Dr. Alfred Wendt GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dorothea Aehringhaus-Böhl seit 8.7.2015 | Prokura |
Gottfried Bander seit 6.2.2007 | Prokura |
Christian Bander seit 6.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Contacto Bander GmbHErkrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Rahmenbedingungen und Marktbericht Das wirtschaftliche Umfeld im Jahre 2023 war geprägt durch ein beginnendes Abklingen der inflationären Preisentwicklung bei weiterhin bestehender Knappheiten auf den Faktormärkten. Gastronomiebetriebe mussten Hilfen, die während der Covid-19-Pandemie ausgezahlt wurden teilweise zurückerstatten. Der DEHOGA Bundesverband titelt in seiner Jahresbilanz 2023 vom 20.02.2024: "Viertes Verlustjahr in Folge bei anhaltend hohem Kostendruck" und führt aus: "so setzten die Hoteliers und Gastronomen nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2023 real 11,3 Prozent weniger um als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor der Coronakrise (nominal +8,8%, Originalwerte). (...) Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist extrem angespannt. Die Unternehmer leiden unter Umsatzeinbußen bei weiterhin hohem Kostendruck. Überdurchschnittlich sind die Verluste im Gaststättengewerbe. Gerade die Gastronomie ist von den seit 2022 erheblich gestiegenen Kosten bei Personal, Nahrungsmitteln und Energie stark betroffen. Beschrieben wird eine Situation zwischen Nachfragebelebung bei gleichzeitiger Preissensibilität der Gäste und hohem Kostendruck durch steigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie Lohnkosten. Die Beschaffungspreise der Gesellschaft stabilisierten sich im Laufe des Jahres 2023. Zu nachhaltigen Preisreduzierungen kam es aber nicht, da der Kostendruck durch die hohen Energiepreise, die inländischen Transportkosten und das allgemeine Lohnniveau hoch blieb. Die Niederlassung in Buseck mit den Buffetsystemen der Marke "Frilich" konnte insbesondere auf den außereuropäischen Märkten zu den Umsätzen der Gesellschaft nennenswert beitragen. Auf der Kostenseite machen sich sprunghaft nun Personalkosten aus dem Bereich der Complianceregeln bemerkbar. Sei es die Erfüllung von Anforderungen Großkunden aufgrund des Lieferkettensorgfaltsgesetzes, Produktsicherheitsrichtlinie, dem Carbon Border Adjustment Mechanismen, Medizinproduktegesetz und anderer Regelungen steigt der Zeitaufwand deutlich. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 sowie Lage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse der Gesellschaft reduzierten sich um 1,1% (i.Vj. +18,6%). Das Materialeinsatzverhältnis verschlechterte sich um 0,4%-Punkte (i.Vj. +0,6% Punkte). Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,5% bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 88 (i.Vj. 84). Das Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 2.174 liegt unter dem des Vorjahres (T€ 2.944) erreicht aber weiterhin ein zufriedenstellendes Niveau. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um T€ 1.299 auf T€ 15.918 erhöht. Das Anlagevermögen stieg durch die Aktivierung einer eigenerstellten Anlage um T€191. Im Umlaufvermögen (+T€1.118) wird die Reduzierung der Vorräte (-T€ 428) im Wesentlichen durch gestiegene Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+T€ 1031) insbesondere durch die Gewährung eines kurzfristigen Darlehens sowie höherem Barvermögens (+T€ 508) überkompensiert. Die Eigenkapitalquote von 89,8% (i.Vj. 87,5%) liegt weiterhin auf sehr hohem Niveau. Der Erhöhung des Eigenkapitals (+T€ 1.507) und den gestiegenen Rückstellungen (+T€ 127) stehen verminderte Verbindlichkeiten (+T€ 338) gegenüber. Die Barmittel decken vollständig die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr ist ein positiver operativer Cash-Flow von T€ 1.899 erwirtschaftet worden. Dieser wurde mit T€ 191 für Investitionen und zur Gewährung eines kurzfristigen Darlehens (+T€ 1.200) eingesetzt. Herr Christian Bander ist weiterhin alleiniger Geschäftsführer. 3. Ausblick auf die folgenden Geschäftsjahre Die Gastronomie- und Hotelbranche sieht sehr sorgenvoll in die Zukunft. Die gestiegenen Kosten müssen eigentlich an die Gäste weitergereicht werden, deren Haushaltbudgets aber durch die allgemeinen Preissteigerungen eingeschränkt sind. Insbesondere das Auslaufen des vergünstigten Umsatzsteuersatzes ab dem 01.01.2024 wird die Krise in der Gastronomie weiter verschärfen. Unter insgesamt schlechten Konjunkturaussichten sehen wir im Inland wenig Zuwachspotential. Auch für unsere Tochtergesellschaft in England sehen wir wegen der dortigen konjunkturellen Probleme und der Schlechterstellung von Anbietern aus dem EU Raum wenig Chancen zum Wachstum. Positiv werten wir die Entwicklung unserer Niederlassung in Buseck. Hier wird durch die Errichtung einer neuen Lagerhalle in 2024 die Lieferfähigkeit deutlich verbessert werden. Mit dem Auslaufen unserer Energielieferverträge zum Jahresende 2022 wurden wir in diesem Bereich mit deutlich steigenden Kosten für 2023/2024 konfrontiert, dies sollte sich im Weiteren entspannen. Auch im Bereich der Lohnkosten rechnen wir mit einem moderaten Anstieg. 4. Wesentliche Chancen und Risiken a. Wechselkursentwicklung Wir erwarten keine besonderen Ausschläge bei der Wechselkursentwicklung. b. Veränderungen der Einstandspreise Die Rohstoffmärkte sind derzeit stabil, die Entwicklung der Energiepreise beeinflussen weiterhin die Produktionskosten der Lieferwerke. c. Kostensituation in Inland Auf dem europäischen Binnenmarkt sind die Transportkapazitäten weiterhin knapp. Wir rechnen hier mittelfristig mit Auswirkungen hinein in die Geschäftsmodelle verschiedener Kunden im Versandhandelsgeschäft. d. Marktchancen Wir sehen uns weiterhin als zuverlässiger Partner des Gastronomiehandels. Der außereuropäische Export im Zuge der Aktivitäten unserer Niederlassung in Buseck gewinnt weiter an Bedeutung. e. Investitionen In 2024 tätigt die Gesellschaft erhebliche Investitionen in die Erweiterung der Lagerkapazitäten der Niederlassung in Buseck. Weiterhin steht die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Fokus der Geschäftsführung. 5. Risikomanagement Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Gesellschaft eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt regelmäßig eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung möglicher Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet. Allerdings in dem Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Hierzu gehört auch, das Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisationen zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen. Die Sortimentspolitik der Gesellschaft wird weiter von einer starken Qualitätsorientierung geprägt. Insbesondere halten wir an dem Schwerpunkt auf Edelstahlprodukten fest ohne andere Materialien zu vernachlässigen. Die relativ hohen Lagerbestände und die damit verbundene Kapitalbindung werden bewusst gewählt, um sowohl möglichen Lieferengpässen des außereuropäischen Auslands entgegenzuwirken, aber auch um eine schnelle eigene Lieferbereitschaft zu gewährleisten. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden.
Erkrath, im Mai 2024 Christian Bander, Geschäftsführer BilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Contacto Bander GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den in 2021 erworbenen Markennamen Frilich erfolgte eine Fortführung der planmäßigen Abschreibung. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Im Wirtschaftsjahr erfolgte eine Anpassung und Berücksichtigung zu der zum dortigen Zeitpunkt in Arbeit befindlichen selbst hergestellte Robotermaschine in Form der dazugehörigen Personalkosten als Herstellungskosten einer Anlage im Bau. In 2024 erfolgte die Fertigstellung und entsprechende Umqualifizierung als abschreibungspflichtiges Anlagevermögen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich der Bezugsnebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei schlecht- oder unverkäufliche Artikel wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Die in den Vorräten enthaltenen geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag bewertet, soweit dieser Aufwand nach dem Stichtag darstellt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen (€ 716.274,00), die mit dem Deckungskapital angesetzt sind, mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen (€ 865.041,00) nach § 246 Abs. 2 HGB. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr.24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde • Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2023 betreffenden, bereits veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beiliegenden Anlagespiegel. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die 100%-ige Beteiligung an der CONTACTO LIMITED, Birmingham, Großbritannien. Der Jahresabschluss 2023 weist in Höhe von GBP 15.726 einen Jahresüberschuss aus (i.Vj. Verlust GBP 8.036). In 2023 erfolgte keine Gewinnausschüttungen. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beinhalten Kautionen in Höhe von € 1.450,00 (i. VJ € 1.450,00) sowie diverse Mitarbeiterdarlehen in Höhe von € 31.500,00 (i. Vj. € 22.900,00). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 8.338,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,82 % erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 % zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 8.338,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (€ 68.957,73), sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (€ 85.582,00) und Sonstige Rückstellungen (€ 92.679,84) für u. a. Beiträge zur Berufsgenossenschaft (€ 20.992,58). Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.
In den übrigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von € 138.736,30 (i. Vj. € 261.928,07,22) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 1.650,21 (i. Vj. € 0,00) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 117.725,70 (i. Vj. € 149.177,54). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von € 48.403,83 (i. Vj. € 86.154,25) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 162.760,33 (i. Vj. € 114.193,68) ausgewiesen. Das Unternehmen hat Altforderungen gegenüber Debitoren zur Vermeidung einer Störung des Geschäftsverhältnisses mit den Kunden als Forderungsverluste bewertet und diese i. H. v. € 78.683,17 (i. Vj. € 61.312,01) gewinnmindernd berücksichtigt. Sonstige Angaben Angabe nach § 285 Nr. 33 HGB Der in 2021 begonnene Ostkonflikt sowie die Krisen- und Kriegssituation zwischen der Ukraine und Russland haben auch nationale Auswirkungen auf die wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland gehabt. Die stark angestiegene Inflation hat sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die europäische Wirtschaft erheblich geschwächt. Dies führt zu einer Konsumzurückhaltung, die besonders im Gastronomie- und Hotelsektor spürbar ist. Gleichzeitig steigen die Kosten und zu erwartenden Ausgaben in den Bereichen Fracht- und Transportkosten sowie Reisekosten (Unterkunft, Fahrten) kontinuierlich an. Um die eigene Stabilität zu sichern und kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen, passt das Unternehmen bereits seit 2023 seine internen Prozesse an und wird dies auch 2024 fortsetzen. Dazu gehört unter anderem die Weitergabe der gestiegenen Kosten an die Kunden sowie die Entwicklung und Einführung einer speziellen Lasermaschine, die Ende 2024 fertiggestellt werden soll und das Leistungsspektrum der GmbH erweitert. Dadurch kann der Umsatz auch bei einem Rückgang des Warenverkaufs stabil gehalten werden. Allerdings kann aufgrund der veränderten Zinssituation und der damit verbundenen Risiken im Bankensektor nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer weiteren Konsumzurückhaltung und damit zu Umsatzeinbrüchen kommt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 1.373.643,52 (i. Vj. € 1.224.621,13) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen den Mietaufwand eines Jahres. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Christian Bander, Dipl. Volkswirt, Erkrath Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 1.507.533,27. Es werden auf neue Rechnung € 1.507.533,27 vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Contacto Bander GmbH, Erkrath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Contacto Bander GmbH, Erkrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Contacto Bander GmbH, Erkrath, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 18. März 2025 HEUER SUTOR + PARTNER mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Heuer, Wirtschaftsprüfer |
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