Physio Aktiv GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolf Harwath seit 22.1.2026 | Geschäftsführer |
Eugen Schatz seit 6.11.2023 | Prokura |
Thomas Janz seit 30.8.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Global Health Care AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Grönemeyer Medical Training GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Milon Industries GmbHEmersackerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Milon Industries GmbHInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1 Geschäftsmodell des Unternehmens 2 Forschung und Entwicklung / Intellectual Property (IP) 3 Bericht über Zweigniederlassungen II. Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2 Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3 Finanzielle Leistungsindikatoren 4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 5 Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1 Risikobericht 2 Chancenbericht 3 Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Milon Industries GmbH (im Folgenden Milon Industries oder Milon) ist als Entwickler und Hersteller hochwertiger Trainingsgeräte tätig, insbesondere von intelligenten Fitnessgeräten für den B2B-Bereich. Diese Geräte werden derzeit unter den Marken Milon Q und Milon Q MED in Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen vertrieben, hauptsächlich im D-A-CH Wirtschaftsraum. Das aktuelle Produktportfolio umfasst diverse Trainingsgeräte, und es sind weitere Produktlinien in Planung und Entwicklung. Das Unternehmen zeichnet sich durch den intensiven Einsatz elektronischer Elemente zur Steuerung, Koordination und Überwachung seiner Anwendungen aus, was die Benutzerfreundlichkeit in Bezug auf Einfachheit, Sicherheit und Effizienz maximiert. Durch Innovationskraft bei der Entwicklung intelligenter Systeme, insbesondere der direkten vollautomatisierten elektronischen Anpassung der Geräte an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer und deren digitale Vernetzung, bietet das Unternehmen einzigartige Trainingsmöglichkeiten für die Nutzer und eine höchst effiziente Raum- und Kapazitätsauslastung für Betreiber. Die Milon Industries GmbH verfügt über eine eigene, gut geschulte Vertriebs- und Marketingabteilung, die die Fitnessgeräte direkt an B2B-Kunden vertreibt. Die derzeit größten Konkurrenten sind Technogym und Egym. Als Alleinstellungsmerkmal gilt die medizinische Zertifizierung, die in dieser Branche nach wie vor ausschließlich durch die Milon-Fitnessgeräte geboten wird. Dies bedeutet, dass Milon-Geräte nicht nur im alltäglichen Trainingsbereich eingesetzt werden können, sondern auch in professionellen und gesundheitszentrierten Trainingsumgebungen. Ein Hauptgrund für diese Breite der Anwendbarkeit ist die fortschrittliche Technologie, die in den Geräten eingebaut ist. Die Geräte verfügen über Motoren, die sowohl konzentrisches, exzentrisches als auch isokinetisches Training ermöglichen. Mit automatischer Zugkrafterkennung und vielen weiteren automatisierten Funktionen, die manuelles Einstellen überflüssig machen, hebt sich Milon Industries deutlich von Konkurrenten ab. Durch diese Technologie kann das Training vollständig individualisiert und basierend auf gesammelten Daten bestmöglich optimiert werden, um den spezifischen Bedürfnissen jedes Benutzers gerecht zu werden. Besonders hervorzuheben ist auch die Vorreiterrolle im medizinischen Bereich. Die Geräte sind bereits in verschiedenen medizinischen Anwendungen sehr erfolgreich.. Hier ermöglichen sie eine individuelle Anpassung an die Tagesverfassung des Patienten, was besonders wichtig ist, um den physischen Zustand des Patienten nicht zu überfordern. Auch im Bereich der Biomechanik sind Milon Industries Geräte führend. 2 Forschung und Entwicklung / Intellectual Property (IP) Milon Industries steht an der Spitze der Hightech-Gerätebranche und zeichnet sich durch ständige Weiterentwicklung und Innovation aus. In einer Welt, in der Technologie und Effizienz zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen geworden sind, plant Milon Industries seine IT-Infrastruktur zu optimieren und die Prozesse weiter zu digitalisieren. Technologische Hightech-Geräte Milon-Geräte sind nicht nur Hightech-Produkte, sondern werden durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung ständig verbessert. Dies sichert Milon Industries eine führende Position im Markt und gewährleistet, dass Kunden immer Zugang zu den neuesten und besten Technologien haben. Mit der Ende 2019 abgeschlossenen Entwicklung weiterer Q-Kraft- und Ausdauergeräte hatte Milon zunächst das Geräteportfolio der Q-Serie abgerundet und konnte somit insgesamt 16 verschiedene Q-Kraftgeräte, sowohl als Standard- als auch als Medizinprodukt anbieten. Trotz der anhaltenden Covid-19-Pandemie sowie der Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine wurde die Entwicklung weiterer Trainingsgeräte sowie die Markteinführung des Milon YOU im Jahr 2022 fortgeführt, um den Milon-Kunden künftig zusätzliche Mehrwerte anbieten sowie neue Kundengruppen erschließen zu können. Dies geschah nicht zuletzt unter Berücksichtigung der Fragestellung, wie Milon ihre Kunden bestmöglich darin unterstützen kann, nach dem Ende der Covid-19-Pandemie schnellstmöglich wieder im Sinne einer Neu- bzw. Wiedergewinnung von Mitgliedern bzw. Patienten Fuß zu fassen. Sämtliche Entwicklungen werden mit hoher Sorgfalt und nach zertifizierten Qualitätsprozessen im Forschungs-, Produktions- und Logistikzentrum in Emersacker bei Augsburg gefertigt. Im Jahr 2022 wurde Milon erfolgreich nach EN ISO 13485:2016 auditiert. Milon Industries hebt sich als einziger Hersteller am Markt durch eine medizinische Zertifizierung seiner Geräte hervor. IT-Infrastruktur-Optimierung / Software Neben Ingenieuren und Sportwissenschaftlern trägt auch das Know-how von Softwareentwicklern zum Erfolg des Unternehmens bei. Die bereits im Jahr 2012 eingeführte und kontinuierlich weiterentwickelte Software Milon CARE zählt zu den innovativsten Systemlösungen von der Gerätesteuerung über die Trainingsplanung und -analyse bis hin zur Anbindung an das digitale Studiomanagement. Im Zuge der Verschmelzung der Milon CARE GmbH, München, mit Wirkung zum Ablauf des 31. Mai 2020 auf die Milon Industries GmbH wurden die Software-Entwicklungsressourcen aus München und Emersacker in einem Technologie- und Innovationszentrum am Standort in Augsburg mit dem Ziel zusammengeführt, die Effizienz der Entwicklungsprozesse weiter zu erhöhen. Um die Benutzererfahrung zu verbessern und Kunden einen Mehrwert zu bieten, plant Milon Industries, die App fortschreitend weiterzuentwickeln. 3 Bericht über Zweigniederlassungen Sämtliche Aktivitäten konzentrieren sich auf den Standort in Emersacker. Es wurden keine Zweigniederlassungen unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung um den Kalendereinfluss, blieb das Bruttoinlandsprodukt unverändert (preis- und kalenderbereinigt).1) Die Milon Industries GmbH operiert in der Branche der Fitnessgerätehersteller. Die Zielgruppen sind vielfältig und erstrecken sich über verschiedene geografische Regionen. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen einen stabilen B2B-Kundenstamm aufgebaut, der sowohl den Gesundheits- als auch den Fitnesssektor abdeckt. Die Hauptzielgruppen umfassen in erster Linie die folgenden drei Branchen: • Fitnessbranche • Physiotherapie • Medizinisches Umfeld In erster Linie konzentriert sich das Unternehmen auf Kunden im D-A-CH Raum (Deutschland, Österreich und die Schweiz). Hierbei handelt es sich vor allem um inhabergeführte Fitnessstudios, die die hochmodernen Trainingsgeräte in ihren Einrichtungen nutzen, um ihren Mitgliedern ein effizientes und sicheres Trainingserlebnis zu bieten. Gesamter Trainingsgeräte Markt Weltweit Die globale Marktgröße für Fitnessgeräte wurde 2022 auf 16,0 Mrd. USD geschätzt; von 2023 bis 2030 wird eine jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 5,3% erwartet.2) Eine aktuelle Schätzung für die Marktgröße für 2023 ist noch nicht veröffentlicht. Der Markt für intelligente Fitnessgeräte, in dem sich Milon Industries hauptsächlich befindet, wird bis 2032 voraussichtlich um 2,5 Mrd. USD bei einer jährlichen Wachstumsrate von 10,6% wachsen.3) Das Nischensegment für vernetzte Fitnessgeräte ("Connected Gym Equipment") wächst sogar mit einer Rate von 31,7% und wird bis 2028 voraussichtlich ein Marktvolumen von 3,7 Mrd. USD erreichen.4) Fitnessmarkt im Kernverkaufsgebiet Das Kernverkaufsgebiet der Milon Industries ist Deutschland. Der deutsche Markt für Fitnessgeräte, der 2022 bei 315,6 Mio. USD lag, bis 2030 auf 581,0 Mio. USD ansteigen wird und in der Prognoseperiode ein jährliches Wachstum (CAGR) von 6,8% verzeichnen wird. Der Bereich "Kardiovaskulär" dominiert das Segment der Fitnessgeräte, da technologische Fortschritte zur Entwicklung innovativer und vernetzter kardiovaskulärer Geräte geführt haben.5) Im Jahr 2022 gab es in Deutschland insgesamt etwa 9.149 Fitness-Anlagen. Diese können in drei Betriebsstrukturen unterteilt werden: Einzelanlagen, Ketten und Special Interest-Betriebe. Dabei entfielen rund 4.400 Anlagen auf Einzelanlagen und etwa 2.300 auf Kettenanlagen. Obwohl die Anzahl der Fitness-Anlagen im Vergleich zu 2019 leicht zurückging, blieb die Branche insgesamt robust und vielfältig.6) Mit einer Mitgliederzahl von über 10,3 Millionen Deutschen in Fitnessclubs wurde ein kontinuierlicher Anstieg innerhalb der letzten zehn Jahre verzeichnet, abgesehen von den vorübergehenden Studioschließungen während der Corona-Pandemie. Die Mitgliedsbeiträge in Fitnessstudios stiegen in den letzten Jahren an, und im Jahr 2022 zahlten Mitglieder etwa 4,3% höhere Beiträge als im Jahr 2020. Gleichzeitig steigerte sich die Trainingshäufigkeit, da rund 5% der Deutschen mehrmals wöchentlich Fitnessstudios besuchten. Dies unterstreicht das anhaltende Interesse der Bevölkerung an Fitness und Gesundheit.7) 2 Geschäftsverlauf und Lage Die Milon Industries GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzerlös von 20,9 Mio. EUR und lag damit um -2,0 Mio. Euro / -8,6% unter dem Wert des Vorjahres (22,9 Mio. EUR). Sowohl die Auftragseingänge als auch die daraus resultierenden Umsatzerlöse blieben hinter den erwarteten Planzahlen zurück. Wirkungsvolle Gegensteuerungsmaßnahmen führten zu Kosteneinsparungen. Mit Hilfe eines umfassenden Sozialplanes, der zwischen dem 2. Quartal bis 4. Quartal 2023 realisiert wurde, wurde der Personalbestand durch Digitalisierung und Prozessoptimierung von 157 auf 108 Köpfen reduziert (Kopfangaben zum jeweiligen Bilanzstichtag). Trotz Personalabbau konnte planmäßig im September 2023 die neue Geräteserie X mit Erfolg im Markt vorgestellt und platziert werden. Der Jahresfehlbetrag (vor Ergebnisabführung) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (-0,7 Mio. EUR) um 2,5 Mio. EUR auf -3,3 Mio. EUR. Der Personalaufwand (ohne Verkaufsprovisionen) verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr (9,6 Mio. EUR) um 0,3 Mio. EUR und betrug 9,3 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter sank per 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um 46 Mitarbeiter auf 91 Mitarbeiter (Angabe als Vollzeitäquivalent). Die Materialeinsatzquote sank sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr (37,5%) um 0,8%-Punkte auf 36,8%. a) Ertragslage Die Umsatzrentabilität (EBIT / Umsatz) sank im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr (-1,3%) um 11,8%-Punkte auf -13,1%. Die Gesamtkapitalrendite reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 11,8%-Punkte auf -13,2%. Wesentliche Ursachen hierfür waren rückläufige Umsatzzahlen bei gestiegenen Materialkosten sowie die zeitlich verzögerte Wirkung im Zusammenhang mit dem Personalabbau einhergehend mit Einmalkosten. b) Finanzlage Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten des Ukraine-Konflikts und der daraus resultierenden Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Auftrags- und Umsatzentwicklung wurde der Fokus weiterhin auf die Liquiditätssicherung der Gesellschaft gelegt. Die Finanzlage der Gesellschaft konnte mit Abschluss eines Kreditvertrages für Kontokorrentkredite zum 8./11. Dezember 2023 stabilisiert werden. Die Milon erhält von Ihrer Hausbank einen Betriebsmittelkredit in Höhe von 3,0 Mio. EUR. Die freien Kreditlinien betrugen zum Stichtag 1,5 Mio. EUR. Die im Jahr 2020 aufgenommenen KfW-Mittel reduzierten sich aufgrund von Tilgungsleistungen von 3,1 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR. Die Gesellschaft verfügte im Jahr 2023 über ausreichend finanzielle Reserven. Das Finanzmanagement der Milon Industries GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der gewährten Ziele zu vereinnahmen. Das durchschnittliche Kundenziel betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 28 Tage (Vorjahr: 21 Tage) und bewegt sich damit auf einem ähnlichen Niveau. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben gegenüber dem Vorjahr (1,4 Mio. EUR) unverändert und betrugen zum Stichtag 1,4 Mio. EUR. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr (20,9 Mio. EUR) um -0,4 Mio. EUR / -1,7% auf 20,5 Mio. EUR reduziert. Das Anlagevermögen reduzierte sich um 0,4 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf den Rückgang im Bereich der selbstgeschaffenen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 0,1 Mio. EUR / 0,4% auf 15,0 Mio. EUR. Dabei stieg das Vorratsvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. Euro / 6,2% und beträgt 8,3 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich um 0,4 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR. Dabei verminderten sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,1 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR, die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, vermindert sich um 0,9 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um 0,2 Mio. EUR auf 0,8 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 0,3 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR. Die liquiden Mittel blieben auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Auf der Passivseite reduzierte sich das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. EUR und beträgt 5,3 Mio. EUR. Der Jahresfehlbetrag nach Steuern und vor Ergebnisabführung, welcher im Vorjahr -0,7 Mio. EUR betrug, erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 auf 3,3 Mio. EUR. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vom 25. November 2008 wurde ein Verlust in Höhe von 3,0 Mio. EUR. von der Muttergesellschaft (milon Holding GmbH) übernommen. Der Jahresfehlbetrag unter Berücksichtigung der Ergebnisabführung beträgt im laufenden Geschäftsjahr -0,3 Mio. EUR (im Vorjahr 0,0 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 0,7 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert und betragen 1,4 Mio. EUR. Im August 2023 wurde der zum 31. Dezember 2023 auslaufende Kontokorrentkredit (Kreditlimit 1,2 Mio. EUR) vollständig an die (bisherige Hausbank) Bank zurückbezahlt. Ein neuer Betriebsmittelkredit in Höhe von bis zu 3,0 Mio. EUR wurde bei einer neuen Bank (aktuelle Hausbank) aufgenommen. Die Gesellschaft ist in der Lage, bestehende Verpflichtungen gegenüber Gläubigern zu erfüllen. 3 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Betrachtung der Entwicklung der Nettoumsatzerlöse als einer durch die Rabattpolitik des Unternehmens unbeeinflussten Größe, des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) sowie des Ergebnisses vor Steuern und vor Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages (EBT). Die Umsatzerlös reduzierten sich um 2,0 Mio. EUR / -8,6% auf 20,9 Mio. EUR. Da diese Entwicklung im Laufe des Jahres abzusehen war, wurden wirkungsvolle Gegensteuerungsmaßnahmen verabschiedet, welche zu Kosteneinsparungen geführt haben. So wurde beispielsweise ein Sozialplan durchgeführt. Dennoch wurde die antizyklische Handlungsstrategie aus den Vorjahren beibehalten und weiterhin in Maßnahmen investiert, welche Milon nachhaltige Wettbewerbsvorteile gegenüber seinen Mitbewerbern verschafft (Investitionen in Software, neue moderne Geräteserie X), um in den kommenden Jahren bestmöglich aufgestellt zu sein. Dies geschah unter der Berücksichtigung der Fragestellung, wie man einer gegebenenfalls dauerhaften Veränderung des Branchen- oder Marktumfeldes sowohl des eigenen Unternehmens als auch der Kunden erfolgreich begegnen kann. Das EBT reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um -2,5 Mio. EUR auf -3,3 Mio. EUR. Die Verschlechterung des EBITDA liegt bei 2,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr EUR (Vorjahr 1,0 Mio. EUR); das EBITDA beläuft sich auf auf -1,2 Mio. EUR. 4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Milon sieht ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als die wesentlichste Ressource des Unternehmens. Dementsprechend großes Augenmerk wird daher auf die Befähigung der Mitarbeiter mittels Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Mitarbeiterzufriedenheit gelegt. Letztere wird anhand der Indikatoren "Betriebszugehörigkeit" sowie "Fluktuationsquote" beobachtet. Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter 8,4 Jahre (Vorjahr 6,8 Jahre). Die Fluktuationsrate - bezogen auf Eigenkündigungen - belief sich auf 9,1% (Vorjahr 8,4%), wobei alle notwendigen Stellen adäquat wiederbesetzt werden konnten. Die Fluktuationsrate bezogen auf die gesamten Austritte beträgt aufgrund der Sozialstrukturierung 34,6% (Vorjahr 13,4%). Aufgrund der Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen wurden die Weiterbildungsmaßnahmen bei Milon stark reduziert, sofern diese nicht online stattfinden konnten. Milon legt größten Wert darauf, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Präsenzveranstaltungen zur Verfügung zu stellen, weshalb dies 2023 zur Norm wurde. Im Jahr 2023 fanden 23 (Vorjahr 19) interne bzw. externe Weiterbildungsmaßnahmen statt, an denen 160 (Vorjahr 81) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnahmen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Themen IT- und Datenschutz, Qualitätsmanagement und Erste Hilfe. Die Zahl der betrieblichen Unterweisungen konnte aufgrund der Investitionen in Vorjahren geringer gehalten werden. Weiterhin wird großer Wert daraufgelegt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die aktuellen Gefahren- und Sicherheitsregeln zu vermitteln. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 37 betriebliche Unterweisungen (Vorjahr 93) für 455 Teilnehmer (Vorjahr 529) durchgeführt. 5 Gesamtaussage Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben aufgrund des anhaltenden Ukraine-Konflikts weiterhin schwierig. Die Auswirkungen wie Preissteigerungen, Lieferengpässe und gestiegene Leitzinsen hatten einen erheblichen Einfluss auf die Branche und damit auch auf Milon. Die Auftragseingänge als auch die daraus resultierenden Umsatzerlöse blieben hinter den Erwartungen zurück. Dabei blieb die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Konjunktur hoch und die Investitionsbereitschaft der Kunden weiterhin gering. Da diese Entwicklung im Laufe des Jahres abzusehen war, wurde ein Sozialplan verabschiedet, welcher zu Kosteneinsparungen geführt hat. Wenngleich dies nicht verhindern konnte, dass die Gesellschaft im Berichtsjahr ein negatives Ergebnis erzielte, so gelang es jedoch, zumindest auch weiterhin eine ausreichende Versorgung der Gesellschaft mit Liquidität sicherzustellen, um die initiierten Maßnahmen und Projekte auch weiter konsequent vorantreiben zu können. Durch die Zugehörigkeit der neuen Gesellschafter zu derselben Branche ergeben sich positive Effekte im Bereich Netzwerk und Marktpositionierung. Das Unternehmen profitiert von einem erweiterten Netzwerk und stärkeren Verbindungen innerhalb der Branche, es werden positive Effekte sowohl auf die Geschäftsentwicklung als auch auf zukünftige Partnerschaften erwartet. Im Zuge der Integration wurden verschiedene Positionen mit Synergiepotenzial zusammengelegt, um die Effizienz zu steigern und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Dies betrifft unter anderem Bereiche wie Lagerhaltung, Kundenservice und Controlling. Durch diese Maßnahmen wird eine Reduzierung der internen Kosten angestrebt, ohne dass es zu Qualitätseinbußen oder negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb kommt. Im Lagebericht 2022 wurden aufgrund der besonderen Unsicherheiten keine Kennziffern für das Geschäftsjahr 2023 prognostiziert; ein Vorjahresvergleich gemäß DRS 20 ist folglich nicht möglich. III. Prognosebericht Laut offiziellem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung Deutschland vom Februar 2024: Vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine, der gestiegenen (Leit-)Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, eines hohen Krankenstands, aber auch zunehmender struktureller Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vergangenen Jahr um 0,3% abgenommen. Ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres sprechen wesentliche Faktoren für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im laufenden Jahr (vgl. Kapitel B und Teil II): Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9%. Der Arbeitsmarkt ist bemerkenswert robust: Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreichte zuletzt mit über 46 Millionen Personen einen Höchststand. Die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse führen in Kombination mit nachlassender Inflation - nach den starken Verlusten 2022/23 - wieder zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft. Dies dürfte auch die Binnennachfrage stärken. Die Bundesregierung geht deshalb trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen, etwa mit Blick auf die Weltwirtschaft, für das Jahr 2024 von einem leichten gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 0,2% aus.8) Vor diesem Hintergrund erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung (Umsatzerlös netto inkl. Erlösschmälerungen) zwischen 27,3 bis 33,4 Mio. EUR und einem EBITDA in einer Bandbreite von 2,8 bis 3,4 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2025 plant die Geschäftsleitung einen weiteren Anstieg der Gesamtleistung zwischen 3,0% bis 7,0% gegenüber 2024 bei mindestens stabilem EBITDA. IV. Chancen- und Risikobericht 1 Risikobericht Branchenspezifische Risiken Risiken für die Gesellschaft könnten sich ergeben, wenn der derzeitige Technologievorsprung, den Milon-Produkte gegenüber den Produkten der Wettbewerber haben, nicht gehalten werden kann oder neue Wettbewerber in den Markt für intelligente Trainingssysteme eintreten. Milon begegnet diesen Risiken durch die ständige und konsequente Weiterentwicklung ihrer Produkte und Leistungen und die Einführung wegweisender Innovationen. Zugleich beobachtet Milon kontinuierlich das Marktumfeld und reagiert zeitnah auf sich verändernde Anforderungen des Marktes sowie die Auswirkungen demografischer Veränderungen in ihren Zielmärkten. Ertragsorientierte Risiken Technisch immer anspruchsvollere und komplexere Produkte bergen das Risiko höherer Fehleranfälligkeit und haben somit Auswirkungen auf die Gewährleistungskosten. Aus diesem Grund legt Milon ein besonderes Augenmerk auf die Aufrechterhaltung des derzeitig hohen Standards ihres Qualitätsmanagements sowie dessen kontinuierliche Weiterentwicklung. Dies hat nicht zuletzt auch Einfluss auf die Auswahl der Lieferanten qualitätskritischer Komponenten. Basierend auf der intensiven, meist bereits langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten, arbeitet Milon gemeinsam mit diesen konstant an der Aufrechterhaltung sowie Erhöhung der bestehenden Qualitätsstandards. Dem Risiko sinkender Margen aufgrund eines steigenden Wettbewerbs- und Preisdruckes begegnet die Gesellschaft durch Maßnahmen zur Senkung der Material- und Fertigungskosten sowie Reduzierung der Qualitäts- bzw. Fehlerkosten. Dies stellt aufgrund der derzeitigen Preissteigerungen im Bereich vieler Rohstoffe eine große Herausforderung dar, da sich unsere Lieferanten zunehmend gezwungen sehen, diese an ihre Kunden weiterzureichen. Aufgrund des starken Anstieges der Energiepreise und der generellen inflationsbedingten Preissteuerung entsteht ein Margendruck hingegen nicht nur aufgrund der Kostensteigerung beim Zukauf von Material. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der sich viele der Milon Kunden befinden, können Kostensteigerungen derzeit nicht in vollem Umfang in Form von Preiserhöhungen der Milon-Produkte kompensiert werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Falle einer dauerhaften Nichterreichung der budgetierten Umsatzziele könnte es zu finanziellen Engpässen kommen. Auch könnte ein Anstieg der Forderungsausfälle oder Verwertungsverluste bei vorzeitigen Vertragsauflösungen die Liquidität der Gesellschaft zusätzlich belasten. Durch einen kontinuierlichen Austausch mit den wichtigsten Lieferanten, eine gewissenhafte Bonitätsprüfung der Kunden sowie ein konsequentes Forderungsmanagement wirkt Milon diesen Risiken entgegen. Über einen regelmäßigen Austausch und eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl mit den Banken als auch dem Gesellschafter wird darüber hinaus gewährleistet, dass die Gesellschaft mit den erforderlichen Linien und Mitteln ausgestattet ist, um die bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten zu erfüllen. 2 Chancenbericht Die globale Marktgröße für Fitnessgeräte wird voraussichtlich mit einer CAGR von 5,3% wachsen (Siehe Abschnitt Wirtschaftsbericht). Der Markt für intelligente Fitnessgeräte, in dem sich Milon Industries hauptsächlich befindet, wird bis 2032 voraussichtlich um 2,5 Mrd. USD bei einer jährlichen Wachstumsrate von 10,6% wachsen. Das Nischensegment für vernetzte Fitnessgeräte ("Connected Gym Equipment") wächst sogar mit einer Wachstumsrate von 31,7% und wird bis 2028 voraussichtlich ein Marktvolumen von 3,7 Mrd. USD erreichen. Parallel dazu zeigt der Markt für digitale Apps im Fitnessbereich ein Wachstum von rund 21%, beeinflusst durch die Pandemie, die im Jahr 2020 zu einem Anstieg von 30% führten. Software entwickelt sich immer mehr zum entscheidenden Verkaufspunkt in diesem Sektor. Verstärkter Vertrieb Für 2024 ist ein verstärkter Vertrieb geplant. Daraus verspricht sich das Unternehmen eine Umsatzsteigerung und bessere Marktdurchdringung. Zwei Aspekte stützen diese positive Prognose: • Der Markt für intelligente Fitnessgeräte erfährt ein robustes Wachstum und steigt jährlich um 10,6%.9) • Die Position von Milon im Wettbewerbsumfeld ist stabil und vielversprechend. Neue Geräteserien Der erfolgreiche Verkaufsstart der X-Serie erfolgte Anfang 2024. Es sind weitere Geräteserien für Folgejahre in Planung. 3 Gesamtaussage Milon Industries steht an der Spitze des Wettbewerbs durch ein hochmodernes Produkt- und Trainingskonzept, welches auf neuester Elektronik und fortgeschrittener Digitalisierung beruht. Dieses modulare System ermöglicht es dem Unternehmen, eine breit gefächerte, koordinierte Produktpalette anzubieten. Diese reicht von Basisgeräten bis zu hochmodernen Trainingslösungen, die alle unter einem gemeinsamen Qualitätsanspruch stehen. Ein weiterer zentraler Punkt der Stärke ist die Unternehmensstruktur. Mit einer beeindruckenden fünf Jahrzehnte langen Erfahrung in der Branche steuert Milon Industries alle Geschäftsprozesse intern. Das Personal des Unternehmens ist durch langjährige Erfahrung und Schulungen hochqualifiziert. Hinzu kommt ein effektives, internes Qualitätsmanagement sowie eine eigens aufgebaute und seit langem etablierte Vertriebsorganisation. Die neu entwickelten Geräteserien haben das Potenzial, das Unternehmen auf internationale Märkte zu führen. Milon Industries sieht Risiken durch mögliche technologische Rückstände oder neue Wettbewerber, denen mit kontinuierlicher Produktentwicklung und Marktbeobachtung begegnet wird. Ertragsorientierte Risiken resultieren aus steigenden Qualitätsanforderungen, Fehleranfälligkeit und Preisdruck, denen Milon durch hohe Qualitätsstandards und laufender Kostenreduktion begegnet. Finanzielle Risiken könnten durch nicht erreichte Umsatzziele oder Forderungsausfälle entstehen, denen Milon durch strenges Forderungsmanagement und enge Zusammenarbeit mit Banken und Lieferanten vorbeugt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Gesellschaftern. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Bonitätsprüfungen einhergehend mit Anzahlungen bei Kunden sollen Forderungsausfälle auf ein Minimum reduzieren. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Auslieferungen erfolgen erst nach Eingang einer Zahlungs- oder Finanzierungsbestätigung. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, Krediten von Gesellschaftern und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Emersacker, Oktober 2024 Milon Industries GmbH Bernhard Stefan Müller Fußnoten: 1) Statista. (2024). Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr von 1992 bis 2023. Abgerufen am 31. August 2024 von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ 2) Grand View Research. (2024). Fitness Equipment Market Size, Share & Trends Analysis Report. Abgerufen am 31. August 2024 von https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/fitness-equipment-market#:~:text=The%20global%20fitness%20equipment%20market,5.3%25%20from%202023%20to%202030. 3) MRA. (2023). Global Smart Gym Equipment Market Research Report 2024. Abgerufen am 31. August 2024 von https://bnm.ba/aktuell/der-markt-fuer-intelligente-fitnessgeraete-wird-bis-2032-voraussichtlich-um-25-milliarden-us-dollar-bei-einer-jaehrlichen-wachstumsrate-von-106-wachsen-egym-les-mills-life-fitness-prec/98621/ 4) Imarc. (2023). Connected Gym Equipment Market Report by Equipment Type. Abgerufen am 31. August 2024 von https://www.imarcgroup.com/connected-gym-equipment-market 5) DATA BRIDGE Market Research. (2023). Germany Fitness Equipment Market - Industry Trends and Forecast to 2030. Abgerufen am 31. August 2024 von https://www.databridgemarketresearch.com/reports/germany-fitness-equipment-market 6) Statista. (2023). Anzahl der Anlagen in der Fitnessbranche in Deutschland von 2008 bis 2023. Abgerufen am 31. August 2024 von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6231/umfrage/anzahl-der-anlagen-in-der-fitness-branche/ 7) Statista. (2023). Anzahl der Anlagen in der Fitnessbranche in Deutschland von 2008 bis 2023. Abgerufen am 31. August 2024 von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6231/umfrage/anzahl-der-anlagen-in-der-fitness-branche/ 8) Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Deutschland. (2024). Jahreswirtschaftsbericht Stand Februar 2024. Abgerufen am 31. August 2024 von https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=1 9) MRA. (2023). Global Smart Gym Equipment Market Research Report 2024. Abgerufen am 31. August 2024 von https://bnm.ba/aktuell/der-markt-fuer-intelligente-fitnessgeraete-wird-bis-2032-voraussichtlich-um-25-milliarden-us-dollar-bei-einer-jaehrlichen-wachstumsrate-von-106-wachsen-egym-les-mills-life-fitness-prec/98621/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Milon Industries GmbH, EmersackerAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Milon Industries GmbH hat ihren Sitz in Emersacker. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 9841 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundlagen nach den handelsrechtlichen Vorschriften für die Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 II HGB gewählt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Erworbenen Patente werden über eine Laufzeit von 12 Jahren abgeschrieben. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 IIa HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 II HGB). Sie werden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Erzeugnisse werden die direkten Kosten sowie anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen und angemessene Teile der Verwaltungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Latente Steuern werden aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses beim Organträger ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Zum Bilanzstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 3.255 TEUR (Vj. TEUR 3.616) (§ 285 Nr. 28 HGB), die in voller Höhe auf die Aktivierung der Entwicklungskosten entfallen. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind nachfolgend im Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Entwicklungen und Dienstleistungen in Höhe von insgesamt 722 (Vj. TEUR 1.032) als "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" aktiviert, die Abschreibungen betrugen TEUR 1.082 (Vj. TEUR 974), aus Abgängen selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden Erträge/Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) generiert (§ 285 Nr. 22 HGB). Der erworbene Firmenwert aus der Verschmelzung der Milon Care GmbH im Geschäftsjahr 2020 wird über 15 Jahre abgeschrieben. Langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie folgt:
Aktive Rechnungsabgrenzung Abgegrenzt werden im Wesentlichen Leasingzahlungen, die in Folgejahren aufwandswirksam sind. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich gem. § 285 Nr. 12 HGB wie folgt:
Verbindlichkeiten Im Verbindlichkeitenspiegel 2023 sind Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten dargestellt. Passive Rechnungsabgrenzung Abgegrenzt werden im Wesentlichen Wartungszahlungen betreffend Care Software, die in Folgejahren ertragswirksam sind. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Andere aktivierte Eigenleistungen Unter der Position andere aktivierte Eigenleistungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.232 (Vj. TEUR 1.783) sind selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 721 (Vj. TEUR 1.032) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind staatliche Fördergelder aus den corona-bedingten Überbrückungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 111 (Vj. TEUR 843) sowie Fördergelder aus Forschungszulagen in Höhe von TEUR 147 (Vj. TEUR 352) enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauernder Wertminderung im Anlagevermögen Außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen nach § 253 III 5 HGB wegen dauernder Wertminderung wurden auf EDV Software in Höhe von TEUR 60 (Vj. TEUR 0) vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 604 (Vj. TEUR 181) enthalten. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen Erträge aus Währungsumrechnungen wurden in Höhe von TEUR 1 erfasst (Vorjahr TEUR 3), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 6). Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind TEUR 132 (Vj. TEUR 107) Zinsen aus verbundenen Unternehmen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind TEUR 353 (Vj. TEUR 310) Zinsen an verbundene Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben Die sonstigen Angaben sind als Angaben unter der Bilanz dargestellt. Anlagespiegel
Zugänge Abschreibungen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich zusammen aus Afa Zugänge EUR 224.624,09 und Afa Abgänge EUR 93.685,36 Bericht des AufsichtsratsDie Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileSonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 137 Arbeitnehmer (Vj. 150) in folgenden Bereichen (Ermittlung nach Köpfen) beschäftigt.
Geschäftsführung Bernd Reichle, Gersthofen, Dipl.-Kaufmann, CEO (bis 31.10.2023) Bernhard Stefan Müller, Wattens/Österreich, Betriebswirt, CEO (ab 1.11.2023) Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung sind gemäß § 286 IV HGB unterblieben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die finanziellen Verpflichtungen aus Sale and Lease-Back betragen insgesamt TEUR 1. Davon betreffen TEUR 1 Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Mit Lieferanten bestehen zum Stichtag offene Mengenkontrakte in Höhe von TEUR 2.311 (Vj. TEUR 2.336). Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 25,1 % der Anteile an der milon financial services GmbH, Köln. Die Gesellschaft weist per 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 729 und einen Bilanzgewinn von TEUR 629, davon Jahresüberschuss TEUR 629, aus. Konzernzugehörigkeit Die Milon Industries GmbH ist ein Tochterunternehmen der milon Holding GmbH, Emersacker. Mit ihr besteht ein Ergebnisabführungsvertrag sowie ein steuerliches Organschaftsverhältnis. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer im Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 40, davon entfallen auf die Abschlussprüfung TEUR 40. Ergebnisverwendung Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages übernimmt die milon Holding GmbH, Grünwald, TEUR 2.956 Verlust zum 31.12.2023 (Ausweis unter Erträge aus Verlustübernahme). Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 beträgt TEUR 3.255, darin enthalten ist ein Jahresfehlbetrag von TEUR 304. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag mit Auswirkung auf die Finanzlage Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten. Verbindlichkeitenspiegel
* Raumsicherungsübereignung von Waren und Inventar sowie Globalzession für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen
Emersacker, im Oktober 2024 Milon Industries GmbH Bernhard Stefan Müller Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 29.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Milon Industries GmbH, Emersacker Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Milon Industries GmbH, Emersacker, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Milon Industries GmbH, Emersacker, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 2. Oktober 2024 ZB
Treuhand GmbH
Rudolf Vohberger, Wirtschaftsprüfer |
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