Koalick Verwaltungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSteinkohlenbergbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandro Koalick seit 14.4.2015 | Geschäftsführer |
Torsten Koalick seit 14.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.38% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 98.62% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koalick GmbHDrebkauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Koalick GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") ist im Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter der HRB 8032 CB eingetragen. Der Jahresabschluss der Koalick GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Erstellung des Abschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Am 29. August 2022 wurde mit der Koalick Holding ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, zu dem eine Änderung am 6. Februar 2023 folgte. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 16. September 2022 und die der Änderung am 21. Februar 2023. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung ab 1. Januar 2023 wirksam. Entsprechend wird das Ergebnis erstmals für das Geschäftsjahr 2023 abgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger Abschreibungen auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen. Im laufenden Geschäftsjahr zugegangene immaterielle Vermögensgegenstände werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen werden wie folgt linear vorgenommen:
Im laufenden Geschäftsjahr zugegangene Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden diese als Zu- und Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die Gegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Material- und Fertigungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibung der in der Fertigung genutzten Anlagegüter zuzüglich der Kosten für die allgemeine Verwaltung bewertet. Zur verlustfreien Bewertung wird der niedrigere beizulegende Wert ausgehend von den vorsichtig geschätzten Veräußerungspreisen abzüglich noch anfallender Herstellungskosten abgeleitet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen werden in angemessener Höhe vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,25% des nicht einzelwertberichtigten und ausfallbehafteten Forderungsbestandes gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die bis zum Zeitpunkt der Aufstellung der Bilanz erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages; langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebene Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. 3. Erläuterungen zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 276 (Vj.: TEUR 1.329) sind insgesamt den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 93) zugunsten Dritter verpfändete Guthaben. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen v. a. Tantiemen (TEUR 161; Vj.: TEUR 152), Gewährleistungen (TEUR 75, Vj.: TEUR 47) sowie nicht genommenen Urlaub und Mehrarbeit (TEUR 59; Vj.: TEUR 34). Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde in Höhe von 0,25 % des gewährleistungsbehafteten Jahresumsatzes gebildet, darüber hinaus wurden begründete Einzelrisiken erfasst. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten entsprechen dem nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 737 (Vj.: TEUR 62) sind in Höhe von TEUR 75 (Vj.: TEUR 62) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 662 (Vj.: TEUR 0) den sonstigen Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung zuzuordnen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 1.698 (Vj.: TEUR 1.735) Verbindlichkeiten aus Mietkauf- und Leasingverträgen. 4. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse ergeben sich insgesamt aus Straßen-, Tiefbau- und Kanalbauarbeiten und übrigen Erlösen. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesenen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen künftigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3a HGB bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und betragen insgesamt TEUR 846 (Vj.: TEUR 591). Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:
Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer ergeben sich aus der Organstellung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen Mutterunternehmen war zum Bilanzstichtag die Koalick Holding GmbH, Drebkau. Das Mutterunternehmen erstellt aufgrund der größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB keinen Konzernabschluss. Ergebnisverwendung Aufgrund des seit dem Geschäftsjahr 2023 bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Koalick Holding GmbH wird die Koalick GmbH den Jahresüberschuss von TEUR 662 in voller Höhe an die Muttergesellschaft abführen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Drebkau, 31. Mai 2024 Torsten Koalick, Geschäftsführer Sandro Koalick, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Geschäftsmodell Die Koalick GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das seit 2008 in den Bereichen Straßen-, Tiefbau- und Kanalarbeiten vorwiegend bei der Neuerrichtung von Logistikzentren und Gewerbebauten tätig ist und auch im Geschäftsjahr 2023 vor allem in diesen Bereichen tätig war. Die Gesellschaft hat sich dabei in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und präsentiert sich heute am Markt als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Koalick GmbH blickt auf mehrjährige Erfahrung im konstruktiven Tiefbau zurück. Von der Planung bis zur Objektabnahme bietet die Koalick GmbH ihren Auftraggebern Komplettleistungen an. Das Zusammenspiel eines abgestimmten koordinierten Bauablaufes zwischen Rückbau und Neubau und die optimale Wiederverwertung der mineralischen Baustoffe ermöglichen uns so, eine kostengünstige Herstellung von großflächigen Geländeadaptionen für die Logistik und den Einzelhandel durchzuführen. Diese Aufgaben lösen wir mit hocheffizienter Logistik und modernster Technik. Mit vielen Auftraggebern besteht seit mehreren Jahren eine feste Zusammenarbeit. Hieraus konnten auch neue Auftraggeber hinzugewonnen werden. Vor allem unsere Flexibilität, nicht nur regional eingeschränkt tätig zu sein, bietet uns immer wieder neue Wege und Möglichkeiten auf Marktveränderungen schnell zu reagieren und notwendige Maßnahmen einzuleiten. Die Koalick GmbH erfüllt seit April 2015 die Anforderungen des Gütezeichens Kanalbau AK 3, das zum Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen aller Werkstoffe in Nennweiten ≤ DN 250 in offener Bauweise mit den dazugehörigen Bauwerken bis zu einer Tiefenlage von 3 m vergeben wird. Im Juli 2017 erlangte die Gesellschaft die Anerkennung als Fachbetrieb Grundstücksentwässerung in den Ausführungsbereichen 1, 2, 4 und 7. Die Koalick GmbH unterstützt ihre Mitarbeiter bei Fort- und Weiterbildungen. B. Wirtschaftsbericht 1.Branchenentwicklung Der Umsatz im Baugewerbe in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 gemäß dem Statistischem Bundesamt einen realen (preisbereinigten) einen Rückgang um 5,3 % zum Vorjahr. Der Auftragseingang ist nominal um 3,3 % gestiegen, jedoch real (kalenderbereinigt) um 4,7 % gesunken. 2. Geschäftsverlauf Der Gesellschaft ist es durch eine sehr gute Auftragslage bereits im 1. Halbjahr 2023 gelungen, eine volle personelle Auslastung zu erreichen. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wurden weitere große Aufträge begonnen, die größtenteils im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen wurden. Ein größerer Auftrag, der bereits in 2022 begonnen und in 2023 im Laufe des Geschäftsjahres weitergeführt wurde, erstreckt sich aufgrund des Umfanges und der baulichen Gegebenheiten über mehrere Geschäftsjahre. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 11.094 auf TEUR 30.517 gestiegen. Entgegen der negativen Branchenentwicklung erhielt die Koalick GmbH im Geschäftsjahr 2023 jedoch mehrere große Aufträge und konnte damit eine höhere Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die Umsatzerlöse wurden deutschlandweit erzielt. Die Gesamtleistung des Unternehmens ist um 18,9 % auf TEUR 31.118 gestiegen. Gleichzeitig sank der stichtagsbezogene Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.206 auf TEUR 15.480. Bei den im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Aufträgen konnten gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden. C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 684 in Sachanlagen investiert und Ausleihungen in Höhe von TEUR 430 ausgereicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 654 gesunken bei gleichzeitigem Anstieg der Vorräte, insbesondere bei den unfertigen Leistungen und unter vollständiger Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 2.421. Infolge eines Gewinnabführungsvertrages hat sich das Eigenkapital von TEUR 3.898 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Durch die Reduzierung der Bilanzsumme um TEUR 2.014 stieg die Eigenkapitalquote um 9,3 Prozentpunkte auf 47,3 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um TEUR 825 gesunken. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 675 ergibt sich in Höhe von TEUR 662 aus der erstmalig vorgenommene Gewinnabführung an die Koalick Holding GmbH. 2. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr um TEUR 4.945 bzw. 18,9 % gestiegen. Maßgeblich hierfür waren größere Bauvorhaben und Preissteigerungen. Der Anteil der Aufwendungen für Material- und Fremdleistungen belief sich bezogen auf die Gesamtleistung auf 75,2 % (Vj.: 74,6 %). Der geringfügige Anstieg ist im Wesentlichen projektbedingt. Grundsätzlich sind die Preise für Bauleistungen von Subunternehmern gestiegen. Diese Preissteigerungen konnten im Wesentlichen weitergereicht werden. Der Anteil des Personalaufwands belief sich bezogen auf die Gesamtleistung auf 11,0 % (Vj. 10,4 %). Der Anstieg des Personalaufwand um 26,3 % ergibt sich vor allem aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl und Lohn- und Gehaltssteigerungen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrifft vor allem Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen, Fahrzeugkosten und Werbekosten. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 225 auf TEUR 662 gesunken. Diese Minderung ergibt sich teilweise aus Kostensteigerungen im Material- und Personalbereich, die nicht vollständig weiterberechnet werden und teilweise abrechnungsbedingt durch die stichtagsüberschreitenden Projektausführungen. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Koalick Holding GmbH wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausgewiesen. Die geplante Gesamtleistung von ca. EUR 22 Mio. wurde übertroffen, das geplante Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 0,8 Mio. jedoch nicht erreicht. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ergibt sich aus folgender verkürzter Kapitalflussrechnung:
Der negative Cashflow aus der aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus stichtagsbedingten Effekten (Anstieg der Vorräte und Rückgang der Verbindlichkeiten bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen). Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR 849 ergibt sich im Wesentlichen aus Investitionen von TEUR 684 in Sachanlagen und von TEUR 430 in Finanzanlagen bei Einzahlungen aus Desinvestitionen von TEUR 225. Der Finanzmittelbestand ist um TEUR 1.421 auf TEUR 1.477 gesunken, darin enthalten sind in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 93) zugunsten Dritter verpfändete Guthaben. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. 4. Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Zur Analyse der Ertragslage wurden darüber hinaus folgende Kennzahlen ermittelt:
Zur Analyse der Vermögenslage wurden folgende Kennzahlen ermittelt:
D. Chancen- und Risikobericht 1. Projektchancen und -risiken Die Koalick GmbH ist deutschlandweit am Markt gut positioniert und arbeitet mit vielen Auftraggebern seit mehreren Jahren zusammen. Für das Erkennen wesentlicher Risiken wird das projektbezogene Baustellencontrolling geführt und stetig an die Markveränderungen angepasst. Diese Maßnahme soll der Früherkennung, Vermeidung und Reduzierung unternehmensgefährdender Risiken dienen. Alle Führungskräfte sind angehalten und verpflichtet, im Rahmen der ihnen gestellten Aufgabe, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Risikoerkennung vorzunehmen, Risiken zu überwachen und notwendige Maßnahmen zur Vermeidung dieser einzuleiten. Grundsätzlich werden die in unserem Kerngeschäft Erd-, Kanal- und Straßenbau typischen Projektrisiken vom jeweiligen Baustellen-Team gesteuert. Alle neuen Erkenntnisse müssen schnell und effektiv in die Baustellenabrechnung einfließen, damit Chancen und Risiken besser erkannt werden. Hier liegt auch der Schwerpunkt unserer Arbeit. Das betriebliche Controlling, in Zusammenarbeit mit den Bauleitungen, soll gewährleisten, dass sich unternehmerische Chancen und Risiken frühzeitig erkennen lassen und die Gesellschaft in der Lage ist, Chancen gezielt wahrzunehmen und Risiken aktiv und wirksam zu begegnen. Wesentliche Risiken ergeben sich aus der Beschaffung des Materials bzw. der Einkauf der Subunternehmerleistungen. Hierbei darf das Augenmerk nicht nur den Kosten- und Qualitätsgesichtspunkten liegen, sondern muss auch die Lieferantenbewertungen, Entwicklungen sowie die Überwachung mit einbeziehen. Weitere Beschaffungsrisiken, wie die Vertrags-, Standort, -technische und Abhängigkeitsrisiken sind unabdingbar und führen nur unter Einbeziehung aller Faktoren zu einer langfristigen erfolgreichen Beschaffungskompetenz. Bei der Beschaffung der Rohstoffe und der Beauftragung von Nachunternehmer wurde wieder verstärkt ein Augenmerk gelegt, um rechtzeitig Preisanpassungen am Markt entgegenzuwirken. Aktuell schwer quantifizierbare Risiken bestehen bei Engpässen in den Beschaffungsketten bei Rohstoffen, Bauteilen und Dienstleistungen sowie Preissteigerungen beim Material und Einkauf von Subunternehmerleistungen. Des Weiteren könnten bei einer möglichen negativen Branchenentwicklung infolge hoher Baupreise und Zinsen sowie sinkender liquider Mittel für Bauinvestitionen Aufträge ausbleiben und der Wettbewerb zunehmen. Weitere Risiken ergeben sich aus der Gewinnung qualifiziertem Fachpersonal. Durch bedarfsorientierte und nachhaltige Mitarbeiterplanung wird frühzeitig entgegengewirkt, um die zukünftigen Engpässe weitgehend zu reduzieren. Aufgrund zunehmender Bedrohungen im IT-Bereich wurden verschiedene Maßnahmen in Form von mehrstufigen Sicherheits- und Antivirenkonzepten, der Vergabe von Zugriffsrechten, Zugangskontrollsystemen mit Passwort-Policy, zweckmäßigen Datensicherungen umgesetzt. 2. Finanzrisiken Die Kunden werden regelmäßig der Bonitätsprüfung unterzogen, so dass im Bereich der Forderungsausfälle ein geringes Risiko besteht. Gleichzeitig wird durch Bauvertragsgestaltungen, Zahlungsplänen sowie zeitnahen Abrechnungen der einzelnen Aufträge das Liquiditätsrisiko minimiert. E. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024 Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. erwartet für das Jahr 2024 im Bauhauptgewerbe einen realen Rückgang des Umsatzvolumens um 3,5 %. Der Auftragsbestand der Koalick GmbH zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 von ca. EUR 15,5 Mio. wird demgegenüber zu einer sehr guten Auslastung im Geschäftsjahr 2024 führen. Die Geschäftsführung rechnet für 2024 mit einer Gesamtleistung von ca. EUR 21 Mio. und mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 0,5 Mio.
Drebkau, 31. Mai 2024 Torsten Koalick, Geschäftsführer Sandro Koalick, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Koalick GmbH, Drebkau PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Koalick GmbH, Drebkau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Koalick GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 4. Juli 2024 BDO
AG
gez. Assmann, Wirtschaftsprüferin gez. Hohmann, Wirtschaftsprüfer |
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