Frankia-GP GmbH
Bernecker Straße 12, 95509 Marktschorgast, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Matthias Michael Döhler seit 20.12.2019 | Prokura |
Patrick Michel Marie Guilloux seit 26.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
G P SAS La Limouzinière | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Frankia-GP GmbHMarktschorgastJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24FRANKIA-GP GMBH, MARKTSCHORGAST1. Geschäftsmodell Die Firma Frankia-GP GmbH mit Sitz im oberfränkischen Marktschorgast, produziert seit 1960 hochwertige Reisemobile bzw. Wohnmobile. Als Traditionsunternehmen setzt Frankia dabei Maßstäbe innerhalb der Branche in Sachen Lifestyle, Qualität und Innovation. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Produktportfolios innerhalb der letzten Jahre hat sich Frankia zu einem "Vollsortimenter" im Bereich der gehobenen Reisemobilen entwickelt, sodass der Kunde bei Frankia ein sehr breites Produktangebot mit unterschiedlichen Fahrgestellherstellern, Grundrissen, Tonnagen und Ausstattungen vorfindet. 2. Konjunktur- und Branchenverlauf Auch im Jahr 2024 dauerte der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine an, allerdings mit geringerem Einfluss auf die Wirtschaft in Bezug auf Materialverfügbarkeit und Inflationsrate. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete im Jahr 2023 preisbereinigt einen Rückgang von -0,3% (Vorjahr: +1,8%). Die Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für das Jahr 2024 sieht eine leichten Rückgang von -0,2% und für das Jahr 2025 wieder eine deutlichere Erhöhung von +1,1% voraus. Das statistische Bundesamt vermeldet für das 2. Quartal 2024 eine leichte Reduzierung von -0,1% gegenüber dem 1. Quartal 2024 und eine Zunahme von +0,8% gegenüber dem Vorjahresquartal. Für den deutschen Außenhandel wurde im Juli 2024 eine Abnahme der Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen mit -1,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Die Aussichten für den deutschen Außenhandel sind positiv, er ist aber weiterhin Risiken ausgesetzt. Die Einflüsse der Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben spürbar nachgelassen, jedoch bleibt die aktuelle Konjunktur, trotz deutlich gesunkener Inflationsrate (+1,9% im August 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat), hinter den Erwartungen zurück. Die Beschäftigung liegt auch im Jahr 2024 weiterhin auf konstant hohem Niveau (2023: 45,82 Mio., August 2024: 45,97 Mio. Erwerbstätige). Die Zahl der arbeitssuchenden Menschen in Deutschland im Jahr 2023 lag bei ca. 2,6 Mio. Personen, im September 2024 erhöhte sie sich leicht auf 2,8 Mio. Personen. (Quelle: Statistisches Bundesamt und statista.com) Die Neuzulassungen von Reisemobilen in Deutschland lagen im Jahr 2023 wieder über dem Vorjahreswert. Mit 68.469 neu angemeldeten Fahrzeugen wurde das Vorjahresergebnis (66.507 neu angemeldete Fahrzeuge) um +3,0% übertroffen. Bei den Alkoven, teilintegrierten und integrierten Reisemobilen gingen die Zulassungszahlen wie auch schon im Vorjahr weiter zurück (-17,5%, -3,8% und -4,2% gegenüber Vorjahr), während bei den Kastenwagen ein Anstieg der Neuzulassungen zu verzeichnen war (+8,7%). Spitzenreiter bei den Neuzulassungen war im Vergleich der Bundesländer Bayern (12.926 Einheiten, +1,7% gegenüber dem Vorjahr) vor Nordrhein-Westfalen (12.785 Einheiten, -3,2% gegenüber Vorjahr) und Baden-Württemberg (9.471 Einheiten, -3,4% gegenüber Vorjahr). Diese drei Bundesländer bilden 51,4% der Gesamtzulassungen an Reisemobilen in Deutschland ab. Die bundesweite Zulassungsdichte ist mit 8,1 pro 10.000 Einwohner nahezu auf dem Vorjahresniveau (VJ: 8,0). Das Export-Niveau deutscher Reisemobile hat sich im Jahr 2023 mit 39.827 Reisemobilen +10,1% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Exportquote ist gegenüber dem Vorjahr mit 44,9% deutlich gesunken (VJ: 48,2%). Der Hauptabnehmer für deutsche Reisemobile bleibt mit einem Exportanteil von 18,7% weiterhin Frankreich. Den zweiten Platz nimmt weiterhin die Schweiz (12,7%) vor dem vereinigten Königreich (8,6%) auf Platz drei ein. Die europäischen Reisemobil-Hersteller verzeichneten auch im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang der Zulassungszahlen. Der Rückgang liegt mit -1,0% auf 146.339 neu zugelassenen Fahrzeugen leicht unter dem Vorjahreswert (VJ: 147.804), maßgeblich bedingt durch die hohe Inflation und dem gestiegenen Zinsniveau. Deutschland registrierte erneut die meisten Neuzulassungen in Europa mit 46,8% (Vorjahr: 45,0%). Die skandinavischen Märkte in Norwegen und Schweden verzeichneten erneut den größten Rückgang der Neuzulassungen mit mehr als -20% (insgesamt mehr als -1.250 Reisemobile) gegenüber dem Vorjahr. Ebenso sind die Neuzulassungen in Österreich deutlich gesunken um -20,8% (- 995 Reisemobile). Ein Grund hierfür sind die sehr hohen Zulassungszahlen in den letzten beiden Jahren. (Quelle: Jahresbericht 2023 CIVD) 3. Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Frankia-GP GmbH Entgegen dem abnehmenden Trend bei den Neuzulassungen von Reisemobilen in Europa konnte die Frankia-GP GmbH im Wirtschaftsjahr 2023/2024 die Verkaufszahlen auf dem Vorjahresniveau halten. Der im Vorjahr erzielte Rekordumsatz (104.590 TEUR) wurde im Wirtschaftsjahr 2023/2024 mit 102.172 TEUR nicht erreicht. Es wurden dennoch drei Reisemobile mehr verkauft als im Vorjahr (905 Reisemobile). Die Exportquote der verkauften Reisemobile lag mit 42,4% wieder deutlich über dem Vorjahreswert von 31,2%. Der deutsche Markt hat mit 57,6% wie schon in den letzten drei Jahren weiterhin eine maßgebliche Bedeutung. Im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wurden durchschnittlich 254 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 242). Zusätzlich wurden im Jahresdurchschnitt 34 Zeitarbeiter in der Produktion beschäftigt. Der Personalaufwand ist mit 13.601 TEUR (VJ: 13.211 TEUR) um 3% gestiegen. Hauptgrund hierfür war die allgemeine Entgelterhöhung. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr (68.092 TEUR) auf 67.792 TEUR (-0,4%) gesunken. Die Quote stieg auf 67,2% (VJ: 63,8%). Der Anstieg ist zum einen auf die Einführung eines neuen Produktes zurückzuführen. Hier wurde für die erste Serienfertigung deutlich mehr Material verbraucht als geplant und kalkuliert. Dies wurde im Zuge der Produktion verbessert, sodass der Effekt nur im Wirtschaftsjahr 2023/2024 auftritt. Zum Anderen wurden vertriebsseitig höhere verkaufsfördernde Maßnahmen bei den Händlern platziert als im Vorjahr (Messerabatte, nachträgliche Gutschriften bei Lagerverkäufen, etc.). Diese Maßnahmen wirkten gegen den Umsatz. Der Jahresüberschuss von 8.567 TEUR liegt um 3.982 TEUR unter dem Vorjahresergebnis (12.549 TEUR). Die Quote des Jahresüberschusses reduzierte sich von 11,8 % im Vorjahr auf 8,5 %. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund der Bestandsveränderungen der letzten beiden Jahre weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 68,0 % (VJ: 77,3 %). Die Bilanzsumme stieg erneut auf 53.431 TEUR an, deutlich über dem Vorjahreswert von 48.809 TEUR. Im Wesentlichen erhöhten sich das Anlagevermögen um 490 TEUR, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.327 TEUR sowie die liquiden Mittel um 7.047 TEUR. Die Vorräte reduzierten sich hingegen um 5.863 TEUR. Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um 972 TEUR sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 4.113 TEUR. Das Eigenkapital verringerte sich um 1.433 TEUR. 4. Produktion Die unstete Verfügbarkeit der Chassis beeinflusste auch in diesem Geschäftsjahr die Produktion in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres. So musste zeitweise wöchentlich auf die vorhandenen Fahrgestelle reagiert und die Produktionsplanung kurzfristig angepasst werden. Durch diesen erhöhten Planungsaufwand konnte die Produktion bis auf wenige Wochen gesichert werden. Somit konnte der maximal möglichen Output gewährleistet werden. Ein zweiter, nicht unerheblicher, Effekt dieser Feinplanung war die Vermeidung von längeren Phasen an Kurzarbeit, um die finanziellen Belastungen bei den Mitarbeitern nicht noch zu verstärken. In der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres war die Versorgung mit Chassis wieder stabil, was es ermöglichte die Rückstände aus dem ersten Halbjahr teilweise aufzuholen. Die junge Marke Yucon etabliert sich, wie erwartet, weiter auf dem Markt der hochwertigen Kastenwägen. Der Absatz konnte im vergangenen Geschäftsjahr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr gehalten werden, die Produktion war jedoch etwas rückläufig. Der aktuelle Fokus im Bereich der "Microliner-Produktion" liegt auf weiterer Verbesserung und Effizienzsteigerung. 5. Qualitätssicherung und -management Kundenzufriedenheit, Hochwertigkeit und qualitative Produkte bleiben nach wie vor unsere oberste Priorität. Um diese Aspekte auch bei deutlich gestiegenen Produktionszahlen zu sichern, wurde ein neues Qualitätssicherungssystem gestartet, welches grundsätzlich auf die Einführung von Qualitätsstationen aufbaut. Ziel dieses Systems ist eine schnellere und effizientere Prüfung der im Bau befindlichen Produkte und die damit einhergehende schnellere und frühere Behebung von möglichen Fehlern direkt an den jeweiligen Produktionsabschnitten. In einer zweiten Ausbaustufe wird diese Systematik auch in allen anderen Abteilungen der Fertigung eingeführt. 6. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsarbeiten für neue Produkte haben in der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres wieder an Intensität gewonnen und werden im folgenden Wirtschaftsjahr weiter verstärkt. 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Folgende finanzielle Leistungsindikatoren waren im Wirtschaftsjahr (Vorjahr) zu verzeichnen:
8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben finanziellen Kennzahlen verwendet Frankia auch nichtfinanzielle Indikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Insbesondere in den Bereichen Qualitätssicherung (Gewährleistungsquote), Produktion (Produktivität) und Arbeitssicherheit (Unfallhäufigkeit, Unfallschwere, Ausfalltage) werden diese Indikatoren für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess genutzt. 9. Chancen und Risiken künftiger Entwicklung Im Inland sowie im Exportbereich konnten wir neue Handelspartner hinzugewinnen, jedoch ist die Eintrübung des Marktes weiter fortgeschritten. Ebenso haben einige Händler erhöhten Aufwand, die Fahrzeuge zu verkaufen, ganz im Gegensatz zu den letzten Jahren. Die Nachfrage ist geringer als in Vorjahren, die aktuellen Auftragszahlen für das nächste Geschäftsjahr prognostizieren eine Eintrübung. Da Frankia fast ausschließlich auf Kundenwunsch produziert, ist jedoch das Risiko hoher Lagerbestände als gering einzuschätzen. Um unsere Lieferanten frühzeitig über unsere Bedarfe informieren zu können, wurden die Händler wiederum gebeten, Ihre Bestellungen so früh wie möglich zu platzieren, um die wellenförmigen Bestelleingänge - veranlasst durch Modellstarts, Messe Düsseldorf, Messe Stuttgart - der Vorjahre zu glätten. Somit haben wir einen besseren Überblick über die Auftragszahlen und -inhalte. Diese Informationen werden frühzeitig an die Produktion und die Lieferanten weitergeben. Dadurch erhoffen wir uns, die Lieferketten und die Produktion so stabil wie möglich zu halten. Die Frankia-GP GmbH ist auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen und konkurriert mit zahlreichen Unternehmen um entsprechend ausgebildete Fachkräfte. An unserem oberfränkischen Standort wird es immer schwieriger, ausreichend Arbeitskräfte und Auszubildende für uns zu gewinnen, sodass zukünftig vermehrt Maßnahmen zur verstärkten Bildung einer "Arbeitgebermarke" betrieben werden müssen. 10. Künftige Entwicklung der Frankia-GP GmbH Zu Beginn des Wirtschaftsjahres 2024/2025 wurde die Produktion geplant gedrosselt, um rechtzeitig auf die Marktbedingungen sowie den vorhandenen Lagerbestand bei den Händlern zu reagieren. Derzeit liegen die Produktionszahlen auf dem geplanten Niveau, und auch für die kommenden Monate deuten die Auftragszahlen und die Beschaffungsseite darauf hin, dass wir die geplanten Stückzahlen produzieren und berechnen können. Für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 wird mit einem leichten Produktionsrückgang von -4% geplant. Aufgrund des Produktmixes und notwendiger Maßnahmen zur Verkaufsunterstützung wegen der aktuellen Lage auf den Handelsmärkten und dem Lagerbestand bei den Händlern wird der Umsatzrückgang stärker ausfallen als der Produktionsrückgang. Das EBITDA und das Jahresergebnis werden voraussichtlich deutlich unter den Vorjahreswerten, aber dennoch auf einem zufriedenstellenden Niveau liegen. Mit Herrn Patrick Guilloux als Geschäftsführer und Herrn Konstantin Döhler als Prokurist und Managing Director wird das Unternehmen auch im nächsten Geschäftsjahr mit dieser Konstellation weiter erfolgreich geführt werden. Das Unternehmen bleibt auch zukünftig mehrheitlich im Eigentum der Familie Padiou, sodass sich keine Änderungen in der Unternehmensphilosophie und -strategie von Frankia ergeben werden.
Marktschorgast, im Oktober 2024 Patrick Michel Marie Guilloux Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. AUGUST 2024AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24FRANKIA-GP GMBH, MARKTSCHORGASTA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die Frankia-GP GmbH hat ihren Sitz in Marktschorgast und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bayreuth (HRB 389). Der Jahresabschluss zum 31. August 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. 2. Darstellungsstetigkeit Die Darstellung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 275-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 25 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt überwiegend 5 - 14 Jahre. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt überwiegend 3 - 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter im Wert von über EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr einem Sammelposten zugeführt und in Anwendung der steuerlichen Vorschriften auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren verteilt. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Nennwerten aktiviert. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von nachrangiger Bedeutung wurden Festwerte gem. § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Für diese Vermögensgegenstände wird in der Regel alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme und eine Neubewertung durchgeführt. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Inlandsforderungen und 3 % auf die Auslandsforderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden basierend auf den zugrunde liegenden Sachverhalten berechnet. EIGENKAPITAL ist zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten, Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 454 (Vj.: TEUR 350) resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Gesellschafterin. 2.2 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (Vj.: in voller Höhe) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Angaben und Erläuterungen von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen (in TEUR):
4. Verbindlichkeiten 4.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 198 (Vj.: TEUR 90) resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegenüber der Gesellschafterin. 4.2 Restlaufzeiten Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe (Vj.: in voller Höhe) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten in TEUR
2. Periodenfremdes Ergebnis 2.1 Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge enthalten im Wesentlichen (in TEUR):
2.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen enthalten im Wesentlichen (in TEUR):
3. GewinnverwendungsvorschlagDer nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Jahresüberschuss wird auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse (Mithaftung) für Händlerfinanzierungen durch Kreditinstitute in Höhe von TEUR 28.349. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da keine Anzeichen für eine Inanspruchnahme vorliegen. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 220. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt
4. Gesellschaftsorgane 4.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Herr Patrick Michel Marie Guilloux, Geschäftsführer 4.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GP S.A.S., La Limouzinière / Frankreich, einbezogen. 6. Berechnetes Gesamthonorar von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist aufgeschlüsselt in das Honorar für (in TEUR):
7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Aufgrund der Eintrübung des Absatzmarktes rechnet Frankia im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einer Reduzierung von Absatz, Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Frankia-GP GmbH, Marktschorgast, Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. September 2023 bis 31. August 2024
Marktschorgast, 9. Oktober 2024 Gez. Patrick Michel Marie Guilloux Gemäß § 328 (1a) Satz 1 HGB weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss mit Datum vom 26.11.2024 festgestellt wurde.
BestätigungsvermerkAn die Frankia-GP GmbH, Marktschorgast: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frankia-GP GmbH, Marktschorgast, - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frankia-GP GmbH, Marktschorgast, für das Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hof, den 9. Oktober 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Woeschka, Wirtschaftsprüfer gez. Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer |
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