TonerPartner Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucy Kirch seit 10.5.2017 | Prokura |
Carolin Weide seit 10.5.2017 | Prokura |
Gudrun Dr. Hentschel seit 21.10.2016 | Prokura |
Alexander Dr. Henk seit 21.10.2016 | Prokura |
Werner Wilhelm Taake seit 21.10.2016 | Prokura |
Jennifer Brekau seit 15.10.2015 | Geschäftsführer |
Karin Indrist seit 22.6.2015 | Geschäftsführer |
Anja Nobbe-Jähnke seit 6.11.2014 | Prokura |
Hildegard Dr. Bison seit 22.11.2013 | Prokura |
Ulrich Berscheid seit 10.11.2004 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BP Oil Marketing GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen der GesellschaftDie BP Oil Marketing GmbH, Bochum, (im Folgenden kurz: "Gesellschaft") ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der BP Europa SE, Hamburg, (BP ESE), mit der ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Gesellschaft ist ausschließlich als Betriebsführer für die BP ESE sowie für die Aral Mineralölvertrieb GmbH, Bochum, (AMV) tätig. Im Rahmen der Betriebsführung werden im Wesentlichen die Geschäftstätigkeiten der Fuels ESA NWE (Fuels Europe & Southern Africa - North West Europe) sowie das Aviationgeschäft abgedeckt. Die Fuels ESA NWE Marketing-Aktivitäten umfassen das Tankstellengeschäft (Kraftstoffe und Shop) inklusive der Tankkartenaktivitäten, das Handelsgeschäft (Wholesale- und Resellergeschäft), inklusive des LPG-Geschäftes, sowie den Vertrieb von Bitumen und Koks. Die Betriebsführung durch die Gesellschaft erfolgt in eigener operativer Verantwortung gegen Erstattung der entstandenen Aufwendungen. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Geschäftsumfeld und -verlauf Der Tankstellenmarkt und das Handelsgeschäft in Deutschland bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem durch starken Wettbewerb geprägten schwierigen Marktumfeld. Im Rahmen der Betriebsführung leisteten die Mitarbeiter der Gesellschaft einen signifikanten Beitrag, um sich in den wettbewerbsintensiven Märkten behaupten zu können und konnten zu einem erfolgreichen Jahr 2016 beitragen. Im Geschäftsjahr wurden die in 2014 gestarteten Maßnahmen zur effizienteren Organisation des operativen Geschäfts der Fuels ESA NWE sowie bestimmter Funktionen weiter fortgeführt. Die Effizienssteigerung soll durch einen Stellenabbau sowie eine Verlagerung von Aktivitäten in die BP Business Service Centre Kft., Budapest/ Ungarn und an externe Dienstleister erfolgen. Das gemeinsame Ziel der Geschäftsleitung und der Betriebsräte ist es, diesen erforderlichen Stellenabbau sozialverträglich abzuwickeln. 2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Vermögenslage der Gesellschaft wird durch den Betriebsführungsvertrag mit der BP ESE und der AMV geprägt. Dem langfristigen Fremdkapital steht durch Fälligstellung von Betriebsführungsentgelten kurzfristiges Vermögen gegenüber. Auf der Passivseite werden neben dem Eigenkapital im Wesentlichen Personalverpflichtungen bilanziert, denen auf der Aktivseite vor allem die Forderungen aus der Weiterbelastung der Aufwendungen an die BP ESE sowie an die AMV gegenüberstehen. Die Erhöhung des langfristigen Fremdkapitals resultiert im Wesentlichen aus der vollständigen Zuführung des verbleibenden Unterschiedsbetrages aus der in 2010 erfolgten Neubewertung der Pensionsrückstellungen sowie aus der Zuführung zu Sozialplanrückstellungen. Die Finanzlage ist geprägt durch die Cash-Pooling-Vereinbarung mit der BP ESE. Hierdurch standen der Gesellschaft im Geschäftsjahr stets ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Ertragslage ist vor allem durch den Personalaufwand geprägt, der als Betriebsführungsentgelt weiterberechnet und in den Umsatzerlösen ausgewiesen wird. Die Erhöhung des Personalaufwands resultiert vor allem aus einem Anstieg der Zuführung von Sozialplan- und Personalrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der vollständigen Zuführung des verbleibenden Unterschiedsbetrages aus der in 2010 erfolgten Neubewertung der Pensionsrückstellungen. Die Verbesserung des Zinsergebnisses ist vor allem durch eine Neubewertung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Einführung des BilRUG begründet. Da sämtliche Aufwendungen gegebenenfalls gekürzt um sonstige Erträge erstattet werden, schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2016 mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. 3. Erklärung zur UnternehmensführungAuf Grund des am 1. Mai 2015 eingeführten "Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" wurde per Gesellschafterbeschluss vom 23. September 2015 eine Frauenquote von 0,0 % für die Mitglieder des Aufsichtsrates und von 50,0 % für die Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war in dem dreiköpfigen Aufsichtsrat kein weiblichen Mitglied vorhanden, in der zweiköpfigen Geschäftsführung war ein weibliches Mitglied vorhanden. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat am 29. September 2015 entsprechend dem Status Quo für die 94 Mitarbeiter der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung einen Frauenanteil von 19,0 % beschlossen. Von den 404 Mitarbeitern der zweiten Führungsebene waren 116 weiblich, weshalb dort eine Zielgröße von 30,0 % festgelegt wurde. Die Quoten sollen zum 30. Juni 2017 erreicht werden. 4. Bericht über Chancen und RisikenFür die Gesellschaft bestehen im Rahmen der Betriebsführung mittelbare Chancen und Risiken durch die Entwicklung der Fuels ESA NWE Marketing-Aktivitäten. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft langfristig zu sichern, ergreift die BP ESE zahlreiche Maßnahmen zur Effizienzverbesserung, der Prozessstandardisierung sowie der Kostenreduktion. Unter anderem werden kontinuierlich Optimierungsprogramme im Tankstellenbereich sowie eine Straffung der Organisation durch eine ganzheitliche Transformations-Strategie im Rahmen des Projektes ELBE umgesetzt, die auch in 2016 zu Verbesserungen in der Gesellschaft führten. Die wesentlichen Geschäftsrisiken der BP ESE werden auf Geschäftsbereichsebene systematisch identifiziert, analysiert und im Rahmen eines Risikomanagementsystems erfasst, dokumentiert, bewertet und effektiv gesteuert. Das in der gesamten Aufbau- und Ablauforganisation integrierte System ist ausgelegt, frühzeitig den Fortbestand der BP ESE zu gewährleisten und gefährdende Risiken zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken sind infolge der engen wirtschaftlichen Einbindung in die BP ESE nicht erkennbar. 5. PrognoseberichtGeschäftsverlauf und künftige Entwicklung der Gesellschaft hängen von der BP ESE ab, wobei die Betriebsführungsverträge eine kontinuierliche Entwicklung der Gesellschaft gewährleisten. Aufgrund der Aufwandserstattung wird die Gesellschaft auch künftig ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Durch die Einbeziehung in die Konzernfinanzierung der BP ESE ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert. Im Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft die Prognose des Vorjahres hinsichtlich des Personalkostenbudgets nahezu vollständig umsetzen. Das Personalkosten-budget der Gesellschaft wird ohne Berücksichtigung des Sondereffektes der Sozialplanverpflichtungen in 2017 leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Die Geschäftsführung sieht zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken und geht davon aus, dass die Gesellschaft sich in den nächsten Jahren kontinuierlich entwickeln wird und in der jetzigen Form bestehen bleibt.
Bochum, 24. Februar 2017 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016(1) Allgemeine Angaben Die BP Oil Marketing GmbH (im Folgenden kurz: "Gesellschaft") mit Sitz in Bochum, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bochum unter HRB 9638, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der BP Europa SE, Hamburg, (BP ESE), mit der ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. und §§ 264ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Ziffern in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verweisen auf die Angaben im Anhang. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft bei der Aufstellung des Jahresabschlusses erstmals die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften angewendet. Das handelsrechtliche Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung 2015 wurde angepasst und die betroffenen Posten neu zugeordnet. (2) Konzernabschluss Die BP p.l.c., London/ UK, (BP plc) stellt als Muttergesellschaft des internationalen BP Konzerns für den größten Kreis von Unternehmen einen weltweiten Konzernabschluss auf. Dieser Abschluss wird sowohl in London als auch bei der BP ESE in Hamburg erhältlich sein. Die BP ESE hat davon abgesehen, einen Konzernabschluss nach § 290 HGB aufzustellen. Stattdessen werden gemäß § 291 Abs. 1 und 2 HGB der in die deutsche Sprache übersetzte Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BP plc, ebenso wie der Abschluss und Lagebericht der BP ESE, im Bundesanzeiger veröffentlicht. (3) Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden Die Wahl der Bilanzierungsmethoden erfolgt nach dem Prinzip der Stetigkeit. Die für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft maßgebenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Unterschiede zum Vorjahr ergeben sich im Wesentlichen aufgrund der Neuregelungen des BilRUG. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Aufgrund des steuerlichen Organschaftsverhältnisses fallen in der Gesellschaft keine latenten Steuern an. Zum 31. Dezember 2016 wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Grundlage des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) berechnet. In 2010 erfolgte eine Neubewertung der Pensionsrückstellungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Der verbleibende Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2015 betrug TEUR 35.202 und wurde im Geschäftsjahr vollständig den Rückstellungen zugeführt. Der Rückstellungsbetrag wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem ermittelten Barwert unter Berücksichtigung des von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn (Vorjahr: sieben) Geschäftsjahre grundsätzlich angesetzt. Für das letzte Quartal des Geschäftsjahres wurde anstelle des von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes unter Berücksichtigung der von der Bundesbank angewandten Ermittlungsmethodik eine Prognose des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Geschäftsjahre zum 31.12. von 4,0 % vorgenommen. Im Vorjahr erfolgte die Prognose des durchschnittlichen Marktzinssatzes auf Basis der letzten sieben Geschäftsjahre in Höhe von 3,89 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen den angesetzten Rückstellungen und den Rückstellungen, die sich bei einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre ergeben würde, beträgt TEUR 55.232. Bei der Wahl des Zinssatzes wird eine pauschale Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. In die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,9 % (Vorjahr 3,1 %) sowie ein Rententrend in Höhe von 1,5 % (Vorjahr 1,6 %) einbezogen. Basis sind die biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck. Die Bewertung des Planvermögens erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Basis stellen die biometrischen Rechnungsgrundlagen der DAV Sterbetafeln 1994 R und 2004 R dar. Der Berechnung wurden Zinssätze von 1,75 % und 4,00 % zugrunde gelegt. Das Planvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 747 (Vorjahr TEUR 747) und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 627 (Vorjahr TEUR 646) wurde mit den Pensionsverpflichtungen saldiert. Der Erfüllungsbetrag der saldierten Pensionsverpflichtungen wurde zum 31. Dezember 2016 mit einem Wert in Höhe von TEUR 852 (Vorjahr TEUR 814) angesetzt. Die Erträge aus dem Planvermögen von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 35) wurden mit den Aufwendungen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr TEUR 39) saldiert. Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang Rechnung. Die Bewertung erfolgt in der Höhe, des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, künftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag, die Rentenverpflichtungen grundsätzlich mit dem Barwert bilanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem PENSIONSSICHERUNGSVEREIN Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Köln, (PSVaG) werden aufgrund der Regelung der gesetzlichen Insolvenzsicherung für betriebliche Altersversorgung (§§ 10 II, 30i BetrAVG) vom 2. Dezember 2006 unter Anwendung eines Zinssatzes von 3 % p.a. mit dem Barwert bilanziert. Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Entsprechend dem § 256a HGB wird das Niederstwert- bzw. das Höchstwertprinzip für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr nicht angewendet. Im Rahmen des BilRUG wurde die Definition der Umsatzerlöse angepasst. Umsatzerlöse sind nun auch solche Erlöse, die nicht aus der typischen Geschäftstätigkeit stammen. Erläuterungen zur BilanzAktiva (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 567.171 (Vorjahr TEUR 534.467) auf die Gesellschafterin BP ESE und resultieren im Wesentlichen aus dem Cash-Pooling sowie dem Betriebsführungsentgelt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Passiva (5) Eigenkapital Die Gewinnrücklagen betreffen in voller Höhe andere Gewinnrücklagen, die aus ergebnisneutralen Anpassungen gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 Einführungsgesetz zum HGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 resultieren. (6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Sozial-planverpflichtungen sowie übrige Verpflichtungen aus dem Personalbereich. (7) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen zum Bilanzstichtag mit TEUR 3.269 (Vorjahr TEUR 2.899) auf Verbindlichkeiten aus Steuern. Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen zum Ende des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 376 (Vorjahr TEUR 424). Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 7.395 (Vorjahr TEUR 2.959) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr; TEUR 296 (Vorjahr TEUR 365) haben eine Restlaufzeit von größer einem Jahr und davon TEUR 0 (Vorjahr TEUR 69) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. (8) Außerbilanzielle Geschäfte
Die Leasingverpflichtungen beinhalten im Wesentlichen KFZ-Leasing. Die Dienstleistungsverpflichtungen resultieren aus Serviceleistungen für die KFZ-Leasing Fahrzeuge. Neben den zukünftigen finanziellen Verpflichtungen sieht die Gesellschaft keine weiteren wesentlichen Risiken aus diesen nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften. Erläuterungen der Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. (9) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Geschäftsjahr 2016 erstmalig entsprechend der neuen Umsatzerlösdefinition gemäß BilRUG ausgewiesen. Die Umsatzerlöse sind daher nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Unter Berücksichtigung der neuen Um-satzerlösdefinition hätten sich im Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 243.474 ergeben. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Betriebsführungsentgelten und wurden nahezu ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. (10) Sonstige betriebliche Erträge Die in 2016 mit Einführung des BilRUG implementierte Umsatzerlösdefinition wirkt sich korrespondierend durch Verminderung auf den Ausweis der sonstigen betrieblichen Erträge aus. Die Werte des Geschäftsjahres sind nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 32.884 (Vorjahr TEUR 7.967). Des Weiteren sind Erträge aus Währungskursgewinnen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. (11) Personalaufwand und Mitarbeiter Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 5.689 (Vorjahr TEUR 662) auf Altersversorgung. Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 1.180 (Vorjahr 1.247) Mitarbeiter, die wie im Vorjahr sämtlich Angestellte waren. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden infolge des BilRUG erstmalig periodenfremde Beträge aus der Zuführung des Unterschiedsbetrages der Pensionsrückstellungen gezeigt, die im Vorjahr unter den außerordentlichen Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wurden. Der Vor-jahresbetrag in Höhe von TEUR 3.912 wurde entsprechend umgegliedert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 35.202, die aus der vollständigen Zuführung des verbleibenden Unterschiedsbetrages aus der in 2010 erfolgten Neubewertung der Pensionsrückstellungen resultieren. Des Weiteren sind Aufwendungen aus Währungskursverlusten in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. (13) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die besondere Veränderung im Zinsaufwand in Höhe von TEUR 46.286 ergibt sich durch die Erhöhung des im Rahmen der Abzinsung der Pensionsrückstellungen verwendeten, von der Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatzes auf Basis der letzten zehn Geschäftsjahre. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von TEUR 17.144 (Vorjahr TEUR 18.940). Sonstige Angaben(14) Nachtragsbericht Informationen über Ereignisse und Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres mit nennenswerten Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen bei Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor. (15) Abschlussprüferhonorar Das für den Abschlussprüfer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar im Jahresabschluss der Gesellschaft beträgt TEUR 15 und entfällt in voller Höhe auf die Abschlussprüfung. (16) Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für die Tätigkeit als Aufsichtsrat Bezüge in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 9) von der Gesellschaft. (17) Geschäftsführung und Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielten die Geschäftsführung und die ehemaligen Geschäftsführer von der Gesellschaft keine Bezüge.
Bochum, 24. Februar 2017 BP 011 Marketing GmbH Geschäftsführung Jennifer Brekau Karin Indrist BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BP Oil Marketing GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, 10. März 2017 Ernst
& Young GmbH
Ruhl, Wirtschaftsprüferin Kavun, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrates der BP Oil Marketing GmbH über das Geschäftsjahr 2016Der Aufsichtsrat informierte sich im Jahr 2016 regelmäßig über die Lage der BP Oil Marketing GmbH und die Entwicklung des Geschäftes. Berichte der Geschäftsführung wurden in zwei ordentlichen Sitzungen am 24. Mai 2016 sowie am 09. Dezember 2016 eingehend diskutiert. Schwerpunkte der Berichterstattung bildete die Entwicklung des Tankstellengeschäfts und die Umsetzung von Rationalisierungsprogrammen. Der Jahresabschluss und Lagebericht der BP Oil Marketing GmbH zum 31. Dezember 2016 wurde von der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Jahresabschluss und Lagebericht lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vor und diese Vorlagen wurden - nach Erläuterung durch die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - am 29. Juni 2017 gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, dem Betriebsrat sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BP Oil Marketing GmbH für ihren erfolgreichen Einsatz und ihre Leistungen zum Wohle des Unternehmens.
Bochum, den 29. Juni 2017 Der Aufsichtsrat Wolfgang Langhoff, Vorsitzender des Aufsichtsrates GesellschafterbeschlussDie BP Europa SE, Hamburg, ist alleinige Gesellschafterin der BP Oil Marketing GmbH, Bochum, eingetragen unter HRB 9638 beim Amtsgericht Bochum. Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Formen und Fristen der Einberufung sowie der Abhaltung wird eine Gesellschafterversammlung einberufen, in der die folgenden Punkte beschlossen werden: 1. Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 Der von der Geschäftsführung aufgestellte und von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wird festgestellt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 ist gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 14. Dezember 2010 von der BP Europa SE übernommen worden. 2. Entlastung der Geschäftsführung Den Mitgliedern der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt. 3. Entlastung des Aufsichtsrates Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt. 4. Wahl des Abschlussprüfers Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, bestellt.
Bochum, den 30. Juni 2017 BP Europa SE Thierry Rondeau ppa. René Jansen |
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