EK Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marius Sauerborn seit 17.4.2024 | Prokura |
Thomas Welter seit 23.10.2020 | Prokura |
Ralf Sauerborn seit 23.10.2013 | Geschäftsführer |
Peter Dennert seit 19.5.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Elsen GmbH & Co. KG Internationale Spedition | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elsen Logistik GmbHWittlichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftstätigkeit & OrganisationsstrukturDie ELSEN Logistik GmbH ("ELSEN Logistik") ist eine Tochtergesellschaft der ELSEN International SARL & Co. KG in Wittlich. Die ELSEN Logistik GmbH hält ihrerseits eine Beteiligung an folgendem Unternehmen der ELSEN-Gruppe: • Chaindson GmbH & Co. KG (100%) Die Gesellschaft bietet Logistikdienstleistungen an, zu denen insbesondere Warehousing, Kommissionierung, Onsite Logistics-Dienstleistungen, Verpackungsdienstleistungen, Value Added Services wie Qualitätsprüfungen, Unterstützungsleistungen bei Inventuren und anderen Projekten auf Kundenseite zählen. Die Gesellschaft bietet ihre Leistungen im Inland an folgenden Standorten an: Ansbach, Dausenau, Erfurt, Holzhausen, Koblenz, Mülheim Kärlich, Neuwied, Nürnberg, Ransbach-Baumbach, Saarlouis, Simmern und Wittlich. An diesen Standorten wurden zum 31.12.2023 insgesamt - ohne Auszubildende und Aushilfen - 63 (VJ: 48) kaufmännische und 353 (VJ: 334) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. 2. Wirtschaftliche Lage2.1. Makroökonomische Rahmenbedingungen"Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland war im vergangenen Jahr noch deutlich von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt. Der massive Energiepreisanstieg, der sich mit Verzögerung auch in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen niederschlug, mündete in einem starken Verbraucherpreisanstieg auf breiter Front. Insbesondere die dadurch auftretenden erheblichen Kaufkraftverluste dämpften die binnenwirtschaftliche Nachfrage spürbar. Die geldpolitischen Reaktionen der Zentralbanken auf die hohe Inflation schwächten die wirtschaftliche Dynamik auch bei wichtigen Handelspartnern, was die außenwirtschaftliche Nachfrage spürbar belastete. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr, der sich über ein verringertes Arbeitsvolumen auch negativ auf die Wertschöpfung ausgewirkt haben dürfte. Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahresverlauf 2023 nahezu stagnierte, war sie zum Jahresende nach vorliegendem Datenstand rückläufig. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit im Vorjahresvergleich ein Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent." 1 "Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2023 durch hohe Inflation, steigende Zinsen sowie eine schwache Auslandsnachfrage gedämpft. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist 2023 nach aktuellen Schätzungen der Deutschen Bundesbank kalenderbereinigt um 0,1 Prozent leicht gesunken. Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur waren auch auf dem Arbeitsmarkt erkennbar. So sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) im Jahresdurchschnitt deutlich gestiegen. Auch ohne ukrainische Staatsangehörige ergeben sich Zunahmen. Gleichzeitig haben Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den Jahreswerten etwas zugenommen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hat spürbar nachgelassen, ist aber weiterhin vergleichsweise hoch. Die konjunkturell bedingte Kurzarbeit lag im Jahresverlauf auf einem im langjährigen Vergleich moderaten Niveau."2 Die Entwicklung des für die Elsen Logistik wichtigen Geschäftsklimaindikators für die deutsche Logistikwirtschaft wird am besten durch Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer (Vorstandsvorsitzender der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.) interpretiert. Zitat:"Auf den ersten Blick gibt es am Logistik-Indikator nichts zu beschönigen. Nach dem Schock des Ukraine-Krieges gab es nur einen kurzen Aufwärtstrend Ende des vergangenen Jahres, seitdem deuteten alle Indikatoren wieder nach unten - deutlich unter der Normallinie. Auch im vierten Quartal 2023 sackt die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Allerdings deutet sich bei den Geschäftserwartungen eine leichte Trendwende an, während das Geschäftsklima nahezu konstant bleibt." 3 2.2. GeschäftsverlaufTrotz der andauernden multiplen Krisensituation konnte die Elsen Logistik in 2023 weiter wachsen. Umsatzzuwächsen in Höhe von 7,797 Mio. Euro standen Umsatzverluste in Höhe von 0,258 Mio. Euro gegenüber. Zum Umsatzwachstum beigetragen haben sowohl Neukundengeschäfte als auch Bestandskunden. Die Gesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss von 2,053 Mio. Euro (VJ: 1,882 Mio. Euro). 2.3. Ertragslage des UnternehmensDie ELSEN Logistik konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft, logistische Dienstleistungen. Zentrale Funktionen wie Finance, Human Resources, IT, Fleet Management Services, etc. werden von Konzernunternehmen bezogen. Die Umsatzerlöse der ELSEN Logistik lagen in 2023 mit 41,619 Mio. Euro 7,539 Mio. Euro oder 22,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 34,080 Mio. Euro. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe lagen in 2023 mit 4,250 Mio. Euro um 0,939 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 3,311 Mio. Euro (+28,4 Prozent). Davon betreffen 3,587 Mio. Euro Materialeinkauf am Standort Nürnberg (VJ: 2,781 Mio. Euro). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um 0,499 Mio. Euro auf 1,390 Mio. Euro (VJ 0,891 Mio. Euro). Hiervon entfallen auf Transportleistungen 1,385 Mio. Euro im Jahr 2023 (VJ: 0,831 Mio. Euro). Der Personalaufwand ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um 16,1 Prozent von 14,840 Mio. Euro auf 17,225 Mio. Euro gestiegen. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 405 Arbeitnehmer (VJ: 371 Arbeitnehmer). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in 2023 mit 14,997 Mio. Euro um 3,246 Mio. Euro (+27,6 Prozent) über dem Vorjahreswert von 11,751 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf erweiterungsbedingte höhere Raumkosten sowie auftragsbedingt durch den vermehrten Einsatz von Leihpersonal zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen in 2023 mit 0,684 Mio. Euro um 0,137 Mio. Euro (25,0 Prozent) über dem Vorjahreswert von 0,547 Mio. Euro. Der Wert von 2023 beinhaltet Abschreibungen auf Umlaufvermögen in Höhe von 0,017 Mio. Euro (VJ: 0,019 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erreichte in 2023 einen Wert in Höhe von 4,020 Mio. Euro und lag damit 17,0 Prozent über dem Vorjahreswert in Höhe von 3,437 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte in 2023 einen Wert in Höhe von 3,336 Mio. Euro und lag um 15,4 Prozent über dem korrespondierenden Vorjahreswert von 2,890 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss (EAT) lag in 2023 mit einem Wert in Höhe von 2,053 Mio. Euro um 0,171 Mio. Euro (+9,1 Prozent) über dem Vorjahreswert von 1,882 Mio. Euro. 2.4. Finanzlage des UnternehmensDie zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in 2023 war mit 0,953 Mio. Euro positiv. Ursächlich hierfür waren der positive Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 4,365 Mio. Euro, der negative Cash Flow aus Investiver Tätigkeit in Höhe von 2,350 Mio. Euro sowie der negative Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 1,062 Mio. Euro. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,441 Mio. Euro (VJ: 0,503 Mio. Euro). Die Geschäftsleitung sieht die aktuelle Finanzlage als gesichert an. 2.5. Vermögenslage des UnternehmensDie Bilanzsumme stieg zum 31.12.2023 im Vergleich zum 31.12.2022 um 2,396 Mio. Euro (+18,0 Prozent) auf 15,701 Mio. Euro. Das Anlagevermögen stieg in 2023 um 1,727 Mio. Euro auf 4,370 Mio. Euro (VJ: 2,643 Mio. Euro). Treiber für diesen Anstieg waren in erster Linie Investitionen in Equipment zur Erstausstattung eines neuen Standortes. Das Umlaufvermögen stieg um 0,690 Mio. Euro von 10,612 Mio. Euro in 2022 auf 11,302 Mio. Euro in 2023. Dabei fielen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,833 Mio. Euro oder -9,9 Prozent auf 7,617 Mio. Euro (VJ: 8,450 Mio. Euro). Das Eigenkapital ist um 0,053 Mio. Euro auf 8,178 Mio. Euro zum 31.12.2023 gestiegen. Die Rückstellungen sind um 0,233 Mio. Euro auf 1,412 Mio. Euro zum 31.12.2023 gefallen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 0,869 Mio. Euro von 0,534 Mio. Euro in 2022 auf 1,402 Mio. Euro in 2023. Die Sonstigen Verbindlichkeiten fielen um 0,582 Mio. Euro auf 1,232 Mio. Euro zum 31.12.2023 (VJ: 1,814 Mio. Euro). Für die Bilanzanalyse der ELSEN Logistik sind Kennzahlen von Bedeutung, die auf das Working Capital und das Anlagevermögen abstellen. Die Working Capital-Ratio fiel im Berichtsjahr um 54,7 Prozentpunkte auf 150,2 Prozent (VJ: 204,9 Prozent). Diese Relation verdeutlicht erneut, wie stark die Liquiditätslage der ELSEN Logistik gesichert ist. Das kurzfristige Fremdkapital ist durch das Umlaufvermögen gedeckt. Die Dominanz des Umlaufvermögens, dargestellt in der Messzahl Umlaufintensität, fiel gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Prozentpunkte auf 72,0 Prozent im Berichtsjahr (VJ: 79,8 Prozent). D.h., 72 Prozent des eingesetzten Kapitals sind im kurzfristig liquidierbaren Umlaufvermögen gebunden. Ebenfalls von Bedeutung ist die Anlagenintensität, welche den Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen darstellt. Die Anlagenintensität ist in 2023 um 7,9 Prozentpunkte auf 27,8 Prozent gestiegen (VJ: 19,9 Prozent). Die Eigenkapitalquote der ELSEN Logistik hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr verringert und fiel auf einen Wert in Höhe von 52,1 Prozent (VJ: 61,1 Prozent). Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung an die Muttergesellschaft über 2,0 Mio. Euro. Zusammenfassend vertritt die Geschäftsführung die Auffassung, dass die ELSEN Logistik in 2023, trotz der multiplen Krisen und den damit einhergehenden enormen Herausforderungen, ein sehr gutes Ergebnis erzielt hat. Im Vergleich zum Vorjahr konnte bei einem Umsatzplus von 7,539 Mio. Euro (+22,1 Prozent) das EBIT um 0,446 Mio. Euro (+15,4 Prozent) gesteigert werden. Die weiterhin positive Ertragslage, die hohe Bedeutung kurzfristig verfügbarer Aktiva des Umlaufvermögens sowie die durch einen hohen Eigenkapitalanteil geprägte Finanzierungsstruktur der Gesellschaft sind Argumente für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der Gesellschaft und für eine gesicherte Liquiditätssituation. 3. Zukünftige Entwicklung3.1. Voraussichtliche Entwicklung"Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen." 4 Die Prognose des Vorjahres für das Berichtsjahr sah ein Umsatzwachstum von 3,5 Mio. Euro sowie ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,5 Mio. Euro vor. Wegen einer bei nahezu allen Kunden positiveren Entwicklung als erwartet, stieg der Umsatz in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Mio. Euro. Entsprechend lag das Ergebnis nach Steuern mit 2,053 Mio. Euro ebenfalls deutlich über der Prognose. Vor dem Hintergrund der uns vorliegenden Informationen unserer Kunden, von unseren Märkten sowie der Einschätzung der Wirtschaftsforschungsinstitute, erwartet die Geschäftsleitung für das laufende Jahr einen Umsatzanstieg im Vergleich zu 2023 von 2,0 Mio. Euro sowie ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,2 Mio. Euro. 3.2. Chancen- und Risikobericht"Die Weltwirtschaft ist gegenwärtig großen geopolitischen Risiken ausgesetzt. Im Nahen Osten zeichnet sich keine Entspannung ab, und auch ein Ende des Kriegs Russlands gegen die Ukraine ist nicht absehbar. Folgen einer möglichen Eskalation könnten neuerliche Energiekrisen oder eine starke Fluchtmigration sein. Das Ausbrechen schwelender geopolitischer Konflikte in Asien würde Welthandel und Wertschöpfungsketten empfindlich stören und die Weltwirtschaft stressen." 5 Ein geschäftsimmanentes Risiko der ELSEN Logistik ist die Fokussierung auf bestimmte Großkunden, welche die Auslastung der Gesellschaft prägen. Eine Eintrübung des Geschäftsverlaufs bei diesen Kunden würde die ELSEN Logistik stark treffen. Darüber hinaus ist das Risiko des Forderungsausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hervorzuheben. Zur Absicherung dieses Risikos hat die Gesellschaft eine Kreditversicherung abgeschlossen, durch die ein hohes Maß an Absicherung des Kundenportfolios erreicht wird. Grundlage hinter dieser Absicherung ist ein effizientes Forderungsmanagement.
Wittlich, den 10.06.2024 Peter Dennert, Geschäftsführer Ralf Sauerborn, Geschäftsführer 1 "Jahreswirtschaftsbericht 2024", des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, S. 156 2 Bundesagentur für Arbeit "Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Dezember und Jahr 2023", S.8. 3 "ifo-BVL-Logistikindikator" - "Logistik-Indikator 4. Quartal 2023, Kommentar von Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer "Trendwende in Sicht?"" 4 "Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024: "Deutsche Wirtschaft kränkelt - Reform der Schuldenbremse kein Allheilmittel", vom 25. März 2024, S. 3 5 Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024: "Deutsche Wirtschaft kränkelt - Reform der Schuldenbremse kein Allheilmittel", vom 25. März 2024, S. 19 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Elsen Logistik GmbH, Wittlich(1) Allgemein Der Jahresabschluss der Elsen Logistik GmbH, Wittlich, Amtsgericht Wittlich HR B 41330 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs 2 HGB. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeit für diese Rechte und Werte. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei sämtlichen Vermögensposten des Umlaufvermögens ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Posten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Die latenten Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wird. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sofern anwendbar, wurde bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags eine Kostensteigerung von 1,0 % sowie bei langfristigen Rückstellungen eine Abzinsung mit fristadäquaten Zinssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind, berücksichtigt. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach der sog. "projected unit credit method" auf Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % und der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Fluktuation wird unter Verwendung der alters- und dienstzeitabhängigen Wahrscheinlichkeiten der erweiterten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Niveaufaktor von 0,7 (entsprechend einer Gesamtfluktuationsrate von 5% p.a.) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. (3) Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlage- und Abschreibungsspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen Zum 31. Dezember 2023 stellt sich der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft wie folgt dar:
Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.000,00. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Gutzeiten von Arbeitnehmern in Höhe von TEUR 537 (Vorjahr: TEUR 464), für Mitarbeiterboni von TEUR 365 (Vorjahr: TEUR 253) sowie für Jubiläen über TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 107). Verbindlichkeiten Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem nachfolgenden "Verbindlichkeitenspiegel" ersichtlich.
(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 43). Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt 405 (Vorjahr: 371). Es waren im Berichtsjahr durchschnittlich 54 kaufmännische sowie 351 gewerbliche Arbeitnehmer angestellt. Zinsen und ähnliche Erträge Im Zinsertrag sind Erträge an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. (5) Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: • Peter Dennert, Speditionskaufmann, Brey • Ralf Sauerborn, Industriekaufmann, Oberscheidweiler Von einer Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 286 Absatz 4 HGB abgesehen. Haftungsverhältnisse Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für den Kreditrahmenvertrag in Höhe von EUR 2.000.000,00 der folgende Gesellschaften umfasst: Elsen Logistik GmbH, Elsen International SARL & Co.KG, CONLOG GmbH & Co.KG, Elsen Holding, Elsen PDL GmbH und Chaindson GmbH & Co.KG. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung bezüglich einer möglichen Inanspruchnahme der Gesellschaft kein wesentliches Risiko. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat über das Jahr 2023 hinaus sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Leasing in Höhe von TEUR 39.370 (Vorjahr: TEUR 34.106). Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin der Elsen Logistik GmbH, Wittlich, ist die Elsen International SARL & Co.KG, Wittlich. Konzernabschluss Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Elsen Logistik GmbH, Wittlich, einbezogen wird, ist die Elsen Holding GmbH, Wecker, Luxemburg. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ereignet. Bezüglich der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Gesellschaft wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wittlich, den 10. Juni 2024 Die Geschäftsführung Peter Dennert Ralf Sauerborn Anlagespiegel
* Abschreibungen des Geschäftsjahres sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elsen Logistik GmbH, Wittlich In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagerbericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elsen Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elsen Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trier, 14. Juni 2024 Dr. Widdau GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen