Diamantgilde GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Uhren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armend Kuqi seit 22.2.2023 | Geschäftsführer |
Stephan Hermann seit 30.8.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stephan Hermann GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB auf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Koblenz unter der Nummer HRB 6737 eingetragen und hat ihren Sitz in Koblenz. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. 2. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen waren nicht erforderlich. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der Ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um absatzmarktorientierte Abschläge angesetzt. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen unter den Vorräten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden notwendige Wertberichtigungen pauschal mit 1 % vorgenommen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Abschlussstichtag nicht. Fremdwährungsforderungen sind nicht enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Beträge in fremder Währung sind nicht enthalten. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 setzt sich wie folgt zusammen:
Das gezeichnete Kapital wird in voller Höhe von Herrn Stephan Hermann, Koblenz, gehalten. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 195.469,99 wird auf das neue Jahr vorgetragen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind nicht enthalten. Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt eine Übersicht über die bestehenden Laufzeiten:
Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen gegenüber den Kreditinstituten persönliche Bürgschaften des Gesellschafters sowie Grundpfandrechte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 30 (Vorjahr: T€ 62) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 247 enthalten. Im Berichtsjahr sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 150 enthalten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB)
3. Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen Periodenfremde Erträge sind in den "Sonstige betriebliche Erträge" enthalten und betreffen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 9). Periodenfremde Aufwendungen sind in den "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten und betreffen Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von T€ 136 (Vorjahr: T€ 96). 4. Aufwendungen/Erträge aus Währungsumrechnung Aufwendungen aus Währungsumrechnung sind im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1 angefallen. D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Arbeitnehmergruppen
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe wird unter Inanspruchnahme der Schutzklauseln des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % und mehr besteht
5. Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars
E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB setzen sich wie folgt zusammen: Zum Abschlussstichtag bestand eine Eventualverbindlichkeit (Bürgschaft) in Höhe von € 21.503,20 (Vorjahr: € 21.503,20). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Koblenz, 24. Januar 2024 / 5. Juli 2024 Stephan Hermann GmbH gez. Stephan Hermann Lagebericht 2022Inhaltsangabe I. Grundlagen des Unternehmens II. Geschäftsmodell des Unternehmens III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftslage 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren IV. Prognose-, Chancen-und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist die Herstellung sowie der Groß-und Einzelhandel mit Juwelen, Schmuck und Edelsteinen, wozu Edelmetalle gehören, sowie der Betrieb von Pfandhäusern. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2022 ebbten die Auswirkungen der Corona Pandemie ab und in vielen Ländern wurden Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens aufgrund der flächendeckenden Impfkampagnen weitgehend gelockert bzw. aufgehoben. Neue, mildere Corona Varianten führten dennoch zu steigenden Infektionszahlen mit hohen Krankenständen in den Unternehmen. Die lange in China verfolgte Null-Covid- Strategie führte hierbei zu wirtschaftlichen Einschränkungen und unterbrach internationale Lieferketten mit weltweiten Auswirkungen. Gleichzeitig führte der im Februar begonnene Russland-Ukraine-Konflikt zu erhöhter Unsicherheit für die Weltwirtschaft. Zahlreiche westliche Länder verhängten Embargos und Sanktionen und schlossen Russland vom internationalen Finanzmarkt aus. Die Folge waren steigende Rohstoffpreise, Energie- und weitere Versorgungsengpässe was zu einer hohen Inflation führte. Das Weltwirtschaftswachstum erholte sich zwar weiter nach dem Einbruch in 2020, konnte jedoch aus den genannten Gründen nur langsamer als in 2021 steigen. So betrug in 2022 der Anstieg 3,4% (Vorjahr 6%). Die Situation variierte in einzelnen Ländern je nach Auswirkungen der Pandemie und der deshalb getroffenen Maßnahmen. Weiterhin spielte eine große Rolle wie sehr das jeweilige Land vom Russland Ukraine Konflikt betroffen wurde. So waren viele Volkswirtschaften geprägt von einer inflationsbedingt restriktiven Geldpolitik mit steigenden Leitzinsen, einer Verschlechterung der Konjunkturprognose, Kursverlusten an Aktienmärkten, steigenden Rohstoff- und Energiepreisen und Knappheit von Rohstoffen und Vorprodukten. Im Berichtsjahr wuchs die deutsche Wirtschaft mit 1,8 % langsamer als im VJ (3,2 %) und wurde stark durch die oben beschriebenen Rahmenbedingungen 2021 geprägt. Während einerseits im Laufe des Berichtsjahres die Arbeitslosenzahlen von T€ 2.613 (6,3 %) auf T€ 2.418 (5,8 %) sanken, war die Inflationsrate mit 6,9 % sehr hoch, was zwischenzeitlich das Konsumentenvertrauen stark eintrübte. Wie in anderen europäischen Ländern wurde das Wirtschaftswachstum durch die steigenden Inflationsraten gebremst. So waren die branchenspezifischen Rahmenbedingungen wesentlich durch die Engpässe und weltweiten Störungen der Lieferketten, den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und die Auswirkungen der Corona Pandemie sowie die Inflation und die daraus resultierenden fiskalpolitischen Maßnahmen geprägt. Das für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierte, zum Vorjahr gleichbleibende Ergebnis konnte trotz der Auswirkungen des Russland Ukraine Krieges erzielt werden. Ursache hierfür sind neben den Steigerungen des Rohertrages die Einsparungen von Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr. Die weltweiten schwierigen Rahmenbedingungen haben unser Unternehmen und die Mitarbeiter auch im letzten Jahr vor einige Herausforderungen gestellt. Die Sonderzahlung in Form der Inflationsausgleichsprämie soll die wirtschaftlichen und persönlichen Belastungen mildern und das hohe Engagement und die Flexibilität der Mitarbeiter würdigen. Das Unternehmen verfügt über eine sehr lange, erfolgreiche und robuste Unternehmensgeschichte und blickt optimistisch mit durchschnittlich 27 Mitarbeitern in die Zukunft. Unsere erfahrenen Mitarbeiter weisen zum großen Teil eine langjährige Betriebszugehörigkeit aus und zeichnen sich durch ihre Kompetenz und Loyalität aus. 2. Geschäftslage a) Absatzentwicklung Der Gesamtumsatz wurde um T€ 1.945 (9,6 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Im Folgenden wird die Umsatzentwicklung unterteilt nach einzelnen Bereichen dargestellt:
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 30 und im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände T€ 0,9 vorgenommen. b) Personal-und Sozialbereich In 2022 wurden durchschnittlich 27 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Besondere Vergütungssysteme (Tantieme) erhält die Geschäftsführung. Die Mitarbeiter werden bezüglich Aus-und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Der Personalaufwand setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage
b) Finanzlage
Die Liquiditätslage ist befriedigend, es sind keine Engpässe zu erwarten. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist um T€ 858 gestiegen, insbesondere wegen der Erhöhung des Warenlagers in Höhe von T€ 1.338. Dagegen sind die Darlehensforderungen gegenüber Pfänder um T€ 69 sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 367. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den sonstigen Verbindlichkeiten haben sich durch die Aufstockung des Warenbestandes erhöht. 4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Das Ergebnis des Geschäftsjahres liegt somit um T€ 5 leicht über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Unternehmen kann weiterhin Auswirkungen auf die Versorgungssituation wegen des Russland-Ukraine Krieges nicht ausschließen. Der Planung liegt die Annahme zugrunde, dass die globale und die nationale Wirtschaftsleistung im Jahr 2023/2024 auf insgesamt sehr niedrigem Niveau geringfügig weiterwachsen wird. Es wird somit von einer weiteren und anhaltenden Normalisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Zukunft ausgegangen. III. Prognose-, Chancen-und Risikobericht Prognosebericht Derzeit ist nicht nur Deutschland, sondern Europa und die gesamte Welt mit großen Unsicherheiten konfrontiert. Die Prognose beruht auf der Annahme, dass es kein erneutes Aufkommen der Corona-Pandemie gibt, keine weitere Verschärfung im Russland-Ukraine Konflikt entsteht und die Energieversorgung sichergestellt ist. Die Prognose enthält Aussagen bezüglich der Zukunft, die jedoch von unerwarteten Ereignissen, u.a. aufgrund veränderter politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen von den Erwartungen abweichen kann. Für die Jahre 2023/2024 wird von einer verringerten Wirtschaftsdynamik hinsichtlich der Weltwirtschaft ausgegangen. Ursache ist hierbei die hohe Inflation in vielen Regionen der Welt, der mit restriktiven geldpolitischen Maßnahmen begegnet wird. Die gestiegenen Zinsen wirken sich negativ auf das Konsumentenverhalten aus. Nach wie vor besteht das Risiko das die Corona Pandemie nicht vollständig überwunden ist und neue Varianten auftreten, die ihrerseits wieder politische Maßnahmen nach sich ziehen. Der kurzfristige Ausblick auf die deutsche Wirtschaft hat sich etwas aufgrund der vorerst stabilisierten Energieversorgungslage leicht verbessert. Allerdings führt die nach wie vor hohe Inflation zu Kaufkraftverlusten und schwächt die Konsumnachfrage. Es wird erwartet, dass die Inflation im Laufe des Jahres rückläufig ist. Zusätzlich führen höhere Zinsen zu einem Rückgang der Investitionen. Der BIP für Deutschland sank zum Vorjahr um 0,6 %. Die Geschäftsführung rechnet mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Chancen und Risiken Die Geschäftsfelder der Gesellschaft sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handel verbunden sind. Als Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse und Entwicklungen die Gesellschaft daran hindert, ihre Ziele zu erreichen. Daneben gibt es Chancen zu erkennen und durch unternehmerisches Handeln zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens abzusichern bzw. weiter aufzubauen. Die direkte Verantwortung, operative Risiken und Chancen zu erkennen und zu steuern, liegt bei der Geschäftsführung. Im Rahmen einer operativen Planung erfolgen das Erkennen und die Beurteilung der Risiken und Chancen für einen einjährigen Planungszeitraum sowie mit geringeren Detaillierungen für 2 bis 3 Jahre. Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel schreiten immer mehr voran. Die Entwicklung hat sich durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt. Extrem wichtig ist es daher, mehr über die unterschiedlichen Onlinekontakte, insbesondere wonach die Kunden konkret suchen, zu erfahren. Unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung verfolgt die Gesellschaft ein konsequentes Risikomanagement. Hierzu werden monatlich die Markt- und Risiken im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft entsprechend der Zielsetzung eines nachhaltigen Erhalts des Unternehmens und damit der Arbeitsplätze gesteuert. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bzw. (kurzfristige) Schulden bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen i.d.R. unter Abzug von Skonto bezahlt. Ziel der tagesgenauen Finanz- und Liquiditätsmanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Unsere Mitarbeiter tragen jeden Tag zum Erfolg der Gesellschaft bei, indem sie ihre Kompetenzen einbringen und Ideen zur Verbesserung einbringen. Sie verhalten sich den Kunden gegenüber gewohnt freundlich, so dass diese sowohl online als auch offline kompetent beraten werden. Für das Unternehmen ist vieles im Wandel. Es werden Prozesse digitalisiert und die Mitarbeiter müssen die vielfältigen Veränderungen bewältigen. Hierfür werden die Mitarbeiter entsprechend geschult und weitergebildet. Der Bestand der Gesellschaft baut auf zufriedenen Mitarbeiter und Kunden auf, wodurch der nachhaltige Erfolg gesichert wird. Unter den genannten Voraussetzungen werden wir auch in Zukunft den aktuellen Herausforderungen der schwierigen makroökonomischen Rahmenbedingungen entgegentreten. Die Geschäftsführung ist daher weiterhin zuversichtlich auch in Zukunft die Herausforderungen zu meistern und sich am Markt zu behaupten. Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit liegen nicht vor.
Koblenz, den 30. Juni 2024 Gez. Stephan Hermann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stephan Hermann GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stephan Hermann GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stephan Hermann GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 5. Juli 2024 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Joris Bühler, Wirtschaftsprüfer Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer |
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