Hessenhalle Alsfeld GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gesine Dr. Witzel seit 22.1.2024 | Geschäftsführer |
Jens Uwe Reinhard Kirch seit 6.5.2021 | Geschäftsführer |
Ronald Bialek seit 19.7.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Landesverband Thüringer Rinderzüchter - Zucht- und Absatzgenossenschaft e.G. | 25.00% |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Qnetics GmbHAlsfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023der Qnetics GmbHA. Grundlagen der GesellschaftA 1. GeschäftsmodellZum 1. Januar 2018 führten der Landesverband Thüringer Rinderzüchter e. G. (LTR), der Thüringer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e. V. (TVL) sowie die Zucht- und Besamungsunion Hessen eG (ZBH) ihre operativen Geschäftsbetriebe in der Qnetics GmbH zusammen. Dazu verpachteten sie die betriebsnotwendigen Grundstücke, Gebäude sowie den Kundenstamm an die Gesellschaft, brachten das betriebsnotwendige bewegliche Anlagevermögen ein und verkauften den überwiegenden Anteil der Vorräte an die Qnetics GmbH. Die Aufgaben der Gesellschafter wurden grundsätzlich von der Qnetics GmbH übernommen, bei den Gesellschaftern aufgrund landesrechtlicher Zuständigkeiten verbliebenen Aufgaben werden durch die Qnetics GmbH über Geschäftsbesorgungsverträge erledigt. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Alsfeld, weitere Standorte sind in Erfurt, Jena und Laasdorf. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine Veränderungen des Geschäftsmodells ergeben. Auch im sechsten Jahr nach der Firmengründung bestand das Ziel, alle angebotenen Dienstleistungen an den Ansprüchen der Kunden auszurichten. A 2. Forschung und EntwicklungDie Qnetics GmbH führt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch. Sie beteiligt sich jedoch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen deutschen Zucht- und Kontrollorganisationen an Projekten zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten. Die Qnetics GmbH ist Mitglied im Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF). Der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden in der Tierzucht, Besamung sowie der Leistungs- und Qualitätsprüfung. Im Rahmen der gemeinsamen Forschung beteiligt sich der FBF an weitreichenden Verbundprojekten und vergibt andererseits auch eigene Forschungsaufträge. Ziel ist die Zusammenarbeit zwischen praktischer Tierzucht, Besamung sowie Leistungs- und Qualitätsprüfung mit der Wissenschaft. Praxisnahe Forschung kann so gebündelt und effektiv unterstützt werden. Die Qnetics GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 22,6 TEUR (-2,2 % z.Vj.) für Forschung und Entwicklung investiert. B. WirtschaftsberichtB 1. RahmenbedingungenIm Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Der Preis- auftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. (1) Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und den hohen Unsicherheiten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und dem wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. In Reaktion auf das Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. (1) Nach dem stark volatilen Marktverlauf mit sehr großen Preis- und Kostensteigerungen im Vorjahr bewegte sich das Marktgeschehen 2023 wieder einige Schritte in Richtung Normalität. Obwohl die Preise für Milch und Milchprodukte wie auch die Kosten für Energie und Betriebsmittel vor allem in der ersten Jahreshälfte teilweise deutlicher nachgaben, blieben sie auf einem im längerfristigen Vergleich höherem Niveau. (1) In Deutschland blieb die Milcherzeugung erst ab November hinter der Vorjahreslinie zurück. Für das Jahr 2023 dürfte sich insgesamt ein Plus von 1,4 % zeigen. Damit erreichte die Anlieferungsmenge rund 31,5 Mio. Tonnen. Gleichzeitig stiegen die Inhaltsstoffe der Rohmilch etwas an, womit den Molkereien mehr Milchfett und -eiweiß zur Verarbeitung zur Verfügung stand. (1) Die Milcherzeugerpreise gingen im Jahresverlauf zurück. Dabei zeigten sich in Abhängigkeit zur Produktionsausrichtung der Molkereien und auch regional größere Spreizungen in den Auszahlungsmöglichkeiten. Im Bundes- und Jahresdurchschnitt dürfte nach dem im Vorjahr erreichten Rekordwert der Preis für konventionelle Milch ab Hof bei voraussichtlich rund. 45 Cent/kg liegen. Dies bedeutet ein Rückgang um ca. 8 Cent oder 15 % gegenüber dem Vorjahr. Das Preisniveau war im längerfristigen Vergleich dennoch weit überdurchschnittlich. (1) Der Strukturwandel in der deutschen Milchviehhaltung setzte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr etwas beschleunigt fort. Nach den Ergebnissen der Viehzählung vom November 2023 ging im Vorjahresvergleich die Zahl der Milchkuhhalter um 4,4 % auf 50.581 zurück. Die Abnahmerate, die im Vorjahr 3,5 % betrug, lag damit wieder im langjährigen Durchschnitt von 4,5 %. Die Zahl der gehaltenen Milchkühe verminderte sich im Vorjahresvergleich um 2,5 % auf 3,71 Mio. Tiere. (1) Der Milchkuhbestand im Geschäftsgebiet ist die maßgebliche Basis der geschäftlichen Tätigkeit der Qnetics GmbH. Dieser ging im Zeitraum November 2022 bis November 2023 um 5.960 Tiere (2,9 %) auf 200.823 Tiere zurück. (2,3) Die Anzahl der von Januar bis November 2023 in Deutschland gewerblich geschlachteten Rinder betrug 2,74 Mio. Stück (+0,4 % z.Vj.) und lag leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Schlachtpreise für Jungbullen (R3) lagen im Jahresdurchschnitt in Deutschland bei 4,78 EUR/kg Schlachtgewicht und damit 6,3 % unter dem Niveau des Vorjahres (5,08 EUR/kg Schlachtgewicht). Das Preisniveau für Kuhfleisch (O3) lag 2023 durchschnittlich bei 3,98 EUR und damit 0,40 EUR oder 9,01 % unter dem Vorjahrespreis. (1). B 2. GeschäftsverlaufIm Geschäftsgebiet wurden 315.659 Portionen (-4,7 % z. Vj.) konventionelles und gesextes Sperma zum Wert von 5.610 TEUR (-1,4 % z. Vj.) veräußert. Der Anteil des gesexten Spermas lag bei 5,6 % und somit auf Vorjahresniveau. Die Liste der gefragtesten Bullen führte der Weiß-Blaue-Belgier-Bulle Lotse mit 9.839 Portionen vor den schwarzbunten Holsteinbullen Beatclub mit 9.007 Portionen und Signum PP mit 7.451 Portionen an. Die Besamungen mit homozygot hornlosen Bullen nahmen weiter zu. Überregional wurden 192.673 Portionen (+28,9 % z. Vj.) im Wert von 1.188 TEUR (+42,3 % z. Vj.) vermarktet. Die Einnahmen im Bereich Insemination betrugen 2.356 TEUR (+9,2 % z.Vj.). Im Geschäftsgebiet Thüringen wurden im Bereich Gesundheits- und Qualitätssicherung Einnahmen in Höhe von 2.307 TEUR (-4,8 % z.Vj.) erzielt. Der Hauptteil der Einnahmen resultierte mit 1.912 TEUR (-5,4 % z.Vj.) aus der Milchkontrolle in Thüringer Milchviehbetrieben. Durch Beratungen und Audits konnten im Jahr 2023 160 TEUR und damit 2,6 % mehr Einnahmen als im Vorjahr generiert werden. Bei den Labordienstleistungen sind die Erlöse von 106 TEUR im Jahr 2022 auf 101 TEUR im Geschäftsjahr 2023 (-4,6 %) gesunken. In der Zucht-, Nutz- und Schlachtviehvermarktung sind im Berichtsjahr 17.355 Rinder im Wert von 16.954 TEUR vermarktet worden. Der seit Jahren anhaltende Rückgang an Rindern in Deutschland, sowie der steigende Anteil an Fleischrinderbesamungen verknappt das Angebot an Zuchttieren. Demgegenüber ist eine stabil hohe Nachfrage nach Zuchttieren sowohl national als auch international zu verzeichnen. Im Ergebnis konnten sich die Preise für Zuchttiere auf einem hohen Niveau ganzjährig stabilisieren. Mit internen Anpassungen der Vermarktungsformen konnten weitere Mitglieder für die Vermarktung über die Qnetics gewonnen werden, wodurch die Anzahl vermarkteter Zuchttiere stabil geblieben ist, trotz rückläufiger Kuhbestände. Im Berichtsjahr wurden 9.801 Nutztiere sowie 472 Schlachttiere vermarktet. Die Kategorie Nutzvieh setzt sich aus Mastkälbern und Mastabsetzern zusammen. Die Absetzervermarktung wurde intensiviert und im Ergebnis um 587 vermarktete Tiere verbessert. Zudem führte das ganzjährig gute Preisniveau in diesem Marktsegment zu einer Umsatzsteigerung von 385 TEUR. Die Mastkälbervermarktung folgt der Entwicklung der Milchkuhbestände. Lediglich der Preis pro Kalb konnte sich gegenüber dem Vorjahr wieder leicht erholen, so dass sich trotz rückläufiger Tierzahlen der Umsatz um 79 TEUR verbessern konnte. Der Bereich Schlachtviehvermarktung wurde nur geringfügig gesteigert (+ 83 Tiere). In diesem Bereich wird sehr zurückhaltend gearbeitet mit dem Ziel, möglichst viele Mitnahmeeffekte zu nutzen. Die Zuchtviehvermarktung ist mit 64,1 % der umsatzstärkste Bereich der Tiervermarktung innerhalb der Qnetics. Die Anpassungen innerhalb der Vermarktungssparten, bewirkten eine Steigerung der Auktionsverkäufe und eine nahezu stabile Vermarktung in der Kategorie Export. B 3. LageErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 33.437 TEUR (+7,6 % z.Vj.) erzielt. Der Materialaufwand lag bei 20.506 TEUR (+7,9 % z.Vj.). Er beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für die Bereiche Viehvermarktung in Höhe von 16.569 TEUR (+9,0 % z.Vj.) und Spermazukauf in Höhe von 1.191 TEUR (-11,7 % z.Vj.). Der Rohertrag I (Gesamtleistungen abzüglich Materialaufwand) erreichte somit 12.969 (+6,7 % z. Vj). Der Personalaufwand für Löhne und Gehälter belief sich auf 7.087 TEUR (+3,0 % z.Vj.), für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung auf 1.868 TEUR (+15,6 % z.Vj.). Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden Abschreibungen in Höhe von 706 TEUR (+1,7 % z.Vj.) getätigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 4,7 % auf 3.910 TEUR erhöht. Das Unternehmen erreichte im aktuellen Geschäftsjahr ein ordentliches Betriebsergebnis von -255 TEUR. Im Jahr 2022 lag das ordentliche Betriebsergebnis bei -245 TEUR. Die Ertragslage am Ende des Geschäftsjahres 2023 weist nach Zins- und Dividendenerträgen sowie Steuern einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 246 TEUR aus. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Jahresergebnis um 576 TEUR verschlechtert. Vermögens- und FinanzlageDas Anlagevermögen des Unternehmens umfasst immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 52 TEUR (+6,2 % z.Vj.). Es handelt sich hierbei um erworbene Software und entsprechende Lizenzen. Das Sachanlagevermögen lag am Ende des Geschäftsjahres bei insgesamt 2.339 TEUR (-11,4 % z.Vj.). Mit 1.016 TEUR (+3,7 % z.Vj.) resultierte der Hauptanteil aus dem Tiervermögen. Technische Anlagen und Maschinen hatten einen Wert von 462 TEUR (-23,7 % z.Vj.), die Betriebs- und Geschäftsausstattung hatte einen Wert von insgesamt 862 TEUR (-18,3 % z.Vj.). Unter Berücksichtigung der Beteiligungen in Höhe von 681 TEUR erreichte das Anlagevermögen am 31. Dezember 2023 einen Gesamtwert von 3.076 TEUR (-8,8 % z.Vj.). Das Umlaufvermögen in Höhe von insgesamt 8.300 TEUR (+6,7 % z.Vj.) setzt sich aus 681 TEUR (-3,1 % z.Vj.) Vorräten, 3.353 TEUR (+14,2 % z.Vj.) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 128 TEUR (+77,8 % z.Vj.) Forderungen gegen Gesellschafter, 183 TEUR (-56,3 % z.Vj.) sonstiger Vermögensgegenstände sowie Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3.955 TEUR (+8,4 % z.Vj.) zusammen. Die Rückstellungen betragen insgesamt 463 TEUR (-2,7 % z.Vj.). Die Verbindlichkeiten betragen 2.024 TEUR (+32,1% z.Vj.) und beinhalten im Wesentlichen 1.721 TEUR (+27,8 % z.Vj) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und keine langfristigen Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital beträgt 8.921 TEUR (-2,7 % z.Vj.), die Eigenkapitalquote 78 %. Im Geschäftsjahr war die Liquidität gesichert. Die Liquidität 1. Grades beträgt 195 % (Vj.: 238 %), die Liquidität 2. Grades beträgt 376 % (Vj.: 462 %) und die Liquidität 3. Grades beträgt 410 % (Vj.: 508 %). Die stichtagsbedingte kurzfristige Liquiditätsdeckung hat sich von 5.926 TEUR im Vorjahr auf 5.960 TEUR im aktuellen Geschäftsjahr erhöht. Im gesamten Geschäftsjahr war die Liquidität gesichert. Die fälligen Verbindlichkeiten konnten jederzeit fristgerecht und uneingeschränkt beglichen werden. InvestitionenDie Gesellschaft investierte im Jahr 2023 insgesamt 830 TEUR in das Anlagevermögen. Davon wurden in technische Anlagen und Maschinen 23 TEUR, in die Betriebs- und Geschäftsausstattung 104 TEUR, in das Tiervermögen 688 TEUR und in ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 16 TEUR investiert. Für das Jahr 2024 sind Investitionen in ähnlicher Größenordnung geplant. Personal- und SozialbereichIm Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 197 Erwerbstätige (165 Vollzeitäquivalente) im Unternehmen angestellt. Im Vorjahresvergleich waren durchschnittlich 192 Erwerbstätige (165 Vollzeitäquivalente) angestellt. Die Angaben beinhalten keine Geschäftsführer, Auszubildende und Arbeitnehmer in Elternzeit mit insgesamt 7 Erwerbstätigen (Vj.: 6 Erwerbstätige). C. PrognoseberichtC 1. ChancenberichtDer fortschreitende Strukturwandel in der Landwirtschaft einhergehend mit entsprechendem Abbau der Rinder- und Schweinebestände, insbesondere in Milchvieh- und sauenhaltenden Betrieben, bestätigt die Entscheidung der Zusammenführung der operativen Bereiche der Gesellschafter und die Zusammenarbeit mit dem Hessischen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e. V. (HVL), Alsfeld. Im operativen Bereich können noch Reserven erschlossen werden. Ein Schlüssel hierzu ist die intensivere Betreuung der Kunden mit gut ausgebildeten Mitarbeitern. Ein weiteres Potential bietet die Erschließung verlässlicher Abnehmer von Rindergenetik. In der Spermavermarktung führen die Auswertungen und Verarbeitungen der Grunddaten der Betriebe in den Bereichen Tiergesundheit, Tierwohl und Leistung zu einer gestärkten Position im Wettbewerb. Die Beachtung des Relativzuchtwertes Gesund (RZ Gesund) durch den Kunden beim Spermaeinkauf führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der genetischen Veranlagung in den Herden, zur Verbesserung funktionaler Merkmale, der Tiergesundheit und wirken sich somit insgesamt positiv auf die Nutzungsdauer der Tiere aus. Im Jahr 2020 haben sich sechs Partner mit der Gründung der PhönixGroup für einen neuen gemeinsamen Ansatz und ein verbandsübergreifendes Zuchtprogramm entschieden. Ziel der Kooperation ist es, die Zucht auch künftig wettbewerbsfähig in bäuerlicher Hand zu behalten. Die PhönixGroup nahm ihre Arbeit am 1. Januar 2021 auf, am 1. Januar 2023 kam ein siebter Partner hinzu. An einer ähnlichen Kooperation wird im Bereich Gesundheit und Robustheit gearbeitet. Insgesamt sieben Landeskontrollverbände streben die Zusammenlegung der Analytik vom Milchproben in gemeinsamen Milchlaboren an, welche im Rahmen der Milchleistungsprüfung bzw. der Milchgüteprüfung erhoben werden. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Aufrechterhaltung der beauftragten Dienstleistungen aller beteiligten Kontrollverbände und das Angebot bezahlbarer Milchanalysen für die Mitgliedsbetriebe vor dem Hintergrund weiter sinkender Milchkuhbestände. C 2. RisikoberichtDas größte Risiko im Viehhandelsgeschäft ist der Ausbruch von Tiererkrankungen, da die begleitenden Bekämpfungsmaßnahmen den Handel sehr stark einschränken oder ihn zum Erliegen bringen können. Im extremsten Fall ist es durchaus realistisch, dass der Handel von Tieren für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr komplett stillsteht. Im Besamungsbullenbestand können Tiererkrankungen zum Totalausfall führen. Zur Seuchenprophylaxe verfügt die Gesellschaft über entsprechende bauliche Vorrichtungen. Außerdem wird streng nach gesetzlichen Vorschriften sowie nach dem Grundsatz guter fachlicher Praxis gearbeitet. Für die Besamungsbullen besteht zur Risikominimierung eine Ertragsausfallversicherung. Die weitere Verbreitung der afrikanischen Schweinepest, der Blauzungenerkrankung Typ-3 oder der epizootischen hämorragischen Erkrankung kann sich stark negativ auf den gesamten Tierhandel auswirken. Zudem können politische Rahmenbedingungen den Handel von Tieren deutlich beeinflussen. Weitere politische Vorgaben zur Ausstattung von Lebendtiertransportern im Bereich des Kälbertransportes haben wichtige Märkte, wie Spanien vom deutschen Markt abgeschnitten und die Kälberpreise zusammenbrechen lassen. Gleiches gilt für die verschärften Transportauflagen, wodurch Märkte, die nur per Schiff oder Flugzeug bedient werden, nicht mehr beliefert werden können. C 3. Voraussichtliche EntwicklungAlle Geschäftsbereiche werden von dem weiter fortschreitenden Strukturwandel betroffen sein. Die Hauptgründe Generationswechsel bei Besitzern landwirtschaftlicher Betriebe und deren Mitarbeiter/innen in Verbindung mit fehlendem Fachpersonal, gesetzliche Auflagen für tierhaltende Betriebe und die unbefriedigende Erlössituation in der Tierhaltung sind von der Qnetics nicht beeinflussbar. Externe Faktoren wie Tierseuchen, Diskussionen über Tierwohl und Tiertransporte wirken sich direkt und indirekt ebenfalls auf die Ertragslage aus. Durch geopolitische Konflikte können sich nachhaltige Belastungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens ergeben. Insbesondere steigende Preise der Energieträger (u. a. Strom, Gas, Kraftstoff) sowie die Erhöhung der LKW-Maut werden die Aufwendungen für Beschaffungen erheblich verteuern. In welchem Umfang sich die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Qnetics GmbH niederschlagen werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht anhand von validen Aussagen beurteilt werden. Zudem ist davon auszugehen, dass weitere Rinder- und Schweinehalter aus der Produktion aussteigen. Für das angelaufene Geschäftsjahr werden in den Bereichen Gesundheits- und Qualitätssicherung sowie Rinderbesamung, bedingt durch weiterhin sinkende Rinder- und Schweinebestände, rückläufige Umsätze erwartet. Dahingegen bestehen im Bereich Viehvermarktung gute Chancen für ein Anknüpfen an das Vorjahresniveau. Die inneren Prozessabläufe und Aufgabengabenbereiche der Gesellschaft sind mit der Zielsetzung der Nutzung von Optimierungspotenzial weiter zu entwickeln. Bereiche mit ineffizienter Kostenentwicklung werden permanent angepasst. Trotz angespannter Lage müssen Investitionen im Personalbereich aufgabenspezifisch möglich bleiben. Für das angelaufene Geschäftsjahr wird ein leicht positives Jahresergebnis erwartet.
Alsfeld, 19. April 2024 Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für Offenlegungszwecke zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023der Qnetics GmbH, AlsfeldA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Qnetics GmbH, Alsfeld, wurde nach den allgemeinen Grundsätzen ordnungsmäßiger Rechnungslegung (§§ 238 bis 261 HGB) und unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Bestimmungen (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Alsfeld und ist beim Amtsgericht Gießen unter der Nummer HRB 9171 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 bis 3 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Ergänzend zur Gliederung der Bilanz gemäß § 266 HGB wurde unter der Position A. Anlagevermögen II. Sachanlagen die Position 3. Tiervermögen aufgenommen. Des Weiteren wurde nach dem Eigenkapital die Position Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgenommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu sechs Jahren) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer entsprechend den allgemeinen Abschreibungstabellen) vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgte zeitanteilig. Von der Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abzuschreiben, wurde uneingeschränkt Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Ausleihungen, die zum Nennwert und solche unverzinslichen oder niedrigverzinslichen Ausleihungen, die zum Barwert anzusetzen wären, bestehen nicht. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fertige und unfertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, in ausreichender Höhe gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Investitionszuschüsse für aktivierte Vermögensgegenstände stellt die Gesellschaft ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung in den Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens ein. Dieser Sonderposten bildet den Finanzierungsgegenwert zu den unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Buchwerten jener Anlagegüter, die mit Investitionszuschüssen beschafft wurden. Der Sonderposten wird in Höhe der auf diese Vermögensgegenstände entfallenden jährlichen Abschreibungen auf Sachanlagen ertragswirksam aufgelöst, und zwar in Höhe der Abschreibungen, die auf die mit diesen Zuschüssen finanzierten Anlagegüter entfallen. Damit werden diese Abschreibungen im Jahresabschluss neutralisiert. Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Risiken und rückständigen Aufwendungen, soweit sie das abgelaufene Wirtschaftsjahr betreffen. Ihr Ansatz ist in Höhe des Erfüllungsbetrages vorgenommen worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien. Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumsrückstellungen in Höhe von EUR 89.897,00 wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Uni Credit Method zugrunde gelegt, nach der die Finanzierung der Jubiläumsgeldverpflichtung über Einmalprämien für den jährlichen Anwartschaftszuwachs unter Berücksichtigung von Trendannahmen erfolgt. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 1,31 %, einem Gehaltstrend von 0 % sowie einem BBG-Trend in Höhe von 2 %. Der Rechnungszinssatz wurde gemäß IDW RS HFA 30 (Rz 57) abhängig von der durchschnittlichen Restlaufzeit des Personenbestandes ermittelt. Für Zwecke der Steuerbilanz wurde ein Abzinsungssatz von 5,5 % zugrunde gelegt, bei der sich eine Rückstellung für Jubiläum in Höhe von EUR 70.501,00 ergibt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). C. Erläuterungen zu Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der Anlage 3a hervor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 72) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 128. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 2.024.071,51. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 4) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 4). Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:
D. Sonstige PflichtangabenArbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 197,25 (Vorjahr: 192,25). Geschäftsführer, Auszubildende und Arbeitnehmer in Elternzeit wurden bei der Ermittlung nicht berücksichtigt. Insgesamt gliedert sich die Arbeitnehmerzahl wie folgt:
Geschäftsführung und Aufsichtsrat: Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer: Ronald Bialek, Dipl.-Ing.-Agr. Jens Kirch, Dipl.-Ing.-Agr. Dr. Gesine Witzel, Dipl. Ing.-Agr. (seit 22. Januar 2024) Dr. Sonja Kleinhans (bis 22. Januar 2024) Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen: Silvio Reimann, Dipl.-Ing.-Agr. (Vorsitzender) Manfred Uhrig, Landwirt (stellvertretender Vorsitzender seit 12. September 2023) Horst Kaisinger, Landwirt (stellvertretender Vorsitzender bis 12. September 2023) Martin Biederbick, Landwirt Bernd Hohmann, Landwirt (seit 1. Juli 2023) Peggy Käferle, Dipl.-Ing.-Agr. Uwe Merx, Dipl.-Ing.-Agr. (FH) Karsten Müller, Dipl.-Ing.-Agr. Dr. Florian Schmidt, Dipl.-Ing. Agr. Die von der Gesellschaft im Berichtsjahr an den Aufsichtsrat gezahlten Gesamtbezüge betrugen EUR 47.535,74 (ohne Umsatzsteuer). Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft gegenüber den Aufsichtsratsmitgliedern betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 27). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Aufsichtsrat betragen zum Bilanzstichtag TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 2). Ergebnisverwendungsvorschlag: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Alsfeld, den 19. April 2024 Die Geschäftsführung Roland Bialek Jens Kirch Dr. Gesine Witzel Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Qnetics GmbH, Alsfeld: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Qnetics GmbH, Alsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qnetics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 19. April 2024 TREUGENO
GmbH
Dipl.-Oec. Brede, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des vorstehend erteilten Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung . Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme , sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird ; auf § 328 HGB wird verwiesen . Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 19.06.2024 festgestellt. Bei der Veröffentlichung wurden abweichend vom festgestellten Jahresabschluss die für die Veröffentlichung geltenden Erleichterungen gem. §327 HGB in Anspruch genommen. Insoweit bezieht sich der erteilte und hier wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den von uns geprüften und in der Gesellschafterversammlung festgestellten Jahresabschluss und Lagebericht. |
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