PWF Saturn GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Erich vom Ende seit 4.9.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bernhard Alfred Hans GarbePWF Saturn GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PWF Kunststofftechnik GmbHGlindeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die PWF Kunststofftechnik GmbH hat sich auf die industrielle Fertigung von anspruchsvollen Spritzgussteilen spezialisiert. Die Automobilindustrie macht aktuell noch 65 % unseres Kundenstammes aus. Über die letzten Jahre wurde dieser Anteil bereits erheblich vermindert und wird über die kommenden Jahre weiter reduziert werden. Neue Kunden konnten vor allem im Bereich Medizintechnik und in Branchen des Maschinenbaus, sowie des Brandschutzes gewonnen werden. Wir fertigen vorwiegend mit Eigenbau- aber auch mit Fremd-Werkzeugen. Seit Mitte des Jahres 2022 stehen wir unter anderem in engem Kontakt mit einer medizinisch-technischen Produktionsfirma in Indonesien, die uns in zunehmendem Maße mit Serien beauftragen wird. Das Geschäftsjahr 2023 war wesentlich geprägt durch Optimierung der Geschäftsabläufe, wobei weitere Vertriebsaktivitäten insbesondere im zunehmend wachsenden Markt der Sanitäts- und Verpackungsbranche sowie im Bereich des Brandschutzes unternommen wurden. Wir versprechen uns hieraus nachhaltig eine wesentlich bessere Wertschöpfung mit erheblichem Umsatz- und Gewinnpotenzial in den kommenden Jahren. 2. Lage der Gesellschaft 2.1 Geschäftsverlauf und Ertragslage Der Geschäftsverlauf war weiterhin geprägt durch die Entwicklungen im Automobilsektor und das daraus resultierende Abnahmeverhalten der Kunden in einem schwierigen Marktumfeld. Trotz der Auswirkungen bei der Umstellung auf die Elektromobilität in der Autoindustrie, die bedarfsgerechte Lösung der Probleme auf den Beschaffungsmärkten sowie der inflationären Energiekostensteigerung und der Auswirkung des Krieges in der Ukraine, konnte die Gesamtleistung um 505 TEUR gesteigert werden. Vor diesem Hintergrund kann die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr als positiv angesehen werden. Maßnahmen in der Produktivität haben im abgelaufenen Geschäftsjahr die eingeleitete Trendwende bestätigt. Es kam zu keinen Lieferengpässen zum Kunden, die Lieferbereitschaft war jederzeit gegeben. Die Umsatzerlöse sind um TEUR 1.003 oder 9,68% höher ausgefallen, was zu einer Steigerung der Gesamtleistung um 505 TEUR, entsprechend 4,75 % auf 11.140 TEUR. Der Materialaufwand erhöhte sich um 702 TEUR (16,30%). Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die deutlich gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. Die Materialwirtschaftsplanung wurde durch Stückzahlen-Vorgaben und Fertigungszeiträume bestimmt, welche somit zu einem optimierten Materialeinkauf und Sicherheitsbestände geführt haben. Daneben stützen uns zunehmend die Auftragszuwächse in den anderen oben erwähnten Bereichen. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand angepasst um die Bestandsveränderung) ist von 6.328 TEUR auf 6.131 TEUR gesunken (3,12 %). Der Rückgang des betrieblichen Aufwands um 289 TEUR ist im Wesentlichen bedingt durch, die rückläufigen Betriebs- und sonstiger Kosten (-286 TEUR) sowie der rückläufigen Vertriebs- (-79 TEUR) und Verwaltungsaufwendungen (-30 TEUR), bei gestiegenen Personalkosten (+106 TEUR). Das Betriebsergebnis ist mit 246 TEUR positiv ausgefallen und liegt bei niedrigerem Rohergebnis (-197 TEUR) und reduzierter Kosten (- 289 TEUR) um 152 TEUR über dem Vorjahr. Das Finanzergebnis ist mit -80 TEUR negativ (Vorjahr: -30 TEUR). Das Jahresergebnis vor Steuern hat sich von +64 TEUR auf +166 TEUR erhöht. 2.2 Finanzlage Die von der Gesellschaft aufgenommenen Kredite, die vor allem der Finanzierung des Anlagevermögens dienen, sind überwiegend festverzinslich und werden langfristig getilgt. Dabei wurden Zinsbindungsfristen vereinbart, die vom Jahr 2021 bis zum Jahr 2034 reichen. Die PWF Kunststofftechnik GmbH hat die in diesem Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Höhe von ca. 154 TEUR über Eigenmittel finanziert. Dem kurzfristigen Umlaufvermögen in Höhe von 4.699 TEUR stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 2.553 TEUR gegenüber. Zum Bilanzstichtag ergibt sich damit ein positives Working Capital von 2.146 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Laufzeit von bis zu einem Jahr) sind von 494 TEUR auf 436 TEUR gesunken. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben bei positiven Vorzeichen für die nächsten Jahre. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme sank 2023 um 939 TEUR von 9.926 TEUR auf 8.987 TEUR. Das Anlagevermögen verminderte sich zum Vorjahr um 383 TEUR. Das Umlaufvermögen einschließlich des aktiven RAP lag mit 4.699 TEUR um 556 TEUR unter dem Vorjahresniveau, da dem Zuwachs bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (300 TEUR) sowie den sonstigen Vermögensgegenständen (+49 TEUR) ein Rückgang bei den Vorräten (-311 TEUR), bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-493 TEUR) bei den flüssigen Mitteln (-101 TEUR) gegenüberstand. Auf der Passivseite kam es mit 94 TEUR (Vj. 69 TEUR) zu einer Zunahme bei den Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 70 TEUR auf 655 TEUR, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um 374 TEUR auf 1.499 TEUR und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 95 TEUR auf 1.215 TEUR sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um 45 TEUR auf 153 TEUR zurückgingen. Die Vermögenslage ist als geordnet und gut zu bezeichnen. Das weitere Wachstums- und Wertsteigerungspotential der PWF Kunststofftechnik GmbH ist vor dem Hintergrund der soliden Vermögens- und Finanzlage weiterhin gut abgesichert. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Ein wichtiger Leistungsindikator ist die Rohmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand angepasst um die Bestandsveränderung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen), die sich bei einem Rohergebnis in 2022 von 6.328 TEUR mit 59,5 % der Gesamtleistung auf 55,0% bei einem Rohergebnis von 6.131 TEUR in 2023 verringerte. Die weiteren finanziellen Leistungsindikatoren betreffen die EBIT-Rendite, die von 0,9% auf 2,2 % anstieg und somit weiterhin positiv ausfällt. Daneben stellt die Eigenkapitalquote von 59,8 % (Vj. 60,7 %) einen weiteren Leistungsindikator dar. 2.5 Auftragslage Die Auftragsbücher sind in den ersten Monaten dieses Jahres wieder durch Jahres- und Monatsaufträge sowie Periodika positiv gefüllt. Das Jahr 2024 lässt aufgrund der gegenwärtigen Marktlage sowie den politischen und geopolitischen Unsicherheiten sehr wahrscheinlich nur ein abgeschwächtes Umsatzwachstum bei verbesserten Ergebnissen erwarten. 3. Chancen- und Risikobericht Unser Risikomanagement basiert auf einem systematischen, das gesamte Unternehmen umfassenden Prozess der Risikoerkennung und -bewertung. Durch den kontrollierten Umgang mit Risiken wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gesichert und das Management in die Lage versetzt, ungünstige Entwicklungen frühzeitig, das heißt vor Eintritt eines Schadens zu erkennen. Dadurch können rasch gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden. Das Risikomanagementsystem des Unternehmens ist dabei integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Es umfasst alle wesentlichen Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesse des Unternehmens. Es werden Mehrjahresplanungen aufgestellt. Das Risiko-Controlling unserer Gesellschaft (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfalls- und Liquiditätsrisiken) findet dabei insbesondere über das permanente Berichtswesen statt. Für die PWF Kunststofftechnik GmbH existieren derzeit keine wesentlichen rechtlichen Risiken. Insoweit ist das Unternehmen nicht in Gerichtsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation haben. Die Chancen für unser Unternehmen liegen in der Qualität unserer Produkte und Mitarbeiter, der soliden betriebswirtschaftlichen und technologischen Aufstellung unseres Unternehmens auch und gerade im Vergleich zu Wettbewerbern sowie in der Ausweitung unserer Geschäftsfelder. Aufgrund unserer hohen Spezialisierung haben wir gegenüber anderen Marktteilnehmern den Vorteil, Produkte zu fertigen, die höchsten Anforderungen entsprechen. Mitbewerber benötigen in der Regel sehr lange, bis das notwendige Qualitätsniveau erreicht wird. Oftmals wird die von uns produzierte Qualität durch Mitbewerber auch gar nicht erreicht. Wir produzieren mit Maßgenauigkeit in engsten Toleranzen für unseren Hauptkunden, so dass hieraus die Chance auf eine mittel- bis langfristige Zusammenarbeit resultiert. Die PWF Kunststofftechnik GmbH hat auf den ständigen Preiswettbewerb durch ein besonderes Qualitätsbewusstsein reagiert und setzt kontinuierlich kosteneffiziente Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Rentabilität des Geschäftsbetriebes um. Im Jahr 2023 wurde die Optimierung aller Prozessabläufe des Unternehmens weiter vorangetrieben. Die Zielstellungen zur Verbesserung der Prozessstabilität und Lieferperformance sind erreicht worden. Die eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen zeigen nachhaltige Erfolge und sichern die Ertragslage unseres Unternehmens für die weitere Zukunft ab. Den Auftrags- und Preisrisiken wird darüber hinaus über eine umfangreiche Vorkalkulation aller Aufträge begegnet. Liquiditäts- und Ausfallrisiken zeichnen sich aktuell nicht ab. Der Liquiditätsbedarf der PWF Kunststofftechnik GmbH wird im Rahmen des Budgetierungsprozesses durch eine Cash-Flow-Planung festgelegt. Die unterjährige Liquiditätsentwicklung wird ständig überwacht. Die eingeräumten Zahlungsziele bewegen sich im Rahmen der branchenüblichen Konditionen. Exzessive Zahlungsziele werden nicht gewährt. Der Zahlungseingang wird laufend durch das Rechnungswesen überwacht und in enger Abstimmung mit der zuständigen Vertriebsabteilung koordiniert. Dies ist auch vor dem Hintergrund der Liquiditätslage der PWF Kunststofftechnik GmbH zu sehen. Die Kreditlinien bei Banken sind ausreichend und bis auf weiteres unbefristet. Demzufolge sind die hieraus resultierenden Risiken vergleichsweise gering. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. 4. Prognosebericht Der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahre 2024 blickt die PWF Kunststofftechnik GmbH nach Gewinnung neuer Kunden außerhalb des Automobilsektors positiv entgegen. Ziel ist es, die Marktposition der PWF Kunststofftechnik GmbH in Deutschland - aber auch auf den europäischen Märkten - zu festigen und weiter auszubauen und die Abhängigkeit von der Automobilindustrie weiterhin schrittweise zu verringern. Die Geschäftsführung geht im Jahr 2024 trotz des schwierigen Marktumfelds von wieder leicht steigenden Umsätzen und einem sich weiter entwickelnden positiven Geschäftsergebnis aus. Die Rohstoffpreise werden um ca. 5% ansteigen.
Glinde, den 1. März 2024 Volker Hansen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH- Gesetztes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Lübeck unter der Nummer HRB 17579 HL eingetragen. Die Wertangaben erfolgten in gerundeten EUR und TEUR. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Soweit es sich um Nutzungsrechte handelt, erfolgt die Abschreibung entsprechend den vertraglich vereinbarten Laufzeiten. Standardsoftware wird über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen sowie die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibung des unbeweglichen Sachanlagevermögens erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren. Betriebsvorrichtungen werden über eine Laufzeit von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagespiegel als Abgang verrechnet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu fortgeschriebenen Einstandspreisen angesetzt. Wertminderungen wurde durch Abschreibungen auf den Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten mit den Nennwerten bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern waren dem Grunde nach nicht zu bilanzieren. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 9 TEUR (Vj. 9 TEUR) gegen die PWF Präzisionswerkzeugfabriken GmbH, Glinde und stammen aus der laufenden Verrechnung von Liefer- und Leistungsbeziehungen. Der Posten enthält weiterhin Finanzforderungen in Höhe von 0 TEUR (Vj. 493 TEUR) gegen die Gesellschafterin PWF Saturn GmbH, Glinde. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von 4 TEUR (Vj. 5 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 436 TEUR (Vj. 494 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 328 TEUR (Vj. 408 TEUR) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von 541 TEUR (Vj. 407 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 319 TEUR (Vj. 359 TEUR) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Maschinen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der PWF Präzisionswerkzeugfabriken GmbH, Glinde, in Höhe von 784 TEUR (Vj. 823 TEUR) und betreffen zum einen die laufende Leistungsverrechnung in Höhe von 27 TEUR (Vj. 73 TEUR) und zum anderen eine kurzfristige Darlehensgewährung in Höhe von 251 TEUR (Vj. 250 TEUR) sowie eine langfristige Darlehensgewährung in Höhe von 506 TEUR (Vj. 500 TEUR). Der Posten enthält weiterhin langfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin PWF Saturn GmbH, Glinde, in Höhe von 260 TEUR (Vj. 297 TEUR) und laufende Leistungsverrechnungen in Höhe von 171 TEUR (Vj: 0 TEUR). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In diesem Posten sind Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 TEUR (Vj. 20 TEUR) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In diesem Posten sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 19 TEUR (Vj. 5 TEUR) enthalten. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von 26 TEUR. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und zur Alleinvertretung der Gesellschaft befugt. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr neben den Geschäftsführern durchschnittlich 57 Mitarbeiter (Vj. 67 Mitarbeiter). Der Personalbestand setzte sich wie folgt zusammen:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine besonderen Ereignisse erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses scheinen die Folgen aus der Energiekrise überwunden zu sein und es sind gegenwärtig keine weiteren negativen Einflussfaktoren erkennbar. Gleichwohl kann die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft von den Auswirkungen geopolitischer Instabilitäten betroffen sein, ohne die unmittelbaren Folgen für die Gesellschaft abschließend einschätzen zu können. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 140.023,49 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Glinde, den 1. März 2024 Volker Hansen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die PWF Kunststofftechnik GmbH, Glinde Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PWF Kunststofftechnik GmbH, Glinde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PWF Kunststofftechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 1. März 2024 BRB
Revision und Beratung PartG mbB
H. Linnemann, Wirtschaftsprüfer G. Matlok, Wirtschaftsprüfer ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSDer erzielte Jahresüberschuss ist entsprechend des Vorschlags für die Ergebnisverwendung verwendet worden. FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde am 22. März 2024 festgestellt. |
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