Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 18655
Vorher
Netzwerk PR Produktion GmbHnetzwerk P Produktion GmbHnetzwerk P GmbH
Eingetragen
13.8.1997
Branche
Verlegen von ZeitschriftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Beratung, Produktionsabwicklung, Prozess-Steuerung und Distribution verschiedenster Dialog- und Handelsmarketing-Materialien für Anwender und Werbeagenturen. Weiterhin die Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Distribution aller relevanten digitalen Daten, die im Zusammenhang mit dem vorstehend genannnten Unternehmenszweck stehen.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Dankesreiter
seit 17.10.2005
Geschäftsführer
Frank Rayker
seit 17.10.2005
Geschäftsführer
Claudia Berkenhoff
seit 17.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Peter Dankesreiter
70567 Stuttgart
75.000 €
37.50%

Konzern- und Jahresabschlüsse

netzwerk P GmbH (vormals: netzwerk P Produktion GmbH)

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die netzwerk P GmbH ist heute mit 125 festen Mitarbeitern deutschlandweit einer der größten unabhängigen Dienstleister für Medienproduktion und Projektmanagement - mit Standorten in Stuttgart und Berlin. Wir helfen Unternehmen und Konzernen, mit den Schwerpunkten Analyse - Beratung - Lösung die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und ihre Kommunikation auf Zukunft zu programmieren. Im Fokus stehen für uns immer die tatsächlichen Anforderungen der Endkunden.

In einem klar strukturierten Prozess geben wir unseren Kunden Handlungsempfehlungen, die individuell auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sind. Die präzise Bewertung und Feinjustierung aller Projektabhängigkeiten sind essenzieller Bestandteil jedes Gesamtprojektes. Zusammengefasst erarbeitet die netzwerk P GmbH durch eine individuelle Beratung und anschließende Analyse auf den Kunden optimal abgestimmte Lösungskonzepte.

In 2017 haben wir den ersten Schritt des Umbaus, weg von einer Produktionsagentur und hin zu einer Wissensagentur erfolgreich abgeschlossen.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2017 um preisbereinigt 2,2 % in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld solide gewachsen, nach einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,9 % im vorangegangenen Jahr. Die Entwicklung wurde rechnerisch von der Binnennachfrage getragen. Vor allem die staatlichen und privaten Konsumausgaben, aber auch die Bauinvestitionen legten kräftig zu. Auch der Arbeitsmarkt entwickelte sich erfreulich und der Ausblick bleibt positiv. Die Erwerbstätigkeit nahm in 2017 saisonbereinigt weiter um 1,5 % zu.

Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft ist nach wie vor in einer schwierigen Ertragslage. Steigende Kosten für wichtige Vorleistungsgüter und anhaltend starker Wettbewerb erlaubten es den Unternehmen 2017 kaum, Kosten in gleicher Höhe an ihre Kunden weiterzugeben. Zugleich nahmen ihre Umsätze leicht zu und ihre Gewinne lagen auf dem Vorjahresniveau - beides Anzeichen einer sich gegenüber den Vorjahren stabilisierenden Geschäftslage. Die Branche rechnet in 2018 mit einer weiteren Verschärfung der Preissituation bei wichtigen Vorleistungsgütern wie z.B. Druckpapier. Schon 2017 stiegen die Transport- und Logistikkosten deutlich, die Preise für das Druckpapier sogar stark an. Den erwarteten Kostensteigerungen stehen 2018 nur moderate Verkaufspreissteigerungen gegenüber.

Trotz dieser Geschäftsrisiken sind die Druck- und Medienunternehmen zuversichtlich, sich im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten zu können. In ergänzenden Dienstleistungen rund um das Druckprodukt erkennen mehr als drei Viertel der Unternehmen Geschäftschancen.

Die Entwicklung in vielen Bereichen weg von Print und hin zu Onlineprodukten ist auch für die netzwerk P GmbH spürbar. Reine Printprojekte haben im Laufe 2017 wiederholt leicht abgenommen. Positiv ist hier die Unabhängigkeit des Unternehmens von Auflagenhöhe und Ausgabemedium. Eine unserer technischen Kernkompetenzen Contentaufbereitung ist weiterhin stabil ausgelastet. Weiterhin nahm die Anzahl von Projekten in den Bereichen webbasierte Anwendung, POS-Auftritt (analog und digital) und Werbemittel weiter zu.

II.2 Geschäftsverlauf und Lage

Durch den Einsatz des ERP-Systems im vierten Jahr zeigen sich neben dem Thema Transparenz auch bei Projektverwaltung und Steuerung weitere Effizienzsteigerungen. Die anhaltende positive Marktsituation führte zusätzlich zum Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % auf TEUR 32.757.

II.2.a Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
in TEUR in TEUR in TEUR in %
Gesamtleistung 32.894 31.117 1.777 5,71
Betriebsergebnis (EBIT) 867 1.930 -1.063 -55,08
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -398 -554 156 -28,16
Jahresüberschuss 402 929 -527 -56,73

Unter Einbeziehung der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhte sich die Gesamtleistung um TEUR 1.777 auf TEUR 32.894. Der weiterhin hohe Fremdkostenanteil am Gesamtumsatz erhöhte sich um 13,00 % gegenüber 2016.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 402 (Vorjahr: TEUR 929) ab.

II.2.b Finanzlage

Die Finanzlage der netzwerk P GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aus derzeitiger Sicht ist sichergestellt, dass auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gesichert.

Der Finanzierungsbedarf wird durch die Zahlungsmittelüberschüsse aufgrund des Inhouse-Factoring sowie kurzfristige Fremdmittel gewährleistet. Um Zinsrisiken aufgrund des variablen Zinssatzes abzusichern, werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

II.2.c Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
in TEUR in TEUR in TEUR in %
AKTIVA        
Anlagevermögen 1.067 1.101 -34 -3,09
kurzfristige Vermögenswerte 2.486 2.810 -324 -11,53
liquide Mittel 23 9 14 155,55
PASSIVA        
Eigenkapital 1.138 1.686 -548 -32,51
langfristige Verbindlichkeiten 178 122 56 45,91
BILANZSUMME 3.672 4.022 -350 -8,71

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 34 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 121 und in Sachanlagen in Höhe von TEUR 126, Abschreibungen in Höhe von TEUR 279 entgegen.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich am Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 1.138. Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,00 % (Vorjahr: 41,93 %).

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 73 erhöht. In den langfristigen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen für Pensionen enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um TEUR 376 auf TEUR 1.104 erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind im selben Zeitraum um TEUR 14 auf TEUR 23 gestiegen.

Die Bilanzsumme der netzwerk P GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.672 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.022) um 8,71 % verringert.

II.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung wird monatlich eine vorläufige Ergebnisrechnung erstellt. Die Berechnung wird permanent aktualisiert. Auf Basis dieser Ergebnisberechnung werden die Umsatzrendite und Cash-Flow-Kennzahlen entwickelt.

Aus dem Verhältnis von EBIT zu den Umsatzerlösen wird die Umsatzrendite ermittelt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich aus der Summe des Jahresergebnisses, den Abschreibungen, dem Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie der Veränderungen der Aktiva und Passiva.

Die Umsatzrendite beträgt 1,2 % (Vorjahr 3,0 %). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 459 auf TEUR 1.138 vermindert.

II.4 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist weiter positiv. Die rückläufige Ergebnisentwicklung ist aufgrund der getätigten Investitionen nachvollziehbar.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Forderungen können durch das Inhouse-Factoring zeitnah vereinnahmt werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Seit Mitte 2015 erarbeitet der Führungskreis die Ausrichtung der Zukunft von netzwerk P. Veränderte Prozesse unter dem Stichwort "Digitalisierung" wirken sich mehr und mehr auf aktuelle Projekte unserer Kunden aus. In 2017 haben wir den ersten Schritt des Umbaus, weg von einer Produktionsagentur und hin zu einer Wissensagentur erfolgreich abgeschlossen. 2018 werden wir diesen Weg des Umbaus der internen Organisation weiter fortsetzen. Vor allem der Bereich Personalentwicklung wird in 2018 und den Folgejahren einen immer größeren Stellenwert im Gesamtunternehmen einnehmen. Die Mitarbeiter auf dem Weg in die Zukunft mitzunehmen hat höchste Priorität. Unter dem Stichwort "Lebenslanges Lernen" werden aktuell verschiedene Konzepte erarbeitet.

Die Effekte der landesweiten Konjunktur und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben immer auch Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der netzwerk P GmbH. Aktuell rechnen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute für 2018 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 % .

Aus jetziger Sicht erscheint daher folgende Prognose für netzwerk P GmbH für 2018 als realistisch:

Die Bestandskunden werden ihre Marketing-Budgets weiter gezielt und effizient einsetzen. Umsatzzuwächse sind somit nur über den Ausbau von vorhandenen Geschäftsfeldern oder über die Neukundengewinnung möglich. Im Bereich Neukundengewinnung konnte Ende 2017 ein weiterer namhafter Hidden Champion Kunde gewonnen werden. Der Aufbau der Zusammenarbeit wird sich im Ergebnis 2018 widerspiegeln. Generell werden die Aktivitäten im Neukundengeschäft 2018 weiter ausgebaut. Die zielgerichtete Kundenansprache und unser neues Verständnis von Beratung, Analyse und Lösung zeigen erste Erfolge. Das Ziel ist es, gemeinsam die vorhandene Beratungskompetenz in allen Bereichen der Marketingkommunikation gegenüber unseren Kunden zu festigen. netzwerk P möchte in Zukunft als Gesamtberater von Lösungen und nicht als reiner Berater bei der Produktion von Kommunikationsmaterial bei allen Kunden positioniert sein. Dafür werden Mitarbeiter fachliche Weiterbildungsangebote mit Themenschwerpunkten digitale Lösungen, Datenanalyse und Data Science absolvieren. Weiterhin wird netzwerk P GmbH die unternehmerische Ausbildungsverantwortung auch in 2018 weiter ausbauen. Kommende Potentialträger früh ans Unternehmen zu binden, um drohendem Fachkräftemangel vorzubeugen ist hier unser Ziel.

Um die Unternehmens- und Qualitätsziele, unterjährig und mittelfristig, konsequent zu verfolgen und deren Einhaltung und Erreichung zu gewährleisten, werden diese auch in 2018 regelmäßig in Geschäftsführungs-

bzw. Boardmeetings geplant, besprochen und vorangetrieben.

Für 2018 bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang das positive wirtschaftliche Umfeld das Unternehmensergebnis bei guter Auslastung und kontinuierlichem Auftragseingang positiv beeinflussen kann.

Im Weiteren rechnet das Unternehmen mit konstantem Umsatz um TEUR 33.150. Weitere personelle Investitionen in die Zukunft sind der Grund, weshalb in 2018 mit einem ähnlichen Ergebnis nach Steuern zu rechnen ist.

IV. Chancen- und Risikobericht

IV.1 Angaben zum Risikomanagement

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die netzwerk P GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Die Instrumente werden permanent weiterentwickelt. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Unterstützt wird dies durch verschiedene Funktionen des ERP-Systems.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie Controlling- und Frühwarnsysteme. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

IV.2 Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die netzwerk P GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Prozessausfallrisiken

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch Datensicherungsmaßnahmen reduziert. Die Datensicherung erfolgt täglich mittels gespiegelter Server, RAID 6-System und durch eine inkrementelle BackUp-Strategie. Darüber hinaus erfolgt wöchentlich eine Vollsicherung. Die Serverstruktur ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Standorte spiegeln sich unabhängig der BackUp-Strategie permanent, so dass selbst bei einem unwahrscheinlichen Komplettausfall einer der Standorte, nahezu zu 100 % über den anderen Standort weitergearbeitet werden kann.

Personalrisiken

Der Erfolg der netzwerk P GmbH wird maßgeblich von der Kompetenz und dem Engagement der Mitarbeiter beeinflusst. Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, insbesondere im Projektmanagement und dem Bereich Technik, unterliegt einem intensiven Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Dieser Entwicklung begegnen wir, indem wir unsere Personalmarketing-Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln und die Ausbildung von jungen Potentialträgern ermöglichen. Konzepte zur permanenten Aus- und Weiterbildung legen den Grundstein für gute und zufriedene Mitarbeiter.

Produktrisiken

In Verbindung mit dem Qualitätsmanagement-System nach DIN ISO 9001:2015 und den internen kontinuierlichen Verbesserungsprozessen werden die Produktrisiken auf ein Minimum beschränkt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der netzwerk P GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potentielle Zinsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert.

Chancen

Der Wettbewerb am Markt, kombiniert mit der ständigen technologischen Entwicklung in der Medienproduktion und dem Datenhandling, stellt eine permanente Herausforderung dar. Dieser begegnet die netzwerk P GmbH durch ein eigenes Innovationsmanagement. Ein gemischtes Team an Mitarbeitern beschäftigt sich permanent mit der Beobachtung neuer Trends und Märkte. Seit Ende 2017 werden in unserem netzwerk P HUB Produktideen erforscht und vom Prototyp zur Marktreife entwickelt. Vorhandene Kundenbeziehungen können durch die daher entstehenden Impulse weiter gefestigt bzw. ausgebaut werden.

Insgesamt arbeitet die netzwerk P GmbH an einer permanent hohen bis perfekten Leistungsqualität, um dadurch eine maximale Kundenzufriedenheit und damit Kundenbindung zu erzielen.

IV.3 Gesamtaussage

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung sind im Wesentlichen vom Verlauf der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Die Firma netzwerk P GmbH ist jedoch unter Berücksichtigung der finanziellen Stabilität sowie einem überzeugenden Dienstleistungsportfolio für die Zukunft gut gerüstet. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzinstrumenten der netzwerk P GmbH gehören vor allem Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Mit Forderungsausfällen muss in Anbetracht des solventen Kundenstamms der netzwerk P GmbH nicht gerechnet werden. Mit einem Großteil der Kunden besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung werden Informationen über die Bonität des neuen Geschäftspartners eingeholt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Schäden jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden nahezu 100 % der Forderungen über Inhouse-Factoring abgewickelt.

Zur Zinsabsicherung im Zusammenhang mit einem Inhouse-Service-Factoring-Vertrag wurden drei Zinscaps abgeschlossen. Das abgesicherte Wertänderungsrisiko besteht in Höhe der Zinsänderungsrisiken aus dem variabel verzinslichen Factoring-Vertrag.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist es, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken abzusichern. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jeden Auftrag ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

VI. Bestehende Zweigniederlassungen

Die netzwerk P Produktion GmbH verfügt neben dem Hauptsitz in Stuttgart unverändert über weitere Standorte in Berlin und Dresden. Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Stuttgarts 39 Mitarbeiter.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, den 10. April 2018

gezeichnet Peter Dankesreiter, Geschäftsführer

gezeichnet Claudia Berkenhoff, Geschäftsführer

gezeichnet Frank Rayker, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 1.067.598,58 1.101.331,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 119.288,00 21.532,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 119.288,00 21.532,00
II. Sachanlagen 623.276,00 754.765,27
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.363,00 27.819,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 608.913,00 724.592,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.354,27
III. Finanzanlagen 325.034,58 325.034,58
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 325.034,58 325.034,58
B. Umlaufvermögen 2.508.313,50 2.819.638,64
I. Vorräte 1.048.966,88 668.771,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.436.744,48 2.141.612,86
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.436.744,48 2.141.612,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 22.602,14 9.254,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.107,34 101.332,99
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.672.019,42 4.022.303,48

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 1.138.052,49 1.686.353,72
I. gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 31.978,72 31.978,72
III. Bilanzgewinn 906.073,77 1.454.375,00
B. Rückstellungen 231.299,54 416.209,54
C. Verbindlichkeiten 2.302.667,39 1.919.740,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 291.026,12 217.944,66
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.011.641,27 1.701.795,56
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.672.019,42 4.022.303,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 11.344.470,36 12.144.054,83
2. Personalaufwand 7.209.555,91 6.903.023,35
a) Löhne und Gehälter 5.993.755,00 5.803.496,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.215.800,91 1.099.527,27
davon für Altersversorgung 276.392,34 198.305,10
3. Abschreibungen 278.490,74 401.297,32
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 278.490,74 401.297,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.989.186,56 2.909.610,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.419,54 20.897,09
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 365.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 81.835,02 97.810,37
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 397.777,38 554.184,03
9. Ergebnis nach Steuern 406.044,29 934.026,39
10. sonstige Steuern 4.345,52 5.318,43
11. Jahresüberschuss 401.698,77 928.707,96

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
11. Jahresüberschuss 401.698,77 928.707,96
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.104.375,00 1.025.667,04
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 600.000,00 500.000,00
14. Bilanzgewinn 906.073,77 1.454.375,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die netzwerk P GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 18655 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenmäßige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 265 Abs. 1 Satz 1, 266 ff. HGB aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig abgeschrieben.

Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer kommt bei den immateriellen Vermögensgegenständen die lineare Abschreibungsmethode und bei Gegenständen des Sachanlagevermögens die lineare und die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 410,00 werden im Anschaffungsjahr sofort abgeschrieben.

Die Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

Anlagegegenstände Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Software linear 3 - 5 Jahre
EDV-Anlagen linear 3 Jahre
Mietereinbauten linear 3 - 11 Jahre
Kraftfahrzeuge linear 2 - 5 Jahre
übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung linear/ geometrisch-degressiv 3 - 13 Jahre

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Da die dauerhafte Werthaltigkeit nicht mehr gegeben war, wurden in 2016 außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB vorgenommen.

3.2 Vorräte

Die unfertigen Leistungen setzen sich aus Fremd- und Agenturleistungen zusammen. Bei den Fremdleistungen handelt es sich um von Lieferanten in Rechnung gestellte Leistungen für Kundenaufträge, die erst nach dem Bilanzstichtag an den Auftraggeber weiterberechnet werden können. Die Fremdleistungen sind mit den Nettobeträgen der vorliegenden Eingangsrechnungen angesetzt. Die Agenturleistung der unfertigen Leistungen ist zu Selbstkosten bewertet.

Bei den fertigen Erzeugnissen und Waren handelt es sich um verkaufsfähige Waren, die zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet wurden.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete Posten wurden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

3.4 Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) gebildet. Es ergeben sich keine Abweichungen gegenüber der Teilwertmethode, da in beiden Fällen der Barwert der bereits erdienten Pensionszusage identisch berechnet wird.

Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

- Pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

- durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 3,68 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre von 4,01 %), der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde

- Rentensteigerungen von 1 % gemäß Pensionszusage vom 19.12.2011 und Nachtrag vom 28. Juni 2012

- Gehaltssteigerung von 0 %

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 83.418. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Das mit der Pensionsrückstellung verrechnete Deckungsvermögen hat zum Abschlussstichtag einen beizulegenden Zeitwert von EUR 396.309,46.

Es wurden Aufwendungen aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 16.351,00 mit Erträgen aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 34.010,00 verrechnet.

3.5 Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung sowie die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz

Bei der Beteiligung an verbundenen Unternehmen handelt es sich um einen 100 %-Geschäftsanteil an der Franz Kaufmann GmbH mit Sitz in Stuttgart. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 27.000. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2017 EUR 320.475,95. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4.765,10 erzielt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.437 (Vorjahr: TEUR 2.142), davon ist ein Betrag mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 12). Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2017 TEUR 200. Der Bilanzgewinn beträgt EUR 906.073,77 (Vorjahr: TEUR 1.454). Der Bilanzgewinn beinhaltet ausschließlich den Gewinnvortrag.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Urlaubsrückstellung 70.830
Aufbewahrungsrückstellung 48.150
Ausstehende Eingangsrechnungen 13.720
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 20.000
Drohverlustrückstellung 26.200
Gesamt 178.900

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Vorjahr
EUR
aktuell
EUR
kleiner 1 J.
EUR
1 bis 5 J.
EUR
größer 5 J.
EUR
geg. Kreditinstituten 217.944,66 291.026,12 165.214,93 125.811,19 0,00
aus Lieferungen u. Leistungen 727.550,83 1.103.511,72 1.103.511,72 0,00 0,00
geg. verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 974.244,73 908.129,55 908.129,55 0,00 0,00
davon aus Steuern 937.701,82 871.518,00      
davon im Rahmen d. soz. Sicherheit 30.345,17 35.112,66      
Summe 1.919.740,22 2.302.667,39 2.176.856,20 125.811,19 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 291.026,12 EUR sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften gesichert.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Zinsabsicherung im Zusammenhang mit einem Inhouse-Factoring-Vertrag wurden Zinsbegrenzungsgeschäfte in Form dreier Höchstzinssatzvereinbarungen ("Zinsoptionen CAP") abgeschlossen. Die Zinsen aus dem Factoring-Vertrag und die Derivate bilden eine handelsrechtliche Bewertungseinheit in Form eines Mikro-Hedge. Das abgesicherte Wertänderungsrisiko besteht in Höhe der Zinsänderungsrisiken aus dem variabel verzinslichen Factoring-Vertrag.

Es besteht Basiswertidentität zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft. Die Parameter sind deckungsgleich. Das bestehende Zinsänderungsrisiko des Basisgeschäfts ist in hohem Maße über das Sicherungsinstrument abgedeckt.

Die Nominalwerte der Zinsoptionen CAPs betragen insgesamt EUR 5.000.000. Der Marktwert beträgt laut Mitteilung des Bankinstitutes zum Bilanzstichtag EUR 1.231,64. Die Endfälligkeiten sind für einen Betrag in Höhe von EUR 1.000.000 am 30. Oktober 2019 sowie für Beträge in Höhe von EUR 3.000.000 und EUR 1.000,000 jeweils am 1. Juli 2020.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat in 2017 - wie im Vorjahr - einen Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Inhouse-Factoring-Vertrags an eine Zweckgesellschaft abgetreten.

Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Liquidität. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen stellt sich wie folgt dar:

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verpflichtungen aus        
Mietverträgen 649 2.082 0 2.731
Leasingverträgen 203 195 0 398
Wartungsverträgen 31 75 0 106
  883 2.352 0 3.235

4.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

V. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte in 2017 durchschnittlich 119 (Vorjahr: 113) Angestellte, davon zwei leitende Angestellte. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

5.2 Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 10 HGB)

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum bestellt:

- Herr Peter Dankesreiter, Stuttgart, Geschäftsführer,

- Frau Claudia Berkenhoff, Stuttgart, Geschäftsführer,

- Herr Frank Rayker, Berlin, Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

5.3 Angaben zur Gewinnverwendung

Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. März 2017 wurde eine Vorab-Gewinnausschüttung für 2016 in Höhe von EUR 350.000 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 15. März 2017.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. Dezember 2017 wurde eine Vorab-Gewinnausschüttung für 2017 in Höhe von EUR 600.000 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 22. Dezember 2017.

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) zum 31. Dezember 2017

Firma netzwerk P Produktion GmbH, Stuttgart

Entwicklung der Anschaffungskosten
01.01.2017
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2017
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. EDV-Software 405.135,77 121.647,41 51.174,74 0,00 475.608,44
II. Sachanlagen          
1. Mietereinbauten 166.970,43 305,31 0,00 2.354,27 169.630,01
2. Kraftfahrzeuge 27.776,78 0,00 11.737,28 0,00 16.039,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.649.050,40 123154,84 90.581,09 0,00 1.681.624,15
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 11.175,81 2.239,91 13.415,72 0,00 0,00
5. Anzahlungen BGA 2.354,27 0,00 0,00 -2.354,27 0,00
Summe Sachanlagen 1.857.327,69 125.700,06 115.734,09 0,00 1.867.293,66
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 690.034,58 0,00 0,00 0,00 690.034,58
Summe Anlagevermögen 2.952.498,04 247.347,47 166.908,83 0,00 3.032.936,68
Entwicklung der Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen 01.01.2017
EUR
Zugang
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 383.603,77 23.830,41 51.113,74 356.320,44
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 139.151,43 16.115,58 0,00 155.267,01
2. Kraftfahrzeuge 11.333,78 7.843,00 9.292,28 9.884,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.901,40 228.461,84 90.497,09 1.078.866,15
4. geringwertige Wirtschaftsgüter 11.175,81 2.239,91 13.415,72 0,00
5. Anzahlungen BGA 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.102.562,42 254.660,33 113.205,09 1.244.017,66
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 365.000,00 0,00 0,00 365.000,00
Summe Anlagevermögen 1.851.166,19 278.490,74 164.318,83 1.965.338,10
Buchwert 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. EDV-Software 119.288,00
II. Sachanlagen  
1. Mietereinbauten 14.363,00
2. Kraftfahrzeuge 6.155,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 602.758,00
4. geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00
5. Anzahlungen BGA 0,00
Summe Sachanlagen 623.276,00
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 325.034,58
Summe Anlagevermögen 1.067.598,58

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stuttgart, den 10. April 2018

gezeichnet Peter Dankesreiter, Geschäftsführer

gezeichnet Claudia Berkenhoff, Geschäftsführer

gezeichnet Frank Rayker, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der netzwerk P Produktion GmbH, Stuttgart für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Ich gewinne ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftesvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 18. Juni 2018

gez. Dipl.-Kfm. Michael Gerlach, Wirtschaftsprüfer

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