Frankengas GmbHLiquidiert

Am Plärrer 43, 90429 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 14881
Eingetragen
14.8.1997
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
alle Arten von Tätigkeiten und Geschäften, die der Gasversorgung im Umland von Nürnberg dienen. Die Gesellschaft kann zu diesem Zweck Gas erzeugen, kaufen, verkaufen und transportieren sowie alle diesen Aufgaben dienenden Anlagen bauen, erwerben und betreiben.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Dr. Kroha
seit 22.6.2007
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frankengas GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2013
und Tätigkeitsabschluss

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

A Grundlagen

Aufgabe der Frankengas GmbH (Frankengas) ist insbesondere die Lieferung von Erdgas an kommunale Erdgasversorger und regionale Erdgasliefergesellschaften. Zum 1. Januar 2006 wurde das Erdgasnetz an die N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, (N-ERGIE) verpachtet. Die anteilige Nutzung des Untertageerdgasspeichers Eschenfelden stellt ein weiteres Element des Geschäftstätigkeit der Frankengas dar.

Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die Frankengas gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für ihre Tätigkeit im Bereich der Gasverteilung (Verpachtung Gasverteilungsnetz) getrennte Konten zu führen sowie eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeit aufzustellen. Darüber hinaus werden noch Tätigkeiten innerhalb des Gassektors vorgenommen, für die gem. § 6b Abs. 3 EnWG ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeit Gasverteilung (Verpachtung Gasverteilungsnetz) ist im Tätigkeitsabschluss, bestehend aus einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer eigenen Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.

B Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktentwicklung der Erdgasversorgung in Deutschland war auch im Geschäftsjahr 2013 von einer starken Wettbewerbsintensität geprägt. Die großen Industriekunden und Weiterverteiler passen ihre Beschaffungssystematik immer mehr den tagesaktuellen Entwicklungen der Märkte an und nutzen die Möglichkeiten einer strukturierten Gasbeschaffung. Diese Entwicklung erschwert es Unternehmen der Zwischenhandelsstufe, wie der Frankengas, stabile und attraktive Margen im Vertriebsbereich zu generieren.

Die Preisentwicklung hat auch entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit von Gasspeichern. Diese ist abhängig von den saisonalen Preisunterschieden (Sommer-Winter-Spread) und der kurzfristigen Volatilität der Preise. Nachdem sich diese Notierungen bis auf wenige Ausnahmen in den letzten beiden Jahren relativ stabil seitwärts bewegt haben, erlaubt die geringe Volatilität letztlich keinen kostendeckenden Speicherbetrieb.

B.2 Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Frankengas die Verträge mit allen ihren Kunden bis mindestens 2015 verlängern. Bei einigen Weiterverteilern ist es gelungen, bereits Verträge bis 2016 abzuschließen. Trotz dieser Stabilität im Kundenstamm konnte die Frankengas im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 14 % weniger Gas absetzen als ursprünglich geplant. Diese Entwicklung, verbunden mit dem bereits erwähnten Druck auf die Margen, führt zu einem geringeren Ergebnisbeitrag der Vertriebsaktivitäten.

Das Ergebnis der Frankengas wird derzeit erheblich durch die Entwicklung beim Untertagespeicher Eschenfelden beeinflusst. Die bereits erläuterte Situation auf den Gasmärkten schränkt das wirtschaftliche Ergebnis der Speichernutzung deutlich ein. Dieser Effekt und die Kosten der laufenden Sanierung des Speichers belasten das Jahresergebnis um etwa 250 T€ stärker als ursprünglich geplant.

B.3 Lage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Frankengas zeigt sich weiterhin stabil.

Ertragslage

Der Absatz verminderte sich im Berichtsjahr um 171 Mio. kWh oder 13,8 % auf 1.069 Mio. kWh. Der Umsatz aus dem Erdgasverkauf verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 11.967 T€ auf 33.443 T€. Die Netzpachterlöse haben sich von 5.112 T€ auf 4.939 T€ gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Erträge aus der Auflösung empfangener Ertragszuschüsse verminderten sich um 55 T€ auf 50 T€.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 237 T€ auf 939 T€.

Der Materialaufwand reduzierte sich um 11.578 T€ auf 33.366 T€. Die Abschreibungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Hauptgrund für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 814 T€ auf 2.145 T€ ergibt sich aus den anteiligen Verlusten der Speicherbewirtschaftung Eschenfelden. Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1.135 T€ auf 2.218 T€ zurückgegangen. Unter Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses von 15 T€ sowie des Steueraufwands von 629 T€ konnte das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresüberschuss von 1.574 T€ (Vorjahr 2.261 T€) beendet werden. Insgesamt lag das Ergebnis im Geschäftsjahr auf Planniveau.

Finanzlage

Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft wird in folgender Kapitalflussrechnung dargestellt:

2013 2012
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.208 2.895
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.122 -1.479
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.261 -3.024
Veränderung des Finanzmittelfonds -175 -1.608
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.299 10.907
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.124 9.299

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich aufgrund niedrigerer Forderungen und Verbindlichkeiten trotz einer Verminderung des Jahresergebnisses leicht erhöht. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeiten verminderte sich aufgrund geringerer Anschaffungen im Anlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit enthält die Ausschüttung des Jahresüberschusses 2012 an die Gesellschafter.

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich aus den flüssigen Mitteln 1.613 T€ (Vorjahr 969 T€) und den kurzfristig ausgeliehenen Geldern an die N-ERGIE Aktiengesellschaft in Höhe von 7.511 T€ (Vorjahr 8.330 T€) zusammen.

Die Liquidität der Frankengas ist durch die Einbindung in das Finanzmanagement des N-ERGIE Konzerns jederzeit gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.652 T€ bzw. 14,0 % aufgrund gesunkener Forderungen und Verbindlichkeiten reduziert. Der Rückgang des Anlagevermögens um 520 T€ ist dadurch begründet, dass die Investitionen im letzten Jahr unter den Abschreibungen lagen. Zugängen von 1.122 T€ stehen Abschreibungen von 1.642 T€ gegenüber.

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt 77,1 % (Vorjahr 68,9 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

C Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen.

D Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die künftige Entwicklung der Frankengas, insbesondere die Preisgestaltung sowie die Margen- und Ergebnissituation, wird von den Märkten geprägt werden. Die Frankengas besitzt mit ihrer Präsenz in der Region und ihrer Flexibilität in den Themen Produktgestaltung und Pricing weiterhin gute Marktchancen.

Wie in den Vorjahren wird für das Geschäftsjahr 2014 damit gerechnet, dass es aufgrund des mittlerweile etablierten Wettbewerbs um Privat- und Firmenkunden sowie wegen der intensiven Bemühungen dieser Kunden zur Energieeinsparung mit Rückgängen im Endkundengeschäft der von der Frankengas belieferten kommunalen und regionalen Gasversorgungsunternehmen kommt.

Für den wirtschaftlichen Erfolg der Frankengas sind, neben der Absatzentwicklung, langfristig die nicht absehbaren energiepolitischen Entwicklungen entscheidend, die insbesondere die Ertragslage der Aktivitäten Netz und Speicher deutlich beeinflussen können.

Der Speicher Eschenfelden stellt für die Frankengas, neben der Netzpacht und dem Vertrieb, die dritte zentrale Erlösquelle dar. Aufgrund der aktuellen negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Speicherbewirtschaftung werden derzeit von der N-ERGIE Aktiengesellschaft zusammen mit E-ON Gas Storage GmbH verschiedene Zukunftsszenarien bewertet. Diese reichen von einem Weiterbetrieb bis hin zu einer Stilllegung.

Ausblick 2014

Für das Geschäftsjahr 2014 wird ein etwas höheres Jahresergebnis als 2013 erwartet. Den geschilderten Risiken bei den Speichererlösen stehen als Chance geringere oder sogar entfallende Kosten für die Speichersanierung gegenüber.

Risiko- und Chancenbericht

Die Frankengas GmbH ist in das Risikomanagementsystem des N-ERGIE Konzerns integriert. Die Chancen und Risiken werden laufend systematisch analysiert, bewertet und an die Geschäftsführung bzw. den Vorstand berichtet. Das Risikomanagement ist somit ein Baustein für die Steuerung des Unternehmens. In einer Handlungsanweisung sind die Zuständigkeiten und Verantwortungen klar geregelt. Die Effizienz und Wirksamkeit des Risikoinformationssystems wird regelmäßig durch die Risikobeauftragte im Städtische Werke Nürnberg Konzern und durch die interne Revision überprüft.

Die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung der Frankengas ergeben sich als Folge der politischen Zielsetzungen und wettbewerbsrechtlichen Eingriffe, der weiteren Entwicklung der Angebotsmengen auf dem europäischen Gasmarkt und der Auswirkung regulatorischer Maßnahmen auf das Niveau der Netznutzungsgebühren.

Bestandsgefährdende Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, sind nicht erkennbar.

 

Nürnberg, den 12. Februar 2014

Frankengas GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Aktivseite

Anhang 31.12.2013 31.12.2012
TZ T€
A. Anlagevermögen C.1    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   135.172,61 171
II. Sachanlagen   10.636.019,98 11.120
    10.771.192,59 11.291
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.2    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   1.739.115,45 3.279
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   7.511.000,00 8.778
3. Sonstige Vermögensgegenstände   718.841,38 774
    9.968.956,83 12.831
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.613.489,34 969
    11.582.446,17 13.800
C. Rechnungsabgrenzungsposten   6.000,00 921
    22.359.638,76 26.012

Passivseite

     
  Anhang 31.12.2013 31.12.2012
  TZ T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   15.600.000,00 15.600
II. Gewinnrücklagen   71.604,00 72
III. Jahresüberschuss   1.574.217,58 2.261
    17.245.821,58 17.933
B. Zuschüsse C.3 435.973,46 511
C. Rückstellungen C.4    
1. Steuerrückstellungen   0,00 187
2. Sonstige Rückstellungen   31.600,00 61
    31.600,00 248
D. Verbindlichkeiten C.5    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   0,00 9
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   4.594.010,67 5.907
3. Sonstige Verbindlichkeiten   1.000,00 448
    4.595.010,67 6.364
E. Rechnungsabgrenzungsposten   6.000,00 921
F. Passive latente Steuern C.6 45.233,05 35
    22.359.638,76 26.012

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Anhang 2013 2012
TZ T€
1. Umsatzerlöse D.1 38.431.959,70 50.626
2. Sonstige betriebliche Erträge   939.473,31 702
    39.371.433,01 51.328
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   - 33.366.170,72 -44.944
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   -215,27 0
    -33.366.385,99 -44.944
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.641.902,10 -1.700
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.145.129,35 -1.331
    2.218.015,57 3.353
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge D.2 4.941,02 30
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -20.250,00 -30
    -15.308,98 0
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.202.706,59 3.353
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag D.3 -628.205,98 -1.092
10. Sonstige Steuern   -283,03 0
11. Jahresüberschuss   1.574.217,58 2.261

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

A Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die Nutzungsdauer und beginnen im Zugangsmonat.

Bei Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft worden sind, wird vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Somit werden die Wertansätze, die auf Abschreibungen nach § 254 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung beruhen, fortgeführt. Hierbei wird im steuerlich zulässigen Rahmen grundsätzlich degressiv, im Übrigen linear abgeschrieben und zum jeweils günstigsten Zeitpunkt zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Eigenkapital

Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt zum Nennwert

Zuschüsse

Die bis zum 31. Dezember 2002 und die ab dem 1. Januar 2010 vereinnahmten Baukostenzuschüsse werden mit 5 % der Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2009 vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert; die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge mit dem Nennwert angesetzt.

C Erläuterungen zur Bilanz

C.1 Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Einzelnen im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

C.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen sonstige Forderungen. Diese bestehen gegenüber der Gesellschafterin N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg.

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Im Vorjahr waren Forderungen von 1 T€ mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten.

C.3 Zuschüsse

Von Kunden für Neuanschlüsse und Anschlussverstärkungen geleistete Bauzuschüsse sind in Höhe von 186 T€ als Investitionszuschüsse und in Höhe von 250 T€ als Ertragszuschüsse passiviert.

C.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich sowie Jahresabschlusskosten.

C.5 Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber der Gesellschafterin N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 4.348 T€ (Vorjahr 5.722 T€).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Im Vorjahr waren sonstige Verbindlichkeiten von 1 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

C.6 Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die unterschiedlichen Ansätze in der Handels- und der Steuerbilanz gerechnet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,0 % zugrunde, bestehend aus 16,0 % Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,0 % für Gewerbesteuer, der sich voraussichtlich zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die Differenzen resultieren aus abweichenden Wertansätzen beim Anlagevermögen und den empfangenen Ertragszuschüssen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Passivüberhang an latenten Steuern.

D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

D.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2013 2012
T€ T€
Erdgasverkauf    
kommunale Erdgasversorger 33.331 45.274
regionale Erdgasliefergesellschaften 112 136
Netzpacht 4.939 5.112
Auflösung empfangener Ertragszuschüsse 50 104
  38.432 50.626

D.2 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Aus der Verzinsung von Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 30 T€) erzielt.

D.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steuern in Höhe von 16 T€ sowie latente Steuern von 10 T€ enthalten.

E Ergänzende Angaben

E.1 Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg.

E.2 Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen in folgendem Umfang getätigt:

Erträge aus konzerninternen Lieferungen und Dienstleistungen für Verteilungsanlagen des Sachanlagevermögens in Höhe von 1.122 T€.

E.3 Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von 1.574.217,58 € in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.

E.4 Organe der Gesellschaft

a)

Gesellschafterversammlung

b)
Geschäftsführer:
 

Dr. Jürgen Kroha

 

Alleinvertretungsbefugnis

 

Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.

E.5 Personalstand

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr kein eigenes Personal beschäftigt.

E.6 Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, für den kleinsten Kreis und in den Konzernabschluss der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg, für den größten Kreis einbezogen. Die Abschlüsse sind beim Elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.

 

Nürnberg, den 12. Februar 2014

Frankengas GmbH

Dr. Jürgen Kroha, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Vermögensgruppe Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2013 Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.311.692,63 0,00 0,00 0,00 1.311.692,63
  1.311.692,63 0,00 0,00 0,00 1.311.692,63
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.023.844,95 0,00 0,00 0,00 1.023.844,95
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 8.066,96 0,00 0,00 0,00 8.066,96
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 74.916,03 0,00 0,00 0,00 74.916,03
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 3.749.576,95 0,00 0,00 0,00 3.749.576,95
5. Verteilungsanlagen 82.551.943,25 1.095.305,73 0,00 286.571,50 83.933.820,48
6. Technische Anlagen und Maschinen 22.669,28 0,00 0,00 0,00 22.669,28
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.965,85 0,00 0,00 0,00 28.965,85
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 307.705,15 26.779,41 0,00 -286.571,50 47.913,06
  87.767.688,42 1.122.085,14 0,00 0,00 88.889.773,56
Anlagevermögen 89.079.381,05 1.122.085,14 0,00 0,00 90.201.466,19
Vermögensgruppe Abschreibungen
Stand am 01.01.2013 Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.140.473,99 36.046,03 0,00 1.176.520,02
  1.140.473,99 36.046,03 0,00 1.176.520,02
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 747.724,23 13.889,97 0,00 761.614,20
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 5.735,89 0,00 0,00 5.735,89
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 58.911,42 691,24 0,00 59.602,66
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 3.580.630,25 21.972,13 0,00 3.602.602,38
5. Verteilungsanlagen 72.203.260,59 1.569.302,73 0,00 73.772.563,32
6. Technische Anlagen und Maschinen 22.669,28 0,00 0,00 22.669,28
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.965,85 0,00 0,00 28.965,85
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  76.647.897,51 1.605.856,07 0,00 78.253.753,58
Anlagevermögen 77.788.371,50 1.641.902,10 0,00 79.430.273,60
Vermögensgruppe Buchwerte
Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 135.172,61 171218,64
  135.172,61 171.218,64
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 262.230,75 276.120,72
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 2.331,07 2.331,07
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 15.313,37 16.004,61
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 146.974,57 168.946,70
5. Verteilungsanlagen 10.161.257,16 10.348.682,66
6. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.913,06 307.705,15
  10.636.019,98 11.119.790,91
Anlagevermögen 10.771.192,59 11.291.009,55

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

A Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft erstellt gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für die Tätigkeit "Verpachtung Gasverteilnetz" eine eigene Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Entwicklung des Anlagevermögens.

B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Abschreibungsmethoden entsprechen denen der Gesellschaft.

C Erläuterungen zur Bilanz

C.1 Anlagevermögen

Das ausgewiesene Anlagevermögen ist direkt der Tätigkeit zugeordnet.

C.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Residualgröße gegen andere Tätigkeiten ausgewiesen.

C.3 Eigenkapital

Das Eigenkapital ist überwiegend direkt der Tätigkeit zugeordnet.

C.4 Zuschüsse

Die ausgewiesenen Zuschüsse sind direkt der Tätigkeit zugeordnet.

C.5 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen ergeben sich aus einer Verteilung nach einem allgemeinen Schlüssel.

C.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.

D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

D.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse sind direkt der Tätigkeit zugeordnet.

D.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind direkt auf die Tätigkeit gebucht.

D.3 Materialaufwand

Die ausgewiesenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen ergeben sich aus einer Verteilung.

D.4 Abschreibungen

Die Abschreibungen resultieren aus direkt zugeordneten Buchungen auf die Tätigkeit.

D.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich zu 95 % aus der Verteilung nach dem allgemeinen Schlüssel. Die restlichen 5 % wurden der Tätigkeit direkt zugeordnet.

D.6 Steuern

Die ausgewiesenen sonstigen Steuern sind der Tätigkeit direkt zugeordnet.

 

Nürnberg, 12. Februar 2014

Frankengas GmbH

Dr. Jürgen Kroha, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Pacht

Aktivseite

Erläuterungen 31.12.2013 31.12.2012
TZ T€
A. Anlagevermögen C.1    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   135.172,61 171
II. Sachanlagen   10.636.019,98 11.120
    10.771.192,59 11.291
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.2    
1. Sonstige Vermögensgegenstände   8.636.706,71 8.323
    19.407.899,30 19.614

Passivseite

     
  Erläuterungen 31.12.2013 31.12.2012
  TZ T€
A. Eigenkapital C.3    
I. Gezeichnetes Kapital   15.600.000,00 15.600
II. Gewinnrücklagen   71.604,00 72
III. Jahresüberschuss   3.033.387,51 3.217
    18.704.991,51 18.889
B. Zuschüsse C.4 435.973,46 511
C. Rückstellungen C.5    
1. Sonstige Rückstellungen   21.172,00 19
D. Verbindlichkeiten C.6    
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   245.762,33 195
    19.407.899,30 19.614

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Pacht

Erläuterungen 2013 2012
TZ T€
1. Umsatzerlöse D.1 4.988.817,54 5.215
2. Sonstige betriebliche Erträge D.2 25.349,49 29
    5.014.167,03 5.244
3. Materialaufwand D.3    
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   -354,23 0
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen D.4 -1.641.902,10 -1.700
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen D.5 -338.240,16 -327
    -1.980.496,49 -2.027
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.033.670,54 3.217
7. Sonstige Steuern D.6 -283,03 0
8. Jahresüberschuss   3.033.387,51 3.217

Entwicklung des Anlagevermögens

der Frankengas GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Pacht

Vermögensgruppe Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2013 Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 1.311.692,63 0,00 0,00 0,00 1.311.692,63
  1.311.692,63 0,00 0,00 0,00 1.311.692,63
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.023.844,95 0,00 0,00 0,00 1.023.844,95
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 8.066,96 0,00 0,00 0,00 8.066,96
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 74.916,03 0,00 0,00 0,00 74.916,03
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 3.749.576,95 0,00 0,00 0,00 3.749.576,95
5. Verteilungsanlagen 82.551.943,25 1.095.305,73 0,00 286.571,50 83.933.820,48
6. Technische Anlagen und Maschinen 22.669,28 0,00 0,00 0,00 22.669,28
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.965,85 0,00 0,00 0,00 28.965,85
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 307.705,15 26.779,41 0,00 -286.571,50 47.913,06
  87.767.688,42 1.122.085,14 0,00 0,00 88.889.773,56
ANLAGEVERMÖGEN 89.079.381,05 1.122.085,14 0,00 0,00 90.201.466,19
Vermögensgruppe Abschreibungen
Stand am 01.01.2013 Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 1.140.473,99 36.046,03 0,00 1.176.520,02
  1.140.473,99 36.046,03 0,00 1.176.520,02
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 747.724,23 13.889,97 0,00 761.614,20
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 5.735,89 0,00 0,00 5.735,89
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 58.911,42 691,24 0,00 59.602,66
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 3.580.630,25 21.972,13 0,00 3.602.602,38
5. Verteilungsanlagen 72.203.260,59 1.569.302,73 0,00 73.772.563,32
6. Technische Anlagen und Maschinen 22.669,28 0,00 0,00 22.669,28
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.965,85 0,00 0,00 28.965,85
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  76.647.897,51 1.605.856,07 0,00 78.253.753,58
ANLAGEVERMÖGEN 77.788.371,50 1.641.902,10 0,00 79.430.273,60
Vermögensgruppe Buchwerte
Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 135.172,61 171.218,64
  135.172,61 171.218,64
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 262.230,75 276.120,72
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 2.331,07 2.331,07
3. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 15.313,37 16.004,61
4. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 146.974,57 168.946,70
5. Verteilungsanlagen 10.161.257,16 10.348.682,66
6. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.913,06 307.705,15
  10.636.019,98 11.119.790,91
ANLAGEVERMÖGEN 10.771.192,59 11.291.009,55

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Frankengas GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Frankengas GmbH, Nürnberg, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Nürnberg, den 6. März 2014

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thiermann, Wirtschaftsprüfer

Sommer, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung am 28. April 2014

der Frankengas GmbH

TOP 5 Feststellung des Jahresabschlusses 2013

Beschluss:

Der geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2013 wird einstimmig festgestellt und genehmigt.

TOP 6 Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses

Beschluss:

Die Gesellschafterversammlung beschließt einstimmig, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.574.217,58 € in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.

Auszahlungszeitpunkt ist der 4. Juni 2014.

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