EXAMION Versorgungswerk Unterstützungskasse GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard, gen. Bernd Schleicher seit 18.11.2010 | Geschäftsführer |
Andreas Daniel Oppermann seit 9.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.67% | |
| 48.67% | |
H**** L********* | 0.67% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EXAMION GmbHFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LAGEBERICHT GESCHÄFTSJAHR 2022/2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs - vergangenheitsorientiert - Wirtschaftsbericht (§289 1, S.2 HGB) 1. Berichterstattung über Branchensituation a) Wettbewerbs- und Marktverhältnisse Die Gesundheitsmärkte hängen weltweit weniger von kurzfristigen Trends und Ereignissen ab, sondern werden nachhaltig von einer begrenzten Anzahl an Faktoren beeinflusst. Der bestimmende Trend im Gesundheitsmarkt ist die demografische Entwicklung, insbesondere die weltweit nach wie vor wachsende und aufgrund der allgemein gestiegenen Lebenserwartung eine zunehmend alternde Bevölkerung. Diese Entwicklung stellt die Gesundheitssysteme weltweit vor große Herausforderungen, da die zur Verfügung stehenden Mittel in den Volkswirtschaften limitiert sind. Für die Anbieter im Gesundheitswesen bieten sich hier Chancen, da sich die Nachfrage nach kosteneffizienten Lösungen für die Gesundheitsversorgung intensiviert. Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung in Schwellenländern ermöglicht vielen Menschen einen besseren Zugang zu einer Gesundheitsversorgung. Aufgrund der weiterhin wachsenden Mittelschicht werden Investitionen in signifikantem Ausmaß in die Erweiterung der privaten und öffentlichen Gesundheitssysteme vorgenommen. Diese steigern die allgemeine Nachfrage nach Produkten und Services im Gesundheitswesen und fördern somit das Marktwachstum. Ein weiterer zu beobachtender Trend mit bedeutender Auswirkung auf unsere Geschäftsentwicklung ist die Transformation der Leistungserbringer. Zunehmende gesellschaftliche Widerstände gegenüber den Kosten der Gesundheitsversorgung und der daraus resultierende Kostendruck erfordern eine Professionalisierung der Leistungserbringer. Sichtbare Folge ist der Zusammenschluss der Gesundheitsdienstleister in Netzwerken, Klinik- und Laborketten. Der Fokus liegt dabei auf einer allgemeinen Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei einer gleichzeitigen Verringerung der Behandlungskosten. 2. Berichterstattung über Gesamtwirtschaft a) Allgemeine Konjunkturlage, Nachfrageentwicklung Während die Wirtschaft im ersten Halbjahr des GJ noch um ca. 1% gewachsen ist, war im zweiten Halbjahr ein negatives Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Das Wirtschaftswachstum blieb in Deutschland damit hinter der weltweiten Entwicklung zurück. Im Geschäftsjahr war die Inflation zwar rückläufig, jedoch immer noch auf einem hohen Niveau zwischen 7% und 6%. Die Lieferketten hatten sich stabilisiert und die Transportkosten gingen, auch aufgrund des insgesamt verminderten Handelsvolumens, auf annähernd Vor-Corona Niveau zurück. b) Konjunkturpolitische Maßnahmen Anhaltende Diskussionen über die Finanzierung des Gesundheitswesens sowie Pläne zur Reduzierung der Anzahl an Krankenhäusern in Deutschland führte zu einer starken Zurückhaltung bei den Kaufentscheidungen im öffentlichen als auch im privaten Sektor des Gesundheitswesens. Die Entwicklung im Teilmarkt der Veterinärmedizin wird immer noch durch den erhöhten Bestand an Haustieren aufgrund von Corona positiv beeinflusst. Dieser Effekt wird zunehmend durch die Entstehung von Ketten im Bereich der Veterinärmedizin in Europa überlagert. Eine positive Entwicklung wird hierbei zunächst vor allem aufgrund von Modernisierungsinvestitionen erwartet. c) Wechselkursentwicklungen Im Verlauf des Geschäftsjahres war die Entwicklung des Wechselkurses von Euro zu US$ insgesamt uneinheitlich, sodass zum Ende des Geschäftsjahres per Saldo lediglich ein Verlust von ca. 1T Euro entstand. 3. Entwicklung des Unternehmensumfeldes a) Regulatorische Eingriffe des Staates Wir agieren in einem langfristig stabilen Wachstumsmarkt, der durch die oben beschriebenen Trends im Gesundheitswesen unterstützt wird. Die Entwicklung des Gesundheitsmarktes wird beeinflusst durch die gesamtwirtschaftlichen Veränderungen und politischen Entwicklungen, einschließlich Änderungen in der Gesundheitspolitik und bei Erstattungssystemen sowie der hauptsächlich von der EU gesteuerten Regulierung der Zulassung von neu auf den Markt zu bringenden Produkten. Laut der am 25.05.2017 in Kraft getretenen europäischen Verordnung über Medizinprodukte, kurz Medical Device Regulation (MDR) müssen alle derzeit genehmigten und bereits in der Vergangenheit entsprechend den alten Direktiven zugelassenen und in Verkehr gebrachten Medizinprodukte erneut nach den neuen Anforderungen geprüft und zertifiziert werden. Das heißt, dass sich die Hersteller in einem zeitaufwendigen Prozess mit den neuen regulatorischen Anforderungen auseinandersetzen und die Freigabe der benannten Stellen einholen müssen. Letzte Übergangsfristen für einzelne Produktklassen laufen im Mai 2024 endgültig aus. b) Entwicklung der Bedingungen für den Export Für Exporte innerhalb der europäischen Gemeinschaft gelten die oben genannten Regulierungen in gleichem Maße. Sofern sich Drittländer an diese Regulierungen anlehnen, können auch dort humanmedizinische Produkte vertrieben werden. 4. Umsatz- und Auftragsentwicklung Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend. Insgesamt war eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von 1,8% zu verzeichnen. Die Steigerung ist vor allem auf Zuwächse ihl Kerngeschäft der Neugeräte zurückzuführen, der 4,3% betragen hat. 5. Auftragsbestand und -reichweite Ein Großteil der Umsatzerlöse von EXAMION stammt aus wiederkehrenden Geschäften aus der Erbringung von Serviceleistungen sowie der Vermietung von Systemen. Diese bilden eine stabile Geschäftsgrundlage. Bereinigt um saisonale Effekte war der Bestand an offenen Aufträgen zum 30.06.2023 zufriedenstellend. Einen erheblichen Anteil hatten daran die zum Ende des laufenden Geschäftsjahres unterzeichneten Mietverträge für Neugeräte. 6. Angaben zum Produktprogramm Das lmaging Segment als unser wesentliches Geschäftsfeld bietet bildgebende Produkte, Dienstleistungen und Lösungen in der Human- wie auch in der Veterinärmedizin an. Unsere wichtigsten Produkte in diesem Segment sind Röntgensysteme und digitale Subsysteme. Alle unsere Bildgebungssysteme werden durch gemeinsam genutzte Softwareplattformen unterstützt. Zudem bieten wir ein breites und skalierbares Angebot von Softwarelösungen zur Unterstützung dieser Systemumgebungen wie auch der Bildverteilung, Bildbetrachtung und Befundung sowie der Bildarchivierung an. Aus unserem Servicegeschäft (Dienstleistungen und Ersatzteile) generieren wir regelmäßige Umsätze in erheblichem Umfang durch eine starke und wachsende installierte Basis sowie langfristige Servicebeziehungen. Daneben werden insbesondere in der 0-A-CH Region volldigitale artverwandte Bildgebungssysteme anderer Hersteller aufgrund entsprechender vertraglicher Vereinbarungen mit diesen, wie z.B. Mammografiesysteme, Durchleuchtungssysteme, CT-Systeme vertrieben, installiert und gewartet. Außerdem wird seit der Unternehmensgründung ein Patienteninformationssystem (PIS) gepflegt und weiterentwickelt, welches überwiegend in niedergelassenen Arztpraxen in Deutschland als System zur Abrechnung ärztlicher Leistungen seinen Einsatz findet. Die ansonsten kontinuierlichen Neu- bzw. Weiterentwicklungen unserer erfolgreichen Produkte musste jedoch im Berichtsjahr zu Gunsten der notwendigen MDR Zertifizierung für den Bereich der Humanmedizin hinten anstehen. 7. Investitionen - Art, Zweck und Umfang von Finanzinvestitionen (Beteiligungen) Am 03.07.2021 wurde der Vertrag über eine Beteiligung LH. v. 20 % an der AB-CT - Advanced Breast-CT GmbH, Erlangen, geschlossen. Mit Gesellschafter-Beschluss vom 10.01.2022 bzw. 07.03.2023 zur Kapitalerhöhung wurde der Beteiligungsanteil auf 27% erhöht. Dies sichert die Wachstumsstrategie in der Nische der digitalen Mammografie als Teil des Segments Radiologie und Krankenhaus zusätzlich ab. Im laufe des Januar 2023 wurden, ebenso wie im Vorjahr, auf Basis der in dem "Option Agreement" vom 31.10.2020 getroffenen Vereinbarung, weitere 4% der Anteile an der Vet X s.r.l. von den bisherigen Eigentümern der Minderheitsbeteiligungen von der EXAMION übernommen. Eine vollständige Übernahme ist im Januar 2024 erfolgt. B. Darstellung der Lage - gegenwartsorientiert - Wirtschaftsbericht (§289 1. S. 2 HGB) 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg im Berichtszeitraum geringfügig von 13,50 Mio. € auf 13,37 Mio. € zurück. Aufgrund der unsicheren Situation hinsichtlich stabiler Lieferketten und zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit erhöhte sich der Lagerbestand von 5,3 Mio.€ auf 6,2 Mio.€. Im Berichtsjahr wird erstmals der Aktivwert aus den durch Rückdeckungsversicherungen abgesicherten Pensionsansprüche in Höhe von 0,9 Mio € ausgewiesen. Das Vermögen erhöhte sich im Berichtszeitraum von 33,42 Mio. € auf 34,35 Mio.€. Die erheblichen Weiterentwicklungsleistungen für die als Medizinprodukt zertifizierte Bildverarbeitung, Bildarchivierung und die Bildverteilung eigenentwickelte Softwareplattform EXAMION AQS wurden wie in den vergangenen Jahren nicht aktiviert. Dies gilt ebenso für die umfangreichen Leistungen der Systementwicklung. Diese führten zu eigenentwickelten und als Medizinprodukte zertifizierte Gesamtsysteme und wurden ebenfalls nicht aktiviert. Zum Bilanzstichtag beträgt das Anlagevermögen 38,9% der Bilanzsumme. Einen Schwerpunkt bilden hier die Finanzanlagen mit einem Anteil von 33,7%. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf 61,1%. Eine nennenswerte Größe stellen dabei die geldnahen Mittel mit knapp 14% dar. Die Eigenkapitalquote veränderte sich nur leicht von 57,6% im Vorjahr auf 56,7% im Berichtsjahr. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente spielen für die EXAMION GmbH nur eine untergeordnete Rolle und werden lediglich im Rahmen von KFZ-Leasing genutzt. Das Anlagevermögen ist lediglich mit einer Quote von 2,9% fremdfinanziert. 2. Finanzlage Neuinvestitionen in Sachanlagen wurden im Berichtsjahr nicht in nennenswertem Umfang durchgeführt und wurden sämtlich aus eigenen Mitteln bestritten. Investitionen in Beteiligungen sowie die Darlehensvergabe an verbundene Unternehmen wurden aus den zur Verfügung stehenden Mitteln bestritten. Die Finanzierung des Umlaufvermögens basiert vollumfänglich auf Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Unsere finanziellen Verpflichtungen konnten wir im Berichtsjahr zu jeder Zeit erfüllen. 3. Ertragslage Die Materialeinsatzquote lag im Berichtszeitraum mit 47,0% unter der des Vorjahres von 48,9%. Wie bereits im Vorjahr verursachten die Herausforderungen zur Umsetzung der MDR-Richtlinien erhebliche zusätzliche Personalaufwendungen im Bereich der Entwicklung, des Qualitätsmanagement sowie der Dokumentation, die das operative Ergebnis im Berichtsjahr belastet haben. Die Entwicklung wie auch die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist im Berichtszeitraum trotz dieser Belastungen weiterhin als positiv zu bezeichnen. Nach Steuern wird für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von 212T€ ausgewiesen (Vorjahr: Verlust 378T€). 4. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr betrug 122 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht. Auch in diesem Jahr wurden umfangreiche interne und externe Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei Maßnahmen zur Qualifizierung im produktspezifischen Bereich der eigenentwickelten Produkte sowie Schulungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen. C. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens - Prognosebericht (mind. 1 Jahr) (§289 1. S. 4 HGB) 1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche und branchenspezifischeSituation Aufgrund der teilweise prekären wirtschaftlichen Lage vor allem kleinerer Krankenhäuser, kann mit einem Anstieg von Insolvenzanträgen in diesem Bereich gerechnet werden. Im Humanbereich vermindern sowohl die andauernde Diskussionen über eine angemessene Gesundheitsversorgung als auch die Tendenz hin zu einem werteorientierten Gesundheitsmodell, bei dem die Vergütung Schwerpunkte auf das Behandlungsergebnis und die Patientenzufriedenheit legt, die Bereitschaft in neue Apparate zu investieren Der weiterhin bestehende Engpass bei der Anzahl an benannten Stellen und der dadurch weiterhin beschränkten Kapazität, Produkte nach der aktuellen EU Richtlinie zu zertifizieren und in den Markt zu bringen, stellt weiterhin ein Wachstumshemmnis für die gesamte Branche dar. Der Kostendruck auf die Gesundheitsversorger wird auch in naher Zukunft bestehen bleiben. Die weitgehende Digitalisierung und die damit verbundenen Möglichkeiten für den Einsatz von Telemedizin zur Ferndiagnose sowie der Einsatz von KI werclen zu Schlüsselfaktoren für die wir:tschaftliche Handlungsfähigkeit der Gesundheitsversorger werden. Finanzinvestoren und Großkonzerne haben den relativ lukrativen Markt der Tiermedizin für sich entdeckt und halten direkt oder indirekt Beteiligungen an den weltweit schnell wachsenden Ketten. Die Konzentration wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, verstärkt durch den Trend weg vom Unternehmertum des Veterinärs hin zum angestellten Tierarzt. Für die Hersteller ergeben sich dadurch sowohl Chancen, da in neue und effizientere Ausstattung der Praxen investiert wird, als auch Risiken, da die Ketten ein Interesse daran haben, die jeweilige Anzahl von Lieferanten zu begrenzen. 2. Voraussichtliche Entwicklung im Beschaffungs- und Produktionsbereich Geopolitische Konflikte und Spannungen, insbesondere zwischen großen Handelsnationen wie den USA und China, könnten die Lieferketten beeinflussen. Handelsbeschränkungen, Zölle und Sanktionen könnten weiterhin Unsicherheiten schaffen. Der Druck auf Unternehmen aufgrund des Klimawandels, nachhaltiger zu wirtschaften, wird zunehmen. Dies kann zu einer verstärkten lokalen Beschaffung und einer Reduktion der Abhängigkeit von globalen Lieferketten führen. Zudem könnte aufgrund extremer Wetterereignisse eine Störung der Lieferketten zunehmen. 3. Voraussichtliche Entwicklung Absatzbereich Aufgrund der branchenspezifischen Restriktionen ist für den Humanbereich nur mit einem geringen Wachstum zu rechnen. Eine Steigerung der Umsätze ist durch den nicht in gleichem Maße von Regulierungen betroffen Bereich der Veterinärmedizin zu erwarten. Die installierte Basis an Geräten sowie Neuinstallationen sorgen weiterhin für ein stabiles Servicegeschäft. 4. Sonstige Entwicklungen Aufgrund der oben genannten Limitierungen auf der Absatzseite sowie durch die hauptsächlich inflationsbedingten Kostensteigerungen ist für das kommende Geschäftsjahr mit einem lediglich ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (zukunftsorientiert - mind. 1 Jahr)(§ 289 1, S. 4 HGB) 1. Risikobericht a) Risikomanagementsystem Die EXAMION GmbH führt eine ständige interne Überwachung aller betriebswirtschaftlich relevanten Daten, Systeme und Prozesse durch. Die Überwachung wird kontinuierlich erweitert bzw. verbessert und ist mit einer eigenen Funktionsstelle für das Controlling institutionalisiert. Bekannte Risiken werden fortlaufend und systematisch über alle Unternehmensbereiche hinweg von den Führungskräften und den verantwortlichen Personen beobachtet und beurteilt, sodass gewährleistet ist, dass potentielle neu identifizierte Risiken beherrscht werden können. Zusätzlich sind alle Mitarbeiter für Risiken in ihren Tätigkeitsbereichen sensibilisiert und angehalten, erkannte Risiken unmittelbar an die jeweils verantwortliche Führungskraft zu berichten. b) Datensicherheit/ Systemsicherheit Die EXAMION GmbH hat ein den Anforderungen des deutschen Datenschutzrechts angemessenes Datenschutzmanagement etabliert. Das bestehende Datenschutzkonzept dokumentiert den Schutzbedarf der Prozesse und Systeme, das umgesetzte Schutzniveau und die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen. Im Bereich des Datenschutzmanagements sind wesentliche Anforderungen des Datenschutzrechtes implementiert. Angriffe auf die IT-Systeme der EXAMION GmbH sowie die Einschränkungen in der Performance der IT Systeme sind grundlegende Risiken für Softwareunternehmen. Im Berichtszeitraum kam es zu keinen relevanten Systemausfällen. Potentielle Fehler konnten im Vorfeld über ein gutes Monitoring erkannt werden. c) Ausfallrisiko Die EXAMION GmbH überwacht die mit den Forderungsbeständen verbundenen Ausfallrisiken kontinuierlich und ergreift den Umständen entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung. Aufgrund der geringen Forderungsausfälle wurde in der Vergangenheit auf eine Warenkreditversicherung verzichtet. d) Projektrisiken Bildverarbeitungssoftware- wie auch Röntgensystementwicklungen etc. sind hoch komplexe Entwicklungsaufgaben. Auftragsabwicklungen bezogen auf diese Software- und Systemwelt, wie auch die Abwicklung größerer komplexer Kundenprojekte in diesem Zusammenhang sind hochkomplexe Managementaufgaben und stellen höchste Anforderungen an unsere Fach- und Führungskräfte. Akuten Risiken treten wir mit geeigneten Risikobegrenzungsmaßnahmen entgegen und bewerten diese nach kaufmännischer Vorsicht. e) Produktrisiken In den Märkten der unterschiedlichen Medizinprodukte innerhalb der EU zeichnen sich durch die aufgrund der Einführung der MDR weitergehenden Regulierungen mittlerweile deutliche Konsolidierungstendenzen auf Anbieterseite ab. Nach unserer Einschätzung werden zukünftig langfristig betrachtet nur noch Markteilnehmer bestehen können, welche entweder über weitreichende Kooperationsabkommen mit Herstellern von regulierten Medizinprodukten oder über ein eigenentwickeltes, zertifiziertes und ausreichend umfassendes Produktprogramm verfügen. Die Einführung der MDR wirkt sich ebenso auf die Servicedienstleistungen aus, da als Eigenart des Medizinprodukterechts in Europa nur der Hersteller der Behandlungssysteme selbst den Service qafür autorisieren darf. Durch das umfassende eigenzertifizierte Produktprogramm sehen wir solche Risiken in unserem Fall als nicht gegeben an. Produktbezogene Haftungsrisiken, die über die Abdeckung der allgemeinen Betriebshaftpflicht hinausgehen, bestehen nicht bzw. nur in sehr geringem Maße. f) Forschung und Entwicklung Für unsere Ertragskraft ist es wichtig, dass wir unser Produktportfolio stets aktuell halten. Dabei müssen wir sowohl technologisch innovative Lösungen als auch Produkte für die Anforderungen des breiten Marktes entwickeln. Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen und die Notwendigkeit, hohe Standards in der Produktqualität und Sicherheit zu erfüllen, erschweren die Zulassung unserer Produkte. Risiken ergeben sich dabei unter anderem aus der hohen Komplexität der Entwicklungsprojekte, den damit verbundenen Kosten, möglicherweise verspäteten Produkteinführungen und veränderten Marktanforderungen. g) Beschaffung Beschaffungsrisiken umfassen insbesondere Lieferanten und Materialpreisrisiken. Wir stimmen uns intensiv mit zuverlässigen und kompetenten Zulieferern ab, um Beschaffungsrisiken für unser aktuelles Produktportfolio zu minimieren und um zuverlässige Lieferanten auch für künftige Produkte einzubinden. Für die Auswahl von Lieferanten und die Beschaffungsprozesse gelten strenge Qualitätsstandards. Die mit strategischen Lieferanten getroffenen Preisvereinbarungen gelten wenigstens ein Jahr und gewähren für diesen Zeitraum somit Planungssicherheit. Für Bauteile und Module haben wir die geschätzten Bedarfe des verbleibenden Produktlebenszyklus vertraglich abgesichert. In der Medizintechnik analysieren wir funktionsübergreifend mögliche Risiken in Zusammenhang mit unseren zugekauften Modulkomponenten. Aus regulatorischen Gründen ist es teilweise der Fall, dass die Module nur bei jeweils einem einzigen Lieferanten beschafft werden können. Da diese Teile zudem in mehreren unserer Produkte Verwendung finden, kann eine Unterbrechung der Lieferketten zu Engpässen bis hin zu Produktionsunterbrechungen und Lieferverzögerungen führen und zusätzliche Kosten verursachen. Diesem Risiko wird mit einem ausreichenden Bestand an Fertigwaren und Ersatzteilen begegnet. h) Produktion und Logistik Auch in logistischer Hinsicht entsteht aus dem Ziel einer schnellen, vollständigen, und pünktlichen Versorgung unserer Kunden mit Produkten und Zubehör ein hoher Anspruch an unsere Lieferkette. Obwohl eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Logistikdienstlefstern besteht, kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden, dass es zu temporären Störungen in der Lieferkette kommt. Wir sind darauf angewiesen, dass die Logistikdienstleister dem Vertrauen, das wir ihnen entgegenbringen, gerecht werden und - auch in Krisenzeiten - ihren Beitrag zu einer reibungslosen Lieferkette leisten. Um dieses potenzielle Risiko zu minimieren, stehen wir in engem Kontakt mit unseren Lieferanten und Dienstleistern. i) Qualität Für unser Geschäft gelten höchste Qualitätsanforderungen. Trotz unserer weitreichenden Qualitätsmanagementprozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg besteht das Risiko, dass einzelne Produkte den Qualitätsanforderungen nicht gerecht werden. Qualitätsprobleme könnten entweder durch uns selbst oder durch einen unserer Lieferanten verursacht werden. In der Folge könnten sowohl Umsatzausfälle als auch höhere Kosten zur Qualitätssicherung auftreten. Diesem Risiko begegnet EXAMION durch regelmäßige Kontrollen beim Wareneingang sowie der Auswertungen des zur Erfassung von eingehenden Störungsmeldungen verwendeten Ticketsystems. j) Risiken aufgrund der Verwendung von Finanzinstrumenten Zinsänderungs- und Marktpreisrisiken sowie Beschaffungsrisiken sind für die EXAMION GmbH von untergeordneter Bedeutung. Im Bereich der Währungsrisiken bestehen aufgrund der USO-abhängigen Preisstellungen der Hauptlieferanten in Zukunft durchaus Handlungsbedarfe. Die EXAMION GmbH verzichtet derzeit noch auf den Einsatz von Finanzinstrumenten, erwägt aber zur Absicherung von Währungsrisiken in Zukunft dafür geeignete Strategien zur Kurssicherung umzusetzen. k) Rekrutierung Der Wachstumsprozess der EXAMION GmbH ist auch abhängig von der Fähigkeit, am stark umkämpften Arbeitsmarkt für IT-Spezialisten und Röntgentechnikspezialisten in relevantem Umfang und bedarfsgerecht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu akquirieren. Die EXAMION GmbH verfügt über ein professionelles Recruiting und Bewerbermanagement, sodass offene Stellen bei Fach- und Führungskräften zeitgerecht und adäquat besetzt werden können. Aufgrund der allgemein schwachen Konjunktur rechnen wir speziell im IT-Sektor mittelfristig mit einer Entspannung bei notwendigen Anwerbungen. 2. Sonstige Risiken Die Reputation unserer Marke ist für das Vertrauen aller unserer Interessengruppen, insbesondere unserer Kunden, in das Unternehmen und in unsere Produkte sehr wichtig. Ein Reputationsschaden könnte langfristig negative Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben. Auf immer mehr Kanälen tauschen sich Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und andere Interessengruppen aus. Damit erhöht sich auch das Risiko, dass sich negative Informationen schneller verbreiten und der Reputation des Unternehmens schaden. Um dieses Risiko zu minimieren, beobachten wir ständig uns betreffende Meldungen, insbesondere in allen wesentlichen online-Kanälen. Damit wollen wir erreichen, einem möglichen Reputationsschaden zeitnah entgegen zu treten und auf kritische Fragestellungen koordiniert zu reagieren. 3. Gesamtbeurteilung der Risiken In einer Gesamtbeurteilung der Risikosituation lässt sich auf Grundlage der heute bekannten Informationen feststellen, dass derzeit keine den Fortbestand der EXAMION GmbH gefährdenden Risiken bestehen und auch für die Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. 4. Chancenbericht Vor dem Hintergrund der strategischen Positionierung der EXAMION GmbH als Lösungsanbieter im Bereich der Röntgendigitalisierung, einhergehend mit einer Vielzahl dafür notwendiger eigenentwickelten Produkte und Systeme und einem deutschlandweiten eigenem Servicenetz zur Installation, Reparatur und Wartung dieser Systeme, sehen wir uns den zukünftigen Herausforderungen der bedienten Marktsegmente, insbesondere in Deutschland und Europa, ausreichend gewappnet. Mit den erfolgten und den weiterhin geplanten Produktzertifizierungen sichern wir unsere Position für die nächsten Jahre ab. Einern weiteren organischen Wachstum in den derzeit bedienten Marktsegmenten stehen somit keine regulatorischen Hindernisse im Wege. Mit dem derzeitigem Produkt- und Dienstleistungsprogramm, einhergehend mit laufenden Neu- und Weiterentwicklungen sehen wir die technologische Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells in den derzeit bearbeiteten Marktsegmenten durchaus positiv. Durch die mit den regulatorisch bedingten, durch die MDR sich verstärkenden Tendenzen von wachsenden Markteintrittsbarrieren sehen wir zudem verstärkt eigene Wachstumschancen, da sich dadurch eine Konsolidierung der Anbieter und durch das Ausscheiden vieler kleinerer Markteilnehmer sich zusätzliche Wachstumsfelder ergeben werden. Daher bewertet die Geschäftsführung der EXAMION GmbH die Chancen als hoch, das Unternehmenswachstum fortzusetzen und gleichzeitig die Profitabilität langfristig weiter zu steigern. langjährige und zufriedene Bestandskunden geben uns Motivation und Bestätigung, unseren Weg Richtung Partnerschaft und Kundennähe konsequent fortzusetzen. Um vor allem den Veterinärmarkt in Französisch-sprachigen Ländern zielgerichteter bearbeiten zu können, wurde die Beteiligung an der vet X s.r.l. mit Sitz in Belgien kontinuierlich ausgebaut. Synergien sollten sich langfristig aus der Expertise von Vet X in anderen Gebieten der Tlermedizin für die gesamte EXAMION Gruppe ergeben. Aufgrund des erhöhten Personalstands, welcher zur fristgerechten Umsetzung der MDR Zertifizierung erforderlich wurde und um die notwendigen Aufwendungen in Verbindung mit der umfangreichen Digitalisierung des gesamten Unternehmensablaufes sowie notwendiger organisatorischer Anpassungen zu bewerkstelligen, wird für das laufende Geschäftsjahr, wie vorher bereits dargestellt, mit einem lediglich ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Das bereits 2018 eingerichtete Managementboard tagt regelmäßig, um sich über maßgebliche Entwicklungen im Unternehmen zu informieren. Das Board entscheidet über die Einleitung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen, um eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen. E. Risikoberichterstattung über eingesetzte Finanzierungsinstrumente Wie oben beschrieben, ist nur ein sehr kleiner Teil der Vermögenswerte über Finanzierungsinstrumente finanziert Im Einzelnen sind dies ein Förderdarlehen, das im Zuge der Digitalisierung von KMU gewährt wurde sowie ein Darlehen zur Finanzierung von an Kunden vermietete Anlagen. Bei letzterem übersteigt der Zeitwert der Anlage den jeweiligen Zeitwert der Finanzierung. Für die verstärkt nachgefragten Mietoptionen wurde eine Lösung zur Refinanzierung erarbeitet. Auch hier ist es das Ziel, dass der jeweilige Zeitwert der vermieteten Anlagen unter dem Zeitwert der Finanzierung liegt F. Der Bereich Forschung und Entwicklung - Forschungsbericht (§289 II S. 1 Nr. 2 HGB) Die Schwerpunkte im Bereich der Forschung und Entwicklung lagen in unserem Unternehmen nach Abschluss sämtlicher wesentlichen Entwicklungsprojekte im Frühjahr diesen Jahres in der Umsetzung der Weiterentwicklungen mit besonderem Fokus auf die Umsetzung der zukünftig zu beachtenden Vorgaben der MDR 2017/745 EU-Richtlinie, an welchen mit unverminderter Schlagkraft derzeit gearbeitet wird. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden entsprechend der regulatorischen Herausforderungen in angemessenem Umfang angepasst. G. Zweigniederlassungen - Zweigniederlassungsbericht (§289 II S. 1 Nr. 3 HGB} Die Gesellschaft betreibt neben ihrem Stammsitz in Fellbach, in München, in Cloppenburg und in Kronberg noch größere Bürostandorte. Im Rahmen der fortschreitenden Unternehmensdigitalisierung ist geplant, die auf Deutschland verteilten Bürostandorte zu reduzieren.
Fellbach, den 25.06.2024 Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden nur die unmittelbar zurechenbaren Kosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Aufgrund des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Netto-Forderungen gebildet. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert zum Abschlussstichtag angesetzt (§ 253 Absatz 4 HGB). Die ausgewiesene Kapitalrücklage entstand im Zusammenhang mit den Verschmelzungen der Unternehmen EXAMION München GmbH und Examion Nord GmbH auf die EXAMION GmbH. Verschmelzungsgewinne bzw. Verschmelzungsverluste wurden bereits im Wirtschaftsjahr 2020/2021 anteilig, soweit diese im Zusammenhang mit Kapitalerhöhungen von Mindergesellschaftern stehen, in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.391,2 (Vorjahr: 5.123,0 TEuro). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Anspruch gegen eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von 891.168,73 EUR enthalten. Der Anspruch steht in Zusammenhang mit erteilten Pensionszusagen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 115.081,00 EUR. Pensionsrückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus unmittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung in Höhe von 3.497.499,57 gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen über eine Unterstützungskasse wurde unter Berücksichtigung des Wahlrechts nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB eine Rückstellung in von 731.224,00 gebildet. Das bei der Versorgungseinrichtung vorhandene Vermögen reicht zur Deckung der Versorgungsverpflichtung nicht aus. Die Rückstellung wurde in Höhe des Fehlbetrages gebildet. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Methode der laufenden Einmalprämien (PUC) " ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,80% angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 115.081,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Für die unmittelbare Pensionsverpflichtung wurde eine erwartete Dynamik der laufenden Renten in Höhe von 2,0% jährlich berücksichtigt. Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 47,7 TEuro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Auf Anordnung des Finanzamtes Schwäbisch Gmünd wurde eine steuerliche Außenprüfung durchgeführt. Die Prüfung erstreckte sich auf die Veranlagungszeiträume 2016 bis 2018 (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) bzw. 2015 bis 2017 (Umsatzsteuer). Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Abschlusses war die steuerliche Außenprüfung abgeschlossen. Die Feststellungen des Steuerprüfers wurden in diesem Geschäftsjahr berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Für fremde Verbindlichkeiten hat die Examion GmbH eine Bürgschaft in Höhe von 200,0 TEuro hingegeben. Die Examion GmbH selbst ist an diesem Unternehmen beteiligt. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als sehr gering angesehen, da das Unternehmen seinen Verpflichtungen regelmäßig nachkommt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum 30.06.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen im nachfolgend dargestellten Umfang:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Erträge aus der erstmaligen Aktivierung des Anspruchs gegen eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von 891.168,73 EUR. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 113.306,57 EUR (Vorjahr: 20.594,63 EUR). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 114.472,30 EUR (Vorjahr: 204.228,25 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 212.238,29 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag beläuft sich dann auf 18.947.498,73 EUR. Unterschrift der Geschäftsführung
Fellbach, den 26. April 2024 Unterschrift sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die EXAMION GmbH Erich-Herion-Str. 37, 70736 Fellbach Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der EXAMION GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EXAMION GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis 30.06.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 2 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussage im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umgang und den Zeitablauf der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Giengen, den 04.07.2024 Reinhard Scheu, vereidigter Buchprüfer |
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