Weser-Feinkost GmbHLiquidiert

28857 Syke, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 200353
Vorher
Sechsundachtzigste COPIA Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Herstellung von Würzmitteln und SoßenBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Feinkost-Nahrungsmitteln aller Art (ausgenommen Milch und Milcherzeugnisse) und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.Die Gesellschaft darf sich an anderen Unternehmen beteiligen, insbesondere auch als persönlich haftende und/oder geschäftsführende Gesellschafterin. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Weser-Feinkost GmbH

Syke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation

Die Abwärtsdynamik der deutschen Volkswirtschaft hat zur Jahresmitte 2009 ein Ende gefunden. Dennoch befindet sich die Konjunktur weiterhin in einem tiefen Tal. Laut Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 5 Prozent im Jahr 2009, bzw. einer leichten Zuwachsrate von 1,6 Prozent für das Jahr 2010 auszugehen. Konjunkturprogramme, die insbesondere den Mittelstand unterstützen sollen, wie z.B. die neue Kurzarbeitregelung, zeigen bereits erste Auswirkungen. So ist der Arbeitsmarkt trotz unterausgelasteter Kapazitäten entgegen vielfacher Befürchtungen ungewöhnlich robust.

1.2. Branchensituation und Geschäftsverlauf in 2009

1.2.1. Entwicklung der Feinkostbranche

Die Feinkostbranche ist weiterhin geprägt durch immer größer werdende Abnehmereinheiten, die im Zukauf den Preis zu den Herstellern diktieren. Immer mehr Discounter sowie Unternehmen des Großverbraucher-Bereiches fusionieren. Der Kostendruck auf die produzierenden Einheiten wird damit deutlich stärker. Der harte Wettbewerb auf der Industrieseite und die zunehmend schwierige Verhandlungsposition gegenüber dem Lebensmittelhandel sorgen dafür, dass Preissteigerungen nur sehr eingeschränkt durchgesetzt werden können. Dies hat zur Folge, dass sich im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten die Preise für Lebensmittel in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau befinden.

Der Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie hat festgestellt, dass die Preise im Discountbereich sogar 3 Prozent niedriger waren als im Jahr 2008, und die Hersteller Verkaufspreise erzielten, die um mehr als 2 Prozent unter denen des Vorjahres lagen. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Preisentwicklung an den internationalen Rohstoffmärkten zurückzuführen. War das Jahr 2008 noch geprägt durch massive Preissteigerungen im Agrarrohstoffbereich, so gaben die Preise im Verlauf des 1. Halbjahres 2009 deutlich nach und stabilisierten sich wieder Mitte des Jahres.

Nach dem GfK Consumer Scan könnten die Privathaushalte aufgrund von Steuersenkungen und Erhöhung von Freibeträgen ca. 3 Prozent mehr Geld ausgeben als noch 2009, so dass von einer stabilen Mengennachfrage ausgegangen werden kann, bzw. sogar vereinzeltes Wachstum möglich ist.

1.2.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf der Weser-Feinkost für 2009 spiegelt nicht in vollem Umfang die Entwicklung der Branche wider. Da die Beschaffungspreise zurückgingen und unproduktive Artikel aus dem Sortiment genommen wurden, konnte der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die Neuausrichtung des Unternehmens, die bereits im Laufe des Jahres 2008 begonnen hat, ist erfolgreich fortgeführt, ein Kostensenkungsprogramm erfolgreich umgesetzt worden. Es erfolgte eine stärkere Fokussierung auf den Lebensmittel-Einzelhandel mit Handelsmarken, aber auch mit unseren Eigenmarken "Weser Feinkost" und "Meerfisch". Hiermit konnten bereits erste Erfolge im Markt erzielt werden, so dass neue Kunden im Lebensmittel-Einzelhandels-Bereich gewonnen werden konnten.

1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2009 von ca. Mio. Euro 19,1 auf ca. Mio. Euro 16,7 um etwa 12 Prozent zurück. Der Rückgang ist fast ausschließlich auf die Erlöse des Sahne-Hering-Segments zurück zu führen. Hier war ein Rückgang von Mio. Euro 3,1 bzw. 49 Prozent zu verzeichnen. Diese Entwicklungen entsprechen der neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmens.

Die Umsätze im Großverbraucher-Bereich, d.h. Salate und Saucen gingen um ca. Mio. Euro 0,6 (6 Prozent) zurück. Dies ist in erster Linie der Wirtschaftskrise geschuldet, da unter anderem viele Kantinen geschlossen wurden und Imbissbetriebe einen deutlichen Umsatzrückgang zu verkraften haben.

2. Ertragslage

Die Ertragslage war in 2009 deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahr und entsprach damit den Erwartungen. Der Jahresabschluss weist zum Bilanzstichtag ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 115 aus.

Die Ertragslage zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild:

2009
TEUR
2008
TEUR
Erträge aus betrieblicher Leistung 16.770 19.148
Aufwendungen für die Betriebliche Leistung 16.444 19.379
Regelmäßiges Betriebsergebnis 326 - 231
Zinsergebnis - 218 - 345
Ordentliches Geschäftsergebnis 108 - 576
Neutrales Ergebnis Außerordentliches Ergebnis 7 250
Unternehmensergebnis vor Ertragssteuern 115 - 551
Ertragssteuern 0 0
Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 115 - 551

Der Personalbestand der Weser-Feinkost GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Per 31.12.2009 beschäftigt die Gesellschaft 76 Mitarbeiter.

3. Finanzlage

Der Cashflow des Geschäftsjahres 2009 wird wesentlich geprägt durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

2009
TEUR
2008
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 687 - 317
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 346 - 95
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 274 750
Veränderung Liquidität 67 338
Liquidität zum Jahresanfang 311 - 27
Liquidität zum Jahresende 378 311

4. Vermögenslage

AKTIVA

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Anlagevermögen 3.826 3.797
Umlaufvermögen 2.216 2.543
Gesamtvermögen 6.042 6.340

PASSIVA

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Eigenkapital 1.114 960
Darlehen 3.187 3.500
Rückstellungen 197 134
Verbindlichkeiten 1.544 1.746
Kurzfristige Mittel 1.741 1.880
Gesamtkapital 6.042 6.340

Investitionen

Investitionen wurden hauptsächlich in den Bereichen:

Technische Anlage und Maschinen

Gebäudeeinrichtung

getätigt.

5. Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Weser-Feinkost GmbH waren nicht zu verzeichnen.

Auf Basis der aktuellen Einkaufskontrakte und bestehenden Kundenverträge und weiteren Auftragseingängen gehen wir von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft aus.

6. Risiko- und Prognosebericht

Da unternehmerischer Erfolg auch das bewusste Eingehen von Risiken erfordert, ist es Aufgabe des Risikomanagements, eine fundierte Bewertung der mit der Planung und Ausführung unserer Geschäftsstrategien verbundenen Chancen und Risiken sicherzustellen. Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft in den für unser Unternehmen relevanten Märkten unterliegt vielfältigen Einflussfaktoren und ist damit nur schwer kalkulierbar. Auf der Basis regelmäßiger Analysen des geschäftlichen Umfelds werden die Strategien und Aktivitäten des Unternehmens frühzeitig an künftige Veränderungen angepasst und Risiken begrenzt. Grundlage dafür bildet neben den gültigen Richtlinien und dem Berichtwesen insbesondere ein umfassendes Controlling-System, das es uns ermöglicht, im täglichen Abgleich Soll-Ist-Analysen zu fahren.

Insbesondere durch die Ausrichtung auf Produkte, die der neuen Marken- und Marktstrategie entsprechen, sieht die Gesellschaft gute Chancen für den zukünftigen Verlauf.

 

Syke, 10. Februar 2010

Martin G. Haasnoot

Bilanz zum 31. Dezember 2009

AKTIVA

EUR 31.12.2009
EUR
31.12.2008
TEUR
A. AUFWENDUNGEN FÜR DIE INGANGSETZUNG UND ERWEITERUNG DES GESCHÄFTSBETRIEBS 35.593,00 54
B. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.355,00 67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.911.271,10 1.888
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.626.955,00 1.698
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.916,00 91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.223,64 0
3.727.365,74 3.677
3.790.720,74 3.744
C. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.156.284,91 1085
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 519.543,94 925
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 413.162,61 432
2.088.991,46 2.442
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 127.191,10 100
6.042.496,30 6.340

PASSIVA

EUR 31.12.2009
EUR
31.12.2008
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 388.800,00 350
II. Kapitalrücklage 1.177.150,00 1.177
III. Verlustvortrag - 567.753,75 - 17
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 115.405,70 - 551
1.113.601,95 959
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 197.328,51 134
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.222.348,36 3.621
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 347.348,36 (Vorjahr: TEUR 433)
davon mit einer Restlaufzeit größer als fünf Jahre: EUR 1.625.000,00 (Vorjahr: TEUR 1.938)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.276.078,61 1.596
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.276.078,61 (Vorjahr: TEUR 1.596)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 211.721,02 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 211.721,02 (Vorjahr: TEUR 0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 21.417,85 30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 21.417,85 (Vorjahr: TEUR 30) 4.731.565,84 5.247
davon aus Steuern: EUR 18.305,32 (Vorjahr: TEUR 19)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.646,97 (Vorjahr: TEUR 0)
6.042.496,30 6.340

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

EUR 2009
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Rohergebnis 5.929.514,14 5.855
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.868.257,37 1.919
b) Soziale Abgaben 389.243,43 2.257.500,80 387
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 317.429,58 301
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.008.660,62 3.441
5. Betriebliches Ergebnis 345.923,14 - 193
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.357,02 22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 227.408,04 367
8. Finanzergebnis - 218.051,02 - 345
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 127.872,12 - 538
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 94,82 0
11. Sonstige Steuern 12.561,24 13
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 115.405,70 - 551

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Weser-Feinkost GmbH zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs wurden nach § 269 HGB für den Aufbau Finanz-/Personalbuchhaltung und der Verwaltung sowie für Einführungswerbung im Anschluss an den Kauf des Produktionsbetriebs als Bilanzierungshilfe aktiviert. Die Abschreibung erfolgt nach § 282 HGB ab 2008.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung steuerlich zulässiger Nutzungszeiten nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr ihrer Anschaffung entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Wertansätze der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse umfassen die bis zum Bilanzstichtag angefallenen direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie die anteiligen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Flüssigen Mittel werden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine Pauschalwertberichtigung.

Die Sonstigen Rückstellungen sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Bilanzerläuterungen

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung im Jahr 2009 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

3.2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr.

3.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von EUR 82.250,00 (Vorjahr TEUR 94).

3.4. Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 388.800,00 wird zu rund 90 % von der Haasnoot Vis B.V., Katwijk aan Zee, Niederlande, und zu rund 10 % von der Dr. Becker Beteiligungs GmbH, Oldenburg, gehalten.

3.5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.856.565,84 (Vorjahr TEUR 2.058) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Restlaufzeiten von 1 bis 5 Jahren (EUR 1.250.000,00; Vorjahr: TEUR 1.250) und von über 5 Jahren (EUR 1.625.000,00; Vorjahr: TEUR 1.938) bestehen nur bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 3.187.500,00 sind in voller Höhe durch Grundschulden am betrieblichen Grundstück, durch Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, durch Raumsicherungsübereignung des Warenlagers und des Inventars sowie durch eine harte Patronatserklärung der Konzernmutter, der Haasnoot Vis B.V., Katwijk, besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen die Haasnoot Vis B.V. und resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie sonstigen Materialien besichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend in Deutschland und im europäischen Ausland erzielt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 205. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

6. Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr

 

Herr Martin Haasnoot, Katwijk aan Zee, Niederlande, Kaufmann

 

Herr Wolfgang Peters, Loxstedt, Lebensmitteltechnologe (bis 2.9.2009).

7. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 75 Angestellte (Vorjahr 72). Am Bilanzstichtag waren 76 Angestellte (Vorjahr 71) beschäftigt.

8. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Weser-Feinkost GmbH wird in den Konzernabschluss der Haasnoot Vis B.V., Katwijk aan Zee, Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister Leiden/Niederlande hinterlegt.

 

Syke, 10. Februar 2010

Weser-Feinkost GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 71.194,00 0,00 0,00 71.194,00
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.800,24 6.588,84 0,00 80.389,08
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.007.720,32 85.343,05 0,00 2.093.063,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.063.143,35 127.471,77 0,00 2.190.615,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.646,70 24.682,92 0,00 168.329,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 102.223,64 0,00 102.223,64
4.214.510,37 339.721,38 0,00 4.554.231,75
4.359.504,61 346.310,22 0,00 4.705.814,83
Abschreibungen
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 17.800,00 17.801,00 0,00 35.601,00
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.754,24 10.279,84 0,00 17.034,08
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 119.737,22 62.055,05 0,00 181.792,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 364.915,35 198.744,77 0,00 563.660,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.864,70 28.548,92 0,00 81.413,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
537.517,27 289.348,74 0,00 826.866,01
562.071,51 317.429,58 0,00 879.501,09
Buchwerte
31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 35.593,00 53.394,00
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.355,00 67.046,00
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.911.271,10 1.887.983,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.626.955,00 1.698.228,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.916,00 90.782,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.223,64 0,00
3.727.365,74 3.676.993,10
3.826.313,74 3.797.433,10

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Weser-Feinkost GmbH, Syke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bremen, 10. Februar 2010

Hansaberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Siegel

Martin Beering, Wirtschaftsprüfer

Rolf Mählmann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

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