Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 37261
Vorher
global-e-net iss GmbH
Eingetragen
7.9.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Dienstleistungen aller Art, insbesondere IT-, Strategie und Prozessberatung für andere Gesellschaften. Die Gesellschaft ist berechtigt auch andere Unternehmen zu gründen, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen oder Tochtergesellschaften im In- und Ausland zu errichten. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Geschäftszwecks notwendig und nützlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Weber
seit 20.8.2019
Geschäftsführer
Muhammet Kir
seit 20.8.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Rainer Nolte
seit 7.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Rainer Nolte
54.00%
Gerhard Paul Berger
36.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Rainer Nolte
16.200 €
54.00%
Gerhard Paul Berger
10.800 €
36.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Consenso Consulting GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

"Professionelle Beratung und Software-Produkte zur Unterstützung von Business Prozessen entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden."

Die Consenso Consulting GmbH, nachfolgend consenso genannt, steht für Beratung auf höchstem Niveau. Consenso geht aus Spezialberatungen im SAP Umfeld hervor, die schon seit 2000 erfolgreich Kunden unterstützten. Wir verbinden exzellente Managementberatung mit innovativer IT-Beratung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen.

Als Team von erfahrenen Unternehmensberatern in der IT-orientierten Geschäftsentwicklung hat die consenso den Anspruch, schnell, pragmatisch und effizient Kundennutzen zu generieren. Im Zentrum unseres Handelns steht die Verpflichtung gegenüber unseren Kunden, unseren Partnern und unseren Mitarbeitern. Unser Anspruch ist es, die Leistungsfähigkeit der von uns beratenen Unternehmen und Organisationen nachhaltig zu verbessern - nicht nur zu planen.

Unsere Erfolgsfaktoren sind der ganzheitliche Beratungsansatz, unsere hervorragend ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeiter und die dadurch generierbaren Leistungen und Lösungen. Das Leistungsportfolio der consenso deckt die gesamte Bandbreite komplexer IT-Transformationsvorhaben ab, von der Strategieentwicklung, dem Business Design, dem IT-Design über die Erarbeitung der Lösungs-Architektur, der Umsetzung bis hin zum Betrieb, Roll-Out und der Optimierung.

Die consenso verfügt über eine exzellente Kundenbasis namhafter Unternehmen in verschiedenen Branchen. Die strategischen Aktivitäten sind vorwiegend auf den Handel, auf die Konsumgüter- und Prozessindustrie, auf den Manufacturingbereich (HighTech, Automotive, Maschinenbau) sowie auf die Bereiche Energie, Agrar und Bau ausgerichtet. Insbesondere bei der Harmonisierung und der Industrialisierung von Business- und Prozessmodellen, bei der Digitalisierung dynamischer Geschäftsfelder sowie der Optimierung bei komplexen IT-Systemen sind diese Branchen von wesentlicher Bedeutung. Im Zuge der Fokussierung auf diese Branchen, generiert die consenso mit ihren umfassenden Erfahrungen aus einer Vielzahl erfolgreicher Projekte einen signifikanten Mehrwert für die Kunden.

Die Methoden der consenso

Die consenso ist bekannt für klare und strukturierte Methoden sowie ein prototyporientiertes Vorgehensmodell. Dadurch wird eine Vielzahl an Vorteilen generiert, um digitale Transformationsprojekte erfolgreich umzusetzen. Erstens kann den Anwendern schnell der Prozess am System gezeigt werden, um auch umgehend Veränderungen der Software vornehmen zu können, wenn das Ergebnis nicht gefällt. Zweitens bietet das Vorgehen den Vorteil, dass im Zuge der Anforderungserhebung und Softwareumsetzung entstandene Aufwendungen nicht doppelt entstehen. Im Rahmen des Vorgehensmodells wird mittels aufeinander aufbauender Prototypen (als unterschiedliche Versionen) eine strukturierte, effiziente und jederzeit am System nachvollziehbare Weiterentwicklung vorgenommen, die für die Auftraggeber und Anwender ein hohes Maß an Transparenz durch konkrete Arbeit am System schafft. Damit werden unnötige Abstraktionen für die Anwender umgangen, die i.d.R. zu falschen Anforderungen und damit zu teuren Fehlentwicklungen führen.

Darüber hinaus stellt das Zeitalter der Digitalen Transformation und die sich aus Themen wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Internet of Things, Big Data oder Robotics ergebenden Möglichkeiten wesentliche Herausforderungen für unsere Kunden dar. Hierzu hat die consenso die wesentlichen Elemente des digitalen Handelns in einem methodischen und inhaltlichen Digitalisierungsframework zusammengefasst, um den digitalen Reifegrad unserer Kunden spürbar und messbar zu steigern.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach.

In Deutschland lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Der Bereich IT-Dienstleistungen hingegen profitiert von den Nachwirkungen der Corona-Krise profitieren, da die Corona-Krise den Digitalisierungsdruck der Unternehmen erhöht hat und viele Unternehmen sich nun gezwungen sehen, bislang unterlassene Investitionen in den Aufbau digitaler Plattformen zeitnah nachzuholen. Der Umsatz im Bereich IT-Services hat sich daher in Deutschland im Jahr 2023 auf 47,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 45,7 Milliarden Euro) erhöht.

Geschäftsverlauf

Für consenso ist das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend verlaufen. Das Umsatzniveau und das Jahresergebnis des letzten Jahres konnte geringfügig überschritten werden. Die Gesamtleistung des Jahres hat sich mit T€ 51.686 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.457 bzw. 2,9 % erhöht, nach Abzug der Fremdleistungen liegt der Rohertrag um T€ 2.551 über dem des Jahres 2022. Aufgrund um T€ 2.530 gestiegener betrieblicher Aufwendungen ist das Jahresergebnis nur um 1,6 % gestiegen und beträgt € 3,9 Mio.

Lage des Unternehmens

Ertragslage

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Gesamtleistung 51.686 50.229 1.457
Aufwendungen bezogene Leistungen -16.391 -17.485 1.094
Rohergebnis 35.295 32.744 2.551
Personalaufwand -25.490 -23.770 -1.720
Übrige betriebliche Aufwendungen -3.862 -3.052 -810
Betriebsergebnis 5.943 5.922 21
Finanzergebnis -127 -119 -8
Ertragssteuern -1.859 -1.909 50
Teilgewinnabführung -70 -69 -1
Jahresüberschuss 3.887 3.825 62

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.457 bzw. 2,9 % auf T€ 51.686 gestiegen.

Die gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.457 auf T€ 51.686 gestiegene Gesamtleistung und die gleichzeitig um T€ 1.094 gesunkenen Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 16.391 haben zu einem Rohergebnis von T€ 35.295 geführt, das um T€ 2.551 unter dem Vorjahresbetrag liegt.

Der Personalaufwand für eigene Mitarbeiter ist aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl um T€ 1.720 (7,2 %) gestiegen. Unter Berücksichtigung des Anstiegs der übrigen betrieblichen Aufwendungen um insgesamt T€ 810 beträgt das Betriebsergebnis T€ 5.943 und liegt damit um T€ 21 über dem Vorjahresbetrag. Insgesamt hat sich ein Jahresüberschuss von T€ 3.887 ergeben (Vorjahr: T€ 3.825).

Im Lagebericht 2022 haben wir für 2023 ein Umsatzvolumen und ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau prognostiziert. Dieses Ziel konnte leicht übertroffen werden.

Maßgebend für die nachhaltig positive Entwicklung der consenso sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiter, für deren ausgezeichnete Leistungen wir uns auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken.

Finanzlage

Die Entwicklung des Finanzmittelfonds zeigt die folgende Übersicht:

2023
T€
2022
T€
Brutto-Cashflow 4.156 4.097
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.680 1.453
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -130 -464
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.030 -750
Veränderung des Finanzmittelfonds -3.480 239
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.706 4.467
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.226 4.706

Die consenso verfügt über eine solide Finanzierungsstruktur und eine gute Liquidität. Die gute Ertragskraft und Liquiditätsausstattung eröffnet der consenso auch in Zukunft Gestaltungsspielräume zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Geschäfts und weiterem Wachstum.

Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

AKTIVA

31.12.2023
T€
% 31.12.2022
T€
% Veränderung
T€
Langfristiges Vermögen 445 3,1 548 3,4 -103
Vorräte 67 0,5 88 0,6 -21
Kundenforderungen 12.154 83,5 10.103 62,5 2.051
Liquide Mittel 1.226 8,4 4.706 29,1 -3.480
Übrige Aktiva 659 4,5 707 4,4 -48
14.551 100,0 16.152 100,0 -1.601

PASSIVA

Eigenkapital 944 6,5 4.087 25,3 -3.143
Langfristiges Fremdkapital 1.030 7,1 994 6,1 36
Kurzfristige Rückstellungen 5.986 41,1 6.091 37,7 -105
Erhaltene Anzahlungen 174 1,2 177 1,1 -3
Darlehensverbindlichkeiten Gesellschafter 2.200 15,1 2.200 13,6 0
Übriges kurzfristiges Fremdkapital 4.217 29,0 2.603 16,2 1.614
14.551 100,0 16.152 100,0 -1.601

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.601 bzw. 9,9 % vermindert. Die Veränderung betrifft auf der Aktivseite im Wesentlichen die Verminderung der liquiden Mittel um T€ 3.480 bei einem Anstieg der Kundenforderungen um T€ 2.051. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 3.143 vermindert, während die Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 1.528 gestiegen sind.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den Leistungsindikatoren, die für Zwecke der Unternehmenssteuerung besonders beobachtet werden, gehören insbesondere die Auftragsentwicklung, die Umsatzerlöse, die bereichs- und profitcenterbezogene Ergebnisentwicklung sowie die Liquidität.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlichster Erfolgsfaktor sind unsere Mitarbeiter, deren Entwicklung wir durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und ein attraktives Arbeitsumfeld fördern. Consenso bietet ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten sowie interessante und herausfordernde Aufgaben und wir unterstützen unsere Mitarbeiter sowohl bei ihrer fachlichen als auch ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Consenso gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern in unserer Branche. Unsere Mitarbeiter honorieren dieses Engagement mit einer Loyalität und Verbundenheit zu unserem Unternehmen, die sich in einer Fluktuationsrate ausdrückt, die deutlich unter dem Branchenschnitt liegt.

III. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 hat sich für die consenso bisher weiterhin sehr erfolgreich entwickelt. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das operative Ergebnis liegen aufgrund der guten Auftrags- und Auslastungsentwicklung über dem Vorjahr.

Der Auftragseingang und die Kundenbasis konnten auch in 2024 durch die Gewinnung von Neukunden verbreitert und damit die in bereits länger laufenden Großaufträgen geringere Auslastung ausgeglichen und übertroffen werden. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Umsatzvolumen und Jahresergebnis auf dem sehr erfolgreichen Vorjahresniveau. Soweit sich die Konjunktur und die Investitionsneigung der Unternehmen wider Erwarten nachhaltig abschwächen, können sich naturgemäß auch negative Auswirkungen auf die consenso ergeben. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit in den letzten Jahren und der guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung und insbesondere unserer hochqualifizierten und einsatzfreudigen Mitarbeiter sehen wir die consenso jedoch gut gerüstet, auch in Zukunft etwaige konjunkturelle Schwächeperioden gut zu überstehen.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Die consenso ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein vorausschauendes Managen möglicher Risiken und das Ausnutzen sich bietender Chancen ist wichtiger Bestandteil unserer Managementarbeit.

Konjunktur- und Branchenrisiken

Risiken können sich insbesondere aus einer anhaltenden Verschlechterung der konjunkturellen Lage mit der Folge einer geringeren Investitionsbereitschaft der Kunden und eines geringeren Auftragseingangs ergeben. Diese wirtschaftliche Entwicklung können wir nicht aktiv beeinflussen. Eine verstärkte Beobachtung des Marktumfeldes sowie die Bearbeitung neuer Marktfelder macht es uns jedoch möglich, frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren und uns auch in Zukunft neue Chancen zu sichern. Auch der Einsatz externer Mitarbeiter ermöglicht eine flexible Anpassung an sich ändernde Marktentwicklungen. Hinsichtlich der Expansion des Unternehmens und der Gewinnung weiterer Marktanteile werden Bemühungen unternommen, um über Kooperationen und die weitere Gewinnung von erfahrenen Mitarbeitern entsprechende Footprints im Markt zu hinterlassen. Hier steht auch die Nähe zur SAP als strategischem Partner im Fokus unserer strategischen Ausrichtung.

Aufgrund der Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie dem Ukraine-Krieg und der hohen Inflation besteht auf dem Markt das Risiko einer Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Budgetfreigaben, insbesondere bei großen und komplexen Projekten. Es besteht auch in Einzelfällen die Gefahr, dass einzelne Projekte gegenüber der ursprünglichen Planung auf kleinerem Niveau weitergeführt, verschoben oder ganz gestoppt werden. Diesen Risiken begegnen wir dadurch, dass wir die Entwicklung laufend untersuchen und die Ressourcenplanung und den Mitarbeitereinsatz flexibel halten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden können sich Finanzrisiken im Bereich der Forderungen ergeben. Diese Risiken sind durch ein straffes und klares Forderungsmanagement stark begrenzt. Ein effizientes Debitorenmanagement sowie ein differenziertes Controlling tragen zur Überwachung und Steuerung der wirtschaftlichen Risiken bei.

Durch unsere konstant gute Ertragslage sowie die gute Liquiditätslage sind derzeit keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Personelle Risiken

Einen entscheidenden Erfolgsfaktor unseres Unternehmens stellt unsere personelle Ausstattung dar. Um den Risiken eines unzureichenden Wissenstandes und fehlenden Engagements des Personals entgegenzuwirken und den Erfolg nachhaltig zu gewährleisten, investieren wir in die Ausbildung unserer Mitarbeiter, um jederzeit den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Wir schaffen attraktive Arbeitsbedingungen, um unsere Position als attraktiver Arbeitgeber weiter auszubauen, unsere Mitarbeiter weiterhin zu motivieren und sie langfristig an unser Unternehmen zu binden.

Chancen

Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre sehen wir weiterhin erhebliche Chancen für die consenso. Auf der Grundlage einer Vielzahl erfolgreich umgesetzter Projekte mit etablierten und langfristigen Kundenbeziehungen, unseres hervorragenden Rufs und der guten Positionierung als attraktiver und innovativer Arbeitgeber sowie einer gesicherten Finanzierungsstruktur besteht eine starke Wettbewerbsposition. Diese soll bei einer entsprechenden Investitionsneigung unserer Kunden zu weiterem Wachstum in den kommenden Jahren genutzt werden.

Gesamtaussage

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Risiken, die sich aus der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg im Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung und für die Perspektiven im IT-Markt ergeben, geringer geworden. Der Trend zu weitergehender Digitalisierung und die aktuell weiterhin positiv ausfallenden Konjunkturindikatoren für unsere Branche stimmen uns zuversichtlich für die kurz- bis mittelfristige Entwicklung. Wir sehen uns im Markt gut positioniert und erwarten vor diesem Hintergrund weiterhin eine gute Entwicklung und deutlich positive Unternehmensergebnisse.

Die gute Liquiditätslage und die stabil hohe Ertragskraft sind Ausdruck einer erfolgreichen Entwicklung und zugleich Basis, künftige Herausforderungen und weiteres Wachstum, aber auch konjunkturelle Risiken erfolgreich bewältigen zu können.

Aufgrund der aktuell weiterhin sehr guten Auftragslage sehen wir keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kundenforderungen. Auf der Passivseite enthalten die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die zu Erfüllungsbeträgen bewerteten Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht bei vielen Kunden eine langjährige Zusammenarbeit.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Ausfallrisiko an. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Finanzinstrumente zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht eingesetzt.

Preisänderungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da aufgrund der Geschäftstätigkeit Währungs-, Zins- und Marktrisiken nahezu nicht bestehen.

Aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten ergeben sich Kreditrisiken. Das Risikomanagement zielt darauf ab, diese in einem angemessenen Rahmen zu halten.

 

Bielefeld, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.238,02 19.238,02
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.098,00 514.248,00
430.336,02 533.486,02
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 66.382,72 88.129,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.719.105,72 10.742.301,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.226.317,51 4.706.322,18
14.011.805,95 15.536.753,83
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 108.377,12 82.118,10
14.550.519,09 16.152.357,95

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 22.000,00 22.000,00
III. Gewinnvortrag -.- 209.835,97
IV. Jahresüberschuss -.- 3.825.373,03
V. Bilanzgewinn 892.003,61 -.-
944.003,61 4.087.209,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.815.815,73 6.885.322,62
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.233.000,00 2.200.000,00
2. Übrige Verbindlichkeiten 4.557.699,75 2.979.826,33
- davon aus Steuern: € 948.478,23 (31.12.2022: € 857.756,86)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 36.856,80 (31.12.2022: € 46.690,79)
6.790.699,75 5.179.826,33
14.550.519,09 16.152.357,95

Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 36.240.242,55 33.629.074,14
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.873.847,79 21.388.721,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.616.113,27 2.380.604,29
- davon für Altersversorgung: € 37.944,90 (Vorjahr: € 89.003,13)
25.489.961,06 23.769.326,12
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 232.910,99 203.395,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.516.621,59 3.679.164,88
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.165,36 646,77
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.327,08 119.713,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.859.019,80 1.909.393,26
8. Ergebnis nach Steuern 4.014.567,39 3.948.727,93
9. Sonstige Steuern 57.772,78 54.054,90
10. An stillen Gesellschafter abzuführender Gewinnanteil 70.000,00 69.300,00
11. Jahresüberschuss 3.886.794,61 3.825.373,03
12. Gewinnvortrag 135.209,00 -.-
13. Vorabausschüttung 3.130.000,00 -.-
14. Bilanzgewinn 892.003,61 -.-

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Consenso Consulting GmbH hat ihren Sitz in Bielefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bielefeld unter HRB 37261 eingetragen.

B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gesellschaft hat von der Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern in der Regel linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Der Ansatz der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird dem in den einzelnen Forderungen liegenden Risiko durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht kreditversicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Das Stammkapital beträgt € 30.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach den Vorgaben des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) anhand der PUC-Methode mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % p. a. und unter Zugrundlegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck errechnet. Gehalts- und Rententrends waren nicht zu berücksichtigen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechend der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Rückstellung für Wertguthaben der Mitarbeiter wurde für die Verpflichtung gegenüber drei Mitarbeitern aus ihrem Zeitwertkonto gebildet. Für das Wertguthaben wurde zur Insolvenzsicherung eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Der Ansatz der Rückdeckungsansprüche und der Rückstellung erfolgt jeweils in Höhe des Aktivwerts der Zeitkontenrückdeckungsversicherung.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens, ausgehend von den Anschaffungs- und Herstellungskosten, ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von T€ 10.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 30.000,00 und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen für Pensionen bestehen in Höhe von T€ 1.129. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,82 % zu 1,74 %) beträgt T€ 29. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Das Deckungsvermögen wurde nach den Vorschriften des § 246 Abs. 2 HGB in Höhe seines Zeitwertes von T€ 299 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen von T€ 1.129 saldiert.

Die Steuerrückstellungen des Vorjahres betreffen ausschließlich das Jahr 2021.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Tantiemen 4.619 4.602
Urlaubsansprüche 638 544
Gewährleistung 258 250
Mitarbeiterprämien/-boni, Nachzahlung Gehälter 243 216
Ausstehende Rechnungen 172 71
Kundenboni 0 34
Übrige 56 52
5.986 5.769

Die Rückstellung für Zeitwertkonten von T€ 667 wird gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückdeckungsansprüchen von T€ 667 saldiert ausgewiesen, da die Bedingungen für das Vorliegen von Deckungsvermögen erfüllt sind.

Die Verbindlichkeiten haben allesamt wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus gewährten Darlehen von T€ 2.233 (Vorjahr: T€ 2.200). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten die Einlage des stillen Gesellschafters in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 200).

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.467. Sie betreffen im Einzelnen folgende Sachverhalte:

Zahlungsverpflichtungen T€
aus Leasingverträgen 2.333
aus Mietverträgen 134
2.467

Die Vorteile der abgeschlossenen Verträge sind in der Nutzung der Vermögensgegenstände zu einer festen Miet- oder Leasingrate, die Risiken in der Verpflichtung zur Zahlung der oben genannten Miet- und Leasingzahlungsverpflichtungen zu sehen.

E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 2 (Vorjahr: T€ 64).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen von T€ 112 (Vorjahr: T€ 0) und periodenfremde Aufwendungen von T€ 2 (Vorjahr: T€ 0).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 58). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen sind mit den Zinserträgen der Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 40) verrechnet.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen jeweils ausschließlich das laufende Jahr.

F. SONSTIGE ANGABEN

I. Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 178 Mitarbeiter (Vorjahr: 165 Mitarbeiter) beschäftigt. Es handelte sich um Angestellte.

II. Geschäftsführung und Vertretung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

• Herr Rainer Nolte, Diplom-Kaufmann, Paderborn,

• Herr Joachim Hermann Sieren, Düsseldorf,

• Herr Muhammet Kir, Bielefeld,

• Herr Marc Weber, Detmold.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen 2023 T€ 5.545.

III. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beabsichtigt, der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vorzuschlagen:

Von dem Jahresüberschuss von € 3.886.794,61 und dem bestehenden Gewinnvortrag von € 135.209,00 wurden vorab € 3.130.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet. Von dem verbleibenden Bilanzgewinn von € 892.003,61 soll ein Teilbetrag von € 860.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet und der Restbetrag von € 32.003,61 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Bielefeld, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und gewerbliche Schutzrechte 116.296,38 0,00 0,00 116.296,38
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.368.770,78 129.760,99 1.500,00 2.497.031,77
2.485.067,16 129.760,99 1.500,00 2.613.328,15
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und gewerbliche Schutzrechte 97.058,36 0,00 0,00 97.058,36
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.854.522,78 232.910,99 1.500,00 2.085.933,77
1.951.581,14 232.910,99 1.500,00 2.182.992,13
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und gewerbliche Schutzrechte 19.238,02 19.238,02
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.098,00 514.248,00
430.336,02 533.486,02

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Consenso Consulting GmbH, Bielefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Consenso Consulting GmbH, Bielefeld, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 28. Juni 2024

Märkische Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Frank Stuschke, Wirtschaftsprüfer

Hans-Henning Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 28. Oktober 2024.

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