresergebnis.

Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital-und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben, wurden grundsätzlich erfolgsneutral der Währungsrücklage zugeordnet. Währungsunterschiede, die sich aus der Umrechnung des erwirtschafteten Ergebnisses ergeben, werden der Währungsrücklage zugeordnet.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet.

C. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundsätzliches

Die Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Der Konzernjahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss laut Bilanz umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist.

Ausweisänderungen

Im Berichtsjahr wurde der Ausweis des Eigenkapitals dahingehend geändert, dass die zuvor als erwirtschaftetes Ergebnis ausgewiesenen Positionen nun der Gliederung entsprechend § 266 HGB angepasst wurden. Das Vorjahr wurde angepasst.

Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen wurden im Berichtsjahr separat in einer eigenen Position in der Bilanz ausgewiesen. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Die aktiven latenten Steuern im Vorjahr in Höhe von EUR 69.670,00 wurden gegen die Steuerrückstellungen verrechnet.

Im Übrigen wurden die Grundsätze der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit beachtet.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtages unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Bestände an flüssigen Mitteln wurden zum Stichtagskurs bewertet.

Die Bilanzpositionen der ausländischen Gesellschaft wurden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag, die Gewinn-und Verlustpositionen wurden im Berichtsjahr erstmals mit dem Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Sich dabei ergebende Umrechnungsdifferenzen in Höhe von EUR -412,46 wurden in die Währungsrücklage eingestellt.

Die Umrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals erfolgt zu historischen Kursen. Die sich aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag ergebenden Differenzbeträge werden erfolgsneutral in die Währungsrücklage eingestellt.

Die Umrechnung der nicht konsolidierungspflichtigen Rücklagen und Ergebnisvorträge erfolgt ab 2007 ebenfalls mit den historischen Kursen. Einstellungen in die Gewinnrücklagen und den Ergebnisvortrag aus den Jahren vor 2006 erfolgen vereinfachend mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2006. Aus der historischen Umstellung der Gewinnrücklagen und des Ergebnisvortrags ergaben sich Umrechnungsdifferenzen von EUR -87.935,69, die erfolgsneutral in die Währungsrücklage eingestellt wurden.

Teilkonzernbilanz

Die immateriellen Vermögensgegenstände, Geschäfts- und Firmenwert und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz HGB bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die beweglichen Sachanlagen werden im Inland über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode abgeschrieben. In Anwendungsfällen der degressiven Methode wird von der Möglichkeit des Übergangs zur linearen Abschreibung Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang der geringwertigen Anlagegüter wird im Jahr des Zugangs unterstellt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird teilweise zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu den niedrigeren Stichtagspreisen vorgenommen. Hierbei werden pauschal 3 % für Lieferantenskonti abgezogen. Von den so ermittelten Nettoeinstandspreisen werden pauschal 5 % für Materialspitzen, Beschädigungen und Boni abgesetzt. Teilweise erfolgte die Bewertung zu Anschaffungskosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die in Vorbereitung befindlichen Bücher und Zeitschriften werden grundsätzlich mit den bisher aufgelaufenen Herstellungskosten lt. Kostenträgerrechnung angesetzt. Bücher, mit deren Erscheinen sehr wahrscheinlich nicht zu rechnen ist, werden zu 100 % wertberichtigt. Bei zweifelhaftem Erscheinen einzelner Buchtitel werden Abschläge von 30 % vorgenommen.

Bei den fertigen Erzeugnissen und den Rohbogen werden die auf Lager liegenden fertigen Bücher grundsätzlich mit den jeweiligen Herstellungskosten lt. Kostenträgerrechnung sowie einem Zuschlag für aktivierungspflichtige Gemeinkosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Altersaufbau und Gängigkeit der Bestände wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % gebildet.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Regel wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von 1 % bzw. 1,68 % (i. V. 1,78 %) des Nettoforderungsbestandes gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen entsprechen den versicherungsmathematisch auf der Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von 6 % ermittelten Teilwerten.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit den voraussichtlich anfallenden Beträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Zur Anpassung an das interne Berichtswesen der einbezogenen Gesellschaften werden die Lieferantenskonti von EUR 145.086,42 (i. V. TEUR 141) nicht beim Materialaufwand gekürzt, sondern bei den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Teilkonzernbilanz und Teilkonzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

I. Teilkonzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Teilkonzernanhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.686.675,49 (i. V. 8.054) enthalten.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen im Teilkonzern ist ein Betrag in Höhe von EUR 98.110,11 ausgewiesen, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um noch nicht abziehbare Vorsteuer.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt DM 50.000,00.

5. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Betrag in Höhe von EUR 368.972,86 mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch gesamtschuldnerische Mithaftung verschiedener zur Thieme-Gruppe gehörender Unternehmen besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 31.248,45 (i. V. TEUR 5) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.253.823,16 (i. V. TEUR 384) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe von EUR 821.122,37 (i. V. TEUR 669) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und mit EUR 46.122,37 (i. V. TEUR 19) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 615.226,53 572
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 8
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 95.595,43 46
  710.821,96 626

II. Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

Produktbezogene Erlöse TEUR 36.879
Übrige Erlöse 2.437
Erlösschmälerungen -40
  TEUR 39.276

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 922 enthalten. Sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 53 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 ausgewiesen. Es handelt sich um Steuererstattungen bzw. -nachzahlungen für Vorjahre.

3. Aufwendungen für Altersversorgung

Aufwendungen für Altersversorgung sind in der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" in Höhe von EUR 19.290,55 (i. V. TEUR 20) enthalten.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Position enthält Lieferantenskonti in Höhe von EUR 145.086,62 (i. V. TEUR 141).

5. Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 327.648,46 (i. V. TEUR 193) verbundene Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 24.576,71 (i. V. TEUR 55) verbundene Unternehmen.

6. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis

Die Position enthält die anteiligen Jahresüberschüsse von vollkonsolidierten Unternehmen.

E. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Teilkonzernanhangs.

2. Offenlegungserleichterungen

Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch genommen:

 

AnyCare GmbH, Stuttgart

 

MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG, Stuttgart

 

Baden-Badener Fortbildungstage GmbH, Stuttgart

 

Chapman & Hall GmbH, Stuttgart

 

ActiCare GmbH, Stuttgart

3. Personal

Im Teilkonzern waren im Jahresdurchschnitt 185 Arbeitnehmer beschäftigt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 8.286. Die Mietverpflichtungen entfallen mit TEUR 8.286 auf verbundene Unternehmen.

5. Organ des Mutterunternehmens

Geschäftsführer sind:

 

Dr. Albrecht Hauff, (Gesamtgeschäftsführung) Stuttgart

 

Dr. Wolfgang Knüppe, (Gesamtgeschäftsführung) Stuttgart

 

Dr. Thomas Scherb, (Gesamtgeschäftsführung) Tamm

 

Stuttgart, 1. September 2008

Thieme GmbH

Geschäftsführung

Dr. Albrecht Hauff

Dr. Wolfgang Knüppe

Dr. Thomas Scherb

Kapitalflussrechnung für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

  2007
TEUR
2006
TEUR
Konzernjahresergebnis vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter 6.902 5.440
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 927 768
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.789 -236
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 956 157
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 2
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -762 -1.689
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte 110 307
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva 118 -841
+/- Veränderung Rechnungsabgrenzungsposten -84 -21
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 6.378 3.887
+ Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 3
- Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -900 -573
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -900 -570
+/- Veränderung der Forderungen aus Kontenpooling 53 -463
+ Einzahlungen aus Kapitalzuführung (Kapitalerhöhung, Verkauf eigener Anteile usw.) 0 0
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) -2.125 -1.320
+/- Einzahlungen/Auszahlungen Gesellschafterdarlehen -3.267 -1.718
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen des Eigenkapitals -91 204
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5.430 -3.297
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 48 20
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 34 14
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 82 34
Finanzmittelfonds    
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten -7 -8
Flüssige Mittel 89 42
  82 34

Eigenkapitalspiegel für den Teilkonzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007

Thieme GmbH, Stuttgart

  Mutterunternehmen
  Gezeichnetes Kapital
TEUR
Kapital-
rücklage
TEUR
Erwirtschaftetes Konzern-
eigenkapital
TEUR
Ausgleichsposten aus der Fremdwährungs-
umrechnung
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Minderheits-
gesellschafter Eigenkapital
TEUR
Konzern-
eigenkapital
TEUR
Stand am 31. Dezember 2005 26 3.229 2.525 -34 5.746 1.432 7.178
Übrige Veränderungen 0 0 -135 31 -104 308 204
Konzernjahresüberschuss 0 0 2.672 0 2.672 2.768 5.440
Gezahlte Dividenden/
Ergebnisverwendung
0 0 -670 0 -670 -2.424 -3.094
Stand am 31. Dezember 2006 26 3.229 4.392 -3 7.644 2.084 9.728
Übrige Veränderungen 0 0 -1 -91 -92 0 -92
Konzernjahresüberschuss 0 0 3.913 0 3.913 2.989 6.902
Gezahlte Dividenden/
Ergebnisverwendung
0 0 -1.350 0 -1.350 -2.498 -3.848
Stand am 31. Dezember 2007 26 3.229 6.954 -94 10.115 2.575 12.690

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Thieme GmbH, Stuttgart:

Wir haben den von der Thieme GmbH, Stuttgart, aufgestellten Teilkonzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Teilkonzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Teilkonzernabschluss und Teilkonzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters des Teilkonzerns. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Teilkonzernabschluss und den Teilkonzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung des Teilkonzernabschlusses nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Teilkonzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Teilkonzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Teilkonzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Teilkonzernabschluss und Teilkonzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Teilkonzernabschlusses und des Teilkonzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Teilkonzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Teilkonzerns. Der Teilkonzern-Lagebericht steht in Einklang mit dem Teilkonzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Teilkonzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 2. September 2008

Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hans-Dieter Harm, Wirtschaftsprüfer

Ralf Körber, Wirtschaftsprüfer

Zusätzliche Angaben

Der Teilkonzernabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde von der Gesellschafterversammlung am 1. Oktober 2008 gebilligt.

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